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Discord soll unabhängig bleiben, Übernahmeangebot von Microsoft ablehnen

Discord
(Bildnachweis: Discord)

Erst kürzlich kamen Gerüchte darüber auf, dass Microsoft die Gaming-Community-Plattform Discord für 10 Mrd. US-Dollar übernehmen wollte. Laut Wall Street Journal (Öffnet sich in einem neuen Tab) haben die Redmonder jedoch eine Abfuhr erhalten.

Quellen zufolge, die mit der Sache vertraut sind, habe Discord die Übernahmegespräche mit potenziellen Interessenten, einschließlich Microsoft, eingestellt. Zu den weiteren Mitbietern gehörten angeblich auch Epic Games und Amazon.

Angeblich soll Discord fürs Erste unabhängig bleiben wollen und in Zukunft einen Börsengang in Betracht ziehen.

In seiner jüngsten Finanzierungsrunde im Dezember 2020 wurde Discord Inc. mit 7 Mrd. US-Dollar bewertet, womit Microsofts gebot den Marktwert und sogar die Übernahme von Skype in 2011 für 8,5 Mrd. US-Dollar deutlich übersteigt.

Warum Discords Entscheidung gut für Gamer ist

Obwohl es nachvollziehbar ist, warum Microsoft den Xbox Game Chat mit der überlegenen Discord-Plattform ersetzen will, ist es schwer zu beurteilen, was Discord langfristig aus dem Deal zieht.

Stand Dezember 2020 hatte Discord Backlinko (Öffnet sich in einem neuen Tab) zufolge 140 Millionen plattformübergreifend 140 Millionen Nutzer – eine Zahl, die seit der jüngsten Beliebtheit von Cross-Platform-Gaming exponenziell gewachsen ist.

In gewisser Weise ist die angebliche Absage von Discord gegenüber Microsoft ein Zugeständnis an seine Nutzer, dass es seinen gut funktionierenden Dienst nicht gegen die Wand fährt, indem es ein großes Unternehmen seine Zukunft bestimmten lässt.

In einer perfekten Welt würde Discord dank seiner Unabhängigkeit daran arbeiten, vollwertige Versionen seiner App für Konsolen zu veröffentlichen, damit Spieler nicht mehr gezwungen sind, die mobile App zu benutzen. Aktuell ist Discord für Xbox verfügbar, obwohl andere Nutzer darin lediglich sehen können, was du gerade spielst.

Stephen Lambrechts
Senior Journalist, Phones and Entertainment

Stephen primarily covers phones and entertainment for TechRadar's Australian team, and has written professionally across the categories of tech, film, television and gaming in both print and online for over a decade. He's obsessed with smartphones, televisions, consoles and gaming PCs, and has a deep-seated desire to consume all forms of media at the highest quality possible. 


He's also likely to talk a person’s ear off at the mere mention of Android, cats, retro sneaker releases, travelling and physical media, such as vinyl and boutique Blu-ray releases. Right now, he's most excited about QD-OLED technology, The Batman and Hellblade 2: Senua's Saga.