Apple enthüllt einige schwerwiegende Sicherheitslücken, also sei auf der Hut

Apple-Logo an der Seite eines Gebäudes
(Bildnachweis: zomby / Shutterstock)

Apple hat bekannt gegeben, dass es drei Zero-Day-Schwachstellen behoben hat, die von verschiedenen Betrügern genutzt werden, um iPhones, Macs und iPads anzugreifen. 

In einem Sicherheitshinweis erklärte das Unternehmen, dass alle drei Schwachstellen in der WebKit-Browser-Engine gefunden wurden. WebKit ist die Browser-Engine von Apple, die vor allem als Basistechnologie für den Safari-Webbrowser bekannt ist und auch in allen Webbrowsern auf iOS und iPadOS verwendet wird. 

Daher ist WebKit ein attraktives Ziel für Kriminelle, die auf der Suche nach Schwachstellen sind, mit denen sie sich Zugriff auf den gewünschten Endpunkt verschaffen können.

Keine Details

In diesem Fall hat Apple Schwachstellen gefunden, die als CVE-2023-32409, CVE-2023-28204 und CVE-2023-32373 bezeichnet werden.

Bei einem handelt es sich um einen Sandbox-Escape-Fehler, bei einem um einen Out-of-Bounds-Read-Fehler, der Angreifern ungehinderten Zugriff auf sensible Daten ermöglicht, und bei einem um eine Use-after-free-Schwachstelle, die die Ausführung von beliebigem Code erlaubt.

"Apple ist ein Bericht bekannt, der besagt, dass diese Schwachstelle möglicherweise aktiv ausgenutzt wurde", heißt es in Apples Sicherheitshinweis. Wie üblich wurden keine Details über die Gruppen, die die Schwachstelle ausnutzen, oder ihren Modus Operandi bekannt gegeben, um andere Täter nicht auf Ideen zu bringen, während Verbraucher und Unternehmen ihre Geräte aktualisieren. Daher wissen wir auch nicht, ob neue Malware in freier Wildbahn gefunden wurde. 

Apple lehnte die Bitte der Medien um weitere Kommentare ab.

Die Schwachstellen wurden in macOS Ventura 13.4, iOS und iPadOS 16.5, tvOS 16.5, watchOS 9.5 und Safari 16.5 behoben, bestätigte das Unternehmen.

Hier ist eine vollständige Liste aller betroffenen Geräte:

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  • iPhone 6s (alle Modelle), iPhone 7 (alle Modelle), iPhone SE (1. Generation), iPad Air 2, iPad mini (4. Generation), iPod touch (7. Generation) und iPhone 8 und später
  • iPad Pro (alle Modelle), iPad Air (3. Generation und später), iPad 5. Generation und später, und iPad mini (5. Generation und später)
  • Macs mit macOS Big Sur, Monterey und Ventura
  • Apple Watch Serie 4 und höher
  • Apple TV 4K (alle Modelle) und Apple TV HD

Via: BleepingComputer

Franziska Schaub
Chefredakteurin

Hallöchen, ich bin Franzi.

Als Chefredakteurin bei TechRadar Deutschland bin ich unter anderem verantwortlich für die Bereiche Smartphones, Tablets und Fitness.

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