Die besten Cloud Dokumenten Speicher 2022: Speichere und synchronisiere deine Daten online

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bester Cloud Speicher für Dokumente
Image Credit: Shutterstock (Bildnachweis: Shutterstock)

Cloud-Speicher Systeme haben zahlreiche Vorteile, sowohl für Privatpersonen als auch für Unternehmen. Aber manchmal braucht man nicht die ganz große und komplexe Lösung für riesige Datenmengen, sondern lediglich eine zentrale Ablage für wichtige Geschäftsdateien und Dokumente.

Besonders sinnvoll sind diese Lösungen als einfaches Backup für die Notfall-Wiederherstellung all deiner Dateien und Ordner, wie zum Beispiel Dokumente und Bilder. Damit kannst du im Falle eines Festplattenausfalls oder dem Verlust deines Laptops ganz einfach und unkompliziert all deine Daten auf den Rechner deiner Wahl laden. Solche Speicher-Systeme können auch helfen, Speicherplatz in stark ausgelasteten Büros freizugeben, in denen eine Datensicherung über mehrere Rechner hinweg unpraktisch sein kann.

Ein weiterer Vorteil ist, dass du deine Dateien zwischen mehreren Geräten synchronisieren kannst, so dass du mit einer Datei auf deinem Heim- oder Büro-PC arbeiten und dann unterwegs mit den gleichen Dateien mit deinem Telefon weiterarbeiten kannst. So kannst du auch ganz einfach Dateien mit anderen teilen und sie trotzdem immer aktuell halten.

Für Unternehmen dürfte auch die Möglichkeit, mit Dateien über mehrere Benutzer und Standorte hinweg zusammenzuarbeiten, besonders nützlich sein. 

Einige Softwareanwendungen speichern deine Daten sowieso in der Cloud und bieten dafür eigene Dienste an. Googles Chromebooks zum Beispiel arbeiten nach diesem Prinzip.

Hier sind die besten Lösungen für die Datenspeicherung in der Cloud:

Die besten Cloud Dokumentenspeicher auf einen Blick:

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  1. OneDrive
  2. Tresorit
  3. Google Drive
  4. Dropbox
  5. Box
  6. Adobe Document Cloud

OneDrive

(Image credit: OneDrive)

1. OneDrive

Volle Integration in die Microsoft Office Welt

Pro

+
5 GB kostenloser Speicher 
+
Plattformübergreifend

Kontra

-
Stürzt gelegentlich ab

OneDrive, früher bekannt als SkyDrive, wurde 2007 als Microsofts eigene Cloud-Speicherplattform herausgebracht. Es arbeitet als Teil der Microsoft Office Suite und bietet Benutzern 5 GB freien Speicherplatz. Registrierte Studenten und Mitarbeiter im akademischen Bereich erhalten 1 TB kostenlosen Speicherplatz.

OneDrive ist für alle Plattformen verfügbar. Voraussetzung ist ein Hotmail- oder Microsoft-Konto, das jedoch sehr einfach einzurichten ist. Benutzer können gemeinsam an Dokumenten arbeiten, diese gemeinsam nutzen und speichern.  

OneDrive bietet dir auch Offline-Zugriff auf Dokumente, so dass du deine wichtigsten Dokumente immer zur Hand hast. OneDrive ist auf allen Windows 10-Rechnern vorinstalliert und kann leicht aufgerufen oder auf andere Plattformen heruntergeladen werden.

Eine der Hauptkritiken an OneDrive ist, dass es anscheinend zeitweise Probleme bei der Synchronisierung hat und dass Nutzer berichtet haben, es könne gelegentlich abstürzen.

5 GB sind frei, den 100 GB Speicher gibt es für 1,99 EUR pro Monat. Business-Kunden erhalten 1 TB für 4,20 EUR pro Monat oder unbegrenzten Speicherplatz für 8,40 EUR monatlich. Privat- oder Firmenkunden, die sowieso Microsofts Office 365 nutzen, haben den Cloud Speicher OneDrive bereits mit im Paket (je nach Tarif zwischen 1 und 6 TB).


Tresorit Cloud Speicher

(Image credit: Tresorit)

2. Tresorit

Der sicherste Cloud Speicher

Pro

+
Ende zu Ende Verschlüsselung
+
Zero Knowledge Technologie
+
14 Tage kostenlos testen

Kontra

-
Relativ teuer

Der Schweizer Provider für sichere Cloud Speicher Lösungen fokussiert sein Angebot vor allem auf Business-Kunden, aber auch für Privatpersonen, denen es besonders wichtig ist, dass keiner, wirklich keiner, an ihre Daten kommt, ist Tresorit eine sehr interessante Alternative.

Die Schweizer punkten mit einer kompletten "Ende zu Ende Verschlüsselung", dass heißt, nicht einmal die Mitarbeiter des Cloud-Providers selbst haben Zugriff auf die Daten (und damit auch kein Hacker und keine Strafverfolgungsbehörden).

Die Webseite und auch die Apps sind klar, übersichtlich und aufgeräumt, die Bedienung intuitiv.

Preise beginnen ab 8,33 EUR pro Monat, alle Tarife können 14 Tage lang kostenlos getestet werden. Zum einfachen und sicheren Senden von Dateien bis zu einer Größe von 5GB gibt es die kostenfreie "Send-Version".

Einen ausführlichen Testbericht zu Tresorit findest du hier.


Google Drive/Google One

(Image credit: Google)

3. Google Drive

Pro

+
Günstige Preise
+
Vernünftiger Service

Kontra

-
Blockt fremde Browser

Google war in letzter Zeit damit beschäftigt, Teile seiner selbst umzubenennen, und das betrifft auch das berühmte Google Drive. Während der Name für die kostenlose Version mit einer Speicherbegrenzung von 15 GB beibehalten wurde, wurden die kostenpflichtigen Google Drive-Pläne nun in Google One umbenannt, und Google Drive wird nun "Google Cloud" genannt.

Google Drive selbst bietet 15 GB Cloud-Speicher, wobei dies nicht nur die Dokumente in deinem Google Drive-Konto umfasst, sondern auch alles andere, was in deinem Google-Konto gespeichert ist, nicht zuletzt GMail und alle hochauflösenden Bilder, die du möglicherweise in Google Photos hochgeladen hast.

Google One hingegen bietet nicht nur zusätzlichen Speicherplatz, sondern auch zusätzliche Funktionen. Für die Speicherkapazität gibt es verschiedene Tarife für Einzelpersonen, wobei die drei wichtigsten 100 GB für 1,99 EUR/Monat, 200 GB für 2,99 EUR/Monat oder 2 TB Speicherplatz für 9,99 EUR/Monat sind. Weitere Tarife mit mehr Speicherplatz sind je nach Bedarf erhältlich.

Bei diesen individuellen Tarifen gibt es zusätzliche Optionen, wie z. B. die Einrichtung eines gemeinsamen Familienkontos zur Nutzung deines Datenspeichers sowie Angebote für andere Google-Services.

Für geschäftliche Zwecke mit mehreren Mitarbeitern solltest du jedoch besser Google Drive/Google One als Teil der G Suite verwenden. Der Basistarif bietet dort bis zu 30 GB Speicherplatz zusätzlich zu den G Suite-Anwendungen für 4 EUR pro Nutzer und Monat. Der Business-Tarif enthält unbegrenzten Speicherplatz für 8 EUR pro Nutzer pro Monat (für Teams mit weniger als 5 Mitarbeitern sind es allerdings 1 TB Speicherplatz). 

Die Preise von Google für Google Drive/Google One/Google Cloud gehören zu den günstigsten in der Branche. Allerdings gibt es vermehrt Einschränkungen (zumindest zum Zeitpunkt als wir diesen Artikel verfasst haben), wenn man nicht den Google Browser verwendet.


Dropbox

(Image credit: Dropbox)

4. Dropbox

Einfache Cloud-Speicher Lösung vom Veteranen der Branche

Pro

+
2 GB freier Speicher
+
In die meisten Apps integrierbar

Kontra

-
Relativ teuer

Dropbox ist einer der ältesten Anbieter von Cloud-Speichern. Er bietet zwar nur 2 GB Speicherplatz kostenlos, aber dieser kann durch Empfehlungen sowie durch die Verknüpfung deines Dropbox-Kontos mit Social-Media-Konten um bis zu 16 GB erhöht werden.

Bis heute ist es einer der am einfachsten zu nutzenden Speicherplatzanbieter. Dropbox kann auf den meisten Computern oder Geräten installiert werden und lässt sich leicht zwischen den unterschiedlichen Anwendungen synchronisieren. Die Anwendung kann fast jede Art von Datei ohne Kompatibilitätsprobleme speichern. Du kannst Dateien einfach per Drag & Drop in die Desktop-Anwendung ziehen.

Darüber hinaus lassen sich Dateien einfach über Links mit anderen Benutzern austauschen, auch wenn diese kein Dropbox-Konto haben. Da es Dropbox schon seit langer Zeit gibt, lässt es sich in die meisten anderen Anwendungen wie MS Office und Slack integrieren.

Der Nachteil der Dropbox ist, dass es teuer werden kann, wenn du mehr als 2 GB Speicherplatz benötigst und Sie keine Freunde mehr hast, die du werben kannst. 

Die Preise variieren, je nachdem, ob du einen privaten oder einen Geschäftstarif benötigst. Private Tarife beginnen bei 9,99 EUR pro Monat für 2 TB Speicherplatz. Dropbox Business bietet Funktionen für Teams mit einem großzügigen Speicherplatz von 5 TB, mit Preisen ab 10 EUR pro Benutzer pro Monat und einem jährlichen Zahlungsrabatt. 

Box

(Image credit: Box)

5. Box

Box bietet eine sehr gute Integration zu günstigen Preisen

Pro

+
Benutzerfreundliches Interface
+
Google Docs und Office 365 Integration

Kontra

-
Einschränkungen für externe Benutzer

Box ist ein Content-Management- und File-Sharing-Service für Unternehmen. Er wurde 2005 gegründet.

Box bietet starke Verwaltungsfähigkeiten und Sicherheitsfunktionen. Die Benutzeroberfläche ist benutzerfreundlich gestaltet und einfach zu navigieren.  

Das Dashboard ermöglicht den Zugriff auf Einstellungen sowie Dateien und Ordner. Die Admins-Cam verwaltet alle Benutzer, überwacht die Aktivität und kontrolliert die gemeinsame Nutzung.

Da es Box schon seit einiger Zeit gibt, wird sie von einer Reihe von Mainstream-Anwendungen wie Google Docs und Office 365 unterstützt. Der Box Sync-Client steht auf der Download-Seite für Mac und Windows zur Verfügung, und es gibt auch einen offiziellen Android-Client.

Box bietet eine 14-tägige kostenlose Testversion für alle Pakete. Für die geschäftliche Nutzung wird das 'Starter'-Paket zum Preis von 4,50 EUR pro Benutzer und Monat angeboten. Dies beinhaltet 100 GB sicheren Speicherplatz, 2 GB Datei-Upload mit maximal 10 Benutzern.

Der 'Business'-Tarif beginnt bei 13,50 EUR pro Benutzer pro Monat, mit unbegrenztem Speicherplatz, 5 GB Datei-Upload und keiner Maximierung der Benutzerzahl.

Das 'Business Plus'-Paket kostet 22,50 EUR pro Benutzer pro Monat und beinhaltet unbegrenzten Speicherplatz, 5 GB Datei-Upload und eine unbegrenzte Anzahl von externen Mitarbeitern.

Für die großen Enterprise Pakete erstellt Box individuelle Angebote.

Achtung: Im Gegensatz zu anderen Cloud Speicher Anbietern haben Benutzer, die eine Datei mit jemandem teilen möchten, der kein Box-Konto hat, nur Lesezugriff.  

(Image credit: Adobe)

6. Adobe Document Cloud

Perfekt für PDF-Dokumentarchive

Pro

+
Zusammenarbeit im Team
+
Bearbeitung von Dokumenten
+
Elektronische Signaturen

Kontra

-
Teuer

Die Adobe Document Cloud ist es wert, auf diese Liste gesetzt zu werden, und zwar aus dem einfachen Grund, dass die meisten Unternehmen aktiv mit PDF-Dokumenten umgehen müssen. Es reicht meist nicht aus, die Dateien einfach nur in der Cloud zu speichern, sondern sie müssen oft auch noch bearbeitet und verwaltet werden.

Die Adobe Document Cloud wird hauptsächlich von Adobe Acrobat CC und Adobe Sign unterstützt.Damit lässt sich fast alles erledigen, was auch nur im entferntesten mit PDF-Dokumenten zu tun hat.  Ganz gleich, ob es sich um das Bearbeiten, Importieren oder Exportieren von Daten sowie um das Scannen handelt, die Adobe Cloud dient nicht nur als passives Speichermedium, sondern bietet auch die Möglichkeit, PDF-Dokumente aktiv zu nutzen, und es sind Funktionen für die Zusammenarbeit integriert.

Die Preise beginnen bei 15,07 EUR pro Nutzer (bei jährlicher Zahlung).

Ein weiterer Vorteil der Adobe Document Cloud besteht darin, dass sie über eine Reihe von Integrationen verfügt, z. B. für CRM-, ERP- und HR-Software, darunter Office 365, Salesforce, Zoho und verschiedene Produkte von IBM und Oracle.

Brian Turner

Brian has over 30 years publishing experience as a writer and editor across a range of computing, technology, and marketing titles. He has been interviewed multiple times for the BBC and been a speaker at international conferences. His specialty on techradar is Software as a Service (SaaS) applications, covering everything from office suites to IT service tools. He is also a science fiction and fantasy author, published as Brian G Turner.