2022: Das sind die Tech-Trends im neuen Jahr

Tech-Trends 2022
(Bildnachweis: pixabay)

Die Corona-Pandemie hat den technischen Wandel beschleunigt und die Akzeptanz digitaler Technologien erhöht. Studien (Öffnet sich in einem neuen Tab) haben ergeben, dass unter den 18-24-Jährigen sogar 62 % von einer intensiveren Nutzung des Smartphones berichten.

Doch nicht nur Kontaktbeschränkungen und Home-Office haben zu einem rasanten Wachstum digitaler Prozesse geführt. Auch mit Blick auf die Nachhaltigkeit werden Konsumenten immer umweltbewusster – und die Industrie zieht mit. Das hat der Technik-Branche einen gewaltigen Schub verpasst – sie gehört mit Sicherheit zu den Gewinnern der Pandemie.

Die Digitalisierung ist in jedem Aspekt unseres Alltags präsent – sei es Entertainment, neue Anlageformen oder Mobilität. Trotz einer ungewissen Lage richtet sich der Blick der Industrie nun auf eine Zeit nach der Pandemie. Neue Technik ist effizient – und kostet. Das ist der Grund, warum sich viele Menschen in Deutschland für einen Minikredit (Öffnet sich in einem neuen Tab) entscheiden.

Wir präsentieren dir einige der Tech-Trends, die uns im neuen Jahr beschäftigen werden. Einige dieser Trends sind dir bereits bekannt, werden 2022 jedoch eine Transformation erleben, sodass es sich um relativ neue Errungenschaften der Technik handeln wird

VR- & AR-Brillen

VR und AR stecken noch in den Kinderschuhen und haben somit ein enormes Potenzial. Große Unternehmen wie Lufthansa nutzen bereits „Augmented Reality“ zur Ausbildung des Kabinenpersonals. Der Blick auf den Bildschirm könnte bereits bald komplett eben mit diesen Brillen ersetzt werden. Künftige VR-Brillen werden Spiele noch besser darstellen und eine bessere Bedienung mitbringen. Anfang Januar 2022 (Öffnet sich in einem neuen Tab) kündigte Sony die nächste Generation von VR-Gaming für die Playstation 5 an.

Auch in Sachen AR-Brillen wird sich im Jahr 2002 einiges tun. Google hat angekündigt, das gescheiterte Projekt „Google Glass“ wiederaufzunehmen. Auch um eine AR-Brille von Apple reißen Spekulationen nicht ab. Marc Zuckerberg, Gründer von ehemals Facebook, heute Meta, kündigte im vergangenen Herbst an, dass man an einer Plattform für virtuelle Realität arbeitet. Im Metaverse werden sich Nutzer zukünftig treffen und dort all das tun, was sich auch in der realen Welt machen lässt – arbeiten, einkaufen, lernen.

Der erste Schritt ist mit einer Brille namens Cambria, die noch in diesem Jahr erscheinen soll, getan.

Smart Home

2021 war gezeichnet von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, Home-Office und Urlaubsplänen, die ins Wasser gefallen sind. In der Folge war der Rückzug in die eigenen vier Wände angesagt – das Smart Home.

Der Begriff ist uns bereits bekannt, doch in 2022 werden Trends aus dem Bereich „Smart Home“ einige Lebensweisen in den eigenen vier Wänden ändern. Das Internet of Things wird so nicht nur Smart Home-Geräte vernetzen, sondern auch Smartwatches oder Fitnesstracker.

Smarte Assistenten wie Alexa werden mithilfe künstlicher Intelligenz eine noch wichtigere Rolle im Alltag einnehmen, um die Nutzerbindung zu erhöhen. Und eine weitere Neuerung stammt von Amazon – der Smart Home Roboter Astro. Dieser kann deine Lieblingsmusik spielen, Alarme und Erinnerungen erstellen und sich bei geringem Batteriestand zu seinem Ladegerät bewegen. Die Konkurrenz schläft nicht, und so könnte 2022 ein revolutionäres Jahr für die Interaktion zwischen Menschen und Robotern werden.

Auch die Eingliederung von Gesundheit wird immer relevanter – so erfreuen sich mit Smart Home vernetzte Waagen sowie Aktivitäts- und Fitnesstracker zunehmender Beliebtheit. Die Daten können an eine Cloud verschickt und anschließend ausgewertet werden.

Foldables

Klapp-Handys sind uns aus den 90er und 00er Jahren bereits bekannt und erleben in einer abgewandelten Form ein Revival. Mittlerweile gibt es Foldables – also faltbare Handys, die ansprechender als ihre Vorgänger aussehen und hinsichtlich ihrer Funktionalität um Meilen entwickelter sind. Für Aufsehen konnte Samsung im August 2021 mit dem Samsung Galaxy Z Fold 3 sorgen. Ein weiteres Foldable hat der chinesische Hersteller Huawei geschaffen.

In diesem Jahr rechnen wir mit einer Smartphone-Evolution hin zum faltbaren Gerät. Immer mehr Hersteller werden faltbare Modelle herstellen, die alltagstauglicher sind. Motorola hat zum Beispiel eine neue Version des legendären Razrs angekündigt und auch Oppo arbeitet an einem neuen Gerät. Interessant wird auch die Preisentwicklung sein – mit 1.000 bis 2.000 Euro für ein Gerät sind faltbare Handys noch immer kostspielige Gadgets.

NFTs

Mit Sicherheit hast du bereits von Kryptowährungen gehört – zu den bekanntesten gehören der Bitcoin sowie Ethereum. Die Marktkapitalisierung und auch Zahl der Anleger ist im letzten Jahr deutlich gestiegen. Mit dem Aufschwung von Kryptowährungen geht auch die Popularisierung von NFTs einher – Non-Fungible Token. Bei NFTs handelt es sich, kurz gesagt, um digitale Kunst, die auf der Ethereum-Blockchain gespeichert wird.

Laut Bloomberg (Öffnet sich in einem neuen Tab) ist der Markt bereits 40 Milliarden Euro schwer und Experten rechnen im Jahr 2022 mit einem Boom. Das teuerste NFT des Künstlers Beeple wurde für 69 Millionen Dollar verkauft. Viele digitale Künstler und tech-affine Menschen haben mit NFTs eine Möglichkeit gefunden, eine Menge an Umsatz zu generieren.

Doch auch große Organisationen und Firmen haben das Potenzial erkannt. Nike zum Beispiel hat ein Tech-Start-up gekauft, das NFTs von Schuhen erstellt. Auch die NBA, der FC Bayern München und die US-amerikanische Rockband Kings of Leon, um nur einige Beispiele zu nennen, sind auf den NFT-Zug aufgesprungen. Wir sind sehr gespannt zu sehen, was wir in der nächsten Zeit noch von den Non-Fungible Token hören werden.

Digitalisierung der Mobilität

Mit dem Wandel der Gesellschaft geht auch ein Wandel der Mobilität einher. Mobility im 21. Jahrhundert soll nachhaltig, vernetzt und digital sein. Gab es 2020 noch 194.000 Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland, lag diese Zahl laut statista (Öffnet sich in einem neuen Tab) im Vorjahr bei 355.000.

Immer mehr Autos werden in der Lage sein, autonom zu fahren und ermöglichen dem „Fahrer“ so, die Zeit im Auto besser zu nutzen. Autos werden zu einem „aktiven Aufenthaltsort“ – es wird Zeit für das Mobile Living.

Selbstfahrend sind mittlerweile sogar die ersten Traktoren. Der berühmte Landtechnikhersteller John Deere hat ein regelrechtes Hightech-Monster auf die Beine gestellt. Der erste vollautonome Traktor ist 14 Tonnen schwer und hat mehr als 400 PS.

Da die Politik einen Rückzug von Autos aus der Stadt anstrebt, werden E-Scooter und E-Bikes immer effizienter. Auch Apps für das Sharing von Fahrzeugen werden immer ausgeklügelter.