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                            <title><![CDATA[ Latest from TechRadar DE-DE in Reviews ]]></title>
                <link>https://www.techradar.com</link>
        <description><![CDATA[  ]]></description>
                                    <lastBuildDate>Mon, 14 Aug 2023 12:01:04 +0000</lastBuildDate>
                            <language>de-de</language>
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                                                            <title><![CDATA[ Nextbase 422GW Dashcam im Test: Sicher durch Deutschlands Straßen!  ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Kennst du diese Videos auf YouTube, die von ulkigen Pannen, knappen Überholmanövern oder lebensrettenden Reaktionen des Fahrers berichten? Viele dieser Bilddarstellungen wurden via Dashcam festgehalten! </p><p>Eine Dashboard-Kamera – wohl eher bekannt als Dashcam – ist in einigen Ländern schon seit Jahren stark verbreitet und sichert (im Bestfall) tagtäglich eine Vielzahl von Autofahrern im Straßenverkehr ab. Wichtig: gerade in Rechtsfällen können entsprechende Bildaufnahmen oft entscheidend sein, weswegen sich eine Dashcam als kleines aber feines Extra für dein Fortbewegungsmittel durchaus bezahlt machen kann. </p><p>Ob sich aber tatsächlich auch die Wahl der GW422 von Nextbase rentiert oder du doch zu einer der zahlreichen Alternativen greifen solltest, das verraten wir dir in diesem Testbericht!</p><h3 class="article-body__section" id="section-der-preis-einer-nextbase-422gw"><span>Der Preis einer Nextbase 422GW</span></h3><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Jetzt Premium-Dashcam kaufen und doppelt sparen!</div><div class="fancy_box_body"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="aeDkYwz7TxG2bXBoCAfLRZ" name="Nextbase622GW-2.jpg" caption="" alt="Nextbase 622GW" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aeDkYwz7TxG2bXBoCAfLRZ-1920-80.jpg" mos="" link="" align="" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class="pinterest-pin-exclude"></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Nextbase)</span></figcaption></figure><p class="fancy-box__body-text">Sichere dir noch heute eine <a data-analytics-id="inline-link" href="https://nextbase.eu/de" target="_blank"><strong>Nextbase Dashcam</strong></a><strong> </strong>und bekomme Rabatte bei Versicherungsanbietern wie der<strong> </strong><a data-analytics-id="inline-link" href="https://www.diebayerische.de/kampagnenseiten/autoversicherung-mit-dashcam/" target="_blank"><strong>Bayerischen</strong></a><strong>! </strong>Und um es noch verlockender zu machen, bekommst du zum <strong>Black Friday </strong>beim Kauf einer <strong>Dashcam </strong>eine zweite Kamera (oder ein Kameramodell) mit <strong>50 Prozent Preisnachlass!</strong> Neugierig geworden? <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/vehicle-tech/dash-cams/so-macht-autofahren-spass-mit-dashcams-sicher-durch-den-verkehr-und-noch-ordentlich-sparen-dabei">Dann bekommst du hier weitere Infos</a>.</p></div></div><p>Auf der <a href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/422gw-dash-cam" target="_blank">Seite des Herstellers</a> kannst du die 422GW bereits für <strong>219,99 Euro</strong> erwerben, bei <a href="https://www.saturn.de/de/product/_nextbase-422gw-2549618.html?storeId=&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=RT_shopping_na_nsp_na_Saturn+bluePortal+2&gclid=Cj0KCQjwoeemBhCfARIsADR2QCuoznhTAtBhg0UPmwERZu-sDJXYf4EpyYpIs5LdIUQJEvd0z5BX818aAoznEALw_wcB&gclsrc=aw.ds" target="_blank">Händlern wie Saturn</a> bekommst du sie hingegen für 229,99 Euro. </p><p>Ob einem die Dashcam diesen Preis wert ist, muss man (im Anschluss an unsere Review) natürlich selbst entscheiden. In jedem Fall gehört die Nextbase 422GW hiermit aber zu den preisintensiveren Vertretern, obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. </p><p>Inwiefern sich der Preis aber auch in der Qualität der Kamera widerspiegeln kann, wollen wir uns im Folgenden einmal näher anschauen.</p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-anwendungsbereich"><span>Nextbase 422GW: Anwendungsbereich</span></h3><p>Die Nextbase 422GW ist, wie eingangs bereits erwähnt, eine Präventivmaßnahme, um sich beispielsweise im Falle eines Schadens oder Unfalls abzusichern. Tagtäglich passieren in Deutschland leider unzählige Unfälle im Straßenverkehr. Zwar ist hier nicht immer gleich das Schlimmste vorprogrammiert, in vielen Momenten wünscht man sich aber doch, dass es entsprechende Aufzeichnungen gibt, um die Geschehnisse zurückverfolgen zu können und faire Entscheidungen auf Basis dessen zu treffen.</p><p>Genau hier kommt schließlich die 422GW ins Spiel, wo sie doch das Verhalten des Fahrers wie auch der anderen Verkehrsteilnehmer beobachtbar macht. Klar hast du hiermit noch längst keine Garantie dafür, dass dir nie etwas im Verkehr passieren wird (auch wenn ich mir für dich nichts sehnlicher wünsche). Solltest du aber doch einmal in der Bredouille stecken, könnte sich die Nextbase-Dashcam als wahrer Lebensretter entpuppen. </p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-kameraleistung"><span>Nextbase 422GW: Kameraleistung</span></h3><ul><li><strong>1440p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde</strong></li><li><strong>1080p-Videos mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde</strong></li><li><strong>3,7MP Fotos </strong></li><li><strong>2,5 Zoll (6,35 cm) HD IPS-Touchscreen</strong></li><li><strong>Bildstabilisierung</strong></li></ul><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:970px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:58.66%;"><img id="PNLrL8hnaVVNQtBK2K7XPQ" name="422GWDashcam.jpg" alt="Nextbase 422GW: Die Dashcam im Einsatz auf den Straßen von Dänemark" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PNLrL8hnaVVNQtBK2K7XPQ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="970" height="569" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Auch auf der Autobahn und bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h weiß die 1440p-Aufnahme mit knackscharfen Bildern zu begeistern!  </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Erster großer Pluspunkt der Nextbase-Dashcam ist der gigantische 140-Grad-Blickwinkel, der gleich in mehreren Auflösungen das Verkehrsverhalten abbildet. Wahlweise hast du hier die Möglichkeit, aus einer 1080p- oder aber einer 1440p-Option auszuwählen. Erstere bildet den Verkehr entweder in 30, nach Möglichkeit aber gar in 60 Bildern ab, letztere ist auf 30 Bilder die Sekunde beschränkte. </p><p>Was du schlussendlich wählst, hängt aber zweifelsohne auch von der persönlichen Präferenz ab. Willst du wirklich die beste Bildqualität und nimmst im Gegenzug ein paar Frames weniger in Kauf? Dann ist die 1440p-Option die richtige Wahl! Darf es hingegen allzeit schön flüssig mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde sein, in Sachen Qualität begnügst du dich im Gegenzug aber mit Full-HD-Auflösung? Dann ist die entsprechende 1080p-Alternative vorzuziehen.</p><p>Beide Optionen konnten aber in jedem Fall durch hervorragende Aufnahmen bei Tageslicht punkten. Hier sind Straßenschilder wie auch Fahrzeugkennzeichen der Verkehrsteilnehmer problemfrei erkennbar und somit eindeutig nachvollziehbar, welches Tempo gegolten hat, ob beispielsweise eine Baustelle entsprechend gekennzeichnet war oder aber welche Fahrzeuge (und Besitzer) im Zwischenfall auf der Straße beteiligt waren.</p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1226px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:52.77%;"><img id="bQGi2iWxMwb8F4UQCzVjPj" name="" alt="Nextbase 422GW: Nachtfahrt" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/bQGi2iWxMwb8F4UQCzVjPj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1226" height="647" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Bei Nacht lässt die Bildqualität wie so häufig leider etwas zu Wünschen übrig ... womöglich noch gut für den Ernstfall, viel erkennen lässt sich bei höheren Geschwindigkeiten aber nicht mehr. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techradar)</span></figcaption></figure><p>Problematischer wird es in der Nacht: Hier kann die Kamera nämlich nicht die gleiche Qualität wie unter Bedingungen bei Sonnenlicht abrufen und so sind Nummernschilder schier unmöglich zu lesen. Abhilfe versprach hier die mitgelieferte App, einen vehementen Unterschied solltest du aber selbst nach der Feinjustierung der Lichtempfindlichkeit nicht erwarten ... Schade! </p><p>Ich möchte aber auch nicht mäkeliger sein als nötig. Klar, es ist schon etwas ernüchternd, dass nicht jeder Passant oder gar ein jedes Nummernschild der vorbeifahrenden Fahrzeuge erkennbar ist, im Ernstfall kannst du dich aber Tag wie auch Nacht auf die Dashcam verlassen und darauf, dass sie einen Unfallhergang im Notfall abbildet.</p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-design"><span>Nextbase 422GW: Design</span></h3><ul><li><strong>Die Kamera kann in der Handfläche platziert werden</strong></li><li><strong>Touchscreen auf der Rückseite</strong></li><li><strong>Kleine, wiederaufladbare Batterie</strong></li></ul><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TMw3EmQbc5KNacb3cgmUwL-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW" /><figcaption><small role="credit">Nextbase</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jpssnSotyfyYGZvSqmoU4K-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam Side" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oxRuFNtmrVKwWqxz8deRhK-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam side" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/bzB9s28jm6RYTdwwuD8wNL-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam flat" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6CSLWGMRSPzV2jFqhmzwNQ-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW dash cam " /><figcaption><small role="credit">Nextbase</small></figcaption></figure></figure><p>Wer bei einer Dashcam noch immer an einen üppigen Klotz denkt, den er mit Müh und Not im Fahrzeug unterbringen muss, der hat weit verfehlt ... und den Trend der letzten Jahre womöglich ein kleinen wenig verschlafen.</p><p>Dashboard-Kameras sind heutzutage viel kompakter als noch einst und machen auch optisch inzwischen einiges her. So auch die 422GW, die mit abgerundeten Ecken, einem 6,3 cm HD-Touchscreen und einer überschaubaren Anzahl an Tasten punktet. Genau gesagt sind es sogar nur drei Knöpfe, die es zu betätigen gilt: Da hätten wir eine rote Taste zum Speichern des jeweiligen Clips und einen zweiten Knopf zum "sperren" der jeweiligen Aufnahme, sodass diese nicht versehentlich gelöscht wird. Zuletzt darf natürlich die Ein-/Aus-Taste nicht fehlen, um die 422GW in Betrieb zu nehmen.</p><p>Jenseits hiervon verbirgt die Dashcam noch einen Ladeanschluss und einen Adaptersteckplatz, für die Montage einer zweiten, nach hinten gerichteten, Kamera, sodass du auch das Geschehen hinter dir besser nachvollziehbar machst. </p><p>Mithilfe einer entsprechenden Halterung befestigst du die Kamera schließlich an deiner Frontscheibe. Vorteil hierbei ist, dass die Kamera praktischerweise von der magnetischen Halterung nahezu eingesaugt wird. Nachteil wiederum scheint die Tatsache, dass eben diese Halterung häufig so fest angebracht wird, dass es einiges an Übung erfordert, um sie wieder zu lösen. Allerdings kann man das – zumindest meiner Meinung nach – nicht wirklich kritisieren, da mir eine fest anliegende Kamera allemal lieber ist als eine zu lockere Alternative!</p><h2 id="installation">Installation</h2><p>Die Installation der 422GW ist zudem kinderleicht. Natürlich kannst du hierfür ganz bequem auf die Saugnapfhalterung zurückgreifen, als Alternative wird aber auch eine 3M-Montageplatte mitgeliefert, mit welcher die Kamera dauerhaft auf dem Armaturenbrett befestigbar ist. </p><p>Im Test habe ich den Saugnapf präferiert, weil er schlicht und ergreifend die flexiblere Lösung darstellte. Und ich kann dir mit Gewissheit sagen: Auch hier musst du dir keine Sorgen machen, dass irgendwas während der Fahrt herunterfallen könnte. Ich habe den Napf mehrmals entfernt und in einer Reihe von Vehikeln angepracht – stets ohne Probleme. </p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-app-steuerung"><span>Nextbase 422GW: App (-Steuerung)</span></h3><p>Natürlich musst du die Dashcam aber nicht nur physisch im Fahrzeug unterbringen, sondern auch noch eine entsprechende Einrichtung über die Software vornehmen. Beim ersten Mal entpuppte sich die Einrichtung via Smartphone aber als kniffliger als wünschenswert. Die entsprechende MyNextbase Connect-Applikation konnte nämlich erst entlang einer wiederholten Installation die Verbindung zur GW422 herstellen. Via Bluetooth (sowie aktivem GPS auf dem Smartphone) kannst du daraufhin die erste Installation vornehmen. </p><p>Cool:  Nach Einrichtung kannst du diverse Zusatzinfos zu- oder wegschalten. Hierzu gehört neben der GPS-Info auch die Geschwindigkeit, aktuelle Uhrzeit, das Kameramodell oder aber deine Fahrzeugnummer, die somit auch in den Videoinhalten einsehbar sind. </p><p>Neben Bearbeitungsoptionen der Kameraeinstellung kannst du auch recht flott die Videoclips über entsprechendes Wi-Fi auf dein Handy übertragen. In 10-15 Sekunden steht hier bereits die Verbindung und dem Transfer der entsprechenden Aufnahmen steht nur noch wenig im Weg. Via Live-View kannst du gar die Inhalte direkt von der Kamera auf dein Handy streamen. </p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:697px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:87.09%;"><img id="cTSwYxt78TZafNGBJLL8oT" name="App sml.jpg" alt="Die MyNextbase App fällt im Test leider durch ..." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cTSwYxt78TZafNGBJLL8oT-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="697" height="607" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Eine App zum Vergessen? Die Connect App wirkt entgegen der sonstigen Präsentation ungemein altbacken ... </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techadar)</span></figcaption></figure><p>Problematisch: Zwar ist die Idee dahinter ganz nett, allerdings konnten wir das Bild nur in vertikaler Position anzeigen lassen, was die Erkennbarkeit von Details des Straßenverkehrs schier unmöglich machte. Taugt allenfalls zur Überwachung des Autos, solltest du einmal abseits deines Vehikels an einer Raststätte eine Pause einlegen ... </p><p>Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist die integrierte SOS-Funktion. Wie der Name schon suggeriert, wird hiermit im Notfall eine naheliegende Rettungsbehörde kontaktiert, solltest entlang eines heftigeren Zusammenstoßes nicht mehr selbst hierzu in der Lage sein – Ein wahrer Lebensretter in Notsituationen! </p><p>Toll ist auch die "Auto Sync"-Funktion, welche in der Theorie "gesperrte" Aufnahmen automatisch auf dein Handy lädt, sobald du dieses über Wi-Fi mit der Kamera verbindest. Nicht immer hat das aber so reibungsfrei funktioniert, wie ich mir das vorstelle, auch wenn ich allzeit einen jeden Clip zumindest manuell aufs Smartphone laden konnte. Womöglich habe ich mich hier aber auch einfach zu bescheiden angestellt ...</p><p>Wieso Nextbase die Applikation aber derart aggressiv zur Bewerbung von zusätzlichen Inhalten nutzt, bleibt mir schleierhaft. Neben einem Quicklink für Alexa – ja der Dienst wird umfangreich zur Verfügung gestellt – werden nämlich große Teile des Bilschirms für Werbeanzeigen zum Kauf einer Rückfahrtkamera oder aber einem Link zu Nextbase News eingenommen. Nichts, was man wirklich für die Fahrt verwenden kann, weswegen ich die App nach der Einrichtung nur gelegentlich öffnete. </p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:709px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:87.59%;"><img id="C8y3rAEbZoKEbRVoWorMpU" name="App2 small.jpg" alt="MyNextbase app" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C8y3rAEbZoKEbRVoWorMpU-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="709" height="621" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Die Auto-Sync-Funktion hatte im Test so ihre Anlaufschwierigkeiten, ein Download des jeweiligen Videoinhalts war im Nachgang aber problemfrei möglich. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techradar)</span></figcaption></figure><h2 id="mittelma-xdf-auf-smartphone-erstklassig-auf-dem-pc">Mittelmaß auf Smartphone, erstklassig auf dem PC</h2><p>Neben der Smartphone-Applikation kannst du auch eine entsprechende Software für deinen Windows- oder MacOS-PC nutzen, um Clips von deiner Nextbase-Kamera auf das jeweilige Medium zu übertragen. </p><p>Im Gegensatz zur App ist der MyNextbase Player aber durch und durch ein Vergnügen bei der Nutzung. Neben dem Videoclip kannst du auch hier wieder Zusatzdaten einsehen, die dir mehr zum aktuellen Tempo des Fahrzeugs oder der Umgebung (via eingebauten Bewegungssensor in der Kamera) verraten. Und auf dem PC kommt natürlich auch die 1440p-Aufnahmequalität endlich entsprechend zu tragen. </p><p>Weiterhin kannst du auf Wunsch auch mehrere Clips zu einem großen Video verknüpfen, wobei dieser Prozess einiges an Zeit in Anspruch nimmt ... das ist aber kaum die Schuld des Programms, sondern eher der Größe der Aufnahmen und ihrer Anzahl geschuldet.</p><p>Und falls du deinen PC nicht mit Aufzeichnungen deiner Fahrt "vollmüllen" willst, kannst du diese auch bequem auf die MyNextbase Cloud auslagern, wo der jeweilige Clip bis zu einem Monat lang gespeichert wird und auf Abruf mit der Justiz geteilt werden kann (insofern nötig). </p><h3 class="article-body__section" id="section-solltest-du-dir-die-nextbase-422gw-zulegen"><span>Solltest du dir die Nextbase 422GW zulegen?</span></h3><div ><table><thead><tr><th class="firstcol " >Section</th><th  >Notes</th><th  >Score</th></tr></thead><tbody><tr><td class="firstcol " >Preis-Leistung</td><td  >Zwar nicht unbedingt ein günstiges Modell, dank toller Kameraleistung, kompaktem Design und einfacher Installation aber auch keinesfalls ein Fehlgriff für alle Dashcam-Fans!</td><td  >★★★★☆</td></tr><tr><td class="firstcol " >Kameraqualität</td><td  >Auch wenn die Kamera in der Nacht nicht mehr allzu sehr überzeugt (vor allem auf der Autobahn), so kann die Nextbase-Dashcam bei Tageslicht doch brillieren und den Verkehr für viele Nutzer sicherer wie auch nachvollziehbar gestalten.</td><td  >★★★★☆</td></tr><tr><td class="firstcol " >Design</td><td  >Kompakt, handlich und kinderleicht im Auto angebracht. Alles was man sich bei einer Dashcam nur wünschen kann, bietet Nextbase hier</td><td  >★★★★★</td></tr><tr><td class="firstcol " >App</td><td  >Die App ist mitunter gut gedacht, in jedem Fall aber (zumindest auf dem Smartphone) noch stark verbesserungswürdig. Auf dem PC hingegen punktet Nextbase mit hilfreichen Einstellungsoptionen und kinderleichter Einrichtung</td><td  >★★★☆☆</td></tr></tbody></table></div><h2 id="kauf-dir-die-nextbase-422gw-wenn">Kauf dir die Nextbase 422GW, wenn ...</h2><h2 id="hol-dir-die-nextbase-422gw-lieber-nicht-wenn">Hol dir die Nextbase 422GW lieber nicht, wenn ...</h2><h2 id="spannende-alternativen-xa0">Spannende Alternativen: </h2><div class="product"><a data-dimension112="b2bd74ce-0064-42d7-a2d0-ef6c06144d49" data-action="Deal Block" data-label="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension48="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension25="€329.99" href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/622gw-dash-cam/" target="_blank" rel="nofollow"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1509px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:99.34%;"><img id="VPGGCtA4v3ywwnQjLHTaNL" name="Nextbase 622GW.jpg" caption="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VPGGCtA4v3ywwnQjLHTaNL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1509" height="1499" attribution="" endorsement="" credit="" class=""></p></div></div></figure></a><p><a href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/622gw-dash-cam/" target="_blank" data-dimension112="b2bd74ce-0064-42d7-a2d0-ef6c06144d49" data-action="Deal Block" data-label="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension48="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension25="€329.99"><strong>Nextbase 622GW 4K Dashcam</strong></a></p><p>Wer knackige Aufnahmen präferiert, der ist mit der aktuelleren Variante von Nextbase, der 622GW 4K Dashcam, bestens beraten. Die bereits gelobte Qualität trifft hier auf optimierte Aufnahmen sowie pfiffige Features.</p><p>Aber Vorsicht: Häufig schon schnell vergriffen! </p></div><div class="product"><a data-dimension112="8c0cc1c6-2559-4509-bf82-2834c0c57dd7" data-action="Deal Block" data-label="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension48="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension25="€179.99" href="https://www.amazon.de/REDTIGER-IPS-Bildschirm-Nachtsicht-Loop-Aufnahme-Weitwinkel-unterstützt-Schwarz/dp/B098WVKF19/ref=sr_1_7_sspa?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=18XXCK9CBOJ7I&keywords=dashcam&qid=1692013926&sprefix=dashcam%2Caps%2C104&sr=8-7-spons&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9tdGY&th=1" target="_blank" rel="nofollow"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:450px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:100.00%;"><img id="u6pYx2XH96jQgGzwX6hx4E" name="71w6PL8jOhL._AC_SS450_.jpg" caption="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/u6pYx2XH96jQgGzwX6hx4E-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="450" height="450" attribution="" endorsement="" credit="" class=""></p></div></div></figure></a><p><a href="https://www.amazon.de/REDTIGER-IPS-Bildschirm-Nachtsicht-Loop-Aufnahme-Weitwinkel-unterst%C3%BCtzt-Schwarz/dp/B098WVKF19/ref=sr_1_7_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=18XXCK9CBOJ7I&keywords=dashcam&qid=1692013926&sprefix=dashcam%2Caps%2C104&sr=8-7-spons&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9tdGY&th=1" target="_blank" data-dimension112="8c0cc1c6-2559-4509-bf82-2834c0c57dd7" data-action="Deal Block" data-label="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension48="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension25="€179.99"><strong>REDTIGER 4K Dashcam</strong></a></p><p>Wer einen günstigen Einstieg sucht, der findet allerlei Alternativen von Firmen aus Fernost oder Übersee, die mit einem geringen Einstiegspreis und vermeintlich hoher Qualität locken. Ein Vertreter, wo du das "vermeintlich" aber getrost streichen kannst, ist die 4K Dashcam von REDTIGER. </p><p>Selbige begeistert mit guter Qualität zum fairen Preis und ist somit eine sinnvolle Alternative zu den Nextbase-Vertretern.</p></div><p>Die Nextbase 422GW leistet erstklassige Arbeit und bietet viele wichtige Funktionen, die man auf den deutschen Straßen kaum missen möchte. Zwar konnte ich Inhalte wie die SOS-Funktion nicht auf Teufel komm raus testen, bin jedoch zuversichtlich, dass auch dieses Feature im Ernstfall ein waschechter Lebensretter sein dürfte.</p><p>Von der Qualität der Videoaufnahmen (bei Tageslicht) bin ich außerdem ebenso begeistert wie auch von der Einstellungsvielfalt in der Smartphone-App oder aber der grandiosen PC-Applikation.</p><p>Ernüchtert hat mich hingegen das unausgereifte Overlay auf dem Smartphone, die aggressiv platzierte Werbung wie auch die Darstellung der Videoinhalte in der Vertikalen. Hier lässt Nextbase leider die nötige Benutzerfreundlichkeit missen, die man bei einem sonst so gelungenen Gesamtpaket erwartet hätte.</p><p>Für den stolzen Preis von etwa 220 bis 230 Euro würde ich die 422GW aber durchaus empfehlen. Gerade als tüchtiger Verkehrsteilnehmer könnte sich das Investment schließlich bereits bei einem kleineren Zwischenfall rentieren und insbesondere die Möglichkeit des simplen Transfers von Videodaten macht den Nextbase-Vertreter zu einer gelungenen Wahl im Segment! </p><ul><li><strong>Auch spannend: </strong><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/technische-ausstattung-im-auto-welche-features-lohnen-sich-wirklich" target="_blank">Technische Ausstattung im Auto: Welche Features lohnen sich wirklich?</a></li></ul> ]]></dc:content>
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                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Wer sich auf Autobahn, Schnellstraße und Co. sicherer fühlen will, der ist, gerade in Deutschland, mit einer Dashcam hervorragend beraten. Ob die Netxtbase 422GW hierfür die ideale Wahl ist, erfährst du im folgenden Testbericht ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Dash Cams]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Vehicle Tech]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Christian Schmidt ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LwdfYmEa5GU4FzBATCjRdV-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                                                                                        <dc:contributor><![CDATA[ Peter Hoffmann ]]></dc:contributor>
                                                                    <cf:isSponsored>false</cf:isSponsored>
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                                <p>Kennst du diese Videos auf YouTube, die von ulkigen Pannen, knappen Überholmanövern oder lebensrettenden Reaktionen des Fahrers berichten? Viele dieser Bilddarstellungen wurden via Dashcam festgehalten! </p><p>Eine Dashboard-Kamera – wohl eher bekannt als Dashcam – ist in einigen Ländern schon seit Jahren stark verbreitet und sichert (im Bestfall) tagtäglich eine Vielzahl von Autofahrern im Straßenverkehr ab. Wichtig: gerade in Rechtsfällen können entsprechende Bildaufnahmen oft entscheidend sein, weswegen sich eine Dashcam als kleines aber feines Extra für dein Fortbewegungsmittel durchaus bezahlt machen kann. </p><p>Ob sich aber tatsächlich auch die Wahl der GW422 von Nextbase rentiert oder du doch zu einer der zahlreichen Alternativen greifen solltest, das verraten wir dir in diesem Testbericht!</p><h3 class="article-body__section" id="section-der-preis-einer-nextbase-422gw"><span>Der Preis einer Nextbase 422GW</span></h3><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Jetzt Premium-Dashcam kaufen und doppelt sparen!</div><div class="fancy_box_body"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="aeDkYwz7TxG2bXBoCAfLRZ" name="Nextbase622GW-2.jpg" caption="" alt="Nextbase 622GW" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aeDkYwz7TxG2bXBoCAfLRZ-1920-80.jpg" mos="" link="" align="" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class="pinterest-pin-exclude"></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Nextbase)</span></figcaption></figure><p class="fancy-box__body-text">Sichere dir noch heute eine <a data-analytics-id="inline-link" href="https://nextbase.eu/de" target="_blank"><strong>Nextbase Dashcam</strong></a><strong> </strong>und bekomme Rabatte bei Versicherungsanbietern wie der<strong> </strong><a data-analytics-id="inline-link" href="https://www.diebayerische.de/kampagnenseiten/autoversicherung-mit-dashcam/" target="_blank"><strong>Bayerischen</strong></a><strong>! </strong>Und um es noch verlockender zu machen, bekommst du zum <strong>Black Friday </strong>beim Kauf einer <strong>Dashcam </strong>eine zweite Kamera (oder ein Kameramodell) mit <strong>50 Prozent Preisnachlass!</strong> Neugierig geworden? <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/vehicle-tech/dash-cams/so-macht-autofahren-spass-mit-dashcams-sicher-durch-den-verkehr-und-noch-ordentlich-sparen-dabei">Dann bekommst du hier weitere Infos</a>.</p></div></div><p>Auf der <a href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/422gw-dash-cam" target="_blank">Seite des Herstellers</a> kannst du die 422GW bereits für <strong>219,99 Euro</strong> erwerben, bei <a href="https://www.saturn.de/de/product/_nextbase-422gw-2549618.html?storeId=&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=RT_shopping_na_nsp_na_Saturn+bluePortal+2&gclid=Cj0KCQjwoeemBhCfARIsADR2QCuoznhTAtBhg0UPmwERZu-sDJXYf4EpyYpIs5LdIUQJEvd0z5BX818aAoznEALw_wcB&gclsrc=aw.ds" target="_blank">Händlern wie Saturn</a> bekommst du sie hingegen für 229,99 Euro. </p><p>Ob einem die Dashcam diesen Preis wert ist, muss man (im Anschluss an unsere Review) natürlich selbst entscheiden. In jedem Fall gehört die Nextbase 422GW hiermit aber zu den preisintensiveren Vertretern, obwohl sie schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. </p><p>Inwiefern sich der Preis aber auch in der Qualität der Kamera widerspiegeln kann, wollen wir uns im Folgenden einmal näher anschauen.</p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-anwendungsbereich"><span>Nextbase 422GW: Anwendungsbereich</span></h3><p>Die Nextbase 422GW ist, wie eingangs bereits erwähnt, eine Präventivmaßnahme, um sich beispielsweise im Falle eines Schadens oder Unfalls abzusichern. Tagtäglich passieren in Deutschland leider unzählige Unfälle im Straßenverkehr. Zwar ist hier nicht immer gleich das Schlimmste vorprogrammiert, in vielen Momenten wünscht man sich aber doch, dass es entsprechende Aufzeichnungen gibt, um die Geschehnisse zurückverfolgen zu können und faire Entscheidungen auf Basis dessen zu treffen.</p><p>Genau hier kommt schließlich die 422GW ins Spiel, wo sie doch das Verhalten des Fahrers wie auch der anderen Verkehrsteilnehmer beobachtbar macht. Klar hast du hiermit noch längst keine Garantie dafür, dass dir nie etwas im Verkehr passieren wird (auch wenn ich mir für dich nichts sehnlicher wünsche). Solltest du aber doch einmal in der Bredouille stecken, könnte sich die Nextbase-Dashcam als wahrer Lebensretter entpuppen. </p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-kameraleistung"><span>Nextbase 422GW: Kameraleistung</span></h3><ul><li><strong>1440p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde</strong></li><li><strong>1080p-Videos mit 30 oder 60 Bildern pro Sekunde</strong></li><li><strong>3,7MP Fotos </strong></li><li><strong>2,5 Zoll (6,35 cm) HD IPS-Touchscreen</strong></li><li><strong>Bildstabilisierung</strong></li></ul><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:970px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:58.66%;"><img id="PNLrL8hnaVVNQtBK2K7XPQ" name="422GWDashcam.jpg" alt="Nextbase 422GW: Die Dashcam im Einsatz auf den Straßen von Dänemark" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PNLrL8hnaVVNQtBK2K7XPQ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="970" height="569" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Auch auf der Autobahn und bei Geschwindigkeiten von mehr als 100 km/h weiß die 1440p-Aufnahme mit knackscharfen Bildern zu begeistern!  </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Erster großer Pluspunkt der Nextbase-Dashcam ist der gigantische 140-Grad-Blickwinkel, der gleich in mehreren Auflösungen das Verkehrsverhalten abbildet. Wahlweise hast du hier die Möglichkeit, aus einer 1080p- oder aber einer 1440p-Option auszuwählen. Erstere bildet den Verkehr entweder in 30, nach Möglichkeit aber gar in 60 Bildern ab, letztere ist auf 30 Bilder die Sekunde beschränkte. </p><p>Was du schlussendlich wählst, hängt aber zweifelsohne auch von der persönlichen Präferenz ab. Willst du wirklich die beste Bildqualität und nimmst im Gegenzug ein paar Frames weniger in Kauf? Dann ist die 1440p-Option die richtige Wahl! Darf es hingegen allzeit schön flüssig mit butterweichen 60 Bildern pro Sekunde sein, in Sachen Qualität begnügst du dich im Gegenzug aber mit Full-HD-Auflösung? Dann ist die entsprechende 1080p-Alternative vorzuziehen.</p><p>Beide Optionen konnten aber in jedem Fall durch hervorragende Aufnahmen bei Tageslicht punkten. Hier sind Straßenschilder wie auch Fahrzeugkennzeichen der Verkehrsteilnehmer problemfrei erkennbar und somit eindeutig nachvollziehbar, welches Tempo gegolten hat, ob beispielsweise eine Baustelle entsprechend gekennzeichnet war oder aber welche Fahrzeuge (und Besitzer) im Zwischenfall auf der Straße beteiligt waren.</p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1226px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:52.77%;"><img id="bQGi2iWxMwb8F4UQCzVjPj" name="" alt="Nextbase 422GW: Nachtfahrt" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/bQGi2iWxMwb8F4UQCzVjPj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1226" height="647" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Bei Nacht lässt die Bildqualität wie so häufig leider etwas zu Wünschen übrig ... womöglich noch gut für den Ernstfall, viel erkennen lässt sich bei höheren Geschwindigkeiten aber nicht mehr. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techradar)</span></figcaption></figure><p>Problematischer wird es in der Nacht: Hier kann die Kamera nämlich nicht die gleiche Qualität wie unter Bedingungen bei Sonnenlicht abrufen und so sind Nummernschilder schier unmöglich zu lesen. Abhilfe versprach hier die mitgelieferte App, einen vehementen Unterschied solltest du aber selbst nach der Feinjustierung der Lichtempfindlichkeit nicht erwarten ... Schade! </p><p>Ich möchte aber auch nicht mäkeliger sein als nötig. Klar, es ist schon etwas ernüchternd, dass nicht jeder Passant oder gar ein jedes Nummernschild der vorbeifahrenden Fahrzeuge erkennbar ist, im Ernstfall kannst du dich aber Tag wie auch Nacht auf die Dashcam verlassen und darauf, dass sie einen Unfallhergang im Notfall abbildet.</p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-design"><span>Nextbase 422GW: Design</span></h3><ul><li><strong>Die Kamera kann in der Handfläche platziert werden</strong></li><li><strong>Touchscreen auf der Rückseite</strong></li><li><strong>Kleine, wiederaufladbare Batterie</strong></li></ul><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TMw3EmQbc5KNacb3cgmUwL-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW" /><figcaption><small role="credit">Nextbase</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jpssnSotyfyYGZvSqmoU4K-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam Side" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oxRuFNtmrVKwWqxz8deRhK-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam side" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/bzB9s28jm6RYTdwwuD8wNL-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW Dash Cam flat" /><figcaption><small role="credit">Nextbase </small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6CSLWGMRSPzV2jFqhmzwNQ-1920-80.jpg" alt="Nextbase 422GW dash cam " /><figcaption><small role="credit">Nextbase</small></figcaption></figure></figure><p>Wer bei einer Dashcam noch immer an einen üppigen Klotz denkt, den er mit Müh und Not im Fahrzeug unterbringen muss, der hat weit verfehlt ... und den Trend der letzten Jahre womöglich ein kleinen wenig verschlafen.</p><p>Dashboard-Kameras sind heutzutage viel kompakter als noch einst und machen auch optisch inzwischen einiges her. So auch die 422GW, die mit abgerundeten Ecken, einem 6,3 cm HD-Touchscreen und einer überschaubaren Anzahl an Tasten punktet. Genau gesagt sind es sogar nur drei Knöpfe, die es zu betätigen gilt: Da hätten wir eine rote Taste zum Speichern des jeweiligen Clips und einen zweiten Knopf zum "sperren" der jeweiligen Aufnahme, sodass diese nicht versehentlich gelöscht wird. Zuletzt darf natürlich die Ein-/Aus-Taste nicht fehlen, um die 422GW in Betrieb zu nehmen.</p><p>Jenseits hiervon verbirgt die Dashcam noch einen Ladeanschluss und einen Adaptersteckplatz, für die Montage einer zweiten, nach hinten gerichteten, Kamera, sodass du auch das Geschehen hinter dir besser nachvollziehbar machst. </p><p>Mithilfe einer entsprechenden Halterung befestigst du die Kamera schließlich an deiner Frontscheibe. Vorteil hierbei ist, dass die Kamera praktischerweise von der magnetischen Halterung nahezu eingesaugt wird. Nachteil wiederum scheint die Tatsache, dass eben diese Halterung häufig so fest angebracht wird, dass es einiges an Übung erfordert, um sie wieder zu lösen. Allerdings kann man das – zumindest meiner Meinung nach – nicht wirklich kritisieren, da mir eine fest anliegende Kamera allemal lieber ist als eine zu lockere Alternative!</p><h2 id="installation">Installation</h2><p>Die Installation der 422GW ist zudem kinderleicht. Natürlich kannst du hierfür ganz bequem auf die Saugnapfhalterung zurückgreifen, als Alternative wird aber auch eine 3M-Montageplatte mitgeliefert, mit welcher die Kamera dauerhaft auf dem Armaturenbrett befestigbar ist. </p><p>Im Test habe ich den Saugnapf präferiert, weil er schlicht und ergreifend die flexiblere Lösung darstellte. Und ich kann dir mit Gewissheit sagen: Auch hier musst du dir keine Sorgen machen, dass irgendwas während der Fahrt herunterfallen könnte. Ich habe den Napf mehrmals entfernt und in einer Reihe von Vehikeln angepracht – stets ohne Probleme. </p><h3 class="article-body__section" id="section-nextbase-422gw-app-steuerung"><span>Nextbase 422GW: App (-Steuerung)</span></h3><p>Natürlich musst du die Dashcam aber nicht nur physisch im Fahrzeug unterbringen, sondern auch noch eine entsprechende Einrichtung über die Software vornehmen. Beim ersten Mal entpuppte sich die Einrichtung via Smartphone aber als kniffliger als wünschenswert. Die entsprechende MyNextbase Connect-Applikation konnte nämlich erst entlang einer wiederholten Installation die Verbindung zur GW422 herstellen. Via Bluetooth (sowie aktivem GPS auf dem Smartphone) kannst du daraufhin die erste Installation vornehmen. </p><p>Cool:  Nach Einrichtung kannst du diverse Zusatzinfos zu- oder wegschalten. Hierzu gehört neben der GPS-Info auch die Geschwindigkeit, aktuelle Uhrzeit, das Kameramodell oder aber deine Fahrzeugnummer, die somit auch in den Videoinhalten einsehbar sind. </p><p>Neben Bearbeitungsoptionen der Kameraeinstellung kannst du auch recht flott die Videoclips über entsprechendes Wi-Fi auf dein Handy übertragen. In 10-15 Sekunden steht hier bereits die Verbindung und dem Transfer der entsprechenden Aufnahmen steht nur noch wenig im Weg. Via Live-View kannst du gar die Inhalte direkt von der Kamera auf dein Handy streamen. </p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:697px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:87.09%;"><img id="cTSwYxt78TZafNGBJLL8oT" name="App sml.jpg" alt="Die MyNextbase App fällt im Test leider durch ..." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cTSwYxt78TZafNGBJLL8oT-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="697" height="607" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Eine App zum Vergessen? Die Connect App wirkt entgegen der sonstigen Präsentation ungemein altbacken ... </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techadar)</span></figcaption></figure><p>Problematisch: Zwar ist die Idee dahinter ganz nett, allerdings konnten wir das Bild nur in vertikaler Position anzeigen lassen, was die Erkennbarkeit von Details des Straßenverkehrs schier unmöglich machte. Taugt allenfalls zur Überwachung des Autos, solltest du einmal abseits deines Vehikels an einer Raststätte eine Pause einlegen ... </p><p>Was mir wiederum sehr gut gefallen hat, ist die integrierte SOS-Funktion. Wie der Name schon suggeriert, wird hiermit im Notfall eine naheliegende Rettungsbehörde kontaktiert, solltest entlang eines heftigeren Zusammenstoßes nicht mehr selbst hierzu in der Lage sein – Ein wahrer Lebensretter in Notsituationen! </p><p>Toll ist auch die "Auto Sync"-Funktion, welche in der Theorie "gesperrte" Aufnahmen automatisch auf dein Handy lädt, sobald du dieses über Wi-Fi mit der Kamera verbindest. Nicht immer hat das aber so reibungsfrei funktioniert, wie ich mir das vorstelle, auch wenn ich allzeit einen jeden Clip zumindest manuell aufs Smartphone laden konnte. Womöglich habe ich mich hier aber auch einfach zu bescheiden angestellt ...</p><p>Wieso Nextbase die Applikation aber derart aggressiv zur Bewerbung von zusätzlichen Inhalten nutzt, bleibt mir schleierhaft. Neben einem Quicklink für Alexa – ja der Dienst wird umfangreich zur Verfügung gestellt – werden nämlich große Teile des Bilschirms für Werbeanzeigen zum Kauf einer Rückfahrtkamera oder aber einem Link zu Nextbase News eingenommen. Nichts, was man wirklich für die Fahrt verwenden kann, weswegen ich die App nach der Einrichtung nur gelegentlich öffnete. </p><figure class="van-image-figure " data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:709px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:87.59%;"><img id="C8y3rAEbZoKEbRVoWorMpU" name="App2 small.jpg" alt="MyNextbase app" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C8y3rAEbZoKEbRVoWorMpU-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="709" height="621" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="caption-text">Die Auto-Sync-Funktion hatte im Test so ihre Anlaufschwierigkeiten, ein Download des jeweiligen Videoinhalts war im Nachgang aber problemfrei möglich. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Techradar)</span></figcaption></figure><h2 id="mittelma-xdf-auf-smartphone-erstklassig-auf-dem-pc">Mittelmaß auf Smartphone, erstklassig auf dem PC</h2><p>Neben der Smartphone-Applikation kannst du auch eine entsprechende Software für deinen Windows- oder MacOS-PC nutzen, um Clips von deiner Nextbase-Kamera auf das jeweilige Medium zu übertragen. </p><p>Im Gegensatz zur App ist der MyNextbase Player aber durch und durch ein Vergnügen bei der Nutzung. Neben dem Videoclip kannst du auch hier wieder Zusatzdaten einsehen, die dir mehr zum aktuellen Tempo des Fahrzeugs oder der Umgebung (via eingebauten Bewegungssensor in der Kamera) verraten. Und auf dem PC kommt natürlich auch die 1440p-Aufnahmequalität endlich entsprechend zu tragen. </p><p>Weiterhin kannst du auf Wunsch auch mehrere Clips zu einem großen Video verknüpfen, wobei dieser Prozess einiges an Zeit in Anspruch nimmt ... das ist aber kaum die Schuld des Programms, sondern eher der Größe der Aufnahmen und ihrer Anzahl geschuldet.</p><p>Und falls du deinen PC nicht mit Aufzeichnungen deiner Fahrt "vollmüllen" willst, kannst du diese auch bequem auf die MyNextbase Cloud auslagern, wo der jeweilige Clip bis zu einem Monat lang gespeichert wird und auf Abruf mit der Justiz geteilt werden kann (insofern nötig). </p><h3 class="article-body__section" id="section-solltest-du-dir-die-nextbase-422gw-zulegen"><span>Solltest du dir die Nextbase 422GW zulegen?</span></h3><div ><table><thead><tr><th class="firstcol " >Section</th><th  >Notes</th><th  >Score</th></tr></thead><tbody><tr><td class="firstcol " >Preis-Leistung</td><td  >Zwar nicht unbedingt ein günstiges Modell, dank toller Kameraleistung, kompaktem Design und einfacher Installation aber auch keinesfalls ein Fehlgriff für alle Dashcam-Fans!</td><td  >★★★★☆</td></tr><tr><td class="firstcol " >Kameraqualität</td><td  >Auch wenn die Kamera in der Nacht nicht mehr allzu sehr überzeugt (vor allem auf der Autobahn), so kann die Nextbase-Dashcam bei Tageslicht doch brillieren und den Verkehr für viele Nutzer sicherer wie auch nachvollziehbar gestalten.</td><td  >★★★★☆</td></tr><tr><td class="firstcol " >Design</td><td  >Kompakt, handlich und kinderleicht im Auto angebracht. Alles was man sich bei einer Dashcam nur wünschen kann, bietet Nextbase hier</td><td  >★★★★★</td></tr><tr><td class="firstcol " >App</td><td  >Die App ist mitunter gut gedacht, in jedem Fall aber (zumindest auf dem Smartphone) noch stark verbesserungswürdig. Auf dem PC hingegen punktet Nextbase mit hilfreichen Einstellungsoptionen und kinderleichter Einrichtung</td><td  >★★★☆☆</td></tr></tbody></table></div><h2 id="kauf-dir-die-nextbase-422gw-wenn">Kauf dir die Nextbase 422GW, wenn ...</h2><h2 id="hol-dir-die-nextbase-422gw-lieber-nicht-wenn">Hol dir die Nextbase 422GW lieber nicht, wenn ...</h2><h2 id="spannende-alternativen-xa0">Spannende Alternativen: </h2><div class="product"><a data-dimension112="b2bd74ce-0064-42d7-a2d0-ef6c06144d49" data-action="Deal Block" data-label="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension48="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension25="€329.99" href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/622gw-dash-cam/" target="_blank" rel="nofollow"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1509px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:99.34%;"><img id="VPGGCtA4v3ywwnQjLHTaNL" name="Nextbase 622GW.jpg" caption="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VPGGCtA4v3ywwnQjLHTaNL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1509" height="1499" attribution="" endorsement="" credit="" class=""></p></div></div></figure></a><p><a href="https://nextbase.eu/de/dash-cams/622gw-dash-cam/" target="_blank" data-dimension112="b2bd74ce-0064-42d7-a2d0-ef6c06144d49" data-action="Deal Block" data-label="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension48="Nextbase 622GW 4K Dashcam" data-dimension25="€329.99"><strong>Nextbase 622GW 4K Dashcam</strong></a></p><p>Wer knackige Aufnahmen präferiert, der ist mit der aktuelleren Variante von Nextbase, der 622GW 4K Dashcam, bestens beraten. Die bereits gelobte Qualität trifft hier auf optimierte Aufnahmen sowie pfiffige Features.</p><p>Aber Vorsicht: Häufig schon schnell vergriffen! </p></div><div class="product"><a data-dimension112="8c0cc1c6-2559-4509-bf82-2834c0c57dd7" data-action="Deal Block" data-label="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension48="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension25="€179.99" href="https://www.amazon.de/REDTIGER-IPS-Bildschirm-Nachtsicht-Loop-Aufnahme-Weitwinkel-unterstützt-Schwarz/dp/B098WVKF19/ref=sr_1_7_sspa?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=18XXCK9CBOJ7I&keywords=dashcam&qid=1692013926&sprefix=dashcam%2Caps%2C104&sr=8-7-spons&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9tdGY&th=1" target="_blank" rel="nofollow"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:450px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:100.00%;"><img id="u6pYx2XH96jQgGzwX6hx4E" name="71w6PL8jOhL._AC_SS450_.jpg" caption="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/u6pYx2XH96jQgGzwX6hx4E-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="450" height="450" attribution="" endorsement="" credit="" class=""></p></div></div></figure></a><p><a href="https://www.amazon.de/REDTIGER-IPS-Bildschirm-Nachtsicht-Loop-Aufnahme-Weitwinkel-unterst%C3%BCtzt-Schwarz/dp/B098WVKF19/ref=sr_1_7_sspa?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=18XXCK9CBOJ7I&keywords=dashcam&qid=1692013926&sprefix=dashcam%2Caps%2C104&sr=8-7-spons&sp_csd=d2lkZ2V0TmFtZT1zcF9tdGY&th=1" target="_blank" data-dimension112="8c0cc1c6-2559-4509-bf82-2834c0c57dd7" data-action="Deal Block" data-label="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension48="REDTIGER 4K Dashcam" data-dimension25="€179.99"><strong>REDTIGER 4K Dashcam</strong></a></p><p>Wer einen günstigen Einstieg sucht, der findet allerlei Alternativen von Firmen aus Fernost oder Übersee, die mit einem geringen Einstiegspreis und vermeintlich hoher Qualität locken. Ein Vertreter, wo du das "vermeintlich" aber getrost streichen kannst, ist die 4K Dashcam von REDTIGER. </p><p>Selbige begeistert mit guter Qualität zum fairen Preis und ist somit eine sinnvolle Alternative zu den Nextbase-Vertretern.</p></div><p>Die Nextbase 422GW leistet erstklassige Arbeit und bietet viele wichtige Funktionen, die man auf den deutschen Straßen kaum missen möchte. Zwar konnte ich Inhalte wie die SOS-Funktion nicht auf Teufel komm raus testen, bin jedoch zuversichtlich, dass auch dieses Feature im Ernstfall ein waschechter Lebensretter sein dürfte.</p><p>Von der Qualität der Videoaufnahmen (bei Tageslicht) bin ich außerdem ebenso begeistert wie auch von der Einstellungsvielfalt in der Smartphone-App oder aber der grandiosen PC-Applikation.</p><p>Ernüchtert hat mich hingegen das unausgereifte Overlay auf dem Smartphone, die aggressiv platzierte Werbung wie auch die Darstellung der Videoinhalte in der Vertikalen. Hier lässt Nextbase leider die nötige Benutzerfreundlichkeit missen, die man bei einem sonst so gelungenen Gesamtpaket erwartet hätte.</p><p>Für den stolzen Preis von etwa 220 bis 230 Euro würde ich die 422GW aber durchaus empfehlen. Gerade als tüchtiger Verkehrsteilnehmer könnte sich das Investment schließlich bereits bei einem kleineren Zwischenfall rentieren und insbesondere die Möglichkeit des simplen Transfers von Videodaten macht den Nextbase-Vertreter zu einer gelungenen Wahl im Segment! </p><ul><li><strong>Auch spannend: </strong><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/technische-ausstattung-im-auto-welche-features-lohnen-sich-wirklich" target="_blank">Technische Ausstattung im Auto: Welche Features lohnen sich wirklich?</a></li></ul>
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                                                            <title><![CDATA[ Insta360 One R Test ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Insta360 One R ist eine einzigartige Antwort auf die komplizierte Herausforderungen für alle Actionkameras in 2020: Wie kann man noch mehr Funktionen und Video-Optionen in eine einzige kleine robuste Videokamera packen, ohne dass sie dadurch größer wird?</p><p>GoPros Antwort darauf ist die neue, bald verfügbare Mod Zubehörreihe für die <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">Gopro Hero 8 Black</a>. Damit kann man ein Richtmikrofon, einen größeren Bildschirm und LED Licht an der Actionkamera nutzen, wenn man das braucht. Aber Insta360, am meisten durch die aktuellen 360 Grad Videokameras wie die Insta360 One X bekannt, hat einen ganz anderen und extrem ambitionierten Weg eingeschlagen. Denn mit der Insta360 One R haben sie es tatsächlich gewagt, eine modulare Actionkamera zu entwickeln.</p><p>Die One R ist eine modulare <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> mit separaten Einheiten für Akku, Prozessor und Kamera. Man steckt sie aneinander, sodass man ein Weitwinkelobjektiv in Sekunden gegen eine 360 Grad Kamera austauschen kann. Dabei kommt das 4K Modul der Hero 8 Black ähnlich, das 360 Grad Kameramodul eher der GoPro Max.</p><p>Und es gibt sogar ein Modul mit einem 1-Zoll Sensor. Der macht die Insta360 One R zu einem der wenigen Rivalen für die kompromisslose Sony RX0</p><p>Vielleicht bist auch du von diesem letzten Kameramodul besonders angetan. Aber in diesem Review wollen wir die One R mit der Konkurrenz von GoPro vergleichen und lassen die One R daher hier mit dem 4k Standardmodul und dem 360 Grad Modul antreten.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="sTWS6MnmPW8y7ZzBBALoAL" name="on-e-rbits.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/sTWS6MnmPW8y7ZzBBALoAL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-erscheinungsdatum-und-preis">Insta360 One R: Erscheinungsdatum und Preis</h2><p>Die Insta360 One R ist in Deutschland ab Mitte März verfügbar und in verschiedenen Bundles erhältlich, je nachdem, welche Kamera Du auf dein nächstes Actioncam-Abenteuer mitnehmen willst.</p><p>Die Standard One R 4K Edition (nur mit dem 4K Kameramodul) kostet 339 Euro und ist damit günstiger als die GoPro Hero 8 Black. Wir freuen uns darauf, die beiden gegeneinander antreten zu lassen, um herauszufinden welche besser ist.</p><p>Wenn du die Vielseitigkeit einer 4K Actionkamera mit der Option für 360 Grad Aufnahmen kombinieren willst, so ist die One R Twin Edition das richtige für dich. Sie kostet 509 Euro, was auf den zweiten Blick ein sehr angemessener Preis ist, denn das sind weniger als 200 Euro Aufpreis für eine sehr gute 360 Grad Option für die One R. Im Vergleich zur älteren und reinen 360 Grad Kamera One X legt man aktuell noch ca. 130 Euro mehr hin.</p><p>Etwas teurer ist das Premium Paket mit dem 1-Zoll Weitwinkel Mod, das zusammen mit Leica entwickelt wurde. Denn es schlägt mit 600 Euro zu Buche. Den 1-Zoll Kasten konnten wir noch nicht testen, aber wir haben bereits Ergebnisse zum normalen 4K Modul und dem 360 Grad Kameramodul...</p><h2 id="insta360-one-r-design">Insta360 One R: Design</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="jbB8t7d6MKiQMA4YaMX9FL" name="oner-8.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jbB8t7d6MKiQMA4YaMX9FL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Ist das modulare System der Insta360 One R praktischer als der traditionelle Ansatz der <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">GoPro Hero 8 Black</a> oder der DJI Osmo Action oder benötigt es viel zu viel Platz? Und fällt das System nicht auseinander? Das sind die wichtigsten Fragen bei der One R.</p><p>Beide Fragen sind zu verneinen. Die Insta360 One R ist lediglich ein bisschen größer als die GoPro Hero 8 Black und ist erstaunlich stabil.</p><p>Es gibt keinen festen Verschlussmechanismus, um die Module zusammenzuhalten, aber die One R fühlt sich solide und fest an, wenn man das Akkumodul von unten befestigt. Natürlich sieht die Hero 8 Black deutlich vollendeter aus, das matt-weiche Finish der Oberfläche fühlt sich besser an. Aber Insta360 hat es geschafft, das modulare System tatsächlich praktikabel und alltagstauglich zu machen, es ist nicht nur ein verrücktes Experiment.</p><p>Wenn Du das Kameramodul wechseln möchtest, klickst Du einfach das Akkumodul aus, nimmst das Kameramodul ab und tauschst es aus. Das nimmt ungefähr 20 Sekunden in Anspruch.</p><p>Insta360 hat sogar das kleine Wunder vollbracht und bei der modularen <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> die Wasserdichte erhalten. Die One R hat IPX8 Standard und ist bis 5 Meter wasserdicht. Wenn die Kamera also mal ins Wasser fällt oder das nächste Schwimmerlebnis ansteht, ist das kein Problem für die One R. Schnorcheltouren solltest du im Vergleich zu etwas Herum-Gedümpel an der Oberfläche dann aber unterlassen. Wenn du dennoch tiefer abtauchen willst, gibt es von Insta360 ein separates Tauchgehäuse für die One R.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GiXMntYVsmLW3KFmhoebyK" name="accs.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GiXMntYVsmLW3KFmhoebyK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Jetzt kommen wir zur ersten Schwäche der Insta360 One R. Die Firma sagt nämlich, dass für die Wasserdichte die Halterung montiert sein muss. Die mitgelieferte Halterung umschließt zwar nicht alle Anschlüsse, aber ist vermutlich nötig, um alle Komponenten ausreichend stark aneinander zu drücken, damit die Versiegelung funktioniert.</p><p>Mit der GoPro Hero 8 Black braucht man keinerlei Halterung, denn die Kamera ist Out-of-the-Box bis 10 Meter wasserdicht, also doppelt so tief wie bei der One R. Wir sind uns auch noch etwas unsicher, wie die Dichtungen der One R nach Monaten oder Jahren von Nutzung arbeiten. Insta360 haut eine innovative Kamera nach der anderen raus - aber manchmal ist es sinnvoll, mehr Zeit in die Entwicklung der Details zu stecken.</p><p>Die Notwendigkeit des Gehäuses bedeutet in der Praxis auch, dass die Kamera nochmals größer wird. Das ist ein weiterer Nachteil des modularen Designs. Wenn mitten beim Filmen der Akku leer ist, muss man die gesamte Kamera zerlegen, die Halterung sowie dann das Akkumodul entfernen und ein neues einsetzen, dann die Halterung wieder befestigen. Das seitliche Akkufach der GoPro Hero 8 Black ist da deutlich praktischer.</p><p>Um die microSD Karte zu wechseln, muss man dieses aufwändige Prozedere glücklicherweise nicht durchlaufen. Es gibt eine kleine Lasche an der Seite des Bildschirmmoduls und die Halterung blockiert diesen Zugang auch nicht.</p><h2 id="insta360-one-r-display-und-bedienung">Insta360 One R: Display und Bedienung</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="devXtWvw52dDpnaBrC5gCL" name="oner-6y.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/devXtWvw52dDpnaBrC5gCL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Der Bildschirm der Insta360 One R bringt uns zum zweiten Problem. Es ist ein 1,3-Zoll Screen, ganz ähnlich zum Front-Display der DJI Osmo Action.</p><p>Man kann diesen nutzen, um den Bildausschnitt zu kontrollieren und durch das Menü zu navigieren. Und das ist viel verlangt von einem so kleinen Touchscreen.</p><p>Wenn man ein 16:9 Video aufnimmt, ist das Preview-Bild noch kleiner. Es ist in keinster Weise vergleichbar mit der <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">Hero 8 Black</a>. Der Bildschirm der GoPro ist deutlich größer und komfortabler zu bedienen und sehr intuitiv - was man von der Bedienung der One R nicht so ganz behaupten kann.</p><p>Insta360 muss auch noch einige Arbeit in die Stabilität der Firmware stecken. Wir haben bereits deutliche Verbesserungen in Sachen Performance gesehen, seit Insta360 die Beta Firmware auf die erste richtige Version upgedatet hat. Aber wenn man durch das Menü wischt, erhält man immer noch ungewollte Scrolls direkt durch das gesamte Menü bis zum Ende, und exaktes Navigieren zwischen den Modi (Fotos, Video, usw.) ist meistens eine reine Glückssache.</p><p>Wenn Du nun in den frühen Tagen der Insta360 One R eine Kamera kaufen solltest, wirst du vermutlich noch einige Zeit mit ein paar irritierenden Bugs klarkommen müssen.</p><p>Insta360 ist sich dessen bewusst und arbeitet hart an der Firmware. Wenn man beispielsweise von oben nach unten über den Touchscreen wischt, kommt man zu den Einstellungen. Als wir auf unserem Testmodell noch die Beta Firmware hatten, war mit dieser Geste unklar, was man für ein Menü öffnet. Jetzt erscheint immer ein erklärendes Stichwort, dass den Menüpunkt beschreibt.</p><p>Aber trotz aller bisherigen und zukünftigen Verbesserungen der Firmware durch Insta360 bevorzugen wir die sehr intuitive Bedienung und den deutlich größeren Bildschirm der GoPro Kameras oder der DJI Osmo Action.</p><h2 id="insta360-one-r-bildqualit-xe4-t-4k-modul">Insta360 One R: Bildqualität (4K Modul)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="2ECFE9puohYJ8y7r7equuK" name="360-r-h.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/2ECFE9puohYJ8y7r7equuK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Der Traum für die Insta360 One R wäre eine 4K Videoqualität, die die Videoqualität von GoPro Hero 8 Black und der 360 Grad Kamera GoPro Max erreicht. Dieser Traum erfüllt sich leider nicht. Dennoch gibt es einige interessante Aspekte. Beginnen wir mit dem 4K Weitwinkelmodul, was die normale Aufnahme bei der One R ist.</p><p>Wir sind raus in den Park gegangen und haben ein paar Side-by-Side Vergleiche mit der Hero 8 Black und der One R gemacht. Die Schärfe und Qualität der digitalen Stabilisierung, die Insta360 FlowState nennt, ist der der GoPro sehr ähnlich. Beide sind sehr gut und die One R reproduzierte bei guten Lichtsituationen sehr viele Details bei 4K Auflösung. Trotzdem ist der Videostil im Vergleich zur GoPro anders.</p><p>Die Insta360 nimmt die Schatten deutlich aufgehellt auf, was direkt mehr Details aus den dunkleren Bildbereichen hervorbringt. Das macht die Videos der One R direkt heller und erzeugt selbst ohne HDR Modus ein Bild, dass nach HDR aussieht. Das Bild der GoPro hat deutlich mehr Kontraste, aber in der Postproduktion kann man hier ebenfalls die Schatten aufhellen, was man dann auch sehr gerne macht.</p><p>Ein Sieg für Insta360? Nicht wirklich, denn in anderen und möglicherweise wichtigeren Bereichen ist GoPro der klare Gewinner.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="high" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/LVILtWn9fkg" allowfullscreen></iframe></div></div><p>Die Insta360 One R ist deutlich anfälliger für verschwommene Bilder und flimmernde Texturen. Die unscharfen Bilder tauchen meistens bei ausreichend Licht auf, wenn plötzlich Bewegung ins Bild kommt und das Flimmern/Flackern taucht selbst bei ruhigem Bild auf, ebenfalls bereits bei guten Lichtverhältnissen.</p><p>Warum? Es liegt an den Algorithmen der Kamera selber, die die Verschlusszeit und ISO der Kamera automatisch regeln. Wenn die Verschlusszeit zu lang wird, erhält man verschwommene Bilder und wenn die ISO, also die Lichtempfindlichkeit zu hoch  ist, scheinen die Rauschunterdrückungs-Algorithmen die Bilder im Video einzeln zu überarbeiten; statt den Bewegungsprozess im Bild mit zu beachten.</p><p>Manchmal sieht man große Bereiche des Bildes „herumtanzen“ (bei uns die Baumkronen), als ob die Stabilisierung diese Bereiche des Bildes ignoriert hat. Das sieht extrem verwirrend aus, als ob die One R auf Drogen wäre. Das ist ein unvorteilhafter, wenn auch interessanter Bug, der schnellstmöglich behoben werden sollte. Vielleicht ist das mit der aktuellsten Firmware bereits geschehen, während Du diesen Text liest.</p><p>Wir haben auch Framegrabs aus dem bewegungsfreiem Videomaterial von Hero 8 Black und Insta 360 One R genommen und genauer untersucht, um die Bildverarbeitung genauer zu vergleichen. Das Detail-Rendering der Insta360 One R ist gut und kommt an die Details der GoPro, die bis in die Ecken des Bildes nicht ausfransen, fast heran.</p><p>Trotzdem ist die Verarbeitung der GoPro hier deutlich besser, denn wenn wir die Standbilder in Photoshop importieren und die Schatten aufhellen, sehen wir klare Unterschiede in den Details. Zu oft zermatscht die One R natürliche Strukturen, während GoPro die Details klar und scharf wiedergibt. Dieser Effekt und das Flimmern in den Oberflächen scheinen aus der generell schlechteren Bildverarbeitung der One R zu resultieren.</p><p>Das Praxis-Resultat? Während beide Kameras sehr zufriedenstellende Videos produzieren, kann man aus dem Material der GoPro deutlich mehr herausholen, wenn man das Material mit einer Profi Software nachbearbeitet. Für direkte Nutzung des Materials sind die Kameras aber nicht so weit auseinander. Wenn man jedoch das Maximum aus den Aufnahmen herausholen will und nicht nur das rohe Filmmaterial vom Urlaubstrip oder der Fahrradtour sehen möchte, dann bemerkt man schnell den Unterschied zwischen den Kameras,</p><p>Bei der Entfernung von lila Bildrauschen scheint die Insta360 One R etwas besser als die Hero 8 Black zu sein, hier findet man es fast gar nicht. Das ist jedoch nur eine kleine Nuance im Vergleich zum Detailerhalt bei der Gopro.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="low" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/8FcubPG7xAM" allowfullscreen></iframe></div></div><h2 id="insta360-one-r-bildqualit-xe4-t-360-grad-modul">Insta360 One R: Bildqualität (360 Grad Modul)</h2><p>Und wie sieht es beim 360 Grad Material aus? Hier sind die Vergleiche recht ähnlich.</p><p>Das 360 Grad Modul nimmt mit 5760 x 2880 Pixeln auf (5,7K) bei 30 Bildern pro Sekunde. Und Insta360 hat dabei einige der wichtigsten Punkte absolut erfüllt.</p><p>Die Stabilisierung ist exzellent und das Stitching ebenfalls (<em>Stitching ist das Zusammenfügen der beiden Kamerabilder zu einer 360 Grad Sphäre</em>). Man sieht lediglich ein ganz feines Flackern an den Stitching-Rändern - wenn man genau hinsieht. Und wie bei der GoPro Max nimmt die Schärfe zu den Seiten beider Kamerabilder deutlich ab.</p><p>Dennoch sind wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden, solange man in guten Lichtverhältnissen filmt. Bei Low Light Situationen sieht das anders aus. Wir haben unter anderem Abends am Flussufer mit der One R auf dem Insta360 Selfiestick gefilmt. Während die Stabilisierung weiterhin sehr gut war, gab es immer wieder eine deutliche Vibration des Bildes durch die verschwommenen Bilder bei jedem Schritt, durch die Erschütterung der Schritte. Die Stahlseile einer Brücke begannen im Video wie Gitarrenseiten zu schwingen und Lichtquellen wie die Straßenlaternen begannen immer wieder zu pulsieren.</p><p>Die GoPro Max ist vor diesem Effekt auch nicht gänzlich immun, aber man nimmt es deutlich weniger wahr als bei der Insta360 One R.</p><p>Was ist also das Fazit zur Bildqualität? Die Insta360 One R kommt nicht ganz an die 4K Bildqualität der GoPro Hero 8 Black heran oder an die 360 Grad Bildqualität der GoPro Max. Aber man kriegt die One R mit beiden Kameramodulen zu einem geringeren Preis als die GoPro Max. Wir sollten auch erwähnen, dass das 4K Video der One R das 1080p Nicht-360 Grad Videomaterial der Max klar aussticht; in Sachen Details und Schärfe.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="ECifhuxwe2XNVDJMZgg3RA" name="modules.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ECifhuxwe2XNVDJMZgg3RA-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="modi-bildbearbeitung-und-software">Modi, Bildbearbeitung und Software</h2><p>Man kann die Videos der One R nicht einfach übertragen, indem man sie an den Laptop anschließt und überträgt. Man muss sie entweder über die App übertragen (iOS ist verfügbar, Android soll noch kommen) oder die Insta360 Studio App.</p><p>Diese Möglichkeiten ermöglichen einfachere und bessere Bearbeitung und Stabilisierung, als es der kamerainterne Prozessor vermag. Das ist auf der einen Seite clever, auf der anderen Seite hat man einen weiteren Schritt in der Postproduktion.</p><p>Die Bearbeitung von 360 Grad Videos ist sehr ähnlich zum GoPro Workflow. Man wählt Orientierungspunkte im Video und dazu passend den jeweiligen Bildausschnitt. Aber im Gegensatz zum Reinzoomen ins Bild und dem Drehen der Sphäre zum gewünschten Bildausschnitt wählt man bei Insta360 einen von fünf Bildausschnitten und zieht dann diesen Ausschnitt umher.</p><p>Das limitiert die Möglichkeiten etwas mehr als bei GoPro aber das ist nicht wirklich schlimm, sondern einfach schneller. Es gibt ein Objekt-Tracking, dass Personen oder Gegenstände erkennt und somit den Bildausschnitt selbst wählt. Damit erhält man eine professionelle Verarbeitung fast ohne Aufwand.</p><p>Die Insta360 One R hat auch ein paar zusätzliche Modi. Man kann HDR oder normale Fotos schießen, Zeitraffervideos aufnehmen oder mit dem 4K Modul 4 Bildausschnitte gleichzeitig nutzen. Das ist den Modi der GoPro Hero 8 Black ganz ähnlich, allerdings ohne den extrem weitwinkligen SuperView. Man kann mit der One R auch Zeitlupen mit 200fps bei 1080p aufzeichnen, wenn man das 4K Modul nutzt.</p><p>Wir haben beim Laufen eine Zeitrafferaufnahme gemacht und die Ergebnisse sind weniger scharf und klar als bei GoPros TimeWarp, vielleicht auch hier wieder wegen der unscharfen Bilder. Das Material sieht auch weniger stabilisiert aus als bei der Hero 8 Black. Allerdings kann zumindest das unscharfe Bild ab und zu auch als Motionblur des Zeitraffers wirken und ist deshalb verkraftbar.</p><p>Man kann die Insta360 One R mit der Companion App fernsteuern, und das klappt ziemlich gut. Man hat eine Live Vorschau auf dem Handy und die Zeitverzögerung beträgt weniger als eine Sekunde.</p><p>Auch die One R hat Voice Control, aber wir haben es nicht geschafft, diese zu nutzen. Wie bei den erwähnten Stabilisierungsbugs ist das hoffentlich bereits gelöst, während Du das hier liest. </p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="dLvWffJS4Mn4BmU2yXwW4L" name="insta350-tg.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dLvWffJS4Mn4BmU2yXwW4L-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-akkulaufzeit-und-audioqualit-xe4-t">Insta360 One R: Akkulaufzeit und Audioqualität</h2><p>Die Insta360 One R hat zwei Mikrofone, eines weniger als die GoPro Hero 8 Black. Wir haben die Audioqualität beider Kameras Side-by-Side verglichen.</p><p>Die Tonalität ist unterschiedlich, aber wir sind sehr zufrieden mit der Mikrofonqualität der Insta360. Der Sound ist weder blechern oder dünn und selbst tiefer Bass ist hörbar.</p><p>Insgesamt ist der Sound bei der One R deutlich heller (deutlich stärker präsente Höhen) als bei der GoPro und das macht den Lärmteppich an sich deutlich schwächer. Die GoPro scheint ein generell klareres Signal oder einfach bessere Mikrofone zu haben, was zu weniger Rauschen führt, was aber den klaren Ton der  Insta360 nicht schlagen kann.</p><p>Eine leichte Audioregulierung kann das schnell ausgleichen und wir haben das auch nur wahrgenommen, weil wir Studiokopfhörer für den Audiovergleich genutzt haben.</p><p>Die Gopro ist besser darin, die Umgebungsgeräusche aufzuzeichnen. Das ist kein Wunder, denn die Kamera hat ein Mikrofon mehr als die One R.</p><p>Insta360 macht es ebenfalls sehr einfach, ein externes Mikrofon zu nutzen, wenn man denn das nötige Zubehör kauft. Der Mikrofonadapter lässt 3,5 mm Mikrofone anschließen und nutzt dazu den USB-C Anschluss. Deshalb kann man dann den Ton leider nicht gleichzeitig kontrollieren.</p><p>Der Standardakku hat 1.150 mAh und ist damit nur minimal kleiner als der der Hero 8 Black. Wie bei allen Actionkameras hält der Akku bei einzelnen Aufnahmen ungefähr einen Tag. Wenn Du längere Clips aufzeichnen willst, kommst du mit einer Akkuladung auf ungefähr 40 Minuten. Das Laden des Akkus dauert ca. eine Stunde.</p><p>Es soll auch noch ein größerer Akku für die One R auf den Markt kommen (mit einer doppelt so hohen Kapazität), der dann in bester GoPro-Manier auch integrierte Montagepunkte haben soll. Das soll laut Insta360 allerdings die Wasserdichte verschlechtern. Das bedeutet aber auch, dass man die mitgelieferte Halterung nicht mehr nutzen muss (aber es auch nicht mehr kann). Eine 3D Halterung soll bald ebenfalls erscheinen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="uUDfbACThHm9F3ahwpFUHL" name="oner-fv.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uUDfbACThHm9F3ahwpFUHL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-fazit">Insta360 One R: Fazit</h2><p>Die Insta360 One R ist in Bereichen erfolgreich, in denen die Kamera auch enttäuschen hätte können, besonders weil die Firma immer wieder in sehr kurzen Abständen neue Kameras auf den Markt bringt. Aber die modulare <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> stolpert auch über einige Probleme. Das wird besonders im Vergleich zur extrem durchdachten und perfektionierten Konkurrenz von GoPro deutlich.</p><p>Die One R hat nicht die stabilste Software und der kleine Bildschirm wird für immer ein bitterer Kompromiss bleiben. Die Bedienung im Menü und die Bildverarbeitung sind ebenfalls noch Schwächen, über die die allgemeinen Spezifikationen mit 100 Mbps (mit 4K Modul) und H.265 Unterstützung nicht hinwegtrösten können.</p><p>Wir würden Youtubern und ambitionierten Filmern weiterhin die GoPro Hero 8 Black empfehlen statt der Insta 360 One R. Trotzdem sollten wir realistisch bleiben. Die Insta360 One R nimmt tolle 4K Videos auf und sehr solides 360 Grad Material. Das alles tut sie für einen geringeren Preis und der modulare Ansatz für sich war ein absoluter Erfolg und fordert auch nur wenig zusätzliche Größe ein.</p><p>Die Kamera ist auch nicht nur günstiger als zwei GoPros, die One R ist im Twin Bundle sogar günstiger als die GoPro Max alleine.</p><p>Die Insta360 One R mag zwar noch kein maximaler Erfolg sein, aber die Kamera ist dennoch ein ziemlicher Erfolg. Und mit weiteren Firmware Updates dürfte der Großteil der Schwächen in näherer Zukunft auch behoben sein.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="low" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/LVILtWn9fkg" allowfullscreen></iframe></div></div><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro">Beste Actionkamera 2020: 10 Kameras für die Generation GoPro</a></li><li>Unser <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review">GoPro Hero 8 Pro Test</a></li></ul> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/insta360-one-r-test</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Das einzigartige modulare Design der Insta360 One R lässt den Nutzer zwischen 4K, 360 Grad und 1 Zoll Sensor Kamera wechseln. Aber wie gut funktioniert das in der Praxis? ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <p>Die Insta360 One R ist eine einzigartige Antwort auf die komplizierte Herausforderungen für alle Actionkameras in 2020: Wie kann man noch mehr Funktionen und Video-Optionen in eine einzige kleine robuste Videokamera packen, ohne dass sie dadurch größer wird?</p><p>GoPros Antwort darauf ist die neue, bald verfügbare Mod Zubehörreihe für die <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">Gopro Hero 8 Black</a>. Damit kann man ein Richtmikrofon, einen größeren Bildschirm und LED Licht an der Actionkamera nutzen, wenn man das braucht. Aber Insta360, am meisten durch die aktuellen 360 Grad Videokameras wie die Insta360 One X bekannt, hat einen ganz anderen und extrem ambitionierten Weg eingeschlagen. Denn mit der Insta360 One R haben sie es tatsächlich gewagt, eine modulare Actionkamera zu entwickeln.</p><p>Die One R ist eine modulare <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> mit separaten Einheiten für Akku, Prozessor und Kamera. Man steckt sie aneinander, sodass man ein Weitwinkelobjektiv in Sekunden gegen eine 360 Grad Kamera austauschen kann. Dabei kommt das 4K Modul der Hero 8 Black ähnlich, das 360 Grad Kameramodul eher der GoPro Max.</p><p>Und es gibt sogar ein Modul mit einem 1-Zoll Sensor. Der macht die Insta360 One R zu einem der wenigen Rivalen für die kompromisslose Sony RX0</p><p>Vielleicht bist auch du von diesem letzten Kameramodul besonders angetan. Aber in diesem Review wollen wir die One R mit der Konkurrenz von GoPro vergleichen und lassen die One R daher hier mit dem 4k Standardmodul und dem 360 Grad Modul antreten.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="sTWS6MnmPW8y7ZzBBALoAL" name="on-e-rbits.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/sTWS6MnmPW8y7ZzBBALoAL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-erscheinungsdatum-und-preis">Insta360 One R: Erscheinungsdatum und Preis</h2><p>Die Insta360 One R ist in Deutschland ab Mitte März verfügbar und in verschiedenen Bundles erhältlich, je nachdem, welche Kamera Du auf dein nächstes Actioncam-Abenteuer mitnehmen willst.</p><p>Die Standard One R 4K Edition (nur mit dem 4K Kameramodul) kostet 339 Euro und ist damit günstiger als die GoPro Hero 8 Black. Wir freuen uns darauf, die beiden gegeneinander antreten zu lassen, um herauszufinden welche besser ist.</p><p>Wenn du die Vielseitigkeit einer 4K Actionkamera mit der Option für 360 Grad Aufnahmen kombinieren willst, so ist die One R Twin Edition das richtige für dich. Sie kostet 509 Euro, was auf den zweiten Blick ein sehr angemessener Preis ist, denn das sind weniger als 200 Euro Aufpreis für eine sehr gute 360 Grad Option für die One R. Im Vergleich zur älteren und reinen 360 Grad Kamera One X legt man aktuell noch ca. 130 Euro mehr hin.</p><p>Etwas teurer ist das Premium Paket mit dem 1-Zoll Weitwinkel Mod, das zusammen mit Leica entwickelt wurde. Denn es schlägt mit 600 Euro zu Buche. Den 1-Zoll Kasten konnten wir noch nicht testen, aber wir haben bereits Ergebnisse zum normalen 4K Modul und dem 360 Grad Kameramodul...</p><h2 id="insta360-one-r-design">Insta360 One R: Design</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="jbB8t7d6MKiQMA4YaMX9FL" name="oner-8.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jbB8t7d6MKiQMA4YaMX9FL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Ist das modulare System der Insta360 One R praktischer als der traditionelle Ansatz der <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">GoPro Hero 8 Black</a> oder der DJI Osmo Action oder benötigt es viel zu viel Platz? Und fällt das System nicht auseinander? Das sind die wichtigsten Fragen bei der One R.</p><p>Beide Fragen sind zu verneinen. Die Insta360 One R ist lediglich ein bisschen größer als die GoPro Hero 8 Black und ist erstaunlich stabil.</p><p>Es gibt keinen festen Verschlussmechanismus, um die Module zusammenzuhalten, aber die One R fühlt sich solide und fest an, wenn man das Akkumodul von unten befestigt. Natürlich sieht die Hero 8 Black deutlich vollendeter aus, das matt-weiche Finish der Oberfläche fühlt sich besser an. Aber Insta360 hat es geschafft, das modulare System tatsächlich praktikabel und alltagstauglich zu machen, es ist nicht nur ein verrücktes Experiment.</p><p>Wenn Du das Kameramodul wechseln möchtest, klickst Du einfach das Akkumodul aus, nimmst das Kameramodul ab und tauschst es aus. Das nimmt ungefähr 20 Sekunden in Anspruch.</p><p>Insta360 hat sogar das kleine Wunder vollbracht und bei der modularen <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> die Wasserdichte erhalten. Die One R hat IPX8 Standard und ist bis 5 Meter wasserdicht. Wenn die Kamera also mal ins Wasser fällt oder das nächste Schwimmerlebnis ansteht, ist das kein Problem für die One R. Schnorcheltouren solltest du im Vergleich zu etwas Herum-Gedümpel an der Oberfläche dann aber unterlassen. Wenn du dennoch tiefer abtauchen willst, gibt es von Insta360 ein separates Tauchgehäuse für die One R.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GiXMntYVsmLW3KFmhoebyK" name="accs.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GiXMntYVsmLW3KFmhoebyK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Jetzt kommen wir zur ersten Schwäche der Insta360 One R. Die Firma sagt nämlich, dass für die Wasserdichte die Halterung montiert sein muss. Die mitgelieferte Halterung umschließt zwar nicht alle Anschlüsse, aber ist vermutlich nötig, um alle Komponenten ausreichend stark aneinander zu drücken, damit die Versiegelung funktioniert.</p><p>Mit der GoPro Hero 8 Black braucht man keinerlei Halterung, denn die Kamera ist Out-of-the-Box bis 10 Meter wasserdicht, also doppelt so tief wie bei der One R. Wir sind uns auch noch etwas unsicher, wie die Dichtungen der One R nach Monaten oder Jahren von Nutzung arbeiten. Insta360 haut eine innovative Kamera nach der anderen raus - aber manchmal ist es sinnvoll, mehr Zeit in die Entwicklung der Details zu stecken.</p><p>Die Notwendigkeit des Gehäuses bedeutet in der Praxis auch, dass die Kamera nochmals größer wird. Das ist ein weiterer Nachteil des modularen Designs. Wenn mitten beim Filmen der Akku leer ist, muss man die gesamte Kamera zerlegen, die Halterung sowie dann das Akkumodul entfernen und ein neues einsetzen, dann die Halterung wieder befestigen. Das seitliche Akkufach der GoPro Hero 8 Black ist da deutlich praktischer.</p><p>Um die microSD Karte zu wechseln, muss man dieses aufwändige Prozedere glücklicherweise nicht durchlaufen. Es gibt eine kleine Lasche an der Seite des Bildschirmmoduls und die Halterung blockiert diesen Zugang auch nicht.</p><h2 id="insta360-one-r-display-und-bedienung">Insta360 One R: Display und Bedienung</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="devXtWvw52dDpnaBrC5gCL" name="oner-6y.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/devXtWvw52dDpnaBrC5gCL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Der Bildschirm der Insta360 One R bringt uns zum zweiten Problem. Es ist ein 1,3-Zoll Screen, ganz ähnlich zum Front-Display der DJI Osmo Action.</p><p>Man kann diesen nutzen, um den Bildausschnitt zu kontrollieren und durch das Menü zu navigieren. Und das ist viel verlangt von einem so kleinen Touchscreen.</p><p>Wenn man ein 16:9 Video aufnimmt, ist das Preview-Bild noch kleiner. Es ist in keinster Weise vergleichbar mit der <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review" target="_blank">Hero 8 Black</a>. Der Bildschirm der GoPro ist deutlich größer und komfortabler zu bedienen und sehr intuitiv - was man von der Bedienung der One R nicht so ganz behaupten kann.</p><p>Insta360 muss auch noch einige Arbeit in die Stabilität der Firmware stecken. Wir haben bereits deutliche Verbesserungen in Sachen Performance gesehen, seit Insta360 die Beta Firmware auf die erste richtige Version upgedatet hat. Aber wenn man durch das Menü wischt, erhält man immer noch ungewollte Scrolls direkt durch das gesamte Menü bis zum Ende, und exaktes Navigieren zwischen den Modi (Fotos, Video, usw.) ist meistens eine reine Glückssache.</p><p>Wenn Du nun in den frühen Tagen der Insta360 One R eine Kamera kaufen solltest, wirst du vermutlich noch einige Zeit mit ein paar irritierenden Bugs klarkommen müssen.</p><p>Insta360 ist sich dessen bewusst und arbeitet hart an der Firmware. Wenn man beispielsweise von oben nach unten über den Touchscreen wischt, kommt man zu den Einstellungen. Als wir auf unserem Testmodell noch die Beta Firmware hatten, war mit dieser Geste unklar, was man für ein Menü öffnet. Jetzt erscheint immer ein erklärendes Stichwort, dass den Menüpunkt beschreibt.</p><p>Aber trotz aller bisherigen und zukünftigen Verbesserungen der Firmware durch Insta360 bevorzugen wir die sehr intuitive Bedienung und den deutlich größeren Bildschirm der GoPro Kameras oder der DJI Osmo Action.</p><h2 id="insta360-one-r-bildqualit-xe4-t-4k-modul">Insta360 One R: Bildqualität (4K Modul)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="2ECFE9puohYJ8y7r7equuK" name="360-r-h.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/2ECFE9puohYJ8y7r7equuK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Der Traum für die Insta360 One R wäre eine 4K Videoqualität, die die Videoqualität von GoPro Hero 8 Black und der 360 Grad Kamera GoPro Max erreicht. Dieser Traum erfüllt sich leider nicht. Dennoch gibt es einige interessante Aspekte. Beginnen wir mit dem 4K Weitwinkelmodul, was die normale Aufnahme bei der One R ist.</p><p>Wir sind raus in den Park gegangen und haben ein paar Side-by-Side Vergleiche mit der Hero 8 Black und der One R gemacht. Die Schärfe und Qualität der digitalen Stabilisierung, die Insta360 FlowState nennt, ist der der GoPro sehr ähnlich. Beide sind sehr gut und die One R reproduzierte bei guten Lichtsituationen sehr viele Details bei 4K Auflösung. Trotzdem ist der Videostil im Vergleich zur GoPro anders.</p><p>Die Insta360 nimmt die Schatten deutlich aufgehellt auf, was direkt mehr Details aus den dunkleren Bildbereichen hervorbringt. Das macht die Videos der One R direkt heller und erzeugt selbst ohne HDR Modus ein Bild, dass nach HDR aussieht. Das Bild der GoPro hat deutlich mehr Kontraste, aber in der Postproduktion kann man hier ebenfalls die Schatten aufhellen, was man dann auch sehr gerne macht.</p><p>Ein Sieg für Insta360? Nicht wirklich, denn in anderen und möglicherweise wichtigeren Bereichen ist GoPro der klare Gewinner.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="high" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/LVILtWn9fkg" allowfullscreen></iframe></div></div><p>Die Insta360 One R ist deutlich anfälliger für verschwommene Bilder und flimmernde Texturen. Die unscharfen Bilder tauchen meistens bei ausreichend Licht auf, wenn plötzlich Bewegung ins Bild kommt und das Flimmern/Flackern taucht selbst bei ruhigem Bild auf, ebenfalls bereits bei guten Lichtverhältnissen.</p><p>Warum? Es liegt an den Algorithmen der Kamera selber, die die Verschlusszeit und ISO der Kamera automatisch regeln. Wenn die Verschlusszeit zu lang wird, erhält man verschwommene Bilder und wenn die ISO, also die Lichtempfindlichkeit zu hoch  ist, scheinen die Rauschunterdrückungs-Algorithmen die Bilder im Video einzeln zu überarbeiten; statt den Bewegungsprozess im Bild mit zu beachten.</p><p>Manchmal sieht man große Bereiche des Bildes „herumtanzen“ (bei uns die Baumkronen), als ob die Stabilisierung diese Bereiche des Bildes ignoriert hat. Das sieht extrem verwirrend aus, als ob die One R auf Drogen wäre. Das ist ein unvorteilhafter, wenn auch interessanter Bug, der schnellstmöglich behoben werden sollte. Vielleicht ist das mit der aktuellsten Firmware bereits geschehen, während Du diesen Text liest.</p><p>Wir haben auch Framegrabs aus dem bewegungsfreiem Videomaterial von Hero 8 Black und Insta 360 One R genommen und genauer untersucht, um die Bildverarbeitung genauer zu vergleichen. Das Detail-Rendering der Insta360 One R ist gut und kommt an die Details der GoPro, die bis in die Ecken des Bildes nicht ausfransen, fast heran.</p><p>Trotzdem ist die Verarbeitung der GoPro hier deutlich besser, denn wenn wir die Standbilder in Photoshop importieren und die Schatten aufhellen, sehen wir klare Unterschiede in den Details. Zu oft zermatscht die One R natürliche Strukturen, während GoPro die Details klar und scharf wiedergibt. Dieser Effekt und das Flimmern in den Oberflächen scheinen aus der generell schlechteren Bildverarbeitung der One R zu resultieren.</p><p>Das Praxis-Resultat? Während beide Kameras sehr zufriedenstellende Videos produzieren, kann man aus dem Material der GoPro deutlich mehr herausholen, wenn man das Material mit einer Profi Software nachbearbeitet. Für direkte Nutzung des Materials sind die Kameras aber nicht so weit auseinander. Wenn man jedoch das Maximum aus den Aufnahmen herausholen will und nicht nur das rohe Filmmaterial vom Urlaubstrip oder der Fahrradtour sehen möchte, dann bemerkt man schnell den Unterschied zwischen den Kameras,</p><p>Bei der Entfernung von lila Bildrauschen scheint die Insta360 One R etwas besser als die Hero 8 Black zu sein, hier findet man es fast gar nicht. Das ist jedoch nur eine kleine Nuance im Vergleich zum Detailerhalt bei der Gopro.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="low" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/8FcubPG7xAM" allowfullscreen></iframe></div></div><h2 id="insta360-one-r-bildqualit-xe4-t-360-grad-modul">Insta360 One R: Bildqualität (360 Grad Modul)</h2><p>Und wie sieht es beim 360 Grad Material aus? Hier sind die Vergleiche recht ähnlich.</p><p>Das 360 Grad Modul nimmt mit 5760 x 2880 Pixeln auf (5,7K) bei 30 Bildern pro Sekunde. Und Insta360 hat dabei einige der wichtigsten Punkte absolut erfüllt.</p><p>Die Stabilisierung ist exzellent und das Stitching ebenfalls (<em>Stitching ist das Zusammenfügen der beiden Kamerabilder zu einer 360 Grad Sphäre</em>). Man sieht lediglich ein ganz feines Flackern an den Stitching-Rändern - wenn man genau hinsieht. Und wie bei der GoPro Max nimmt die Schärfe zu den Seiten beider Kamerabilder deutlich ab.</p><p>Dennoch sind wir mit dem Ergebnis absolut zufrieden, solange man in guten Lichtverhältnissen filmt. Bei Low Light Situationen sieht das anders aus. Wir haben unter anderem Abends am Flussufer mit der One R auf dem Insta360 Selfiestick gefilmt. Während die Stabilisierung weiterhin sehr gut war, gab es immer wieder eine deutliche Vibration des Bildes durch die verschwommenen Bilder bei jedem Schritt, durch die Erschütterung der Schritte. Die Stahlseile einer Brücke begannen im Video wie Gitarrenseiten zu schwingen und Lichtquellen wie die Straßenlaternen begannen immer wieder zu pulsieren.</p><p>Die GoPro Max ist vor diesem Effekt auch nicht gänzlich immun, aber man nimmt es deutlich weniger wahr als bei der Insta360 One R.</p><p>Was ist also das Fazit zur Bildqualität? Die Insta360 One R kommt nicht ganz an die 4K Bildqualität der GoPro Hero 8 Black heran oder an die 360 Grad Bildqualität der GoPro Max. Aber man kriegt die One R mit beiden Kameramodulen zu einem geringeren Preis als die GoPro Max. Wir sollten auch erwähnen, dass das 4K Video der One R das 1080p Nicht-360 Grad Videomaterial der Max klar aussticht; in Sachen Details und Schärfe.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="ECifhuxwe2XNVDJMZgg3RA" name="modules.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ECifhuxwe2XNVDJMZgg3RA-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="modi-bildbearbeitung-und-software">Modi, Bildbearbeitung und Software</h2><p>Man kann die Videos der One R nicht einfach übertragen, indem man sie an den Laptop anschließt und überträgt. Man muss sie entweder über die App übertragen (iOS ist verfügbar, Android soll noch kommen) oder die Insta360 Studio App.</p><p>Diese Möglichkeiten ermöglichen einfachere und bessere Bearbeitung und Stabilisierung, als es der kamerainterne Prozessor vermag. Das ist auf der einen Seite clever, auf der anderen Seite hat man einen weiteren Schritt in der Postproduktion.</p><p>Die Bearbeitung von 360 Grad Videos ist sehr ähnlich zum GoPro Workflow. Man wählt Orientierungspunkte im Video und dazu passend den jeweiligen Bildausschnitt. Aber im Gegensatz zum Reinzoomen ins Bild und dem Drehen der Sphäre zum gewünschten Bildausschnitt wählt man bei Insta360 einen von fünf Bildausschnitten und zieht dann diesen Ausschnitt umher.</p><p>Das limitiert die Möglichkeiten etwas mehr als bei GoPro aber das ist nicht wirklich schlimm, sondern einfach schneller. Es gibt ein Objekt-Tracking, dass Personen oder Gegenstände erkennt und somit den Bildausschnitt selbst wählt. Damit erhält man eine professionelle Verarbeitung fast ohne Aufwand.</p><p>Die Insta360 One R hat auch ein paar zusätzliche Modi. Man kann HDR oder normale Fotos schießen, Zeitraffervideos aufnehmen oder mit dem 4K Modul 4 Bildausschnitte gleichzeitig nutzen. Das ist den Modi der GoPro Hero 8 Black ganz ähnlich, allerdings ohne den extrem weitwinkligen SuperView. Man kann mit der One R auch Zeitlupen mit 200fps bei 1080p aufzeichnen, wenn man das 4K Modul nutzt.</p><p>Wir haben beim Laufen eine Zeitrafferaufnahme gemacht und die Ergebnisse sind weniger scharf und klar als bei GoPros TimeWarp, vielleicht auch hier wieder wegen der unscharfen Bilder. Das Material sieht auch weniger stabilisiert aus als bei der Hero 8 Black. Allerdings kann zumindest das unscharfe Bild ab und zu auch als Motionblur des Zeitraffers wirken und ist deshalb verkraftbar.</p><p>Man kann die Insta360 One R mit der Companion App fernsteuern, und das klappt ziemlich gut. Man hat eine Live Vorschau auf dem Handy und die Zeitverzögerung beträgt weniger als eine Sekunde.</p><p>Auch die One R hat Voice Control, aber wir haben es nicht geschafft, diese zu nutzen. Wie bei den erwähnten Stabilisierungsbugs ist das hoffentlich bereits gelöst, während Du das hier liest. </p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="dLvWffJS4Mn4BmU2yXwW4L" name="insta350-tg.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dLvWffJS4Mn4BmU2yXwW4L-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-akkulaufzeit-und-audioqualit-xe4-t">Insta360 One R: Akkulaufzeit und Audioqualität</h2><p>Die Insta360 One R hat zwei Mikrofone, eines weniger als die GoPro Hero 8 Black. Wir haben die Audioqualität beider Kameras Side-by-Side verglichen.</p><p>Die Tonalität ist unterschiedlich, aber wir sind sehr zufrieden mit der Mikrofonqualität der Insta360. Der Sound ist weder blechern oder dünn und selbst tiefer Bass ist hörbar.</p><p>Insgesamt ist der Sound bei der One R deutlich heller (deutlich stärker präsente Höhen) als bei der GoPro und das macht den Lärmteppich an sich deutlich schwächer. Die GoPro scheint ein generell klareres Signal oder einfach bessere Mikrofone zu haben, was zu weniger Rauschen führt, was aber den klaren Ton der  Insta360 nicht schlagen kann.</p><p>Eine leichte Audioregulierung kann das schnell ausgleichen und wir haben das auch nur wahrgenommen, weil wir Studiokopfhörer für den Audiovergleich genutzt haben.</p><p>Die Gopro ist besser darin, die Umgebungsgeräusche aufzuzeichnen. Das ist kein Wunder, denn die Kamera hat ein Mikrofon mehr als die One R.</p><p>Insta360 macht es ebenfalls sehr einfach, ein externes Mikrofon zu nutzen, wenn man denn das nötige Zubehör kauft. Der Mikrofonadapter lässt 3,5 mm Mikrofone anschließen und nutzt dazu den USB-C Anschluss. Deshalb kann man dann den Ton leider nicht gleichzeitig kontrollieren.</p><p>Der Standardakku hat 1.150 mAh und ist damit nur minimal kleiner als der der Hero 8 Black. Wie bei allen Actionkameras hält der Akku bei einzelnen Aufnahmen ungefähr einen Tag. Wenn Du längere Clips aufzeichnen willst, kommst du mit einer Akkuladung auf ungefähr 40 Minuten. Das Laden des Akkus dauert ca. eine Stunde.</p><p>Es soll auch noch ein größerer Akku für die One R auf den Markt kommen (mit einer doppelt so hohen Kapazität), der dann in bester GoPro-Manier auch integrierte Montagepunkte haben soll. Das soll laut Insta360 allerdings die Wasserdichte verschlechtern. Das bedeutet aber auch, dass man die mitgelieferte Halterung nicht mehr nutzen muss (aber es auch nicht mehr kann). Eine 3D Halterung soll bald ebenfalls erscheinen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="uUDfbACThHm9F3ahwpFUHL" name="oner-fv.jpg" alt="Insta360 One R" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uUDfbACThHm9F3ahwpFUHL-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="insta360-one-r-fazit">Insta360 One R: Fazit</h2><p>Die Insta360 One R ist in Bereichen erfolgreich, in denen die Kamera auch enttäuschen hätte können, besonders weil die Firma immer wieder in sehr kurzen Abständen neue Kameras auf den Markt bringt. Aber die modulare <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro" target="_blank">Actionkamera</a> stolpert auch über einige Probleme. Das wird besonders im Vergleich zur extrem durchdachten und perfektionierten Konkurrenz von GoPro deutlich.</p><p>Die One R hat nicht die stabilste Software und der kleine Bildschirm wird für immer ein bitterer Kompromiss bleiben. Die Bedienung im Menü und die Bildverarbeitung sind ebenfalls noch Schwächen, über die die allgemeinen Spezifikationen mit 100 Mbps (mit 4K Modul) und H.265 Unterstützung nicht hinwegtrösten können.</p><p>Wir würden Youtubern und ambitionierten Filmern weiterhin die GoPro Hero 8 Black empfehlen statt der Insta 360 One R. Trotzdem sollten wir realistisch bleiben. Die Insta360 One R nimmt tolle 4K Videos auf und sehr solides 360 Grad Material. Das alles tut sie für einen geringeren Preis und der modulare Ansatz für sich war ein absoluter Erfolg und fordert auch nur wenig zusätzliche Größe ein.</p><p>Die Kamera ist auch nicht nur günstiger als zwei GoPros, die One R ist im Twin Bundle sogar günstiger als die GoPro Max alleine.</p><p>Die Insta360 One R mag zwar noch kein maximaler Erfolg sein, aber die Kamera ist dennoch ein ziemlicher Erfolg. Und mit weiteren Firmware Updates dürfte der Großteil der Schwächen in näherer Zukunft auch behoben sein.</p><div class="youtube-video" data-nosnippet ><div class="video-aspect-box"><iframe data-lazy-priority="low" data-lazy-src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/LVILtWn9fkg" allowfullscreen></iframe></div></div><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/beste-actionkamera-2020-10-kameras-fur-die-generation-gopro">Beste Actionkamera 2020: 10 Kameras für die Generation GoPro</a></li><li>Unser <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/gopro-hero-8-black-review">GoPro Hero 8 Pro Test</a></li></ul>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ Im Test: Olympus Tough TG-5 ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <h2 id="unsere-review-kompakt">Unsere Review: kompakt</h2><p><em>Dies ist  TechRadars kompakte Reviewzusammenfassung, die alle relevanten Schlüsselinformationen zusammenfasst, die man für eine kurze Kaufberatung benötigt. Danach beginnt unsere gewohnte, detaillierte Review.</em></p><p>Die Olympus Tough TG-5 ist kein DSLR Killer. Stattdessen zielt diese Kamera auf all jene Outdoor Menschen ab, die von der schlechten Foto- und Videoqualität von Actionkameras frustriert sind. Man darf nicht die genialsten Low-Light Aufnahmen aller Zeiten erwarten aber das lichtstarke 25 - 100 mm Objektiv mit einer maximal offenen Blende von f/2,0 (sehr ungewöhnlich für eine wasserdichte Kompaktkamera) und einem 20 fps Serienbild Modus lässt diese Kamera klassische Actionkameras aber eben auch andere robuste Kameras (auch rugged Kamera genannt) weit hinter sich, wenn es um Fotos geht.</p><p>Dabei sticht hier heraus, dass Olympus den ungewohnten Schritt gegangen ist und die Auflösung von 16 MP der TG-4 auf nun 12 MP bei der TG-5 verringert hat. Dadurch haben die einzelnen Pixel nun etwas mehr Platz auf dem relativ kleinen Sensor, sodass das Bildrauschen etwas besser sein sollte. Und nicht zu vergessen, die TG-5 kann RAW Dateien aufnehmen.</p><p>Im Vergleich zu JPEG Fotos (die die TG-5 auch aufnehmen kann) werden RAW Dateien nicht durch die Kamera selbst verarbeitet. Das bedeutet, dass die Dateien unbearbeitet bleiben und man die relevanten Parameter in der Nachbearbeitung selbst und in Ruhe festlegen aber auch ändern kann (zum Beispiel mit Photoshop oder ähnlicher Software). Damit erhält man schlussendlich deutlich bessere Ergebnisse mit besseren Details und weniger Bildrauschen, als wenn alle Parameter bereits in der Kamera automatisch und unveränderbar in das Bild eingebacken werden. </p><p>Nichtsdestotrotz werden die Meisten die TG-5 wegen ihrer Robustheit kaufen und das zu Recht. Die TG-5 ist wasserdicht bis 15 Meter Tiefe, mit dem optionalen Tauchgehäuse ist sie sogar bis 45 Meter wasserdicht. Dennoch sollte man sie nicht missverständlicherweise als Unterwasserkamera ansehen. Eine wasserdichte Kamera ist für viele Menschen von Interesse, wie zum Beispiel für Wanderer, Fahrradfahrer, Downhill-Rider, Kajakfahrer, Skier und Snowboarder.</p><p>Tatsächlich ist die TG-5 für jede Outdoor Aktivität geschaffen mit ihrer Stabilität bis 100 kg Belastung und ihrer Robustheit bei Fällen bis aus 2,1 Meter Höhe. Selbst bei eiskalten Temperaturen von minus 10 Grad Celsius funktioniert sie problemlos. Das ist besonders für all jene interessant, die diese Kamera auf einen Wintertrip mitnehmen wollen. Egal ob auf die Berge zu einem Ski-Trip oder in die Polarregionen. Sicher, die meisten DSLRs funktionieren ebenfalls noch bei diesen Temperaturen aber eben keine Handys oder normale Reisekameras. Als Bonus hat die TG-5 ein GPS, ein Thermometer und einen Kompass verbaut, als auch einen Tracking Modus. Damit kann man eine bestimmte Reise oder einzelne Kletter-/Wander-/Skirouten mit mit den jeweils exakt passenden Fotos oder Videos verbinden. Videos sind dabei in einer Auflösung von bis zu 4K in 30 fps möglich. Das steht den meisten Actionkameras in nichts nach.</p><p>Trotz ihres robusten Designs hat die TG-5 auch Schwächen. Die Menüführung der TG-5 benötigt einige Zeit um sie zu verstehen und obwohl die Kamera WiFi hat, ist es sehr fiddelig und umständlich, Bilder zu übertragen. Zum Teil liegt es auch daran, dass Olympus ganze 3 Apps entwickelt hat, um den Datentransfer, die GPS Datenverarbeitung und die Bildbearbeitung zu ermöglichen.</p><p>Die Kamera ist nicht perfekt und nicht für jeden, trotzdem ist die TG-5 die beste "Tough-Kamera" weit und breit. Allerdings sollte sie das bei diesem Preis auch sein.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oek4N7WkDLyw4PRhRXo8yc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/yyuNWEaumgRW9YgNjQcf7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XokFSVB4rmB8jqq9qHer7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/odmqtJoiHJK4XeWDeHecmc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NvzhE48Gp6fmctoCu4WEWc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H7KPc9runz8ibP8w7E3zXc-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="f-xfc-r-wen-ist-die-tough-tg-5-geeignet-und-soll-ich-sie-kaufen">Für wen ist die Tough TG-5 geeignet und soll ich sie kaufen?</h2><p>Die Tough TG-5 ist hauptsächlich für Outdoor-Menschen gemacht. Sie ist für jene, die nur leichtes Gepäck beim Wandern, Klettern, Mountainbiken, Skifahren, segeln oder Kajakfahren wollen, die Limitierung von Handykamera oder Actionkamera mit fester Brennweite aber nicht akzeptieren wollen. Wenn man eine Kamera sucht, die auf der Piste aus der Tasche fallen kann, unter einem Wasserfall oder im Regenschauer problemlos ihren Dienst tut, dann ist die TG-5 die erste Wahl.</p><p>Die Philosophie vom leichten Reisepartner wird noch weiter getrieben mit der Fähigkeit der TG-5, einfach über Mikro-USB geladen zu werden. Damit kann man sie ebenfalls unterwegs mit einer Powerbank oder sogar über den Laptop aufladen.</p><p>Trotzdem bietet diese clevere Kompaktkamera mehr als ihr wasserdichtes, fallsicheres, kälteresistentes und stoßfestes Design vermuten lässt. Wenn man jemand ist, der sonst immer seine DSLR mit auf Reisen nimmt aber auf seinen Outdoortrips bisher auf seine Handykamera beschränkt war, der sollte sich die TG-5 mal genau anschauen. Denn die RAW-Dateien bieten in der Nachbearbeitung ganz andere Möglichkeiten, um die traumhaften Aufnahmen vom letzten Trip noch brillanter zu verewigen und eben diese RAW-Fähigkeiten haben bis heute immer noch nur die wenigsten Handy- und Actionkameras. Deshalb bedeutet die TG-5 vor allem eins für jeden Outdoor Fan: bessere Fotos.</p><h2 id="preis-der-olympus-tough-tg-5">Preis der Olympus Tough TG-5</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: 380€</strong></li></ul><h2 id="die-am-weitesten-entwickelte-kompakte-quot-tough-kamera-quot-f-xfc-r-die-n-xe4-chste-reise">Die am weitesten entwickelte kompakte "Tough-Kamera" für die nächste Reise</h2><ul><li><strong>Nimmt RAW-Fotos auf</strong></li><li><strong>4K 30 fps Video</strong></li><li><strong>Vielseitiges 25 - 100 mm Zoom Objektiv</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Olympus Tough TG-5 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1/2,3-Zoll, 12 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv: </strong>25 - 100 mm, f/2-4,9 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirmpixel:</strong> 3,0-Zoll, 460.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> Nein</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 20 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videos:</strong> 4K/30 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 340 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer Level:</strong> Anfänger / fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Sie ist robust, sogar "ultra widerstandsfähig". Und sie ist extrem gut in Sachen Fotografie. Wenn man Outdoorfotograf ist und nach einer robusten Kompaktkamera mit einigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten, sowie RAW-Fähigkeiten sucht, sollte man aufhorchen aber auch nicht zu begeistert werden. Die TG-5 beherrscht all die genannten Punkte, die meisten davon sogar sehr gut, trotzdem darf man den Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir sprechen bei der TG-5 von einer Kompaktkamera mit kleinem Sensor, die hauptsächlich Schnappschüsse in gutem Licht liefert. Man sollte keine DSLR Qualität erwarten, sondern eher sehr gute Leistung einer hosentaschengroßen Kamera. Die Kamera kann in RAW fotografieren, was besonders in schlechteren Lichtsituationen ein großer Vorteil ist. Das alles ist ein Zuschnitt auf den Einsatzzweck der Outdoor Fotografie.</p><p>Das Objektiv selbst ist lichtstark; der optische 25 - 100 mm Zoom ist in seiner 4-fachen Vergrößerung stark limitiert, was aber verständlich ist, muss das Objektiv doch hinter dem Schutzglas Platz finden, um wasserdicht zu sein. Damit liefert die Kamera für den Outdoor Zweck trotzdem einen passablen weiten Winkel und darüber hinaus einen anständigen optischen Zoom, den man bei Actionkameras gänzlich vermisst. Mehrere Close-Up Modi für Makro-Aufnahmen inklusive Fokus-Bracketing und Fokus-Stacking, sowie eine Hülle und Fülle an Szenen-Einstellungen und Filtern runden die Fähigkeiten ab.</p><p><br></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LLQGTsKe2yDyyt7H3TPLuA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild zeigt das weitwinklige Ende der Zoombandbreite...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zEPTz3QkrPTH3MeomJdfKA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Und dieses Foto wurde mit dem erweiterten Zoombereich gemacht.</figcaption></figure></figure><p>Einzigartig für eine Kompaktkamera mittlerer Statur dieser Outdoorklasse ("Tough-Kamera") ist die große Auswahl an Zubehör bei der TG-5. Das PT-085 Unterwassergehäuse und der ULF3 Unterwasserblitz machen die TG-5 zu einer echten Unterwasserkamera bis 45 Meter. Dadurch wird die native Wasserdichte bis 15 m ohne zusätzliches Gehäuse bedeutend erweitert. Es gibt auch einen Silikonüberzug gegen Kratzer, ein Gehäuse mit Gürtelschlinge unter Verwendung eines Karabiners, Fisheye- und Teleconverter. Das faszinierendste Zubehör ist aber womöglich der CSCH-123 Sport Holder. Ein Halter für die TG-5, der gleichzeitig ein Spiral-Sicherheitskabel mit der Kamera verbindet. Man kann die Kamera also aus dem Gürtelhalter ziehen und die Kamera bleibt am Spiralkabel befestigt und kann so nicht verloren gehen, indem sie zum Beispiel herunterfällt. Das ist zum Beispiel für Kletterer ideal. Wie viele andere Kameras können das?</p><h2 id="durchdachtes-design-aber-umst-xe4-ndliche-men-xfc-f-xfc-hrung">Durchdachtes Design aber umständliche Menüführung</h2><ul><li><strong>Wasserdicht bis 15 m & fallsicher aus 2,1 m Höhe</strong></li><li><strong>Kälteresistent bis -10°C & quetschsicher bis 100 kg</strong></li><li><strong>Menüführung ist nicht intuitiv</strong></li></ul><p>Die TG-5 steht für ihre robusten Qualitäten. Wasserdicht bis 15 Meter zu sein macht die Kamera perfekt zum Schnorcheln und Tauchgänge in flachem Wasser, während die Stoßfestigkeit bis 100 kg bedeutet, dass man mit ihr sorgenfrei Skifahren gehen  und sie einfach in der Skihosentasche tragen kann, ohne sich um die Kamera zu sorgen, sollte man einmal stürzen. Jeder, der schon einmal den gefürchteten "Frozen Phone"-Effekt mit seinem Handy bei 0°C auf dem Berg erlebt hat, wird die Fähigkeit der TG-5, bis -10°C zu funktionieren sehr begrüßen. Ganz egal ob Skifahrer oder Wanderer. Sturzsicher bis zu einer Höhe aus 2,1 Metern zu sein sollte hingegen jedem Nutzer zu Gute kommen.</p><p>Neben ihrer Schutzhülle ist das grundsätzliche Design und die Anordnung der Knöpfe bei der TG-5 gut. Mit 250 g und Abmessungen von 113 x 55 x 32 mm ist die TG-5 massiver und mit ihren Knöpfen und Einstellrädern auch vermeintlich direkter zu bedienen als die meisten Kompaktkameras. Das GPS Modul sitzt mittig auf der oberen Seite der Kamera neben einem Schalter, der den Log-Modus aktiviert und so die Bewegungen dokumentiert (und den Akku leer saugt). Man kann diese Feldsensordaten über Karten und Grafiken importieren (neben GPS auch Temperatur und Höhe). Dazu benötigt man die Olympus Image Track (OI.Track) App. Diese funktioniert gut aber es wäre schöner, wenn sie in Olympus&apos; App Image Share (OI.Share) integriert  wäre, da dies die Hauptapp ist, um die Bilddateien der TG-5 auf ein Handy zu übertragen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="PrEu4koLP8byZpwpjT3kic" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PrEu4koLP8byZpwpjT3kic-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><p>Auf der rechten Seite des Objektivs befindet sich ein ergonomischer Griff, auf dessen Oberseite ein Wahlrad zwischen Auslöser und Zoomschalter. Mit diesem Rad kann man durch die verschiedenen Optionen der Onscreen Benutzeroberfläche scrollen, wozu jedoch etwas Einarbeitung gehört. Es verlässt sich dabei sehr stark auf den OK Knopf auf der Rückseite der Kamera. Und während es damit möglicherweise zu einfach strukturiert wirkt, ist es schlicht nicht intuitiv. Außerdem scheint es viele Wege zur gleichen Einstellung zu geben, was noch mehr Verwirrung stiftet, zumindest in den ersten Tagen mit der TG-5.</p><p>Das obere Wahlrad auf der Kamera ist grundsätzlich für die Auswahl verschiedener halbmanueller Einstellungsmöglichkeiten von Blende und Verschlusszeit gedacht,  dient aber auch für den Zugriff auf die "Szenen" Einstellungen. Hier gibt es Möglichkeiten für Menschen, Bewegung, Indoor, Nachtaufnahmen und Landschaft mit verschiedenen Kombinationen wie Portrait und Landschaft, Feuerwerk, HDR, Live Composite und Handheld Starlight. Darüber hinaus gibt es auch einige weitentwickelte Features wie den Face-Detection Autofokus, manuell ausgewählte Autofokuspunkte und vollständig manueller Modus, was für eine Point-and-Shoot Kamera sehr ungewöhnlich ist.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Fokus Stacking für Makro Aufnahmen</strong></li><li><strong>Nimmt RAW-Dateien auf</strong></li><li><strong>Sehr feine Details</strong></li></ul><p>Der beeindruckendste Aspekt der TG-5 ist die Fähigkeit RAW aufzunehmen. Es wirkt zwar, als bräuchte man dieses Feature nicht, aber die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung mit einer ORF Datei (Olympus Raw Image file) kann sehr hilfreich sein.</p><p>Vor allem wenn es um Low-Light geht. Trotz der guten Leistung durch das f/2,0 Objektiv der TG-5 erzeugt die JPEG Kompression ab ISO 800 starkes Bildrauschen. Wenn man hier nun eine .ORF Datei nimmt und mit einer Bearbeitungssoftware wie Photoshop öffnet, arbeitet man mit einer "vernünftigen" Datei, die deutlich mehr Informationen und Details enthält. Ja, man kann damit einfacher Bildbereiche retuschieren aber auch generell die (Helligkeits-) Parameter verändern, ohne neue Artefakte im Bild zu erhalten.</p><p>Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass das komprimierte JPEG Vorschaubild auf dem LCD Bildschirm der Kamera nicht viel Ähnlichkeit mit den super feinen JPEG und RAW Fotos hat, die die Kamera bei der Aufnahme tatsächlich speichert. In diesem Aspekt ähnelt die TG-5 also eher einer DSLR als einer Kompaktkamera.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aKxnndTReXxcnQk5fNDzkC-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die TG-5 brilliert mit dynamischen Fotos bei hellem Tageslicht</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TFjYXxrcGGJndVQwocFGYG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Low-Light JPEG Bilder zeigen nicht wirklich viele Details</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iaUP4qSjgohjR6QQTiW7aE-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>...die RAW Datei gibt zumindest die Chance in der Nachbearbeitung</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wFjT6zBaWoQa6wQmX9xWWG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Makromodus beeindruckt, das Fokus Stacking hilft aber nicht viel</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jGqVbJN2iJsA8azE7JLJpD-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Voreinstellung "Lebhaft" übersteuert die Farben etwas</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fYCgiHA2YpBo5Desk9sihB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Autofokus arbeitet gut, hier erzeugt er ein gefälliges Bokeh</figcaption></figure></figure><p>Die TG-5 bietet aber mehr als nur die Fähigkeit, RAW Dateien aufzunehmen. Wie jede Kamera und besonders als kleine Kompaktkamera arbeitet die Kamera am Besten draußen bei hellem Tageslicht. Hier verrichtet die TG-5 auch den Großteil ihrer Arbeit, ist sie doch fürs Wandern, Fahrradfahren, Kayakfahren, Skitrips und Tage am Strand konzipiert. Unter solchen Bedingungen sind die Farben im Automatikmodus dynamisch und gut abgestimmt, auch der blaue Himmel wird gut abgebildet. Die diversen HDR Modi sind ebenfalls einen genaueren Blick wert.</p><p>Im Gegensatz zu den meisten "Tough- Kameras" nimmt die TG-5 Videos sogar in 4K auf. Im normalen Fotomodus wird mit dem Record-Knopf nur eine Full HD 1080p Aufnahme ausgelöst. Erst wenn man über das Wahlrad oben auf der Kamera explizit den Videomodus anwählt, besteht die Möglichkeit in 4K mit 30 fps zu filmen (bei Full HD sind Bildraten bis 60 fps möglich). Dieser Einstellungsdschungel ist etwas verwirrend, aber das 4K Video ist zumindest scharf, ausgeglichen und die Farben gefallen.</p><p>Wie die meisten Kompaktkameras bietet die TG-5 Makro Zoom Modi für super Close-Ups. Dabei bietet die TG-5 zwei faszinierende Unterkategorien. Fokus Stacking und Fokus Bracketing. Beim Stacking nimmt die Kamera automatisch 8 Fotos mit leicht unterschiedlichem Fokuspunkt auf und kombiniert diese zu einem Bild mit dem gesamten Schärfebereich aller Bilder, beim Fokus Bracketing hat man die Möglichkeit, selbst bis zu 30 Bilder unter vollständig manueller Fokuskontrolle zu machen. In der Realität waren beide Modi nicht sonderlich beeindruckend. Die Ergebnisse der Tiefenunschärfe waren nicht wirklich herausragend, die Makro Aufnahmen selbst aber superscharf.</p><h2 id="nicht-xfc-berzeugt-schau-dir-diese-an-x2026">Nicht überzeugt? Schau dir diese an…</h2><p><em>Wenn die Tough TG-5 nichts für dich ist, sind hier drei exzellente Alternativen zum Vergleichen:</em></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/JBXEbmQ8QgvoKLpnrcnpBB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/UXMX3yjAonMhiZ4kgrBnuX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DYofAE9FNpbtfi2kYUMfXG-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/review-olympus-tough-tg-5</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Wenn man auf der Suche nach einer Kamera für den Strand oder die Skipiste ist, dann könnte die Olypus Tough TG-5 die Antwort sein. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Compact Cameras]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                <h2 id="unsere-review-kompakt">Unsere Review: kompakt</h2><p><em>Dies ist  TechRadars kompakte Reviewzusammenfassung, die alle relevanten Schlüsselinformationen zusammenfasst, die man für eine kurze Kaufberatung benötigt. Danach beginnt unsere gewohnte, detaillierte Review.</em></p><p>Die Olympus Tough TG-5 ist kein DSLR Killer. Stattdessen zielt diese Kamera auf all jene Outdoor Menschen ab, die von der schlechten Foto- und Videoqualität von Actionkameras frustriert sind. Man darf nicht die genialsten Low-Light Aufnahmen aller Zeiten erwarten aber das lichtstarke 25 - 100 mm Objektiv mit einer maximal offenen Blende von f/2,0 (sehr ungewöhnlich für eine wasserdichte Kompaktkamera) und einem 20 fps Serienbild Modus lässt diese Kamera klassische Actionkameras aber eben auch andere robuste Kameras (auch rugged Kamera genannt) weit hinter sich, wenn es um Fotos geht.</p><p>Dabei sticht hier heraus, dass Olympus den ungewohnten Schritt gegangen ist und die Auflösung von 16 MP der TG-4 auf nun 12 MP bei der TG-5 verringert hat. Dadurch haben die einzelnen Pixel nun etwas mehr Platz auf dem relativ kleinen Sensor, sodass das Bildrauschen etwas besser sein sollte. Und nicht zu vergessen, die TG-5 kann RAW Dateien aufnehmen.</p><p>Im Vergleich zu JPEG Fotos (die die TG-5 auch aufnehmen kann) werden RAW Dateien nicht durch die Kamera selbst verarbeitet. Das bedeutet, dass die Dateien unbearbeitet bleiben und man die relevanten Parameter in der Nachbearbeitung selbst und in Ruhe festlegen aber auch ändern kann (zum Beispiel mit Photoshop oder ähnlicher Software). Damit erhält man schlussendlich deutlich bessere Ergebnisse mit besseren Details und weniger Bildrauschen, als wenn alle Parameter bereits in der Kamera automatisch und unveränderbar in das Bild eingebacken werden. </p><p>Nichtsdestotrotz werden die Meisten die TG-5 wegen ihrer Robustheit kaufen und das zu Recht. Die TG-5 ist wasserdicht bis 15 Meter Tiefe, mit dem optionalen Tauchgehäuse ist sie sogar bis 45 Meter wasserdicht. Dennoch sollte man sie nicht missverständlicherweise als Unterwasserkamera ansehen. Eine wasserdichte Kamera ist für viele Menschen von Interesse, wie zum Beispiel für Wanderer, Fahrradfahrer, Downhill-Rider, Kajakfahrer, Skier und Snowboarder.</p><p>Tatsächlich ist die TG-5 für jede Outdoor Aktivität geschaffen mit ihrer Stabilität bis 100 kg Belastung und ihrer Robustheit bei Fällen bis aus 2,1 Meter Höhe. Selbst bei eiskalten Temperaturen von minus 10 Grad Celsius funktioniert sie problemlos. Das ist besonders für all jene interessant, die diese Kamera auf einen Wintertrip mitnehmen wollen. Egal ob auf die Berge zu einem Ski-Trip oder in die Polarregionen. Sicher, die meisten DSLRs funktionieren ebenfalls noch bei diesen Temperaturen aber eben keine Handys oder normale Reisekameras. Als Bonus hat die TG-5 ein GPS, ein Thermometer und einen Kompass verbaut, als auch einen Tracking Modus. Damit kann man eine bestimmte Reise oder einzelne Kletter-/Wander-/Skirouten mit mit den jeweils exakt passenden Fotos oder Videos verbinden. Videos sind dabei in einer Auflösung von bis zu 4K in 30 fps möglich. Das steht den meisten Actionkameras in nichts nach.</p><p>Trotz ihres robusten Designs hat die TG-5 auch Schwächen. Die Menüführung der TG-5 benötigt einige Zeit um sie zu verstehen und obwohl die Kamera WiFi hat, ist es sehr fiddelig und umständlich, Bilder zu übertragen. Zum Teil liegt es auch daran, dass Olympus ganze 3 Apps entwickelt hat, um den Datentransfer, die GPS Datenverarbeitung und die Bildbearbeitung zu ermöglichen.</p><p>Die Kamera ist nicht perfekt und nicht für jeden, trotzdem ist die TG-5 die beste "Tough-Kamera" weit und breit. Allerdings sollte sie das bei diesem Preis auch sein.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oek4N7WkDLyw4PRhRXo8yc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/yyuNWEaumgRW9YgNjQcf7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XokFSVB4rmB8jqq9qHer7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/odmqtJoiHJK4XeWDeHecmc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NvzhE48Gp6fmctoCu4WEWc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H7KPc9runz8ibP8w7E3zXc-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="f-xfc-r-wen-ist-die-tough-tg-5-geeignet-und-soll-ich-sie-kaufen">Für wen ist die Tough TG-5 geeignet und soll ich sie kaufen?</h2><p>Die Tough TG-5 ist hauptsächlich für Outdoor-Menschen gemacht. Sie ist für jene, die nur leichtes Gepäck beim Wandern, Klettern, Mountainbiken, Skifahren, segeln oder Kajakfahren wollen, die Limitierung von Handykamera oder Actionkamera mit fester Brennweite aber nicht akzeptieren wollen. Wenn man eine Kamera sucht, die auf der Piste aus der Tasche fallen kann, unter einem Wasserfall oder im Regenschauer problemlos ihren Dienst tut, dann ist die TG-5 die erste Wahl.</p><p>Die Philosophie vom leichten Reisepartner wird noch weiter getrieben mit der Fähigkeit der TG-5, einfach über Mikro-USB geladen zu werden. Damit kann man sie ebenfalls unterwegs mit einer Powerbank oder sogar über den Laptop aufladen.</p><p>Trotzdem bietet diese clevere Kompaktkamera mehr als ihr wasserdichtes, fallsicheres, kälteresistentes und stoßfestes Design vermuten lässt. Wenn man jemand ist, der sonst immer seine DSLR mit auf Reisen nimmt aber auf seinen Outdoortrips bisher auf seine Handykamera beschränkt war, der sollte sich die TG-5 mal genau anschauen. Denn die RAW-Dateien bieten in der Nachbearbeitung ganz andere Möglichkeiten, um die traumhaften Aufnahmen vom letzten Trip noch brillanter zu verewigen und eben diese RAW-Fähigkeiten haben bis heute immer noch nur die wenigsten Handy- und Actionkameras. Deshalb bedeutet die TG-5 vor allem eins für jeden Outdoor Fan: bessere Fotos.</p><h2 id="preis-der-olympus-tough-tg-5">Preis der Olympus Tough TG-5</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: 380€</strong></li></ul><h2 id="die-am-weitesten-entwickelte-kompakte-quot-tough-kamera-quot-f-xfc-r-die-n-xe4-chste-reise">Die am weitesten entwickelte kompakte "Tough-Kamera" für die nächste Reise</h2><ul><li><strong>Nimmt RAW-Fotos auf</strong></li><li><strong>4K 30 fps Video</strong></li><li><strong>Vielseitiges 25 - 100 mm Zoom Objektiv</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Olympus Tough TG-5 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1/2,3-Zoll, 12 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv: </strong>25 - 100 mm, f/2-4,9 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirmpixel:</strong> 3,0-Zoll, 460.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> Nein</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 20 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videos:</strong> 4K/30 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 340 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer Level:</strong> Anfänger / fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Sie ist robust, sogar "ultra widerstandsfähig". Und sie ist extrem gut in Sachen Fotografie. Wenn man Outdoorfotograf ist und nach einer robusten Kompaktkamera mit einigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten, sowie RAW-Fähigkeiten sucht, sollte man aufhorchen aber auch nicht zu begeistert werden. Die TG-5 beherrscht all die genannten Punkte, die meisten davon sogar sehr gut, trotzdem darf man den Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir sprechen bei der TG-5 von einer Kompaktkamera mit kleinem Sensor, die hauptsächlich Schnappschüsse in gutem Licht liefert. Man sollte keine DSLR Qualität erwarten, sondern eher sehr gute Leistung einer hosentaschengroßen Kamera. Die Kamera kann in RAW fotografieren, was besonders in schlechteren Lichtsituationen ein großer Vorteil ist. Das alles ist ein Zuschnitt auf den Einsatzzweck der Outdoor Fotografie.</p><p>Das Objektiv selbst ist lichtstark; der optische 25 - 100 mm Zoom ist in seiner 4-fachen Vergrößerung stark limitiert, was aber verständlich ist, muss das Objektiv doch hinter dem Schutzglas Platz finden, um wasserdicht zu sein. Damit liefert die Kamera für den Outdoor Zweck trotzdem einen passablen weiten Winkel und darüber hinaus einen anständigen optischen Zoom, den man bei Actionkameras gänzlich vermisst. Mehrere Close-Up Modi für Makro-Aufnahmen inklusive Fokus-Bracketing und Fokus-Stacking, sowie eine Hülle und Fülle an Szenen-Einstellungen und Filtern runden die Fähigkeiten ab.</p><p><br></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LLQGTsKe2yDyyt7H3TPLuA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild zeigt das weitwinklige Ende der Zoombandbreite...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zEPTz3QkrPTH3MeomJdfKA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Und dieses Foto wurde mit dem erweiterten Zoombereich gemacht.</figcaption></figure></figure><p>Einzigartig für eine Kompaktkamera mittlerer Statur dieser Outdoorklasse ("Tough-Kamera") ist die große Auswahl an Zubehör bei der TG-5. Das PT-085 Unterwassergehäuse und der ULF3 Unterwasserblitz machen die TG-5 zu einer echten Unterwasserkamera bis 45 Meter. Dadurch wird die native Wasserdichte bis 15 m ohne zusätzliches Gehäuse bedeutend erweitert. Es gibt auch einen Silikonüberzug gegen Kratzer, ein Gehäuse mit Gürtelschlinge unter Verwendung eines Karabiners, Fisheye- und Teleconverter. Das faszinierendste Zubehör ist aber womöglich der CSCH-123 Sport Holder. Ein Halter für die TG-5, der gleichzeitig ein Spiral-Sicherheitskabel mit der Kamera verbindet. Man kann die Kamera also aus dem Gürtelhalter ziehen und die Kamera bleibt am Spiralkabel befestigt und kann so nicht verloren gehen, indem sie zum Beispiel herunterfällt. Das ist zum Beispiel für Kletterer ideal. Wie viele andere Kameras können das?</p><h2 id="durchdachtes-design-aber-umst-xe4-ndliche-men-xfc-f-xfc-hrung">Durchdachtes Design aber umständliche Menüführung</h2><ul><li><strong>Wasserdicht bis 15 m & fallsicher aus 2,1 m Höhe</strong></li><li><strong>Kälteresistent bis -10°C & quetschsicher bis 100 kg</strong></li><li><strong>Menüführung ist nicht intuitiv</strong></li></ul><p>Die TG-5 steht für ihre robusten Qualitäten. Wasserdicht bis 15 Meter zu sein macht die Kamera perfekt zum Schnorcheln und Tauchgänge in flachem Wasser, während die Stoßfestigkeit bis 100 kg bedeutet, dass man mit ihr sorgenfrei Skifahren gehen  und sie einfach in der Skihosentasche tragen kann, ohne sich um die Kamera zu sorgen, sollte man einmal stürzen. Jeder, der schon einmal den gefürchteten "Frozen Phone"-Effekt mit seinem Handy bei 0°C auf dem Berg erlebt hat, wird die Fähigkeit der TG-5, bis -10°C zu funktionieren sehr begrüßen. Ganz egal ob Skifahrer oder Wanderer. Sturzsicher bis zu einer Höhe aus 2,1 Metern zu sein sollte hingegen jedem Nutzer zu Gute kommen.</p><p>Neben ihrer Schutzhülle ist das grundsätzliche Design und die Anordnung der Knöpfe bei der TG-5 gut. Mit 250 g und Abmessungen von 113 x 55 x 32 mm ist die TG-5 massiver und mit ihren Knöpfen und Einstellrädern auch vermeintlich direkter zu bedienen als die meisten Kompaktkameras. Das GPS Modul sitzt mittig auf der oberen Seite der Kamera neben einem Schalter, der den Log-Modus aktiviert und so die Bewegungen dokumentiert (und den Akku leer saugt). Man kann diese Feldsensordaten über Karten und Grafiken importieren (neben GPS auch Temperatur und Höhe). Dazu benötigt man die Olympus Image Track (OI.Track) App. Diese funktioniert gut aber es wäre schöner, wenn sie in Olympus&apos; App Image Share (OI.Share) integriert  wäre, da dies die Hauptapp ist, um die Bilddateien der TG-5 auf ein Handy zu übertragen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="PrEu4koLP8byZpwpjT3kic" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PrEu4koLP8byZpwpjT3kic-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><p>Auf der rechten Seite des Objektivs befindet sich ein ergonomischer Griff, auf dessen Oberseite ein Wahlrad zwischen Auslöser und Zoomschalter. Mit diesem Rad kann man durch die verschiedenen Optionen der Onscreen Benutzeroberfläche scrollen, wozu jedoch etwas Einarbeitung gehört. Es verlässt sich dabei sehr stark auf den OK Knopf auf der Rückseite der Kamera. Und während es damit möglicherweise zu einfach strukturiert wirkt, ist es schlicht nicht intuitiv. Außerdem scheint es viele Wege zur gleichen Einstellung zu geben, was noch mehr Verwirrung stiftet, zumindest in den ersten Tagen mit der TG-5.</p><p>Das obere Wahlrad auf der Kamera ist grundsätzlich für die Auswahl verschiedener halbmanueller Einstellungsmöglichkeiten von Blende und Verschlusszeit gedacht,  dient aber auch für den Zugriff auf die "Szenen" Einstellungen. Hier gibt es Möglichkeiten für Menschen, Bewegung, Indoor, Nachtaufnahmen und Landschaft mit verschiedenen Kombinationen wie Portrait und Landschaft, Feuerwerk, HDR, Live Composite und Handheld Starlight. Darüber hinaus gibt es auch einige weitentwickelte Features wie den Face-Detection Autofokus, manuell ausgewählte Autofokuspunkte und vollständig manueller Modus, was für eine Point-and-Shoot Kamera sehr ungewöhnlich ist.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Fokus Stacking für Makro Aufnahmen</strong></li><li><strong>Nimmt RAW-Dateien auf</strong></li><li><strong>Sehr feine Details</strong></li></ul><p>Der beeindruckendste Aspekt der TG-5 ist die Fähigkeit RAW aufzunehmen. Es wirkt zwar, als bräuchte man dieses Feature nicht, aber die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung mit einer ORF Datei (Olympus Raw Image file) kann sehr hilfreich sein.</p><p>Vor allem wenn es um Low-Light geht. Trotz der guten Leistung durch das f/2,0 Objektiv der TG-5 erzeugt die JPEG Kompression ab ISO 800 starkes Bildrauschen. Wenn man hier nun eine .ORF Datei nimmt und mit einer Bearbeitungssoftware wie Photoshop öffnet, arbeitet man mit einer "vernünftigen" Datei, die deutlich mehr Informationen und Details enthält. Ja, man kann damit einfacher Bildbereiche retuschieren aber auch generell die (Helligkeits-) Parameter verändern, ohne neue Artefakte im Bild zu erhalten.</p><p>Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass das komprimierte JPEG Vorschaubild auf dem LCD Bildschirm der Kamera nicht viel Ähnlichkeit mit den super feinen JPEG und RAW Fotos hat, die die Kamera bei der Aufnahme tatsächlich speichert. In diesem Aspekt ähnelt die TG-5 also eher einer DSLR als einer Kompaktkamera.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aKxnndTReXxcnQk5fNDzkC-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die TG-5 brilliert mit dynamischen Fotos bei hellem Tageslicht</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TFjYXxrcGGJndVQwocFGYG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Low-Light JPEG Bilder zeigen nicht wirklich viele Details</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iaUP4qSjgohjR6QQTiW7aE-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>...die RAW Datei gibt zumindest die Chance in der Nachbearbeitung</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wFjT6zBaWoQa6wQmX9xWWG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Makromodus beeindruckt, das Fokus Stacking hilft aber nicht viel</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jGqVbJN2iJsA8azE7JLJpD-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Voreinstellung "Lebhaft" übersteuert die Farben etwas</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fYCgiHA2YpBo5Desk9sihB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Autofokus arbeitet gut, hier erzeugt er ein gefälliges Bokeh</figcaption></figure></figure><p>Die TG-5 bietet aber mehr als nur die Fähigkeit, RAW Dateien aufzunehmen. Wie jede Kamera und besonders als kleine Kompaktkamera arbeitet die Kamera am Besten draußen bei hellem Tageslicht. Hier verrichtet die TG-5 auch den Großteil ihrer Arbeit, ist sie doch fürs Wandern, Fahrradfahren, Kayakfahren, Skitrips und Tage am Strand konzipiert. Unter solchen Bedingungen sind die Farben im Automatikmodus dynamisch und gut abgestimmt, auch der blaue Himmel wird gut abgebildet. Die diversen HDR Modi sind ebenfalls einen genaueren Blick wert.</p><p>Im Gegensatz zu den meisten "Tough- Kameras" nimmt die TG-5 Videos sogar in 4K auf. Im normalen Fotomodus wird mit dem Record-Knopf nur eine Full HD 1080p Aufnahme ausgelöst. Erst wenn man über das Wahlrad oben auf der Kamera explizit den Videomodus anwählt, besteht die Möglichkeit in 4K mit 30 fps zu filmen (bei Full HD sind Bildraten bis 60 fps möglich). Dieser Einstellungsdschungel ist etwas verwirrend, aber das 4K Video ist zumindest scharf, ausgeglichen und die Farben gefallen.</p><p>Wie die meisten Kompaktkameras bietet die TG-5 Makro Zoom Modi für super Close-Ups. Dabei bietet die TG-5 zwei faszinierende Unterkategorien. Fokus Stacking und Fokus Bracketing. Beim Stacking nimmt die Kamera automatisch 8 Fotos mit leicht unterschiedlichem Fokuspunkt auf und kombiniert diese zu einem Bild mit dem gesamten Schärfebereich aller Bilder, beim Fokus Bracketing hat man die Möglichkeit, selbst bis zu 30 Bilder unter vollständig manueller Fokuskontrolle zu machen. In der Realität waren beide Modi nicht sonderlich beeindruckend. Die Ergebnisse der Tiefenunschärfe waren nicht wirklich herausragend, die Makro Aufnahmen selbst aber superscharf.</p><h2 id="nicht-xfc-berzeugt-schau-dir-diese-an-x2026">Nicht überzeugt? Schau dir diese an…</h2><p><em>Wenn die Tough TG-5 nichts für dich ist, sind hier drei exzellente Alternativen zum Vergleichen:</em></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/JBXEbmQ8QgvoKLpnrcnpBB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/UXMX3yjAonMhiZ4kgrBnuX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DYofAE9FNpbtfi2kYUMfXG-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ Fujifilm X100V Test ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Fujifilm X100V ist eine Premium Kompaktkamera, die eine beeindruckende Ahnenreihe vorweist. Sie ist die fünfte Generation einer Familie, die bis zur ursprünglichen X100 aus dem Jahre 2011 zurückreicht, während das Design von den Analogkameras der 1950er Jahre inspiriert ist.</p><p>Die Reihe gilt als wahres Kameragold – aber warum wird sie so hochgelobt? Neben dem Vintage Leica Look ist es eine Kombination aus vier Faktoren: eine reisefreundliche Größe, ein großer APS-C Sensor, ein Hybrid Sucher und das festverbaute 23 mm f/2 Objektiv. Zusammen machen diese vier Faktoren die X100 Serie zu einer tollen Alltagskamera und ideal für unauffällige Street Photography Shootings.</p><p>Was gibt es bei der X100V also Neues? Sie mag relativ identisch zur X100F aussehen,  aber es gibt einige feine Unterschiede. Die größte Änderung besteht im neuen neigbaren Touchscreen (eine Neuheit in dieser Reihe) und dem neu entwickelten Objektiv. Im Inneren gibt es aber ebenfalls große Fortschritte – inklusive eines neuen 26,1 MP APS-C Trans CMOS 4 Sensor, verbessertem Autofokus und Videoperformance bis 4K/30p.</p><p>Ist das genug, um die X100V genauso erfolgreich zu machen wie die Vorgänger? Oder ist es ein Anachronismus in Zeitalter der Smartphones? Wir durften auf dem Launch-Event von Fujifilm in London die Kamera testen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi" name="FujifilmX100V-7.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="fujifilm-x100v-ver-xf6-ffentlichungsdatum-und-preis">Fujifilm X100V Veröffentlichungsdatum und Preis</h2><ul><li><strong>Die Fujifilm X100V kostet 1.499,00 €</strong></li><li><strong>Die silberne Version wird zuerst verfügbar sein, später auch das schwarze Modell</strong></li><li><strong>Es wird ein optionales "Weather Resistance" Kit geben</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V wird in zwei Versionen verfügbar sein, die silberne Version bereits ab Ende Februar, die schwarze Version ab Mitte März.</p><p>Beide werden 1499,00 € Kosten, was auch ungefähr der UVP des Vorgängermodells entspricht, als dieses 2017 auf den Markt kam (wenn man die Inflation mit einbezieht).</p><p>Interessanterweise wird es auch ein sogenanntes "Weather Resitance" Kit geben, welches auch einen Adapterring und einen Filter für die X100V bereithält. Ohne dieses Zubehör ist die Kamera leider nicht witterungsresistent, mit diesem Zubehör bist du aber bestens gegen die Elemente geschützt.</p><p>Dieses Kit wird wohl für etwas mehr als 100 Euro auf den Markt kommen, allerdings soll es möglicherweise Rabatte geben, wenn das Kit direkt mit der Kamera zusammen erworben wird.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jXwMbCP7Y7t84tLeTT9SXm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKAPLfq9ZWJQzq5s7pfD6m-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="verarbeitung-und-handling">Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Der neigbare Touchscreen der X100V sitzt bündig im Gehäuse der Kamera</strong></li><li><strong>Das Gehäuse besteht nun aus Aluminium anstatt aus einer Magnesiumlegierung </strong></li><li><strong>Es gibt kein D-Pad mehr, nur noch einen Joystick und den Touchscreen</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V ist wie ihre Vorgänger eine wunderschöne Kamera. Es gibt nur wenig Konkurrenz, zum Beispiel die (extrem teure) Leica Monochrom M. Stellt man sie nebeneinander, kann man sie fast nicht unterscheiden außer an ihrem unterschiedlichen Preis.</p><p>Das interessanteste, rein physische, Feature ist der neue neigbare Touchscreen. Wir waren etwas skeptisch, ob dieser die klaren, schlanken Linien der Kamera zunichte machen könnte, aber Fujifilm hat das Problem clever gelöst und das Display sauber ins Gehäuse eingefügt, sodass es eingeklappt in keinster Weise heraussteht. Dieser neue Monitor ist definitiv eine große Verbesserung, um aus besonders tiefen oder hohen Winkeln zu fotografieren und könnte ein zentrales Argument sein, weshalb man von einer früheren X100 upgraden sollte.</p><p>Etwas schwieriger ist Fujifilms Entscheidung, bei der X100V das D-Pad zu entfernen. Bei den Vorgängern waren diese Knöpfe hilfreich, um Shortcuts für spezielle Einstellungen wie die Filmoverlays oder den AF Modus zu nutzen. Besonders weil man sie nutzen konnte, während man durch den Sucher geblickt hat. Die X100V unterstützt Fujifilms Touchscreen-Gesten, sodass man z.B. durch Swipen/Wischen das Menü öffnen und bedienen kann. Mit Handschuhen geht das allerdings nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="XKp7up6nXycMfxGng8vRLj" name="FujifilmX100V-11.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XKp7up6nXycMfxGng8vRLj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die X100V hat aber weiterhin den Joystick, der beim Vorgänger eingeführt wurde, wodurch man die Autofokus Punkte einfach auswählen konnte. Die Oberseite wurde ebenfalls nur gering überarbeitet, das Verschlusszeitwahlrad dient auch als ISO Wahlrad. Hier Änderungen vorzunehmen ist nun deutlich einfacher, denn der äußere Ring des Wahlrads springt nicht in seine Ausgangsposition zurück. Man muss den Ring nur einmal entriegeln, kann dann entspannt die ISO ändern und dann den Ring wieder herunterdrücken. Wem das zu fiddelig ist, der kann auch das vordere Wahlrad nutzen, um ISO und Verschlusszeit einzustellen.</p><p>Zusammen mit dem Verschwinden des D-Pad ist auch die fehlende Witterungsversiegelung ein Wermutstropfen. Zumindest gibt es diese nicht von Werk aus. Mit dem "Weather Resistance" Kit kann man das nachholen, denn das Objektiv ist wohl das Problem und kann damit geschützt werden: für einen saftigen Aufpreis von über 100 Euro.</p><p>Es ist ein NoGo, dass Fujifilm diesen Aspekt nicht werkseitig ohne Zubehör hat lösen können/wollen. Man hätte das Zubehörset auch kostenlos beilegen können. Wenigstens wird es wohl zum halben Preis angeboten, wenn man es direkt mit der Kamera erwirbt. Die X100V ist nicht wirklich eine fragile Kamera, mit ihrem Aluminiumgehäuse und ausgewogenem Gewicht fühlt sie sich solide verarbeitet und gut ausbalanciert an.</p><p>Insgesamt ist die X100V keine Neuerfindung der Reihe. Und wenn Du bisher noch keine Kamera dieser Serie in der Hand hattest, behalte im Kopf, dass diese Kompaktkamera nicht wirklich kompakt ist. Sie würde lediglich in sehr große Jackentaschen passen. Aber der neigbare Screen ist wirklich eine tolle Neuerung, die die Kamera nun genauso praktisch macht, wie sie bereits optisch bezaubert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CDNZFKBWqJeKPyxoSPfY9o-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpjKxymJPkvgzyECDtzGgn-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5HT7h3xNBndp9Yc99qmek-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="features-und-autofokus">Features und Autofokus</h2><ul><li><strong>Die X100V kombiniert einen neuen 26,1 MP Sensor mit dem aktuellsten X-Prozessor 4</strong></li><li><strong>Der EVF hat nun beeindruckende 3,69 Mio Pixel Auflösung</strong></li><li><strong>Die Videoauflösung wurde von 1080p auf 4K/30p erhöht</strong></li></ul><p>Neben dem neigbaren Monitor und dem weiterentwickelten 23 mm F/2 Objektiv befinden sich die meisten großen Änderungen innerhalb der Kamera.</p><p>Sie hat die selbe Fotopower unter der Oberfläche wie die Fujifilm X-Pro3, eine ähnliche Kamera, die allerdings Wechselobjektive nutzt und mit einem etwas "versteckten" Display. Heißt, man erhält hier die Kombination aus einem 26,1 MP X-Trans CMOS 4 Sensor in Verbindung mit einem X-Prozessor 4.</p><p>Und was bedeutet das? Wir werden die Ergebnisse in einem eingehenden Review erst noch bestätigen müssen, aber theoretisch müsste dadurch die Bildqualität allgemein, die ISO Performance und der Autofokus besser arbeiten, besonders bei Low Light Situationen. Fujifilm selbst behauptet, die X100V soll bis -5 Belichtungsstufen fokussieren können, was äquivalent zur Leistung der X-Pro3 wäre und absolut ausreichend für jede noch so dunkle Shooting Situation.</p><p>Eine weitere große Hilfe ist der weiterentwickelte elektronische Sucher (EVF). Einer der cleveren Kniffe bei der X100 Reihe ist ein ausgefuchster Hybrid Sucher (auch bei der X-Pro3), der zwischen einem klassischen optischen Sucher (OVF) und dem elektronischen (EVF) mit Hilfe eines Schalters an der Vorderseite ausgewählt werden kann.</p><p>Für die X100V konnte Fujifilm die EVF Auflösung auf 3,69 Mio Pixel und eine Vergrößerung von 0,52x verbessern. Das fühlt sich immer noch kleiner an als bei vielen größeren DSLMs , aber es ist eine willkommene Verbesserung für diejenigen, die ihren Bildauschnitt gerne elektronisch kontrollieren, da man dann direkt die Änderungen der Einstellungen überprüfen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qfy83JE2dRJLsyPu2of9Ce-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/viV5ci7y6MxT9P48nx7Njd-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/upSVkCpVu8YesbtUubTgbe-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Einer der Leistungsvorteile des neuen X-Prozessor 4 ist die verbesserte Serienbildgeschwindigkeit. Die X100V ist keine Sportkamera, aber kann dennoch beeindruckende 11 fps im Serienbildmodus schießen (oder 20 fps mit elektronischem Verschluss). Der Buffer ist etwas begrenzt mit maximal 38 JPEGs oder 17 RAW Fotos. Bei geringeren Auflösungen oder Geschwindigkeiten kann die X100V allerdings mehrerer hundert JPEGS ohne Atempause verarbeiten.</p><p>Obwohl die Kamera hauptsächlich für Fotos gemacht ist, hat Fujifilm die Videoleistung der X100V ebenfalls aufgebohrt. 4k bei 30fps oder bis zu 120 fps in Full HD für Zeitlupen.</p><p>Wenn Du viele Fotos machen willst, kannst Du dich auf den USB-C Port an der Kamera freuen, mit dem du die Kamera extern mit einer Powerbank oder via Steckdosenadapter mit Strom versorgen kannst. Ohne externe Aufbesserung sind mit dem internen Akku 350 Aufnahmen pro Akku möglich, der Vorgänger hielt 270 Auslösungen pro Akku durch.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fY3StwXVNuaFUujvAG286-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C5MSRHM6NTNe5aLfv5dYPi-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="fujifilm-x100v-fr-xfc-hes-fazit">Fujifilm X100V - frühes Fazit</h2><p>Von dem was wir bisher gesehen haben, ist die X100V eine weitere brillante Premium Kompaktkamera und ein würdiger Nachfolger der X100F. Außen hat sich zwar nicht viel geändert, aber innen sehen wir eine extrem moderne Kamera mit Sensor, Autofokus und Videofähigkeiten, wie man sie 2020 erwartet.</p><p>Das beeindruckendste physische Feature ist der neigbare Monitor, der komplett bündig mit dem Kameragehäuse schließt, und damit die schöne Kamera nicht verschandelt. Die verbesserte Bedienung für ISO und Verschlusszeit beim Blick durch den Sucher gefällt uns genauso wie der weiterentwickelte EVF selbst.</p><p>Weniger beeindruckend ist der Fakt, dass die X100V nur witterungsbeständig ist, wenn man den optionalen Adapter und Filter kauft und anbringt, darüber hinaus bedauern wir den Wegfall der D-Tab Knöpfe. Diese mussten vermutlich zum Zwecke des minimalistisch ästhetischen Designs verschwinden. Wir hätten die Knöpfe aber gerne wieder, auch weil die X100 Serie eigentlich für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.</p><p>Lassen wir diese Nebenaspekte aber einmal außen vor, dann ist die X100V eine schöne Erweiterung für die elitäre Gruppe der Premium Kompaktkameras. Wenn du nach einer Reisekamera mit großem APS-C Sensor, tollem Sucher und fest verbautem 23 mm Objektiv suchst, ist diese Kamera die wohl beste auf dem ganzen Markt. Wir bringen ein ausführliches Review-Update, wenn wir die Kamera eingehend testen konnten.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/fujifilm-x100v-test</link>
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                            <![CDATA[ Die Fujifilm X100V hat die meisten Schwächen des Vorgängers ausgemerzt. Aber ist sie immer noch die beste Street Photography Kamera auf dem Markt? ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Compact Cameras]]></category>
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                                <p>Die Fujifilm X100V ist eine Premium Kompaktkamera, die eine beeindruckende Ahnenreihe vorweist. Sie ist die fünfte Generation einer Familie, die bis zur ursprünglichen X100 aus dem Jahre 2011 zurückreicht, während das Design von den Analogkameras der 1950er Jahre inspiriert ist.</p><p>Die Reihe gilt als wahres Kameragold – aber warum wird sie so hochgelobt? Neben dem Vintage Leica Look ist es eine Kombination aus vier Faktoren: eine reisefreundliche Größe, ein großer APS-C Sensor, ein Hybrid Sucher und das festverbaute 23 mm f/2 Objektiv. Zusammen machen diese vier Faktoren die X100 Serie zu einer tollen Alltagskamera und ideal für unauffällige Street Photography Shootings.</p><p>Was gibt es bei der X100V also Neues? Sie mag relativ identisch zur X100F aussehen,  aber es gibt einige feine Unterschiede. Die größte Änderung besteht im neuen neigbaren Touchscreen (eine Neuheit in dieser Reihe) und dem neu entwickelten Objektiv. Im Inneren gibt es aber ebenfalls große Fortschritte – inklusive eines neuen 26,1 MP APS-C Trans CMOS 4 Sensor, verbessertem Autofokus und Videoperformance bis 4K/30p.</p><p>Ist das genug, um die X100V genauso erfolgreich zu machen wie die Vorgänger? Oder ist es ein Anachronismus in Zeitalter der Smartphones? Wir durften auf dem Launch-Event von Fujifilm in London die Kamera testen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi" name="FujifilmX100V-7.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="fujifilm-x100v-ver-xf6-ffentlichungsdatum-und-preis">Fujifilm X100V Veröffentlichungsdatum und Preis</h2><ul><li><strong>Die Fujifilm X100V kostet 1.499,00 €</strong></li><li><strong>Die silberne Version wird zuerst verfügbar sein, später auch das schwarze Modell</strong></li><li><strong>Es wird ein optionales "Weather Resistance" Kit geben</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V wird in zwei Versionen verfügbar sein, die silberne Version bereits ab Ende Februar, die schwarze Version ab Mitte März.</p><p>Beide werden 1499,00 € Kosten, was auch ungefähr der UVP des Vorgängermodells entspricht, als dieses 2017 auf den Markt kam (wenn man die Inflation mit einbezieht).</p><p>Interessanterweise wird es auch ein sogenanntes "Weather Resitance" Kit geben, welches auch einen Adapterring und einen Filter für die X100V bereithält. Ohne dieses Zubehör ist die Kamera leider nicht witterungsresistent, mit diesem Zubehör bist du aber bestens gegen die Elemente geschützt.</p><p>Dieses Kit wird wohl für etwas mehr als 100 Euro auf den Markt kommen, allerdings soll es möglicherweise Rabatte geben, wenn das Kit direkt mit der Kamera zusammen erworben wird.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jXwMbCP7Y7t84tLeTT9SXm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKAPLfq9ZWJQzq5s7pfD6m-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="verarbeitung-und-handling">Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Der neigbare Touchscreen der X100V sitzt bündig im Gehäuse der Kamera</strong></li><li><strong>Das Gehäuse besteht nun aus Aluminium anstatt aus einer Magnesiumlegierung </strong></li><li><strong>Es gibt kein D-Pad mehr, nur noch einen Joystick und den Touchscreen</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V ist wie ihre Vorgänger eine wunderschöne Kamera. Es gibt nur wenig Konkurrenz, zum Beispiel die (extrem teure) Leica Monochrom M. Stellt man sie nebeneinander, kann man sie fast nicht unterscheiden außer an ihrem unterschiedlichen Preis.</p><p>Das interessanteste, rein physische, Feature ist der neue neigbare Touchscreen. Wir waren etwas skeptisch, ob dieser die klaren, schlanken Linien der Kamera zunichte machen könnte, aber Fujifilm hat das Problem clever gelöst und das Display sauber ins Gehäuse eingefügt, sodass es eingeklappt in keinster Weise heraussteht. Dieser neue Monitor ist definitiv eine große Verbesserung, um aus besonders tiefen oder hohen Winkeln zu fotografieren und könnte ein zentrales Argument sein, weshalb man von einer früheren X100 upgraden sollte.</p><p>Etwas schwieriger ist Fujifilms Entscheidung, bei der X100V das D-Pad zu entfernen. Bei den Vorgängern waren diese Knöpfe hilfreich, um Shortcuts für spezielle Einstellungen wie die Filmoverlays oder den AF Modus zu nutzen. Besonders weil man sie nutzen konnte, während man durch den Sucher geblickt hat. Die X100V unterstützt Fujifilms Touchscreen-Gesten, sodass man z.B. durch Swipen/Wischen das Menü öffnen und bedienen kann. Mit Handschuhen geht das allerdings nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="XKp7up6nXycMfxGng8vRLj" name="FujifilmX100V-11.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XKp7up6nXycMfxGng8vRLj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die X100V hat aber weiterhin den Joystick, der beim Vorgänger eingeführt wurde, wodurch man die Autofokus Punkte einfach auswählen konnte. Die Oberseite wurde ebenfalls nur gering überarbeitet, das Verschlusszeitwahlrad dient auch als ISO Wahlrad. Hier Änderungen vorzunehmen ist nun deutlich einfacher, denn der äußere Ring des Wahlrads springt nicht in seine Ausgangsposition zurück. Man muss den Ring nur einmal entriegeln, kann dann entspannt die ISO ändern und dann den Ring wieder herunterdrücken. Wem das zu fiddelig ist, der kann auch das vordere Wahlrad nutzen, um ISO und Verschlusszeit einzustellen.</p><p>Zusammen mit dem Verschwinden des D-Pad ist auch die fehlende Witterungsversiegelung ein Wermutstropfen. Zumindest gibt es diese nicht von Werk aus. Mit dem "Weather Resistance" Kit kann man das nachholen, denn das Objektiv ist wohl das Problem und kann damit geschützt werden: für einen saftigen Aufpreis von über 100 Euro.</p><p>Es ist ein NoGo, dass Fujifilm diesen Aspekt nicht werkseitig ohne Zubehör hat lösen können/wollen. Man hätte das Zubehörset auch kostenlos beilegen können. Wenigstens wird es wohl zum halben Preis angeboten, wenn man es direkt mit der Kamera erwirbt. Die X100V ist nicht wirklich eine fragile Kamera, mit ihrem Aluminiumgehäuse und ausgewogenem Gewicht fühlt sie sich solide verarbeitet und gut ausbalanciert an.</p><p>Insgesamt ist die X100V keine Neuerfindung der Reihe. Und wenn Du bisher noch keine Kamera dieser Serie in der Hand hattest, behalte im Kopf, dass diese Kompaktkamera nicht wirklich kompakt ist. Sie würde lediglich in sehr große Jackentaschen passen. Aber der neigbare Screen ist wirklich eine tolle Neuerung, die die Kamera nun genauso praktisch macht, wie sie bereits optisch bezaubert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CDNZFKBWqJeKPyxoSPfY9o-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpjKxymJPkvgzyECDtzGgn-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5HT7h3xNBndp9Yc99qmek-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="features-und-autofokus">Features und Autofokus</h2><ul><li><strong>Die X100V kombiniert einen neuen 26,1 MP Sensor mit dem aktuellsten X-Prozessor 4</strong></li><li><strong>Der EVF hat nun beeindruckende 3,69 Mio Pixel Auflösung</strong></li><li><strong>Die Videoauflösung wurde von 1080p auf 4K/30p erhöht</strong></li></ul><p>Neben dem neigbaren Monitor und dem weiterentwickelten 23 mm F/2 Objektiv befinden sich die meisten großen Änderungen innerhalb der Kamera.</p><p>Sie hat die selbe Fotopower unter der Oberfläche wie die Fujifilm X-Pro3, eine ähnliche Kamera, die allerdings Wechselobjektive nutzt und mit einem etwas "versteckten" Display. Heißt, man erhält hier die Kombination aus einem 26,1 MP X-Trans CMOS 4 Sensor in Verbindung mit einem X-Prozessor 4.</p><p>Und was bedeutet das? Wir werden die Ergebnisse in einem eingehenden Review erst noch bestätigen müssen, aber theoretisch müsste dadurch die Bildqualität allgemein, die ISO Performance und der Autofokus besser arbeiten, besonders bei Low Light Situationen. Fujifilm selbst behauptet, die X100V soll bis -5 Belichtungsstufen fokussieren können, was äquivalent zur Leistung der X-Pro3 wäre und absolut ausreichend für jede noch so dunkle Shooting Situation.</p><p>Eine weitere große Hilfe ist der weiterentwickelte elektronische Sucher (EVF). Einer der cleveren Kniffe bei der X100 Reihe ist ein ausgefuchster Hybrid Sucher (auch bei der X-Pro3), der zwischen einem klassischen optischen Sucher (OVF) und dem elektronischen (EVF) mit Hilfe eines Schalters an der Vorderseite ausgewählt werden kann.</p><p>Für die X100V konnte Fujifilm die EVF Auflösung auf 3,69 Mio Pixel und eine Vergrößerung von 0,52x verbessern. Das fühlt sich immer noch kleiner an als bei vielen größeren DSLMs , aber es ist eine willkommene Verbesserung für diejenigen, die ihren Bildauschnitt gerne elektronisch kontrollieren, da man dann direkt die Änderungen der Einstellungen überprüfen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qfy83JE2dRJLsyPu2of9Ce-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/viV5ci7y6MxT9P48nx7Njd-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/upSVkCpVu8YesbtUubTgbe-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Einer der Leistungsvorteile des neuen X-Prozessor 4 ist die verbesserte Serienbildgeschwindigkeit. Die X100V ist keine Sportkamera, aber kann dennoch beeindruckende 11 fps im Serienbildmodus schießen (oder 20 fps mit elektronischem Verschluss). Der Buffer ist etwas begrenzt mit maximal 38 JPEGs oder 17 RAW Fotos. Bei geringeren Auflösungen oder Geschwindigkeiten kann die X100V allerdings mehrerer hundert JPEGS ohne Atempause verarbeiten.</p><p>Obwohl die Kamera hauptsächlich für Fotos gemacht ist, hat Fujifilm die Videoleistung der X100V ebenfalls aufgebohrt. 4k bei 30fps oder bis zu 120 fps in Full HD für Zeitlupen.</p><p>Wenn Du viele Fotos machen willst, kannst Du dich auf den USB-C Port an der Kamera freuen, mit dem du die Kamera extern mit einer Powerbank oder via Steckdosenadapter mit Strom versorgen kannst. Ohne externe Aufbesserung sind mit dem internen Akku 350 Aufnahmen pro Akku möglich, der Vorgänger hielt 270 Auslösungen pro Akku durch.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fY3StwXVNuaFUujvAG286-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C5MSRHM6NTNe5aLfv5dYPi-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="fujifilm-x100v-fr-xfc-hes-fazit">Fujifilm X100V - frühes Fazit</h2><p>Von dem was wir bisher gesehen haben, ist die X100V eine weitere brillante Premium Kompaktkamera und ein würdiger Nachfolger der X100F. Außen hat sich zwar nicht viel geändert, aber innen sehen wir eine extrem moderne Kamera mit Sensor, Autofokus und Videofähigkeiten, wie man sie 2020 erwartet.</p><p>Das beeindruckendste physische Feature ist der neigbare Monitor, der komplett bündig mit dem Kameragehäuse schließt, und damit die schöne Kamera nicht verschandelt. Die verbesserte Bedienung für ISO und Verschlusszeit beim Blick durch den Sucher gefällt uns genauso wie der weiterentwickelte EVF selbst.</p><p>Weniger beeindruckend ist der Fakt, dass die X100V nur witterungsbeständig ist, wenn man den optionalen Adapter und Filter kauft und anbringt, darüber hinaus bedauern wir den Wegfall der D-Tab Knöpfe. Diese mussten vermutlich zum Zwecke des minimalistisch ästhetischen Designs verschwinden. Wir hätten die Knöpfe aber gerne wieder, auch weil die X100 Serie eigentlich für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.</p><p>Lassen wir diese Nebenaspekte aber einmal außen vor, dann ist die X100V eine schöne Erweiterung für die elitäre Gruppe der Premium Kompaktkameras. Wenn du nach einer Reisekamera mit großem APS-C Sensor, tollem Sucher und fest verbautem 23 mm Objektiv suchst, ist diese Kamera die wohl beste auf dem ganzen Markt. Wir bringen ein ausführliches Review-Update, wenn wir die Kamera eingehend testen konnten.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Im Test: Canon 1DX Mark III ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Seit den letzten olympischen Sommerspielen mag die Kamerawelt Kopf stehen, aber der klassische DSLR Showdown im Kontext der olympischen Spiele 2020 in Tokio hat begonnen. Die Herausforderer dieses Mal? Die Canon 1DX Mark III und die noch nicht vorgestellte Nikon D6 zusammen mit dem spiegellosen Newcomer und bisherigen Serienbildgeschwindigkeit-Meister Sony A9 II.</p><p>Wie die besten Athleten sind auch diese Kameras für die elitäre Sport-Weltspitze geschaffen, beziehungsweise um diese auf Bild zu bannen. Und nach ein paar Stunden mit der 1DX Mark III können wir guten Gewissens sagen, dass Canons neues Flaggschiff ein wirklich hochgezüchtetes Nischenprodukt ist. Mit dem Aufstieg guter Smartphonekameras und kompakter, leistungsstarker spiegelloser Systemkameras fühlt sich diese große DSLR wie ein monströses Relikt aus alten Zeiten an.</p><p>Aber die 1DX Mark III ist interessanterweise nicht nur eine Kamera für die wenigen Profifotografen bei den olympischen Spielen - Die Kamera ist ein fantastischer Beleg dafür, wo Canon 2020 steht und wo die Kameratechnik hinzeigt. Warum zum Beispiel ist diese Kamera immer noch eine DSLR und nicht wie bei Sonys A9 II eine DSLM? Und könnten die neuen Features wie Deep Learning AF, der neue Digic X Prozessor und der Smart Controller Knopf auch bei Kameras verbaut werden, die sich auch der Rest von uns leisten kann?</p><p>Um diese Fragen etwas spezifischer beantworten zu können, haben wir einige Stunden mit der 1DX Mark III in Sydney und auf Spaniens Ascari Racetrack verbracht, um Dir diese Hands-On Liste mit den 10 wichtigsten Aspekten zu liefern, die wir über diese Profi Sportkamera gelernt haben - und was das für Canon Kameras allgemein bedeuten könnte. Aber bevor wir damit weitermachen, gibt es zuerst einmal die wichtigsten Fakten zur 1DX Mark III, die Du wissen solltest.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="uvj6YHpaxja8X6kmXCEDTj" name="Canon1DXMarkIII-2424.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uvj6YHpaxja8X6kmXCEDTj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="canon-1dx-mark-iii-preis-und-erscheinungsdatum">Canon 1DX Mark III: Preis und Erscheinungsdatum</h2><p>Die Canon 1DX Mark III wird in Deutschland ab Mitte Februar zu einem Preis von 7.299 Euro verfügbar sein.</p><p>Das ist ein starker Preisaufschlag auf die UVP der 1DX II, selbst wenn man die Inflation einrechnet. 2016 war die zweite Generation der 1DX für 6.299 Euro erhältlich, die 1DX III ist also satte 1000 Euro teurer. Somit schwebt die 1DX III in ganz anderen Sphären, weit über den anderen Flaggschiffen wie Sonys neuer A9 II, bei der neuen Nikon D6 wissen wir noch nicht, wieviel sie kostet: Die Nikon D5 hat zur Markteinführung 6.989 Euro gekostet.</p><p>Im Vergleich zu Mediumformat Kameras wie der Fujifilm GFX 100 bleibt die 1DX III deutlich günstiger, allerdings bekommt man auch nur 20 Megapixel. Dass die dritte Generation dieser Kamera möglicherweise teurer daherkommt, wurde bereits vermutet, denn Features wie der neue Digic X Prozessor, der "Deep Learning" Autofokus und interne RAW Video Aufzeichnung gibt es nicht umsonst.</p><h2 id="canon-1dx-mark-iii-im-hands-on-test-zehn-dinge-die-wir-xfc-ber-die-profi-sport-dslr-gelernt-haben">Canon 1DX Mark III im Hands-on-Test: zehn Dinge, die wir über die Profi Sport-DSLR gelernt haben</h2><h2 id="1-sie-sieht-wie-eine-eos-1-dslr-aus-und-f-xfc-hlt-sich-wie-eine-an-aus-gutem-grund">1. Sie sieht wie eine EOS-1 DSLR aus und fühlt sich wie eine an (aus gutem Grund)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="r5Zw4TXS2EmZb5SYmxb54N" name="Canon1DXMarkIII-8a.png" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/r5Zw4TXS2EmZb5SYmxb54N-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die Canon 1DX Mark III ist eine Kamera, die ihre ganz spezifische Zielgruppe gut kennt – Profi Sportfotografen, die spezielle Anforderungen haben und die die bereits gewohnte Handhabung fortführen wollen. Für beides ist eine DSLR die erste Wahl und nicht eine spiegellose Systemkamera. </p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Canon 1DX Mark III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP Vollformat CMOS Sensor<br><strong>Bajonett:</strong> Canon EF<br><strong>Monitor:</strong> 3,2-Zoll Touchscreen, 2.100.000 Pixel<br><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 16 fps (Sucher) oder 20 fps (Live View) mit AF/AE Tracking<br><strong>Autofokus:</strong> 191 Punkt / 155 f/4 Kreuz AF Punkte<br><strong>Video:</strong> 4K RAW/DCI/UHD bis 60fps<br><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und Bluetooth<br><strong>Akkulaufzeit:</strong> 2850 Fotos (mit Sucher), 610 (Live View)<br><strong>Gewicht:</strong> 1250 g (nur Gehäuse)</p></div></div><p>Canon sagt, der Hauptgrund für den optischen Sucher ist die Latenz beim EVF. Für die meisten von uns reicht der elektronische Sucher absolut aus und man profitiert davon, das fertige Bild bereits vorm Auslösen sehen zu können. Doch die leider noch existente Latenz ist für Profi Sportfotografen nicht aktzeptabel, denn sie reicht, um den perfekten Moment einer dynamischen Szene knapp zu verpassen.</p><p>Das ist zwar nicht die Meinung aller Sportfotografen - einige sind beispielsweise sehr zufrieden mit der Sony A9 oder A9 II - aber viele haben ihre Arbeitstechnik auf den großen DSLRs wie der Canon EOS-1 Reihe perfektioniert, deshalb führt auch die 1DX Mark III diese Tradition fort und fühlt sich wie seine Vorgänger an - und sieht auch so aus.</p><p>Der Handgriff, das Menü und der optische Sucher sind bekannt, denn die Zielgruppe dieser Kamera braucht diese Ähnlichkeit. Natürlich wirkt die 1DX Mark III in der heutigen Zeit wie ein klobiges Kameramonster, aber Canon hat dennoch das Design leicht geändert und damit 100 g im Vergleich zum Vorgänger eingespart.</p><p>Die extrem robuste Bauweise und die Witterungsversiegelung sind gleichfalls auf dem hohen Niveau geblieben, damit die Kamera auch am Polarkreis überlebt. Für die meisten Fotografen eher ein Overkill, für die Zielgruppe der 1DX sind diese Features essentiell, damit sie ihren Job machen können.</p><p>Das Fehlen eines EVF, nicht einmal als Option, mag etwas enttäuschen aber die 1DX Mark III ist trotzdem kein reiner Design-Traditionalist. Besonders ein Feature stach bei unserem Test heraus...</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="Ccss7nEJ2cDAs7GGiFjmHH" name="Canon1DXMarkIII-9a.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Ccss7nEJ2cDAs7GGiFjmHH-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="2-das-beste-feature-der-smart-controller">2. Das beste Feature? Der Smart Controller!</h2><p>Unser Favorit unter den Innovationen der EOS 1DX Mark III ist der weiterentwickelte AF-On Knopf, der nun ein sogannter "Smart Controller" ist. Damit hat man eine schnelle und präzise Kontrolle über die AF Punkte und es ist etwas, das wir bei anderen Kameras ebenfalls gerne sehen würden.</p><p>Wie funktioniert er? Die Oberfläche des Knopfs ist nun berührungsempfindlich und wenn du nun den Daumen horizontal oder vertikal über diesen Knopf streichen lässt, kannst du damit den Fokuspunkt bewegen, genauso präzise wie mit einem Joystick. Canon beschrieb es uns als "eine Art umgekehrte optische Maus, mit dem Daumen als Tisch - statt die Maus über den Tisch zu bewegen, bewegt man nun den Tisch über die Maus."</p><p>Sobald du den passenden AF Punkt ausgewählt hast, drückst du den AF-On Knopf, um den Autofokus zu aktivieren. Im Einsatz ist der Smart Controller deutlich schneller und einfacher als die Arbeit via Joystick, um AF Punkte auszuwählen. Auch wenn möglicherweise etwas Eingewöhnung nötig sein könnte.</p><p>Das liegt daran, dass der Smart Controller von Werk aus sehr sensibel ist. Eine kleine Bewegung und der AF Punkt ist weiter umgesetzt worden, als man es wollte. Dankenswerterweise kann man im Kameramenü die Sensibilität reduzieren oder auch ganz deaktivieren, wenn man die Arbeit mit dem Joystick dennoch bevorzugt.</p><p>Einige weitere kleine Specials verhelfen dem Feature zu noch mehr Wert. Zum einen ist der Smartcontroller witterungsresistent und kann auch mit Handschuhen bedient werden,  das ist besonders in extremen Outdoor Situationen hilfreich, und zum anderen gibt es zwei Smart Controller Sensoren. Einen für Querformat und einen für Aufnahmen im Hochformat - und man kann ihn sowohl mit Sucher als auch mit Live View nutzen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="eRcmLmRWACZZi88hSBya7j" name="Canon1DXMarkIII-1717.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/eRcmLmRWACZZi88hSBya7j-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="3-der-neue-digic-x-prozessor-ist-der-beginn-einer-neuen-prozessorfamilie">3. Der neue Digic X Prozessor ist der Beginn einer neuen Prozessorfamilie</h2><p>Das Herz der 1DX Mark III ist ein neuer Digic X Prozessor, der laut Canon den Start einer neuen Prozessorfamile darstellt. Diese werden jeweils individuell auf die entsprechende Kamera angepasst, man bekommt also nicht den gleichen Digic X Prozessor in einer Canon M Kamera, aber sie kommen alle unter dem Dachnamen "Digic X".</p><p>Es ist schwierig zu sagen, wie groß der Fortschritt zum Digic 9 ist, aber laut Canon kann der Digic X Prozessor die Dual-Prozessoren der 1DX Mark II deutlich schlagen - mit 380-fach schnellerer Datenberechnung und dreimal schnellerer Bildverarbeitung.</p><p>Das bringt einige Vorteile. Neben beeindruckender Bildgeschwindigkeit (dazu später mehr) ist für Canon Nutzer, die schon neidisch zu Sonys atemberaubenden Echtzeit Augen-AF geschaut haben, besonders Canons neuer "Deep Learning" Autofokus interessant.</p><p>Wie die Canon EOS R hat die 1DX Mark III ebenfalls Gesichts- und Augen-Autofokus im Live View, aber der neue Digic X Prozessor bewegt sich weiter in neue Gefilde, um Canon zu helfen, die Lücke zu Sonys klassenführendem AF zu schließen...</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="hUQGn33E2hAK9CrEPEqnng" name="Canon1DXMarkIII-1414.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hUQGn33E2hAK9CrEPEqnng-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="4-der-quot-deep-learning-quot-autofokus-soll-auch-bei-anderen-zuk-xfc-nftigen-canon-kameras-kommen">4. Der "Deep Learning" Autofokus soll auch bei anderen zukünftigen Canon Kameras kommen</h2><p>Während wir bei unserem kurzen Test eher Autos als menschliche Motive abgelichtet haben, ist trotzdem eines der interessantesten Features der 1DX III der "Deep Learning" Autofokus, um menschliche Subjekte zu indentifizieren und zu tracken. Insbesondere bei Menschen mit Helmen oder Brillen sehr beeindruckend.</p><p>Das ist Canons Antwort auf Sonys "AI-basierter" Objekterkennung, die die Augen einer Person in Echtzeit erfassen und fokussieren kann. Canon betont allerdings auch, dass es keine echte künstliche Intelligenz bei ihnen ist, da die Kameras aktuell noch nicht die Rechenleistung dafür besitzen.</p><p>Stattdessen ist "Deep Learning" ein externes Programm, welches über eine enorme Datenbank verfügt und diese verarbeitet. Die Erkenntnisse aus diesem Programm werden dann in die Kamera geladen. Mit anderen Worten: die 1DX Mark III ist nicht fähig, sich selbst weiter anzupassen und den Autofokus zu verbessern, allerdings soll die Datenbank des externen Programms in Zukunft erweitert werden.</p><p>Aktuell schreitet der Deep Learning AF ein, wenn die Grenzen der Gesichtserkennung erreicht sind, beispielsweise wenn ein Gesicht von einem Helm verdeckt oder nicht gerade im Bild ist. Dadurch lässt sich der Fokus auf den Kopf einer Person setzen, selbst wenn dieser einem den Rücken zudreht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/sEGZcZfMTBjyVmk2dJiwsD-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KoYjB337GzfbyeCNZ5EeLD-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/gsTbPFk5wuoysm5JXfBzAE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CQxXYnbG5dQLLYwzJJnWSC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/i8NJYDjxYWAfmcC3qXNyXE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Zwar konnten wir dieses Feature nicht ausgiebig testen, aber wir konnten dennoch feststellen, dass die 1DX Mark III mit ihrem Gesichts- und Kopf-Tracking im Live View zu überzeugen weiß. Und Canon hat mitgeteilt, dass der Deep Learning AF auch bei Kameras aus dem Amateurbereich Einzug erhalten soll, falls diese einen Digic X Prozessor erhalten.</p><p>Bisherige Digic Prozessoren können einfach nicht die Menge an Daten verarbeiten, die der Deep Learning AF mit sich bringt. Daher wird dieser leistungsstarke und neue Prozessor benötigt. Mike Burnhill, Professional Imaging Product Specialist für Canon Europe, hat uns gesagt: "Man könnte diesen AF auch mit einem langsameren Prozessor verbinden, aber dann gäbe es eine verstörend große Latenz zwischen AF Aktivierung und fertigem Fokus. Es macht keinen Sinn, diese beeindruckende Technik zu nutzen, wenn es Jahre braucht, bis die Berechnungen für ein Foto durchgeführt sind".</p><p>Er fügte aber auch hinzu: "Bisher werden solche Technologien relativ zügig auch für einfachere Modelle nutzbar. Der Deep Learning AF bringt der Kamera bei, wie ein Fotograf denkt". Wir freuen uns, demnächst auch dieses Feature einem tiefergehenden Test zu unterziehen, dann mit einem Serienmodell.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/QUHHgYc7ymcpwwHpUjPK6D-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fHPxSfSopjn3aFMD8ws6kA-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/vACuZrLuqfkvUPBHCTYaUB-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/9aQ9cq6qeBcKpwUCUNnhzB-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zjLnnYnNDVG5jFvW5ms9DC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ZBkM7As9yPMFEodEeaBKtE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/3cHazFYYJ2XK8uWjo9ihyA-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Jx7uKVQveTpYrTnFvUM4pC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="5-sie-ist-schneller-als-die-sony-a9-ii-und-hat-quasi-unbegrenzten-buffer">5. Sie ist schneller als die Sony A9 II - und hat quasi unbegrenzten Buffer</h2><p>Eines von Canons beeindruckensten Features bei der 1DX Mark III, dass die Qualitäten als Profi Sportkamera herausstellt, ist die Serienbildgeschwindigkeit. Für viele von uns bietet die Nikon D5 oder auch die D500 genug Geschwindigkeit, aber die 1DX Mark III bringt das auf ein anderes Level und sticht dabei sogar die neue Sony A9 II aus.</p><p>Die A9 II hat eine Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps mit mechanischem Verschluss (doppelt so schnell wie noch der Vorgänger), aber ist damit deutlich langsamer als der neue Rivale von Canon. Wenn man den elektrischen Verschluss wählt, sind auch bei der Sony 20 fps möglich, dabei kann allerdings vereinzelt bereits Rolling Shutter bemerkbar werden.</p><p>Deshalb ist die Leistung der 1DX Mark III hier so beeindruckend. Via Sucher ist man noch auf 16 fps beschränkt, im Live View via Monitor sind dann 20 fps mit AF und AE Tracking möglich - und das sowohl mit mechanischem, als auch mit elektronischem Verschluss.</p><p>Das ist unüblich, denn die Geschwindigkeit eines mechanischen Verschlusses ist bisher langsamer als sein elektronischer Bruder. Wir fanden das sehr hilfreich, als wir die rasenden Autos am Marbella&apos;s Ascari Racetrack fotografiert haben, besonders weil der Buffer der 1DX Mark III quasi unbegrenzt ist.</p><p>Wie kann der Buffer so groß sein? Das liegt hauptsächlich an den nun verwendeten neuen CFexpress Karten. Wie bei den XQD Karten der Nikon Z6 sind sie nicht billig. Eine 256 GB Karte kostet immerhin 400 Euro - aber sie liefern extrem hohe Leseraten bis zu 1,8 GB die Sekunde.</p><p>Das bedeutet, dass die 1DX Mark III ihre 20 fps Serienbildgeschwindigkeit für unbegrenzt viele JPEGs beibehalten kann und bei Raw Fotos auf unglaubliche 1000 Fotos im Buffer kommt (die 1DX Mark II konnte lediglich 170 Raw Fotos mit ihren CFast 2.0 Karten buffern. Wir konnten diese Limits zwar nicht erreichen, können aber bestätigen, dass die 1DX III problemlos längere Zeit ihre hohe Geschwindigkeit hält, ohne merkbar langsamer zu werden.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5VYjAVUSW3o4kVeB9d9rE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TfSWLkfrdse6dLNjoAqHAF-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/b7UqhLxyRo9XAgNdf3reTF-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="6-der-autofokus-ist-unglaublich-pr-xe4-zise-aber-bisher-gibt-es-noch-keinen-tier-af">6. Der Autofokus ist unglaublich präzise, aber bisher gibt es (noch) keinen Tier-AF</h2><p>Canon hat sich beim Autofokus der 1DX Mark III selbst übertroffen. Er ist schnell, präzise und erfasst selbst sich bewegende Objekte extrem schnell.</p><p>Es gibt insgesamt 191 AF Punkte auf dem Sensor und für diejenigen, die mit dem Live View fotografieren, wird das Bild in 525 Segmente zerlegt, die horizontal 90 Prozent des Bildes und vertikal sogar 100% abdecken.</p><p>Wir konnten die Kamera zwar nicht bei Low Light Bedingungen testen, aber wir haben auch Indoor Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen gemacht und konnten dennoch sehr gute Ergebnisse erzielen, wobei der AF sofort den Kopf, das Gesicht oder den Körper der Person im Motiv erfasst hat.</p><p>Bezüglich der Gesichter und Köpfe hat Canon beim Tracking ein neues Level erreicht. Aus der Hand heraus kann die 1DX Mark III Gesichter und Köpfe erkennen und tracken. Mit Live View ist sogar Augen-AF möglich.</p><p>Im Serienbildmodus ermöglicht der neue Tracking Algorithmus die Situation zu erkennen und automatisch die Aufnahmeeinstellungen in Echtzeit anzupassen. Egal ob plötzlich Hindernisse in der Sichtlinie auftauchen, das Motiv plötzlich auftaucht, sich bewegt oder verschwindet - damit ist der AF perfekt, wenn man nicht vorhersehen kann, was im nächsten Moment passieren könnte.</p><p>Zur Zeit funktioniert Gesichts-, Kopf- und Augen-AF nur für Menschen. Und da die 1DX Mark III vornehmlich eine Sportkamera ist, ist das ok. Die Kamera könnte aber mehr Personen ansprechen, wenn auch Tiere erkannt werden würden, wie es Sony bereits kann. Möglicherweise kommt eine solche Funktion in Zukunft via Firmware Upgrade. Wie erwähnt, bleibt damit Sony in Sachen Autofokus weiter an der Spitze, aber Canon hat gezeigt, dass sie zu Sony aufholen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="rhuz4mNFstVJWvNe8E4jsf" name="Canon1DXMarkIII-1010.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rhuz4mNFstVJWvNe8E4jsf-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="7-die-kn-xf6-pfe-sind-nun-beleuchtet-und-das-funktioniert-besser-als-bei-sony">7. Die Knöpfe sind nun beleuchtet - und das funktioniert besser als bei Sony</h2><p>Jeder, der die Canon EOS 1DX Mark II kennt, wird sich sofort bei der 1DX III zu Hause fühlen. Abgesehen vom generell klobigen Design ist die Ergonomik beeindruckend, auch wenn einige Nutzer mit kleinen Händen möglicherweise Probleme bei längerer Nutzung haben könnten. Hier könnte die Sony Alpha A9 II mit seinem überarbeiteten Handgriff (größer und etwas mehr nach vorne ragend als beim Vorgänger) für den einen oder anderen eine angenehmere Alternative zur Canon DSLR darstellen.</p><p>Trotzdem hat die 1DX Mark III einige Vorteile gegenüber der spiegellosen Alternative von Sony. Der erste sind die beleuchteten Knöpfe auf der Rückseite der Kamera. Diese kennt man von der Nikon D5 und anderen High End Kameras bereits seit Längerem und sie sind besonders in dunklen Umgebungen sehr hilfreich. Dadurch muss niemand anderes beim Shooting gestört werden, während der Fotograf  unnötig an der Kamera oder mit einer Taschenlampe herumfummeln muss.</p><p>Ein anderer Vorteil ist Canons geniale und benutzerfreundliche Menüführung. Im Vergleich zur Sony A9 II ist die Bedienung der 1DX Mark III ein Kinderspiel, selbst wenn man bisher nicht mit Canon gearbeitet hat. Fairerweise muss man auch sagen, dass die Menüführung bei Sony extrem fiddelig und umständlich ist. Besser zu sein ist also nicht allzu schwer.</p><p>Sowohl Sony als auch Canon haben ihre Witterungsversiegelung in ihren Sport-Profis verbessert. Aber ob Canon hier seine Versprechen halten kann, wird man erst nach den ersten echten Einsätzen dieser Kamera unter harschen Bedingungen feststellen können.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="cTJMKMxgDfb9gQw4JYgwBg" name="Canon1DXMarkIII-1111.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cTJMKMxgDfb9gQw4JYgwBg-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="8-sie-besitzt-xfc-berraschend-gute-4k-videof-xe4-higkeiten-aber-keinen-ibis">8. Sie besitzt überraschend gute 4K Videofähigkeiten, aber keinen IBIS</h2><p>Wenn man bedenkt, dass diese Kamera eigentlich auf Sportfotografen ausgerichtet ist, verwundert es ziemlich, dass Canon die Kamera mit ziemlich starken Videofunktionen ausgestattet hat. Damit wird die Canon 1DX Mark II auch zum direkten Widersacher von Hybrid-Kameras wie der Panasonic S1H - so wirkt es zumindest nach unserem ersten kleinen Test.</p><p>Beeindruckenderweise kann die 1DX III 4K Videos mit 60 fps und als Raw Video aufzeichnen und im Gegensatz zum Vorgänger ohne Crop. Das ganze funktioniert intern und dürfte diejenigen besonders begeistern, die Videos schneiden und graden, denn die 1DX Mark III nimmt intern auch 10-Bit 4:2:2 mit Canon Log auf.</p><p>Für die Sportfotografen, die gerne auch passende Videos zu ihren Fotos machen würden, dürfte allerdings der Autofokus noch beeindruckender sein. Denn hier bekommt man Canons exzellenten Dual Pixel AF mit Augen-Tracking, was auch in unseren Tests sehr gut funktioniert hat, selbst wenn die Person dabei auf die Kamera zu ging.</p><p>Allerdings gibt es auch ein paar Grenzen, derer man sich beim Filmen bewusst sein sollte. Man bekommt den Dual Pixel AF nämlich nicht bei 4K 60fps oder wenn man Raw Videos aufzeichnet. Canon sagt, dass hierbei einfach zu viele Daten produziert werden, als dass hier auch noch der Dual Pixel AF funktionieren würde. Man behält das volle Tracking aber, wenn man 4K im Crop Modus bei 60 fps oder in Full HD bei bis zu 120 fps wählt.</p><p>Ein weiterer Wermutstropfen ist die 30 Minuten Begrenzung bei der Aufnahmezeit, was im Vergleich zu der unbegrenzten Aufnahme bei beispielsweise Panasonic mit der GH5, GH5S und nun auch vollformatigen S1H möglich ist. Aber hier wollte man wohl die höheren Zollkosten für eine "Videokamera" vermeiden ("Fotokameras" dürfen maximal 30 Minuten Video am Stück aufzeichnen, sind im Zoll aber günstiger).</p><p>Zuletzt gibt es entgegen der Gerüchte leider keine Sensorstabilisierung (IBIS) in der IDX Mark III. Das liegt daran, dass die Kamera weiterhin eine Fotokamera mit Fokus auf das Fotografieren via Sucher bleibt. Canon bleibt also auch hier bei seiner objektivgestützten Stabilisierung, statt auf IBIS zu setzen. Dieser würde allerdings auch noch mehr Platz brauchen und den Preis nochmals deutlich erhöhen. Da ohne IBIS das Bild bereits aber halt auch nur im Objektiv stabilisiert wird, hilft dies auch dem AF Sensor.</p><p>Wie bei der Canon EOS R ist auch die 1DX Mark III mit einer zusätzlichen elektronischen Stabilisierung ausgestattet (mit Crop). Wer allerdings die 1DX Mark III für ernsthafte Videodrehs einsetzen möchte, wird für die Stabilisierung eher nach einem Gimbal greifen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="5Z4pRyHxhfs99cuWpQgo4h" name="Canon1DXMarkIII-1515.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/5Z4pRyHxhfs99cuWpQgo4h-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="9-heif-ist-das-neue-jpeg">9. HEIF ist das neue JPEG</h2><p>Datenkomprimierung klingt nach einer Lapalie bei dieser Flaggschiff DSLR, aber die 1DX Mark III ist der große Moment für HEIF - einem Format, das langsam JPEG ablösen könnte.</p><p>Die 1DX III ist Canons erste Kamera, die neben JPEG auch HEIF (High Efficiency Image File) als Format unterstützt. Dabei ist HEIF in fast jedem Aspekt die bessere Wahl. Denn HEIF Fotos sind nur halb so groß wie äquivalente JPEG Fotos, bieten bessere Farbinformationen und weniger Artefakte.</p><p>Apple hat dieses Format 2017 bei seinen iPhones eingeführt, aber mit Canon ist nun auch ein Fotoschwergewicht bei diesen 10-Bit Dateien eingestiegen (ein weiterer Vorteil gegenüber den 8-Bit JPEGs). Nun könnte dieses fortschrittlichere Format auch bei weiteren Kameramarken Verwendung finden und uns allen hoffentlich viel Speicherplatz auf den Speicherkarten und Festplatten ersparen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="SXnXvBK4TT3Q2UXBesfPeh" name="Canon1DXMarkIII-2020.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SXnXvBK4TT3Q2UXBesfPeh-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="10-die-akkulaufzeit-via-sucher-ist-unglaublich">10. Die Akkulaufzeit via Sucher ist unglaublich</h2><p>Wenn ein Hauptgrund dafür, dass die 1DX Mark III eine DSLR ist, der optische Sucher ist (laut Canon), so ist der zweite Grund zwangsweise die Akkulaufzeit.</p><p>Eine der größten Stärken von DSLRs gegenüber den spiegellosen Rivalen ist die deutlich längere Akkulaufzeit, wenn man den optischen Sucher benutzt. In diesem Fall ist die 1DX Mark III im Stande (laut CIPA Industrie Standard), aus einem Akku bis zu 2.850 Fotos zu holen.</p><p>Das ist ein beachtlicher Sprung im Vergleich zu den 1.250 Fotos je Akku beim Vorgänger (unter Verwendung des optischen Suchers). Besonders, da beide den gleichen Akku nutzen. Laut Canon liegt das an mehreren Faktoren wie dem neuen Digic X Prozessor, der neuen Platine und an der neuen Firmware.</p><p>Die Akkuleistung sinkt nachvollziehbarerweise deutlich, wenn man den Live View nutzt. Hier sind dann noch 610 Fotos je Akku möglich. In der Realität nutzt man meist eine Mischung aus optischem Sucher und Live View als auch ein wenig Videoaufzeichnung. Während unserem kurzen Test hat die 1DX III den gesamten, intensiven Tag mit einem Akku durchgehalten, wobei wir viele Serienbildaufnahmen gemacht haben.</p><p>Spiegellose Systemkameras haben ihre Vorzüge - aber in Sachen Akkuleistung bleiben die DSLRs weit vorne. Und Akkulaufzeit ist bei vielen Profifotografen, besonders im Sport, sehr wichtig.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="cvWAbSVwsjgnEotvRhydPh" name="Canon1DXMarkIII-1616.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cvWAbSVwsjgnEotvRhydPh-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="erstes-fazit">Erstes Fazit</h2><p>Die Canon 1DX Mark III ist eine beeindruckende DSLR mit extremer Serienbild-Power und sehr gutem Autofokus - damit ist sie ideal für die Nische der Profi Sportfotografen.</p><p>Was die Kamera auch für den Rest von uns interessant macht, sind die aus dem spiegellosen Bereich entliehenen Fähigkeiten und Innovationen, die in der Zukunft vielleicht auch in günstigeren Kameras zu finden sein könnten.</p><p>Wir brauchen zwar noch mehr Zeit, um die Kamera ausführlich zu testen, aber der Deep Learning Autofokus ist vielversprechend. Es ist interessant zu sehen, dass Canon das HEIF Format einführt und darüber hinaus so beeindruckende 4K Videooptionen liefert, nachdem diese in der Vergangenheit nur mit unliebsamem Crop möglich waren.</p><p>Es mag so erscheinen, als ob Canon bei der 1DX Mark III auf Nummer Sicher gegangen wäre und eine DSLR statt eine spiegellose 1DX zu entwickeln, wie Sony es bei der A9 und A9 II getan hat. Aber dieses Olympia-Kraftpaket spielt in seiner eigenen Liga in Sachen Leistung und bietet interessante Innovationen, wie den Smart Controller, den wir als eine echte Weiterentwicklung zu den AF Joysticks sehen.</p><p>Wir freuen uns bereits darauf, diese Kamera noch genauer zu testen, bevor es für sie schon bald nach Tokio zu den olympischen Spielen geht.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/im-test-canon-1dx-mark-iii</link>
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                            <![CDATA[ Die 1DX Mark III ist eine High-End Profi Sport-DSLR – hier sind zehn Dinge, die wir beim ersten Test gelernt haben. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[DSLRs]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                                                                                                                                                                                                                    <media:description><![CDATA[Canon 1DX Mark III Erfahrungsbericht]]></media:description>                                                            <media:text><![CDATA[Canon 1DX Mark III Erfahrungsbericht]]></media:text>
                                <media:title type="plain"><![CDATA[Canon 1DX Mark III Erfahrungsbericht]]></media:title>
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                                <p>Seit den letzten olympischen Sommerspielen mag die Kamerawelt Kopf stehen, aber der klassische DSLR Showdown im Kontext der olympischen Spiele 2020 in Tokio hat begonnen. Die Herausforderer dieses Mal? Die Canon 1DX Mark III und die noch nicht vorgestellte Nikon D6 zusammen mit dem spiegellosen Newcomer und bisherigen Serienbildgeschwindigkeit-Meister Sony A9 II.</p><p>Wie die besten Athleten sind auch diese Kameras für die elitäre Sport-Weltspitze geschaffen, beziehungsweise um diese auf Bild zu bannen. Und nach ein paar Stunden mit der 1DX Mark III können wir guten Gewissens sagen, dass Canons neues Flaggschiff ein wirklich hochgezüchtetes Nischenprodukt ist. Mit dem Aufstieg guter Smartphonekameras und kompakter, leistungsstarker spiegelloser Systemkameras fühlt sich diese große DSLR wie ein monströses Relikt aus alten Zeiten an.</p><p>Aber die 1DX Mark III ist interessanterweise nicht nur eine Kamera für die wenigen Profifotografen bei den olympischen Spielen - Die Kamera ist ein fantastischer Beleg dafür, wo Canon 2020 steht und wo die Kameratechnik hinzeigt. Warum zum Beispiel ist diese Kamera immer noch eine DSLR und nicht wie bei Sonys A9 II eine DSLM? Und könnten die neuen Features wie Deep Learning AF, der neue Digic X Prozessor und der Smart Controller Knopf auch bei Kameras verbaut werden, die sich auch der Rest von uns leisten kann?</p><p>Um diese Fragen etwas spezifischer beantworten zu können, haben wir einige Stunden mit der 1DX Mark III in Sydney und auf Spaniens Ascari Racetrack verbracht, um Dir diese Hands-On Liste mit den 10 wichtigsten Aspekten zu liefern, die wir über diese Profi Sportkamera gelernt haben - und was das für Canon Kameras allgemein bedeuten könnte. Aber bevor wir damit weitermachen, gibt es zuerst einmal die wichtigsten Fakten zur 1DX Mark III, die Du wissen solltest.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="uvj6YHpaxja8X6kmXCEDTj" name="Canon1DXMarkIII-2424.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uvj6YHpaxja8X6kmXCEDTj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="canon-1dx-mark-iii-preis-und-erscheinungsdatum">Canon 1DX Mark III: Preis und Erscheinungsdatum</h2><p>Die Canon 1DX Mark III wird in Deutschland ab Mitte Februar zu einem Preis von 7.299 Euro verfügbar sein.</p><p>Das ist ein starker Preisaufschlag auf die UVP der 1DX II, selbst wenn man die Inflation einrechnet. 2016 war die zweite Generation der 1DX für 6.299 Euro erhältlich, die 1DX III ist also satte 1000 Euro teurer. Somit schwebt die 1DX III in ganz anderen Sphären, weit über den anderen Flaggschiffen wie Sonys neuer A9 II, bei der neuen Nikon D6 wissen wir noch nicht, wieviel sie kostet: Die Nikon D5 hat zur Markteinführung 6.989 Euro gekostet.</p><p>Im Vergleich zu Mediumformat Kameras wie der Fujifilm GFX 100 bleibt die 1DX III deutlich günstiger, allerdings bekommt man auch nur 20 Megapixel. Dass die dritte Generation dieser Kamera möglicherweise teurer daherkommt, wurde bereits vermutet, denn Features wie der neue Digic X Prozessor, der "Deep Learning" Autofokus und interne RAW Video Aufzeichnung gibt es nicht umsonst.</p><h2 id="canon-1dx-mark-iii-im-hands-on-test-zehn-dinge-die-wir-xfc-ber-die-profi-sport-dslr-gelernt-haben">Canon 1DX Mark III im Hands-on-Test: zehn Dinge, die wir über die Profi Sport-DSLR gelernt haben</h2><h2 id="1-sie-sieht-wie-eine-eos-1-dslr-aus-und-f-xfc-hlt-sich-wie-eine-an-aus-gutem-grund">1. Sie sieht wie eine EOS-1 DSLR aus und fühlt sich wie eine an (aus gutem Grund)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="r5Zw4TXS2EmZb5SYmxb54N" name="Canon1DXMarkIII-8a.png" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/r5Zw4TXS2EmZb5SYmxb54N-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die Canon 1DX Mark III ist eine Kamera, die ihre ganz spezifische Zielgruppe gut kennt – Profi Sportfotografen, die spezielle Anforderungen haben und die die bereits gewohnte Handhabung fortführen wollen. Für beides ist eine DSLR die erste Wahl und nicht eine spiegellose Systemkamera. </p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Canon 1DX Mark III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP Vollformat CMOS Sensor<br><strong>Bajonett:</strong> Canon EF<br><strong>Monitor:</strong> 3,2-Zoll Touchscreen, 2.100.000 Pixel<br><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 16 fps (Sucher) oder 20 fps (Live View) mit AF/AE Tracking<br><strong>Autofokus:</strong> 191 Punkt / 155 f/4 Kreuz AF Punkte<br><strong>Video:</strong> 4K RAW/DCI/UHD bis 60fps<br><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und Bluetooth<br><strong>Akkulaufzeit:</strong> 2850 Fotos (mit Sucher), 610 (Live View)<br><strong>Gewicht:</strong> 1250 g (nur Gehäuse)</p></div></div><p>Canon sagt, der Hauptgrund für den optischen Sucher ist die Latenz beim EVF. Für die meisten von uns reicht der elektronische Sucher absolut aus und man profitiert davon, das fertige Bild bereits vorm Auslösen sehen zu können. Doch die leider noch existente Latenz ist für Profi Sportfotografen nicht aktzeptabel, denn sie reicht, um den perfekten Moment einer dynamischen Szene knapp zu verpassen.</p><p>Das ist zwar nicht die Meinung aller Sportfotografen - einige sind beispielsweise sehr zufrieden mit der Sony A9 oder A9 II - aber viele haben ihre Arbeitstechnik auf den großen DSLRs wie der Canon EOS-1 Reihe perfektioniert, deshalb führt auch die 1DX Mark III diese Tradition fort und fühlt sich wie seine Vorgänger an - und sieht auch so aus.</p><p>Der Handgriff, das Menü und der optische Sucher sind bekannt, denn die Zielgruppe dieser Kamera braucht diese Ähnlichkeit. Natürlich wirkt die 1DX Mark III in der heutigen Zeit wie ein klobiges Kameramonster, aber Canon hat dennoch das Design leicht geändert und damit 100 g im Vergleich zum Vorgänger eingespart.</p><p>Die extrem robuste Bauweise und die Witterungsversiegelung sind gleichfalls auf dem hohen Niveau geblieben, damit die Kamera auch am Polarkreis überlebt. Für die meisten Fotografen eher ein Overkill, für die Zielgruppe der 1DX sind diese Features essentiell, damit sie ihren Job machen können.</p><p>Das Fehlen eines EVF, nicht einmal als Option, mag etwas enttäuschen aber die 1DX Mark III ist trotzdem kein reiner Design-Traditionalist. Besonders ein Feature stach bei unserem Test heraus...</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="Ccss7nEJ2cDAs7GGiFjmHH" name="Canon1DXMarkIII-9a.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Ccss7nEJ2cDAs7GGiFjmHH-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="2-das-beste-feature-der-smart-controller">2. Das beste Feature? Der Smart Controller!</h2><p>Unser Favorit unter den Innovationen der EOS 1DX Mark III ist der weiterentwickelte AF-On Knopf, der nun ein sogannter "Smart Controller" ist. Damit hat man eine schnelle und präzise Kontrolle über die AF Punkte und es ist etwas, das wir bei anderen Kameras ebenfalls gerne sehen würden.</p><p>Wie funktioniert er? Die Oberfläche des Knopfs ist nun berührungsempfindlich und wenn du nun den Daumen horizontal oder vertikal über diesen Knopf streichen lässt, kannst du damit den Fokuspunkt bewegen, genauso präzise wie mit einem Joystick. Canon beschrieb es uns als "eine Art umgekehrte optische Maus, mit dem Daumen als Tisch - statt die Maus über den Tisch zu bewegen, bewegt man nun den Tisch über die Maus."</p><p>Sobald du den passenden AF Punkt ausgewählt hast, drückst du den AF-On Knopf, um den Autofokus zu aktivieren. Im Einsatz ist der Smart Controller deutlich schneller und einfacher als die Arbeit via Joystick, um AF Punkte auszuwählen. Auch wenn möglicherweise etwas Eingewöhnung nötig sein könnte.</p><p>Das liegt daran, dass der Smart Controller von Werk aus sehr sensibel ist. Eine kleine Bewegung und der AF Punkt ist weiter umgesetzt worden, als man es wollte. Dankenswerterweise kann man im Kameramenü die Sensibilität reduzieren oder auch ganz deaktivieren, wenn man die Arbeit mit dem Joystick dennoch bevorzugt.</p><p>Einige weitere kleine Specials verhelfen dem Feature zu noch mehr Wert. Zum einen ist der Smartcontroller witterungsresistent und kann auch mit Handschuhen bedient werden,  das ist besonders in extremen Outdoor Situationen hilfreich, und zum anderen gibt es zwei Smart Controller Sensoren. Einen für Querformat und einen für Aufnahmen im Hochformat - und man kann ihn sowohl mit Sucher als auch mit Live View nutzen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="eRcmLmRWACZZi88hSBya7j" name="Canon1DXMarkIII-1717.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/eRcmLmRWACZZi88hSBya7j-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="3-der-neue-digic-x-prozessor-ist-der-beginn-einer-neuen-prozessorfamilie">3. Der neue Digic X Prozessor ist der Beginn einer neuen Prozessorfamilie</h2><p>Das Herz der 1DX Mark III ist ein neuer Digic X Prozessor, der laut Canon den Start einer neuen Prozessorfamile darstellt. Diese werden jeweils individuell auf die entsprechende Kamera angepasst, man bekommt also nicht den gleichen Digic X Prozessor in einer Canon M Kamera, aber sie kommen alle unter dem Dachnamen "Digic X".</p><p>Es ist schwierig zu sagen, wie groß der Fortschritt zum Digic 9 ist, aber laut Canon kann der Digic X Prozessor die Dual-Prozessoren der 1DX Mark II deutlich schlagen - mit 380-fach schnellerer Datenberechnung und dreimal schnellerer Bildverarbeitung.</p><p>Das bringt einige Vorteile. Neben beeindruckender Bildgeschwindigkeit (dazu später mehr) ist für Canon Nutzer, die schon neidisch zu Sonys atemberaubenden Echtzeit Augen-AF geschaut haben, besonders Canons neuer "Deep Learning" Autofokus interessant.</p><p>Wie die Canon EOS R hat die 1DX Mark III ebenfalls Gesichts- und Augen-Autofokus im Live View, aber der neue Digic X Prozessor bewegt sich weiter in neue Gefilde, um Canon zu helfen, die Lücke zu Sonys klassenführendem AF zu schließen...</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="hUQGn33E2hAK9CrEPEqnng" name="Canon1DXMarkIII-1414.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hUQGn33E2hAK9CrEPEqnng-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="4-der-quot-deep-learning-quot-autofokus-soll-auch-bei-anderen-zuk-xfc-nftigen-canon-kameras-kommen">4. Der "Deep Learning" Autofokus soll auch bei anderen zukünftigen Canon Kameras kommen</h2><p>Während wir bei unserem kurzen Test eher Autos als menschliche Motive abgelichtet haben, ist trotzdem eines der interessantesten Features der 1DX III der "Deep Learning" Autofokus, um menschliche Subjekte zu indentifizieren und zu tracken. Insbesondere bei Menschen mit Helmen oder Brillen sehr beeindruckend.</p><p>Das ist Canons Antwort auf Sonys "AI-basierter" Objekterkennung, die die Augen einer Person in Echtzeit erfassen und fokussieren kann. Canon betont allerdings auch, dass es keine echte künstliche Intelligenz bei ihnen ist, da die Kameras aktuell noch nicht die Rechenleistung dafür besitzen.</p><p>Stattdessen ist "Deep Learning" ein externes Programm, welches über eine enorme Datenbank verfügt und diese verarbeitet. Die Erkenntnisse aus diesem Programm werden dann in die Kamera geladen. Mit anderen Worten: die 1DX Mark III ist nicht fähig, sich selbst weiter anzupassen und den Autofokus zu verbessern, allerdings soll die Datenbank des externen Programms in Zukunft erweitert werden.</p><p>Aktuell schreitet der Deep Learning AF ein, wenn die Grenzen der Gesichtserkennung erreicht sind, beispielsweise wenn ein Gesicht von einem Helm verdeckt oder nicht gerade im Bild ist. Dadurch lässt sich der Fokus auf den Kopf einer Person setzen, selbst wenn dieser einem den Rücken zudreht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/sEGZcZfMTBjyVmk2dJiwsD-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KoYjB337GzfbyeCNZ5EeLD-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/gsTbPFk5wuoysm5JXfBzAE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CQxXYnbG5dQLLYwzJJnWSC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/i8NJYDjxYWAfmcC3qXNyXE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Zwar konnten wir dieses Feature nicht ausgiebig testen, aber wir konnten dennoch feststellen, dass die 1DX Mark III mit ihrem Gesichts- und Kopf-Tracking im Live View zu überzeugen weiß. Und Canon hat mitgeteilt, dass der Deep Learning AF auch bei Kameras aus dem Amateurbereich Einzug erhalten soll, falls diese einen Digic X Prozessor erhalten.</p><p>Bisherige Digic Prozessoren können einfach nicht die Menge an Daten verarbeiten, die der Deep Learning AF mit sich bringt. Daher wird dieser leistungsstarke und neue Prozessor benötigt. Mike Burnhill, Professional Imaging Product Specialist für Canon Europe, hat uns gesagt: "Man könnte diesen AF auch mit einem langsameren Prozessor verbinden, aber dann gäbe es eine verstörend große Latenz zwischen AF Aktivierung und fertigem Fokus. Es macht keinen Sinn, diese beeindruckende Technik zu nutzen, wenn es Jahre braucht, bis die Berechnungen für ein Foto durchgeführt sind".</p><p>Er fügte aber auch hinzu: "Bisher werden solche Technologien relativ zügig auch für einfachere Modelle nutzbar. Der Deep Learning AF bringt der Kamera bei, wie ein Fotograf denkt". Wir freuen uns, demnächst auch dieses Feature einem tiefergehenden Test zu unterziehen, dann mit einem Serienmodell.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/QUHHgYc7ymcpwwHpUjPK6D-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fHPxSfSopjn3aFMD8ws6kA-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/vACuZrLuqfkvUPBHCTYaUB-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/9aQ9cq6qeBcKpwUCUNnhzB-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zjLnnYnNDVG5jFvW5ms9DC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ZBkM7As9yPMFEodEeaBKtE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/3cHazFYYJ2XK8uWjo9ihyA-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Jx7uKVQveTpYrTnFvUM4pC-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="5-sie-ist-schneller-als-die-sony-a9-ii-und-hat-quasi-unbegrenzten-buffer">5. Sie ist schneller als die Sony A9 II - und hat quasi unbegrenzten Buffer</h2><p>Eines von Canons beeindruckensten Features bei der 1DX Mark III, dass die Qualitäten als Profi Sportkamera herausstellt, ist die Serienbildgeschwindigkeit. Für viele von uns bietet die Nikon D5 oder auch die D500 genug Geschwindigkeit, aber die 1DX Mark III bringt das auf ein anderes Level und sticht dabei sogar die neue Sony A9 II aus.</p><p>Die A9 II hat eine Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps mit mechanischem Verschluss (doppelt so schnell wie noch der Vorgänger), aber ist damit deutlich langsamer als der neue Rivale von Canon. Wenn man den elektrischen Verschluss wählt, sind auch bei der Sony 20 fps möglich, dabei kann allerdings vereinzelt bereits Rolling Shutter bemerkbar werden.</p><p>Deshalb ist die Leistung der 1DX Mark III hier so beeindruckend. Via Sucher ist man noch auf 16 fps beschränkt, im Live View via Monitor sind dann 20 fps mit AF und AE Tracking möglich - und das sowohl mit mechanischem, als auch mit elektronischem Verschluss.</p><p>Das ist unüblich, denn die Geschwindigkeit eines mechanischen Verschlusses ist bisher langsamer als sein elektronischer Bruder. Wir fanden das sehr hilfreich, als wir die rasenden Autos am Marbella&apos;s Ascari Racetrack fotografiert haben, besonders weil der Buffer der 1DX Mark III quasi unbegrenzt ist.</p><p>Wie kann der Buffer so groß sein? Das liegt hauptsächlich an den nun verwendeten neuen CFexpress Karten. Wie bei den XQD Karten der Nikon Z6 sind sie nicht billig. Eine 256 GB Karte kostet immerhin 400 Euro - aber sie liefern extrem hohe Leseraten bis zu 1,8 GB die Sekunde.</p><p>Das bedeutet, dass die 1DX Mark III ihre 20 fps Serienbildgeschwindigkeit für unbegrenzt viele JPEGs beibehalten kann und bei Raw Fotos auf unglaubliche 1000 Fotos im Buffer kommt (die 1DX Mark II konnte lediglich 170 Raw Fotos mit ihren CFast 2.0 Karten buffern. Wir konnten diese Limits zwar nicht erreichen, können aber bestätigen, dass die 1DX III problemlos längere Zeit ihre hohe Geschwindigkeit hält, ohne merkbar langsamer zu werden.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5VYjAVUSW3o4kVeB9d9rE-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TfSWLkfrdse6dLNjoAqHAF-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/b7UqhLxyRo9XAgNdf3reTF-1920-80.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" /><figcaption>Diese Bilder wurden mit Pre-Production Modellen aufgenommen. Die Bildqualität der Seriengeräte kann abweichen.<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="6-der-autofokus-ist-unglaublich-pr-xe4-zise-aber-bisher-gibt-es-noch-keinen-tier-af">6. Der Autofokus ist unglaublich präzise, aber bisher gibt es (noch) keinen Tier-AF</h2><p>Canon hat sich beim Autofokus der 1DX Mark III selbst übertroffen. Er ist schnell, präzise und erfasst selbst sich bewegende Objekte extrem schnell.</p><p>Es gibt insgesamt 191 AF Punkte auf dem Sensor und für diejenigen, die mit dem Live View fotografieren, wird das Bild in 525 Segmente zerlegt, die horizontal 90 Prozent des Bildes und vertikal sogar 100% abdecken.</p><p>Wir konnten die Kamera zwar nicht bei Low Light Bedingungen testen, aber wir haben auch Indoor Aufnahmen bei schlechten Lichtbedingungen gemacht und konnten dennoch sehr gute Ergebnisse erzielen, wobei der AF sofort den Kopf, das Gesicht oder den Körper der Person im Motiv erfasst hat.</p><p>Bezüglich der Gesichter und Köpfe hat Canon beim Tracking ein neues Level erreicht. Aus der Hand heraus kann die 1DX Mark III Gesichter und Köpfe erkennen und tracken. Mit Live View ist sogar Augen-AF möglich.</p><p>Im Serienbildmodus ermöglicht der neue Tracking Algorithmus die Situation zu erkennen und automatisch die Aufnahmeeinstellungen in Echtzeit anzupassen. Egal ob plötzlich Hindernisse in der Sichtlinie auftauchen, das Motiv plötzlich auftaucht, sich bewegt oder verschwindet - damit ist der AF perfekt, wenn man nicht vorhersehen kann, was im nächsten Moment passieren könnte.</p><p>Zur Zeit funktioniert Gesichts-, Kopf- und Augen-AF nur für Menschen. Und da die 1DX Mark III vornehmlich eine Sportkamera ist, ist das ok. Die Kamera könnte aber mehr Personen ansprechen, wenn auch Tiere erkannt werden würden, wie es Sony bereits kann. Möglicherweise kommt eine solche Funktion in Zukunft via Firmware Upgrade. Wie erwähnt, bleibt damit Sony in Sachen Autofokus weiter an der Spitze, aber Canon hat gezeigt, dass sie zu Sony aufholen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="rhuz4mNFstVJWvNe8E4jsf" name="Canon1DXMarkIII-1010.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rhuz4mNFstVJWvNe8E4jsf-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="7-die-kn-xf6-pfe-sind-nun-beleuchtet-und-das-funktioniert-besser-als-bei-sony">7. Die Knöpfe sind nun beleuchtet - und das funktioniert besser als bei Sony</h2><p>Jeder, der die Canon EOS 1DX Mark II kennt, wird sich sofort bei der 1DX III zu Hause fühlen. Abgesehen vom generell klobigen Design ist die Ergonomik beeindruckend, auch wenn einige Nutzer mit kleinen Händen möglicherweise Probleme bei längerer Nutzung haben könnten. Hier könnte die Sony Alpha A9 II mit seinem überarbeiteten Handgriff (größer und etwas mehr nach vorne ragend als beim Vorgänger) für den einen oder anderen eine angenehmere Alternative zur Canon DSLR darstellen.</p><p>Trotzdem hat die 1DX Mark III einige Vorteile gegenüber der spiegellosen Alternative von Sony. Der erste sind die beleuchteten Knöpfe auf der Rückseite der Kamera. Diese kennt man von der Nikon D5 und anderen High End Kameras bereits seit Längerem und sie sind besonders in dunklen Umgebungen sehr hilfreich. Dadurch muss niemand anderes beim Shooting gestört werden, während der Fotograf  unnötig an der Kamera oder mit einer Taschenlampe herumfummeln muss.</p><p>Ein anderer Vorteil ist Canons geniale und benutzerfreundliche Menüführung. Im Vergleich zur Sony A9 II ist die Bedienung der 1DX Mark III ein Kinderspiel, selbst wenn man bisher nicht mit Canon gearbeitet hat. Fairerweise muss man auch sagen, dass die Menüführung bei Sony extrem fiddelig und umständlich ist. Besser zu sein ist also nicht allzu schwer.</p><p>Sowohl Sony als auch Canon haben ihre Witterungsversiegelung in ihren Sport-Profis verbessert. Aber ob Canon hier seine Versprechen halten kann, wird man erst nach den ersten echten Einsätzen dieser Kamera unter harschen Bedingungen feststellen können.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="cTJMKMxgDfb9gQw4JYgwBg" name="Canon1DXMarkIII-1111.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cTJMKMxgDfb9gQw4JYgwBg-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="8-sie-besitzt-xfc-berraschend-gute-4k-videof-xe4-higkeiten-aber-keinen-ibis">8. Sie besitzt überraschend gute 4K Videofähigkeiten, aber keinen IBIS</h2><p>Wenn man bedenkt, dass diese Kamera eigentlich auf Sportfotografen ausgerichtet ist, verwundert es ziemlich, dass Canon die Kamera mit ziemlich starken Videofunktionen ausgestattet hat. Damit wird die Canon 1DX Mark II auch zum direkten Widersacher von Hybrid-Kameras wie der Panasonic S1H - so wirkt es zumindest nach unserem ersten kleinen Test.</p><p>Beeindruckenderweise kann die 1DX III 4K Videos mit 60 fps und als Raw Video aufzeichnen und im Gegensatz zum Vorgänger ohne Crop. Das ganze funktioniert intern und dürfte diejenigen besonders begeistern, die Videos schneiden und graden, denn die 1DX Mark III nimmt intern auch 10-Bit 4:2:2 mit Canon Log auf.</p><p>Für die Sportfotografen, die gerne auch passende Videos zu ihren Fotos machen würden, dürfte allerdings der Autofokus noch beeindruckender sein. Denn hier bekommt man Canons exzellenten Dual Pixel AF mit Augen-Tracking, was auch in unseren Tests sehr gut funktioniert hat, selbst wenn die Person dabei auf die Kamera zu ging.</p><p>Allerdings gibt es auch ein paar Grenzen, derer man sich beim Filmen bewusst sein sollte. Man bekommt den Dual Pixel AF nämlich nicht bei 4K 60fps oder wenn man Raw Videos aufzeichnet. Canon sagt, dass hierbei einfach zu viele Daten produziert werden, als dass hier auch noch der Dual Pixel AF funktionieren würde. Man behält das volle Tracking aber, wenn man 4K im Crop Modus bei 60 fps oder in Full HD bei bis zu 120 fps wählt.</p><p>Ein weiterer Wermutstropfen ist die 30 Minuten Begrenzung bei der Aufnahmezeit, was im Vergleich zu der unbegrenzten Aufnahme bei beispielsweise Panasonic mit der GH5, GH5S und nun auch vollformatigen S1H möglich ist. Aber hier wollte man wohl die höheren Zollkosten für eine "Videokamera" vermeiden ("Fotokameras" dürfen maximal 30 Minuten Video am Stück aufzeichnen, sind im Zoll aber günstiger).</p><p>Zuletzt gibt es entgegen der Gerüchte leider keine Sensorstabilisierung (IBIS) in der IDX Mark III. Das liegt daran, dass die Kamera weiterhin eine Fotokamera mit Fokus auf das Fotografieren via Sucher bleibt. Canon bleibt also auch hier bei seiner objektivgestützten Stabilisierung, statt auf IBIS zu setzen. Dieser würde allerdings auch noch mehr Platz brauchen und den Preis nochmals deutlich erhöhen. Da ohne IBIS das Bild bereits aber halt auch nur im Objektiv stabilisiert wird, hilft dies auch dem AF Sensor.</p><p>Wie bei der Canon EOS R ist auch die 1DX Mark III mit einer zusätzlichen elektronischen Stabilisierung ausgestattet (mit Crop). Wer allerdings die 1DX Mark III für ernsthafte Videodrehs einsetzen möchte, wird für die Stabilisierung eher nach einem Gimbal greifen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="5Z4pRyHxhfs99cuWpQgo4h" name="Canon1DXMarkIII-1515.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/5Z4pRyHxhfs99cuWpQgo4h-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="9-heif-ist-das-neue-jpeg">9. HEIF ist das neue JPEG</h2><p>Datenkomprimierung klingt nach einer Lapalie bei dieser Flaggschiff DSLR, aber die 1DX Mark III ist der große Moment für HEIF - einem Format, das langsam JPEG ablösen könnte.</p><p>Die 1DX III ist Canons erste Kamera, die neben JPEG auch HEIF (High Efficiency Image File) als Format unterstützt. Dabei ist HEIF in fast jedem Aspekt die bessere Wahl. Denn HEIF Fotos sind nur halb so groß wie äquivalente JPEG Fotos, bieten bessere Farbinformationen und weniger Artefakte.</p><p>Apple hat dieses Format 2017 bei seinen iPhones eingeführt, aber mit Canon ist nun auch ein Fotoschwergewicht bei diesen 10-Bit Dateien eingestiegen (ein weiterer Vorteil gegenüber den 8-Bit JPEGs). Nun könnte dieses fortschrittlichere Format auch bei weiteren Kameramarken Verwendung finden und uns allen hoffentlich viel Speicherplatz auf den Speicherkarten und Festplatten ersparen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="SXnXvBK4TT3Q2UXBesfPeh" name="Canon1DXMarkIII-2020.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SXnXvBK4TT3Q2UXBesfPeh-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="10-die-akkulaufzeit-via-sucher-ist-unglaublich">10. Die Akkulaufzeit via Sucher ist unglaublich</h2><p>Wenn ein Hauptgrund dafür, dass die 1DX Mark III eine DSLR ist, der optische Sucher ist (laut Canon), so ist der zweite Grund zwangsweise die Akkulaufzeit.</p><p>Eine der größten Stärken von DSLRs gegenüber den spiegellosen Rivalen ist die deutlich längere Akkulaufzeit, wenn man den optischen Sucher benutzt. In diesem Fall ist die 1DX Mark III im Stande (laut CIPA Industrie Standard), aus einem Akku bis zu 2.850 Fotos zu holen.</p><p>Das ist ein beachtlicher Sprung im Vergleich zu den 1.250 Fotos je Akku beim Vorgänger (unter Verwendung des optischen Suchers). Besonders, da beide den gleichen Akku nutzen. Laut Canon liegt das an mehreren Faktoren wie dem neuen Digic X Prozessor, der neuen Platine und an der neuen Firmware.</p><p>Die Akkuleistung sinkt nachvollziehbarerweise deutlich, wenn man den Live View nutzt. Hier sind dann noch 610 Fotos je Akku möglich. In der Realität nutzt man meist eine Mischung aus optischem Sucher und Live View als auch ein wenig Videoaufzeichnung. Während unserem kurzen Test hat die 1DX III den gesamten, intensiven Tag mit einem Akku durchgehalten, wobei wir viele Serienbildaufnahmen gemacht haben.</p><p>Spiegellose Systemkameras haben ihre Vorzüge - aber in Sachen Akkuleistung bleiben die DSLRs weit vorne. Und Akkulaufzeit ist bei vielen Profifotografen, besonders im Sport, sehr wichtig.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="cvWAbSVwsjgnEotvRhydPh" name="Canon1DXMarkIII-1616.jpg" alt="Canon 1DX Mark III" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cvWAbSVwsjgnEotvRhydPh-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="erstes-fazit">Erstes Fazit</h2><p>Die Canon 1DX Mark III ist eine beeindruckende DSLR mit extremer Serienbild-Power und sehr gutem Autofokus - damit ist sie ideal für die Nische der Profi Sportfotografen.</p><p>Was die Kamera auch für den Rest von uns interessant macht, sind die aus dem spiegellosen Bereich entliehenen Fähigkeiten und Innovationen, die in der Zukunft vielleicht auch in günstigeren Kameras zu finden sein könnten.</p><p>Wir brauchen zwar noch mehr Zeit, um die Kamera ausführlich zu testen, aber der Deep Learning Autofokus ist vielversprechend. Es ist interessant zu sehen, dass Canon das HEIF Format einführt und darüber hinaus so beeindruckende 4K Videooptionen liefert, nachdem diese in der Vergangenheit nur mit unliebsamem Crop möglich waren.</p><p>Es mag so erscheinen, als ob Canon bei der 1DX Mark III auf Nummer Sicher gegangen wäre und eine DSLR statt eine spiegellose 1DX zu entwickeln, wie Sony es bei der A9 und A9 II getan hat. Aber dieses Olympia-Kraftpaket spielt in seiner eigenen Liga in Sachen Leistung und bietet interessante Innovationen, wie den Smart Controller, den wir als eine echte Weiterentwicklung zu den AF Joysticks sehen.</p><p>Wir freuen uns bereits darauf, diese Kamera noch genauer zu testen, bevor es für sie schon bald nach Tokio zu den olympischen Spielen geht.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Canon EOS R review ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die EOS R ist Canons erste vollformatige spiegellose Systemkamera, entwickelt um das Interesse für vollformatige DSLMs von Nikons Z6 oder Sonys brillanter Alpha A7 III zurückzuholen.</p><p>Während Canon bereits erste Gehversuche mit der EOS M Reihe im Bereich der DSLMs gemacht hat - mit der EOS M5 und EOS M6 -, ist nach diesen APS-C Sensor Kameras die EOS R Canons erste Vollformat DSLM, basierend auf dem neuen RF Bajonettsystem.</p><p>Eine Menge Canon Nutzer haben lange auf die EOS R bzw. die erste "echte" DSLM von Canon gewartet. Deshalb muss man kritisch fragen, ob Canon seine Versprechen halten und auch den hohen Preis legitimieren kann. Besonders bei der harten Konkurrenz.</p><h2 id="canon-eos-r-die-features">Canon EOS R: Die Features</h2><ul><li><strong>30,3 MP Vollformat Sensor</strong></li><li><strong>Neues RF Bajonett</strong></li><li><strong>4K Video Aufnahme</strong></li></ul><p>Die EOS R besitzt einen vollformatigen 30,3 MP Sensor ohne optischen Tiefpassfilter. Falls das bekannt vorkommt, liegt das daran, dass Canons EOS 5D Mark IV die gleiche Pixelanzahl besitzt. Canon betont aber, die EOS R habe einen anderen Sensor. Wir denken dennoch, dass nach dem was über die Sensortechnik bekannt ist, die beiden Sensoren sehr ähnlich aufgebaut sind. Das ist an sich nichts schlechtes, schließlich ist der Sensor der 5D Mark IV einer von Canons besten Sensoren.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">CANON EOS R SPEZIFIKATIONEN</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 30,3 MP Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bajonett:</strong> Canon RF Bajonett</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirm:</strong> 3,15-Zoll drehbarer Touchscreen mit 2,1 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 8 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 5,655-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Bluetooth und Wi-Fi</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong>  350/370 Fotos (EVF/LCD)</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 660 g mit Akku und Speicherkarte</p></div></div><p>Der Bildprozessor ist ebenfalls neu. Ein DIGIC 8 verarbeitet die Sensordaten und eine solide ISO Bandbreite von 100 - 40.000, die auf ISO50 - 102.400 erweitert werden kann, ist die exakt gleiche wie bei der EOS 5D Mark IV.</p><p>Wie auch Nikon mit der neuen Z Reihe, hat Canon ein neues Objektivbajonett für die R Reihe entwickelt (wir denken, da kommen noch weitere Kameras neben der bisherigen R, RP und Ra). Das neue RF Bajonett hat den gleichen Durchmesser von 54 mm wie auch das bekannte EF Bajonett von Canons DSLRs. Das Auflagemaß ist aber deutlich kleiner (also der Abstand zwischen Objektivansatz und Sensor). Dieser ist von 44 mm auf schlanke 20 mm geschrumpft. Damit ist es im Vergleich zu Nikons Z Bajonett mit 16 mm Auflagemaß nur geringfügig größer.</p><p>Vier neue RF Objektive wurden zusammen mit der EOS R vorgestellt: das RF 24-105 mm f/4L IS USM, das RF 28-70 mm f/2L USM, RF 50 mm f/1.2L USM und RF 35 mm f/1.8 IS STM Macro. Seitdem hat Canon noch 6 weitere Objektive von 15 mm bis 240 mm, teils Zoom, teils Festbrennweite.</p><p>Wie Du vermutlich erwartet hast, sind bisherige EF Objektive via Adapter an der EOS R nutzbar. Dafür hat Canon nicht nur einen, sondern direkt 4 Adapter entwickelt. Es gibt einen einfach gehaltenen und günstigen EF-EOS R Bajonett Adapter, einen EF-EOS R Adapter mit Kontrollring, einen EF-EOS R Bajonettadapter mit zirkular polarisierten Filtern und einen EF-EOS R Adapter mit variablem ND Filter.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ytYEAApHmvRTSe3uRmKBME-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hd9fNhZBUa96o5PfJKTmtD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/myQMNScP8ghJbuFf26JYFD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PJLtqMoBvckLgZzEkR3x3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Interessanterweise hat Canon auf einen In-Body Bildstabilisator verzichtet, im Gegensatz zu den DSLMs der Rivalen Sony und Nikon. Canon verfolgt dabei den Ansatz, dass es besser ist, die Stabilisierung auf jedes Objektiv und dessen Stabilisator individuell und exakt anzupassen, statt einen Bildstabilisator für den Sensor zu nutzen und diesen mit jedem Objektiv kompatibel zu halten. Allerdings haben nicht alle neuen RF Objektive einen eigenen Stabilisator. Ein Stabilisierungsdefizit, dass die DSLMs von Nikon, Sony und Lumix nicht haben.</p><p>Die EOS R ist auch erst die vierte EOS Kamera mit 4K Videofunktion nach der EOS 1DX II, der EOS 5D IV und der EOS M50. Während die Konkurrenz allerdings den gesamten 16:9 Sensorteil für 4K Videos nutzt, muss man sich bei Canon auch bei der EOS R mit einem 1,7-fachen Crop begnügen. Das macht weitwinklige Aufnahmen schwierig. In 4K sind auch nur 24p oder 30p möglich, in Full HD sind bis zu 60p möglich.</p><div><blockquote><p>Canon bleibt bei der EOS R auch weiterhin bei SD Karten mit einem einzelnen UHS-II Slot.</p></blockquote></div><p>Der elektronische Sucher (EVF) der EOS R liefert eindrucksvolle 3,69 MP Auflösung und eine Vergrößerung von 0,76x, was die EVFs der Nikon Z7 und Z6 in Sachen Auflösung einholt, nicht aber Nikons Vergrößerung von 0,80x.</p><p>Die EOS R wird vervollständigt von einem 3,15-Zoll großen, drehbaren Touchscreen auf der Rückseite der Kamera mit einer passablen Auflösung von 2,1 MP.</p><p>Während Nikon eine kleine Kontroverse bei der Z6 und Z7 ausgelöst hat, als diese lediglich einen einzelnen XQD Slot erhalten haben, bleibt Canon bei der EOS R auch weiterhin bei SD Karten mit einem einzelnen UHS-II Slot.</p><p>Wenn Du bereits ein Canon Nutzer bist und planst, die EOS R parallel zu deinen bisherigen Kameras zu nutzen, wirst du beruhigt sein, dass auch die EOS R Canons LP-E6 Akkus nutzen kann, wie auch viele andere Kameras der EOS DSLRs. Die EOS R selbst nutzt jedoch nativ weiterentwickelte LP-E6N Akkus, die auch ein Laden des Akkus im Kamera-Gehäuse erlauben.</p><h2 id="canon-eos-r-verarbeitung-und-handling">Canon EOS R: Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Gehäuse aus Magnesiumlegierung</strong></li><li><strong>Wetterresistenz</strong></li><li><strong>Neue Kontrollleiste</strong></li></ul><p>Das Design der EOS R liegt irgendwo zwischen einer EOS DSLR und Samsungs unterschätzter NX1 DSLM.</p><p>Das Gehäuse der EOS R hat ein gefälliges mattes Finish mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und Magnesiumteilen. Dazu kommt der Handgriff in DSLR Größe, er fühlt sich gut verarbeitet an. Die EOS R ist damit im direkten Vergleich zur ähnlich großen EOS 5D Mark IV etwas dünner - aber nicht wirklich kleiner - und kommt damit vom Feeling einer EOS 6D Mark II sehr nahe.</p><p>Das sind vielleicht gute Nachrichten für Canon Nutzer, die die Ähnlichkeit der EOS R zu den DSLRs von Canon begrüßen dürften, da das das gleiche gute Handling und bessere Unterstützung für längere und/oder schwerere Objektive bedeutet. Wer an einer spiegellosen Systemkamera allerdings die geringere Größe im Vergleich zu DSLRs schätzt, wird von der EOS R eher enttäuscht.</p><p>Canon hat versucht, die Bedienung, das Knopf-Layout und auch die Benutzeroberfläche an die DSLRs anzugleichen, daher sollte die Bedienung  Canonnutzern relativ bekannt vorkommen. Es gibt aber ein paar Neuerungen. Einige sind gut, einige schlecht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MnSyXFTecSw6NMGgpepaeD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/htgwBfitE8fDKQGwNJHuiD-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Ein Feature, das uns sehr gut gefällt, ist das oberseitige LCD Display. Nicht einfach weil es die Haupteinstellungen der Kamera anzeigt, sondern weil es mehr Informationen anzeigt als man erwartet und die Implementierung sehr pfiffig ist.</p><p>Drückt man beispielsweise den Beleuchtungsknopf des Bildschirms, so muss man ihn etwas länger drücken als gewöhnlich. Warum? Drückt man ihn nur kurz, so erhält man weitere Aufnahmeoptionen (die primären sind Blende, Verschlusszeit, usw.). Das ist eine raffinierte Nutzung bestehender und vertrauter Bedienelemente, auch wenn der Beleuchtungsknopf etwas klein geraten ist und nicht ausreichend weit heraussteht, um ihn einfach zu bedienen.</p><div><blockquote><p>Dem gegenüber steht die neue (und auffallend benannte) Touch Bar.</p></blockquote></div><p>Wenn dieses LCD Display ein hilfreiches Feature ist, so ist die neue (und auffallend benannte) Touch Bar, direkt auf der Rückseite unterhalb des LCD Displays weniger hilfreich. Wie funktioniert sie? Die Touch Bar kann so konfiguriert werden, dass sie bestimmte Einstellungen direkt zugänglich macht. Die Touch Bar reagiert auf Streichen und Drücken. So kann man mit dem Daumen durch die ISO Einstellung wischen oder den Weißabgleich verschieben oder eben etwas anderes.</p><p>Wie auch immer, während dieser Vorstoß von Canon an sich etwas Gutes ist und man sie beglückwünschen sollte, etwas neues zu versuchen, konnten wir mit dieser Bedienung nicht wirklich etwas anfangen. Und den Platz für die Touch Bar hätte Canon auch gut für einen AF-Joystick nutzen können.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.23%;"><img id="hpaYH7uKcz8z6sVwVF4rPD" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpaYH7uKcz8z6sVwVF4rPD-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3000" height="1687" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><h2 id="canon-eos-r-autofokus">Canon EOS R: Autofokus</h2><ul><li><strong>5,655 Phasendetektion AF Punkte</strong></li><li><strong>-6 bis 18 EV Arbeitsbereich</strong></li><li><strong>Dual Pixel CMOS Autofokus</strong></li></ul><p>Canons Dual Pixel Autofokus hat uns bereits in den letzten EOS DSLRs im Live View Modus stark beeindruckt (auch bei Canons EOS M Reihe). Und die weiterentwickelte Version davon in der EOS R ist eines der Highlights dieser Kamera.</p><p>Hierbei hat der Phasendetektions-Autofokus mit seinen sagenhaften 5.655 Punkten (ja das ist kein Tippfehler, es sind wirklich 5.655 anwählbare Punkte) mit 88 % vertikaler und 100 % horizontaler Sensorabdeckung seine Sternstunde. Der Arbeitsbereich des Autofokus geht bis zu unglaublichen -6 Belichtungsstufen (mit einem f/1,2 Objektiv).</p><p>Mit dem neuen RF 24-105 mm f/4L IS USM Objektiv ist die EOS R stark aufgestellt und durchläuft die Fokusbandbreite schnell und problemlos, um auch zwischen unterschiedlichen Distanzen schnell neu zu fokussieren.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:5744px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.66%;"><img id="ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="1" width="5744" height="3829" attribution="" endorsement="" class="expandable"><a href='https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac-1920-80.jpg' target='_blank' class='expand-button icon-expand-image icon' ></a></p></div></div></figure><p>Der Autofokus macht auch einen brillanten Job beim Augenfokus beim Facetracking. Selbst wenn die Person im Bild nicht direkt in die Kamera guckt oder hoch oder zur Seite schaut. Bei schlechteren Lichtsituationen arbeitet das Facetracking etwas schlechter, aber wir denken, dass die Nutzer der EOS R sehr beeindruckt sein dürften von der Leistung des Autofokus wenn er die Gesichter auswählt, die Augen scharf stellt und die Schärfe hält. Besonders bei Portrait Shootings dürfte dich diese Funktion begeistern.</p><p>Das Fokus Tracking war auch sehr effektiv und machte bei schnell fahrenden Autos einen guten Job, mit denen wir auf einer Rennstrecke den AF getestet haben. Der einzige Wermutstropfen ist die Abwesenheit eines AF-Joysticks, den man von Canons High End DSLRs kennt. Stattdessen musst du den Touchscreen der EOS R nutzen, um den gewünschten AF-Punkt oder -Bereich auszuwählen.</p><h2 id="canon-eos-r-performance">Canon EOS R: Performance</h2><ul><li><strong>8fps Serienbildgeschwindigkeit</strong></li><li><strong>Dreh- und schwenkbarer Touchscreen</strong></li><li><strong>Klarer und detailtreuer EVF</strong></li></ul><p>Die EOS R kann 8 Bilder pro Sekunde schießen, das ist schneller als Canons eigene EOD 5D Mark IV (7 fps), aber noch hinter Sonys Alpha A/ III (10fps) und Nikons Z6 (11fps). Mit aktiviertem Fokustracking sind noch 5fps möglich, mit EOS R Modus "Tracking Priority" sogar nur noch 3 fps.</p><p>Der Bufferspeicher der EOS R ist dennoch recht passabel mit einer Kapazität von 47 RAW Fotos oder 100 JPEG Fotos, bevor diese auf der SD Karte abgespeichert werden müssen.</p><p>Die Touchscreenfunktionen hat Canon schön strukturiert. Im Gegensatz zu Sonys stark limitierten Touchscreenfunktionen hat die DSLM von Canon eine große Bandbreite an möglichen Funktionen erhalten. Nicht nur zum Fotos aufnehmen und anzeigen stehen Optionen bereit, sondern für quasi sämtliche Menüpunkte und Quickmenü-Optionen ist der Touchscreen "navigationsfähig". Selbiger ist an sich auch haptisch gut und reagiert sehr feinfühlig.</p><p>Der Sucher der EOS R enttäuscht auch nicht. Zwar haben die Sucher der Nikon Z6 und Z7 eine leicht höhere Vergrößerung, die man aber nicht wirklich merkt, solange man sie nicht direkt Seite an Seite vergleicht. Er ist groß und detailreich auflösend. Auch bei schwachem Licht arbeitet er gut. Hier nehmen sich in der Auflösung des EVFs weder Canon, Nikon oder Sony die Butter vom Brot mit gleich gut auflösenden EVFs, die allerdings noch ein wenig Bildschirmfeeling im Sucher hinterlassen mit ihren 3,6 MP. Einzig und allein Panasonics Lumix S1 Reihe hat mit ihren knapp 6 MP starken EVFs einen wirklich - auch für DSLR Fotografen - nativ wirkenden EVF auf dem Markt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GY7W9HPa2RUZuhDiMhbw3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PnZZfaEXzkfkJ3haHBoJUE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rmmtFuBkNqhfLfNkZLCGZD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/YKTTpeWtpwmoEJE5LCc6PE-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Der Touchscreen lässt eigentlich die Bedienung aller Einstellungen der Kamera zu. Durch Menüs und geschossene Bilder kann gescrollt werden - ohne Verzögerung. Das Herein- und Herauszoomen aus Bildern geschieht flüssig. Auch bei allen anderen Einstellungen scheint die EOS R wenig Reaktionszeit zu brauchen.</p><p>Statt eines rückseitigen Wahlrades, wie man es von den High End EOS DSLRS kennt, hat die EOS R ein kleines Kontrollrad rund um den Mode-Button auf der Oberseite der Kamera. Dieser Mode-Button ist etwas komisch. Er wirkt, als würde er eher zu einer PowerShot Kompaktkamera gehören und man kann den aktuellen Aufnahmemodus lediglich auf einem der Displays sehen und hat keine rein physische Anzeige, wie man sie eigentlich kennt.</p><p>Der große On/Off Schalter auf der linken Seite des Suchers fühlt sich ebenfalls nach verschwendetem Platz an. Hier hätte ein Modus-Wahlrad mit integriertem On/Off Ring mehr Sinn gemacht. Fairerweise muss man sagen, dass Nikons High End DSLRs viele Jahre auf einen einzelnen Mode-Button vertraut haben und das war kein Problem.</p><div><blockquote><p>Ein netter Kniff ist der Kontrollring an den neuen RF Objektiven.</p></blockquote></div><p>Ein netter Kniff ist der Kontrollring an den neuen RF Objektiven, ähnlich zu dem was man an vielen High End Kompaktkameras findet (wie zum Beispiel bei der Canon PowerShot G1 X Mark III). Die Funktion kann selbst  gewählt werden, beispielsweise für ISO oder Belichtungskorrektur. Der Ring hat Rasten und liefert damit ein direktes physisches Feedback, was für Einstellungen sehr hilfreich sein dürfte (dieses Feedback lässt sich aber auch deaktivieren).</p><p>Der Akku hält 330 bis 560 Fotos, je nach Nutzung der Kamera. Mit dem EVF erhält man mehr Fotos pro Akkuladung als mit dem Display. Damit kommt man zwar nicht an die Akkuleistung aus der Sony Alpha A7 III heran (710 Fotos je Akku) aber wie auch bei der Nikon Z7 haben wir festgestellt, dass man deutlich mehr Fotos als vom Hersteller angegeben aus einem Akku unter realen Bedingungen erhält.</p><h2 id="canon-eos-r-bildqualit-xe4-t">Canon EOS R: Bildqualität</h2><ul><li><strong>Ergebnisse ähnlich zur EOS 5D Mark IV</strong></li><li><strong>Bildrauschen sehr ausgewogen</strong></li><li><strong>Guter Dynamikumfang</strong></li></ul><p>Mit einem Sensor, der dem der EOS 5D Mark IV sehr ähnelt, ist es kein Wunder, dass die Bildqualität der EOS R vergleichbar gut ist. Das sind gute Nachrichten, auch wenn Auflösung und der Dynamikumfang nicht ganz an die teureren Sensoren der DSLM Rivalen von Sony und Nikon von 42 MP und 45 MP herankommen. Trotzdem ist die Bildqualität der EOS R aktuell mit das Beste, was Canon zu bieten hat.</p><p>Was bedeutet das für die reale Welt? Nun, Du solltest keine Probleme haben ein detailreiches A3 Poster aus den Bildern zu drucken. Ohne angemessene Nachbearbeitung solltest Du allerdings von Drucken in A2 oder größer absehen.</p><p>Betrachten wir das Bildrauschen, schlägt sich die EOS R ganz gut. Bis ISO 800 sieht man keinerlei Rauschen, ab ISO2000 sieht man ein leichtes Krisseln in den Tiefen. Über ISO10.000 bemerkt man auch Rauschen auch in den Farben und deutlich bemerkbares Rauschen in den Tiefen.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/RruJNYb6fpcB2rL5HXgiiV-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6nJnJsDkDxTpX5L3sZZ87d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dePVXJS9q3BUBxxb5xMZrc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o56JuBRNHBgTXE29WSAQNc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ySnc27SvyaUtc6JYe5gU5c-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Der Dynamikumfang ist sehr gut, auch wenn die EOS R nicht mit der Dynamik der marktführenden Megapixelmonster mithalten kann. Trotzdem ist es möglich, sehr viele Details aus den Schatten wieder herzustellen und damit in der Nachbearbeitung viele Bilddetails zurückzugewinnen.</p><p>Wir erwarten von Canon schon lange sehr gute Farbwiedergabe und auch die EOS R liefert schöne, natürliche Farben inklusive feiner Hauttöne. Es gibt auch eine ganze Reihe an Bildprofilen zur Auswahl, wenn man plant JPEGs aufzunehmen.</p><p>Das Belichtungsmesssystem der EOS R arbeitet ebenfalls gut und liefert ausgewogene Belichtungen auch bei Auto-Weißabgleich. Man kann zwischen kalten und warmen Automatik Einstellungen wählen, sodass man neutrale Bilder erhält, selbst bei warmen Licht aus z.B. Halogenlampen. </p><h2 id="canon-eos-r-fazit">Canon EOS R: Fazit</h2><p>Das wichtigste vorweg: die Canon EOS R ist keine spiegellose EOS 5D Mark IV. Am nächsten ist die neue DSLM noch der eher auf ambitionierte Hobbyfotografen ausgerichtete EOS 6D Mark II.</p><p>Man darf auch nicht vergessen, dass Canon beachten musste, sowohl die existenten EOS Nutzer zufrieden zu stellen, als auch diejenigen, die auch Sonys vollformatige Alpha Reihe oder Nikons neue Z Reihe interessant finden.</p><p>Hat Canon dieses Ziel erreicht? In den meisten Punkten ja. Canon hat einen tollen Job gemacht, das Bekannte und Geliebte aus seinen DSLRs in den DSLM-Bereich zu übertragen und dabei trotzdem einige Features zusätzlich zu entwickeln, um die EOS R zu einer vielseitigen und leistungsstarken spiegellosen Systemkamera zu machen.</p><p>Die Verarbeitung ist sehr gut ( auch wenn das matte Finish ähnlich abwetzanfällig ist wie bei anderen Modellen mit mattem Finish). Der Autofokus ist sehr schnell und zuverlässig, die Bildqualität lässt sich auch nicht bemängeln.</p><p>Die allgemeine Handhabung ist sehr gut, auch wenn es noch Platz für Verbesserungen gibt. Das Fehlen eines AF-Joysticks, das fehlende Modus-Wahlrad und die fragliche Touch Bar frustrieren etwas. Der ein oder andere mag auch enttäuscht davon sein, dass es lediglich einen SD Karten Slot gibt (was andererseits auch vielen egal sein dürfte). Die 4K Videofunktionen mit dem Crop sind verbesserungswürdig und die fehlende Sensorstabilisierung ist auch etwas enttäuschend.</p><p>Zusätzlich ist die Kamera ziemlich klobig für eine DSLM. Zwar haben wir das Wachsen und Breiterwerden der DSLMs in den letzten Jahren mitbekommen, aber die EOS R fühlt sich deutlich größer und sperriger an als die Konkurrenz, die neuen Objektive hingegen wirken nicht viel anders als die bisherigen EF Objektive bezüglich des Formfaktors.</p><p>Alles in allem ist die EOS R eine sehr leistungsstarke und vielseitige Kamera und sollte besonders die Canon Besitzer zufrieden stellen, die auf der Suche nach einer passenden DSLM sind, ohne direkt neue Objektive kaufen zu müssen. Wenn man jedoch nicht an das EF System gebunden ist, dann ist es schwierig, die EOS R der Konkurrenz vorzuziehen. Die exzellente Nikon Z6 und die Sony Alpha A7 III haben hier zu viele Bereiche, in denen die EOS R leider immer noch schwächelt. Wenn diese Schwächen jedoch von Canon ernst genommen werden, sollte die EOS R II eine ganz andere Nummer sein.</p><h2 id="canon-eos-r-konkurrenz">Canon EOS R: Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7UKru4akuGz2QcUPp6smqX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hhei45weH9oM6i4StPREbd-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/W3zfBPVBRvLJVh6mHgDRUh-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Kann die Canon EOS R gegen die bereits etablierten Konkurrenten bestehen? ]]>
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                            <article>
                                <p>Die EOS R ist Canons erste vollformatige spiegellose Systemkamera, entwickelt um das Interesse für vollformatige DSLMs von Nikons Z6 oder Sonys brillanter Alpha A7 III zurückzuholen.</p><p>Während Canon bereits erste Gehversuche mit der EOS M Reihe im Bereich der DSLMs gemacht hat - mit der EOS M5 und EOS M6 -, ist nach diesen APS-C Sensor Kameras die EOS R Canons erste Vollformat DSLM, basierend auf dem neuen RF Bajonettsystem.</p><p>Eine Menge Canon Nutzer haben lange auf die EOS R bzw. die erste "echte" DSLM von Canon gewartet. Deshalb muss man kritisch fragen, ob Canon seine Versprechen halten und auch den hohen Preis legitimieren kann. Besonders bei der harten Konkurrenz.</p><h2 id="canon-eos-r-die-features">Canon EOS R: Die Features</h2><ul><li><strong>30,3 MP Vollformat Sensor</strong></li><li><strong>Neues RF Bajonett</strong></li><li><strong>4K Video Aufnahme</strong></li></ul><p>Die EOS R besitzt einen vollformatigen 30,3 MP Sensor ohne optischen Tiefpassfilter. Falls das bekannt vorkommt, liegt das daran, dass Canons EOS 5D Mark IV die gleiche Pixelanzahl besitzt. Canon betont aber, die EOS R habe einen anderen Sensor. Wir denken dennoch, dass nach dem was über die Sensortechnik bekannt ist, die beiden Sensoren sehr ähnlich aufgebaut sind. Das ist an sich nichts schlechtes, schließlich ist der Sensor der 5D Mark IV einer von Canons besten Sensoren.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">CANON EOS R SPEZIFIKATIONEN</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 30,3 MP Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bajonett:</strong> Canon RF Bajonett</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirm:</strong> 3,15-Zoll drehbarer Touchscreen mit 2,1 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 8 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 5,655-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Bluetooth und Wi-Fi</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong>  350/370 Fotos (EVF/LCD)</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 660 g mit Akku und Speicherkarte</p></div></div><p>Der Bildprozessor ist ebenfalls neu. Ein DIGIC 8 verarbeitet die Sensordaten und eine solide ISO Bandbreite von 100 - 40.000, die auf ISO50 - 102.400 erweitert werden kann, ist die exakt gleiche wie bei der EOS 5D Mark IV.</p><p>Wie auch Nikon mit der neuen Z Reihe, hat Canon ein neues Objektivbajonett für die R Reihe entwickelt (wir denken, da kommen noch weitere Kameras neben der bisherigen R, RP und Ra). Das neue RF Bajonett hat den gleichen Durchmesser von 54 mm wie auch das bekannte EF Bajonett von Canons DSLRs. Das Auflagemaß ist aber deutlich kleiner (also der Abstand zwischen Objektivansatz und Sensor). Dieser ist von 44 mm auf schlanke 20 mm geschrumpft. Damit ist es im Vergleich zu Nikons Z Bajonett mit 16 mm Auflagemaß nur geringfügig größer.</p><p>Vier neue RF Objektive wurden zusammen mit der EOS R vorgestellt: das RF 24-105 mm f/4L IS USM, das RF 28-70 mm f/2L USM, RF 50 mm f/1.2L USM und RF 35 mm f/1.8 IS STM Macro. Seitdem hat Canon noch 6 weitere Objektive von 15 mm bis 240 mm, teils Zoom, teils Festbrennweite.</p><p>Wie Du vermutlich erwartet hast, sind bisherige EF Objektive via Adapter an der EOS R nutzbar. Dafür hat Canon nicht nur einen, sondern direkt 4 Adapter entwickelt. Es gibt einen einfach gehaltenen und günstigen EF-EOS R Bajonett Adapter, einen EF-EOS R Adapter mit Kontrollring, einen EF-EOS R Bajonettadapter mit zirkular polarisierten Filtern und einen EF-EOS R Adapter mit variablem ND Filter.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ytYEAApHmvRTSe3uRmKBME-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hd9fNhZBUa96o5PfJKTmtD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/myQMNScP8ghJbuFf26JYFD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PJLtqMoBvckLgZzEkR3x3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Interessanterweise hat Canon auf einen In-Body Bildstabilisator verzichtet, im Gegensatz zu den DSLMs der Rivalen Sony und Nikon. Canon verfolgt dabei den Ansatz, dass es besser ist, die Stabilisierung auf jedes Objektiv und dessen Stabilisator individuell und exakt anzupassen, statt einen Bildstabilisator für den Sensor zu nutzen und diesen mit jedem Objektiv kompatibel zu halten. Allerdings haben nicht alle neuen RF Objektive einen eigenen Stabilisator. Ein Stabilisierungsdefizit, dass die DSLMs von Nikon, Sony und Lumix nicht haben.</p><p>Die EOS R ist auch erst die vierte EOS Kamera mit 4K Videofunktion nach der EOS 1DX II, der EOS 5D IV und der EOS M50. Während die Konkurrenz allerdings den gesamten 16:9 Sensorteil für 4K Videos nutzt, muss man sich bei Canon auch bei der EOS R mit einem 1,7-fachen Crop begnügen. Das macht weitwinklige Aufnahmen schwierig. In 4K sind auch nur 24p oder 30p möglich, in Full HD sind bis zu 60p möglich.</p><div><blockquote><p>Canon bleibt bei der EOS R auch weiterhin bei SD Karten mit einem einzelnen UHS-II Slot.</p></blockquote></div><p>Der elektronische Sucher (EVF) der EOS R liefert eindrucksvolle 3,69 MP Auflösung und eine Vergrößerung von 0,76x, was die EVFs der Nikon Z7 und Z6 in Sachen Auflösung einholt, nicht aber Nikons Vergrößerung von 0,80x.</p><p>Die EOS R wird vervollständigt von einem 3,15-Zoll großen, drehbaren Touchscreen auf der Rückseite der Kamera mit einer passablen Auflösung von 2,1 MP.</p><p>Während Nikon eine kleine Kontroverse bei der Z6 und Z7 ausgelöst hat, als diese lediglich einen einzelnen XQD Slot erhalten haben, bleibt Canon bei der EOS R auch weiterhin bei SD Karten mit einem einzelnen UHS-II Slot.</p><p>Wenn Du bereits ein Canon Nutzer bist und planst, die EOS R parallel zu deinen bisherigen Kameras zu nutzen, wirst du beruhigt sein, dass auch die EOS R Canons LP-E6 Akkus nutzen kann, wie auch viele andere Kameras der EOS DSLRs. Die EOS R selbst nutzt jedoch nativ weiterentwickelte LP-E6N Akkus, die auch ein Laden des Akkus im Kamera-Gehäuse erlauben.</p><h2 id="canon-eos-r-verarbeitung-und-handling">Canon EOS R: Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Gehäuse aus Magnesiumlegierung</strong></li><li><strong>Wetterresistenz</strong></li><li><strong>Neue Kontrollleiste</strong></li></ul><p>Das Design der EOS R liegt irgendwo zwischen einer EOS DSLR und Samsungs unterschätzter NX1 DSLM.</p><p>Das Gehäuse der EOS R hat ein gefälliges mattes Finish mit einem Gehäuse aus einer Magnesiumlegierung und Magnesiumteilen. Dazu kommt der Handgriff in DSLR Größe, er fühlt sich gut verarbeitet an. Die EOS R ist damit im direkten Vergleich zur ähnlich großen EOS 5D Mark IV etwas dünner - aber nicht wirklich kleiner - und kommt damit vom Feeling einer EOS 6D Mark II sehr nahe.</p><p>Das sind vielleicht gute Nachrichten für Canon Nutzer, die die Ähnlichkeit der EOS R zu den DSLRs von Canon begrüßen dürften, da das das gleiche gute Handling und bessere Unterstützung für längere und/oder schwerere Objektive bedeutet. Wer an einer spiegellosen Systemkamera allerdings die geringere Größe im Vergleich zu DSLRs schätzt, wird von der EOS R eher enttäuscht.</p><p>Canon hat versucht, die Bedienung, das Knopf-Layout und auch die Benutzeroberfläche an die DSLRs anzugleichen, daher sollte die Bedienung  Canonnutzern relativ bekannt vorkommen. Es gibt aber ein paar Neuerungen. Einige sind gut, einige schlecht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MnSyXFTecSw6NMGgpepaeD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/htgwBfitE8fDKQGwNJHuiD-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Ein Feature, das uns sehr gut gefällt, ist das oberseitige LCD Display. Nicht einfach weil es die Haupteinstellungen der Kamera anzeigt, sondern weil es mehr Informationen anzeigt als man erwartet und die Implementierung sehr pfiffig ist.</p><p>Drückt man beispielsweise den Beleuchtungsknopf des Bildschirms, so muss man ihn etwas länger drücken als gewöhnlich. Warum? Drückt man ihn nur kurz, so erhält man weitere Aufnahmeoptionen (die primären sind Blende, Verschlusszeit, usw.). Das ist eine raffinierte Nutzung bestehender und vertrauter Bedienelemente, auch wenn der Beleuchtungsknopf etwas klein geraten ist und nicht ausreichend weit heraussteht, um ihn einfach zu bedienen.</p><div><blockquote><p>Dem gegenüber steht die neue (und auffallend benannte) Touch Bar.</p></blockquote></div><p>Wenn dieses LCD Display ein hilfreiches Feature ist, so ist die neue (und auffallend benannte) Touch Bar, direkt auf der Rückseite unterhalb des LCD Displays weniger hilfreich. Wie funktioniert sie? Die Touch Bar kann so konfiguriert werden, dass sie bestimmte Einstellungen direkt zugänglich macht. Die Touch Bar reagiert auf Streichen und Drücken. So kann man mit dem Daumen durch die ISO Einstellung wischen oder den Weißabgleich verschieben oder eben etwas anderes.</p><p>Wie auch immer, während dieser Vorstoß von Canon an sich etwas Gutes ist und man sie beglückwünschen sollte, etwas neues zu versuchen, konnten wir mit dieser Bedienung nicht wirklich etwas anfangen. Und den Platz für die Touch Bar hätte Canon auch gut für einen AF-Joystick nutzen können.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.23%;"><img id="hpaYH7uKcz8z6sVwVF4rPD" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpaYH7uKcz8z6sVwVF4rPD-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3000" height="1687" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><h2 id="canon-eos-r-autofokus">Canon EOS R: Autofokus</h2><ul><li><strong>5,655 Phasendetektion AF Punkte</strong></li><li><strong>-6 bis 18 EV Arbeitsbereich</strong></li><li><strong>Dual Pixel CMOS Autofokus</strong></li></ul><p>Canons Dual Pixel Autofokus hat uns bereits in den letzten EOS DSLRs im Live View Modus stark beeindruckt (auch bei Canons EOS M Reihe). Und die weiterentwickelte Version davon in der EOS R ist eines der Highlights dieser Kamera.</p><p>Hierbei hat der Phasendetektions-Autofokus mit seinen sagenhaften 5.655 Punkten (ja das ist kein Tippfehler, es sind wirklich 5.655 anwählbare Punkte) mit 88 % vertikaler und 100 % horizontaler Sensorabdeckung seine Sternstunde. Der Arbeitsbereich des Autofokus geht bis zu unglaublichen -6 Belichtungsstufen (mit einem f/1,2 Objektiv).</p><p>Mit dem neuen RF 24-105 mm f/4L IS USM Objektiv ist die EOS R stark aufgestellt und durchläuft die Fokusbandbreite schnell und problemlos, um auch zwischen unterschiedlichen Distanzen schnell neu zu fokussieren.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:5744px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.66%;"><img id="ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="1" width="5744" height="3829" attribution="" endorsement="" class="expandable"><a href='https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ckzqUk8dmR3pNqs84zQvac-1920-80.jpg' target='_blank' class='expand-button icon-expand-image icon' ></a></p></div></div></figure><p>Der Autofokus macht auch einen brillanten Job beim Augenfokus beim Facetracking. Selbst wenn die Person im Bild nicht direkt in die Kamera guckt oder hoch oder zur Seite schaut. Bei schlechteren Lichtsituationen arbeitet das Facetracking etwas schlechter, aber wir denken, dass die Nutzer der EOS R sehr beeindruckt sein dürften von der Leistung des Autofokus wenn er die Gesichter auswählt, die Augen scharf stellt und die Schärfe hält. Besonders bei Portrait Shootings dürfte dich diese Funktion begeistern.</p><p>Das Fokus Tracking war auch sehr effektiv und machte bei schnell fahrenden Autos einen guten Job, mit denen wir auf einer Rennstrecke den AF getestet haben. Der einzige Wermutstropfen ist die Abwesenheit eines AF-Joysticks, den man von Canons High End DSLRs kennt. Stattdessen musst du den Touchscreen der EOS R nutzen, um den gewünschten AF-Punkt oder -Bereich auszuwählen.</p><h2 id="canon-eos-r-performance">Canon EOS R: Performance</h2><ul><li><strong>8fps Serienbildgeschwindigkeit</strong></li><li><strong>Dreh- und schwenkbarer Touchscreen</strong></li><li><strong>Klarer und detailtreuer EVF</strong></li></ul><p>Die EOS R kann 8 Bilder pro Sekunde schießen, das ist schneller als Canons eigene EOD 5D Mark IV (7 fps), aber noch hinter Sonys Alpha A/ III (10fps) und Nikons Z6 (11fps). Mit aktiviertem Fokustracking sind noch 5fps möglich, mit EOS R Modus "Tracking Priority" sogar nur noch 3 fps.</p><p>Der Bufferspeicher der EOS R ist dennoch recht passabel mit einer Kapazität von 47 RAW Fotos oder 100 JPEG Fotos, bevor diese auf der SD Karte abgespeichert werden müssen.</p><p>Die Touchscreenfunktionen hat Canon schön strukturiert. Im Gegensatz zu Sonys stark limitierten Touchscreenfunktionen hat die DSLM von Canon eine große Bandbreite an möglichen Funktionen erhalten. Nicht nur zum Fotos aufnehmen und anzeigen stehen Optionen bereit, sondern für quasi sämtliche Menüpunkte und Quickmenü-Optionen ist der Touchscreen "navigationsfähig". Selbiger ist an sich auch haptisch gut und reagiert sehr feinfühlig.</p><p>Der Sucher der EOS R enttäuscht auch nicht. Zwar haben die Sucher der Nikon Z6 und Z7 eine leicht höhere Vergrößerung, die man aber nicht wirklich merkt, solange man sie nicht direkt Seite an Seite vergleicht. Er ist groß und detailreich auflösend. Auch bei schwachem Licht arbeitet er gut. Hier nehmen sich in der Auflösung des EVFs weder Canon, Nikon oder Sony die Butter vom Brot mit gleich gut auflösenden EVFs, die allerdings noch ein wenig Bildschirmfeeling im Sucher hinterlassen mit ihren 3,6 MP. Einzig und allein Panasonics Lumix S1 Reihe hat mit ihren knapp 6 MP starken EVFs einen wirklich - auch für DSLR Fotografen - nativ wirkenden EVF auf dem Markt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GY7W9HPa2RUZuhDiMhbw3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PnZZfaEXzkfkJ3haHBoJUE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rmmtFuBkNqhfLfNkZLCGZD-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/YKTTpeWtpwmoEJE5LCc6PE-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Der Touchscreen lässt eigentlich die Bedienung aller Einstellungen der Kamera zu. Durch Menüs und geschossene Bilder kann gescrollt werden - ohne Verzögerung. Das Herein- und Herauszoomen aus Bildern geschieht flüssig. Auch bei allen anderen Einstellungen scheint die EOS R wenig Reaktionszeit zu brauchen.</p><p>Statt eines rückseitigen Wahlrades, wie man es von den High End EOS DSLRS kennt, hat die EOS R ein kleines Kontrollrad rund um den Mode-Button auf der Oberseite der Kamera. Dieser Mode-Button ist etwas komisch. Er wirkt, als würde er eher zu einer PowerShot Kompaktkamera gehören und man kann den aktuellen Aufnahmemodus lediglich auf einem der Displays sehen und hat keine rein physische Anzeige, wie man sie eigentlich kennt.</p><p>Der große On/Off Schalter auf der linken Seite des Suchers fühlt sich ebenfalls nach verschwendetem Platz an. Hier hätte ein Modus-Wahlrad mit integriertem On/Off Ring mehr Sinn gemacht. Fairerweise muss man sagen, dass Nikons High End DSLRs viele Jahre auf einen einzelnen Mode-Button vertraut haben und das war kein Problem.</p><div><blockquote><p>Ein netter Kniff ist der Kontrollring an den neuen RF Objektiven.</p></blockquote></div><p>Ein netter Kniff ist der Kontrollring an den neuen RF Objektiven, ähnlich zu dem was man an vielen High End Kompaktkameras findet (wie zum Beispiel bei der Canon PowerShot G1 X Mark III). Die Funktion kann selbst  gewählt werden, beispielsweise für ISO oder Belichtungskorrektur. Der Ring hat Rasten und liefert damit ein direktes physisches Feedback, was für Einstellungen sehr hilfreich sein dürfte (dieses Feedback lässt sich aber auch deaktivieren).</p><p>Der Akku hält 330 bis 560 Fotos, je nach Nutzung der Kamera. Mit dem EVF erhält man mehr Fotos pro Akkuladung als mit dem Display. Damit kommt man zwar nicht an die Akkuleistung aus der Sony Alpha A7 III heran (710 Fotos je Akku) aber wie auch bei der Nikon Z7 haben wir festgestellt, dass man deutlich mehr Fotos als vom Hersteller angegeben aus einem Akku unter realen Bedingungen erhält.</p><h2 id="canon-eos-r-bildqualit-xe4-t">Canon EOS R: Bildqualität</h2><ul><li><strong>Ergebnisse ähnlich zur EOS 5D Mark IV</strong></li><li><strong>Bildrauschen sehr ausgewogen</strong></li><li><strong>Guter Dynamikumfang</strong></li></ul><p>Mit einem Sensor, der dem der EOS 5D Mark IV sehr ähnelt, ist es kein Wunder, dass die Bildqualität der EOS R vergleichbar gut ist. Das sind gute Nachrichten, auch wenn Auflösung und der Dynamikumfang nicht ganz an die teureren Sensoren der DSLM Rivalen von Sony und Nikon von 42 MP und 45 MP herankommen. Trotzdem ist die Bildqualität der EOS R aktuell mit das Beste, was Canon zu bieten hat.</p><p>Was bedeutet das für die reale Welt? Nun, Du solltest keine Probleme haben ein detailreiches A3 Poster aus den Bildern zu drucken. Ohne angemessene Nachbearbeitung solltest Du allerdings von Drucken in A2 oder größer absehen.</p><p>Betrachten wir das Bildrauschen, schlägt sich die EOS R ganz gut. Bis ISO 800 sieht man keinerlei Rauschen, ab ISO2000 sieht man ein leichtes Krisseln in den Tiefen. Über ISO10.000 bemerkt man auch Rauschen auch in den Farben und deutlich bemerkbares Rauschen in den Tiefen.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/RruJNYb6fpcB2rL5HXgiiV-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6nJnJsDkDxTpX5L3sZZ87d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dePVXJS9q3BUBxxb5xMZrc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o56JuBRNHBgTXE29WSAQNc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ySnc27SvyaUtc6JYe5gU5c-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Der Dynamikumfang ist sehr gut, auch wenn die EOS R nicht mit der Dynamik der marktführenden Megapixelmonster mithalten kann. Trotzdem ist es möglich, sehr viele Details aus den Schatten wieder herzustellen und damit in der Nachbearbeitung viele Bilddetails zurückzugewinnen.</p><p>Wir erwarten von Canon schon lange sehr gute Farbwiedergabe und auch die EOS R liefert schöne, natürliche Farben inklusive feiner Hauttöne. Es gibt auch eine ganze Reihe an Bildprofilen zur Auswahl, wenn man plant JPEGs aufzunehmen.</p><p>Das Belichtungsmesssystem der EOS R arbeitet ebenfalls gut und liefert ausgewogene Belichtungen auch bei Auto-Weißabgleich. Man kann zwischen kalten und warmen Automatik Einstellungen wählen, sodass man neutrale Bilder erhält, selbst bei warmen Licht aus z.B. Halogenlampen. </p><h2 id="canon-eos-r-fazit">Canon EOS R: Fazit</h2><p>Das wichtigste vorweg: die Canon EOS R ist keine spiegellose EOS 5D Mark IV. Am nächsten ist die neue DSLM noch der eher auf ambitionierte Hobbyfotografen ausgerichtete EOS 6D Mark II.</p><p>Man darf auch nicht vergessen, dass Canon beachten musste, sowohl die existenten EOS Nutzer zufrieden zu stellen, als auch diejenigen, die auch Sonys vollformatige Alpha Reihe oder Nikons neue Z Reihe interessant finden.</p><p>Hat Canon dieses Ziel erreicht? In den meisten Punkten ja. Canon hat einen tollen Job gemacht, das Bekannte und Geliebte aus seinen DSLRs in den DSLM-Bereich zu übertragen und dabei trotzdem einige Features zusätzlich zu entwickeln, um die EOS R zu einer vielseitigen und leistungsstarken spiegellosen Systemkamera zu machen.</p><p>Die Verarbeitung ist sehr gut ( auch wenn das matte Finish ähnlich abwetzanfällig ist wie bei anderen Modellen mit mattem Finish). Der Autofokus ist sehr schnell und zuverlässig, die Bildqualität lässt sich auch nicht bemängeln.</p><p>Die allgemeine Handhabung ist sehr gut, auch wenn es noch Platz für Verbesserungen gibt. Das Fehlen eines AF-Joysticks, das fehlende Modus-Wahlrad und die fragliche Touch Bar frustrieren etwas. Der ein oder andere mag auch enttäuscht davon sein, dass es lediglich einen SD Karten Slot gibt (was andererseits auch vielen egal sein dürfte). Die 4K Videofunktionen mit dem Crop sind verbesserungswürdig und die fehlende Sensorstabilisierung ist auch etwas enttäuschend.</p><p>Zusätzlich ist die Kamera ziemlich klobig für eine DSLM. Zwar haben wir das Wachsen und Breiterwerden der DSLMs in den letzten Jahren mitbekommen, aber die EOS R fühlt sich deutlich größer und sperriger an als die Konkurrenz, die neuen Objektive hingegen wirken nicht viel anders als die bisherigen EF Objektive bezüglich des Formfaktors.</p><p>Alles in allem ist die EOS R eine sehr leistungsstarke und vielseitige Kamera und sollte besonders die Canon Besitzer zufrieden stellen, die auf der Suche nach einer passenden DSLM sind, ohne direkt neue Objektive kaufen zu müssen. Wenn man jedoch nicht an das EF System gebunden ist, dann ist es schwierig, die EOS R der Konkurrenz vorzuziehen. Die exzellente Nikon Z6 und die Sony Alpha A7 III haben hier zu viele Bereiche, in denen die EOS R leider immer noch schwächelt. Wenn diese Schwächen jedoch von Canon ernst genommen werden, sollte die EOS R II eine ganz andere Nummer sein.</p><h2 id="canon-eos-r-konkurrenz">Canon EOS R: Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7UKru4akuGz2QcUPp6smqX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hhei45weH9oM6i4StPREbd-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/W3zfBPVBRvLJVh6mHgDRUh-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ Sony Cyber-Shot RX10 III review ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Sony RX 10 III wurde 2019 im März vorgestellt, weniger als ein Jahr nach der RX II, die RX10 III soll laut Sony den "Vorgänger" jedoch nicht ersetzen. Der größte Unterschied liegt im Mega-Zoom Objektiv mit einer Brennweite von von bis zu 600 mm was einem 25fachen optischer Vergrößerung entspricht und 100fachen digitalen Zoom ermöglicht. Gleichzeitig ist die Blende mit f2,4 - 4,0 bemerkenswert für eine Kamera dieser Klasse. Diese Steigerung der Leistung geht leider auch mit einer Steigerung von Größe und Gewicht einher.</p><p>[Update: Die RX10 III wurde inzwischen von der RX10 IV ersetzt, welche nochmals eine Reihe an Verbesserungen erhalten hat. Besonders hervorzuheben ist die 24 fps Serienbild-Aufnahme und ein verbesserter Autofokus, die restlichen Kern-Features bleiben gleich.]</p><p>Wie die RX10 II zielt die RX10 III auf ernsthaft engagierte Foto-Enthusiasten, die eine Bridgekamera mit ultimativer Bildqualität und extremen Zoommöglichkeiten suchen.</p><h2 id="features">Features</h2><ul><li><strong>1,0-Zoll CMOS Sensor, 20,1MP</strong></li><li><strong>24-600 mm f/2,4 - 4 Zoom Objektiv</strong></li><li><strong>4K Video Auflösung</strong></li></ul><p>Die RX10 III hat den gleichen 20,1 Megapixel Exmor CMOS Sensor wie die RX II. Damit verbunden sind auch die gleichen exzellenten 4K Video Möglichkeiten. Tatsächlich sind die meisten Features und Funktionen identisch, der hauptsächliche Unterschied ist das große und beeindruckende 24-600 mm Zeiss Objektiv. Lediglich die <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/canon-g3-x-1297064/review">Canon Powershot G3 X</a> <em>(englischsprachig)</em> hat die selbe Brennweitenspanne. Wenn wir andere Bridgekameras mit 1 Zoll Sensor zum Vergleich heranziehen, tuen sich Welten auf zu bisherigen Spitzenreitern wie der inzwischen deutlich älteren <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/panasonic-lumix-fz1000-1252777/review">Panasonic Lumix FZ1000</a> <em>(englischsprachig)</em>, die nur 400 mm Brennweite erreicht.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony RX10 III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP 1-Zoll Exmor RS CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens:</strong> 24 - 600 mm f/2,4 - 4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll Bildschirm, neigbar, 1.288.800 Pixel </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Viewfinder:</strong> EVF mit 2,36-Mio-Pixel Auflösung</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbild-Geschwindigkeit:</strong> 14 fps </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 25-Punkt Kontrast-Punkt AF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und NFC</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> bis zu 420 Fotos </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 1.095 g</p></div></div><p>Die Blende mit f/2,4/4 macht das objektiv sehr lichtstark, besonders im Vergleich zur Konkurrenz. Die Fokusgrenzen von 3 cm bei 24 mm und 72 cm bei 600 mm bieten eine erstaunlich kurze Fokusgrenze.</p><p>Wie bei Sonys anderen Kompakt- und Bridgekameras kommt auch die RX III mit einer großen Menge an Shooting-Möglichkeiten und Foto-Modi. Mit 3:2, 4:3, 16:9 und 1:1 Formaten für JPEG aber auch RAW Fotos. Die maximale Auflösung von 5472 x 3648 Pixel hat ein natives 3:2 Format. Die ISO Empfindlichkeit geht von ISO100 bis 12.800 und ist erweiterbar auf ISO64 - 25.600.</p><p>Einfacher Autofokus (AFS), durchgängiger (AFC), direkter manueller Fokus (DMF) und vollständiger manueller Fokus (MF) sind verfügbar. Mit Sonys sehr effektiver Fokuslupe und Fokus-Peaking Optionen stehen hilfreiche Unterstützungen zur Seite.</p><p>Der EVF und das neigbare LCD-Display sind beide von hoher Qualität, auch wenn das Display kein Touchscreen ist. Aufgrund der Größe und Gewicht der Kamera vermisst man den Touchscreen auch nicht unbedingt, es sei denn, die RX10 III steht auf einem Stativ.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jZweZCJExBeSmXKMpefhGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LQsfPfwvBZmy78d64VrWLB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iTypRoj7gqWsxo2sVWgUNB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Wir können nicht anders und müssen die Größe und das Gewicht der Sony RX10 III ansprechen. Die Kamera liegt gut in der Hand, trotzdem werden vermutlich einige Nutzer vor der Größe und auch dem Preis zurückschrecken (vor allem solche, die die Kamera eher im Alltag nutzen wollen). Hier stünde mit ähnlicher Brennweitenspanne die Canon Powershot G3 X oder womöglich die Panasonic Lumix FZ330/ FZ300 bereit, diese hat jedoch einen kleineren Sensor. Ihre 4K Videoperformance hat uns letztes Jahr dennoch beeindruckt. Die Canon hat ein weniger lichtstarkes Objektiv und keinen EVF, die Lumix FZ330/FZ300 profitiert zwar sogar von einer durchgängigen 2,8er Blende, besitzt aber wie erwähnt einen deutlich kleineren Sensor.</p><p>Wenn man die maximale Bildqualität einer Bridgekamera sucht, kommt man um die führende Performance des Zeiss Vario-Sonnar T* Objektivs der Sony RX III nicht herum. Ambitionierte Fotografen, die eine Bridgekamera mit hoher Brennweite und Top-Performance suchen, werden diese Kamera sehr attraktiv finden. Ob sie bereit sind den Preis von aktuell 1000 Euro zu zahlen ist eine andere Frage (im Vergleich zur UVP von 1.599,00€ ist sie bereits sehr im Preis gefallen!). Verglichen mit den genannten Konkurrenten ist sie weiterhin deutlich teurer, spielt aber wie erwähnt bei einigen Features in einer eigenen Liga und sollte daher viele Fotografen mit Ambitionen ansprechen.</p><h2 id="aufbau-und-handling">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Vor Staub und Feuchtigkeit geschützt</strong></li><li><strong>Angenehmer Handgriff</strong></li><li><strong>Wiegt 1095 g</strong></li></ul><p>Das erste was man beim Halten der Kamera bemerkt, ist ihre Größe und ihr Gewicht. Sie ist deutlich größer und schwerer als andere Bridgekameras. Mit Akku und SD Karte kommt die Sony RX10 III auf 1050 g und damit auf über ein Kilo. Somit hat sie eher DSLR-Maße, sowohl in Bezug auf das Gewicht aber auch mit ihren Abmessungen von 132,5 x 94,0 x 127,4 mm. Sie fühlt sich deutlich größer und schwerer an als die Canon 3GX. Einen großen Anteil daran hat sicher das große 24-600 mm Objektiv mit einem Durchmesser von 72 mm.</p><p>Trotz der Plastik-Haptik fühlt sich die Kamera solide verarbeitet an und ihr deutlich vorstehender Handgriff und abgerundeter Gehäuse-Style bietet einen sicheren und angenehmen Sitz in der Hand. Für kleine Hände mag der Kameragriff etwas zu groß erscheinen, passt jedoch sehr gut zu den Proportionen der restlichen Kamera. Die Ergonomik und die Platzierung der Knöpfe und Drehräder wirkt für durchschnittliche Hände jedoch sehr passend und gut durchdacht.</p><p>Der An/Aus-Schalter ist ein liegender Kippschalter und ist in den Auslöse-Knopf auf der Oberseite des Handgriffs angebracht. Er ist einfach zu erreichen und lässt sich gut bedienen. Ein Kippwippenschalter vorne am Auslöser ermöglicht ein problemloses Zoomen. Der Auslöser ist auch mit einem Anschluss für Fernauslöser versehen, sodass man hier einen Fernauslöser anschließen kann. Die Kamera fährt schnell hoch, jedoch vergeht ein kurzer Moment bis das Objektiv in einer Startposition von 24 mm ist.</p><div><blockquote><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden.</p></blockquote></div><p>Das Modus-Wahlrad (links) und das Belichtungskorrktur-Drehrad haben eine raue Oberfläche und das richtige Maß an Widerstand, um jede Justierung perfekt vornehmen zu können. Zwei personalisierbare Funktionsknöpfe, ein LCD Licht und ein Knopf für den klappbaren Blitz sind auf der rechten Seite ebenfalls zu finden. Dahinter befindet sich ein kleines LCD Display, welches die Haupt-Einstellungen anzeigt. Der kleine aber solide verarbeitete Klapp-Blitz und Blitzschuh komplettieren die obere Seite des Gehäuses.</p><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden. Es sind ebenso zwei Ringe für Zoom und Fokus im Objektiv verbaut. Der Zoomring funktioniert dabei etwas genauer als die Zoomkippe am Auslöser. Der Fokusring reagiert sofort und ist einfach zu handhaben, es gibt auch einen Fokus-Halte Knopf auf der linken Seite des Objektivs. Auf der linken Seite der Kamera befindet sich auch ein Schalter für die diversen Fokus-Modi, dieser ist jedoch etwas fiddelig in der Bedienung. Der schnelle Zugriff auf diese Einstellung ist jedoch ein Pluspunkt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xMfS9czWaNFjPjkJGZK9GB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mhDteBtJ88UPVvnjQ2akMB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m5t8iRmiSiKuerSiRb3UGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/REnoBy9t42B2N6o6ctoKGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PHTYLAgDAr3Vd7Tee8KiGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GnQFFfyFR5KjmoZZrQjJFB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Einen Großteil der Rückseite der RX10 III verschlingt das 3 Zoll LCD-Display mit seinen 1.228.800 Pixel. Der elektronische XGA OLED Sucher ist exzellent und bietet eine Auflösung von 2.359.296 Pixeln. Er funktioniert einwandfrei, ist hell und klar. Der EVF besitzt eine Vergrößerung von 0,7 x, einen Augensensor für ein Automatisches Umschalten vom Display zum Sucher und einen vernünftigen Sehstärkenausgleich. Eine Gegenlichtblende ist ebenso wie eine Objektivkappe enthalten.</p><p>Menü- und Filmknöpfe befinden sich auf beiden Seiten des EVFs. Das hintere Kontrolldrehrad arbeitet problemlos und ist einfach zu erreichen. Das ermöglicht die Auswahl und Änderung diverser Einstellungen. Das Kontrollrad und der Center-Knopf ermöglichen auch die Verschiebung und Größe des Fokusbereiches bei der Nutzung des flexiblen Fokuspunkts AF. Knöpfe für AE Lock, Quick Function, Wiedergabe und Löschen vervollständigen die Knöpfe. Der Löschknopf lässt sich auch als dritter personalisierter Knopf nutzen.</p><h2 id="performance-und-bildqualit-xe4-t">Performance und Bildqualität</h2><ul><li><strong>Objektiv ist gut und scharf</strong></li><li><strong>Autofokus schwächelt bei schlechten Lichtsituationen</strong></li><li><strong>Exzellente Ergebnisse mit dem 20,1 MP 1 Zoll Sensor</strong></li></ul><p>Mit Blick auf die RX10 II erwartet man vom neuen 24 - 600 mm Objektiv eine Leistungssteigerung und wird nicht enttäuscht. Das Objektiv der Sony RX10 III arbeitet über seine gesamte Zoomreichweite außerordentlich gut. Details sind möglicherweise ein kleines bisschen weniger scharf als bei der RX10 II, das ist bei der deutlich höheren Brennweitenspanne jedoch kein Wunder.</p><p>Bei den meisten Brennweiten ist das Objektiv trotz offener Blende ausgesprochen scharf. Am oberen Ende der Brennweite ließ sich in unserem Testmodell auf der linken Seite ganz außen ein etwas weicher gezeichnetes Bild feststellen, die rechte Seite war jedoch gestochen scharf. Womöglich gab es ein Sensor/Objektivproblem im Review-Modell. Denn generell ist selbst bei Telefoto-Brennweiten bis zu den maximalen 600 mm das Bild über die gesamte Breite eindrucksvoll detailreich. </p><p>Die Schärfe nimmt minimal zu wenn man kleinere Blenden wählt, jedoch nur wenig und das ist auch bei den Objektiven von DSLRs und DSLMs ein paar Stufen über der offensten Blende so. Lichtbeugung lässt sich ab Blende 11 feststellen, mit etwas Nachschärfen ist das aber kein Problem und die Details bleiben weiterhin gut wahrnehmbar. Gehst du über Blende 11 hinaus, sinkt die Qualität, bei Blende 16 fällt die Qualität dann - wie erwartet - deutlich ab.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="7h5R5YP3RU7if7vqqa4vxg" name="" alt="Sony RX10 III Review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/115ceb7c154703f011b7a71f4e567d72-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Details mit der RX10 III bei RAW Aufnahmen und einer offenen Blende von f/4 und ausgereizter Brennweite sind sehr beeindruckend. Auch die JPEG Bilder liefern ein befriedigendes Ergebnis.Dieses Bild wurde in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0164.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GVXPBAAHHFWWZm67oK9REh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/f34020bd80c5df4e0b0e06be33389e58-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben sind sehr kraftvoll und benötigen manchmal etwas Entsättigung. Das Licht war bei diesem Foto sehr hart, die RAW Datei ließ sich in Lightroom und Photoshop jedoch problemlos den Wünschen entsprechend korrigieren und anpassen. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0255.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Unscharfe Bereiche stellen sich angenehm dar, f/2,4 ist jedoch nur bis 35 mm verfügbar, ab 100 mm ist dann f/4 die offenste Blende. Das bedeutet zwar etwas weniger Freistellungsoptionen bei höheren Brennweiten, hier bietet f/4 aber dennoch eine beeindruckende offene Blende, verglichen mit den meisten Bridgekameras der Konkurrenz. Verzerrung und chromatische Aberration bleiben durchgängig im Rahmen, auch bei schwierigeren Lichtsituationen.</p><p>Das Objektiv liefert sowohl bei nahen als auch fernen Objekten beeindruckende Detailtreue und seine beeindruckende Nahgrenze von 3 cm (bei 24 mm) und 72 cm (bei 600 mm) machen das Objektiv noch vielfältiger. Die meisten Nutzer werden vermutlich in RAW fotografieren, aber die Qualität der JPEGs der RX10 III sind ebenfalls beeindruckend. Die Farben sind kraftvoll, angenehm und lassen sich gut anpassen, die Auflösung und der Dynamikumfang sind für eine Bridgekamera sehr gut.</p><p>Sogar bei höheren ISO Zahlen ist das Bildresultat selbst bei JPEG beeindruckend. Mit ein bisschen Rauschunterdrückung in der Bildbearbeitung erhält man so bis ISO1600 noch sehr saubere und detaillierte Bilder. Die RAW-Bilder haben hier sogar noch etwas mehr Detail, die JPEGs sind jedoch nur geringfügig schlechter. Über ISO1600 bleibt die Bildqualität gut, das Rauschen bleibt in der Nachbearbeitung gut kontrollierbar. Bis ISO6400 lassen sich Fotoabzüge so problemlos bis A3 erstellen. Noch höhere ISO Werte erzeugen zwar akzeptable Bilder, die man jedoch nicht mehr großformatig drucken lassen sollte.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="zk6VZCBNcrZmWgSktcrjRh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35e0b373783d89ea5002f45b9e1db3aa-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben und der Bildstil wirken angenehm, JPEGs sehen ebenfalls gut aus aber RAW bietet eben mehr Spielraum in der NachbearbeitungBearbeitet in Lightroom. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0274.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="oRNbdETYR2rDjzADqApnWh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ad38d221f47f1b48aa76678fd6e1e0cf-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Das 24-600 mm Objektiv der RX10 III in seinem weitesten Winkel.RAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0350.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="bsPPy8oSQKu8murKUTYMkh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7d291f57353ca08de6f30ea9daadb23a-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die gleiche Szene: reingezoomt mit 600 mmRAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0351.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Die Messmethoden sind akkurat und der Dynamikumfang beeindruckt - bei RAW und JPEG, selbst ohne HDR zu nutzen. Der automatische Weißabgleich (AWB) ist sehr genau in sonnigen Situationen, rutscht bei schattigen Situationen aber etwas ins Blaue mit einem Drift ins Magenta. Hier hilft der Wolken-Weißabgleich, der nur leicht ins Warme hineinzieht.</p><p>Der Autofokus ist bei der RX10 III ein Wechselbad der Gefühle. Bei geringerer Brennweite und damit breiten Bildausschnitten ist der Autofokus auf Zack, sowohl für Fotos als auch für Video. Bei höheren Brennweiten ist der AF sehr langsam, was aber auch nicht verwundert. Bei einer fest verbauten Linse dieser Brennweiten-Weite hat die Kamera bei 600 mm eine enorme Länge durchzumessen. Hier könnte man seitens der Software möglicherweise bestimmte Mindestdistanzen festsetzen. Aber man darf nicht vergessen, wir sprechen immer noch über eine Bridgekamera für aktuell um die 1000 Euro und nicht über eine Wildlife- oder Sport-Fotoausrüstung im fünfstelligen Bereich.</p><p>Dieses AF-Problem verstärkt sich natürlich bei der Verfolgung von sich schnell bewegenden Objekten. Hier hilft es zumindest etwas, wenn man den Center Lock aktiviert und die Serienbildgeschwindigkeit verringert. Die RX10 III hat dabei übrigens keinen Blackout (schwarzes Bild während die Kamera das Foto aufnimmt) bei den Auslösungen, was ein Verfolgen des Objektes sehr vereinfacht.</p><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0621.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="o9ddiKsAxi69EAh4ArCv4i" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/34688c898d79bf89ccbf3ad416ee32b2-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Bei höheren Brennweiten erhält man trotz der dann maximal offenen Blende von f/4 eine schöne Freistellung der Motive.RAW Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0641.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="HmhD3oxXfT6esFG3St6MAi" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/37a7534e5b0e036f7b0308db7969834f-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Kreativ-Modi sind ein nettes Zusatzfeature. Hier wurde direkt in schwarz/weiß aufgenommen mit einer Unterbelichtung von einer Stufe und einer Kontrasterhöhung von +2, um dieses ruhige, fast schon gezeichnet wirkende Bild zu erhalten. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0700.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Sonys SteadyShot Bildstabilisierung ist sehr effektiv und zusammen mit der ISO Automatik und einer eingestellten Mindest-Verschlusszeit kann man sicherstellen, dass man keine verwackelten Bilder erhält. Die RX10 III ist eine große Kamera mit einer vor allem im Telebereich langen Linse davor. Bei höheren Brennweiten geht man mit einer Verschlusszeit von mindesten 1/125 sek auf Nummer sicher, bei geringerer Brennweite reicht dank der Bildstabilisierung meist 1/25 sek Verschlusszeit.</p><p>Obwohl die RX10 III eher auf den ambitionierteren Fotografen ausgelegt ist, besitzt die Kamera trotzdem eine große Menge an Szenen-Modi, kreativen Styles und Bildeffekten, die Spaß machen und dem einen oder anderen Nutzer sicher gefallen sollten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass Sony viele Features aus seinen High-End Systemkameras eingebaut hat - wie zum Beispiel die Selbstauslöser-Funktion mit Mehrfachbelichtungsoptionen.</p><p>Auch Video-Fans werden nicht enttäuscht mit einer ganzen Reihe von Filmfunktionen in 4K und HD und der Möglichkeit 8 MP Standbilder aus den 4K Videos zu extrahieren. Dank des HFR-Modus (High Frame Rate) kann man Zeitlupen-Video erstellen. Wie im Foto Modus hat die RX10 III auch bei Videos kein Problem mit gemischten und harten Lichtsituationen.</p><h2 id="fazit">Fazit</h2><p>Die Sony RX10 III ist eine durchgängig fähige Kamera in den meisten Situationen. Der helle und detailliert auflösende Sucher als auch das herausstechend gute 24 - 600 mm f/2.4 - 4 Zoom-Objektiv, kombiniert mit eine Fülle an weiteren Features und Funktionen für Fotos und Videos machen diese Kamera zu einer hervorragenden Wahl für Foto- und Video-Enthusiasten. Sie liefert für eine Bridgekamera konkurrenzlos gute Foto- und Videoqualität.</p><p>Der Autofokus schwächelt zwar etwas und der ein oder andere mag die Größe und das hohe Gewicht bemängeln, nichtsdestotrotz ist die RX10 III schwer zu schlagen solange man nicht nur Action-Fotografie betreiben möchte. Als All-in-one Kamera oder Reisekamera ist sie schwer zu schlagen. Dieses Kraftpaket hat aber natürlich seinen Preis.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/sony-cyber-shot-rx10-iii-bewertung</link>
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                            <![CDATA[ Die RX10 III bietet eine unangefochtene Bildqualität, perfekte 4K und HD Videos und eine unglaubliche Zoom-Bandbreite in einem. ]]>
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                                                                                                                                <guid isPermaLink="false">xKbJNF8EGW5VzKPZs6c63P</guid>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Compact Cameras]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <p>Die Sony RX 10 III wurde 2019 im März vorgestellt, weniger als ein Jahr nach der RX II, die RX10 III soll laut Sony den "Vorgänger" jedoch nicht ersetzen. Der größte Unterschied liegt im Mega-Zoom Objektiv mit einer Brennweite von von bis zu 600 mm was einem 25fachen optischer Vergrößerung entspricht und 100fachen digitalen Zoom ermöglicht. Gleichzeitig ist die Blende mit f2,4 - 4,0 bemerkenswert für eine Kamera dieser Klasse. Diese Steigerung der Leistung geht leider auch mit einer Steigerung von Größe und Gewicht einher.</p><p>[Update: Die RX10 III wurde inzwischen von der RX10 IV ersetzt, welche nochmals eine Reihe an Verbesserungen erhalten hat. Besonders hervorzuheben ist die 24 fps Serienbild-Aufnahme und ein verbesserter Autofokus, die restlichen Kern-Features bleiben gleich.]</p><p>Wie die RX10 II zielt die RX10 III auf ernsthaft engagierte Foto-Enthusiasten, die eine Bridgekamera mit ultimativer Bildqualität und extremen Zoommöglichkeiten suchen.</p><h2 id="features">Features</h2><ul><li><strong>1,0-Zoll CMOS Sensor, 20,1MP</strong></li><li><strong>24-600 mm f/2,4 - 4 Zoom Objektiv</strong></li><li><strong>4K Video Auflösung</strong></li></ul><p>Die RX10 III hat den gleichen 20,1 Megapixel Exmor CMOS Sensor wie die RX II. Damit verbunden sind auch die gleichen exzellenten 4K Video Möglichkeiten. Tatsächlich sind die meisten Features und Funktionen identisch, der hauptsächliche Unterschied ist das große und beeindruckende 24-600 mm Zeiss Objektiv. Lediglich die <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/canon-g3-x-1297064/review">Canon Powershot G3 X</a> <em>(englischsprachig)</em> hat die selbe Brennweitenspanne. Wenn wir andere Bridgekameras mit 1 Zoll Sensor zum Vergleich heranziehen, tuen sich Welten auf zu bisherigen Spitzenreitern wie der inzwischen deutlich älteren <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/panasonic-lumix-fz1000-1252777/review">Panasonic Lumix FZ1000</a> <em>(englischsprachig)</em>, die nur 400 mm Brennweite erreicht.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony RX10 III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP 1-Zoll Exmor RS CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens:</strong> 24 - 600 mm f/2,4 - 4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll Bildschirm, neigbar, 1.288.800 Pixel </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Viewfinder:</strong> EVF mit 2,36-Mio-Pixel Auflösung</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbild-Geschwindigkeit:</strong> 14 fps </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 25-Punkt Kontrast-Punkt AF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und NFC</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> bis zu 420 Fotos </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 1.095 g</p></div></div><p>Die Blende mit f/2,4/4 macht das objektiv sehr lichtstark, besonders im Vergleich zur Konkurrenz. Die Fokusgrenzen von 3 cm bei 24 mm und 72 cm bei 600 mm bieten eine erstaunlich kurze Fokusgrenze.</p><p>Wie bei Sonys anderen Kompakt- und Bridgekameras kommt auch die RX III mit einer großen Menge an Shooting-Möglichkeiten und Foto-Modi. Mit 3:2, 4:3, 16:9 und 1:1 Formaten für JPEG aber auch RAW Fotos. Die maximale Auflösung von 5472 x 3648 Pixel hat ein natives 3:2 Format. Die ISO Empfindlichkeit geht von ISO100 bis 12.800 und ist erweiterbar auf ISO64 - 25.600.</p><p>Einfacher Autofokus (AFS), durchgängiger (AFC), direkter manueller Fokus (DMF) und vollständiger manueller Fokus (MF) sind verfügbar. Mit Sonys sehr effektiver Fokuslupe und Fokus-Peaking Optionen stehen hilfreiche Unterstützungen zur Seite.</p><p>Der EVF und das neigbare LCD-Display sind beide von hoher Qualität, auch wenn das Display kein Touchscreen ist. Aufgrund der Größe und Gewicht der Kamera vermisst man den Touchscreen auch nicht unbedingt, es sei denn, die RX10 III steht auf einem Stativ.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jZweZCJExBeSmXKMpefhGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LQsfPfwvBZmy78d64VrWLB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iTypRoj7gqWsxo2sVWgUNB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Wir können nicht anders und müssen die Größe und das Gewicht der Sony RX10 III ansprechen. Die Kamera liegt gut in der Hand, trotzdem werden vermutlich einige Nutzer vor der Größe und auch dem Preis zurückschrecken (vor allem solche, die die Kamera eher im Alltag nutzen wollen). Hier stünde mit ähnlicher Brennweitenspanne die Canon Powershot G3 X oder womöglich die Panasonic Lumix FZ330/ FZ300 bereit, diese hat jedoch einen kleineren Sensor. Ihre 4K Videoperformance hat uns letztes Jahr dennoch beeindruckt. Die Canon hat ein weniger lichtstarkes Objektiv und keinen EVF, die Lumix FZ330/FZ300 profitiert zwar sogar von einer durchgängigen 2,8er Blende, besitzt aber wie erwähnt einen deutlich kleineren Sensor.</p><p>Wenn man die maximale Bildqualität einer Bridgekamera sucht, kommt man um die führende Performance des Zeiss Vario-Sonnar T* Objektivs der Sony RX III nicht herum. Ambitionierte Fotografen, die eine Bridgekamera mit hoher Brennweite und Top-Performance suchen, werden diese Kamera sehr attraktiv finden. Ob sie bereit sind den Preis von aktuell 1000 Euro zu zahlen ist eine andere Frage (im Vergleich zur UVP von 1.599,00€ ist sie bereits sehr im Preis gefallen!). Verglichen mit den genannten Konkurrenten ist sie weiterhin deutlich teurer, spielt aber wie erwähnt bei einigen Features in einer eigenen Liga und sollte daher viele Fotografen mit Ambitionen ansprechen.</p><h2 id="aufbau-und-handling">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Vor Staub und Feuchtigkeit geschützt</strong></li><li><strong>Angenehmer Handgriff</strong></li><li><strong>Wiegt 1095 g</strong></li></ul><p>Das erste was man beim Halten der Kamera bemerkt, ist ihre Größe und ihr Gewicht. Sie ist deutlich größer und schwerer als andere Bridgekameras. Mit Akku und SD Karte kommt die Sony RX10 III auf 1050 g und damit auf über ein Kilo. Somit hat sie eher DSLR-Maße, sowohl in Bezug auf das Gewicht aber auch mit ihren Abmessungen von 132,5 x 94,0 x 127,4 mm. Sie fühlt sich deutlich größer und schwerer an als die Canon 3GX. Einen großen Anteil daran hat sicher das große 24-600 mm Objektiv mit einem Durchmesser von 72 mm.</p><p>Trotz der Plastik-Haptik fühlt sich die Kamera solide verarbeitet an und ihr deutlich vorstehender Handgriff und abgerundeter Gehäuse-Style bietet einen sicheren und angenehmen Sitz in der Hand. Für kleine Hände mag der Kameragriff etwas zu groß erscheinen, passt jedoch sehr gut zu den Proportionen der restlichen Kamera. Die Ergonomik und die Platzierung der Knöpfe und Drehräder wirkt für durchschnittliche Hände jedoch sehr passend und gut durchdacht.</p><p>Der An/Aus-Schalter ist ein liegender Kippschalter und ist in den Auslöse-Knopf auf der Oberseite des Handgriffs angebracht. Er ist einfach zu erreichen und lässt sich gut bedienen. Ein Kippwippenschalter vorne am Auslöser ermöglicht ein problemloses Zoomen. Der Auslöser ist auch mit einem Anschluss für Fernauslöser versehen, sodass man hier einen Fernauslöser anschließen kann. Die Kamera fährt schnell hoch, jedoch vergeht ein kurzer Moment bis das Objektiv in einer Startposition von 24 mm ist.</p><div><blockquote><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden.</p></blockquote></div><p>Das Modus-Wahlrad (links) und das Belichtungskorrktur-Drehrad haben eine raue Oberfläche und das richtige Maß an Widerstand, um jede Justierung perfekt vornehmen zu können. Zwei personalisierbare Funktionsknöpfe, ein LCD Licht und ein Knopf für den klappbaren Blitz sind auf der rechten Seite ebenfalls zu finden. Dahinter befindet sich ein kleines LCD Display, welches die Haupt-Einstellungen anzeigt. Der kleine aber solide verarbeitete Klapp-Blitz und Blitzschuh komplettieren die obere Seite des Gehäuses.</p><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden. Es sind ebenso zwei Ringe für Zoom und Fokus im Objektiv verbaut. Der Zoomring funktioniert dabei etwas genauer als die Zoomkippe am Auslöser. Der Fokusring reagiert sofort und ist einfach zu handhaben, es gibt auch einen Fokus-Halte Knopf auf der linken Seite des Objektivs. Auf der linken Seite der Kamera befindet sich auch ein Schalter für die diversen Fokus-Modi, dieser ist jedoch etwas fiddelig in der Bedienung. Der schnelle Zugriff auf diese Einstellung ist jedoch ein Pluspunkt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xMfS9czWaNFjPjkJGZK9GB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mhDteBtJ88UPVvnjQ2akMB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m5t8iRmiSiKuerSiRb3UGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/REnoBy9t42B2N6o6ctoKGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PHTYLAgDAr3Vd7Tee8KiGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GnQFFfyFR5KjmoZZrQjJFB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Einen Großteil der Rückseite der RX10 III verschlingt das 3 Zoll LCD-Display mit seinen 1.228.800 Pixel. Der elektronische XGA OLED Sucher ist exzellent und bietet eine Auflösung von 2.359.296 Pixeln. Er funktioniert einwandfrei, ist hell und klar. Der EVF besitzt eine Vergrößerung von 0,7 x, einen Augensensor für ein Automatisches Umschalten vom Display zum Sucher und einen vernünftigen Sehstärkenausgleich. Eine Gegenlichtblende ist ebenso wie eine Objektivkappe enthalten.</p><p>Menü- und Filmknöpfe befinden sich auf beiden Seiten des EVFs. Das hintere Kontrolldrehrad arbeitet problemlos und ist einfach zu erreichen. Das ermöglicht die Auswahl und Änderung diverser Einstellungen. Das Kontrollrad und der Center-Knopf ermöglichen auch die Verschiebung und Größe des Fokusbereiches bei der Nutzung des flexiblen Fokuspunkts AF. Knöpfe für AE Lock, Quick Function, Wiedergabe und Löschen vervollständigen die Knöpfe. Der Löschknopf lässt sich auch als dritter personalisierter Knopf nutzen.</p><h2 id="performance-und-bildqualit-xe4-t">Performance und Bildqualität</h2><ul><li><strong>Objektiv ist gut und scharf</strong></li><li><strong>Autofokus schwächelt bei schlechten Lichtsituationen</strong></li><li><strong>Exzellente Ergebnisse mit dem 20,1 MP 1 Zoll Sensor</strong></li></ul><p>Mit Blick auf die RX10 II erwartet man vom neuen 24 - 600 mm Objektiv eine Leistungssteigerung und wird nicht enttäuscht. Das Objektiv der Sony RX10 III arbeitet über seine gesamte Zoomreichweite außerordentlich gut. Details sind möglicherweise ein kleines bisschen weniger scharf als bei der RX10 II, das ist bei der deutlich höheren Brennweitenspanne jedoch kein Wunder.</p><p>Bei den meisten Brennweiten ist das Objektiv trotz offener Blende ausgesprochen scharf. Am oberen Ende der Brennweite ließ sich in unserem Testmodell auf der linken Seite ganz außen ein etwas weicher gezeichnetes Bild feststellen, die rechte Seite war jedoch gestochen scharf. Womöglich gab es ein Sensor/Objektivproblem im Review-Modell. Denn generell ist selbst bei Telefoto-Brennweiten bis zu den maximalen 600 mm das Bild über die gesamte Breite eindrucksvoll detailreich. </p><p>Die Schärfe nimmt minimal zu wenn man kleinere Blenden wählt, jedoch nur wenig und das ist auch bei den Objektiven von DSLRs und DSLMs ein paar Stufen über der offensten Blende so. Lichtbeugung lässt sich ab Blende 11 feststellen, mit etwas Nachschärfen ist das aber kein Problem und die Details bleiben weiterhin gut wahrnehmbar. Gehst du über Blende 11 hinaus, sinkt die Qualität, bei Blende 16 fällt die Qualität dann - wie erwartet - deutlich ab.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="7h5R5YP3RU7if7vqqa4vxg" name="" alt="Sony RX10 III Review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/115ceb7c154703f011b7a71f4e567d72-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Details mit der RX10 III bei RAW Aufnahmen und einer offenen Blende von f/4 und ausgereizter Brennweite sind sehr beeindruckend. Auch die JPEG Bilder liefern ein befriedigendes Ergebnis.Dieses Bild wurde in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0164.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GVXPBAAHHFWWZm67oK9REh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/f34020bd80c5df4e0b0e06be33389e58-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben sind sehr kraftvoll und benötigen manchmal etwas Entsättigung. Das Licht war bei diesem Foto sehr hart, die RAW Datei ließ sich in Lightroom und Photoshop jedoch problemlos den Wünschen entsprechend korrigieren und anpassen. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0255.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Unscharfe Bereiche stellen sich angenehm dar, f/2,4 ist jedoch nur bis 35 mm verfügbar, ab 100 mm ist dann f/4 die offenste Blende. Das bedeutet zwar etwas weniger Freistellungsoptionen bei höheren Brennweiten, hier bietet f/4 aber dennoch eine beeindruckende offene Blende, verglichen mit den meisten Bridgekameras der Konkurrenz. Verzerrung und chromatische Aberration bleiben durchgängig im Rahmen, auch bei schwierigeren Lichtsituationen.</p><p>Das Objektiv liefert sowohl bei nahen als auch fernen Objekten beeindruckende Detailtreue und seine beeindruckende Nahgrenze von 3 cm (bei 24 mm) und 72 cm (bei 600 mm) machen das Objektiv noch vielfältiger. Die meisten Nutzer werden vermutlich in RAW fotografieren, aber die Qualität der JPEGs der RX10 III sind ebenfalls beeindruckend. Die Farben sind kraftvoll, angenehm und lassen sich gut anpassen, die Auflösung und der Dynamikumfang sind für eine Bridgekamera sehr gut.</p><p>Sogar bei höheren ISO Zahlen ist das Bildresultat selbst bei JPEG beeindruckend. Mit ein bisschen Rauschunterdrückung in der Bildbearbeitung erhält man so bis ISO1600 noch sehr saubere und detaillierte Bilder. Die RAW-Bilder haben hier sogar noch etwas mehr Detail, die JPEGs sind jedoch nur geringfügig schlechter. Über ISO1600 bleibt die Bildqualität gut, das Rauschen bleibt in der Nachbearbeitung gut kontrollierbar. Bis ISO6400 lassen sich Fotoabzüge so problemlos bis A3 erstellen. Noch höhere ISO Werte erzeugen zwar akzeptable Bilder, die man jedoch nicht mehr großformatig drucken lassen sollte.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="zk6VZCBNcrZmWgSktcrjRh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35e0b373783d89ea5002f45b9e1db3aa-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben und der Bildstil wirken angenehm, JPEGs sehen ebenfalls gut aus aber RAW bietet eben mehr Spielraum in der NachbearbeitungBearbeitet in Lightroom. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0274.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="oRNbdETYR2rDjzADqApnWh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ad38d221f47f1b48aa76678fd6e1e0cf-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Das 24-600 mm Objektiv der RX10 III in seinem weitesten Winkel.RAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0350.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="bsPPy8oSQKu8murKUTYMkh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7d291f57353ca08de6f30ea9daadb23a-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die gleiche Szene: reingezoomt mit 600 mmRAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0351.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Die Messmethoden sind akkurat und der Dynamikumfang beeindruckt - bei RAW und JPEG, selbst ohne HDR zu nutzen. Der automatische Weißabgleich (AWB) ist sehr genau in sonnigen Situationen, rutscht bei schattigen Situationen aber etwas ins Blaue mit einem Drift ins Magenta. Hier hilft der Wolken-Weißabgleich, der nur leicht ins Warme hineinzieht.</p><p>Der Autofokus ist bei der RX10 III ein Wechselbad der Gefühle. Bei geringerer Brennweite und damit breiten Bildausschnitten ist der Autofokus auf Zack, sowohl für Fotos als auch für Video. Bei höheren Brennweiten ist der AF sehr langsam, was aber auch nicht verwundert. Bei einer fest verbauten Linse dieser Brennweiten-Weite hat die Kamera bei 600 mm eine enorme Länge durchzumessen. Hier könnte man seitens der Software möglicherweise bestimmte Mindestdistanzen festsetzen. Aber man darf nicht vergessen, wir sprechen immer noch über eine Bridgekamera für aktuell um die 1000 Euro und nicht über eine Wildlife- oder Sport-Fotoausrüstung im fünfstelligen Bereich.</p><p>Dieses AF-Problem verstärkt sich natürlich bei der Verfolgung von sich schnell bewegenden Objekten. Hier hilft es zumindest etwas, wenn man den Center Lock aktiviert und die Serienbildgeschwindigkeit verringert. Die RX10 III hat dabei übrigens keinen Blackout (schwarzes Bild während die Kamera das Foto aufnimmt) bei den Auslösungen, was ein Verfolgen des Objektes sehr vereinfacht.</p><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0621.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="o9ddiKsAxi69EAh4ArCv4i" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/34688c898d79bf89ccbf3ad416ee32b2-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Bei höheren Brennweiten erhält man trotz der dann maximal offenen Blende von f/4 eine schöne Freistellung der Motive.RAW Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0641.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="HmhD3oxXfT6esFG3St6MAi" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/37a7534e5b0e036f7b0308db7969834f-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Kreativ-Modi sind ein nettes Zusatzfeature. Hier wurde direkt in schwarz/weiß aufgenommen mit einer Unterbelichtung von einer Stufe und einer Kontrasterhöhung von +2, um dieses ruhige, fast schon gezeichnet wirkende Bild zu erhalten. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0700.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Sonys SteadyShot Bildstabilisierung ist sehr effektiv und zusammen mit der ISO Automatik und einer eingestellten Mindest-Verschlusszeit kann man sicherstellen, dass man keine verwackelten Bilder erhält. Die RX10 III ist eine große Kamera mit einer vor allem im Telebereich langen Linse davor. Bei höheren Brennweiten geht man mit einer Verschlusszeit von mindesten 1/125 sek auf Nummer sicher, bei geringerer Brennweite reicht dank der Bildstabilisierung meist 1/25 sek Verschlusszeit.</p><p>Obwohl die RX10 III eher auf den ambitionierteren Fotografen ausgelegt ist, besitzt die Kamera trotzdem eine große Menge an Szenen-Modi, kreativen Styles und Bildeffekten, die Spaß machen und dem einen oder anderen Nutzer sicher gefallen sollten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass Sony viele Features aus seinen High-End Systemkameras eingebaut hat - wie zum Beispiel die Selbstauslöser-Funktion mit Mehrfachbelichtungsoptionen.</p><p>Auch Video-Fans werden nicht enttäuscht mit einer ganzen Reihe von Filmfunktionen in 4K und HD und der Möglichkeit 8 MP Standbilder aus den 4K Videos zu extrahieren. Dank des HFR-Modus (High Frame Rate) kann man Zeitlupen-Video erstellen. Wie im Foto Modus hat die RX10 III auch bei Videos kein Problem mit gemischten und harten Lichtsituationen.</p><h2 id="fazit">Fazit</h2><p>Die Sony RX10 III ist eine durchgängig fähige Kamera in den meisten Situationen. Der helle und detailliert auflösende Sucher als auch das herausstechend gute 24 - 600 mm f/2.4 - 4 Zoom-Objektiv, kombiniert mit eine Fülle an weiteren Features und Funktionen für Fotos und Videos machen diese Kamera zu einer hervorragenden Wahl für Foto- und Video-Enthusiasten. Sie liefert für eine Bridgekamera konkurrenzlos gute Foto- und Videoqualität.</p><p>Der Autofokus schwächelt zwar etwas und der ein oder andere mag die Größe und das hohe Gewicht bemängeln, nichtsdestotrotz ist die RX10 III schwer zu schlagen solange man nicht nur Action-Fotografie betreiben möchte. Als All-in-one Kamera oder Reisekamera ist sie schwer zu schlagen. Dieses Kraftpaket hat aber natürlich seinen Preis.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Sony Alpha A7 III Test ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Alpha A7 III bildet bei Sony das untere Ende der spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor und soll sowohl interessierte Fotoenthusiasten als auch Profis ansprechen.</p><p>In der Vergangenheit hat die A7 Reihe im Vergleich zur A7R und A7S Reihe immer etwas stiefmütterlich gewirkt. Während die Pixelkanone A7R und das Lowlight-Wunder A7S im Foto- und Videobereich neue Maßstäbe setzten, galt die A7 Reihe immer etwas als das Basismodell mit soliden Features aber ohne besonders in Erscheinung zu treten.</p><p>Das könnte sich nun mit der dritten Generation der A7 ändern. Denn mit einer ganzen Reihe von Features, die den Flaggschiffen <a href="https://www.techradar.com/reviews/sony-alpha-a9">Alpha A9</a> <em>(englischsprachig)</em> und <a href="https://www.techradar.com/reviews/sony-alpha-a7r-iii-review">Alpha A7R III</a> <em>(englischsprachig)</em> entstammen, wirkt die Alpha A7 III in keinster Weise mehr wie ein Basismodell.</p><h2 id="die-features">Die Features</h2><ul><li><strong>Vollständig neuer, rückwärtig belichteter 24,2 MP Sensor</strong></li><li><strong>5 Achsen Bildstabilisator, der 5 Verschlussstufen kompensiert</strong></li><li><strong>4K Video bei voller Nutzung der Sensorbreite (kein Crop)</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony Alpha A7 III Specs</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 24,2MP rückwärtig belichteter Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens mount:</strong> Sony FE</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll tilt-angle Touchscreen, 921.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Burst shooting:</strong> 10 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 693-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Konnektivität:</strong> Wi-Fi, NFC und Bluetooth</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkuleistung:</strong> 710 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 650 g</p></div></div><p>Sony hatte keine Ambitionen, die Auflösung der Alpha A7 III zu erhöhen und somit bleibt diese bei 24,2 MP, genau wie beim Vorgänger auch. Trotzdem ist der Sensor komplett neu entwickelt und bietet eine rückwärtig belichtete Struktur, die zusammen mit dem aktuellsten BIONZ X Bildprozessor die Lichtempfindlichkeit deutlich verbessert - verglichen mit dem Vorgänger. Die ISO lässt sich bis 204.800 ausreizen (wie auch bei der Alpha A9) und bietet damit drei Stufen mehr als die A7 II mit ihrem Limit von „nur“ 25.600. Sony selbst erwähnt auch, dass die A7 III bei ihren 14 Bit RAW Dateien einen <a href="https://www.techradar.com/news/the-a-to-z-of-photography-dynamic-range">Dynamikumfang <em>(englischsprachig)</em></a> von 15 Stufen erreichen würde.</p><p>Der elektronische Sucher (EVF) reicht mit 2,3 Mio. Pixeln nicht an den EVF der A7R III mit seinen 3,8 Mio. Pixeln heran. Aber auch der EVF der A7 III hat einen leicht höheren Vergrößerungsfaktor von 0,71x auf nun 0,78x bekommen.</p><p>Wie bei anderen kürzlich vorgestellten Sony Kameras hat auch die Alpha A7 III nun ein touchfähiges 3 Zoll Neige-Display und ermöglicht so einige essentielle Funktionen wie das Setzen des Fokuspunktes und ein schnelles Navigieren durch die Bildergalerie. Allerdings bleibt die A7 III eine tiefergehende Navigation durch das Kameramenü via Touch weiterhin schuldig.</p><p>Das 5 Achsen In-Body Bildstabilisator System der Alpha A7 III wurde ebenfalls verbessert. Dieses bietet nun eine Stabilisierung, die einer Verschlusszeit-Kompensation um 5 Stufen entspricht. Beim Vorgänger waren es 4,5.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SbhkoexzS2g4FR65xjew5d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VEXEvvdDKARZPLUqA8c9Xb-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/QUYMxa3JSsiyGc3UZURPJc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wuFK6H8oCQKS7M3EA9RSyc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8o2LfUh2mPfXFJ4ibCCafd-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Es ist keine große Überraschung, dass die A7 III Videos in 4K aufzeichnen kann. Bei einer Bildrate von 24 p wird die volle Breite des Sensors genutzt, bei vollem Pixelreadout und ohne Pixelbinning. Dadurch wird eine Pixelmenge, die ungefähr einer 6K Videoauflösung entspricht, verarbeitet (2,4 mal soviel wie für ein 4K Video eigentlich benötigt). Erst dann wird das Material oversampled, um ein 4K Videobild zu erzeugen, das laut Sony eine außergewöhnliche Detailtreue und Tiefe besitzt. Wenn man mit 30 Bildern pro Sekunde filmt, steht einem noch eine 1,2x Crop-Option zur Verfügung, mit der ungefähr ein 5K Ausschnitt des Sensors genutzt wird.</p><p>Wie die Alpha A7R III bietet auch die Alpha A7 III ein neues HLG (Hybrid Log-Gamma) Profil, das einen direkten HDR Workflow ermöglicht, sodass HDR (HLG) fähige Fernseher das 4K HDR Bild ausspielen können.</p><p>Ebenso sind S-Log2 und S-Log3 verfügbar, um ein ausführlicheres Colorgrading zu ermöglichen. Diese sind in Full HD bis zu einer Framerate von 120 fps nutzbar.</p><p>Die Alpha A7 III bietet zwei SD Karten Slots, jedoch unterstützt nur einer von ihnen die schnelleren UHS-II Karten, genauso wie es die Alpha A7R III tut. Sony bietet in der A7 III Wi-Fi und NFC, um Bilder zu transferieren, aber kein Bluetooth (was eine energiesparende, dauerhafte Verbindung zwischen der Kamera und einem Smartdevice für einen reibungslosen Bildtransfer ermöglichen würde).</p><h2 id="aufbau-und-handling-2">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Design identisch mit der Alpha A7R III</strong></li><li><strong>Besitzt einen Mehrfachauswahl-Joystick und einen AF-On Knopf</strong></li><li><strong>Staub- und wetterfest</strong></li></ul><p>Die Alpha A7 III hat den gleichen Body wie die Alpha A7R III, womit die A7 III die gleichen Verbesserungen in Sachen Bedienung bekommen hat, wie ihre höher auflösendere Schwester.</p><p>Obwohl es kein spezielles Modus-Wahlrad oder eine Fokusmodus-Auswahl gibt, profitiert die Alpha A7 III trotzdem vom neuen Mehrfachauswahl-Joystick. Wie bei der A7R III sorgt der Joystick für eine deutliche Verbesserung der Bedienung, da man die AF-Punkte nun viel schneller korrekt einstellen kann. Der spezielle AF-On Knopf auf der Rückseite der Kamera ist eine weitere Verbesserung, um auf Knopfdruck neu zu fokussieren. Dabei ist der Knopf schön positioniert, auch wenn wir es nicht schlecht fänden, wenn er haptisch noch etwas mehr hervortreten würde, damit er einfacher zu bedienen ist.</p><div><blockquote><p>Alle wichtigen Tasten und Zifferblätter der Alpha A7 III sind versiegelt, um sie vor Staub und Feuchtigkeit zu schützen.</p></blockquote></div><p>Das hintere Wahlrad ist etwas höher angesetzt als noch bei der Alpha A7 II. Es ist somit nun unwahrscheinlicher, dass du zufällig Einstellungen änderst, da der Widerstand des Wahlrades ein wenig größer ist.</p><p>Ein anderer erfreulicher Einfluss der A7R III ist, dass der Augensensor für den EVF sich nun deaktiviert, wenn der Bildschirm ausgeklappt wird. Damit kann man zum Beispiel auf Hüfthöhe Bilder aufnehmen, ohne dass der Bildschirm ausgeht und der EVF an geht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4zrAimAx5iZSBQEXAvikXC-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Pz7vuSzTSpbLWnQVmhTELE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dWNk74e6f2m7Af6T9XZm6E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wZoQvwzisuR4K2fCCP43GE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4wnSvTMyrencKsEdhPyP3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Generell ist das Gehäuse ein wenig breiter als bei der A7 II, fühlt sich jedoch dank des verbesserten Handgriffs besser an. Genau wie der Gesamteindruck des hauptsächlich aus Magnesium gebauten Gehäuses, welches dem der Alpha A7R III entspricht. Es hat jedoch nicht genau dieselbe Robustheit, da die Rückseite der A7R III zwar auch aus Magnesium geformt ist, während bei der A7 III jedoch Plastik verwendet wurde.</p><p>Wie man es bei einer Kamera dieser Preisklasse erwartet, sind alle wichtigen Knöpfe und Drehräder geschützt, um Staub und Feuchtigkeit keine Chance zu bieten. Wir haben allerdings genau wie bei der A9 feststellen müssen, dass die 3 Abdecklaschen an der Seite der Alpha A7 III (für den Zugang zu den meisten Anschlüssen) nicht das hohe Niveau an Abdichtung besitzen, welches wir uns erhofft haben. Die Schutzklappen fühlen sich etwas fadenscheinig an, auch weil es dort gleichzeitig keine Gummidichtungen zu geben scheint. Man sollte also definitiv doppelt kontrollieren, ob diese Abdeckungen korrekt verschlossen sind, wenn man unter nicht perfekten Wetterbedingungen fotografieren will.</p><p>Während das Menü der A7III so ausführlich ist, wie das seines Vorgängers, ist die Navigation im neuen farbstrukturierten System etwas einfacher. Wenn man erstmal die verschiedenen frei belegbaren Knöpfe der Kamera eingestellt hat und von den diversen direkt am Gehäuse montierten Kontrollmöglichkeiten Gebrauch macht, sollte man sich nur noch selten in das eigentliche Menü vertiefen müssen.</p><h2 id="autofokus">Autofokus</h2><ul><li><strong>Gleiches 693-Punkte AF System wie bei der Alpha A9</strong></li><li><strong>93% Abdeckung</strong></li><li><strong>Fokussiert bis -3EV </strong></li></ul><p>Man sieht es nur selten, dass ein Hersteller das AF-System des Top-Modells nimmt und es in eine Kamera einbaut, die nur die Hälfte davon kostet. Doch genau das hat Sony mit der Alpha A7 III getan.</p><p>Die Alpha A7 III bekommt den gleichen brillanten 693-Punkte Autofokus mit Phasendetektion, welchen auch die Alpha A9 besitzt.</p><p>Das ist ein riesiger Schritt verglichen mit dem nun eher schwach wirkenden 117-Punkte AF aus der Alpha A7 II. Das neue System bietet eine beeindruckende Abdeckung von 93% des Bildbereiches mit einem zusätzlichen 425 Kontrastdetektionspunkt-System zur Unterstützung. Damit funktioniert der Autofokus bis zu einer schwachen Belichtungsstufe von -3EV.</p><p>Gleichzeitig bietet die Alpha A7 III eine große Bandbreite an AF-Modi, um dem Fotografen das Fokussieren so einfach oder so detailliert und dezidiert zu machen, wie es die Situation jeweils erfordert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/5A4vMuZ8c26YnZG6wXbYvS-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Das Eye AF-System ist sehr gut, da es sich mit Leichtigkeit an dieses Motiv anpasst. Sony Alpha A7 III mit 85 mm f/1,4; 1/1600 sec bei f/1,4; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NqJ6uaiVvPLaiJtVZaGGUR-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Das AF-Tracking der Alpha A7 III ist sehr beeindruckend und folgt diesen Motiven fröhlich durch den Raum. Sony Alpha A7 III mit 24 - 70 mm f/2,8; 1/640 sec bei f/3,2; ISO6400</figcaption></figure></figure><p>Wie auch bei der Alpha A9 ist die Tracking-Leistung sehr eindrucksvoll. Zum Beispiel im durchgängigen AF-Modus (AFC) und einem der ausgefeilten AF-Modi wie dem Lock-on: Flexibler Punkt M. Zwar kann das Tracking-System von schnellen und unregelmäßigen Bewegungen verwirrt werden, generell ist der Autofokus aber sehr erstaunlich und zuverlässig. Wenn man ein Shooting voller Action plant, gibt es keinen Zweifel daran, dass diese Kamera eines der besten Tracking-Systeme besitzt. Für den Preis der A7 III ist das extrem beeindruckend.</p><p>Zusätzlich bekommt die Alpha A7 III auch Sonys neuesten Augen-Autofokus. Das ist ein geniales Feature für Porträt-Fotografie, wie auch für Gesellschaftsfotografen. Das System fokussiert und folgt den Augen der Person im Bild, selbst wenn sie kurz hinunter oder von der Kamera wegschaut.</p><h2 id="performance">Performance</h2><ul><li><strong>Geschwindigkeit der Serienbild-Aufnahme verdoppelt (Im Vergleich zur A7 II)</strong></li><li><strong>Neuer Silent Shutter Modus</strong></li><li><strong>Deutlich verbesserte Akkulaufzeit</strong></li></ul><p>Im Gegensatz zur Alpha A7 II, die lediglich 5 Fotos pro Sekunde schießen konnte, verdoppelt die Sony Alpha A7 III diese Zahl zu sehr beeindruckenden 10 Fotos pro Sekunde. Diese Leistung verdankt die Kamera unter anderem dem Front-End LSI, welcher in der A7 III verbaut ist und die Performance der Kamera in einigen Bereichen deutlich verbessert.</p><p>Die Buffer-Kapazität der Kamera liegt bei sehr beeindruckenden 89 komprimierten RAW-Fotos (oder 40 unkomprimierten), bei JPEG Dateien ist für die Alpha A7 III im 10 fps Modus erst nach 177 Fotos Schluss, ein großer Sprung nach vorne im Vergleich zum 52 JPEGs fassenden Buffer Speicher der A7 II. Das sollte mehr als ausreichen, um alle Ansprüche an den Serienbild-Modus in dieser Preiskategorie zufriedenzustellen.</p><p>Solltest du einmal diskret oder in einer leisen Umgebung fotografieren wollen, besteht die Möglichkeit, den elektronischen Verschluss der Alpha 7 III zu nutzen. Dieser bietet mit dem Silent Mode eine geräuschlose Option, ohne auf die Serienbild-Geschwindigkeit von 10 fps verzichten zu müssen.</p><div><blockquote><p>Die Batterie ist für bis zu 710 Aufnahmen ausgelegt, eine große Verbesserung gegenüber den 350 Aufnahmen der Alpha A7 II.</p></blockquote></div><p>Der Sucher ist groß und hell, ebenso ist seine Schärfe sehr gut. Wenn wir uns überhaupt beschweren können, dann über ein wenig Tearing (Bildartefakte mehrerer aufeinanderfolgender Frames im gleichen Bild) wenn man die Kamera zu schnell hin und her bewegt.</p><p>Das rückwärtige Display ist sehr gut, aber genau wie bei anderen Kameras der Sony Alpha-Reihe gibt es noch Luft nach oben, was die Integrierung von Menüsteuerung und Einstellungsoptionen via Display angeht.</p><p>Der 5 Achsen-Bildstabilisator der Alpha A7 III arbeitet vorzüglich, sodass man problemlos mit geringeren Verschlusszeiten fotografieren kann und trotzdem scharfe Bilder erhält.</p><p>Sony hatte lange Probleme mit der Akkuleistung, aber es scheint, dass sie mit der Alpha A7 III diese Schwachstelle überwunden haben. Der Akku soll 710 Fotos lang halten, was eine große Verbesserung zu den 350 Bildern je Akku bei der Alpha A7 II ist. Die Leistung der A7 III übersteigt sogar die 480 Bilder je Akku der Alpha A9.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t-2">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Exzellente ISO-Leistung</strong></li><li><strong>Detailreiche Bilder</strong></li><li><strong>Eindrucksvoller Dynamikumfang</strong></li></ul><p>Wie bei Sonys anderer spiegellosen vollformatigen 24,2 MP Kamera, der Alpha A9, ist der Sensor fähig, Bilder mit exzellenter Detailtiefe zu liefern. Solange man nicht vor hat, großformatige Druckerzeugnisse über A2 Format zu produzieren, macht die Alpha A7 III einen umwerfenden Job. Bei Bedarf an höherer Auflösung steht mit der A7R III eine Alternative bereit (42,2 MP).</p><p>Zwar profitiert der Sensor der A7 III nicht vom Stack-Design der Alpha A9, mit der übernommenen Technologie des rückwärtig belichteten Sensor ist jedoch auch die Alpha A7 im Stande, exzellente ISO-Leistung zu liefern. Bei Standardempfindlichkeit wirken die Bilder unglaublich sauber und frei von Rauschen. Selbst bei ISO6400 bestehen die Ergebnisse eine genaue Inspektion. Man findet zwar sehr feines Helligkeitsrauschen, was jedoch die Bildqualität nicht wirklich beeinflusst.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wCgHb9T9a84z47QWxWMfyN-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/800 sec bei f/11, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ZGX9eKg9McrqPEVZm9Z9sh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/30 sec bei f/5,6; ISO1600</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/poiUrHMDzHFkKpapw9vSxg-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/125 sec bei f/10, ISO160</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/V7HmascV3xDXLqLfTossJc-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/2000 sec bei f/7,1; ISO6400</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zRhtHa3S53f6E8GuBzTEoQ-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/250 sec bei f/7,1; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NxEKUwPD5rR7D82b6mLMQS-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/250 sec bei f/7,1; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8UqWYkbhvpYQWUxuHGL7Rh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/125 sec bei f/5,6; ISO500</figcaption></figure></figure><p>Geht man noch weiter und nutzt ISO 12.800, so sollte man dennoch befriedigende Ergebnisse erhalten. Das Bildrauschen in der Helligkeit ist etwas stärker, aber noch nicht zu stark. Man bemerkt gerade bei den RAW-Dateien ein Farbrauschen, das allerdings in der Nachbearbeitung einfach zu kompensieren ist.</p><p>Die Alpha A7R III mag zwar die A7 III beim Dynamikumfang übertreffen, jedoch nicht besonders. Der Sensor der A7 III bietet hier eine große Flexibilität; man belichtet die Highlights korrekt und kann trotzdem noch problemlos viele Details aus den Schatten herausholen, wenn man die RAW-Dateien nachbearbeitet.</p><h2 id="fazit-2">Fazit</h2><p>An die atemberaubende Performance oder Auflösung ihrer großen Brüder kommt die Alpha A7 III nicht ganz heran. Trotzdem ist sie eine brillante Kamera, die die meisten Ansprüche vieler Fotografen erfüllt.</p><p>Sony hat einige der besten Features seiner Flaggschiffe Alpha A9 und A7R III genommen und sie in eine einzelne Kamera gesteckt, die eine fantastische Mischung aus Performance und Bildqualität bietet.</p><p>Der 693-Punkte Autofokus ist umwerfend und die konkurrierenden Kameras anderer Hersteller zu gleichen Preisen sind nicht ansatzweise so ausgereift, wie es die Alpha A7 III ist. Die Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps sollte ebenfalls die Bedürfnisse der meisten befriedigen. Der rückwärtig belichtete 24,2 MP Vollformat Sensor liefert durchgängig exzellente Ergebnisse im gesamten ISO Bereich, während der Dynamikumfang nicht weniger beeindruckt.</p><p>Währenddessen ermöglicht das weiterentwickelte Gehäuse, welches der Alpha A7R III entstammt, ein deutlich angenehmeres Handling als es der Vorgänger getan hat und die Möglichkeit 4K Videos ohne Crop zu drehen, macht die A7 III zu einer sehr vielseitigen Kamera.</p><p>Natürlich gibt es noch Raum für Verbesserungen, wie zum Beispiel mehr Einstellungs- und Kontrollmöglichkeiten via Touchscreen oder eine Reduzierung des Tearings im EVF. Wir sind auch etwas skeptisch im Hinblick auf den Witterungsschutz an den Zubehöranschlüssen - aber Sony meint augenscheinlich, sie hätten genug getan, um das Innere der Kamera ausreichend vor den Witterungen zu schützen.</p><p>Diese Beanstandungen sind jedoch nur kleine Aspekte und verblassen, wenn man die wirklich große Menge an Features der Alpha A7 III betrachtet. Für den Preis dieser Kamera kann man sich nicht mehr wünschen.</p><h2 id="konkurrenz">Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uCW79g7eHDsWZnyyJmCYq5-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Cyzn5FbBk9DtUWzj6RYdUa-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xkmHyBxnghbiwuqgyE7jXW-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/sony-alpha-a7-iii</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Sonys "grundlegende" spiegellose Vollformatkamera erhält ein längst überfälliges Update, das sie zu einer überzeugenden Option für viele macht. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[DSLRs]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                <p>Die Alpha A7 III bildet bei Sony das untere Ende der spiegellosen Systemkameras mit Vollformatsensor und soll sowohl interessierte Fotoenthusiasten als auch Profis ansprechen.</p><p>In der Vergangenheit hat die A7 Reihe im Vergleich zur A7R und A7S Reihe immer etwas stiefmütterlich gewirkt. Während die Pixelkanone A7R und das Lowlight-Wunder A7S im Foto- und Videobereich neue Maßstäbe setzten, galt die A7 Reihe immer etwas als das Basismodell mit soliden Features aber ohne besonders in Erscheinung zu treten.</p><p>Das könnte sich nun mit der dritten Generation der A7 ändern. Denn mit einer ganzen Reihe von Features, die den Flaggschiffen <a href="https://www.techradar.com/reviews/sony-alpha-a9">Alpha A9</a> <em>(englischsprachig)</em> und <a href="https://www.techradar.com/reviews/sony-alpha-a7r-iii-review">Alpha A7R III</a> <em>(englischsprachig)</em> entstammen, wirkt die Alpha A7 III in keinster Weise mehr wie ein Basismodell.</p><h2 id="die-features">Die Features</h2><ul><li><strong>Vollständig neuer, rückwärtig belichteter 24,2 MP Sensor</strong></li><li><strong>5 Achsen Bildstabilisator, der 5 Verschlussstufen kompensiert</strong></li><li><strong>4K Video bei voller Nutzung der Sensorbreite (kein Crop)</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony Alpha A7 III Specs</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 24,2MP rückwärtig belichteter Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens mount:</strong> Sony FE</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll tilt-angle Touchscreen, 921.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Burst shooting:</strong> 10 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 693-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Konnektivität:</strong> Wi-Fi, NFC und Bluetooth</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkuleistung:</strong> 710 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 650 g</p></div></div><p>Sony hatte keine Ambitionen, die Auflösung der Alpha A7 III zu erhöhen und somit bleibt diese bei 24,2 MP, genau wie beim Vorgänger auch. Trotzdem ist der Sensor komplett neu entwickelt und bietet eine rückwärtig belichtete Struktur, die zusammen mit dem aktuellsten BIONZ X Bildprozessor die Lichtempfindlichkeit deutlich verbessert - verglichen mit dem Vorgänger. Die ISO lässt sich bis 204.800 ausreizen (wie auch bei der Alpha A9) und bietet damit drei Stufen mehr als die A7 II mit ihrem Limit von „nur“ 25.600. Sony selbst erwähnt auch, dass die A7 III bei ihren 14 Bit RAW Dateien einen <a href="https://www.techradar.com/news/the-a-to-z-of-photography-dynamic-range">Dynamikumfang <em>(englischsprachig)</em></a> von 15 Stufen erreichen würde.</p><p>Der elektronische Sucher (EVF) reicht mit 2,3 Mio. Pixeln nicht an den EVF der A7R III mit seinen 3,8 Mio. Pixeln heran. Aber auch der EVF der A7 III hat einen leicht höheren Vergrößerungsfaktor von 0,71x auf nun 0,78x bekommen.</p><p>Wie bei anderen kürzlich vorgestellten Sony Kameras hat auch die Alpha A7 III nun ein touchfähiges 3 Zoll Neige-Display und ermöglicht so einige essentielle Funktionen wie das Setzen des Fokuspunktes und ein schnelles Navigieren durch die Bildergalerie. Allerdings bleibt die A7 III eine tiefergehende Navigation durch das Kameramenü via Touch weiterhin schuldig.</p><p>Das 5 Achsen In-Body Bildstabilisator System der Alpha A7 III wurde ebenfalls verbessert. Dieses bietet nun eine Stabilisierung, die einer Verschlusszeit-Kompensation um 5 Stufen entspricht. Beim Vorgänger waren es 4,5.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SbhkoexzS2g4FR65xjew5d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VEXEvvdDKARZPLUqA8c9Xb-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/QUYMxa3JSsiyGc3UZURPJc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wuFK6H8oCQKS7M3EA9RSyc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8o2LfUh2mPfXFJ4ibCCafd-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Es ist keine große Überraschung, dass die A7 III Videos in 4K aufzeichnen kann. Bei einer Bildrate von 24 p wird die volle Breite des Sensors genutzt, bei vollem Pixelreadout und ohne Pixelbinning. Dadurch wird eine Pixelmenge, die ungefähr einer 6K Videoauflösung entspricht, verarbeitet (2,4 mal soviel wie für ein 4K Video eigentlich benötigt). Erst dann wird das Material oversampled, um ein 4K Videobild zu erzeugen, das laut Sony eine außergewöhnliche Detailtreue und Tiefe besitzt. Wenn man mit 30 Bildern pro Sekunde filmt, steht einem noch eine 1,2x Crop-Option zur Verfügung, mit der ungefähr ein 5K Ausschnitt des Sensors genutzt wird.</p><p>Wie die Alpha A7R III bietet auch die Alpha A7 III ein neues HLG (Hybrid Log-Gamma) Profil, das einen direkten HDR Workflow ermöglicht, sodass HDR (HLG) fähige Fernseher das 4K HDR Bild ausspielen können.</p><p>Ebenso sind S-Log2 und S-Log3 verfügbar, um ein ausführlicheres Colorgrading zu ermöglichen. Diese sind in Full HD bis zu einer Framerate von 120 fps nutzbar.</p><p>Die Alpha A7 III bietet zwei SD Karten Slots, jedoch unterstützt nur einer von ihnen die schnelleren UHS-II Karten, genauso wie es die Alpha A7R III tut. Sony bietet in der A7 III Wi-Fi und NFC, um Bilder zu transferieren, aber kein Bluetooth (was eine energiesparende, dauerhafte Verbindung zwischen der Kamera und einem Smartdevice für einen reibungslosen Bildtransfer ermöglichen würde).</p><h2 id="aufbau-und-handling-2">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Design identisch mit der Alpha A7R III</strong></li><li><strong>Besitzt einen Mehrfachauswahl-Joystick und einen AF-On Knopf</strong></li><li><strong>Staub- und wetterfest</strong></li></ul><p>Die Alpha A7 III hat den gleichen Body wie die Alpha A7R III, womit die A7 III die gleichen Verbesserungen in Sachen Bedienung bekommen hat, wie ihre höher auflösendere Schwester.</p><p>Obwohl es kein spezielles Modus-Wahlrad oder eine Fokusmodus-Auswahl gibt, profitiert die Alpha A7 III trotzdem vom neuen Mehrfachauswahl-Joystick. Wie bei der A7R III sorgt der Joystick für eine deutliche Verbesserung der Bedienung, da man die AF-Punkte nun viel schneller korrekt einstellen kann. Der spezielle AF-On Knopf auf der Rückseite der Kamera ist eine weitere Verbesserung, um auf Knopfdruck neu zu fokussieren. Dabei ist der Knopf schön positioniert, auch wenn wir es nicht schlecht fänden, wenn er haptisch noch etwas mehr hervortreten würde, damit er einfacher zu bedienen ist.</p><div><blockquote><p>Alle wichtigen Tasten und Zifferblätter der Alpha A7 III sind versiegelt, um sie vor Staub und Feuchtigkeit zu schützen.</p></blockquote></div><p>Das hintere Wahlrad ist etwas höher angesetzt als noch bei der Alpha A7 II. Es ist somit nun unwahrscheinlicher, dass du zufällig Einstellungen änderst, da der Widerstand des Wahlrades ein wenig größer ist.</p><p>Ein anderer erfreulicher Einfluss der A7R III ist, dass der Augensensor für den EVF sich nun deaktiviert, wenn der Bildschirm ausgeklappt wird. Damit kann man zum Beispiel auf Hüfthöhe Bilder aufnehmen, ohne dass der Bildschirm ausgeht und der EVF an geht.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4zrAimAx5iZSBQEXAvikXC-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Pz7vuSzTSpbLWnQVmhTELE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dWNk74e6f2m7Af6T9XZm6E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wZoQvwzisuR4K2fCCP43GE-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4wnSvTMyrencKsEdhPyP3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Generell ist das Gehäuse ein wenig breiter als bei der A7 II, fühlt sich jedoch dank des verbesserten Handgriffs besser an. Genau wie der Gesamteindruck des hauptsächlich aus Magnesium gebauten Gehäuses, welches dem der Alpha A7R III entspricht. Es hat jedoch nicht genau dieselbe Robustheit, da die Rückseite der A7R III zwar auch aus Magnesium geformt ist, während bei der A7 III jedoch Plastik verwendet wurde.</p><p>Wie man es bei einer Kamera dieser Preisklasse erwartet, sind alle wichtigen Knöpfe und Drehräder geschützt, um Staub und Feuchtigkeit keine Chance zu bieten. Wir haben allerdings genau wie bei der A9 feststellen müssen, dass die 3 Abdecklaschen an der Seite der Alpha A7 III (für den Zugang zu den meisten Anschlüssen) nicht das hohe Niveau an Abdichtung besitzen, welches wir uns erhofft haben. Die Schutzklappen fühlen sich etwas fadenscheinig an, auch weil es dort gleichzeitig keine Gummidichtungen zu geben scheint. Man sollte also definitiv doppelt kontrollieren, ob diese Abdeckungen korrekt verschlossen sind, wenn man unter nicht perfekten Wetterbedingungen fotografieren will.</p><p>Während das Menü der A7III so ausführlich ist, wie das seines Vorgängers, ist die Navigation im neuen farbstrukturierten System etwas einfacher. Wenn man erstmal die verschiedenen frei belegbaren Knöpfe der Kamera eingestellt hat und von den diversen direkt am Gehäuse montierten Kontrollmöglichkeiten Gebrauch macht, sollte man sich nur noch selten in das eigentliche Menü vertiefen müssen.</p><h2 id="autofokus">Autofokus</h2><ul><li><strong>Gleiches 693-Punkte AF System wie bei der Alpha A9</strong></li><li><strong>93% Abdeckung</strong></li><li><strong>Fokussiert bis -3EV </strong></li></ul><p>Man sieht es nur selten, dass ein Hersteller das AF-System des Top-Modells nimmt und es in eine Kamera einbaut, die nur die Hälfte davon kostet. Doch genau das hat Sony mit der Alpha A7 III getan.</p><p>Die Alpha A7 III bekommt den gleichen brillanten 693-Punkte Autofokus mit Phasendetektion, welchen auch die Alpha A9 besitzt.</p><p>Das ist ein riesiger Schritt verglichen mit dem nun eher schwach wirkenden 117-Punkte AF aus der Alpha A7 II. Das neue System bietet eine beeindruckende Abdeckung von 93% des Bildbereiches mit einem zusätzlichen 425 Kontrastdetektionspunkt-System zur Unterstützung. Damit funktioniert der Autofokus bis zu einer schwachen Belichtungsstufe von -3EV.</p><p>Gleichzeitig bietet die Alpha A7 III eine große Bandbreite an AF-Modi, um dem Fotografen das Fokussieren so einfach oder so detailliert und dezidiert zu machen, wie es die Situation jeweils erfordert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/5A4vMuZ8c26YnZG6wXbYvS-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Das Eye AF-System ist sehr gut, da es sich mit Leichtigkeit an dieses Motiv anpasst. Sony Alpha A7 III mit 85 mm f/1,4; 1/1600 sec bei f/1,4; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NqJ6uaiVvPLaiJtVZaGGUR-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Das AF-Tracking der Alpha A7 III ist sehr beeindruckend und folgt diesen Motiven fröhlich durch den Raum. Sony Alpha A7 III mit 24 - 70 mm f/2,8; 1/640 sec bei f/3,2; ISO6400</figcaption></figure></figure><p>Wie auch bei der Alpha A9 ist die Tracking-Leistung sehr eindrucksvoll. Zum Beispiel im durchgängigen AF-Modus (AFC) und einem der ausgefeilten AF-Modi wie dem Lock-on: Flexibler Punkt M. Zwar kann das Tracking-System von schnellen und unregelmäßigen Bewegungen verwirrt werden, generell ist der Autofokus aber sehr erstaunlich und zuverlässig. Wenn man ein Shooting voller Action plant, gibt es keinen Zweifel daran, dass diese Kamera eines der besten Tracking-Systeme besitzt. Für den Preis der A7 III ist das extrem beeindruckend.</p><p>Zusätzlich bekommt die Alpha A7 III auch Sonys neuesten Augen-Autofokus. Das ist ein geniales Feature für Porträt-Fotografie, wie auch für Gesellschaftsfotografen. Das System fokussiert und folgt den Augen der Person im Bild, selbst wenn sie kurz hinunter oder von der Kamera wegschaut.</p><h2 id="performance">Performance</h2><ul><li><strong>Geschwindigkeit der Serienbild-Aufnahme verdoppelt (Im Vergleich zur A7 II)</strong></li><li><strong>Neuer Silent Shutter Modus</strong></li><li><strong>Deutlich verbesserte Akkulaufzeit</strong></li></ul><p>Im Gegensatz zur Alpha A7 II, die lediglich 5 Fotos pro Sekunde schießen konnte, verdoppelt die Sony Alpha A7 III diese Zahl zu sehr beeindruckenden 10 Fotos pro Sekunde. Diese Leistung verdankt die Kamera unter anderem dem Front-End LSI, welcher in der A7 III verbaut ist und die Performance der Kamera in einigen Bereichen deutlich verbessert.</p><p>Die Buffer-Kapazität der Kamera liegt bei sehr beeindruckenden 89 komprimierten RAW-Fotos (oder 40 unkomprimierten), bei JPEG Dateien ist für die Alpha A7 III im 10 fps Modus erst nach 177 Fotos Schluss, ein großer Sprung nach vorne im Vergleich zum 52 JPEGs fassenden Buffer Speicher der A7 II. Das sollte mehr als ausreichen, um alle Ansprüche an den Serienbild-Modus in dieser Preiskategorie zufriedenzustellen.</p><p>Solltest du einmal diskret oder in einer leisen Umgebung fotografieren wollen, besteht die Möglichkeit, den elektronischen Verschluss der Alpha 7 III zu nutzen. Dieser bietet mit dem Silent Mode eine geräuschlose Option, ohne auf die Serienbild-Geschwindigkeit von 10 fps verzichten zu müssen.</p><div><blockquote><p>Die Batterie ist für bis zu 710 Aufnahmen ausgelegt, eine große Verbesserung gegenüber den 350 Aufnahmen der Alpha A7 II.</p></blockquote></div><p>Der Sucher ist groß und hell, ebenso ist seine Schärfe sehr gut. Wenn wir uns überhaupt beschweren können, dann über ein wenig Tearing (Bildartefakte mehrerer aufeinanderfolgender Frames im gleichen Bild) wenn man die Kamera zu schnell hin und her bewegt.</p><p>Das rückwärtige Display ist sehr gut, aber genau wie bei anderen Kameras der Sony Alpha-Reihe gibt es noch Luft nach oben, was die Integrierung von Menüsteuerung und Einstellungsoptionen via Display angeht.</p><p>Der 5 Achsen-Bildstabilisator der Alpha A7 III arbeitet vorzüglich, sodass man problemlos mit geringeren Verschlusszeiten fotografieren kann und trotzdem scharfe Bilder erhält.</p><p>Sony hatte lange Probleme mit der Akkuleistung, aber es scheint, dass sie mit der Alpha A7 III diese Schwachstelle überwunden haben. Der Akku soll 710 Fotos lang halten, was eine große Verbesserung zu den 350 Bildern je Akku bei der Alpha A7 II ist. Die Leistung der A7 III übersteigt sogar die 480 Bilder je Akku der Alpha A9.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t-2">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Exzellente ISO-Leistung</strong></li><li><strong>Detailreiche Bilder</strong></li><li><strong>Eindrucksvoller Dynamikumfang</strong></li></ul><p>Wie bei Sonys anderer spiegellosen vollformatigen 24,2 MP Kamera, der Alpha A9, ist der Sensor fähig, Bilder mit exzellenter Detailtiefe zu liefern. Solange man nicht vor hat, großformatige Druckerzeugnisse über A2 Format zu produzieren, macht die Alpha A7 III einen umwerfenden Job. Bei Bedarf an höherer Auflösung steht mit der A7R III eine Alternative bereit (42,2 MP).</p><p>Zwar profitiert der Sensor der A7 III nicht vom Stack-Design der Alpha A9, mit der übernommenen Technologie des rückwärtig belichteten Sensor ist jedoch auch die Alpha A7 im Stande, exzellente ISO-Leistung zu liefern. Bei Standardempfindlichkeit wirken die Bilder unglaublich sauber und frei von Rauschen. Selbst bei ISO6400 bestehen die Ergebnisse eine genaue Inspektion. Man findet zwar sehr feines Helligkeitsrauschen, was jedoch die Bildqualität nicht wirklich beeinflusst.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wCgHb9T9a84z47QWxWMfyN-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/800 sec bei f/11, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ZGX9eKg9McrqPEVZm9Z9sh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/30 sec bei f/5,6; ISO1600</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/poiUrHMDzHFkKpapw9vSxg-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/125 sec bei f/10, ISO160</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/V7HmascV3xDXLqLfTossJc-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/2000 sec bei f/7,1; ISO6400</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zRhtHa3S53f6E8GuBzTEoQ-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/250 sec bei f/7,1; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NxEKUwPD5rR7D82b6mLMQS-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/250 sec bei f/7,1; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8UqWYkbhvpYQWUxuHGL7Rh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Sony Alpha A7 III mit 24 - 105 mm f/4, 1/125 sec bei f/5,6; ISO500</figcaption></figure></figure><p>Geht man noch weiter und nutzt ISO 12.800, so sollte man dennoch befriedigende Ergebnisse erhalten. Das Bildrauschen in der Helligkeit ist etwas stärker, aber noch nicht zu stark. Man bemerkt gerade bei den RAW-Dateien ein Farbrauschen, das allerdings in der Nachbearbeitung einfach zu kompensieren ist.</p><p>Die Alpha A7R III mag zwar die A7 III beim Dynamikumfang übertreffen, jedoch nicht besonders. Der Sensor der A7 III bietet hier eine große Flexibilität; man belichtet die Highlights korrekt und kann trotzdem noch problemlos viele Details aus den Schatten herausholen, wenn man die RAW-Dateien nachbearbeitet.</p><h2 id="fazit-2">Fazit</h2><p>An die atemberaubende Performance oder Auflösung ihrer großen Brüder kommt die Alpha A7 III nicht ganz heran. Trotzdem ist sie eine brillante Kamera, die die meisten Ansprüche vieler Fotografen erfüllt.</p><p>Sony hat einige der besten Features seiner Flaggschiffe Alpha A9 und A7R III genommen und sie in eine einzelne Kamera gesteckt, die eine fantastische Mischung aus Performance und Bildqualität bietet.</p><p>Der 693-Punkte Autofokus ist umwerfend und die konkurrierenden Kameras anderer Hersteller zu gleichen Preisen sind nicht ansatzweise so ausgereift, wie es die Alpha A7 III ist. Die Serienbildgeschwindigkeit von 10 fps sollte ebenfalls die Bedürfnisse der meisten befriedigen. Der rückwärtig belichtete 24,2 MP Vollformat Sensor liefert durchgängig exzellente Ergebnisse im gesamten ISO Bereich, während der Dynamikumfang nicht weniger beeindruckt.</p><p>Währenddessen ermöglicht das weiterentwickelte Gehäuse, welches der Alpha A7R III entstammt, ein deutlich angenehmeres Handling als es der Vorgänger getan hat und die Möglichkeit 4K Videos ohne Crop zu drehen, macht die A7 III zu einer sehr vielseitigen Kamera.</p><p>Natürlich gibt es noch Raum für Verbesserungen, wie zum Beispiel mehr Einstellungs- und Kontrollmöglichkeiten via Touchscreen oder eine Reduzierung des Tearings im EVF. Wir sind auch etwas skeptisch im Hinblick auf den Witterungsschutz an den Zubehöranschlüssen - aber Sony meint augenscheinlich, sie hätten genug getan, um das Innere der Kamera ausreichend vor den Witterungen zu schützen.</p><p>Diese Beanstandungen sind jedoch nur kleine Aspekte und verblassen, wenn man die wirklich große Menge an Features der Alpha A7 III betrachtet. Für den Preis dieser Kamera kann man sich nicht mehr wünschen.</p><h2 id="konkurrenz">Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uCW79g7eHDsWZnyyJmCYq5-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Cyzn5FbBk9DtUWzj6RYdUa-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xkmHyBxnghbiwuqgyE7jXW-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ Panasonic Lumix TZ200/ZS200 review ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <h2 id="unsere-review-kompakt-2">Unsere Review: kompakt</h2><p>Dies ist TechRadars Review-Zusammenfassung, die die Hauptinformationen für eine schnelle Kaufberatung in 30 Sekunden enthält. Unsere ausführliche Review wird wie gewohnt folgen.</p><p>Was die Panasonic Lumix TZ200 (in den USA als Lumix ZS200 und in Australien als TZ220 bekannt) von anderen nur halb so teuren Reise-Zoom Kameras unterscheidet, ist der Sensor im Herzen der Kamera. </p><p>Es ist ein 1 Zoll Sensor mit einer Auflösung von 20,1 MP und damit ist die Sensoroberfläche bis zu vier mal so groß wie bei den meisten kompakten Reise-Zoom Kameras. Das bedeutet deutlich bessere Bildqualität mit viel feineren Details.</p><p>Nicht zum ersten Mal sehen wir einen 1 Zoll Sensor in einer kompakten Reise-Zoom Kamera - diese Auszeichnung gebührte bereits der Lumix TZ100 / ZS100 - aber diese hatte mit einem 10-fachen optischen Zoom eine eher durchschnittliche Leistung für eine Kamera dieser Klasse. Die Lumix TZ200 / ZS200 hat von Panasonic einen 15-fachen Zoom in ein ungefähr gleichgroßes Gehäuse verbaut bekommen. Die Brennweite von 24 - 360 mm macht die TZ200 / ZS200 unglaublich vielseitig und ist wie gemacht dafür, vom weiten Panorama bis zum extrem nahen Detail alles einzufangen.</p><p>Die Kamera hat einen großen 3 Zoll Touchscreen auf der Rückseite der Kamera, der bündig im Gehäuse sitzt und sich weder drehen noch neigen lässt. Die TZ200 / ZS200 folgt der Tradition seiner Vorgängerin und bietet einen eingebauten elektronischen Sucher (EVF), der im neuen Modell eine leicht höhere Auflösung besitzt. Dennoch fühlt es sich etwas klein und beengend an, durch diesen hindurchzusehen. Dieser EVF ist also hilfreich, um bei extrem hellen Sonnenlicht weiterhin die volle Kontrolle über die Motive zu haben, ansonsten wird man aber vermutlich eher das exzellente Display auf der Rückseite nutzen.</p><p>Für müheloses Fotografieren stehen eine ganze Reihe an automatischen Modi und Features zur Verfügung aber die TZ200 / ZS200 bietet auch manuelle Modi für fortgeschrittene Fotografen. Blenden- und Verschlusspriorität bis hin zur vollständigen manuellen Kontrolle aller Einstellungen. Die Möglichkeit im RAW Format zu fotografieren hilft dabei, die besten Bildergebnisse zu erhalten, während das praktische Wahlrad am hinteren Ende des Objektivs schnelle Änderungen diverser Einstellungen ermöglicht.</p><p>Wenn man seine Reise auch in Videos festhalten möchte, bietet die Lumix TZ200 / ZS200 4K Aufnahmen mit bis zu 30 fps (30 Bildern pro Sekunde), während Panasonics 4K FOTO Modus den Nutzer auch einzelne Standbilder aus einer 4K Serienbildaufnahme mit 30 fps auswählen lässt, welche anschließend als 8 MP Bild gespeichert werden.</p><p>Es ist aktuell die teuerste kompakte Reisekamera auf dem Markt, aber auch die einzige, die 15-fachen optischen Zoom und einen 1 Zoll Sensor in einem Kompaktkamera-Gehäuse bietet.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/b3oUNN4yWH5ecbCoCSSJxV-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6Qs5qbm5aV6n4XjUxtPeUX-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/w6uzUQ9VbiUn8rsXkSRQoW-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GYUihg3GoPCdbe8HTpq64U-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/V3ZLSm3634NqSH2VrG9eGX-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BbLHkoz6mNUgGNEd6A7LxU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TgyfiboYAs7wr8NuwUfccV-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure></figure><h2 id="fuer-wen-ist-die-panasonic-lumix-tz200-zs200-geeignet-soll-ich-diese-kamera-kaufen">Für wen ist die Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 geeignet? Soll ich diese Kamera kaufen?</h2><p>Die Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 ist eine gute Wahl, wenn man auf der Suche nach einer All-in-one Kompaktkamera für Reisen ist. Der große 1 Zoll Sensor liefert tolle Ergebnisse, während der 15-fach optische Zoom bedeutet, dass man von Landschaft und Architektur bis zu Nah-Porträts und Detailaufnahmen alle Motive mit dieser Kamera ablichten kann.</p><p>Sie ist einfach zu benutzen, besitzt aber gleichzeitig viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten, sollte einen die kreative Lust packen. Die kompakte, aus Metall gefertigte Kamera ist trotzdem nicht zu schwer. </p><p>Wenn der 15-fache Zoom nicht die wichtigste Eigenschaft der Kamera ist, fährt man mit dem Vorgängermodell auch nicht schlecht. Die Lumix TZ100 / ZS100 bietet ebenfalls fantastische Bildqualität und hat einen kleineren 10-fach Zoom verbaut und ist günstiger. Wer jedoch die ultimative Kompaktkamera für Reisen sucht, der findet in der Lumix TZ200 / ZS200 die nahezu perfekte Kamera.</p><h2 id="panasonic-lumix-tz200-zs200-preis">Panasonic Lumix TZ200 / ZS200: Preis</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: ca. 600 Euro</strong></li></ul><h2 id="die-lumix-tz200-zs200-tz200-ist-unter-den-reise-kompaktkameras-einzigartig">Die Lumix TZ200 / ZS200 / TZ200 ist unter den Reise-Kompaktkameras einzigartig</h2><ul><li><strong>Schneller Autofokus bietet flottes Fokussieren</strong></li><li><strong>15 fach optischer Zoom ist unglaublich vielseitig</strong></li><li><strong>Elektronischer Sucher ist nettes Feature</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1,0-Zoll, 20,1 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv:</strong> 24 - 360 mm, f/3,3 - 6,4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3.0-Zoll, 1.240K Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> EVF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 10 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videoauflösung:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 350 Fotos</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer-Level:</strong> Anfänger/fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Während Panasonic es geschafft hat, einen 10-fach optischen Zoom (25 - 250 mm, f/2,8 - 5,9) in die Lumix TZ100 / ZS100 zu integrieren , besitzt die Lumix TZ200 / ZS200 einen 15-fach optischen Zoom mit einer Brennweite von 24 - 360 mm und einer maximal offenen Blende von f/3,3 - 6,4. Im Nachfolger beginnt die Zoom-Spanne also etwas weitwinkliger (wenn auch mit einer etwas weniger offenen Blende), dennoch ist die Brennweitenspanne und der maximale Zoom größer als bei der Vorgängerkamera. Das neue Objektivdesign bietet der Lumix TZ200 / ZS200 auch eine Nahfokus-Grenze von nur 3 cm, was Makro-Detailaufnahmen ermöglicht.</p><p>Mit einem großen 15-fachen Zoom kommt natürlich auch das Risiko von Verwackelungen, die das Bild ruinieren können. Hier steht Panasonics Power OIS Stabilisierungssystem bereit, um dem vorzubeugen. Es kompensiert ungewollte Bewegung bei Fotos und bietet bei Videoaufnahmen eine 5-Achsen Hybrid OIS Stabilisierung.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/AMDG3MVGmDipEisJpGshpf-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Lumix TZ200 / ZS200 weitwinklig bei 24mm...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Lmmo668eW4HicYqmgxL2gh-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>...und herangezoomed mit den maximalen 360mm</figcaption></figure></figure><p>Was die Lumix TZ100 / ZS100 unter den Reise-Zoom Kompaktkameras so einzigartig machte, war der relativ große 1 Zoll Sensor und die Lumix TZ200 / ZS200 besitzt den gleichen 20,1 MP 1 Zoll Sensor mit einer ISO Bandbreite von ISO125 - 12.800 (erweiterbar auf ISO80 - 25.600).</p><p>Die Lumix TZ200 / ZS200 nutzt Panasonics Light Speed Autofokus Technologie. Damit erhält man bei guten Lichtverhältnissen knackige Fokusergebnisse im gesamten Zoombereich. Bei schwachem Licht schwächelt der Autofokus, das ist bei den Reise-Zoom Kompaktkameras aber kein Einzelfall. Die Kamera ist nicht für schnelle Action gemacht, aber das Fokus Tracking der Lumix TZ200 / ZS200 macht generell einen soliden Job.</p><div><blockquote><p>Diese Verbesserungen beim EVF machen die Motivkontrolle bei grellem Licht deutlich einfacher. Dennoch ist der elektronische Sucher ziemlich beengt und man ist in den meisten Situationen mit dem Display besser bedient. </p></blockquote></div><p>Zusätzlich zum 3 Zoll Touchscreen Display, welches eine Auflösung von 1.240.000 Pixeln besitzt, gibt es einen kleinen eingebauten elektronischen Sucher (EVF) in der Lumix TZ200 / ZS200.</p><p>Verglichen mit dem EVF in der Lumix TZ100 / ZS100 hat das neue Modell einen kleinen Schub in der Auflösung erhalten, von 1,17 Megapixel zu eindrucksvollen 2,3 Megapixel. Der Sucher selbst ist auch leicht größer mit 0,21 Zoll statt bisher 0,2 Zoll. Er bietet auch eine leicht bessere Vergrößerung von 0,53x statt den alten 0,45x.</p><p>Diese Verbesserungen beim EVF machen die Motivkontrolle bei grellem Licht deutlich einfacher. Dennoch ist der elektronische Sucher ziemlich beengt und man ist in den meisten Situationen mit dem Display besser bedient. </p><p>Der Akku der Lumix TZ200 / TZ220 / ZS200 hält ungefähr 350 Fotos durch, bei Nutzung des EVFs 300 Fotos. Die Kamera besitzt auch einen neuen eco30fps Modus, welcher die Live-Bildwiederholrate reduziert. Dann sind ca 370 Foto mit einer Akkuladung möglich (wenn man das Display und nicht den EVF nutzt). Der Akku kann normal an der Steckdose oder über USB geladen werden, wenn man aber länger ohne Stromquelle unterwegs sein sollte, wird man vermutlich in einen zweiten Akku investieren wollen.</p><p>Zu guter Letzt gibt es noch eine stromsparende Bluetooth Funktion, die eine dauerhafte Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet herstellen kann und dabei wenig Energie verbraucht. Darüber hinaus gibt es die gewohnte Wi-Fi Verbindung, die einen schnellen wie drahtlosen Bildtransfer ermöglicht.</p><h2 id="elegantes-design-ist-eine-leichte-verbesserung-zum-vorgaenger">Elegantes Design ist eine leichte Verbesserung zum Vorgänger</h2><ul><li><strong>Sowohl automatische als auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten</strong></li><li><strong>Solide Metallkonstruktion</strong></li><li><strong>Wiegt 340 g</strong></li></ul><p>Trotz der extra Reichweite der Zoomobjektivs im Vergleich zum Vorgänger Lumix TZ100 / ZS100 ist die Lumix TZ200 / ZS200 nicht wirklich größer. Tatsächlich ist sie nur 1 mm breiter (nun 112 mm), 1 mm dicker (45 mm) und 2 mm größer (nun 66 mm). Das ist sehr beeindruckend, bedenkt man den 1 Zoll Sensor und das 15-fach Zoomobjektiv, die in dieses Gehäuse gesetzt wurden.</p><p>Zwar ist die Kamera minimal zu groß, um sie einfach in der Hosentasche verschwinden zu lassen (mit ein bisschen Druck aber möglich), sie nimmt aber im Rucksack so gut wie keinen Platz weg, während die glatte metallene Oberfläche sich hochwertig anfühlt und einen langlebigen Eindruck macht.</p><div><blockquote><p>Eine willkommene Neuerung ist der leicht raue Handgriff der Kamera an der Vorderseite</p></blockquote></div><p>Das schlanke Design der Lumix TZ100 / ZS100 wird im Nachfolger fortgeführt, allerdings gibt es nun einen leicht angerauten Handgriff auf der Vorderseite der Kamera, der einen etwas vertrauenswürdigen Halt bietet. Wir empfehlen trotzdem den mitgelieferten Handgurt zu verwenden - für ein kleines Extra an Sicherheit.</p><p>Die Bedienung der Lumix TZ200 / ZS200 ist ziemlich inuitiv und die Bedienelemente sind so angeordnet, dass man die Kamera problemlos einhändig bedienen kann. Es gibt ein Modus-Wahlrad auf der Oberseite (mit einigen automatischen Modi, aber auch erweiterten Modi wie der Blendenpriorität, Verschlusspriorität und anderen manuellen Optionen), sowie ein weiteres Wahlrad für die Kontrolle weitere Funktionen, abhängig vom gewählten Modus. Bei Blendenpriorität kann man darüber zum Beispiel die Blende einstellen, wobei man es auch für die Belichtungskorrektur nutzen kann.</p><p>Die Bedieneinheiten auf der Rückseite der Kamera sind verständlich, der Fn3 Knopf bietet Zugang zum Quick Menü der Lumix TZ200 / ZS200. Darüber kann man die klassischen Einstellungen wie ISO, Belichtungsmessung und Weißabgleich ansteuern, ohne ins Hauptmenü abtauchen zu müssen. Das zügige Ändern von Einstellungen wird durch das Touchscreen Display der Lumix TZ200 / ZS200 deutlich erleichtert, da man die Einstellungen auf dem Display per Touch ändern kann, statt mühsam und zeitaufwändig über die Knöpfe.</p><p>Der Kontrollring rund um das Objektiv (an dessen hinterem Ende) erleichtert ebenfalls schnelle Anpassungen bei einer ganzen Reihe von Einstellungen, abhängig davon in welchem Modus man sich befindet. Beispielsweise kann man bei Blendenpriorität hierüber die Blende steuern. Man kann den Ring aber auch mit anderen Funktionen belegen, inklusive Zoom, Belichtungskorrektur und Weißabgleich.</p><h2 id="bildqualitaet">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Lumix TZ200 /ZS200  liefert schöne, datailreiche Bilder</strong></li><li><strong>Guter Dynamikumfang für diese Kameraklasse</strong></li><li><strong>ISO125 - 12.800 (Erweiterbar auf 80 - 25.600)</strong></li></ul><p>Wie bei anderen Kameras mit einem 20,1 MP 1 Zoll Sensor ist auch die Lumix TZ200 / ZS200 fähig, detailreiche Bilder mit einem natürlichen, hellen und dynamischen Look zu machen. Bis zu einer Druckgröße von A4 behaupten sich die Fotos dieser Kamera auch gegen solche mit größerem Sensor sehr gut.</p><p>Wenn es um das Bildrauschen geht (Körnung des Bildes, die zunimmt, wenn man die ISO erhöht), schlägt sich die Lumix TZ200 / ZS200 für eine Reisezoom-Kompaktkamera sehr gut. Bei geringerer ISO gibt es bei RAW als auch bei JPEG nur wenig Rauschen, aber besonders die JPEGs verlieren deutlich an Bildqualität, wenn man die ISO nach oben schraubt.</p><p>Wenn man also JPEG-Fotos schießt, sollte man vorbereitet sein, dass die Kamera Details weichzeichnet und verwäscht, da die Kamera versucht, das Bildrauschen selbst wieder herauszurechnen. RAW-Fotos sind auch bei höheren ISO Einstellungen noch gut, zwar hat man auch hier mehr Bildrauschen, aber die Details bleiben erhalten. Man erhält somit ein deutlich besseres Ergebnis, wenn man die Bilder bearbeitet, nachdem man wieder nach Hause gekommen ist.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/3ZU8n827EkQv5rkQumRHaN-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei geringer ISO bietet der Dynamikumfang die Möglichkeit, verlorene Tiefen wieder herzustellen.</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/nD7errHAMob3yNHdicVnsK-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei 24 mm sind Vignettierung und Verzerrung kein Problem</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C2ECZZpjurmBL8jwoY7FJU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Die Farben sind kräftig und schön</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jaCUyC5xn54A4RZ9SsXdRU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Die Schärfe leidet bei 360 mm ein wenig, aber die Bildstabilisierung ist sehr gut</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jvXdUALvwE27svgj7ufrGH-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Der L. Monochrome Foto Style liefert schöne Scharz/Weiß Ergebnisse</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4s754AtpJMxbQ2uNY4TinK-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei ISO6400 zeigt diese JPEG Datei sehr viel Weichzeichnung in den Details...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/goby3SNeqTuinje6AMoyoU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>…die RAW Datei bei gleichen Einstellungen enthält deutlich mehr Details</figcaption></figure></figure><p>Wenn man reist, ist die Chance groß, dass man bei grellem Sonnenlicht und harten Schatten fotografiert oder in anderen kontrastreichen Situationen. Mit solchen Situationen haben viele Kameras Probleme und erzeugen zu dunkle oder zu helle Fotos, da der Sensor nicht den nötigen Dynamikumfang für eine große Bandbreite an Helligkeitsabstufungen verfügt.</p><p>Es ist auch möglich, einige Details in einem JPEG Foto wieder herzustellen, aber die Möglichkeit RAW Dateien mit der Lumix TZ200 / ZS200 zu speichern, bedeutet, dass man bei geringer ISO extrem viele Details aus den Schatten wieder herstellen kann, um ein deutlich schöneres Ergebnis zu erhalten. Man sollte aber vermeiden, zu hohe ISO Werte zu nutzen, da man dann nicht mehr ganz so flexibel in der Detailrückgewinnung ist.</p><p>Die Leistung des Objektives ist gut, wenn man bedenkt, dass Panasonic es geschafft hat, eine 15-fach vergrößernde Optik in solch ein kleines Gehäuse zu bringen. Die Schärfe nimmt bei ganz hohen Brennweiten zwar etwas ab, die Verzerrung und Vignettierung im weitwinkligen Bereich sind aber kein Problem.</p><h2 id="nicht-ueberzeugt-wie-waere-es-mit-diesen-alternativen">Nicht überzeugt? Wie wäre es mit diesen Alternativen:</h2><p>Wenn die Lumix TZ200 / ZS200 nichts für dich ist, haben wir hier drei Alternativen für dich zusammengestellt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/THZghfcYcghoz24TPUcqcJ-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uu8NqQ6CWEHTP96S9fARrN-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mJmfAjsKro4JB6zcggez2o-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure></figure> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Sie hat zwar ihren Preis, aber große Zoommöglichkeiten und ein großer Sensor machen sie zur fortschrittlichsten Reise-Zoom-Kamera, die man aktuell kaufen kann. ]]>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                            <article>
                                <h2 id="unsere-review-kompakt-2">Unsere Review: kompakt</h2><p>Dies ist TechRadars Review-Zusammenfassung, die die Hauptinformationen für eine schnelle Kaufberatung in 30 Sekunden enthält. Unsere ausführliche Review wird wie gewohnt folgen.</p><p>Was die Panasonic Lumix TZ200 (in den USA als Lumix ZS200 und in Australien als TZ220 bekannt) von anderen nur halb so teuren Reise-Zoom Kameras unterscheidet, ist der Sensor im Herzen der Kamera. </p><p>Es ist ein 1 Zoll Sensor mit einer Auflösung von 20,1 MP und damit ist die Sensoroberfläche bis zu vier mal so groß wie bei den meisten kompakten Reise-Zoom Kameras. Das bedeutet deutlich bessere Bildqualität mit viel feineren Details.</p><p>Nicht zum ersten Mal sehen wir einen 1 Zoll Sensor in einer kompakten Reise-Zoom Kamera - diese Auszeichnung gebührte bereits der Lumix TZ100 / ZS100 - aber diese hatte mit einem 10-fachen optischen Zoom eine eher durchschnittliche Leistung für eine Kamera dieser Klasse. Die Lumix TZ200 / ZS200 hat von Panasonic einen 15-fachen Zoom in ein ungefähr gleichgroßes Gehäuse verbaut bekommen. Die Brennweite von 24 - 360 mm macht die TZ200 / ZS200 unglaublich vielseitig und ist wie gemacht dafür, vom weiten Panorama bis zum extrem nahen Detail alles einzufangen.</p><p>Die Kamera hat einen großen 3 Zoll Touchscreen auf der Rückseite der Kamera, der bündig im Gehäuse sitzt und sich weder drehen noch neigen lässt. Die TZ200 / ZS200 folgt der Tradition seiner Vorgängerin und bietet einen eingebauten elektronischen Sucher (EVF), der im neuen Modell eine leicht höhere Auflösung besitzt. Dennoch fühlt es sich etwas klein und beengend an, durch diesen hindurchzusehen. Dieser EVF ist also hilfreich, um bei extrem hellen Sonnenlicht weiterhin die volle Kontrolle über die Motive zu haben, ansonsten wird man aber vermutlich eher das exzellente Display auf der Rückseite nutzen.</p><p>Für müheloses Fotografieren stehen eine ganze Reihe an automatischen Modi und Features zur Verfügung aber die TZ200 / ZS200 bietet auch manuelle Modi für fortgeschrittene Fotografen. Blenden- und Verschlusspriorität bis hin zur vollständigen manuellen Kontrolle aller Einstellungen. Die Möglichkeit im RAW Format zu fotografieren hilft dabei, die besten Bildergebnisse zu erhalten, während das praktische Wahlrad am hinteren Ende des Objektivs schnelle Änderungen diverser Einstellungen ermöglicht.</p><p>Wenn man seine Reise auch in Videos festhalten möchte, bietet die Lumix TZ200 / ZS200 4K Aufnahmen mit bis zu 30 fps (30 Bildern pro Sekunde), während Panasonics 4K FOTO Modus den Nutzer auch einzelne Standbilder aus einer 4K Serienbildaufnahme mit 30 fps auswählen lässt, welche anschließend als 8 MP Bild gespeichert werden.</p><p>Es ist aktuell die teuerste kompakte Reisekamera auf dem Markt, aber auch die einzige, die 15-fachen optischen Zoom und einen 1 Zoll Sensor in einem Kompaktkamera-Gehäuse bietet.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/b3oUNN4yWH5ecbCoCSSJxV-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/6Qs5qbm5aV6n4XjUxtPeUX-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/w6uzUQ9VbiUn8rsXkSRQoW-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GYUihg3GoPCdbe8HTpq64U-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/V3ZLSm3634NqSH2VrG9eGX-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BbLHkoz6mNUgGNEd6A7LxU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TgyfiboYAs7wr8NuwUfccV-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure></figure><h2 id="fuer-wen-ist-die-panasonic-lumix-tz200-zs200-geeignet-soll-ich-diese-kamera-kaufen">Für wen ist die Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 geeignet? Soll ich diese Kamera kaufen?</h2><p>Die Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 ist eine gute Wahl, wenn man auf der Suche nach einer All-in-one Kompaktkamera für Reisen ist. Der große 1 Zoll Sensor liefert tolle Ergebnisse, während der 15-fach optische Zoom bedeutet, dass man von Landschaft und Architektur bis zu Nah-Porträts und Detailaufnahmen alle Motive mit dieser Kamera ablichten kann.</p><p>Sie ist einfach zu benutzen, besitzt aber gleichzeitig viele manuelle Einstellungsmöglichkeiten, sollte einen die kreative Lust packen. Die kompakte, aus Metall gefertigte Kamera ist trotzdem nicht zu schwer. </p><p>Wenn der 15-fache Zoom nicht die wichtigste Eigenschaft der Kamera ist, fährt man mit dem Vorgängermodell auch nicht schlecht. Die Lumix TZ100 / ZS100 bietet ebenfalls fantastische Bildqualität und hat einen kleineren 10-fach Zoom verbaut und ist günstiger. Wer jedoch die ultimative Kompaktkamera für Reisen sucht, der findet in der Lumix TZ200 / ZS200 die nahezu perfekte Kamera.</p><h2 id="panasonic-lumix-tz200-zs200-preis">Panasonic Lumix TZ200 / ZS200: Preis</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: ca. 600 Euro</strong></li></ul><h2 id="die-lumix-tz200-zs200-tz200-ist-unter-den-reise-kompaktkameras-einzigartig">Die Lumix TZ200 / ZS200 / TZ200 ist unter den Reise-Kompaktkameras einzigartig</h2><ul><li><strong>Schneller Autofokus bietet flottes Fokussieren</strong></li><li><strong>15 fach optischer Zoom ist unglaublich vielseitig</strong></li><li><strong>Elektronischer Sucher ist nettes Feature</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Panasonic Lumix TZ200 / ZS200 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1,0-Zoll, 20,1 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv:</strong> 24 - 360 mm, f/3,3 - 6,4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3.0-Zoll, 1.240K Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> EVF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 10 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videoauflösung:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 350 Fotos</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer-Level:</strong> Anfänger/fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Während Panasonic es geschafft hat, einen 10-fach optischen Zoom (25 - 250 mm, f/2,8 - 5,9) in die Lumix TZ100 / ZS100 zu integrieren , besitzt die Lumix TZ200 / ZS200 einen 15-fach optischen Zoom mit einer Brennweite von 24 - 360 mm und einer maximal offenen Blende von f/3,3 - 6,4. Im Nachfolger beginnt die Zoom-Spanne also etwas weitwinkliger (wenn auch mit einer etwas weniger offenen Blende), dennoch ist die Brennweitenspanne und der maximale Zoom größer als bei der Vorgängerkamera. Das neue Objektivdesign bietet der Lumix TZ200 / ZS200 auch eine Nahfokus-Grenze von nur 3 cm, was Makro-Detailaufnahmen ermöglicht.</p><p>Mit einem großen 15-fachen Zoom kommt natürlich auch das Risiko von Verwackelungen, die das Bild ruinieren können. Hier steht Panasonics Power OIS Stabilisierungssystem bereit, um dem vorzubeugen. Es kompensiert ungewollte Bewegung bei Fotos und bietet bei Videoaufnahmen eine 5-Achsen Hybrid OIS Stabilisierung.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/AMDG3MVGmDipEisJpGshpf-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Lumix TZ200 / ZS200 weitwinklig bei 24mm...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Lmmo668eW4HicYqmgxL2gh-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>...und herangezoomed mit den maximalen 360mm</figcaption></figure></figure><p>Was die Lumix TZ100 / ZS100 unter den Reise-Zoom Kompaktkameras so einzigartig machte, war der relativ große 1 Zoll Sensor und die Lumix TZ200 / ZS200 besitzt den gleichen 20,1 MP 1 Zoll Sensor mit einer ISO Bandbreite von ISO125 - 12.800 (erweiterbar auf ISO80 - 25.600).</p><p>Die Lumix TZ200 / ZS200 nutzt Panasonics Light Speed Autofokus Technologie. Damit erhält man bei guten Lichtverhältnissen knackige Fokusergebnisse im gesamten Zoombereich. Bei schwachem Licht schwächelt der Autofokus, das ist bei den Reise-Zoom Kompaktkameras aber kein Einzelfall. Die Kamera ist nicht für schnelle Action gemacht, aber das Fokus Tracking der Lumix TZ200 / ZS200 macht generell einen soliden Job.</p><div><blockquote><p>Diese Verbesserungen beim EVF machen die Motivkontrolle bei grellem Licht deutlich einfacher. Dennoch ist der elektronische Sucher ziemlich beengt und man ist in den meisten Situationen mit dem Display besser bedient. </p></blockquote></div><p>Zusätzlich zum 3 Zoll Touchscreen Display, welches eine Auflösung von 1.240.000 Pixeln besitzt, gibt es einen kleinen eingebauten elektronischen Sucher (EVF) in der Lumix TZ200 / ZS200.</p><p>Verglichen mit dem EVF in der Lumix TZ100 / ZS100 hat das neue Modell einen kleinen Schub in der Auflösung erhalten, von 1,17 Megapixel zu eindrucksvollen 2,3 Megapixel. Der Sucher selbst ist auch leicht größer mit 0,21 Zoll statt bisher 0,2 Zoll. Er bietet auch eine leicht bessere Vergrößerung von 0,53x statt den alten 0,45x.</p><p>Diese Verbesserungen beim EVF machen die Motivkontrolle bei grellem Licht deutlich einfacher. Dennoch ist der elektronische Sucher ziemlich beengt und man ist in den meisten Situationen mit dem Display besser bedient. </p><p>Der Akku der Lumix TZ200 / TZ220 / ZS200 hält ungefähr 350 Fotos durch, bei Nutzung des EVFs 300 Fotos. Die Kamera besitzt auch einen neuen eco30fps Modus, welcher die Live-Bildwiederholrate reduziert. Dann sind ca 370 Foto mit einer Akkuladung möglich (wenn man das Display und nicht den EVF nutzt). Der Akku kann normal an der Steckdose oder über USB geladen werden, wenn man aber länger ohne Stromquelle unterwegs sein sollte, wird man vermutlich in einen zweiten Akku investieren wollen.</p><p>Zu guter Letzt gibt es noch eine stromsparende Bluetooth Funktion, die eine dauerhafte Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet herstellen kann und dabei wenig Energie verbraucht. Darüber hinaus gibt es die gewohnte Wi-Fi Verbindung, die einen schnellen wie drahtlosen Bildtransfer ermöglicht.</p><h2 id="elegantes-design-ist-eine-leichte-verbesserung-zum-vorgaenger">Elegantes Design ist eine leichte Verbesserung zum Vorgänger</h2><ul><li><strong>Sowohl automatische als auch manuelle Einstellungsmöglichkeiten</strong></li><li><strong>Solide Metallkonstruktion</strong></li><li><strong>Wiegt 340 g</strong></li></ul><p>Trotz der extra Reichweite der Zoomobjektivs im Vergleich zum Vorgänger Lumix TZ100 / ZS100 ist die Lumix TZ200 / ZS200 nicht wirklich größer. Tatsächlich ist sie nur 1 mm breiter (nun 112 mm), 1 mm dicker (45 mm) und 2 mm größer (nun 66 mm). Das ist sehr beeindruckend, bedenkt man den 1 Zoll Sensor und das 15-fach Zoomobjektiv, die in dieses Gehäuse gesetzt wurden.</p><p>Zwar ist die Kamera minimal zu groß, um sie einfach in der Hosentasche verschwinden zu lassen (mit ein bisschen Druck aber möglich), sie nimmt aber im Rucksack so gut wie keinen Platz weg, während die glatte metallene Oberfläche sich hochwertig anfühlt und einen langlebigen Eindruck macht.</p><div><blockquote><p>Eine willkommene Neuerung ist der leicht raue Handgriff der Kamera an der Vorderseite</p></blockquote></div><p>Das schlanke Design der Lumix TZ100 / ZS100 wird im Nachfolger fortgeführt, allerdings gibt es nun einen leicht angerauten Handgriff auf der Vorderseite der Kamera, der einen etwas vertrauenswürdigen Halt bietet. Wir empfehlen trotzdem den mitgelieferten Handgurt zu verwenden - für ein kleines Extra an Sicherheit.</p><p>Die Bedienung der Lumix TZ200 / ZS200 ist ziemlich inuitiv und die Bedienelemente sind so angeordnet, dass man die Kamera problemlos einhändig bedienen kann. Es gibt ein Modus-Wahlrad auf der Oberseite (mit einigen automatischen Modi, aber auch erweiterten Modi wie der Blendenpriorität, Verschlusspriorität und anderen manuellen Optionen), sowie ein weiteres Wahlrad für die Kontrolle weitere Funktionen, abhängig vom gewählten Modus. Bei Blendenpriorität kann man darüber zum Beispiel die Blende einstellen, wobei man es auch für die Belichtungskorrektur nutzen kann.</p><p>Die Bedieneinheiten auf der Rückseite der Kamera sind verständlich, der Fn3 Knopf bietet Zugang zum Quick Menü der Lumix TZ200 / ZS200. Darüber kann man die klassischen Einstellungen wie ISO, Belichtungsmessung und Weißabgleich ansteuern, ohne ins Hauptmenü abtauchen zu müssen. Das zügige Ändern von Einstellungen wird durch das Touchscreen Display der Lumix TZ200 / ZS200 deutlich erleichtert, da man die Einstellungen auf dem Display per Touch ändern kann, statt mühsam und zeitaufwändig über die Knöpfe.</p><p>Der Kontrollring rund um das Objektiv (an dessen hinterem Ende) erleichtert ebenfalls schnelle Anpassungen bei einer ganzen Reihe von Einstellungen, abhängig davon in welchem Modus man sich befindet. Beispielsweise kann man bei Blendenpriorität hierüber die Blende steuern. Man kann den Ring aber auch mit anderen Funktionen belegen, inklusive Zoom, Belichtungskorrektur und Weißabgleich.</p><h2 id="bildqualitaet">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Lumix TZ200 /ZS200  liefert schöne, datailreiche Bilder</strong></li><li><strong>Guter Dynamikumfang für diese Kameraklasse</strong></li><li><strong>ISO125 - 12.800 (Erweiterbar auf 80 - 25.600)</strong></li></ul><p>Wie bei anderen Kameras mit einem 20,1 MP 1 Zoll Sensor ist auch die Lumix TZ200 / ZS200 fähig, detailreiche Bilder mit einem natürlichen, hellen und dynamischen Look zu machen. Bis zu einer Druckgröße von A4 behaupten sich die Fotos dieser Kamera auch gegen solche mit größerem Sensor sehr gut.</p><p>Wenn es um das Bildrauschen geht (Körnung des Bildes, die zunimmt, wenn man die ISO erhöht), schlägt sich die Lumix TZ200 / ZS200 für eine Reisezoom-Kompaktkamera sehr gut. Bei geringerer ISO gibt es bei RAW als auch bei JPEG nur wenig Rauschen, aber besonders die JPEGs verlieren deutlich an Bildqualität, wenn man die ISO nach oben schraubt.</p><p>Wenn man also JPEG-Fotos schießt, sollte man vorbereitet sein, dass die Kamera Details weichzeichnet und verwäscht, da die Kamera versucht, das Bildrauschen selbst wieder herauszurechnen. RAW-Fotos sind auch bei höheren ISO Einstellungen noch gut, zwar hat man auch hier mehr Bildrauschen, aber die Details bleiben erhalten. Man erhält somit ein deutlich besseres Ergebnis, wenn man die Bilder bearbeitet, nachdem man wieder nach Hause gekommen ist.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/3ZU8n827EkQv5rkQumRHaN-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei geringer ISO bietet der Dynamikumfang die Möglichkeit, verlorene Tiefen wieder herzustellen.</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/nD7errHAMob3yNHdicVnsK-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei 24 mm sind Vignettierung und Verzerrung kein Problem</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C2ECZZpjurmBL8jwoY7FJU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Die Farben sind kräftig und schön</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jaCUyC5xn54A4RZ9SsXdRU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Die Schärfe leidet bei 360 mm ein wenig, aber die Bildstabilisierung ist sehr gut</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jvXdUALvwE27svgj7ufrGH-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Der L. Monochrome Foto Style liefert schöne Scharz/Weiß Ergebnisse</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/4s754AtpJMxbQ2uNY4TinK-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>Bei ISO6400 zeigt diese JPEG Datei sehr viel Weichzeichnung in den Details...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/goby3SNeqTuinje6AMoyoU-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200 pictures" /><figcaption>…die RAW Datei bei gleichen Einstellungen enthält deutlich mehr Details</figcaption></figure></figure><p>Wenn man reist, ist die Chance groß, dass man bei grellem Sonnenlicht und harten Schatten fotografiert oder in anderen kontrastreichen Situationen. Mit solchen Situationen haben viele Kameras Probleme und erzeugen zu dunkle oder zu helle Fotos, da der Sensor nicht den nötigen Dynamikumfang für eine große Bandbreite an Helligkeitsabstufungen verfügt.</p><p>Es ist auch möglich, einige Details in einem JPEG Foto wieder herzustellen, aber die Möglichkeit RAW Dateien mit der Lumix TZ200 / ZS200 zu speichern, bedeutet, dass man bei geringer ISO extrem viele Details aus den Schatten wieder herstellen kann, um ein deutlich schöneres Ergebnis zu erhalten. Man sollte aber vermeiden, zu hohe ISO Werte zu nutzen, da man dann nicht mehr ganz so flexibel in der Detailrückgewinnung ist.</p><p>Die Leistung des Objektives ist gut, wenn man bedenkt, dass Panasonic es geschafft hat, eine 15-fach vergrößernde Optik in solch ein kleines Gehäuse zu bringen. Die Schärfe nimmt bei ganz hohen Brennweiten zwar etwas ab, die Verzerrung und Vignettierung im weitwinkligen Bereich sind aber kein Problem.</p><h2 id="nicht-ueberzeugt-wie-waere-es-mit-diesen-alternativen">Nicht überzeugt? Wie wäre es mit diesen Alternativen:</h2><p>Wenn die Lumix TZ200 / ZS200 nichts für dich ist, haben wir hier drei Alternativen für dich zusammengestellt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/THZghfcYcghoz24TPUcqcJ-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uu8NqQ6CWEHTP96S9fARrN-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mJmfAjsKro4JB6zcggez2o-1920-80.jpg" alt="Panasonic Lumix TZ200/ZS200" /></figure></figure>
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                                                            <title><![CDATA[ Nikon Z6 review ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Wir mussten auf die Nikon Z6 länger warten als auf die Nikon Z7, aber die Z6 ist wohl die Kamera, die auch eine größere Zielgruppe ansprechen dürfte, besonders ambitionierte Fotografen, die in den Vollformatbereich einsteigen wollen.</p><p>Nikon hat die zweigleisige Strategie von Sony übernommen, die damals parallel die Sony Alpha A7 und A7R auf den Markt gebracht haben. Die Nikon Z6 und Z7 teilen sich das Design und haben in vielen Bereichen die gleichen Spezifikationen, dabei allerdings drei deutliche Unterschiede: Auflösung, Autofokus und Serienbildgeschwindigkeit.</p><p>Während die Z7 mit ihrem eng bestücktem 45,6 MP Sensor Wünsche nach hoher Auflösung bedient, wird die Z6 eher als Allround Kamera vermarktet. Allerdings kommt die Z6 etwas spät, wenn man Sonys inzwischen weit verbreitete Alpha A7 in allen drei Generationen bedenkt. Besonders die Alpha A7 III ist sehr beliebt.</p><p><br></p><p><em>[</em><em><strong>Update:</strong></em><em> Nikon hat im Mai ein Firmware Update für die Z6 und Z7 zur Verfügung gestellt, welches für beide eine Reihe an Verbesserungen brachte. Das Wichtigste ist der nun neue Augen Autofokus, mit dem nun direkt die Augen der Person im Bild gefunden und fokussiert werden. Das erleichtert die genaue Schärfensetzung in diesem kritischen Bereich.]</em></p><h2 id="nikon-z6-features">Nikon Z6: Features</h2><ul><li><strong>24,5 MP Vollformat CMOS Sensor</strong></li><li><strong>Neues Bajonett</strong></li><li><strong>5-Achsen Bildstabilisator im Gehäuse</strong></li></ul><p>Wie bereits angemerkt, hat die Nikon Z6 einen rückseitig belichteten 24,6 MP Vollformat Sensor (Z7 hat 45,7 MP) und sollte damit die Anforderungen der meisten Nutzer erfüllen, ansonsten steht die höher auflösende Schwester Z7 ja zur Verfügung. Durch die größere Fläche pro Pixel im Vergleich zur Z7 hat die Nikon Z6 auch eine etwas weiter reichende native ISO-Bandbreite. Sie reicht von ISO100 bis 51.200 (die Z7 hat nativ ISO64 - 25.600) und kann bis 50 - 204.800 erweitert werden. Damit erreicht die Z6 auf dem Papier die Werte, die auch die Alpha A7 III besitzt.</p><p>Wie die Z7 hat auch die Z6 das neue Nikon Z-Mount Bajonett, mit welchem Nikon neue Wege bei den spiegellosen Systemkameras geht und auf das gut etablierte F-Bajonett verzichtet. Das neue Bajonettsystem ist 11 mm weiter als das F-Bajonett mit 55 mm während das Auflagemaß (der Abstand zwischen Bajonettanschluss des Objektivs und Sensor) mit 16 mm sehr kurz ausfällt.</p><p>Nikon glaubt mit dem größeren Design und kurzen Auflagemaß neue Objektive zu ermöglichen, die die Qualität beim F-Bajonett übertreffen, da beim Z-Bajonett das Licht einfacher bis in die maximalen Ecken des Sensors gelenkt werden kann, um eine gleichmäßige Belichtung des gesamten Vollformatsensors bei jeder Brennweite zu ermöglichen.</p><p><br></p><p>Gemeinsam mit der Z6 und Z7 hat Nikon die ersten 3 Objektive der neuen S-Reihe vorgestellt: ein 24 - 70 mm f/4 Standardzoom, ein 35 mm f/1,8 Weitwinkel-Prime und ein 50 mm f/1,8 Standard-Prime. Der weite Bajonettdurchmesser ermöglicht offene Blenden bis f/0,95 und es wird ein manuell fokussierendes High-End Noct Prime mit 58 mm f/0,95 gegen Ende des Jahres erwartet.</p><p>Für Fotografen, die bereits Nikon Nutzer sind, aber überlegen, den Schritt zu den neuen spiegellosen Kameras zu machen oder eine DSLM zu ihrem DSLR Repertoire hinzuzufügen wollen, können den FTZ Bajonett Adapter nutzen. Mit ihm ermöglicht Nikon die Nutzung von ca. 360 bestehenden Nikon Objektiven, wovon 90 die volle AF-Geschwindigkeit der Z6 unterstützen sollen.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Nikon Z6 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 24,5 MP rückseitig belichteter Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bajonett:</strong> Nikon Z</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirm:</strong> 3,2-Zoll neigbarer Touchscreen, 2.100.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 12 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 273-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Bluetooth und Wi-Fi</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong>  310 Fotos</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 675 g mit Akku und Speicherkarte</p></div></div><p>Die Nikon Z6 hat einen elektronischen 0,5 Zoll Quad-VGA Sucher (EVF) mit 3,6 MP und einer beeindruckenden Vergrößerung von 0,80x, was den EVF der Sony Alpha A7 III mit seinen 2,36 MP und 0,78x Faktor klar schlägt. Die Z6 nutzt in der Linsenanordnung des EVFs Linsen aus eigener Fertigung, um noch bessere Klarheit im Sucher zu bieten. Mit einer Bildrate von 60p ist das Display des EVFs ausreichend schnell.</p><p>Ergänzt wird der EVF von einem neigbaren 3,2 Zoll  Touchscreen mit 2.100.000 Pixeln Auflösung. Darüber hinaus besitzt die Z6 ein kompaktes LCD Display auf der Oberseite, das die Hauptinformationen der Einstellungen anzeigt.</p><p>Während Nikons DSLRs bei der Bildstabilisierung auf objektivintegrierte Stabilierung setzen (Nikon nennt das "Vibration Reduction" oder kurz VR), gibt es für die spiegellosen Systemkameras nun ein neues, im Gehäuse integriertes Stabilisierungssystem. Die Z6 hat einen 5-Achsen Bildstabilisator (um die Längs-, Quer- und Vertikalachse, sowie auf der X- und Y-Achse des Sensors). Das soll eine Verschlusszeit-Kompensation von 5 Stufen ermöglichen. Wer seine F-Bajonett VR Objektive an der Z6 via FTZ Adapter nutzen möchte, kann beruhigt sein. Das VR System der Kamera aktiviert sich dann und unterstützt dann die VR im Objektiv.</p><div><blockquote><p>Die Nikon Z6 kann 4K UHD Videos bis 30p aufzeichnen, darüber hinaus aber auch Full HD Videos mit 60p und 120p Slow-Motions Videos in HD.</p></blockquote></div><p>Es gibt auch ein elektronisches "Vibrant Reduction" System (genannt E-VR), welches Kamerawackeln beim Filmen kompensieren soll, wenn man aus der Hand filmt. Die Nikon Z6 kann 4K UHD Videos bis 30p aufzeichnen, darüber hinaus aber auch Full HD Videos mit 60p und 120p Slow-Motion Videos in HD.</p><p>Wie auch die anderen neueren Nikon Kameras besitzt auch die Z6 das zugegebenermaßen etwas unbeholfene SnapBridge Bildtransfer System. Es nutzt die energiesparende Bluetooth-Verbindung zwischen Kamera und einem Smart Device (über die kostenlose App), um auf 2 MP herunterskalierte Bilder von der Kamera noch beim Fotografieren auf das andere Gerät zu transferieren. Für Bilder in voller Auflösung muss man diese in der Kamera einzeln auswählen und dann über eine zugeschaltete WiFi Verbindung übertragen. Alternativ bietet die Z6 aber auch eine offene WiFi Verbindung, mit der man die SnapBridge umgehen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7UKru4akuGz2QcUPp6smqX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xWVxenuPQEWac6Z6Cc4XZX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fqtFVM4L64en22ttSw2qdW-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Man könnte in der Z6 nun 2 SD Karten Slots erwarten, aber Nikon hat sich für einen einzelnen XQD Slot entschieden. Das ist relativ mutig, denn XQD Karten sind immer noch ein seltenes Kartenformat und neben Sony und SanDisk gibt es aktuell weiterhin keine anderen ernstzunehmenden Hersteller. Die Leistungsvorteile dieses Kartensystems hingegen sind klar und Nikon hofft, dass XQD- und CFExpress-Karten (ein upgedatetes XQD Format mit gleichen Maßen und Anschlüssen) sich weiter verbreiten und damit eine zukunftssichere, leistungsfähige Lösung darstellen. Nikon ist damals mit der Nikon D4 auch als erster Kamerahersteller überhaupt zu diesem Format gewechselt.</p><p>Nikons Z6 hat auch einen neuen Li-Ionen Akku erhalten, den EN-EL15b, aber die Kamera ist trotzdem in der Lage, die EN-EL15a Akkus zu nutzen, wie sie bereits in der D850 Verwendung finden. Im Gegensatz zur älteren Version unterstützt die b Variante auch USB-Ladevorgänge. Allerdings wird die Z6 im Unterschied zur Z7 nicht mit einem Steckdosenladegerät geliefert, sondern nur mit einem USB-Ladekabel.<br>Bedauerlicherweise hält der neue Akku laut Nikon nur 310 Auslösungen, was 400 Auslösungen weniger sind, als die 710 der Sony Alpha A7 III. Bei unserem Test der Z7 haben wir festgestellt, dass wir mit ca. 600 Fotos pro Akkuladung im Real-World Test deutlich mehr Fotos erhalten haben, als die 330 laut Herstellerangabe. Wir vermuten für die Z6 ein ähnliches Verhalten.</p><h2 id="nikon-z6-verarbeitung-und-handling">Nikon Z6: Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Selbes Level an Wetterversiegelung wie die D850</strong></li><li><strong>Großer und komfortabler Handgriff</strong></li><li><strong>Vertrauter Bedienungsaufbau</strong></li></ul><p>Während einige der besten DSLRs von Nikon wie die D4 oder die D800 von der Design Agentur Italdesign entwickelt wurden, sticht die Z6 in Sachen Schönheit nicht so sehr heraus und bietet ein eher funktionelles Äußeres.</p><p>Dass dieses Aussehen das Handling beeinträchtigen könnte, kann jedoch getrost negiert werden, sobald man die Z6 in der Hand hält. Die Kamera liegt dank des großen Handgriffs wunderbar in der Hand. Wie bei der Z7 werden Personen mit großen Händen ihren kleinen Finger möglicherweise frei unter dem Kamerabody finden, aber das sollte kein allzu großes Problem darstellen.</p><p>Die Z6 mag zwar vom Äußeren eher an eine kleine DSLR von Nikon erinnern, was aber nicht bedeutet, dass Nikon bei der Entwicklung des Z6 Gehäuses an der Verarbeitungsqualität gespart hätte. Es gibt viele hochwertig verarbeitete grifffeste Gummioberflächen rund um den Handgriff und die Rückseite, als auch einen Bereich für den Daumen. Wie bei der Z7 ist das darunterliegende Gehäuse auf der Vorder-, Ober- und Rückseite aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Das sorgt für ein sehr solides Gefühl bei der Kamera. Darüber hinaus hat die Z6 das selbe Level an Wetterversiegelung erhalten wie Nikons DSLR Flaggschiff D850. All das zusammen sorgt dafür, dass die Z6 eine sehr gut verarbeitete und robuste Kamera ist.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DTUPsu397a2ysmUEvb3JfL-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8ssdukRxXcHouDQFueR2AL-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ns5Pu2bVq362ZeqchNQZrP-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Für Nutzer von Nikon DSLRs sollte der Übergang zur Z6 kein Problem darstellen, da sich an der Bedienung und Anordnung der Knöpfe nichts geändert hat.</p><p>Es gibt den gleichen An/Aus Schalter am Auslöser und eigene Knöpfe für die Filmaufnahme, ISO und Belichtungskorrektur. Für die Änderung von ISO oder Belichtungskorrektur muss man lediglich den jeweiligen Knopf drücken und dann über das hintere Wahlrad die Änderung einstellen. Die Änderungen werden auch direkt auf dem LCD Display auf der Oberseite der Kamera angezeigt.</p><p>Die Bedieneinheiten auf der Rückseite sind etwas anders angeordnet als bei den DSLRs von Nikon, dank der klaren Beschriftung ist alles aber gut zu finden. Die Z6 besitzt außerdem den gleichen Joystick wie die D850, auch bekannt als Sub-Selector. Diese Bedienmöglichkeit ist hilfreich und ermöglicht eine einfache Auswahl und Änderung der Af-Bereiche. Einziger Kritikpunkt: Das Controlpad in klassischer 4-Wege-Bedienung mutet eher nach Coolpix an und weniger nach Vollformat DSLM.</p><p>Nikons Philosophie bei den spiegellosen Systemkameras die Bedienmöglichkeiten an den DSLRs zu orientieren, führt sich auch in der Bedienoberfläche auf dem Bildschirm fort. Hier trifft man auf die Nikon-bekannte Menüstruktur mit den Untermenüs auf der linken Seite des Displays.</p><p>Und während sich bisherige Nikon Nutzer bei der Z6 wegen der bekannten Nikon-Bedienung direkt wie zu Hause fühlen, sollte die Nutzung auch Nikon-Neulingen keinerlei Probleme bereiten. </p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VATPYfvFUj28fpVGYpwNGX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XEphLu2Tqmbt2wwgj47KdX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rzv26dRrEjxrBhpb64AWtT-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="nikon-z6-autofokus">Nikon Z6: Autofokus</h2><ul><li><strong>273-Punkt Autofokus</strong></li><li><strong>90 % Bildabdeckung</strong></li><li><strong>Hybrid Autofokus</strong></li></ul><p>Beim Autofokus System gehen Nikon Z6 und Z7 getrennte Wege. Während die Nikon Z7 einen 493-Punkt Phase-Detection Hybrid Autofokus besitzt, hat die Z6 einen etwas bescheideneren (aber dennoch beeindruckenden) 273-Punkt Phase-Detection Hybrid Autofokus.</p><p>Die Abdeckung umfasst 90 Prozent des Bildausschnittes, was für sich sehr beeindruckend wirkt, im Vergleich zur Sony Alpha A7 III mit seinem 693-Punkt AF und einer 93 prozentigen Bildabdeckung jedoch den Kürzeren zieht.</p><p>Der Single AF Modus der Z6 bietet die Wahl aus Auto-Area, Wide-Area (mit kleinen oder großen Einzelbereichen) und Einzelpunkt Modi oder auch Pin Point AF mit exakter manueller Auswahl des AF Punktes wenn man ganz präzise sein will.</p><p>Für normale Fotos macht der Single AF (AF-S) der Z6 einen sehr guten Job. Auch wir kamen zu dem Schluss, dass man im Single-Point Modus am besten arbeiten und mit dem bereits erwähnten Joystick schnell den Fokuspunkt auf dem Bild verschieben kann. Trotzdem ist auch der Wide-Area Modus der Z6 sehr vielseitig einsetzbar, wenn man mit der Kamera über verschiedene Motive schwenkt.</p><p>Das Fokussieren geschieht schnell, lediglich bei schwachem Licht wird die Kamera etwas langsamer. Hier springt das AF Licht ein, um den AF zu unterstützen, das kann allerdings auf Wunsch auch abgeschaltet werden.</p><div><blockquote><p>Wenn man bei der Z6 zum durchgehenden AF (AF-C) umschaltet, findet man nun einen zusätzlichen Dynamischen AF Modus zur Auswahl.</p></blockquote></div><p>Man muss wohl eingestehen, dass die durchgängige AF Leistung (AF-C) nicht ganz mit der extrem guten Performance der Sony Alpha A7 III und ihrem 693-Punkt AF mithalten kann. Trotzdem ist die Leistung der Z6 sehr gut.</p><p>Wenn man bei der Z6 zum durchgehenden AF (AF-C) umschaltet, findet man nun einen zusätzlichen dynamischen AF Modus zur Auswahl. Dieser ist hauptsächlich für das Fokus-Tracking gedacht und man kann selbst einstellen, wie viele zusätzliche aktive AF Punkte den ursprünglich aktiven Tracking Punkt unterstützen sollen. Darüber hinaus kann man auch die Tracking Sensibilität und andere Fokusparameter einstellen. Ansonsten kann man mit dem Auto-Area AF der Z6 das zu trackende Objekt auswählen und verfolgen.</p><p>In unseren Tests funktionierte das Fokus Tracking sehr gut, auch wenn das sich bewegende Subjekt uns direkt entgegenkam. Alles in allem eine sehr solide Allround Leistung.</p><p>Zum Verkaufsstart hatte die Z6 noch keinen Augen AF, im Mai 2019 kam jedoch ein Update und hat diese fehlende Funktion hinzugefügt. Eine definitiv willkommene Ergänzung. Zuerst muss man das Update von Nikons Homepage herunter laden und nach der Installation den Auto-Area AF einstellen. Dadurch erhält man rote Markierungen in den Ecken des Auto-Area AFs und ist durch den EVF und auch auf dem hinteren Display zu sehen.</p><p>Sobald nun die Kamera ein Gesicht erkennt, wird die AF Box kleiner und wechselt ins Gelbe. Diese Box verfolgt nun die Augen des Subjekts und funktioniert sowohl im durchgängigen AF (AF-C) als auch im Einzel AF (AF-S).</p><p>Genau wie der normale Tracking AF ist auch der Augen AF sehr gut. Ob dieser dem klassenbesten Augen AF von Sony wirklich nahe kommt, bleibt für uns eher fraglich, trotzdem liefert der AF der Z6 sehr solide Arbeit.</p><h2 id="nikon-z6-performance">Nikon Z6: Performance</h2><ul><li><strong>12 fps Serienbildgeschwindigkeit</strong></li><li><strong>EVF ist groß und hell</strong></li><li><strong>Touchscreen arbeitet gut</strong></li></ul><p>Neben der Auflösung und dem Autofokus ist ein weiterer Unterschied zwischen der Z7 und Z6 die Serienbildgeschwindigkeit. Die Z7 schafft 9 fps, die Z6 erreicht 12 fps - das ist sogar etwas mehr als die 10 fps der Alpha A7 III und erreicht die Leistung von Nikons Flaggschiff DSLR, der D5.</p><p>Wie schon bei der Z7 ist auch bei der Z6 der Bufferspeicher relativ normal dimensioniert, trotzdem sollte das die meisten Nutzer zufriedenstellen. Mit einer Sony XQD 64 GB Karte mit 400 MB/s Lese- und Schreibgeschwindigkeit waren im Test 35 RAW Fotos bei 12 fps möglich (12-Bit NEF Dateien); die Serienbildgeschwindigkeit sinkt bei 14-Bit NEF Dateien auf 9 fps und einer leicht geringeren Bufferkapazität von 33 Fotos. Bei 5 fps sieht das Ganze schon anders aus, dann hält der Buffer 200 RAW Fotos durch.</p><p>Es wird ein gänzlich lautloser Betrieb gewünscht? Die Nikon Z6 hat einen lautlosen Fotomodus bei dem der mechanische Verschluss deaktiviert ist und der elektronische Verschluss genutzt wird. Dieser Modus ist leider ziemlich in den Untermenüs verbuddelt und auch nicht in den Schnellauswahlen verfügbar. Dort würde dieser Modus zum schnellen Hin- und Herschalten aber mit hineingehören. Des Weiteren verstärkt sich durch den elektronischen Verschluss der Rollingshuttereffekt etwas mehr.</p><p>Wenn die Z6 auch gleichzeitig die erste DSLM, also Kamera mit elektronischem Sucher (EVF) ist, so werden die Bedenken beim ersten Blick durch den EVF direkt zerstreut.</p><p>Wenn man die Kamera ans Auge hebt, blickt man durch die Sucheröffnung auf ein sehr großes und helles Display. Auflösung und Informationsmenge rund um den Bildausschnitt sind exzellent. Auf dem 3,69 MP auflösenden EVF erhält man alle nötigen Informationen und Parameter rund um den Bildausschnitt angezeigt und eine hohe Bildwiederholungsrate erzeugt ein sehr organisches Bild. Im direkten Vergleich mit der Alpha A7 III kommt die Z6 Sonys EVF ziemlich nah. Generell ist ein 3,69 MP auflösender EVF bei den Top-DSLMs inzwischen Standard. Er fühlt sich relativ gut an, auch wenn eingefleischte DSLR-Fotografen sich etwas umgewöhnen müssen, denn ein optischer Sucher wirkt dann (logischerweise) doch noch deutlich organischer. Die einzige Kamera mit einem deutlich besseren EVF ist die Panasonic Lumix S1 mit 5,76 MP. Hier beginnt dann ein wirklich organisches Gefühl mit EVF.</p><p>Der neigbare 3,2-Zoll Touchscreen ist etwas größer als das 3,0-Zoll Display der A7 III, die Auflösung ist mit 2,1 MP deutlich höher als die im Vergleich wenig wirkenden 920.000 Pixel der Alpha A7 III. Das bedeutet eine deutlich höhere Schärfe und Klarheit.</p><p>Der Touchscreen der Nikon Z6 hat auch eine deutlich größere Palette an Bedienoptionen via Touch, verglichen mit der A7 III. Bei Sonys Kamera ist darüber lediglich Fokusauswahl, Auslösung bei Berührung und Bildwiedergabe möglich. Die Z6 bietet hier auch die Kontrolle über das Menü und die Einstellungen via Touch an. Somit ist der Touchscreen bei der Nikon Z6 etwas nützlicher.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/E8EUaSPbesWMojeraERAdh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Nikon Z6 mit dem FTZ Bajonett Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G Objektiv</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xfKJnmpVJ9fcyYv7cthhcg-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Nikon Z6 mit dem FTZ Bajonett Adapter</figcaption></figure></figure><p>Das Bildstabilisierungssystem im Gehäuse der Z6 ist exzellent und liefert auch bei deutlich längeren Belichtungszeiten noch scharfe Bilder, die sonst aus der Hand nicht möglich wären. Je nach eigener Haltetechnik haben wir festgestellt, dass man dadurch tatsächlich noch bei einer Verschlusszeit von 1/8 sek ein scharfes Ergebnis erhält. Den exakt gesetzten Fokus kann man ebenso einfach kontrollieren, indem man auf dem Touchdisplay im Wiedergabemodus einfach doppelt auf das Bild tippt. Es wird dann vergrößert und man kann den gewünschten Bereich im Detail kontrollieren.</p><p>Wie erwähnt sind die offiziellen 310 Fotos pro Akkuladung zwar enttäuschend, im Real World Test schlägt sich die Kamera aber deutlich besser. Mit einer Kombination von EVF und hinterem Display und einer Mischung aus einzelnen Fotos und Serienbildaufnahmen haben wir bei 310 Fotos noch 50 Prozent der Akkukapazität übrig gehabt.</p><h2 id="nikon-z6-bildqualit-xe4-t">Nikon Z6: Bildqualität</h2><ul><li><strong>Exzellente Schärfe und Details</strong></li><li><strong>Starke ISO Leistung</strong></li><li><strong>Dynamikumfang bietet viel Flexibilität</strong></li></ul><p>Sind 24,5 Megapixel genug? Das hängt davon ab, was man fotografiert und für welchen Zweck. Für die meisten Motive und Präsentationsformen ist die Sensorauflösung von Nikons Z6 hochauflösend genug.</p><p>Die Bildqualität hat uns sehr beeindruckt. Getestet wurde die Z6 von uns mit den neuen und sehr guten Objektiven 24 - 70 mm f/4 und 35 mm f/1,8 aus der S-Reihe. Die Belichtungsmessung funktioniert auf den Punkt und tendiert dabei etwas, auf die Highlights zu belichten, damit diese nicht überbelichtet werden. Die Bilder sind kraftvoll in den Farben und auch die Sättigung der Farben passt. Die Details sind sehr gut, auch wenn hier höher auflösende Sensoren (verständlicherweise) die Nase vorne haben. Mit den guten Objektiven vor der Z6 sind aber auch beim 24,5 MP Sensor detailreiche Bilder und eine durchgängige Schärfe bis in die Bildecken kein Problem.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSMEjnCwoJuhvV8KQYwtd6-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit FTZ Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G, 1/1600 sek bei f/1,8; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/pbK9FzFchx8GAsnNryphY5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit FTZ Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G, 1/100 sek bei f/1,8; ISO160</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GgYtq3rAUKTsVSmkwvq6a6-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/8, ISO1100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KD83xPqihidKk6gPBQtxv7-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6, ISO4500</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/z2UXgUxPRzaiY3j3X7PPr5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 -70 mm f/4, 1/60 sek bei f/8, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7QQg3tv5npAEei9T76KZ2X-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/4, ISO560</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PgmWMRom9udrXJ2yygQ8kU-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/50 sek bei f/8, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/FCUcdo6jpXtEcfJhpBvW3V-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/500 sek bei f/4,5; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dHfoK6pSGbTvGcyAZsgUya-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6; ISO6400</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hWBBJbSJ9pJB7veNpwtHSa-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6, ISO20000</figcaption></figure></figure><p>Die Z6 ist auch auf der gesamten ISO Bandbreite hervorragend. Bei ISO1600 halten die Bilder auch einer ganz genauen Detailinspektion problemlos stand, die Unterschiede zu ISO100 sind marginal. Über ISO1600 hinaus beginnen die Details langsam zu leiden an. In den JPEG Fotos nimmt man nun etwas Verwaschung wahr, bei ISO 3200 und ISO6400 erhält man immer noch nutzbare und zufriedenstellende Ergebnisse. Geht man weiter und ist bereit, in der Nachbearbeitung noch etwas nachzuhelfen, erhält man bis ISO12.800 oder gar ISO25.600. Darüber hinauszugehen würden wir eher vermeiden, solange es nicht absolut notwendig ist.</p><p>Der Dynamikumfang ist exzellent und bietet viel Flexibilität - man kann zum Beispiel noch enorm viel Detail aus den Schatten wiederherstellen, was sonst verschluckt bleiben würde. Besonders beeindruckend ist, dass dieser Dynamikumfang auch bei höheren ISO Werten noch bestehen bleibt. Selbst bei ISO1600 und 3200 kann man noch viele Details retten, darüber hinaus verringern sich diese Möglichkeiten. Trotzdem kann man auch dann noch einiges aus den Bildern in der Nachbearbeitung herausholen.</p><h2 id="nikon-z6-fazit">Nikon Z6: Fazit</h2><p>Nikon hat sich bei der Entwicklung der Z6 nicht zurückgehalten und etwaige Sorgen, der Einstieg ins DSLM Segment würde die Erwartungen nicht erfüllen, konnten zerstreut werden.</p><p>Mit ausgefeiltem Handling, dem robusten Aufbau und der exzellenten Bildqualität des 24,5 MP Sensors, sowie dem brillanten elektronischen Sucher und vielen weiteren kleinen Details ist die Nikon Z6 eine sehr gute Fotokamera und eine ausgesprochen gute spiegellose Systemkamera.</p><p>Die Umstellung auf ein neues Objektivbajonett ist ein großer Schritt für Nikon aber wenn die restlichen Objektive die gleiche herausragende Abbildungsleistung besitzen wie die beiden, mit denen wir die Z6 testen durften, dann zahlt sich das neue System durch noch bessere optische Leistung aus, sobald weitere native Objektive dafür auf den Markt kommen. Gleichzeitig stellt der optionale FTZ Bajonettadapter sicher, dass man nicht notwendigerweise wieder bei Null anfangen muss, wenn man bereits in Nikons F-Bajonett Objektive investiert hat.</p><p>Der einzelne XQD Kartenslot mag die Meinungen teilen, der Bufferspeicher könnte etwas größer sein - aber das sind nur kleine Aspekte bei dieser ansonsten sehr beeindruckenden Kamera.</p><p>Während die Z7 die Schlagzeilen für sich eingenommen hat, als beide Kameras vorgestellt wurden, ist die Nikon Z6 trotzdem unsere bevorzugte Wahl von beiden. Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass Nikon mit der Z6 seine beste vollformatige Allround-Kamera gelungen ist. Und das auch mit Hinblick auf Nikons DSLRs wie der vielgeliebten D750.</p><p>Bisher haben wir nicht gezögert, die Sony Alpha A7 III zu empfehlen, wenn es um die erste eigene Vollformat DSLM im Bereich rund um 2000 Euro ging. Mit der Nikon Z6 gibt es nun eine ernstzunehmende Alternative. In einigen Bereichen ist sie sogar klar die bessere Wahl. Und das bei einem deutlich günstigeren Preis von knapp 1600 Euro.</p><h2 id="nikon-z6-konkurrenz">Nikon Z6: Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VEXEvvdDKARZPLUqA8c9Xb-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H3zKdkyCvbksGmboFFfa3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rW96cgWqMsKhhH5r7JcYrP-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Sie kam ein wenig spät ins Rennen, aber Nikons brillante Z6 war das Warten definitiv wert ]]>
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                                <p>Wir mussten auf die Nikon Z6 länger warten als auf die Nikon Z7, aber die Z6 ist wohl die Kamera, die auch eine größere Zielgruppe ansprechen dürfte, besonders ambitionierte Fotografen, die in den Vollformatbereich einsteigen wollen.</p><p>Nikon hat die zweigleisige Strategie von Sony übernommen, die damals parallel die Sony Alpha A7 und A7R auf den Markt gebracht haben. Die Nikon Z6 und Z7 teilen sich das Design und haben in vielen Bereichen die gleichen Spezifikationen, dabei allerdings drei deutliche Unterschiede: Auflösung, Autofokus und Serienbildgeschwindigkeit.</p><p>Während die Z7 mit ihrem eng bestücktem 45,6 MP Sensor Wünsche nach hoher Auflösung bedient, wird die Z6 eher als Allround Kamera vermarktet. Allerdings kommt die Z6 etwas spät, wenn man Sonys inzwischen weit verbreitete Alpha A7 in allen drei Generationen bedenkt. Besonders die Alpha A7 III ist sehr beliebt.</p><p><br></p><p><em>[</em><em><strong>Update:</strong></em><em> Nikon hat im Mai ein Firmware Update für die Z6 und Z7 zur Verfügung gestellt, welches für beide eine Reihe an Verbesserungen brachte. Das Wichtigste ist der nun neue Augen Autofokus, mit dem nun direkt die Augen der Person im Bild gefunden und fokussiert werden. Das erleichtert die genaue Schärfensetzung in diesem kritischen Bereich.]</em></p><h2 id="nikon-z6-features">Nikon Z6: Features</h2><ul><li><strong>24,5 MP Vollformat CMOS Sensor</strong></li><li><strong>Neues Bajonett</strong></li><li><strong>5-Achsen Bildstabilisator im Gehäuse</strong></li></ul><p>Wie bereits angemerkt, hat die Nikon Z6 einen rückseitig belichteten 24,6 MP Vollformat Sensor (Z7 hat 45,7 MP) und sollte damit die Anforderungen der meisten Nutzer erfüllen, ansonsten steht die höher auflösende Schwester Z7 ja zur Verfügung. Durch die größere Fläche pro Pixel im Vergleich zur Z7 hat die Nikon Z6 auch eine etwas weiter reichende native ISO-Bandbreite. Sie reicht von ISO100 bis 51.200 (die Z7 hat nativ ISO64 - 25.600) und kann bis 50 - 204.800 erweitert werden. Damit erreicht die Z6 auf dem Papier die Werte, die auch die Alpha A7 III besitzt.</p><p>Wie die Z7 hat auch die Z6 das neue Nikon Z-Mount Bajonett, mit welchem Nikon neue Wege bei den spiegellosen Systemkameras geht und auf das gut etablierte F-Bajonett verzichtet. Das neue Bajonettsystem ist 11 mm weiter als das F-Bajonett mit 55 mm während das Auflagemaß (der Abstand zwischen Bajonettanschluss des Objektivs und Sensor) mit 16 mm sehr kurz ausfällt.</p><p>Nikon glaubt mit dem größeren Design und kurzen Auflagemaß neue Objektive zu ermöglichen, die die Qualität beim F-Bajonett übertreffen, da beim Z-Bajonett das Licht einfacher bis in die maximalen Ecken des Sensors gelenkt werden kann, um eine gleichmäßige Belichtung des gesamten Vollformatsensors bei jeder Brennweite zu ermöglichen.</p><p><br></p><p>Gemeinsam mit der Z6 und Z7 hat Nikon die ersten 3 Objektive der neuen S-Reihe vorgestellt: ein 24 - 70 mm f/4 Standardzoom, ein 35 mm f/1,8 Weitwinkel-Prime und ein 50 mm f/1,8 Standard-Prime. Der weite Bajonettdurchmesser ermöglicht offene Blenden bis f/0,95 und es wird ein manuell fokussierendes High-End Noct Prime mit 58 mm f/0,95 gegen Ende des Jahres erwartet.</p><p>Für Fotografen, die bereits Nikon Nutzer sind, aber überlegen, den Schritt zu den neuen spiegellosen Kameras zu machen oder eine DSLM zu ihrem DSLR Repertoire hinzuzufügen wollen, können den FTZ Bajonett Adapter nutzen. Mit ihm ermöglicht Nikon die Nutzung von ca. 360 bestehenden Nikon Objektiven, wovon 90 die volle AF-Geschwindigkeit der Z6 unterstützen sollen.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Nikon Z6 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 24,5 MP rückseitig belichteter Vollformat CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bajonett:</strong> Nikon Z</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirm:</strong> 3,2-Zoll neigbarer Touchscreen, 2.100.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 12 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 273-Punkt AF</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Bluetooth und Wi-Fi</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong>  310 Fotos</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 675 g mit Akku und Speicherkarte</p></div></div><p>Die Nikon Z6 hat einen elektronischen 0,5 Zoll Quad-VGA Sucher (EVF) mit 3,6 MP und einer beeindruckenden Vergrößerung von 0,80x, was den EVF der Sony Alpha A7 III mit seinen 2,36 MP und 0,78x Faktor klar schlägt. Die Z6 nutzt in der Linsenanordnung des EVFs Linsen aus eigener Fertigung, um noch bessere Klarheit im Sucher zu bieten. Mit einer Bildrate von 60p ist das Display des EVFs ausreichend schnell.</p><p>Ergänzt wird der EVF von einem neigbaren 3,2 Zoll  Touchscreen mit 2.100.000 Pixeln Auflösung. Darüber hinaus besitzt die Z6 ein kompaktes LCD Display auf der Oberseite, das die Hauptinformationen der Einstellungen anzeigt.</p><p>Während Nikons DSLRs bei der Bildstabilisierung auf objektivintegrierte Stabilierung setzen (Nikon nennt das "Vibration Reduction" oder kurz VR), gibt es für die spiegellosen Systemkameras nun ein neues, im Gehäuse integriertes Stabilisierungssystem. Die Z6 hat einen 5-Achsen Bildstabilisator (um die Längs-, Quer- und Vertikalachse, sowie auf der X- und Y-Achse des Sensors). Das soll eine Verschlusszeit-Kompensation von 5 Stufen ermöglichen. Wer seine F-Bajonett VR Objektive an der Z6 via FTZ Adapter nutzen möchte, kann beruhigt sein. Das VR System der Kamera aktiviert sich dann und unterstützt dann die VR im Objektiv.</p><div><blockquote><p>Die Nikon Z6 kann 4K UHD Videos bis 30p aufzeichnen, darüber hinaus aber auch Full HD Videos mit 60p und 120p Slow-Motions Videos in HD.</p></blockquote></div><p>Es gibt auch ein elektronisches "Vibrant Reduction" System (genannt E-VR), welches Kamerawackeln beim Filmen kompensieren soll, wenn man aus der Hand filmt. Die Nikon Z6 kann 4K UHD Videos bis 30p aufzeichnen, darüber hinaus aber auch Full HD Videos mit 60p und 120p Slow-Motion Videos in HD.</p><p>Wie auch die anderen neueren Nikon Kameras besitzt auch die Z6 das zugegebenermaßen etwas unbeholfene SnapBridge Bildtransfer System. Es nutzt die energiesparende Bluetooth-Verbindung zwischen Kamera und einem Smart Device (über die kostenlose App), um auf 2 MP herunterskalierte Bilder von der Kamera noch beim Fotografieren auf das andere Gerät zu transferieren. Für Bilder in voller Auflösung muss man diese in der Kamera einzeln auswählen und dann über eine zugeschaltete WiFi Verbindung übertragen. Alternativ bietet die Z6 aber auch eine offene WiFi Verbindung, mit der man die SnapBridge umgehen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7UKru4akuGz2QcUPp6smqX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xWVxenuPQEWac6Z6Cc4XZX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fqtFVM4L64en22ttSw2qdW-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Man könnte in der Z6 nun 2 SD Karten Slots erwarten, aber Nikon hat sich für einen einzelnen XQD Slot entschieden. Das ist relativ mutig, denn XQD Karten sind immer noch ein seltenes Kartenformat und neben Sony und SanDisk gibt es aktuell weiterhin keine anderen ernstzunehmenden Hersteller. Die Leistungsvorteile dieses Kartensystems hingegen sind klar und Nikon hofft, dass XQD- und CFExpress-Karten (ein upgedatetes XQD Format mit gleichen Maßen und Anschlüssen) sich weiter verbreiten und damit eine zukunftssichere, leistungsfähige Lösung darstellen. Nikon ist damals mit der Nikon D4 auch als erster Kamerahersteller überhaupt zu diesem Format gewechselt.</p><p>Nikons Z6 hat auch einen neuen Li-Ionen Akku erhalten, den EN-EL15b, aber die Kamera ist trotzdem in der Lage, die EN-EL15a Akkus zu nutzen, wie sie bereits in der D850 Verwendung finden. Im Gegensatz zur älteren Version unterstützt die b Variante auch USB-Ladevorgänge. Allerdings wird die Z6 im Unterschied zur Z7 nicht mit einem Steckdosenladegerät geliefert, sondern nur mit einem USB-Ladekabel.<br>Bedauerlicherweise hält der neue Akku laut Nikon nur 310 Auslösungen, was 400 Auslösungen weniger sind, als die 710 der Sony Alpha A7 III. Bei unserem Test der Z7 haben wir festgestellt, dass wir mit ca. 600 Fotos pro Akkuladung im Real-World Test deutlich mehr Fotos erhalten haben, als die 330 laut Herstellerangabe. Wir vermuten für die Z6 ein ähnliches Verhalten.</p><h2 id="nikon-z6-verarbeitung-und-handling">Nikon Z6: Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Selbes Level an Wetterversiegelung wie die D850</strong></li><li><strong>Großer und komfortabler Handgriff</strong></li><li><strong>Vertrauter Bedienungsaufbau</strong></li></ul><p>Während einige der besten DSLRs von Nikon wie die D4 oder die D800 von der Design Agentur Italdesign entwickelt wurden, sticht die Z6 in Sachen Schönheit nicht so sehr heraus und bietet ein eher funktionelles Äußeres.</p><p>Dass dieses Aussehen das Handling beeinträchtigen könnte, kann jedoch getrost negiert werden, sobald man die Z6 in der Hand hält. Die Kamera liegt dank des großen Handgriffs wunderbar in der Hand. Wie bei der Z7 werden Personen mit großen Händen ihren kleinen Finger möglicherweise frei unter dem Kamerabody finden, aber das sollte kein allzu großes Problem darstellen.</p><p>Die Z6 mag zwar vom Äußeren eher an eine kleine DSLR von Nikon erinnern, was aber nicht bedeutet, dass Nikon bei der Entwicklung des Z6 Gehäuses an der Verarbeitungsqualität gespart hätte. Es gibt viele hochwertig verarbeitete grifffeste Gummioberflächen rund um den Handgriff und die Rückseite, als auch einen Bereich für den Daumen. Wie bei der Z7 ist das darunterliegende Gehäuse auf der Vorder-, Ober- und Rückseite aus einer Aluminiumlegierung gefertigt. Das sorgt für ein sehr solides Gefühl bei der Kamera. Darüber hinaus hat die Z6 das selbe Level an Wetterversiegelung erhalten wie Nikons DSLR Flaggschiff D850. All das zusammen sorgt dafür, dass die Z6 eine sehr gut verarbeitete und robuste Kamera ist.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DTUPsu397a2ysmUEvb3JfL-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8ssdukRxXcHouDQFueR2AL-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ns5Pu2bVq362ZeqchNQZrP-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Für Nutzer von Nikon DSLRs sollte der Übergang zur Z6 kein Problem darstellen, da sich an der Bedienung und Anordnung der Knöpfe nichts geändert hat.</p><p>Es gibt den gleichen An/Aus Schalter am Auslöser und eigene Knöpfe für die Filmaufnahme, ISO und Belichtungskorrektur. Für die Änderung von ISO oder Belichtungskorrektur muss man lediglich den jeweiligen Knopf drücken und dann über das hintere Wahlrad die Änderung einstellen. Die Änderungen werden auch direkt auf dem LCD Display auf der Oberseite der Kamera angezeigt.</p><p>Die Bedieneinheiten auf der Rückseite sind etwas anders angeordnet als bei den DSLRs von Nikon, dank der klaren Beschriftung ist alles aber gut zu finden. Die Z6 besitzt außerdem den gleichen Joystick wie die D850, auch bekannt als Sub-Selector. Diese Bedienmöglichkeit ist hilfreich und ermöglicht eine einfache Auswahl und Änderung der Af-Bereiche. Einziger Kritikpunkt: Das Controlpad in klassischer 4-Wege-Bedienung mutet eher nach Coolpix an und weniger nach Vollformat DSLM.</p><p>Nikons Philosophie bei den spiegellosen Systemkameras die Bedienmöglichkeiten an den DSLRs zu orientieren, führt sich auch in der Bedienoberfläche auf dem Bildschirm fort. Hier trifft man auf die Nikon-bekannte Menüstruktur mit den Untermenüs auf der linken Seite des Displays.</p><p>Und während sich bisherige Nikon Nutzer bei der Z6 wegen der bekannten Nikon-Bedienung direkt wie zu Hause fühlen, sollte die Nutzung auch Nikon-Neulingen keinerlei Probleme bereiten. </p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VATPYfvFUj28fpVGYpwNGX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XEphLu2Tqmbt2wwgj47KdX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rzv26dRrEjxrBhpb64AWtT-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="nikon-z6-autofokus">Nikon Z6: Autofokus</h2><ul><li><strong>273-Punkt Autofokus</strong></li><li><strong>90 % Bildabdeckung</strong></li><li><strong>Hybrid Autofokus</strong></li></ul><p>Beim Autofokus System gehen Nikon Z6 und Z7 getrennte Wege. Während die Nikon Z7 einen 493-Punkt Phase-Detection Hybrid Autofokus besitzt, hat die Z6 einen etwas bescheideneren (aber dennoch beeindruckenden) 273-Punkt Phase-Detection Hybrid Autofokus.</p><p>Die Abdeckung umfasst 90 Prozent des Bildausschnittes, was für sich sehr beeindruckend wirkt, im Vergleich zur Sony Alpha A7 III mit seinem 693-Punkt AF und einer 93 prozentigen Bildabdeckung jedoch den Kürzeren zieht.</p><p>Der Single AF Modus der Z6 bietet die Wahl aus Auto-Area, Wide-Area (mit kleinen oder großen Einzelbereichen) und Einzelpunkt Modi oder auch Pin Point AF mit exakter manueller Auswahl des AF Punktes wenn man ganz präzise sein will.</p><p>Für normale Fotos macht der Single AF (AF-S) der Z6 einen sehr guten Job. Auch wir kamen zu dem Schluss, dass man im Single-Point Modus am besten arbeiten und mit dem bereits erwähnten Joystick schnell den Fokuspunkt auf dem Bild verschieben kann. Trotzdem ist auch der Wide-Area Modus der Z6 sehr vielseitig einsetzbar, wenn man mit der Kamera über verschiedene Motive schwenkt.</p><p>Das Fokussieren geschieht schnell, lediglich bei schwachem Licht wird die Kamera etwas langsamer. Hier springt das AF Licht ein, um den AF zu unterstützen, das kann allerdings auf Wunsch auch abgeschaltet werden.</p><div><blockquote><p>Wenn man bei der Z6 zum durchgehenden AF (AF-C) umschaltet, findet man nun einen zusätzlichen Dynamischen AF Modus zur Auswahl.</p></blockquote></div><p>Man muss wohl eingestehen, dass die durchgängige AF Leistung (AF-C) nicht ganz mit der extrem guten Performance der Sony Alpha A7 III und ihrem 693-Punkt AF mithalten kann. Trotzdem ist die Leistung der Z6 sehr gut.</p><p>Wenn man bei der Z6 zum durchgehenden AF (AF-C) umschaltet, findet man nun einen zusätzlichen dynamischen AF Modus zur Auswahl. Dieser ist hauptsächlich für das Fokus-Tracking gedacht und man kann selbst einstellen, wie viele zusätzliche aktive AF Punkte den ursprünglich aktiven Tracking Punkt unterstützen sollen. Darüber hinaus kann man auch die Tracking Sensibilität und andere Fokusparameter einstellen. Ansonsten kann man mit dem Auto-Area AF der Z6 das zu trackende Objekt auswählen und verfolgen.</p><p>In unseren Tests funktionierte das Fokus Tracking sehr gut, auch wenn das sich bewegende Subjekt uns direkt entgegenkam. Alles in allem eine sehr solide Allround Leistung.</p><p>Zum Verkaufsstart hatte die Z6 noch keinen Augen AF, im Mai 2019 kam jedoch ein Update und hat diese fehlende Funktion hinzugefügt. Eine definitiv willkommene Ergänzung. Zuerst muss man das Update von Nikons Homepage herunter laden und nach der Installation den Auto-Area AF einstellen. Dadurch erhält man rote Markierungen in den Ecken des Auto-Area AFs und ist durch den EVF und auch auf dem hinteren Display zu sehen.</p><p>Sobald nun die Kamera ein Gesicht erkennt, wird die AF Box kleiner und wechselt ins Gelbe. Diese Box verfolgt nun die Augen des Subjekts und funktioniert sowohl im durchgängigen AF (AF-C) als auch im Einzel AF (AF-S).</p><p>Genau wie der normale Tracking AF ist auch der Augen AF sehr gut. Ob dieser dem klassenbesten Augen AF von Sony wirklich nahe kommt, bleibt für uns eher fraglich, trotzdem liefert der AF der Z6 sehr solide Arbeit.</p><h2 id="nikon-z6-performance">Nikon Z6: Performance</h2><ul><li><strong>12 fps Serienbildgeschwindigkeit</strong></li><li><strong>EVF ist groß und hell</strong></li><li><strong>Touchscreen arbeitet gut</strong></li></ul><p>Neben der Auflösung und dem Autofokus ist ein weiterer Unterschied zwischen der Z7 und Z6 die Serienbildgeschwindigkeit. Die Z7 schafft 9 fps, die Z6 erreicht 12 fps - das ist sogar etwas mehr als die 10 fps der Alpha A7 III und erreicht die Leistung von Nikons Flaggschiff DSLR, der D5.</p><p>Wie schon bei der Z7 ist auch bei der Z6 der Bufferspeicher relativ normal dimensioniert, trotzdem sollte das die meisten Nutzer zufriedenstellen. Mit einer Sony XQD 64 GB Karte mit 400 MB/s Lese- und Schreibgeschwindigkeit waren im Test 35 RAW Fotos bei 12 fps möglich (12-Bit NEF Dateien); die Serienbildgeschwindigkeit sinkt bei 14-Bit NEF Dateien auf 9 fps und einer leicht geringeren Bufferkapazität von 33 Fotos. Bei 5 fps sieht das Ganze schon anders aus, dann hält der Buffer 200 RAW Fotos durch.</p><p>Es wird ein gänzlich lautloser Betrieb gewünscht? Die Nikon Z6 hat einen lautlosen Fotomodus bei dem der mechanische Verschluss deaktiviert ist und der elektronische Verschluss genutzt wird. Dieser Modus ist leider ziemlich in den Untermenüs verbuddelt und auch nicht in den Schnellauswahlen verfügbar. Dort würde dieser Modus zum schnellen Hin- und Herschalten aber mit hineingehören. Des Weiteren verstärkt sich durch den elektronischen Verschluss der Rollingshuttereffekt etwas mehr.</p><p>Wenn die Z6 auch gleichzeitig die erste DSLM, also Kamera mit elektronischem Sucher (EVF) ist, so werden die Bedenken beim ersten Blick durch den EVF direkt zerstreut.</p><p>Wenn man die Kamera ans Auge hebt, blickt man durch die Sucheröffnung auf ein sehr großes und helles Display. Auflösung und Informationsmenge rund um den Bildausschnitt sind exzellent. Auf dem 3,69 MP auflösenden EVF erhält man alle nötigen Informationen und Parameter rund um den Bildausschnitt angezeigt und eine hohe Bildwiederholungsrate erzeugt ein sehr organisches Bild. Im direkten Vergleich mit der Alpha A7 III kommt die Z6 Sonys EVF ziemlich nah. Generell ist ein 3,69 MP auflösender EVF bei den Top-DSLMs inzwischen Standard. Er fühlt sich relativ gut an, auch wenn eingefleischte DSLR-Fotografen sich etwas umgewöhnen müssen, denn ein optischer Sucher wirkt dann (logischerweise) doch noch deutlich organischer. Die einzige Kamera mit einem deutlich besseren EVF ist die Panasonic Lumix S1 mit 5,76 MP. Hier beginnt dann ein wirklich organisches Gefühl mit EVF.</p><p>Der neigbare 3,2-Zoll Touchscreen ist etwas größer als das 3,0-Zoll Display der A7 III, die Auflösung ist mit 2,1 MP deutlich höher als die im Vergleich wenig wirkenden 920.000 Pixel der Alpha A7 III. Das bedeutet eine deutlich höhere Schärfe und Klarheit.</p><p>Der Touchscreen der Nikon Z6 hat auch eine deutlich größere Palette an Bedienoptionen via Touch, verglichen mit der A7 III. Bei Sonys Kamera ist darüber lediglich Fokusauswahl, Auslösung bei Berührung und Bildwiedergabe möglich. Die Z6 bietet hier auch die Kontrolle über das Menü und die Einstellungen via Touch an. Somit ist der Touchscreen bei der Nikon Z6 etwas nützlicher.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/E8EUaSPbesWMojeraERAdh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Nikon Z6 mit dem FTZ Bajonett Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G Objektiv</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xfKJnmpVJ9fcyYv7cthhcg-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Nikon Z6 mit dem FTZ Bajonett Adapter</figcaption></figure></figure><p>Das Bildstabilisierungssystem im Gehäuse der Z6 ist exzellent und liefert auch bei deutlich längeren Belichtungszeiten noch scharfe Bilder, die sonst aus der Hand nicht möglich wären. Je nach eigener Haltetechnik haben wir festgestellt, dass man dadurch tatsächlich noch bei einer Verschlusszeit von 1/8 sek ein scharfes Ergebnis erhält. Den exakt gesetzten Fokus kann man ebenso einfach kontrollieren, indem man auf dem Touchdisplay im Wiedergabemodus einfach doppelt auf das Bild tippt. Es wird dann vergrößert und man kann den gewünschten Bereich im Detail kontrollieren.</p><p>Wie erwähnt sind die offiziellen 310 Fotos pro Akkuladung zwar enttäuschend, im Real World Test schlägt sich die Kamera aber deutlich besser. Mit einer Kombination von EVF und hinterem Display und einer Mischung aus einzelnen Fotos und Serienbildaufnahmen haben wir bei 310 Fotos noch 50 Prozent der Akkukapazität übrig gehabt.</p><h2 id="nikon-z6-bildqualit-xe4-t">Nikon Z6: Bildqualität</h2><ul><li><strong>Exzellente Schärfe und Details</strong></li><li><strong>Starke ISO Leistung</strong></li><li><strong>Dynamikumfang bietet viel Flexibilität</strong></li></ul><p>Sind 24,5 Megapixel genug? Das hängt davon ab, was man fotografiert und für welchen Zweck. Für die meisten Motive und Präsentationsformen ist die Sensorauflösung von Nikons Z6 hochauflösend genug.</p><p>Die Bildqualität hat uns sehr beeindruckt. Getestet wurde die Z6 von uns mit den neuen und sehr guten Objektiven 24 - 70 mm f/4 und 35 mm f/1,8 aus der S-Reihe. Die Belichtungsmessung funktioniert auf den Punkt und tendiert dabei etwas, auf die Highlights zu belichten, damit diese nicht überbelichtet werden. Die Bilder sind kraftvoll in den Farben und auch die Sättigung der Farben passt. Die Details sind sehr gut, auch wenn hier höher auflösende Sensoren (verständlicherweise) die Nase vorne haben. Mit den guten Objektiven vor der Z6 sind aber auch beim 24,5 MP Sensor detailreiche Bilder und eine durchgängige Schärfe bis in die Bildecken kein Problem.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSMEjnCwoJuhvV8KQYwtd6-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit FTZ Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G, 1/1600 sek bei f/1,8; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/pbK9FzFchx8GAsnNryphY5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit FTZ Adapter und Nikon 85 mm f/1,8G, 1/100 sek bei f/1,8; ISO160</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GgYtq3rAUKTsVSmkwvq6a6-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/8, ISO1100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KD83xPqihidKk6gPBQtxv7-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6, ISO4500</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/z2UXgUxPRzaiY3j3X7PPr5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 -70 mm f/4, 1/60 sek bei f/8, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7QQg3tv5npAEei9T76KZ2X-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/4, ISO560</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PgmWMRom9udrXJ2yygQ8kU-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/50 sek bei f/8, ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/FCUcdo6jpXtEcfJhpBvW3V-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/500 sek bei f/4,5; ISO100</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/dHfoK6pSGbTvGcyAZsgUya-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6; ISO6400</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hWBBJbSJ9pJB7veNpwtHSa-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Nikon Z6 mit 24 - 70 mm f/4, 1/60 sek bei f/5,6, ISO20000</figcaption></figure></figure><p>Die Z6 ist auch auf der gesamten ISO Bandbreite hervorragend. Bei ISO1600 halten die Bilder auch einer ganz genauen Detailinspektion problemlos stand, die Unterschiede zu ISO100 sind marginal. Über ISO1600 hinaus beginnen die Details langsam zu leiden an. In den JPEG Fotos nimmt man nun etwas Verwaschung wahr, bei ISO 3200 und ISO6400 erhält man immer noch nutzbare und zufriedenstellende Ergebnisse. Geht man weiter und ist bereit, in der Nachbearbeitung noch etwas nachzuhelfen, erhält man bis ISO12.800 oder gar ISO25.600. Darüber hinauszugehen würden wir eher vermeiden, solange es nicht absolut notwendig ist.</p><p>Der Dynamikumfang ist exzellent und bietet viel Flexibilität - man kann zum Beispiel noch enorm viel Detail aus den Schatten wiederherstellen, was sonst verschluckt bleiben würde. Besonders beeindruckend ist, dass dieser Dynamikumfang auch bei höheren ISO Werten noch bestehen bleibt. Selbst bei ISO1600 und 3200 kann man noch viele Details retten, darüber hinaus verringern sich diese Möglichkeiten. Trotzdem kann man auch dann noch einiges aus den Bildern in der Nachbearbeitung herausholen.</p><h2 id="nikon-z6-fazit">Nikon Z6: Fazit</h2><p>Nikon hat sich bei der Entwicklung der Z6 nicht zurückgehalten und etwaige Sorgen, der Einstieg ins DSLM Segment würde die Erwartungen nicht erfüllen, konnten zerstreut werden.</p><p>Mit ausgefeiltem Handling, dem robusten Aufbau und der exzellenten Bildqualität des 24,5 MP Sensors, sowie dem brillanten elektronischen Sucher und vielen weiteren kleinen Details ist die Nikon Z6 eine sehr gute Fotokamera und eine ausgesprochen gute spiegellose Systemkamera.</p><p>Die Umstellung auf ein neues Objektivbajonett ist ein großer Schritt für Nikon aber wenn die restlichen Objektive die gleiche herausragende Abbildungsleistung besitzen wie die beiden, mit denen wir die Z6 testen durften, dann zahlt sich das neue System durch noch bessere optische Leistung aus, sobald weitere native Objektive dafür auf den Markt kommen. Gleichzeitig stellt der optionale FTZ Bajonettadapter sicher, dass man nicht notwendigerweise wieder bei Null anfangen muss, wenn man bereits in Nikons F-Bajonett Objektive investiert hat.</p><p>Der einzelne XQD Kartenslot mag die Meinungen teilen, der Bufferspeicher könnte etwas größer sein - aber das sind nur kleine Aspekte bei dieser ansonsten sehr beeindruckenden Kamera.</p><p>Während die Z7 die Schlagzeilen für sich eingenommen hat, als beide Kameras vorgestellt wurden, ist die Nikon Z6 trotzdem unsere bevorzugte Wahl von beiden. Wir gehen sogar so weit zu sagen, dass Nikon mit der Z6 seine beste vollformatige Allround-Kamera gelungen ist. Und das auch mit Hinblick auf Nikons DSLRs wie der vielgeliebten D750.</p><p>Bisher haben wir nicht gezögert, die Sony Alpha A7 III zu empfehlen, wenn es um die erste eigene Vollformat DSLM im Bereich rund um 2000 Euro ging. Mit der Nikon Z6 gibt es nun eine ernstzunehmende Alternative. In einigen Bereichen ist sie sogar klar die bessere Wahl. Und das bei einem deutlich günstigeren Preis von knapp 1600 Euro.</p><h2 id="nikon-z6-konkurrenz">Nikon Z6: Konkurrenz</h2><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/VEXEvvdDKARZPLUqA8c9Xb-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H3zKdkyCvbksGmboFFfa3E-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rW96cgWqMsKhhH5r7JcYrP-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure>
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                                                            <title><![CDATA[ GoPro Hero 8 Black Test ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die GoPro Hero 7 Black war die große Wiederkehr des Actionkamera-Königs nachdem die letzten Modelle nicht wirklich überzeugen konnten. Mit der Hero 7 Black saß GoPro wieder auf dem Thron. Mit einigen Ausnahmen hat GoPro daher beim Modell Hero 8 Black keine drastischen Änderungen vorgenommen. Stattdessen wurde beim optionalen Zubehör mit der Mod Reihe die potentielle Leistung erhöht (Vorbestellungen dazu können seit Dezember 2019 aufgegeben werden).</p><p>Das bedeutet aber nicht, dass die Hero 8 Black keine allgemeinen Verbesserungen erhalten hat. Es gibt eine ganze Reihe an Hardware- und Softwareverbesserungen, die zusammen eine deutlich bessere Bedienung und Performance ermöglichen.</p><p>Kurzgefasst: die GoPro Hero 8 Black hat ein schlankeres Design, verdoppelte Leistung der Stoßsicherheit, eine eingebaute und einklappbare Mount, ein neues windresistentes Mikrofon und einige sehr gute Software Funktionen, um Videos noch besser aussehen zu lassen.</p><p>Das bereits erwähnte Mod Zubehör, welches nur zur Hero 8 Black kompatibel sein wird, bietet dir eine ganze Reihe an professionellen Features für professionelle Setups. Damit kann man in Sachen Licht, Ton und Sichtbarkeit nochmals upgraden, sobald dieses Zubehör verfügbar ist.</p><p>Unter der Hülle der Hero 8 Black werkelt der gleiche GP1 Chip und der gleiche 12 MP Sensor, die auch in der Hero 7 Black verbaut sind. GoPro selbst sagt jedoch, dass sie die Software neu geschrieben haben, um die Akkulaufzeit zu verbessern und noch ein paar weitere Features aus dem Prozessor herauszukitzeln. Diese Optimierung hat Prozessorleistung entfesselt, die für die nochmals merkbar bessere Leistung von GoPros Hypersmooth (Videostabilisierung) und TimeWarp (Zeitrafferstabilisierung) verwendet wurden.</p><h2 id="xa0-xa0-neue-features-xa0">  Neue Features </h2><ul><li><strong>HyperSmooth 2.0</strong></li><li><strong>TimeWarp 2.0</strong></li><li><strong>LiveSerienbildaufnahme</strong></li><li><strong>Verbessertes HDR</strong></li><li><strong>Bessere Low-Light Bildverarbeitung</strong></li><li><strong>RAW Fotos</strong></li><li><strong>100 Mbps Bitrate für 4K und 2,7K</strong></li><li><strong>Aufnahme Voreinstellungen</strong></li></ul><p> <strong>HyperSmooth 2.0</strong></p><p>Meistens lassen die Aktivitäten, die man mit einer Actionkamera filmen will, keinen Raum für detaillierte Bildkompositions-Überlegungen. Deshalb sind Weitwinkelobjektive und integrierte Bildstabilisierung essentiell. Daher hat sich GoPro darauf fokussiert, seine HyperSmooth Bildstabilisierung noch besser zu machen. Hypersmooth 2.0 ist in allen Auflösungen und Bildraten verfügbar und hebt die bereits im letzten Jahr von GoPro als beste "On-Camera" Stabilisierung gelobte Technik auf ein neues Level.</p><p>Hypersmooth 2.0 bietet drei Stabilisierungsmodi an - On, High und Boost. Die ersten beiden croppen 10 % in das weitwinklige Bild, um jegliche Wackler herauszurechnen. Boost cropt noch weiter ins Bild, um wirklich jeden noch so starken Wackler zu kompensieren, der bei extremer Action auftauchen könnte. HyperSmooth 2.0 bringt diese Stabilierung nun auch zu den Slow Motion Aufnahmen bei 120 fps und 240 fps, der Boost Modus bleibt allerdings nur bis zu einer maximalen Bildrate von 60 fps möglich.</p><p>Zwar ist die Stabilisierung durch Hypersmooth 2.0 außergewöhnlich gut, wenn es um nach vorne gerichtete Bewegungen mit der Kamera geht (z.B. FPV bei MTB Downhill oder Ski/Snowboard), wenn es aber um Kameraschwenks von einer Seite zur anderen geht, bleibt etwas Jittern zurück (zitternde Linien im Bild). Allerdings ist die Stabilisierung auch nur bei schnellen, vorwärtsgerichteten Shots wirklich notwendig. Solange du also daran denkst, Hypersmooth zu deaktivieren, bevor du drinnen filmen oder besonders cinematische Aufnahmen machen willst, sollte es keine Probleme geben.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3830px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="GShXTrBByi6dWnr5KCqgPQ" name="20190926_125639.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GShXTrBByi6dWnr5KCqgPQ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3830" height="2154" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p><strong>TimeWarp 2.0</strong></p><p>GoPros integrierte Fotofunktion TimeWarp wurde ebenfalls weiterentwickelt und mit der neuen Stabilisierungssoftware sehen Zeitraffer Clips, bei denen sich die Kamera bewegt (auch als Hyperlapse bekannt) jetzt noch ruhiger aus. Diese Funktion ist genial, wenn du eine längere Kamerafahrt in kurzer Zeit zeigen bzw. abspielen möchtest, ohne lange Postproduktion in Kauf zu nehmen. In der geupdateten Version sorgt eine Auto-Interval-Detection für noch flüssigere Zeitraffer. Ein eingebauter Beschleunigungssensor bemerkt schnellere Bewegungen sofort und sorgt in diesen Bereichen für eine zwischenzeitlich höhere Bildrate und kann die ursprüngliche Bildrate auch verringern, wenn er keine Aktivitäten registriert und damit langweilige Passagen raffen.</p><p><strong>Foto Updates</strong></p><p>Es gibt eine ganze Reihe an Foto-Settings, um dich davon abzuhalten, dafür dein Smartphone zum Fotografieren herauszuholen. Zuallererst ist da der LiveBurst Modus der eine Reihe von Bilder speichert (und zwar ab 1,5 Sekunden bevor du den Knopf gedrückt hast, bis 1,5 Sekunden nach diesem Moment). Daraus erhält man 90 Bilder (also 30 Bilder pro Sekunde). Das ist genial bei schwierigen Actionsituationen, in denen der perfekte Moment nur ganz kurz ist. Die Kamera kann Bilder auch in RAW speichern und die Software der GoPro Hero 8 Black bietet verbesserte HDR Qualität mit noch weiter reichenden Kontrasten und besserer Low-Light Verarbeitung bei dunklen Fotos und Nacht-Zeitraffer Videos.</p><p><strong>Aufnahme Voreinstellungen</strong></p><p>Die Hero Reihe hatte bisher die Einstellungen wie Auflösung, Bildrate, Objektivwinkel und Zoomeinstellung so, dass sie über das Hauptmenü einfach erreichbar waren. Mit der Hero 8 Black kommen nun auch Voreinstellungen. Diese konfigurierbaren Einstellungen erlauben bis zu 10 Bild- und Farbeinstellungen für diverse Aktivitäten und Szenerien, zwischen denen du ganz leicht hin und her wechseln kannst, was sehr viel Zeit spart.</p><p>Wenn du mit der Kamera vertrauter bist, wirst du schnell merken, dass einige Sachen wie zum Beispiel hohe Bildraten nicht gut bei Low-Light Situationen sind, der maximal weite Bildwinkel in höchster Auflösung keinen Hypersmooth Boost unterstützt und einige Szenen mit anderen Farbeinstellungen einfach besser wirken. Es gibt einiges zu beachten und während das mit viel Zeit und zu Hause noch gut zu handhaben ist, kann das mitten in der Action schnell zu viel werden. Genau hier glänzen die Voreinstellungen besonders, weil sie es erlauben, die Kameraeinstellungen für bestimmte Aktivitäten, Szenarien oder Perspektiven vorzubereiten und im Einsatz schnell und problemlos zwischen den Einstellungen zu wechseln - wenn nötig.</p><p><strong>Video Modi</strong></p><p>Zusätzlich zu SuperView, Wide und Linear als digitales Objektiv bei der Hero 7 Black gibt es nun auch die neue Narrow Perspektive für Porträts und Close-Ups mit der Hero 8 Black. Die maximale Bitrate bei 2,7K und 4K wurde von 75 Mbps auf 100 Mbps erhöht, um bei diesen hohen Auflösungen noch professioneller wirkende Bilder zu ermöglichen, solange man bereit ist den zusätzlichen Speicherplatz zu opfern. Livestream Feeds können nun in Full HD 1080p direkt in Facebook, Youtube oder in die jeweils gewünschte Streaming Plattform eingespeist werden.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zHaagbk8s2srUbmqGXNriP-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35uVFPAGCrT7uLAgXSHzGV-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fxPri8QUokefSnSe3AHJVb-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XUggC6VWNBzZLYD28ZWbkh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XorDNdVDE435K3hDT98zm-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Zqz5NLf5qwbsW5EHHE7YNB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qgkMmCyuqdZ6vK7766tVmP-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure></figure><h2 id="xa0-verarbeitung-und-handling-xa0"> Verarbeitung und Handling </h2><ul><li><strong>Doppelt hohe Stoßsicherheit</strong></li><li><strong>Integrierte Mount</strong></li><li><strong>Nach vorne gerichtetes Mikrofon</strong></li><li><strong>Verbesserte Windresistenz beim Mikrofon</strong></li><li><strong>1-2 Stunden durchgehende Akkulaufzeit</strong></li><li><strong>3h Ladezeit</strong></li></ul><p> </p><p>GoPro bleibt bei seinen robusten Spezifikationen seit der Hero 5 Black mit Wasserfestigkeit bis 10m Tiefe. Bei der Stoßsicherheit gab es hingegen Verbesserungen. Mit einem neuen Gorilla Glas von Corning zum Schutz der Linse bietet die Hero 8 Black nun eine doppelt so hohe Stoßsicherheit, wie die bisherigen Modelle.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:4751px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="MpEGWSUgVfwLoppug4NguU" name="IMG_0030.JPG" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MpEGWSUgVfwLoppug4NguU-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="4751" height="2672" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Die bisherigen GoPro Kameras benötigten ein zusätzliches Gehäuse oder den Frame von GoPro, um auf anderem Zubehör wie Stative oder Helme montiert zu werden. GoPros neues Flaggschiff besitzt hingegen ein in die Unterseite integriertes Paar von klappbaren Füßen (GoPro nennt sie "Finger"). Damit kannst du die GoPro wie gewohnt an jedes Zubehör anschließen, ansonsten aber diese Finger auch einfach in die Unterseite einklappen, um einen ebenen Boden zu erhalten.</p><p>Diese neuen klappbaren Finger mit magnetischem Verschluss sind ein hilfreiches Feature, das auf lange Sicht viel Zeit spart. Denn mit diesen integrierten Anschlüssen für das Zubehör wurde auch die Akkuklappe umgesetzt. Statt auf der Unterseite befindet sich diese nun an der rechten Seite und hat einen neuen Sicherungsmechanismus mit einem Riegel, der durch festes Drücken entriegelt wird.</p><p>Im Gegensatz zur Hero 7 Black ist die GoPro Hero 8 Black dank der integrierten Finger 10 g schwerer, mit einem Gehäuse zur Zubehörbefestigung ist die Hero 7 Black dann aber wieder schwerer. Die neue GoPro ist auch ein paar Millimeter dünner und schmaler als die Hero 7 Black, gleichzeitig aber minimal größer mit insgesamt 66,3 x 48,6 x 28,4 mm.</p><p>Es gibt ein neues nach vorne gerichtetes Mikrofon, das besser positioniert ist, um den Ton vor der Kamera einzufangen. Dieses Mikro bietet auch eine verbesserte Windresistenz, damit man weniger Störgeräusche bei voller Fahrt erhält. Die Reihe der Sprachbefehle für die GoPro wurde ebenfalls erweitert und erlaubt es dir nun, die Kamera mittels eines Weck-Wortes anzuschalten oder individuelle Befehle auszuführen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3564px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.20%;"><img id="jB8FXFdJPBPN3ttWZnsDbZ" name="20190926_131301.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jB8FXFdJPBPN3ttWZnsDbZ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3564" height="2003" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Während der Lithium-Ionen Akku der Hero 8 Black an sich eine höhere Kapazität als der in der Hero 7 Black verbaute Akku hat, verbraucht die neue Kamera aber auch etwas Strom und hat so am Ende die gleiche 1.220 mAh Lebensspanne. Die neuen Hero 8 Black Akkus sind abwärtskompatibel, aber man kann nicht auf alle Features der Hero 8 Black zugreifen, wenn man nicht einen der neuesten Akkus mit höheren Entladeraten nutzt. Das ist etwas enttäuschend für jeden, der gehofft hat, die Akkus seiner Hero 7 Black uneingeschränkt als Ersatzakku weiter verwenden zu können.</p><p>Damit kommt die neue GoPro auf eine Laufzeit von ungefähr 50 Minuten bei durchgängiger 2,7K oder 4K Aufnahme und hoher Bildrate. Du kannst die Laufzeit aber auf über 2 Stunden verlängern, wenn du die Auflösung verringerst oder TimeWarp Videos machst. Ansonsten kannst du zusätzliche Ersatzakkus kaufen, um die Akkus schnell zu wechseln, wenn du länger filmen möchtest. Sonst musst du ungefähr 3 Stunden und 10 Minuten warten, bis die GoPro Hero 8 Black wieder vollständig geladen ist.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3320px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.27%;"><img id="hfMrfYdqmzDPK9acHCkGFD" name="20190926_130931.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hfMrfYdqmzDPK9acHCkGFD-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3320" height="1868" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><h2 id="xa0-mods-xa0"> Mods </h2><p> </p><p>Mods ist die neue Zubehörreihe von GoPro, die dieses Jahr (2020) herauskommen soll und die man teilweise schon Ende 2019 vorbestellen konnte. Mit ihr kannst du in Sachen Audioqualität und Videofunktionen nochmal eine Schippe drauflegen. Allerdings nur mit der Hero 8 Black, die Vorgänger sind nicht kompatibel. Zubehör Nummer eins, der Media Mod, ist ein Rahmen (von GoPro "Frame" genannt) und bietet einen 3,5 mm Mikrofonanschluss, ein Richtmikrofon, einen HDMI Ausgang und zwei Blitzschuh Adapter für die Montage weiterer Zubehörkomponenten an der Hero 8 Black.</p><p><br></p><p>GoPro hat auch einen Display Mod angekündigt, der ein größeres und drehbares Display besitzen soll und darüber hinaus eine eigene Stromversorgung via Akku beinhaltet. Das Display selbst soll einklappbar sein, wenn man es nicht benötigt. Der Light Mod soll ebenfalls 2020 kommen und damit der GoPro eine 200 Lumen starke Lichtquelle (bei 1 m Distanz) verschaffen. Wie der Display Mod hat der Light Mod einen eigenen Akku und kann auch ohne GoPro für sich über die GoPro Mount auf Stative oder ähnliches montiert werden, um Motive aus einer anderen Position zu beleuchten.</p><p>Bisher konnten wir die Mods noch nicht selber testen, daher können wir noch kein fundiertes Fazit ziehen. Es bleibt abzuwarten, wie viel mehr Qualität diese Mods wirklich ermöglichen. Die Anschlüsse des Mediamods scheinen sehr sinnvoll, eine Lichtquelle von 200 Lumen wirkt im Vergleich zu kompakten Akku-Videolichtern wie dem Aputure M9 schwach. Die angepriesene Wasserdichte bis 10 m könnte den Light Mod jedoch für Taucher wieder sehr attraktiv machen. Bisher sind selbst die Vorbestellungsoptionen noch nicht freigeschaltet, von Lieferterminen ganz zu schweigen. Wenn die Mods erhältlich sind, werden wir diese Review natürlich updaten.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m9a5cdcjF2M2brVWCvYbfk-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KEuJKpx77s36i3dubvwhDk-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/baHEk22iC7gf3LzZzEGACm-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PACSsa6UzeACsuUj4hY6im-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure></figure><h2 id="xa0-video-und-bildqualit-xe4-t"> Video- und Bildqualität</h2><p>Auch bei der Fotoqualität scheint GoPro viel getan zu haben. Besonders die HDR Qualität und der Night Modus der Hero 8 Black wurden verbessert. Allerdings ist die Fotoqualität trotz dieser Verbesserungen schlechter als bei den aktuellen High End Smartphones. Wie du im Bild unten selbst sehen kannst, ist beim Heranzoomen die Bildqualität der GoPro Hero 8 Black schlechter als beim 2018er Flaggschiff Smartphone von Samsung, dem S9 Plus. Und trotz der spezifischen Arbeit an den Low Light Schwächen der GoPro sieht man besonders bei dunklerer Umgebung einen deutlichen Unterschied in der Qualität zugunsten des Smartphones.</p><p><br></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1376px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:55.81%;"><img id="DtAcEqa8HxXf9L9rWgssf4" name="SuperPhoto comparison GP and S9Plus.JPG" alt="GoPro Hero 8 (links) SuperPhoto und Samsung Galaxy S9 Plus (rechts) Auto Foto." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DtAcEqa8HxXf9L9rWgssf4-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1376" height="768" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">GoPro Hero 8 (links) SuperPhoto und Samsung Galaxy S9 Plus (rechts) Auto Foto. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Das gleiche lässt sich über die Videoqualität sagen, wenn du drinnen Videos aufnimmst oder bei hoher Auflösung in schlechten oder schwachen Lichtsituationen filmst. Die GoPro Hero 8 Black verarbeitet zum Beispiel das Flackern der Lichtquelle viel schlechter und zeigt deutlich mehr Bildrauschen als das Samsung Galaxy S9 Plus im Kerzen-Modus.</p><p>Im Splitscreen Video unter diesem Textabschnitt kannst du zwar sehen, dass die Bildstabilisierung der Hero 8 Black deutlich besser als die des S9 Plus ist, aber die 60 fps Bildrate erzeugt in Verbindung mit dem Licht bei der GoPro ein Flackern und der HyperSmooth Modus macht dabei manchmal horizontale Sprünge.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/Cx16cv98.html" id="Cx16cv98" title="Split Screen - Digitally stabilized GoPro Hero 8 Black and Samsung Galaxy S9 Plus footage" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Wenn du nun nach draußen wechselst und Outdooraufnahmen machen willst, ist die GoPro Hero 8 Black in ihrem Element. Die Stabilisierung der Hero 8 macht selbst das wackeligste FPV Video stabil genug, damit es wie aus dem Gimbal gedreht aussieht. Damit erhältst du - ohne Aufwand - professionell stabilisierte Videos, auch ohne eine Tonne Equipment mit dir herumschleppen zu müssen.</p><p>Und wenn du gewillt bist, mit etwas geringerer Auflösung zu filmen, sehen selbst die abendlichen Outdooraufnahmen deutlich besser aus und du kannst die gesamten Vorteile von Hypersmooth 2.0 nutzen.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/voiyxu1w.html" id="voiyxu1w" title="GoPro Hero 8 Black - My Story" width="600" height="338" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Die Kamera ist auch super, um Zeitlupen im Weitwinkel aufzunehmen, sodass man auch keine Action verpasst, die möglicherweise am Rande des Bildes passiert.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/GvG1ueuq.html" id="GvG1ueuq" title="GoPro Hero 8 Black - Slow Motion 1080p 240fps" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Ein weiterer Bereich, in dem die Hero 8 wirklich hervorsticht, ist der TimeWarp Modus. Die verbesserte Stabilisierung arbeitet perfekt mit dem Beschleunigungssensor und macht beeindruckende Hyperlapse Videos von jedem Event, das sonst in seiner Ganzheit schwer darstellbar wäre. TimeWarp 2.0 erweitert dabei die tollen Time-Lapse Optionen und verschafft der GoPro Hero 8 Black damit einen weiteren Vorteil.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/0I9zOd3M.html" id="0I9zOd3M" title="GoPro Hero 8 Black - Walking The Dog HyperLapse" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><h2 id="xa0-hero-8-black-bedienung"> Hero 8 Black Bedienung</h2><p>Wenn du noch nicht die perfekten Voreinstellungen gespeichert hast, bietet GoPro die Kontrolle aller relevanten Parameter problemlos über den Touchscreen an. Wenn man nach links oder rechts wischt, kann man zwischen Foto, Video und Time-Lapse wählen. Wischt man hingegen hoch oder runter, kommt man ins Einstellungsmenü oder in den Wiedergabebereich.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:5791px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.16%;"><img id="KXjgHfcfDaXim7GakNDaVi" name="IMG_0001.JPG" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KXjgHfcfDaXim7GakNDaVi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="5791" height="3252" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>In den Ecken des Displays findet man in Farbcodierung die Anzeige für die restliche Akkuleistung, den restlichen Speicherplatz (in Aufnahmezeit umgerechnet), den Aufnahmemodus und Tabs für HyperSmooth Boost, Zeitlupen, digitale Objektivauswahl, Zoom und um die kompletten Kameraeinstellungen zu öffnen. Diese Bedienoberfläche ist einfach genug für jedermann, um jede Einstellung jederzeit problemlos zu kontrollieren und zu ändern, selbst bei schlechten Sichtbedingungen.</p><h2 id="xa0-die-neue-gopro-app-xa0"> Die neue GoPro App  </h2><p> GoPro hat seine Quik App für den Videoschnitt und die App für die Kamerakontrolle zu einer neuen GoPro App fusioniert. Diese ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Das neue Layout ist separiert in einen Bereich für die Bedienung der Kamera, eine Medienbibliothek inklusive Clipbearbeitung, ein schneller Video Editor und eine Einstellungsseite. Die Bedien-Sektion ist nötig, um bei Video oder Fotoaufnahmen die Einstellungen zu bearbeiten oder einen Livestream zu starten. Dabei wird hauptsächlich auf die Funktionen der bisherigen Appvarianten zurückgegriffen. Du kannst eigentlich alles machen, was du auch an der Kamera selbst einstellen kannst. Mit der Anzeige der On-Camera Bibliothek kann man die gespeicherten Fotos und Videos ansehen und bei Bedarf herunterladen. Mit dem Auto-Offload kannst du auch dafür sorgen, dass immer sämtliche Medien von der Kamera in die App geladen werden.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3947px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.17%;"><img id="E2hRrcq7Z5aUHxEMxWM87c" name="GoPro app TechRadar.jpg" alt="Von links: kompakte Mediengalerie, GoPro Bedienung, Schneller Videoeditor und die Clip Bibliothek.&nbsp;" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/E2hRrcq7Z5aUHxEMxWM87c-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3947" height="2217" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Von links: kompakte Mediengalerie, GoPro Bedienung, Schneller Videoeditor und die Clip Bibliothek.  </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die Smartphone Medien Bibliothek und der Videoeditor sind sehr hilfreiche Funktionen, denn sie erlauben dir eine große Bandbreite an einfachen Videoschnittoptionen direkt auf dem eigenen Handy. Jeder, der nur einfache Korrekturen machen möchte, findet hier einfache Schnittmöglichkeiten, Ausschnitt-Auswahl, Filter, Änderung der Abspielgeschwindigkeit, Standbilderstellung aus dem Videomaterial oder die Anzeige von Höhe, Geschwindigkeit oder einen Kartenausschnitt als eine Art Head-Up Display (HUD) für die Informationen, die die Hero 8 zusammen mit dem Material aufnimmt und speichert.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/L0xiga1D.html" id="L0xiga1D" title="GoPro Hero 8 - Doggie Cam" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Ein weiteres beeindruckendes Feature ist die automatische Horizontausrichtung, die aktiviert werden kann, um das Bild genau auszurichten, auch wenn die Kamera nicht perfekt horizontal ausgerichtet ist. Hier kannst du auch selbst die Anpassung manuell vorgeben. Diese Funktion ist besonders hilfreich bei GoPros, die unter Drohnen, auf Fahrrädern/Mountainbikes oder an Autos montiert sind.</p><p>Damit sind die Videoschnittfunktionen der App für die meisten Anwender mehr als ausreichend, um sich den aufwändigen Workaround über den Computer zu sparen, wenn man seine Clips bearbeiten und veröffentlichen will.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/aoV9ZAC5.html" id="aoV9ZAC5" title="Drone - Hero 8 Black" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Falls du deine Erlebnisse zusammenschneiden und mit Effekten und Übergängen aufpeppen willst, ist die Movie Maker Sektion der GoPro App eine tolle Option und der bekannten Quik Videoschnitt Software sehr ähnlich. Du kannst aus 10 unterschiedlichen Themen auswählen, um einen Eröffnungstitel, eine Abschlussanimation und eine dem Erlebnis angemessene Hintergrundmusik zu nutzen. Darüber hinaus kann man in der App aber auch Größe und das Format überarbeiten. Denn je nach Kanal ist 16:9, 1:1, 4:3 oder 9:16 sinnvoller zum Posten. Die Funktionen sind vielleicht nicht weitgehend genug, um eine vollwertige Editing-Software zu ersetzen, aber für die meisten Zwecke ist diese schnelle, einfach zu handhabende und leistungsstarke App sehr interessant. Man kann sogar Videoclips anderer Kameras (also nicht nur von GoPros) verwenden, eine Logoanimation oder die eigene Musik nutzen, sodass diese App eigentlich alles bietet, um mit minimalem Zeitaufwand das eigene Filmmaterial in besten Online Video Content zu verwandeln. Und das bei nur geringem Zeitaufwand!</p><p>Es braucht ca. 23 Sekunden für ein 230 MB Video, um via WiFi aufs Handy geladen zu werden. Diese Geschwindigkeit reicht für kleine Videoclips allemal, aber die doppelt so hohe Übertragungsrate via USB 3.1 Kabel auf eine SSD im Computer ist für größere Dateien dann doch das Mittel der Wahl für uns.</p><p>Wenn man gerne das gesamte Material jederzeit verfügbar haben möchte, ist ein GoPro Plus Abo sehr attraktiv. Hier bekommst du für 5,49 Euro im Monat (oder 4,17 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung) ein unbegrenztes Cloud BackUp! Natürlich bleiben die Rahmenbedingungen des eigenen Handyproviders für Datenuploads erhalten. Zusätzlich erhält man eine GoPro Versicherung, die die defekte Kamera im Falle eines Falles einfach ersetzt (maximal 2 Kameras pro Jahr, ab Hero 5 und es können dennoch Gebühren anfallen laut Kleingedrucktem). Und man erhält auch 50% Rabatt auf bis zu 10 Zubehörteile aus dem GoPro Shop. Das GoPro Plus Abo ist also für alle Intensivnutzer besonders attraktiv.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3387px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="BKzngSawqNEcXnPqdFxbc4" name="20190926_125707.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKzngSawqNEcXnPqdFxbc4-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3387" height="1905" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><h2 id="fazit-3">Fazit</h2><p>Während die Verbesserungen an der Hero 8 Black für sich alleine jeweils relativ klein wirken, sind sie zusammen ein großer Schritt in der Actionkamera Performance. Für die meisten Nutzer dürfte die Hero 7 Black ausreichend gute Videoqualität und Leistung bringen, aber für diejenigen, die auch bei Actionkameras die beste Stabilisierung, Tonqualität und Gesamtperformance  brauchen und suchen, ist die Hero 8 Black die erste Wahl.</p><p>In vielerlei Hinsicht ist die Hero 8 Black die am meisten auf Profis ausgerichtete GoPro bisher. Die verbesserte Bitrate, RAW Foto Output und Full HD Livestreaming zielen auf all jene ab, die professionelle Youtube Action Videos drehen oder B-Roll Material in Actionbereichen aufnehmen wollen. Die Option auf unbegrenzten Cloudspeicher versüßt die Möglichkeiten dieser High End GoPro nur noch weiter.</p><p>GoPro hat die Qualitätslücke zu den High End Smartphones in Sachen Fotoqualität und Videoqualität abseits von Actionaufnahmen deutlich verkleinert. Aber hier bleiben die Flaggschiff-Smartphones weiterhin vorne (selbst einige aus 2018), wenn es um normale Fotos und Videos im Automatik Modus geht. Bei rasanter und wackeliger Action, macht jedoch niemand der GoPro Hero 8 Black etwas vor. </p><p>Die Mod Zubehörreihe kommt erst 2020 heraus und scheint ein wichtiger Schritt zu sein, wenn man die Hero 8 Black noch weiter zu einer professionellen Kamera für Filmproduktionen machen möchte. GoPro muss allerdings noch einiges an der schwachen Low-Light Performance, dem HDR Modus und der Indoor-Bildqualität arbeiten, um den heutigen (Multi-Lens) Smartphones im Videobereich Paroli bieten zu können.<br>Apple hat hier zuletzt mit dem "Snowbrawl" Video von David Leitch (Regisseur u.a. von John Wick 2 und Deadpool 2) gezeigt, was man aus einem Top Smartphone filmerisch herausholen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/whqYT3PbJ9PTXbuop5Kwj7-1920-80.jpg" alt="DJI Omso Action" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cW6SKfbxyYwMLc3qkahQ5A-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/RLJHmYF87XLeU3vjQXuVK5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Das Modell Hero 8 Black hat erneut eine bessere Stabilisierung, optimierte Software und eine professionelle Mod-Zubehör Reihe. Aber rechtfertigt das den hohen Preis? ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Action Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                <p>Die GoPro Hero 7 Black war die große Wiederkehr des Actionkamera-Königs nachdem die letzten Modelle nicht wirklich überzeugen konnten. Mit der Hero 7 Black saß GoPro wieder auf dem Thron. Mit einigen Ausnahmen hat GoPro daher beim Modell Hero 8 Black keine drastischen Änderungen vorgenommen. Stattdessen wurde beim optionalen Zubehör mit der Mod Reihe die potentielle Leistung erhöht (Vorbestellungen dazu können seit Dezember 2019 aufgegeben werden).</p><p>Das bedeutet aber nicht, dass die Hero 8 Black keine allgemeinen Verbesserungen erhalten hat. Es gibt eine ganze Reihe an Hardware- und Softwareverbesserungen, die zusammen eine deutlich bessere Bedienung und Performance ermöglichen.</p><p>Kurzgefasst: die GoPro Hero 8 Black hat ein schlankeres Design, verdoppelte Leistung der Stoßsicherheit, eine eingebaute und einklappbare Mount, ein neues windresistentes Mikrofon und einige sehr gute Software Funktionen, um Videos noch besser aussehen zu lassen.</p><p>Das bereits erwähnte Mod Zubehör, welches nur zur Hero 8 Black kompatibel sein wird, bietet dir eine ganze Reihe an professionellen Features für professionelle Setups. Damit kann man in Sachen Licht, Ton und Sichtbarkeit nochmals upgraden, sobald dieses Zubehör verfügbar ist.</p><p>Unter der Hülle der Hero 8 Black werkelt der gleiche GP1 Chip und der gleiche 12 MP Sensor, die auch in der Hero 7 Black verbaut sind. GoPro selbst sagt jedoch, dass sie die Software neu geschrieben haben, um die Akkulaufzeit zu verbessern und noch ein paar weitere Features aus dem Prozessor herauszukitzeln. Diese Optimierung hat Prozessorleistung entfesselt, die für die nochmals merkbar bessere Leistung von GoPros Hypersmooth (Videostabilisierung) und TimeWarp (Zeitrafferstabilisierung) verwendet wurden.</p><h2 id="xa0-xa0-neue-features-xa0">  Neue Features </h2><ul><li><strong>HyperSmooth 2.0</strong></li><li><strong>TimeWarp 2.0</strong></li><li><strong>LiveSerienbildaufnahme</strong></li><li><strong>Verbessertes HDR</strong></li><li><strong>Bessere Low-Light Bildverarbeitung</strong></li><li><strong>RAW Fotos</strong></li><li><strong>100 Mbps Bitrate für 4K und 2,7K</strong></li><li><strong>Aufnahme Voreinstellungen</strong></li></ul><p> <strong>HyperSmooth 2.0</strong></p><p>Meistens lassen die Aktivitäten, die man mit einer Actionkamera filmen will, keinen Raum für detaillierte Bildkompositions-Überlegungen. Deshalb sind Weitwinkelobjektive und integrierte Bildstabilisierung essentiell. Daher hat sich GoPro darauf fokussiert, seine HyperSmooth Bildstabilisierung noch besser zu machen. Hypersmooth 2.0 ist in allen Auflösungen und Bildraten verfügbar und hebt die bereits im letzten Jahr von GoPro als beste "On-Camera" Stabilisierung gelobte Technik auf ein neues Level.</p><p>Hypersmooth 2.0 bietet drei Stabilisierungsmodi an - On, High und Boost. Die ersten beiden croppen 10 % in das weitwinklige Bild, um jegliche Wackler herauszurechnen. Boost cropt noch weiter ins Bild, um wirklich jeden noch so starken Wackler zu kompensieren, der bei extremer Action auftauchen könnte. HyperSmooth 2.0 bringt diese Stabilierung nun auch zu den Slow Motion Aufnahmen bei 120 fps und 240 fps, der Boost Modus bleibt allerdings nur bis zu einer maximalen Bildrate von 60 fps möglich.</p><p>Zwar ist die Stabilisierung durch Hypersmooth 2.0 außergewöhnlich gut, wenn es um nach vorne gerichtete Bewegungen mit der Kamera geht (z.B. FPV bei MTB Downhill oder Ski/Snowboard), wenn es aber um Kameraschwenks von einer Seite zur anderen geht, bleibt etwas Jittern zurück (zitternde Linien im Bild). Allerdings ist die Stabilisierung auch nur bei schnellen, vorwärtsgerichteten Shots wirklich notwendig. Solange du also daran denkst, Hypersmooth zu deaktivieren, bevor du drinnen filmen oder besonders cinematische Aufnahmen machen willst, sollte es keine Probleme geben.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3830px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="GShXTrBByi6dWnr5KCqgPQ" name="20190926_125639.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GShXTrBByi6dWnr5KCqgPQ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3830" height="2154" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p><strong>TimeWarp 2.0</strong></p><p>GoPros integrierte Fotofunktion TimeWarp wurde ebenfalls weiterentwickelt und mit der neuen Stabilisierungssoftware sehen Zeitraffer Clips, bei denen sich die Kamera bewegt (auch als Hyperlapse bekannt) jetzt noch ruhiger aus. Diese Funktion ist genial, wenn du eine längere Kamerafahrt in kurzer Zeit zeigen bzw. abspielen möchtest, ohne lange Postproduktion in Kauf zu nehmen. In der geupdateten Version sorgt eine Auto-Interval-Detection für noch flüssigere Zeitraffer. Ein eingebauter Beschleunigungssensor bemerkt schnellere Bewegungen sofort und sorgt in diesen Bereichen für eine zwischenzeitlich höhere Bildrate und kann die ursprüngliche Bildrate auch verringern, wenn er keine Aktivitäten registriert und damit langweilige Passagen raffen.</p><p><strong>Foto Updates</strong></p><p>Es gibt eine ganze Reihe an Foto-Settings, um dich davon abzuhalten, dafür dein Smartphone zum Fotografieren herauszuholen. Zuallererst ist da der LiveBurst Modus der eine Reihe von Bilder speichert (und zwar ab 1,5 Sekunden bevor du den Knopf gedrückt hast, bis 1,5 Sekunden nach diesem Moment). Daraus erhält man 90 Bilder (also 30 Bilder pro Sekunde). Das ist genial bei schwierigen Actionsituationen, in denen der perfekte Moment nur ganz kurz ist. Die Kamera kann Bilder auch in RAW speichern und die Software der GoPro Hero 8 Black bietet verbesserte HDR Qualität mit noch weiter reichenden Kontrasten und besserer Low-Light Verarbeitung bei dunklen Fotos und Nacht-Zeitraffer Videos.</p><p><strong>Aufnahme Voreinstellungen</strong></p><p>Die Hero Reihe hatte bisher die Einstellungen wie Auflösung, Bildrate, Objektivwinkel und Zoomeinstellung so, dass sie über das Hauptmenü einfach erreichbar waren. Mit der Hero 8 Black kommen nun auch Voreinstellungen. Diese konfigurierbaren Einstellungen erlauben bis zu 10 Bild- und Farbeinstellungen für diverse Aktivitäten und Szenerien, zwischen denen du ganz leicht hin und her wechseln kannst, was sehr viel Zeit spart.</p><p>Wenn du mit der Kamera vertrauter bist, wirst du schnell merken, dass einige Sachen wie zum Beispiel hohe Bildraten nicht gut bei Low-Light Situationen sind, der maximal weite Bildwinkel in höchster Auflösung keinen Hypersmooth Boost unterstützt und einige Szenen mit anderen Farbeinstellungen einfach besser wirken. Es gibt einiges zu beachten und während das mit viel Zeit und zu Hause noch gut zu handhaben ist, kann das mitten in der Action schnell zu viel werden. Genau hier glänzen die Voreinstellungen besonders, weil sie es erlauben, die Kameraeinstellungen für bestimmte Aktivitäten, Szenarien oder Perspektiven vorzubereiten und im Einsatz schnell und problemlos zwischen den Einstellungen zu wechseln - wenn nötig.</p><p><strong>Video Modi</strong></p><p>Zusätzlich zu SuperView, Wide und Linear als digitales Objektiv bei der Hero 7 Black gibt es nun auch die neue Narrow Perspektive für Porträts und Close-Ups mit der Hero 8 Black. Die maximale Bitrate bei 2,7K und 4K wurde von 75 Mbps auf 100 Mbps erhöht, um bei diesen hohen Auflösungen noch professioneller wirkende Bilder zu ermöglichen, solange man bereit ist den zusätzlichen Speicherplatz zu opfern. Livestream Feeds können nun in Full HD 1080p direkt in Facebook, Youtube oder in die jeweils gewünschte Streaming Plattform eingespeist werden.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zHaagbk8s2srUbmqGXNriP-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35uVFPAGCrT7uLAgXSHzGV-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fxPri8QUokefSnSe3AHJVb-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XUggC6VWNBzZLYD28ZWbkh-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XorDNdVDE435K3hDT98zm-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Zqz5NLf5qwbsW5EHHE7YNB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qgkMmCyuqdZ6vK7766tVmP-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess)</small></figcaption></figure></figure><h2 id="xa0-verarbeitung-und-handling-xa0"> Verarbeitung und Handling </h2><ul><li><strong>Doppelt hohe Stoßsicherheit</strong></li><li><strong>Integrierte Mount</strong></li><li><strong>Nach vorne gerichtetes Mikrofon</strong></li><li><strong>Verbesserte Windresistenz beim Mikrofon</strong></li><li><strong>1-2 Stunden durchgehende Akkulaufzeit</strong></li><li><strong>3h Ladezeit</strong></li></ul><p> </p><p>GoPro bleibt bei seinen robusten Spezifikationen seit der Hero 5 Black mit Wasserfestigkeit bis 10m Tiefe. Bei der Stoßsicherheit gab es hingegen Verbesserungen. Mit einem neuen Gorilla Glas von Corning zum Schutz der Linse bietet die Hero 8 Black nun eine doppelt so hohe Stoßsicherheit, wie die bisherigen Modelle.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:4751px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="MpEGWSUgVfwLoppug4NguU" name="IMG_0030.JPG" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MpEGWSUgVfwLoppug4NguU-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="4751" height="2672" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Die bisherigen GoPro Kameras benötigten ein zusätzliches Gehäuse oder den Frame von GoPro, um auf anderem Zubehör wie Stative oder Helme montiert zu werden. GoPros neues Flaggschiff besitzt hingegen ein in die Unterseite integriertes Paar von klappbaren Füßen (GoPro nennt sie "Finger"). Damit kannst du die GoPro wie gewohnt an jedes Zubehör anschließen, ansonsten aber diese Finger auch einfach in die Unterseite einklappen, um einen ebenen Boden zu erhalten.</p><p>Diese neuen klappbaren Finger mit magnetischem Verschluss sind ein hilfreiches Feature, das auf lange Sicht viel Zeit spart. Denn mit diesen integrierten Anschlüssen für das Zubehör wurde auch die Akkuklappe umgesetzt. Statt auf der Unterseite befindet sich diese nun an der rechten Seite und hat einen neuen Sicherungsmechanismus mit einem Riegel, der durch festes Drücken entriegelt wird.</p><p>Im Gegensatz zur Hero 7 Black ist die GoPro Hero 8 Black dank der integrierten Finger 10 g schwerer, mit einem Gehäuse zur Zubehörbefestigung ist die Hero 7 Black dann aber wieder schwerer. Die neue GoPro ist auch ein paar Millimeter dünner und schmaler als die Hero 7 Black, gleichzeitig aber minimal größer mit insgesamt 66,3 x 48,6 x 28,4 mm.</p><p>Es gibt ein neues nach vorne gerichtetes Mikrofon, das besser positioniert ist, um den Ton vor der Kamera einzufangen. Dieses Mikro bietet auch eine verbesserte Windresistenz, damit man weniger Störgeräusche bei voller Fahrt erhält. Die Reihe der Sprachbefehle für die GoPro wurde ebenfalls erweitert und erlaubt es dir nun, die Kamera mittels eines Weck-Wortes anzuschalten oder individuelle Befehle auszuführen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3564px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.20%;"><img id="jB8FXFdJPBPN3ttWZnsDbZ" name="20190926_131301.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jB8FXFdJPBPN3ttWZnsDbZ-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3564" height="2003" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Während der Lithium-Ionen Akku der Hero 8 Black an sich eine höhere Kapazität als der in der Hero 7 Black verbaute Akku hat, verbraucht die neue Kamera aber auch etwas Strom und hat so am Ende die gleiche 1.220 mAh Lebensspanne. Die neuen Hero 8 Black Akkus sind abwärtskompatibel, aber man kann nicht auf alle Features der Hero 8 Black zugreifen, wenn man nicht einen der neuesten Akkus mit höheren Entladeraten nutzt. Das ist etwas enttäuschend für jeden, der gehofft hat, die Akkus seiner Hero 7 Black uneingeschränkt als Ersatzakku weiter verwenden zu können.</p><p>Damit kommt die neue GoPro auf eine Laufzeit von ungefähr 50 Minuten bei durchgängiger 2,7K oder 4K Aufnahme und hoher Bildrate. Du kannst die Laufzeit aber auf über 2 Stunden verlängern, wenn du die Auflösung verringerst oder TimeWarp Videos machst. Ansonsten kannst du zusätzliche Ersatzakkus kaufen, um die Akkus schnell zu wechseln, wenn du länger filmen möchtest. Sonst musst du ungefähr 3 Stunden und 10 Minuten warten, bis die GoPro Hero 8 Black wieder vollständig geladen ist.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3320px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.27%;"><img id="hfMrfYdqmzDPK9acHCkGFD" name="20190926_130931.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hfMrfYdqmzDPK9acHCkGFD-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3320" height="1868" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><h2 id="xa0-mods-xa0"> Mods </h2><p> </p><p>Mods ist die neue Zubehörreihe von GoPro, die dieses Jahr (2020) herauskommen soll und die man teilweise schon Ende 2019 vorbestellen konnte. Mit ihr kannst du in Sachen Audioqualität und Videofunktionen nochmal eine Schippe drauflegen. Allerdings nur mit der Hero 8 Black, die Vorgänger sind nicht kompatibel. Zubehör Nummer eins, der Media Mod, ist ein Rahmen (von GoPro "Frame" genannt) und bietet einen 3,5 mm Mikrofonanschluss, ein Richtmikrofon, einen HDMI Ausgang und zwei Blitzschuh Adapter für die Montage weiterer Zubehörkomponenten an der Hero 8 Black.</p><p><br></p><p>GoPro hat auch einen Display Mod angekündigt, der ein größeres und drehbares Display besitzen soll und darüber hinaus eine eigene Stromversorgung via Akku beinhaltet. Das Display selbst soll einklappbar sein, wenn man es nicht benötigt. Der Light Mod soll ebenfalls 2020 kommen und damit der GoPro eine 200 Lumen starke Lichtquelle (bei 1 m Distanz) verschaffen. Wie der Display Mod hat der Light Mod einen eigenen Akku und kann auch ohne GoPro für sich über die GoPro Mount auf Stative oder ähnliches montiert werden, um Motive aus einer anderen Position zu beleuchten.</p><p>Bisher konnten wir die Mods noch nicht selber testen, daher können wir noch kein fundiertes Fazit ziehen. Es bleibt abzuwarten, wie viel mehr Qualität diese Mods wirklich ermöglichen. Die Anschlüsse des Mediamods scheinen sehr sinnvoll, eine Lichtquelle von 200 Lumen wirkt im Vergleich zu kompakten Akku-Videolichtern wie dem Aputure M9 schwach. Die angepriesene Wasserdichte bis 10 m könnte den Light Mod jedoch für Taucher wieder sehr attraktiv machen. Bisher sind selbst die Vorbestellungsoptionen noch nicht freigeschaltet, von Lieferterminen ganz zu schweigen. Wenn die Mods erhältlich sind, werden wir diese Review natürlich updaten.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m9a5cdcjF2M2brVWCvYbfk-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KEuJKpx77s36i3dubvwhDk-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/baHEk22iC7gf3LzZzEGACm-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PACSsa6UzeACsuUj4hY6im-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">GoPro</small></figcaption></figure></figure><h2 id="xa0-video-und-bildqualit-xe4-t"> Video- und Bildqualität</h2><p>Auch bei der Fotoqualität scheint GoPro viel getan zu haben. Besonders die HDR Qualität und der Night Modus der Hero 8 Black wurden verbessert. Allerdings ist die Fotoqualität trotz dieser Verbesserungen schlechter als bei den aktuellen High End Smartphones. Wie du im Bild unten selbst sehen kannst, ist beim Heranzoomen die Bildqualität der GoPro Hero 8 Black schlechter als beim 2018er Flaggschiff Smartphone von Samsung, dem S9 Plus. Und trotz der spezifischen Arbeit an den Low Light Schwächen der GoPro sieht man besonders bei dunklerer Umgebung einen deutlichen Unterschied in der Qualität zugunsten des Smartphones.</p><p><br></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1376px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:55.81%;"><img id="DtAcEqa8HxXf9L9rWgssf4" name="SuperPhoto comparison GP and S9Plus.JPG" alt="GoPro Hero 8 (links) SuperPhoto und Samsung Galaxy S9 Plus (rechts) Auto Foto." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DtAcEqa8HxXf9L9rWgssf4-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1376" height="768" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">GoPro Hero 8 (links) SuperPhoto und Samsung Galaxy S9 Plus (rechts) Auto Foto. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>Das gleiche lässt sich über die Videoqualität sagen, wenn du drinnen Videos aufnimmst oder bei hoher Auflösung in schlechten oder schwachen Lichtsituationen filmst. Die GoPro Hero 8 Black verarbeitet zum Beispiel das Flackern der Lichtquelle viel schlechter und zeigt deutlich mehr Bildrauschen als das Samsung Galaxy S9 Plus im Kerzen-Modus.</p><p>Im Splitscreen Video unter diesem Textabschnitt kannst du zwar sehen, dass die Bildstabilisierung der Hero 8 Black deutlich besser als die des S9 Plus ist, aber die 60 fps Bildrate erzeugt in Verbindung mit dem Licht bei der GoPro ein Flackern und der HyperSmooth Modus macht dabei manchmal horizontale Sprünge.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/Cx16cv98.html" id="Cx16cv98" title="Split Screen - Digitally stabilized GoPro Hero 8 Black and Samsung Galaxy S9 Plus footage" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Wenn du nun nach draußen wechselst und Outdooraufnahmen machen willst, ist die GoPro Hero 8 Black in ihrem Element. Die Stabilisierung der Hero 8 macht selbst das wackeligste FPV Video stabil genug, damit es wie aus dem Gimbal gedreht aussieht. Damit erhältst du - ohne Aufwand - professionell stabilisierte Videos, auch ohne eine Tonne Equipment mit dir herumschleppen zu müssen.</p><p>Und wenn du gewillt bist, mit etwas geringerer Auflösung zu filmen, sehen selbst die abendlichen Outdooraufnahmen deutlich besser aus und du kannst die gesamten Vorteile von Hypersmooth 2.0 nutzen.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/voiyxu1w.html" id="voiyxu1w" title="GoPro Hero 8 Black - My Story" width="600" height="338" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Die Kamera ist auch super, um Zeitlupen im Weitwinkel aufzunehmen, sodass man auch keine Action verpasst, die möglicherweise am Rande des Bildes passiert.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/GvG1ueuq.html" id="GvG1ueuq" title="GoPro Hero 8 Black - Slow Motion 1080p 240fps" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Ein weiterer Bereich, in dem die Hero 8 wirklich hervorsticht, ist der TimeWarp Modus. Die verbesserte Stabilisierung arbeitet perfekt mit dem Beschleunigungssensor und macht beeindruckende Hyperlapse Videos von jedem Event, das sonst in seiner Ganzheit schwer darstellbar wäre. TimeWarp 2.0 erweitert dabei die tollen Time-Lapse Optionen und verschafft der GoPro Hero 8 Black damit einen weiteren Vorteil.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/0I9zOd3M.html" id="0I9zOd3M" title="GoPro Hero 8 Black - Walking The Dog HyperLapse" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><h2 id="xa0-hero-8-black-bedienung"> Hero 8 Black Bedienung</h2><p>Wenn du noch nicht die perfekten Voreinstellungen gespeichert hast, bietet GoPro die Kontrolle aller relevanten Parameter problemlos über den Touchscreen an. Wenn man nach links oder rechts wischt, kann man zwischen Foto, Video und Time-Lapse wählen. Wischt man hingegen hoch oder runter, kommt man ins Einstellungsmenü oder in den Wiedergabebereich.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:5791px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.16%;"><img id="KXjgHfcfDaXim7GakNDaVi" name="IMG_0001.JPG" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KXjgHfcfDaXim7GakNDaVi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="5791" height="3252" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><p>In den Ecken des Displays findet man in Farbcodierung die Anzeige für die restliche Akkuleistung, den restlichen Speicherplatz (in Aufnahmezeit umgerechnet), den Aufnahmemodus und Tabs für HyperSmooth Boost, Zeitlupen, digitale Objektivauswahl, Zoom und um die kompletten Kameraeinstellungen zu öffnen. Diese Bedienoberfläche ist einfach genug für jedermann, um jede Einstellung jederzeit problemlos zu kontrollieren und zu ändern, selbst bei schlechten Sichtbedingungen.</p><h2 id="xa0-die-neue-gopro-app-xa0"> Die neue GoPro App  </h2><p> GoPro hat seine Quik App für den Videoschnitt und die App für die Kamerakontrolle zu einer neuen GoPro App fusioniert. Diese ist sowohl für Android als auch für iOS verfügbar. Das neue Layout ist separiert in einen Bereich für die Bedienung der Kamera, eine Medienbibliothek inklusive Clipbearbeitung, ein schneller Video Editor und eine Einstellungsseite. Die Bedien-Sektion ist nötig, um bei Video oder Fotoaufnahmen die Einstellungen zu bearbeiten oder einen Livestream zu starten. Dabei wird hauptsächlich auf die Funktionen der bisherigen Appvarianten zurückgegriffen. Du kannst eigentlich alles machen, was du auch an der Kamera selbst einstellen kannst. Mit der Anzeige der On-Camera Bibliothek kann man die gespeicherten Fotos und Videos ansehen und bei Bedarf herunterladen. Mit dem Auto-Offload kannst du auch dafür sorgen, dass immer sämtliche Medien von der Kamera in die App geladen werden.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3947px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.17%;"><img id="E2hRrcq7Z5aUHxEMxWM87c" name="GoPro app TechRadar.jpg" alt="Von links: kompakte Mediengalerie, GoPro Bedienung, Schneller Videoeditor und die Clip Bibliothek.&nbsp;" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/E2hRrcq7Z5aUHxEMxWM87c-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3947" height="2217" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Von links: kompakte Mediengalerie, GoPro Bedienung, Schneller Videoeditor und die Clip Bibliothek.  </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die Smartphone Medien Bibliothek und der Videoeditor sind sehr hilfreiche Funktionen, denn sie erlauben dir eine große Bandbreite an einfachen Videoschnittoptionen direkt auf dem eigenen Handy. Jeder, der nur einfache Korrekturen machen möchte, findet hier einfache Schnittmöglichkeiten, Ausschnitt-Auswahl, Filter, Änderung der Abspielgeschwindigkeit, Standbilderstellung aus dem Videomaterial oder die Anzeige von Höhe, Geschwindigkeit oder einen Kartenausschnitt als eine Art Head-Up Display (HUD) für die Informationen, die die Hero 8 zusammen mit dem Material aufnimmt und speichert.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/L0xiga1D.html" id="L0xiga1D" title="GoPro Hero 8 - Doggie Cam" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Ein weiteres beeindruckendes Feature ist die automatische Horizontausrichtung, die aktiviert werden kann, um das Bild genau auszurichten, auch wenn die Kamera nicht perfekt horizontal ausgerichtet ist. Hier kannst du auch selbst die Anpassung manuell vorgeben. Diese Funktion ist besonders hilfreich bei GoPros, die unter Drohnen, auf Fahrrädern/Mountainbikes oder an Autos montiert sind.</p><p>Damit sind die Videoschnittfunktionen der App für die meisten Anwender mehr als ausreichend, um sich den aufwändigen Workaround über den Computer zu sparen, wenn man seine Clips bearbeiten und veröffentlichen will.</p><iframe src="https://content.jwplatform.com/players/aoV9ZAC5.html" id="aoV9ZAC5" title="Drone - Hero 8 Black" width="1920" height="1080" frameborder="0" scrolling="auto" allowfullscreen></iframe><p>Falls du deine Erlebnisse zusammenschneiden und mit Effekten und Übergängen aufpeppen willst, ist die Movie Maker Sektion der GoPro App eine tolle Option und der bekannten Quik Videoschnitt Software sehr ähnlich. Du kannst aus 10 unterschiedlichen Themen auswählen, um einen Eröffnungstitel, eine Abschlussanimation und eine dem Erlebnis angemessene Hintergrundmusik zu nutzen. Darüber hinaus kann man in der App aber auch Größe und das Format überarbeiten. Denn je nach Kanal ist 16:9, 1:1, 4:3 oder 9:16 sinnvoller zum Posten. Die Funktionen sind vielleicht nicht weitgehend genug, um eine vollwertige Editing-Software zu ersetzen, aber für die meisten Zwecke ist diese schnelle, einfach zu handhabende und leistungsstarke App sehr interessant. Man kann sogar Videoclips anderer Kameras (also nicht nur von GoPros) verwenden, eine Logoanimation oder die eigene Musik nutzen, sodass diese App eigentlich alles bietet, um mit minimalem Zeitaufwand das eigene Filmmaterial in besten Online Video Content zu verwandeln. Und das bei nur geringem Zeitaufwand!</p><p>Es braucht ca. 23 Sekunden für ein 230 MB Video, um via WiFi aufs Handy geladen zu werden. Diese Geschwindigkeit reicht für kleine Videoclips allemal, aber die doppelt so hohe Übertragungsrate via USB 3.1 Kabel auf eine SSD im Computer ist für größere Dateien dann doch das Mittel der Wahl für uns.</p><p>Wenn man gerne das gesamte Material jederzeit verfügbar haben möchte, ist ein GoPro Plus Abo sehr attraktiv. Hier bekommst du für 5,49 Euro im Monat (oder 4,17 Euro pro Monat bei jährlicher Zahlung) ein unbegrenztes Cloud BackUp! Natürlich bleiben die Rahmenbedingungen des eigenen Handyproviders für Datenuploads erhalten. Zusätzlich erhält man eine GoPro Versicherung, die die defekte Kamera im Falle eines Falles einfach ersetzt (maximal 2 Kameras pro Jahr, ab Hero 5 und es können dennoch Gebühren anfallen laut Kleingedrucktem). Und man erhält auch 50% Rabatt auf bis zu 10 Zubehörteile aus dem GoPro Shop. Das GoPro Plus Abo ist also für alle Intensivnutzer besonders attraktiv.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:3387px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="BKzngSawqNEcXnPqdFxbc4" name="20190926_125707.jpg" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKzngSawqNEcXnPqdFxbc4-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="3387" height="1905" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future - (Sharmishta Sarkar, Joel Burgess))</span></figcaption></figure><h2 id="fazit-3">Fazit</h2><p>Während die Verbesserungen an der Hero 8 Black für sich alleine jeweils relativ klein wirken, sind sie zusammen ein großer Schritt in der Actionkamera Performance. Für die meisten Nutzer dürfte die Hero 7 Black ausreichend gute Videoqualität und Leistung bringen, aber für diejenigen, die auch bei Actionkameras die beste Stabilisierung, Tonqualität und Gesamtperformance  brauchen und suchen, ist die Hero 8 Black die erste Wahl.</p><p>In vielerlei Hinsicht ist die Hero 8 Black die am meisten auf Profis ausgerichtete GoPro bisher. Die verbesserte Bitrate, RAW Foto Output und Full HD Livestreaming zielen auf all jene ab, die professionelle Youtube Action Videos drehen oder B-Roll Material in Actionbereichen aufnehmen wollen. Die Option auf unbegrenzten Cloudspeicher versüßt die Möglichkeiten dieser High End GoPro nur noch weiter.</p><p>GoPro hat die Qualitätslücke zu den High End Smartphones in Sachen Fotoqualität und Videoqualität abseits von Actionaufnahmen deutlich verkleinert. Aber hier bleiben die Flaggschiff-Smartphones weiterhin vorne (selbst einige aus 2018), wenn es um normale Fotos und Videos im Automatik Modus geht. Bei rasanter und wackeliger Action, macht jedoch niemand der GoPro Hero 8 Black etwas vor. </p><p>Die Mod Zubehörreihe kommt erst 2020 heraus und scheint ein wichtiger Schritt zu sein, wenn man die Hero 8 Black noch weiter zu einer professionellen Kamera für Filmproduktionen machen möchte. GoPro muss allerdings noch einiges an der schwachen Low-Light Performance, dem HDR Modus und der Indoor-Bildqualität arbeiten, um den heutigen (Multi-Lens) Smartphones im Videobereich Paroli bieten zu können.<br>Apple hat hier zuletzt mit dem "Snowbrawl" Video von David Leitch (Regisseur u.a. von John Wick 2 und Deadpool 2) gezeigt, was man aus einem Top Smartphone filmerisch herausholen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/whqYT3PbJ9PTXbuop5Kwj7-1920-80.jpg" alt="DJI Omso Action" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/cW6SKfbxyYwMLc3qkahQ5A-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/RLJHmYF87XLeU3vjQXuVK5-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure>
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