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Im Test: BenQ SW321C PhotoVue

Ein 4K-Fotomonitor auf Profi-Niveau zu einem sehr günstigen Preis

BenQ SW321C
(Image: © TechRadar)

TechRadar Fazit

Dank einer Reihe neuer Technologien ist der neueste 32-Zoll-4K-Fotomonitor von BenQ sowohl in Bezug auf die Leistung als auch auf die Benutzerfreundlichkeit ein oder zwei Schritte nach oben gegangen, ist aber immer noch sehr günstig zu haben.

Pros

  • +

    Verbesserte Helligkeit und Farbgleichmäßigkeit

  • +

    USB-C-Konnektivität

  • +

    Hardware-Kalibrierung mit 16-Bit-LUT-Präzision

  • +

    Der Preis sprengt nicht deine Geldbörse

Cons

  • -

    Der Hauptanschluss ist schwer zu erreichen

  • -

    "Paper Color Sync" muss verfeinert werden, um wirklich nützlich zu sein

1-Minuten-Rezension

Immer mehr Fotografen erkennen, wie wichtig ein spezieller Fotomonitor für die Bildbearbeitung und die Druckvorbereitung ist, aber die Kosten für Bildschirme auf Profi-Niveau haben viele abgeschreckt. BenQ hat sich in dieser Kategorie zum Meister des günstigen Preises entwickelt und die PhotoVue-Serie SW321C ist eines seiner 32-Zoll-4K-UHD-Angebote. Diese gehören zu den besten 4K-Monitoren, die es derzeit gibt. Eine immer beliebtere Kombination aus Displaygröße und Auflösung, bei der die Pixeldichte von 137 einen Ausgleich zwischen verbesserter Detailgenauigkeit und komfortablen Betrachtungseigenschaften schafft.

Mit jeder neuen Generation seiner Fotomonitore verbessert BenQ die Leistung, und der SW321C enthält eine Reihe von bedeutenden Upgrades. Es gibt eine neue mikrofeine Antireflexionsbeschichtung namens "Advanced Reflectionless Technology" (ART) und eine Überarbeitung der "Uniformity Technology", um frühere Probleme mit Farb- und Helligkeitsschwankungen zu lösen. Speziell für Fotografen gibt es die Software "Paper Color Sync", die es ermöglicht, eine spezielle Farbeinstellung zu erstellen, die auf dem Druckermodell, dem Papiertyp und dem Farbraum basiert.

Das 10-Bit-IPS-Panel des SW321C hat einen großen Farbraum, der 99 % der Adobe RGB-Farben (also 100 % des sRGB/Rec.709) und 95 % des DCI-P3-Farbraums wiedergibt, der den Rec.709-Farbraum ablöst und einen größeren Umfang an Tönen hat. Neben der neuen "Paper Color Sync"-Einstellung gibt es 13 weitere Einstellungen, die alle wichtigen Foto- und Videofarbräume abdecken, sowie "M Book" (zur Nachbildung eines MacBook Pro-Bildschirms), Schwarzweiß, HDR, eine benutzerdefinierte Einstellung und die Möglichkeit, bis zu drei Kalibrierungseinstellungen zu laden.

Der SW321C wird mit einer Werkskalibrierung ausgeliefert und ermöglicht dann eine Hardware-Kalibrierung - unabhängig von der Grafikkarte des Computers - mit einer 16-Bit-LUT, um die anschließenden Farbkorrekturkurven genauer zu verwalten. Für Videofilmer bietet der Monitor CalMAN-Unterstützung für die LightSpace-Videokalibrierung und unterstützt außerdem HDR10- und HLG-Videoeingang für die Farbkorrektur in der Postproduktion.

Im Betrieb bietet der SW321C eine Reihe nützlicher Anschlüsse (und wird mit nicht weniger als vier Kabeln geliefert), darunter USB-C mit 60 W Leistung, was auch bedeutet, dass du nur ein einziges Kabel zum Computer brauchst, wenn du eine Hardware-Kalibrierung durchführst. Außerdem erhältst du eine modulare Haube und den "Hotkey Puck G2", eine kabelgebundene Fernbedienung, die die Menütasten auf dem Bedienfeld umgeht und über anpassbare Tasten verfügt. Der wahrscheinlich größte Vorteil ist das einfache Umschalten zwischen den vordefinierten Farbräumen. Ähnlich praktisch ist die "GamutDuo"-Anzeige, die gespiegelte Bilder in zwei verschiedenen Farbräumen (d. h. über zwei verschiedene Eingänge) anzeigt.

Vor allem die Gleichmäßigkeit von Helligkeit und Farbe des SW321C ist die beste, die wir bisher bei einem BenQ-Fotomonitor gesehen haben, und entspricht dem, was wir von einem viel teureren Modell erwarten würden. Die neue Antireflexionsbeschichtung ist in der Tat sehr effektiv und sorgt dafür, dass Farbgenauigkeit und Kontrast optimal zur Geltung kommen. Der Monitor ist sehr gut verarbeitet und bietet eine Reihe von Annehmlichkeiten, die die Arbeitseffizienz erhöhen. Die Anschaffung eines 32-Zoll-Displays mit 4K-Auflösung wird nie billig sein, aber BenQ hat sie gerade um einiges erschwinglicher gemacht.

Preis und Verfügbarkeit

BenQ kündigte den 32-Zoll-Fotomonitor SW321C im Januar 2020 an, und lieferte ihn kurz darauf aus. Er ist jetzt in den meisten Regionen im Handel erhältlich und kostet dich 1750€. In diesem Preis sind der Hotkey Puck G2, die modulare Abdeckhaube und ein Kabelsatz (USB-C, USB 3.1, HDMI und Display Port/Mini Display Port) enthalten.

(Image credit: BenQ)

Design

  • Schnell und einfach zu montieren
  • Hotkey Puck der zweiten Generation
  • Hauptanschlussfeld nicht leicht zugänglich

Äußerlich ist der SW321C wie alle aktuellen Monitore der SW-Serie von BenQ gestaltet, mit einer dunkelgrauen Oberfläche, einem ultradünnen Rahmen und einem einfach zu montierenden Standfuß. Für einen 32-Zoll-Monitor ist die Bodenplatte ziemlich klein, sodass er nicht viel Platz auf dem Schreibtisch einnimmt, aber natürlich braucht das Panel etwas Bewegungsfreiheit. Du brauchst auch Platz zum Betrachten, aber nicht so viel, wie es ohne die sehr effektive Antireflexionsbeschichtung dieses Bildschirms der Fall wäre. 

Keine Sorge, es dauert nicht lange, bis du dich an einen 32-Zoll-Bildschirm gewöhnt hast, wenn du vorher etwas Kleineres benutzt hast. Und die 4K UHD-Auflösung ist wohl der "Sweet Spot", wenn es um die gestochen scharfe Wiedergabe von feinen Details und die Lesbarkeit von kleinerem Text geht.

BenQ's second-generation Hotkey Puck

BenQ's second-generation Hotkey Puck (Image credit: TechRadar)

Nach dem Auspacken dauert der Zusammenbau nur wenige Minuten. Das Gerät wird mit einer siebenteiligen modularen Haube, einem großzügigen Satz an Anschlusskabeln (einschließlich USB-C und HDMI), einem zweiseitigen Kalibrierungsbericht und der neuesten G2-Version des Hotkey Puck von BenQ geliefert. Der robuste Ständer bietet einen Höhenverstellbereich von 15 cm und lässt sich sowohl neigen und schwenken als auch um 90 Grad für das Hochformat schwenken. Die Gesamtstabilität ist ausgezeichnet.

Der Hotkey Puck von BenQ ist eine kabelgebundene, kreisförmige Fernbedienung, die die verschiedenen Modustasten auf dem Monitorrahmen umgeht und eine einfachere Navigation durch die Bildschirmmenüs sowie - wahrscheinlich noch bequemer - einen schnelleren Wechsel zwischen den zugewiesenen Farbmodi ermöglicht. Er hat eine eigene Aussparung am Fuß des Standfußes, kann aber überall positioniert werden und funktioniert wie eine Maus, nur dass er über einen Hauptdrehknopf und drei vom Benutzer belegbare Funktionstasten verfügt. 

The main connection bay is a bit hard to reach

The main connection bay is a bit hard to reach (Image credit: TechRadar)

Der Hauptanschlussbereich befindet sich an der Unterseite des Monitors und umfasst zwei HDMI 2.0-Anschlüsse, USB Typ C und Typ B sowie einen Display Port. Diese Anordnung macht die Kabelführung übersichtlicher - es gibt sogar eine Öffnung im unteren Teil des Standfußes, um alles zusammenzuhalten -, aber der Zugang ist nicht ganz so einfach. In der Praxis werden diese Anschlüsse aber wahrscheinlich nicht so oft gewechselt. 

Einfacher zu erreichen ist die zweite Reihe von Anschlüssen an der Seite des Monitors - zwei USB 3.1 und ein SD-Kartenleser - auf die du wahrscheinlich regelmäßig zugreifen wirst.

There are a couple of USB ports and an SD card on the side of the monitor as well

There are a couple of USB ports and an SD card on the side of the monitor as well (Image credit: TechRadar)

Funktionen

  • BenQs "AQCOLOR"-Displaytechnologie
  • "Paper Color Sync" für die Anpassung des Farbtons der Medienbasis
  • "Uniformity Technology" der nächsten Generation

BenQ hat sich mit günstigen Hochleistungsmonitoren für Video und Gaming einen Namen gemacht, aber seit einigen Jahren widmet sich das Unternehmen auch Fotomonitoren und gewinnt in diesem Bereich immer mehr Anhänger. Dazu beigetragen haben auch einige Auszeichnungen für das Produktdesign, darunter die jüngste von der TIPA (Technical Image Press Association) für den SW321C als bester professioneller Fotomonitor. Wenn man bedenkt, wie hart umkämpft diese Kategorie in den letzten Jahren war, ist das eine beachtliche Leistung.

Aber BenQ hat hart daran gearbeitet, seine neueste Generation mit Extras auszustatten, die speziell für Fotografen gedacht sind, wie z. B. "Paper Color Sync", eine nützliche Software, die den Grundfarbton von Inkjet-Medien nachbildet, um eine genauere Abstimmung zwischen Bildschirm und Drucker zu erreichen. Das war ein Faktor bei der Druckproduktion, der bisher nur schwer zu handhaben war. 

Darüber hinaus wird der SW321C mit einer Werkskalibrierung über BenQs "AQCOLOR" geliefert - eine Farbanzeigetechnologie zur Optimierung der Farbtreue - mit einer 16-Bit-3D-LUT (Look-up-Tabelle), um die Eingabedaten entsprechend zu verwalten und die Einheitlichkeit und Konsistenz des Bildschirms zu gewährleisten. 

(Image credit: TechRadar)

Hier kommt eine weitere von BenQ entwickelte Technologie zum Einsatz, die logischerweise "Uniformity Technology" heißt, obwohl es sich bei diesem Modell um die Version der nächsten Generation handelt. Sie sorgt für eine Feinabstimmung von Farbe und Helligkeit in Hunderten von Teilbereichen des Bildschirms, um Abweichungen zu minimieren, die sich sonst als Farbverschiebungen bemerkbar machen würden. Auch bei der Helligkeit gibt es keine spürbaren Schwankungen. 

Ein wichtiger Aspekt eines speziellen Fotomonitors ist die Minimierung von Reflexionen und Blendungen auf dem Bildschirm. Der SW321C verfügt über eine modulare Abdeckhaube, aber noch wichtiger ist die "Advanced Reflectionless Technology" (ART), eine spezielle mikrofeine matte Oberflächenbeschichtung, die das reflektierte Umgebungslicht viel effizienter als bisher entschärft.

Dadurch werden Klarheit, Farbe und Kontrast präziser dargestellt, was laut BenQ besonders wichtig ist, damit Paper Color Sync effektiv funktioniert... denn hier geht es um so kleine und subtile Farb- und Kontrastunterschiede. 

In der Praxis haben wir festgestellt, dass ART so gut funktioniert, dass wir die Haube des Testmonitors nicht auspacken mussten (obwohl BenQ das empfiehlt, wenn du Paper Color Sync verwendest, und wir würden es bei längerem Gebrauch sicherlich tun). Übrigens wird auch eine spezielle Bildschirmreinigungsrolle mitgeliefert, die vermutlich besser für die neue Oberflächenbeschichtung geeignet ist.

Paper Color Sync wird über eine kostenlose Software ausgeführt, die du auf deinen Computer herunterlädst. Sie ermöglicht die Eingabe des Druckermodells, des Papiertyps (Marke, Oberflächenbeschaffenheit usw.) und des Farbraums, die dann alle in einer Farbeinstellung konfiguriert werden. 

Da BenQ diese Profile selbst erstellt (das muss es auch, um die Eigenschaften des Monitors zu berücksichtigen), ist die Liste der unterstützten Drucker und Papiere keineswegs vollständig, aber künftige Software-Upgrades werden neue Drucker und Medien hinzufügen. Die "Quick Color Match"-Funktion von Eizo ist eine ausgefeiltere Implementierung, aber für einen Fotomonitor in dieser Preisklasse ist sie dennoch ein guter Anfang. Die neue Einstellung "Papierfarbsynchronisation" ist eine von 14 Einstellungen, die beim SW321C verfügbar sind. Dazu gehören alle wichtigen Foto- und Videofarbräume, Schwarzweiß, HDR, eine benutzerdefinierte Einstellung und die Möglichkeit, bis zu drei Kalibrierungseinstellungen zu laden.

Eine weitere sehr nützliche Funktion ist "GamutDuo", die in der Bild-für-Bild-Anzeige (PBP) des Monitors arbeitet und gespiegelte Bilder in zwei verschiedenen Farbräumen (d. h. über zwei verschiedene Eingänge) liefert. Jedes Bild kann unabhängig voneinander eingestellt werden, und für diese Funktion müssten normalerweise zwei Monitore nebeneinander aufgestellt werden.

Der SW321C verfügt über CalMAN-Unterstützung für LightSpace-Videokalibrierung und Pantone-Zertifizierung für Grafikdesigner. Er unterstützt HDR10- und HLG-Videoeingänge und kann dank eines schnelleren Prozessors native 24/25fps-Videos ohne Verzerrung oder "Pull-Down" anzeigen (und unterstützt auch unkomprimierte 10-Bit 4:4:4, 4:2:2 oder 4:2:0 Farben). Natürlich kann er auch natives 4K UHD verarbeiten.

The underside of the monitor showing the main connection bay

The underside of the monitor showing the main connection bay (Image credit: BenQ)

Performance

  • Interne 10-Bit-Farbverarbeitung
  • Großer Farbraum, bis zu 99 % von Adobe RGB
  • Hardware-Kalibrierung mit 16-Bit-Farbverarbeitung

Wie bei den anderen Monitoren der PhotoVue-Serie handelt es sich beim Display des SW321C um ein IPS-Panel mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Es hat eine Anzeigefläche von 708,48 mm x 398,52 mm, was bei einer 4K UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln 137 ppi ergibt. Es verfügt über eine 10-Bit-Farbverarbeitung, die eine Palette von 1,07 Milliarden Farben bietet, was zu sanfteren Schattierungen, Farbübergängen und Tonabstufungen führt. In-Plane Switching ermöglicht eine schnelle Reaktionszeit von 5,0 ms - eine wichtige Eigenschaft vor allem für Videofilmer - und einen weiten Blickwinkel von 178 Grad. 

Wie bereits erwähnt, deckt der SW321C 99 % des Adobe RGB-Farbraums und 95 % des DCI-P3-Farbraums ab, einem kinematografischen Farbraum. Dieser löst den sRGB-Farbraum - bzw. dessen Videoäquivalent Rec.709 - als Standard für die Farbwiedergabe auf transmissiven Displays, einschließlich Tablets und Smartphones, ab.

Jeder SW321C-Monitor wird individuell kalibriert und mit einem gedruckten Werksbericht ausgeliefert. Die Hardware-Kalibrierung - über ein externes Farbmessgerät - kann jedoch auch nachträglich über die BenQ-eigene Palette Master Element Software (die auf einer CD-ROM mitgeliefert wird) durchgeführt werden. Der Vorteil der Hardware-Kalibrierung bei einem Fotomonitor besteht darin, dass sie die Grafikkarte des Computers und das Farbmanagement umgeht und in diesem Fall die viel höhere Farbpräzision der 16-Bit-Verarbeitung (65.536 Stufen pro Farbe) bietet. Daher wird die Hardware-Kalibrierung im Allgemeinen als besser angesehen als die Software-Kalibrierung (für die ebenfalls ein Kolorimeter erforderlich ist), aber die letztere stellt sicher, dass der Monitor im Laufe der Zeit innerhalb der Spezifikationen bleibt. 

Der Monitor verfügt über einen USB-C-Anschluss, der unter anderem eine bequeme Ein-Kabel-Verbindung zum Computer ermöglicht, wenn du eine Hardware-Kalibrierung durchführst (und 60 Watt Leistung zur Verfügung hat).

Um die Leistung des Monitors zu testen, haben wir eine softwarebasierte Kalibrierung mit dem SpyderX Elite Colorimeter von Datacolor durchgeführt (das in der aktuellen Version der PME-Software auch für die Hardwarekalibrierung unterstützt wird). Die Ergebnisse von DisplayCal für Farbumfang, Tonwertwiedergabe, Weißpunktgleichmäßigkeit, Kontrast, Leuchtdichtegleichmäßigkeit, Farbgleichmäßigkeit und Farbgenauigkeit waren hervorragend. Vor allem die Gleichmäßigkeit von Helligkeit und Farbe ist die beste, die wir bisher bei einem BenQ-Fotomonitor gesehen haben und entspricht dem, was wir von einem viel teureren Modell erwarten würden.

(Image credit: TechRadar)

Fazit

Es gibt immer noch gute Argumente für die Verwendung von Monitoren mit HD/QHD-Auflösung für die Fotobearbeitung, aber 4K in Kombination mit einer erweiterten Farbraumwiedergabe stellt einen großen Schritt nach vorne dar, wenn es um eine genauere Wiedergabe mit feineren Toleranzen und somit um eine präzisere Bearbeitungssteuerung geht. 

BenQ baut darauf mit der deutlich verbesserten Gleichmäßigkeit von Farbe und Helligkeit des SW321C auf - und das auch noch über eine große Displayfläche - sowie mit der sehr effektiven ART Anti-Glare-Beschichtung. Darüber hinaus bietet er eine hervorragende Wiederholbarkeit und Zuverlässigkeit durch die Hardware-Kalibrierung, den Komfort des USB-C-Anschlusses und das Potenzial für noch mehr durch die neu entstehende Paper Color Sync-Funktion.

BenQ hat bereits angedeutet, dass es ein ernstzunehmender Akteur im Fotomonitorgeschäft sein will, und der SW321C ist der bisher überzeugendste Beweis dafür. Von der Verarbeitungsqualität bis hin zur Displayleistung ist er in jeder Hinsicht ein Referenzmonitor für Profis - mit einer Ausnahme: Er ist immer noch erschwinglich.

Sollte ich den BenQ SW321C kaufen?

(Image credit: BenQ)

Kaufe ihn, wenn...

...du bereit für einen starken Farben-Workflow bist.
Ein kalibrierter Monitor ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass deine Ausdrucke genauso aussehen wie das Bild, das du auf dem Bildschirm siehst, und der SW321C verfügt über alle wichtigen Elemente dafür, einschließlich Paper Color Sync.

...du den Level von Bildbearbeitung und Videoschnitt auf 4K erhöhen möchtest.
Die Kombination aus dem 32-Zoll-Display des SW321C und der 4K UHD-Auflösung ist der "Sweet Spot" für die Bildbearbeitung, denn sie liefert viele gut definierte Details, die sich leicht beurteilen lassen.

...du zu einem 32-Zoll-Monitor upgraden willst, aber nur ein begrenztes Budget besitzt.
BenQ-Fotomonitore waren schon immer preiswert, aber jetzt werden auch die Leistungselemente immer wettbewerbsfähiger, und der SW321C kann es mit seinen teureren Konkurrenten locker aufnehmen.

Kaufe ihn nicht, wenn...

...du einen kleinen Arbeitsplatz hast.
Ein 32-Zoll-Monitor nimmt nicht nur viel Platz auf dem Schreibtisch ein, sondern du brauchst auch viel Bewegungsfreiheit beim Betrachten. Wenn der Platz knapp ist, solltest du den 27-Zoll-Monitor SW270C von BenQ oder den 24-Zoll-Monitor SW240 ausprobieren.

...du weder viel Bildbearbeitung ausübst, noch professionell druckst.
Die Investition in ein Farbmessgerät zur Kalibrierung deines Computermonitors könnte eine bessere Option sein... allerdings haben viele dieser Monitore einen sehr geringen Farbumfang und auch die Kalibrierung wird dir bei der Druckvorbereitung nicht viel helfen.

Erstmals getestet im Juli 2020

Als Volontär bei TechRadar Deutschland beschäftigt sich Michael vor allem mit den Themen Nintendo, Gaming und Konsolen.

Er ist unter mwinkel[at]purpleclouds.de zu erreichen.

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