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Datensicherheit und ihre Bedeutung beim Kauf von Tech-Produkten

pixabay | TBIT
(Image credit: pixabay | TBIT)

Bei der Entscheidung für ein brandneues Smartphone oder Tablet stehen technische Leistungswerte oder funktionelle Extras im Vordergrund. Wie viel das Smartphone aktiv zur sicheren Nutzung des mobilen Internets beiträgt, ist für viele Käufer eher zweitrangig. Gerade bei einer betrieblichen Nutzung des Handys rückt die Frage nach Datenschutz und Sicherheit in den Vordergrund. Firmen sollten hier eine Sensibilisierung ihrer Mitarbeiter leisten, um die Zahlung teurer Bußgelder zu umgehen.

Datenschutz und Handynutzung im Profil

Bei Interesse am brandneuen iPhone oder Smartphones der größten Marken weltweit denken private und geschäftliche Käufer nur selten an das Thema Sicherheit. Auf den ersten Blick leuchtet dies ein, da mögliche Sicherheitsrisiken erst durch die Installation unseriöser Apps zu entstehen scheinen. Beim Download der App und Nutzung der entsprechenden Dienste wird oft beiläufig in die Nutzungsbedingungen eingewilligt. Diese umfassen nicht selten umfassende Regelung, welche Daten zur Weiterverarbeitung vom Herausgeber der Apps genutzt werden.

Der Teufel liegt jedoch im Detail, wenn es um die Datenerfassung auf Smartphone oder Tablet geht. Die meisten Android-Geräte sind standardmäßig mit allen relevanten Google-Apps ausgestattet, die sich nicht ohne Weiteres deinstallieren lassen. Viele Nutzer kümmern sich zudem nicht um eine Deaktivierung, sodass Google eine Fülle von Informationen erfassen kann. Dies gilt auch für Abonnements oder Käufe über Google Play, wodurch sich Schritt für Schritt umfassende Vorlieben und das Nutzungsverhalten des Handynutzers auslesen lassen.

Vorsicht bei betrieblicher Nutzung des Handys

Für Unternehmen ist der genannte Umstand zunächst zu vernachlässigen, sofern Angestellte ihr privates Handy ausschließlich in der Freizeit nutzen. Dies ändern sich, sobald betriebliche Informationen über das Handy abgewickelt werden. Hierbei kann es schon reichen, dass sensible Daten über einen Messenger-Dienst wie WhatsApp versendet werden. Auch der Zugriff auf einen betrieblichen Cloud-Server mit einem hauptsächlich privat genutzten Handy kann zum Sicherheitsrisiko werden.

Um drohende Probleme zu erkennen und frühzeitig zu bekämpfen, sollte sich jede Geschäftsführung ein grundlegendes Know-how zum Thema Datensicherheit aneignen. Namhafte Firmen der Branche wie Oracle informieren umfassend und zeigen technische Lösungen auf, wie sich maximale Sicherheit bei der Datenerfassung unabhängig vom Endnutzergerät erreicht lässt.

Fehlende Sicherheit nicht teuer bezahlen

Der Einsatz modernster Datenbank-Technologien und sicherer Cloud-Lösungen legt den Grundstein, um sensible Daten sicher zu erfassen und vertrauensvoll zu speichern. Diese Umstellung auf moderne, digitale Lösungen ist jedem Unternehmen anzuraten, nicht zuletzt durch die strikten Vorgaben der DSGVO. Kommt es zu einem Datenleck, drohen je nach Größe des Unternehmens und Umfang des Fehltrittes Bußgelder, die mehrere Prozent des Jahresumsatzes betragen können.

Neben allen Vorsichtsmaßnahmen gilt es, Mitarbeiter für den Umgang mit Daten zu sensibilisieren. Informationen, die vertraulich am Arbeitsplatz behandelt werden, sollten nicht einfach über das private Handy aufgerufen oder weitergegeben werden können. Sollte ein Zugriff auf Server oder Cloud-Strukturen mit privaten Nutzergeräten notwendig sein, sind entsprechende Sicherheitsprogramme zu installieren.

Datenschutz und -sicherheit in jedem Lebensbereich wichtig

Kein Mensch wünscht sich, dass Informationen über den eigenen Kontostand oder die persönliche Krankenakte im Internet herumgeistern. Genau hier ist ein Ansatzpunkt, um jedem einzelnen Mitarbeiter zu zeigen, weshalb dieser einen eigenen Beitrag zum sicheren Umgang mit Daten im Internet leisten kann. Zusammen mit Apps für maximale Sicherheit auf dem Handy entsteht eine Nutzungsumgebung auf Smartphones und Tablets, die auf persönlicher und rechtlicher Ebene überzeugt.