Wie baut man eine Webseite?

So erstellst du in Windeseile deine eigene Website; unsplash | Igor Miske
(Bildnachweis: unsplash | Igor Miske)

Befürchtest du, dass eine eigene Webseite Zeit- und Geldverschwendung ist? Keine Sorge, eine Webseite zu erstellen ist günstiger und einfacher, als du denkst. Der herkömmliche Preis für einen Domainnamen liegt bei ca. 10 Euro pro Jahr und das Webhosting kostet meist nur um die 5 Euro pro Monat. Du siehst also: Sowas kostet dich kein Vermögen! Und wenn du dann noch diesem Leitfaden folgst, sparst du dir zusätzlich jede Menge Zeit beim Erstellen der Webseite! 

 Schritt 1: Registriere eine Domain

(Wenn du bereits einen Domainnamen besitzt, kannst du diesen Schritt natürlich überspringen und zu Schritt 2 übergehen.) 

Das Wichtigste zuerst: Jede Webseite braucht einen Namen. Also zum Beispiel www.beispiel.de. Ohne einen Namen (auch bekannt als Domainname) kann deine Webseite nicht existieren. Stell es dir am besten als Straßenadresse für ein Haus vor, wobei die Adresse der Domainname und das Haus deine Webseite ist. 

Wähle zudem einen eindeutigen und relevanten Domainnamen. Ein Domainname ist eine der wichtigsten Faktoren, wie sich eine Webseite im Internet präsentiert, also sorge dafür, dass er überzeugt. Hier sind ein paar Faustregeln für die Wahl eines Domainnamens:

  • Finden einen relevanten Namen: Das klingt selbstverständlich, ist aber erwähnenswert. Stelle sicher, dass die Domain mit dem übereinstimmt, was Besucher sehen, wenn sie deine Webseite besuchen. Wenn dein Unternehmen Oldtimer verkauft, registriere lieber nicht eine Domain wie secondhandcar.net. 
  • Halte es kurz oder zumindest einprägsam: Wenn du möchtest, dass sich die Leute an deine Webseite erinnern, wählen keine Domain aus, die Dutzende von Zeichen lang ist. Es wird albern aussehen und niemand wird sich das merken wollen
  • Vermeide Zahlen: Im Allgemeinen ist es am besten, Zahlen in Domainnamen zu vermeiden. Es sieht meist eher unprofessionell aus und fügt ein weiteres Element hinzu, an das sich die Leute erinnern müssen. 

Schritt 2: Finde einen Webseiten-Baukasten

Herzlichen Glückwünsch! Inzwischen solltest du deinen eigenen Domainnamen haben - auch wenn die Webseite noch gar nicht existiert. Um der Domain auch ein zu Hause zu geben, benötigst du also nun ein Webhosting.

Wir empfehlen dir hierbei gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und dich an einem Webseiten-Baukasten zu bedienen. Anbieter wie Squarespace, Wix oder Wordpress sind sehr beliebt und bekannt. Hier finden Sie eine gute Übersicht, die dir bei der Auswahl eines Webseiten-Baukastens (Öffnet sich in einem neuen Tab) helfen kann. Mithilfe dieser Baukästen hast du es viel einfacher, deine Webseite zu bauen und kannst auch noch das Webhosting vom selben Anbieter nutzen. 

Aber kann man eigentlich nicht auch eine kostenlose Webseite erstellen? Theoretisch schon, aber kostenlose Webseiten-Builder haben ihre Tücken. Kostenlose Konten bei Webseiten-Erstellern halten viele wichtige Funktionen zurück.
So kannst du mitunter keine benutzerdefinierten Domains verwenden und häufig gehen kostenlose Webseiten mit Werbung einher.

Schritt 3: Wähle eine Designvorlage

OK, insofern du unsere Schritte genau befolgt hast, dann hast du bisher einen Webseiten-Builder gewählt, dich für einen entsprechenden Plan angemeldet und deine Domain registriert. Jetzt kannst du endlich mit der Erstellung deiner Webseite beginnen. Und auch hier kann der Webseiten-Baukasten bei der Gestaltung mit zahlreichen Vorlagen unterstützend fungieren.

Vorlagen – auch Templates genannt – bieten einen guten Rahmen für deine Webseite. Meist werden hier Farben und Bilder bereitgestellt und auch die Struktur ist vorgefertigt. Nun musst du lediglich deine Texte an die passenden Stellen fügen und vielleicht hier und da ein Bild einfügen, um die Seite persönlicher zu machen. 

Egal für welchen Webseiten-Builder du dich entschieden hast, du hast zumeist eine umfangreiche Auswahl an Designvorlagen zur Auswahl. Im Allgemeinen gilt: Je besser der Plan, desto mehr Vorlagen stehen zur Verfügung. Die Top-Builder bieten Hunderte von Vorlagen in Dutzenden von Kategorien. Was auch immer der Schwerpunkt der Webseite sein soll, es wird eine Vorlage dafür geben. Wenn du beispielsweise daran denkst, eine Fitness-Webseite zu starten, kannst du bei den meisten Webseiten-Baukästen gezielt danach filtern.

Im Folgenden einmal eine kleine Auswahl an Kategorien, für die du eine Vorlage finden kannst:

  • Fotografie
  • Restaurants
  • Online-Shops
  • Portfolios
  • Reiseblogs

Stelle dir dahingehend Vorlagen als eine Art "Kleidung" für deine Webseite vor. Wenn dir ein Kleidungsstück nicht gefällt, wechselst du folgerichtig einfach zu einem anderen, um der Webseite ein gänzlich neues Antlitz zu verleihen. Und noch einmal: Überstürze ja nichts. Wähle in aller Ruhe verschiedene Vorlagen aus, durchsuche den Katalog und überprüfe, ob die Vorlagen zu deinem Unternehmen sowie Branding passen. 

Schritt 4: Veröffentliche deine Webseite im Internet!

Nachdem die Designvorlage mit eigenen Inhalten gefüllt wurde, ist deine Webseite jetzt startklar. Die Zeit ist also gekommen, dass die Seite nun veröffentlicht wird! Am besten erzählst du in diesem Zuge auch gleich deinen Freunden und Kollegen vom Start, sodass sich deine Webseite recht zügig an den ersten Besuchern erfreut. 

Und dann heißt es: Herzlichen Glückwunsch! Deine Webseite ist jetzt für die ganze Welt sichtbar. Und nur keine Sorge – es ist einfacher als gedacht, Änderungen an der Webseite vorzunehmen, selbst nachdem du sie veröffentlicht hast. Bei Fehlerchen oder Änderungswünschen dürfte es hier also auch keinerlei Probleme geben!