Google Cloud will Online-Multiplayer smoother als je zuvor machen

Google Cloud will Online-Multiplayer smoother als je zuvor machen
(Bildnachweis: OHishiapply / Shutterstock)

Google Cloud hofft, dass Spieleentwickler das Online-Multiplayer-Erlebnis für ihre Spieler mit einem neuen Cloud-Tool verbessern können.

Spieleserver, die für Online-Gaming verwendet werden, können jetzt auf der Google Kubernetes Engine (GKE) Autopilot laufen und ein weiteres neues Feature des Unternehmens nutzen, einen Open-Source-Spieleserver-Orchestrator namens Agones. Durch die Kombination dieser beiden Dienste kann Google Cloud die Kubernetes-Cluster verwalten und je nachdem, wie viele Spieler zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Server verbunden sind, nach oben oder unten skalieren. 

In einem Blogbeitrag des Unternehmens erklärte Ishan Sharma, Senior Product Manager für GKE, dass "wir bei Google Cloud darauf fixiert sind, Spiele-Launches langweilig zu machen, indem wir GKE Autopilot zur Plattform der Wahl für die Ausführung von Spiele-Workloads in Bezug auf Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Automatisierung machen." 

Zeit und Geld sparen

Da der GKE Autopilot diese Skalierung automatisch vornimmt, sollten Entwickler im Vergleich zu herkömmlichen Kubernetes-Ansätzen Zeit, Mühe und Geld sparen. Sharma nennt ein Beispiel: "Du könntest die Node-Pools schon viel früher überprovisionieren, um die Skalierung vorwegzunehmen, und diese Node-Pools länger laufen lassen, bevor du sie herunterfährst. All das kostet Geld."

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Holger Müller, Analyst beim Tech-Spezialisten Constellation Research, ist der Meinung, dass die Cloud in diesen Szenarien ihren Wert unter Beweis stellen kann, da der Datenverkehr und die Arbeitslasten, die für den täglichen Betrieb eines Gaming-Servers typisch sind, stark schwanken.

"Die Infrastruktur für diese Gaming-Workloads manuell zu betreiben, wird schnell zu einem teuren Unterfangen, und es werden oft Fehler gemacht", stellt er fest. "Deshalb ist eine automatisierte Infrastruktur, wie sie Google Cloud jetzt mit GKE Autopilot bietet, entscheidend. Kombiniert man dies mit dem superschnellen Netzwerk von Google, hat man eine sehr überzeugende Plattform für Gaming-Workloads.

Google hebt noch weitere Vorzüge seiner neuen Cloud-Hosting-Tools für Gameserver hervor: Entwickler zahlen nur für die Energie, die tatsächlich von der Hardware verbraucht wird, so dass sie nicht für ungenutztes Potenzial zur Kasse gebeten werden. Das Unternehmen verweist außerdem auf eine interne Studie, die angeblich zeigt, dass GKE Autopilot die Infrastrukturkosten um bis zu 85% senken und die Effizienz der Entwickler um bis zu 45% steigern kann.

Sharma wies außerdem darauf hin, dass Entwickler mit GKE Autopilot und Agones nicht an die Google Cloud gebunden sind, da ihre Open-Source-Natur bedeutet, dass die Spiele in Verbindung mit anderen Cloud- und On-Premise-Infrastrukturen flexibel und vielseitig einsetzbar bleiben. 

Mit der parallelen Multitarget-Bereitstellung können Entwickler einen neuen GKE-Cluster in bestimmten Regionen erstellen, wenn sie z. B. bestimmte Updates und Features nur an bestimmten Orten auf der Welt implementieren wollen, z. B. zu Testzwecken, bevor sie weltweit ausgerollt werden. 

Christopher Barnes
Redakteur

Ich bin Chris und beschäftige mich für TechRadar vor allem mit den Bereichen Filme/ Serien, TV, Grafikkarten und Gaming - im Speziellen alles rund um Xbox. Ursprünglich habe ich in Stuttgart Film- und Fernsehtechnik sowie Drehbuch-Schreiben studiert. Da ich allerdings nicht nur schon immer großer Filmliebhaber, sondern auch leidenschaftlicher Gamer war und es zudem liebe zu schreiben, habe ich mich für den Journalismus in diesem Bereich entschieden. 

Erreichbar bin ich unter der Mail-Adresse cbarnes[at]purpleclouds.de

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