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Preise für RTX 3080 könnten nach Bitcoin-Pleite wieder sinken, sagt Nvidia-Partner

(Bildnachweis: Shutterstock / GreenBelka)

Die Kryptowährungs-Pleite letzten Monat hat mehr gemacht, als nur den Preis von Bitcoin um Tausende von Dollarn zu senken – auch die Nachfrage aus China nach Grafikkarten ist gesunken, was wiederum die Preise für Normalverbraucher senkt.

Laut Digitimes (Öffnet sich in einem neuen Tab) berichtet Nvidia-Partner ASRock, dass Grafikkarten-Verkaufszahlen dieses Jahr weiterhin rapide wachsen, trotz sinkender Nachfrage aus China, was zum Preisverfall von Grafikkarten führt.

China recently extended its ban on cryptomining (Öffnet sich in einem neuen Tab) in the country and has cracked down hard on cryptocurrencies in general, directing financial institutions and payment processors in the country to stop processing transactions involving cryptocurrencies (Öffnet sich in einem neuen Tab).

China hat erst kürzlich das Kryptomining-Verbot ausgeweitet (Öffnet sich in einem neuen Tab) und ist insgesamt hart gegen Kryptowährungen vorgegangen, indem es Finanzinstitutionen verboten hat, Transaktionen zu verarbeiten, die Kryptowährungen involvieren (Öffnet sich in einem neuen Tab).

In China befinden sich rund 65 % der Bitcoin-Mining-Kapazitäten der gesamten Welt, weshalb Chinas aggressiver Eingriff in Kryptowährungen große Auswirkungen auf die Nachfrage nach High-End-Grafikkarten hat, die zum Mining von Kryptowährungen benötigt werden.

Und das ist bitter nötig, denn aus einer Analyse von Grafikkarten-Verkäufen im ersten Quartal 2021 geht hervor, dass 25 % aller verkauften Grafikkarten an Kryptominer gingen.

ASRock gab indes bekannt, dass sein Umsatz im ersten Quartal um 167 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist, größtenteils dank Grafikkarten. Tom’s Hardware (Öffnet sich in einem neuen Tab) weist darauf hin, dass es damit ASRocks profitabelstes Quartal überhaupt gewesen ist, trotz schwachem Umsatz bei Mainboards wegen der anhaltenden Halbleiter-Knappheit.

Grafikkarten sollen im zweiten Quartal 20 % des Umsatzes ausmachen, Mainboards 50 %. Das Unternehmen erwartet außerdem, dass Lieferungen von AMD-Grafikkarten in der zweiten Jahreshälfte wieder anziehen werden, nachdem AMD Kapazitäten angepasst und Verbesserungen an der Lieferkette vorgenommen hat.

Ist das Ende der Großen Grafikkarten-Krise 2021 in Sicht?

Wenn sich die Zahlen und Prognosen von ASRock in den kommenden Monaten bewahrheiten, könnte sich der Grafikkartenmangel im mittleren und oberen Preissegment, den wir seit fast einem Jahr beobachten, tatsächlich entspannen.

Und während AMDs angepasste Produktionskapazität und die verbesserte Lieferkette großartige Neuigkeiten für diejenigen sind, die hoffen, noch vor dem Launch der RTX 4000-Serie eine neue Grafikkarte zu bekommen, freuen wir uns viel mehr über die einbrechende Nachfrage von Kryptominern.

Der Bericht diese Woche, demzufolge Kryptominer allein in den ersten drei Monaten 700.000 Grafikkarten aufgekauft hatten, war geradezu schockierend. Angesichts der Tatsache, dass diese Grafikkarten mit Aufpreis gekauft wurden, kurz bevor der Kurs von Kryptowährungen in den Keller gegangen ist, können wir uns aber die Schadenfreude nicht verkneifen.

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Redakteur – Gaming, Computing

Eugen Wegmann ist Online-Redakteur für PurpleClouds Deutschland GmbH / TechRadar Region DACH und zuständig für Gaming und Computer-Hardware.

E-Mail: ewegmann[at]purpleclouds.de