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Nvidia lässt versehentlich Informationen zu Mining-GPUs durchsickern

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(Image credit: Yevhen Vitte / Shutterstock)

Nachdem Nvidia neue Treiber veröffentlicht hat, haben aufmerksame Fans schnell entdeckt, dass die neue Reihe von Cryptocurrency Mining Processors (CPM) nicht auf Nvidias aktueller Ampere-Architektur basiert.

Die CMP-Karten sollen Nutzer beschwichtigen, die sich darüber beschwert haben, dass Nvidia die Mining-Funktionen seiner neuen Grafikkarten gedrosselt* hat. Daraufhin hat der Grafikkartenhersteller eine neue Produktreihe speziell für Mining angekündigt.

Obwohl in der ursprünglichen Ankündigung nicht weiter ins Detail gegangen wird, ist jetzt ans Licht gekommen, dass die CMPs auf der älteren Turing-Architektur basieren werden.

Alte Zugpferde

Nvidia hatte zuvor erklärt, dass die CMP-Karten für Gamer nutzlos sein werden, da sie keinen Display-Ausgang besitzen. Es wurde auch gesagt, dass CMPs eine niedrigere Spitzenkernspannung und -frequenz haben werden, um ihre Betriebskosten zu senken.

Nun hat Nvidia die Leistungswerte und Speicherkonfigurationen der neuen CMP-Modelle enthüllt. Zwei dieser Karten, 30HX und 40HX, sollen im ersten Quartal 2021 erscheinen, während die anderen beiden, 50HX und 90HX, im zweiten Quartal herauskommen werden.

Beim Blick auf die Strings des neuesten Treibers berichtet Wccftech jedoch, dass die 30HX auf der TU116-GPU basiert, die auch in der GTX 1660 Super-Grafikkarte verwendet wurde, während die CMP 40HX auf der RTX 2060 Super-Grafikkarte basiert. 

Während Nvidia die Hash-Raten für die Karten verraten hat, wird basierend auf einigen Schätzungen berichtet, dass die 30HX auf 30MH/s bei 85-90 W übertaktet werden kann, während die 40HX zwischen 40 und 42MH/s bei etwa 125 W liefern können soll. Dies sind deutliche Verbesserungen gegenüber den offiziellen Werten von 26MH/s und 36MH/s für die 30HX- bzw. 40HX-Karten.

Via: Wccftech