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Xbox Series X: Release, Specs, Design und News

Xbox Series X
(Image credit: Microsoft)

Die Xbox Series X ist Microsofts neues Konsolen-Flaggschiff und erscheint am 10. November 2020 zu einem Preis von € 499,-. Vorbestellungen für die neue Xbox, einschließlich der günstigeren Xbox Series S, beginnen in Europa am 22. September 2020 um 9 Uhr MESZ.

Wir kennen bereits das Turm-ähnliche Design der Xbox Series X, die meisten Xbox Series X-Spiele, die wir zum Release der Konsole spielen können werden, und, selbst wenn Halo Infinite* verschoben wurde, wissen wir sehr viel über Abwärtskompatibilität und wie generationsübergreifender Besitz von Spielen via Smart Delivery funktionieren wird.

Wie bereits erwähnt, wissen wir, dass die Xbox Series X ohne ihr Aushängeschild auf den Markt kommt: Microsoft und 343 Industries kündigten im August 2020 an, dass sie Halo Infinite auf 2021 verschieben würden. Die Xbox Series X hat zum Release aber dennoch eine solide Spielbibliothek. Einige der neuen Spiele wurden beim Xbox Games Showcase präsentiert, aber die Verschiebung tut dennoch weh.

Mittlerweile kennen wir auch Preis und Erscheinungsdatum der Xbox Series X: EUR/CHF 499,- am 10. November 2020. Microsoft hat auch bestätigt, dass neben der großen Konsole auch eine günstigere, aber weniger leistungsfähige Version erscheint, die Xbox Series S, für EUR/CHF 299,-.

Was bekommt man aber für sein Geld? Das Design der Xbox Series X ist gegenüber vorherigen Konsolen sehr unkonventionell und sieht eher aus wie ein Gaming-PC – was angesichts der Leistung durchaus passend ist. Da Microsoft uns dankenswerterweise die kompletten Spezifikationen der Xbox Series X gegeben hat, wissen wir, dass die neue Xbox ein echtes Kraftpaket ist. Wir gehen weiter unten ins Detail, aber das Wichtigste vorab: Die neue Xbox verfügt über einen 3,8 GHz Acht-Kern AMD Zen 2-Prozessor, eine maßgefertigte AMD RDNA2-GPU mit 12 TFLOPs Rechenleistung und 16 GB GDDR6-Arbeitsspeicher.

Was andere Eigenschaften der Xbox Series X betrifft, so bekommt die neue Konsole Raytracing, eine superschnelle SSD, soll 8K-fähig sein und außerdem abwärtskompatibel mit drei Generationen von Xbox-Spielen.

Want all the juicy details? Here's everything we know about the Xbox Series X.

Du willst die ganzen saftigen Details? Hier ist alles, was wir über die Xbox Series X wissen.

Xbox Series X: Überblick

  • Was ist das? Xbox Series X wird die Next Generation Xbox-Konsole sein.
  • Xbox Series X Erscheinungsdatum: 10. November 2020.
  • Was kann ich darauf spielen? Eine Menge Spiele, darunter Halo Infinite, Hellblade 2, Assassin’s Creed Valhalla und vieles mehr. Außerdem werden alle früheren Generationen von Xbox-Konsolenspielen durch Abwärtskompatibilität abgedeckt.
  • Wie viel wird die Xbox Series X kosten? EUR/CHF 499,-
  • Kann ich Xbox One-Spiele auf Xbox Series X spielen? Ja! Alle vorherigen Generationen von Xbox-Spielen werden dank Abwärtskompatibilität spielbar sein.
  • Ist die Xbox Series X besser als die PS5? Das ist noch unklar, aber wir haben alle bisher bekannten Ähnlichkeiten und Unterschiede in unserem Vergleich zwischen PS5 und Xbox Series X zusammengefasst.
  • Wird die Xbox Series X VR haben? Microsoft hat bestätigt, dass die Xbox Series X bei der Markteinführung kein VR haben wird. Xbox-Chef Phil Spencer sagte, das Unternehmen warte, bis Xbox VR ein „selbstverständlich“ sei.

Xbox Series X: Erscheinungsdatum

Die Xbox Series X erscheint zusammen mit der günstigeren Xbox Series S am 10. November 2020. Vorbestellungen für beide Konsolen beginnen am 20. September um 9 Uhr MESZ.

Xbox Series X: Preis

Xbox Series X

(Image credit: Microsoft)

Microsoft hat bestätigt, dass die Xbox Series X EUR/CHF 499,- kosten wird, was sich mit älteren Gerüchten deckt.

Xbox Series X: Spezifikationen

Xbox Series X

(Image credit: Microsoft)
  • CPU: 8x Zen 2 Cores bei 3,8 GHz (3,6 GHz mit SMT), Custom Zen 2 CPU
  • GPU: 12 TFLOPs, 52 CUs bei 1,825 GHz, Custom RDNA 2 GPU
  • Chip-Größe: 360,45 mm²
  • Prozess: 7 nm Enhanced
  • RAM: 16 GB GDDR6 mit 320b bus
  • RAM-Bandbreite: 10 GB mit 560 GB/s, 6 GB mit 336 GB/s
  • Interner Speicher: 1 TB Custom NVMe SSD
  • I/O-Durchsatz: 2,4 GB/s (rein), 4,8 GB/s
  • Speichererweiterung: 1-TB-Erweiterungskarte (entspricht exakt internem Speicher)
  • Externer Speicher: Unterstützung für externe Festplatten mit USB 3.2
  • Optisches Laufwerk: 4K UHD Blu-ray
  • Performance Target: 4K bei 60 FPS, bis zu 120 FPS

Wir wissen jetzt, wie die Xbox Series X aussieht und was sie unter der Haube hat. Die Xbox Series X entwickelt sich zu einem absoluten Biest von einer Konsole. Das Design im Look eines Xbox-Gaming-PCs ist ziemlich passend, wenn man bedenkt, dass die interne Hardware der Next-Generation-Konsole mit einem vergleichbar ist.

Digital Foundry-Analyse
Die Kollegen von Eurogamers Digital Foundry haben einen besseren Blick auf die Hardware bekommen und zusammen mit Microsoft die Hardware vorgestellt, die in der Xbox Series X steckt. Laut Digital Foundry bestätigen die Specs, dass die Xbox Series X tatsächlich doppelt so leistungsfähig sein wird wie die Xbox One X… in der Praxis.

Digital Foundry wurde eine unoptimierte Version von Gears 5 gezeigt, die auf der Xbox Series X mit dem Äquivalent von „Ultra“-Grafikeinstellungen lief, mit verbesserten Schatten und Ray Tracing. Dort, wo die Cutscenes auf der Xbox One X mit 30 FPS liefen, berichtet Eurogamer, dass sie auf Xbox Series X „makellose“ 60 FPS erreichten. Wohlgemerkt bei einem frühen Port – zu Release erwarten wir noch bessere Ergebnisse.

Wie erwartet, handelt es sich beim Prozessor der Xbox Series X um einen speziellen Project Scarlett SoC (system on chip), die eine verbesserte Version des 7 nm-Prozesses von TSMC verwendet. Und diese 7 Nanometer sind wichtig: denn je kleiner der Prozess, desto effizienter der Chip. Das bedeutet, dass er mehr Leistung bei geringerem Stromverbrauch erbringen kann.

Dass der Prozessor in einer Spielkonsole ordentlich arbeiten kann, ohne zu viel Strom zu benötigen (und heiß zu werden), ist extrem wichtig. Basierend auf dem Prototyp, den Digital Foundry gesehen hat, wird die Xbox Series X mit einem integrierten 315-Watt-Netzteil ausgeliefert. Dafür besitzt die Konsole ein paralleles Kühlsystem, das kühler Umgebungsluft erlaubt, durch verschiedene Teile der Konsole zu strömen.

Xbox Series X/New Xbox

(Image credit: Xbox)

Speziell angefertigter Prozessor und Grafikkarte von AMD
Beim Prozessor handelt es sich um eine Sonderanfertigung einer AMD Zen 2 CPU mit acht Kernen und 16 Threads, einem Spitzentakt von 3,8 GHz und einem Basistakt von 3,6 GHz.

Wie Digital Foundry herausgefunden hat, sind diese Taktfrequenzen nicht komplett gesperrt, was bedeuten könnte, dass die Xbox Series X die Leistung der CPU an die Arbeitslast und Wärmeentwicklung anpassen könnte. Wenn du also ein Spiel spielst, das viel Rechenleistung benötigt, kann die Xbox Series X der CPU einen Boost geben, und sie dann wieder verlangsamen, wenn er nicht mehr benötigt wird.

Die GPU der Xbox Series X ist ebenfalls eine Sonderanfertigung mit 12 Teraflops Rechenleistung, 3328 Shadern verteilt auf 52 Berechnungseinheiten, und läuft mit einem gesperrten Takt von 1.825 MHz. Interessanterweise hat die GPU keinen Boost-Takt und läuft immer mit dieser Taktfrequenz.

Außerdem verwendet sie AMDs RDNA 2-Architektur und bietet Ray Tracing für fotorealistische Beleuchtung.

Was bedeutet das in der realen Welt? Es sieht so aus, als wäre die Xbox Series X ähnlich leistungsfähig wie ein PC mit einer Nvidia RTX 2080 – also tatsächlich eine sehr leistungsfähige Konsole, aber vielleicht nicht so gut, um mit den besten Gaming-PCs mithalten zu können.

Mehr Arbeitsspeicher für ein flüssigeres Erlebnis
Die Xbox Series X bekommt außerdem 16 GB GDDR6-RAM – ein Upgrade von den 12 GB GDDR5 der Xbox One X. Diese werden aber nicht ausschließlich für Spiele verwendet. Für diese sind insgesamt 13,5 GB reserviert – 10 GB optimaler Speicher für die GPU und 3,5 GB gewöhnlicher Arbeitsspeicher. Die übrigen 2,5 GB entfallen auf das Betriebssystem.

Der schnellere GDDR6-Arbeitsspeicher sollte auch einen großen Performance-Sprung bedeuten. Zusammen mit einer superschnellen NVMe SSD dürfte sich die Xbox Series X bei der Benutzung also recht flott anfühlen.

Xbox Series X

(Image credit: Phil Spencer/@XboxP3)

8K-fähig
Trotz 4K als Ziel, behauptet Microsoft, dass die Xbox Series X auch 8K-fähig sein wird. Phil Spencer hat sogar sein Twitter-Profilfoto geändert, das anscheinend das Foto des Xbox Series X-Prozessors war. Darauf stand „Project Scarlett“ und eine „8K“ Markierung (s. oben), was darauf hindeuten könnte, dass Microsoft nicht nur mit leeren Versprechungen um sich wirft, wenn es um 8K geht.

Variable Rate Shading
Microsofts Ziel mit der Xbox Series X sind 60 FPS in 4K, was das Unternehmen als „Designziel“ bezeichnet. Die Konsole wird auch bis zu 120 FPS unterstützen. Die Xbox Series X verfügt außerdem auch über Variable Rate Shading, das Effekte auf verschiedenen Charakteren und Objekten priorisiert, um eine „stabilere Bildrate und höhere Auflösung“ zu ermöglichen, erklärt Microsoft.

Velocity Architecture
Velocity Architecture besteht aus vier Hauptkomponenten: Eine spezielle NVMe-SSD, hardware-beschleunigte Dekompressionsblocks, ein neuer DirectStorage API Layer und Sampler Feedback Streaming (SFS). Dieser Verbund erlaubt es der Xbox Series X, Performance über ihre reinen Specs hinaus zu liefern, Ladezeiten effektiv zu entfernen, Dateigrößen zu reduzieren und größere, immersivere Spielwelten zu erschaffen. Außerdem ist es der Hauptfunktion des Quick Resume-Features der Xbox Series X, das Spielern erlaubt, nahtlos in ein Spiel zurückzuspringen, das irgendwann verlassen haben.

Seagate-Speichererweiterung
Die Xbox Series X Seagate-Erweiterungskarte sieht aus wie eine Kreuzung aus einer externen Festplatte und einem USB-Stick. Sie wurde so entworfen, dass sie in den proprietären Port auf der Rückseite der Xbox Series X gesteckt werden kann. Obwohl wir keine Fans von proprietären Anschlüssen sind, sieht es so aus, dass dieser verwendet wird, damit die Geschwindigkeiten der Erweiterungskarte mit denen der internen SSD übereinstimmen. Dadurch gibt es bei Spielen, die von der Erweiterungskarte laufen, keine Performance-Einbußen, was bei langsameren USB-Festplatten der Fall wäre.

Auf der Seagate-Webseite wird erklärt, wie das mit dem Quick Resume-Feature der Xbox Series X funktionieren kann, bei der Spieler zwischen Spielen auf dem internen Speicher und der Speicherkarte nahtlos wechseln können. Die Speicherkarte muss allerdings separat gekauft werden.

Der Flashspeicher der Seagate-Speicherkarte ist ein besonderer PCIe Gen4x3 NVMe mit einer Kapazität von 1 TB.

Ultrawide-Unterstützung
Spiele werden nicht nur besser aussehen, sondern könnten auch größer sein. In einem Interview mit PCGamesN erklärt Samsung, dass mit Microsoft im Gespräch steht und den Gaming-Riesen davon überzeugen will, die Xbox Series X kompatibel mit Ultrawide-Monitoren zu machen.

Super-fast SSD
Die Xbox Series X nimmt Gebrauch von ihrer SSD: Ein „Quick Resume“-Feature lässt dich fast unmittelbar zwischen mehreren Spielen springen, ohne ewig in Ladebildschirmen zu hängen.

Verbesserte Latenz
Microsoft verspricht außerdem, die Latenz durch Features wie Auto Low Latency Mode (ALLM) und Variable Refresh Rate (VRR) zu verbessern. Laut Microsoft erlaubt es ALLM „der Xbox One, Xbox Series S und Xbox Series X das verbundene Display automatisch in den Modus mit der niedrigsten Latenz zu versetzen“. VRR hingegen „synchronisiert die Bildwiederholrate des Displays mit der Bildrate des Spiels, um flüssige Visuals ohne Verzerrungen zu garantieren“. Diese Features sollen Lag minimieren und Spiele besser reagieren lassen.

Videoaufnahmen sollen dem allerdings nicht gerecht werden. Xbox-Chef Phil Spencer glaubt, dass es schwierig ist, den Sprung von Xbox One auf die Xbox Series X zu demonstrieren, da schnellere und stabilere Bildraten in Videos nicht rüberkommen.

Im Gespräch beim neuen Podcast des ehemaligen Chefs von Nintendo of America, Reggie Fils-aime (Danke, GameSpot), behauptete Spencer, dass Spieler die Power der Xbox Series X noch nicht wertschätzen könnten.

„Eins der Dinge, worüber ich öffentlich gesprochen habe ... was aber nicht gut rüberkommt, ist, wie es sich anfühlt, Spiele auf einem Kasten zu spielen, wo Bildraten höher, stabiler sind“, erklärte Spencer. „Wie flüssig das ist, als Video zu zeigen, ist unmöglich. Wie zeigt man, wie sich etwas anfühlt?“

Abwärtskompatibilität mit Xbox One-Zubehör
Microsoft hat außerdem bestätigt, dass sämtliches Xbox One-Zubehör mit der Xbox Series X funktionieren wird, einschließlich Controller und Headsets. Aber wir bezweifeln, dass das Kinect mit einschließt.

Das bedeutet, dass der Xbox Elite Wireless Controller Series 2* aufwärtskompatibel mit der Series X sein wird, doch Microsoft veröffentlicht mit der neuen Konsole auch einen neuen Wireless-Controller.

Xbox Series X: Design

Xbox Series X

(Image credit: Microsoft)

Die Xbox Series X hat ein völlig anderes Design als ihre Vorgänger. Zunächst einmal hat die Konsole der nächsten Generation ein aufrechtes Turmdesign – ähnlich dem eines Gaming-PCs. Microsoft hat jedoch bestätigt, dass die Series X sowohl horizontal als auch vertikal aufgestellt werden kann.

Nach dem, was wir im Trailer der Series X gesehen haben, ist die Konsole schwarz mit einer leicht eingebuchteten Kühlöffnung oben (mit einem scheinbar grünen Licht im Inneren). Das Xbox-Logo sitzt klein in der linken oberen Ecke der Konsole und es gibt immer noch ein Disc-Laufwerk – das ebenfalls vertikal auf der linken Seite platziert ist.

Die Xbox Series X hat folgende Anschlüsse: Ein HDMI 2.1-Ausgang, drei USB 3.2-Ports, ein Netzwerkanschluss, einen Speichererweiterungsslot und einen Stromanschluss.

Sie misst Berichten zufolge 15,1 x 15,1 x 30,1 cm und wiegt 4,45 kg.

Xbox Series X: Controller

Xbox Series X

(Image credit: Micosoft)

Zusammen mit der neuen Konsole bringt Microsoft auch einen Xbox Series X-Controller heraus. Der neue Xbox Wireless Controller wird offenbar für jedermann leichter zugänglich sein, da Microsoft sich bemüht hat, die Größe und Form zu verfeinern.

Dies sollte niemanden überraschen, der den Technikgiganten verfolgt, da er mit Produkten wie dem Xbox Adaptive Controller schon seit einiger Zeit Wellen bei der Zugänglichkeit von Spielen schlägt. Neben der verbesserten Zugänglichkeit werden wir (endlich) auch einen dedizierten Share-Button erhalten, mit dem Du Screenshots und Videos mit Deinen Freunden teilen kannst.

Microsoft hat außerdem verraten, dass es, beginnend mit dem Xbox Wireless Controller, die Latenz in der „Spieler-zu-Konsole-Pipeline“ durch ein nützliches Feature namens Dynamic Latency Input optimieren will. Laut dem Unternehmen „synchronisiert [dieses Feature] Eingaben unmittelbar mit dem, was angezeigt wird“ und macht die Steuerung „präziser und reaktionsschneller“.

Xbox Series X: Spiele

Xbox Series X

(Image credit: 343 Industries)

Wir mittlerweile eine ziemlich gute Vorstellung davon, wie das Spiele-Lineup der Xbox Series X aussehen wird. Während des Xbox Series X Gameplay-Reveals am 7. Mai bekommen, wo Microsoft eine Reihe Third-Party-Titel für die neue Xbox vorgestellt hat, einschließlich Dirt 5, Scorn, Madden 21 und weiteren. Und am 23. Juli haben wir den ersten Blick auf First-Party-Spiele für die Xbox Series X bekommen, einschließlich eines neuen Fable, des Obsidian-RPGs Avowed und dem ersten Gameplay von Halo Infinite.

Doch was wissen wir sonst über Spiele für Xbox Series X? Während der offiziellen Enthüllung der Xbox Series X sagte Phil Spencer, dass die Spiele der Series X „lebensechter, fesselnder und überraschender“ sein werden und dass die Xbox Series X „uns in die Zukunft des Spielens führen wird“. Er erklärte auch, dass 15 Xbox Game Studios eine riesige Bibliothek der nächsten Generation aufbauen, die unter anderem Hellblade II: Senuas Saga und Halo Infinite enthält – auch wenn keins der beiden zur Veröffentlichung verfügbar sein wird, weil Halo auf 2021 verschoben wurde.

Kein Halo-Fan? Keine Sorge, die Xbox Series X wird drei Generationen Abwärtskompatibilität bieten – und zwar ab Veröffentlichung der Konsole. Das bedeutet, dass die Xbox Series X bereits vorhandene Xbox One-Spiele wie Destiny 2 abspielen können wird, genauso wie Xbox 360 und Spiele der originalen Xbox. Doch nicht nur das: Die Spiele werden dank Microsofts HDR Reconstruction-Technik und dem Quick Resume-Feature „besser laufen als je zuvor“, ohne zusätzliche Arbeit von Entwicklern.

Außerdem werden ausgewählte abwärtskompatible dank der Leistungsfähigkeit der Xbox Series X bei höherer Auflösung und mit doppelter Bildrate laufen.

Microsoft bekräftigt nicht nur die Abwärtskompatibilität, sondern führt mit der Xbox Series X auch ein System namens Smart Delivery ein, die gewissermaßen als Aufwärtskompatibilität bezeichnet werden kann.

Smart Delivery auf der Xbox Series X soll sicherstellen, dass du die richtige Version eines Spiels erhältst, egal auf welcher Konsole du es ursprünglich gekauft hast, und erlaubt es, kompatible Spiele kostenlos im Rahmen dieses Programms auf die Version für die neuere Konsole upzugraden. Auch die Spielstände sind zwischen Xbox Series X und Xbox One in beide Richtungen kompatibel, was es erlaubt, Spiele auf beiden Konsolengenerationen zu spielen. Das bedeutet, dass du höhere Geschwindigkeiten und flüssigeres Gameplay auf der Series X im Wohnzimmer anfangen und später auf deiner alten Xbox One im Schlafzimmer weiterspielen kannst. Wir kennen bereits ein paar der Spiele, die diese Funktion verwenden werden, einschließlich Cyberpunk 2077.

Wir gehen auch davon aus, dass zum Zeitpunkt des Starts der Series X Microsofts Game-Streaming-Dienst Project xCloud seine öffentliche Testphase beendet hat und wir die Spiele der Series X hoffentlich unterwegs genießen können.

Für diejenigen, die noch nicht so recht von einem Upgrade auf die Series X überzeugt sind, aber dennoch die besten kommenden Spiele ausprobieren wollen, hat Microsoft erklärt, dass es mindestens ein Jahr lang keine Exklusivtitel für die Xbox Series X geben wird und für die absehbare Zukunft neue Spiele für die gesamte Xbox-Familie geplant sind. Das bedeutet, dass du sie weiterhin auf der Xbox One spielen kannst.

Was ist mit der Xbox Series S?

Xbox Series X

(Image credit: rustam_shaimov / Shutterstock.com)

Die Xbox Series S (Codename: Project Lockhart) ist die günstigere Variante von Microsofts neuer Konsole. Specs, Preis und Erscheinungsdatum wurden auch schon veröffentlicht: Sie soll EUR/CHF 299,- kosten und zeitgleich mit der Xbox Series X erscheinen.