Google Schweiz: Erneuter Streik wegen 200 Jobkürzungen

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(Bildnachweis: Shutterstock / Sundry Photography)

Viele Mitarbeiter von Google haben in Zürich aus Protest gegen die bisherige Handhabung von Massenentlassungen durch das Unternehmen ihre Büros verlassen. Etwa ein Monat zuvor hatte es bereits einen ähnlichen, wenn auch kleineren Protest gegeben. Die Gewerkschaft Syndicom gab im Februar bekannt, dass etwa 250 IT-Arbeiter aus Solidarität mit weltweit entlassenen Kollegen in den Streik getreten waren. Nun haben sich etwa 400-500 Mitarbeiter desselben Büros dem Streik angeschlossen, nachdem weitere 200 Kollegen entlassen worden waren.

Google: Streiks, Proteste und Entlassungen

Syndicom behauptet nun, dass Google die Anfragen und Vorschläge der Mitarbeiter zur Reduzierung und Verhinderung von Entlassungen abgelehnt hat. Laut der Gewerkschaft haben allein vom Google-Campus in Zürich 2.500 Mitarbeiter freiwillig angeboten, ihre Arbeitszeit zu reduzieren, um die Arbeitsplätze vieler Arbeiter zu retten, die wahrscheinlich zukünftigen Entlassungen gegenüberstehen würden. Weiterhin heißt es, dass sich das Mitarbeitervertretungskomitee und die Gewerkschaft Syndicom nun in "Gesprächen mit Google befinden, um einen erweiterten Sozialplan auszuhandeln." Offensichtlich sind die Mitarbeiter am meisten empört über Googles mangelnde Transparenz in Bezug auf Entlassungen, obwohl das Unternehmen Milliarden an Gewinnen erzielt.

GDrive

(Image credit: Google)

Laut layoffs.fyi, das Entlassungen in der Branche verfolgt, hat Google im Januar die größte Reduktion von Arbeitsplätzen in einem einzigen Schritt angekündigt, nämlich 12.000 Stellen. Allerdings macht dies nur 6% der Belegschaft des Unternehmens aus, während andere Unternehmen diesen Prozentsatz mehr als verdoppelt haben. Google ist auch in anderen Gebieten ins Visier genommen worden, da Arbeiter in seiner Cloud-Division in fünf Büros in Kirkland, New York City, San Francisco, Seattle und Sunnyvale die jüngste Entscheidung des Unternehmens herausfordern, eine Desk-Sharing-Politik durchzusetzen, um Kosten zu sparen.

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