Skip to main content

Die beste VR-Brille 2020: Welches Headset bietet das beste Virtual-Reality-Erlebnis?

Das beste VR-Headset

Für das beste VR-Erlebnis brauchst du das beste VR-Headset, welches sich perfekt für deine Zwecke eignet. Aus diesem Grund haben wir diesen Leitfaden erstellt, um dir dabei zu helfen, das richtige Headset für dein Budget, deinen Platz und vor allem für deine Erwartung an das perfekte Virtual-Reality-Erlebnis zu finden.  

Warum du überhaupt Geld für ein VR-Headset ausgeben solltest? Nun, in Punkto Unterhaltung gibt es nichts, was auch nur ansatzweise mit VR vergleichbar wäre. Was Immersion angeht, kann man VR einfach nicht schlagen, wenn du das richtige Setup mit dem besten VR-Headset für deine Ansprüche besitzt. Dann spürst du förmlich, wie du eine andere Dimension betrittst. Es hängt ganz von dir ab, wie du das Portal in die virtuelle Welt benutzt. Ob du Filme in deinem persönlichen digitalen Kino schauen willst, oder den Rand des uns bekannten Universums mit Bildungs-Apps und Spielen erforschen möchtest, oder mit Freunden in Apps wie Altspace VR abhängen magst – alles ist möglich. 

Aktuell gibt es vier Hauptakteure, wenn es um Mainstream-VR-Headsets geht – Oculus, PlayStation, HTC und Valve, das letztes Jahr sein eigenes Headset namens Valve Index auf den Markt gebracht hat. 

Du bist dir nicht sicher, welches das Richtige für dich ist? Keine Sorge. Wir haben sie alle ausprobiert und können einen klaren Ratschlag für jedes Modell abgeben. Also, ohne um weiter um den heißen Brei zu reden, wirf einen Blick auf unsere Wahl des besten VR-Headsets für eine breite Auswahl an Setups und Budgets.

(Image credit: Valve)

Das beste VR-Headset: Valve Index

Das The Valve Index ist das Next-Generation-VR-Headset, auf das wir gewartet haben

Verfügbarkeit: Ab sofort | Preis: 539 €

Weitestes Sichtfeld
"Knöchel"-Controller
Benötigt High-End-Grafikkarte
Immer noch teuer

Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass der Valve Index das VR-Headset der nächsten Generation ist, nach dem die Leute geschrien haben: Er verfügt über ein ultrascharfes Display, das auch mit älteren GPUs ziemlich gut läuft, ein größeres Sichtfeld, eine höhere Aktualisierungsrate und die "Knöchel"-Regler von Valve, die die Bewegung jedes Fingers verfolgen können.

Bei uns im Haus gibt es keinen Zweifel, dass das Valve Index in Zukunft unser Standard-VR-Headset sein wird. Es ist ein bedeutendes Upgrade gegenüber dem HTC Vive und läuft viel reibungsloser als das Vive Pro, ein leistungsstarkes VR-Headset, das wirklich Mühe hatte, das Versprechen einer hochwertigen, raumfüllenden VR zu erfüllen.

Und dennoch: Obwohl das Valve Index das bisher beste VR-Headset ist, das veröffentlicht wurde, hat es einige der lästigsten Aspekte von VR mitgebracht; das Einrichten kann geradezu schmerzhaft sein, Aktualisierungen können Verbindungsprobleme verursachen, und dich kann ein neuer Fehler begrüßen, wenn du es das nächste Mal benutzt. Aber wenn du diese Probleme hinter dir lassen kannst, ist es ein wirklich gutes VR-Headset. Sein Bildschirm mit höherer Auflösung und besserer Bildwiederholrate erlaubte es uns, es längere Zeit ohne Beschwerden zu benutzen, und die Index-Controller sind ein echter Fortschritt gegenüber denen des Vive.

Ja, es ist teuer, aber für Spieler, die ein Next-Level-VR-Erlebnis haben wollen, ist das Valve Index die einzige Wahl.

Lies den kompletten Test (in englischer Sprache): Valve Index

(Image credit: oculus)

Das beste eigenständige VR-Headset: Oculus Quest

Ein All-in-One-Virtual-Reality-System für alle

Verfügbarkeit: Ab sofort | Preis: 449 €

Exzellente VR für ein eigenständiges Gerät
Vernünftiger Preis
Leichter Lichteinfall
Akku hält nur 2 Stunden

Wenn du zu Hause sitzt und das Equipment dafür hast, gibt es keine bessere Wahl als das Valve Index. Aber wenn du die Art Mensch bist, die nicht durch Kabel oder an Schulden für einen Gaming-PC und ein 999 €-VR-Headset gefesselt sein willst, dann ist das Oculus Quest eine tolle Alternative.

Vereinfacht gesagt, läutet das Oculus Quest ein neues Zeitalter ein, in dem du kein Smartphone und keinen PC für ein tolles Erlebnis benötigst. Es hat ein OLED-Panel mit einer Auflösung von 1440 x 1600 pro Auge und läuft mit einem Snapdragon 835-Prozessor.

Im Gegensatz zu anderen Headsets, die zusätzliches Equipment, externe Sensoren oder einen langwierigen Einrichtungsprozess benötigen, kannst du das Oculus Quest beinahe sofort verwenden, nachdem du es aufgeladen und dank des einfachen Setups aus der Oculus-App heraus innerhalb von wenigen Minuten eingerichtet hast. Doch es kommt noch besser: Wenn du bereits Oculus-Spiele in deiner Bibliothek hast, kannst du viele davon auf dem Oculus Quest spielen – obwohl das leider nicht für alle gilt.

Das Oculus Quest ist allerdings nicht perfekt – abgesehen von leichtem Lichteinfall von unten (da, wo deine Nase ist), sagt Oculus, dass man bei voller Ladung eine Akkulaufzeit von 2 bis 3 Stunden erwarten kann, abhängig davon, ob man Medien ansieht oder Spiele spielt. Das bedeutet, dass du das Quest zwischen Sitzungen wahrscheinlich aufladen musst – was ärgerlich sein kann, wenn du es vergisst. Nichtsdestotrotz ist es die beste Wahl in dieser Liste, wenn du nach einem eigenständigen VR-Headset suchst.

Lies den kompletten Test (in englischer Sprache): Oculus Quest

PlayStation VR

Bestes VR für Konsolenspieler: PlayStation VR

Virtual Reality hat es auf Konsolen geschafft und ist atemberaubend

Verfügbarkeit: Ab sofort | Preis: 200 €

Günstig
Fast PC-ähnliche Performance
Gute Spieleauswahl
Benötigtes Zubehör nicht in Box enthalten
Lässt sehr viel Licht durch
Lückenhafte Verfolgung der Motion-Controller

Es führt kein Weg daran vorbei, dass man für das HTC Vive, HTC Vive Pro oder das Oculus Rift einen ziemlich leistungsfähigen Gaming-PC benötigt, der für die meisten Menschen eine nicht unerhebliche Investition darstellt.

Nicht so bei Sonys PlayStation VR*, das wenig mehr benötigt als eine PS4-Konsole.

In Anbetracht des großen Leistungsunterschieds zwischen PS4 und PC ist das PlayStation VR-Headset ein überraschend starkes VR-Headset. Seine Bildwiederholrate ist schnell und wir hatten keine Probleme mit der Zuverlässigkeit des Headtrackings.

Dank der Unterstützung von Sony ist auch die Sammlung von PlayStation VR-Spielen* beeindruckend. Bei der Markteinführung waren Dutzende von Spielen erhältlich, und im ersten Jahr folgten viele weitere.

Sony hat einen unserer größten Einwände gegen die PlayStation VR – dass das Zubehör separat verkauft wird – aufgegriffen, indem es eine Vielzahl von Paketen und Bundles mit Geräten wie der PlayStation-Kamera anbietet. Die PlayStation Move-Controller sind zwar in einigen Bundles enthalten, aber nicht in jedem.

Du musst dir zwar der zusätzlichen Kosten bewusst sein, die je nach dem gewählten Bundle anfallen, aber durch die jüngsten Preissenkungen ist die PlayStation VR noch erschwinglicher geworden. Es mag nicht das beste VR-Headset sein, aber die PSVR ist ein tolles Angebot besonders Besitzer einer PS4 werden feststellen, dass es für sie im Moment das Beste ist. Und wenn du darüber nachdenkst, der PlayStation auch in der nächsten Generation treu zu sein, dann wird es dich freuen zu hören, dass die PS5 die PSVR auch unterstützen wird.

Lies den kompletten Test (in englischer Sprache): PlayStation VR

(Image credit: Oculus)

PC, zweiter Platz: Oculus Rift S

Eher Oculus Rift 1.5 als echter Nachfolger

Verfügbarkeit: Ab sofort | Preis: 449 €

Keine externen Tracking-Stationen
Verbesserte Visuals
Niedrigere Bildwiederholrate
Stürzt häufig ab

Virtual Reality hat gigantische Fortschritte gemacht, seit Oculus-Gründer (und kontroverses Aushängeschild für VR) Palmer Luckey in 2012 der Welt das Oculus Rift* vorstellte. Mittlerweile im Besitz von Facebook, sollte das Oculus Rift S der nächste Sprung vorwärts sein für die PC-basierte High-End-VR-Erfahrung des Unternehmens – ist aber leider eher ein Babyschritt.

Wie das Oculus Rift vor ihm, arbeitet das Rift S zusammen mit einem PC, um Virtual-Reality-Erlebnisse zu realisieren. Es verbindet sich per USB 3.0 und DisplayPort mit deinem PC und hängt an einem Kabel, das lang genug ist, um die 'zimmergroßen' Erlebnisse zu realisieren, zu denen das Rift S fähig ist. Es schränkt die Bewegungsfreiheit mehr ein als das großartige Oculus Quest*, macht es aber dadurch wett, dass es durch die Verbindung zum PC wesentlich detailreichere und dynamische Erlebnisse bietet.

Die gute Nachricht für Früheinsteiger ist, dass Oculus das Rift S komplett abwärtskompatibel zu älteren Oculus-Titeln macht, um Frustration zu reduzieren, und das Rift kompatibel mit Spielen für Rift S und Quest, mit ein paar wenigen Ausnahmen.

In vielerlei Hinsicht verbessert es das ursprüngliche Oculus Rift. Die Einrichtung ist einfacher und es sitzt bequemer, hat eine solidere Spielebibliothek als zum Start und eine höhere Auflösung. Allerdings musste Oculus dafür besseren Sound und eine höhere Bildwiederholrate opfern. 

Lies den kompletten Test (in englischer Sprache): Oculus Rift S

Samsung Gear VR

Das beste Smartphone-VR-Headset: Samsung Gear VR

Aber nur, wenn du ein Samsung-Smartphone besitzt

Verfügbarkeit: Ab sofort | Preis: ca. 200 €

Leicht
Unterstützt mehrere Samsung-Smartphones
Teurer als Google Daydream View
Keine wiederaufladbaren Batterien in Controllern

Samsung Gear VR war schon immer ein respektables, Smartphone-betriebenes VR-Headset, aber jetzt, da es über einen Motion-Controller verfügt, könnte es die beste VR-Headset-Option für Smartphone-Nutzer sein.

Zusätzlich zum neuen Controller ist das aktualisierte Gear VR leichter und schlanker als zuvor und verfügt über einen USB-C-Anschluss, der direkt an ein Samsung Galaxy-Handy angeschlossen werden kann.

Zu den kompatiblen Geräten gehören, wie erwartet, das Galaxy S8* und Galaxy S8 Plus*, außerdem das Galaxy S9* und Galaxy S9 Plus* (wenn du das neueste Gear VR-Headset hast).

Der im Lieferumfang enthaltene Motion-Controller hat Hinweise auf das Design des HTC Vive-Controllers mit Touchpad und Auslösetaste, was nicht schlecht ist. Mit dem Controller kommt das Gear VR wirklich zur Geltung und ermöglicht dir die Interaktion mit den vor dir liegenden VR-Welten in einer Weise, die ohne ihn bisher nicht möglich war.

Da das Headset von einem Smartphone betrieben wird, ist die Leistung des Headsets natürlich komplett davon abhängig, obwohl das unserer Erfahrung nach kein Problem darstellt, wenn man die Leistung in den höherwertigen Geräten von Samsung berücksichtigt. Wenn du jedoch ein älteres Galaxy-Smartphone verwendest, könnte deine Erfahrung spürbar beeinträchtigt werden.

Seit Oculus das eigenständige Oculus Go-Headset auf den Markt gebracht hat, wird die Frage, wo Smartphone-Geräte wie Gear VR hineinpassen, nur noch relevanter. Da das Oculus Go und Samsung Gear VR jedoch eine gemeinsame App- und Spiele-Bibliothek haben, kannst du davon ausgehen, dass die Unterstützung für Gear VR noch eine ganze Weile andauern wird.

Lies den kompletten Test (in englischer Sprache): Samsung Gear VR

Welches VR-Headset solltest du kaufen?

Preis und Plattform werden deine Entscheidung am meisten beeinflussen – für Konsolenspieler gibt es wenige bis keine Headsets außer PlayStation VR und wenn du ein eigenständiges Headset willst, bleibt dir nichts anderes als das Oculus Quest.

Aktuell sind die vier besten auf dem Markt – das Valve Index, das HTC Vive, das Oculus Quest und PlayStation VR – auch unüberraschend die teuersten unter den Mainstream-VR-Headsets, aber es gibt auch weniger teure Optionen, wenn du erstmal in VR reinschnuppern willst, bevor du dein Monatsgehalt rausbläst.

Jedes Headset hat seine eigenen einzigartigen Stärken und Schwächen und wenn du dich nicht darüber informiert hast, könnte das ein teurer Fehler für dich werden. Aber genau dafür haben wir ja diese Beratung geschrieben.

Was gibt's Neues bei VR-Headsets in 2020?

Neben Preisnachlässen gibt es auch fortschrittlichere VR-Headsets, wie das Valve Index und das eigenständige Oculus Quest*, das beinahe PC-Qualität liefert, ohne mit einem PC verbunden zu sein.

Außerdem hat Google verkündet, es würde seine VR-Headset-Serie Daydream nicht weiter produzieren, da sie nicht so gefragt wären. Content wird noch eine Weile unterstützt, aber wir würden nicht empfehlen, eins zu kaufen.

Das Problem mit VR aktuell ist nicht, dass es zu wenige VR-Headsets auf dem Markt oder dass es nicht genug Inhalte gibt, sondern dass die Auswahl zu groß ist, besonders jetzt, wo immer mehr Headsets veröffentlicht werden, wie das Oculus Quest*, das Valve Index* und das Vive Cosmos* von HTC. 

Da viele unterschiedliche Erlebnisse, unterschiedliche Hardware, unterschiedliche Anforderungen und eine Menge fantastischer Angebote anbieten, macht es die Sache umso verwirrender.

Die gute Nachricht für diejenigen, die es ernst meinen mit dem besten VR-Headset-Erlebnis, ist, dass die Industrie echte Fortschritte gemacht hat, weil sie eigenständige Headsets fast so leistungsfähig wie ihre Premium-PC-Pendants und dank des größeren Wettbewerbs zwischen den drei großen Headset-Herstellern die meisten ihrer Headsets viel erschwinglicher gemacht hat als noch vor drei Jahren. Übersetzung? Die Wahl des besten VR-Headsets, das für dich geeignet ist, ist jetzt einfacher denn je.

* Link in englischer Sprache