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Sega kündigt zum 60. Jubiläum lächerlich winziges Game Gear Micro an

Sega Game Gear Micro
(Image credit: Sega)

Sega feiert in Japan seinen 60. Geburtstag und veröffentlicht dafür am 6. Oktober das Game Gear Micro, ein Handheld so klein, dass wir uns nicht ganz sicher sind, ob es überhaupt funktionieren wird.

Das handflächengroße Game Gear Micro soll 4.980 Yen (ca. € 40) kosten und besitzt einen winzigen 1,15-Zoll-Bildschirm. Außerdem wird es in verschiedenen Farben verfügbar sein, und zwar blau, gelb, rot und das gewöhnliche schwarz. Jede Farbe hat ihre eigenen integrierten Spiele, daher denken wir, dass Sega davon ausgeht, dass Fans mehr als einen der beinahe mikroskopisch kleinen Handhelds kaufen werden.

Alle vier Farben sollen im Paket 27.255 Yen (ca. € 225) kosten, dafür bekommt man aber auch eine „Big Window Micro“-Lupe, um den in der Diagonale knapp 3 cm großen Bildschirm zu vergrößern.

Das Game Gear Micro wird mit zwei AAA-Batterien oder über USB betrieben und verfügt sogar über eine 3,5-mm-Stereoklinke. Es unterstützt auch Save States, damit man leichter durch schwierige Passagen der Retrotitel kommt.

Die Spielauswahl ist abhängig von der Farbe:

Das schwarze Modell beinhaltet Sonic The Hedgehog, Puyo Puyo 2, Out Run und Royal Stone.

Das blaue Modell beinhaltet: Sonic Chaos, Gunstar Heroes, Sylvan Tale und Baku Baku Animal.

Das gelbe Modell beinhaltet: Shining Force I, Shining Force II, Shining Force: Final Conflict und Nazopuyo no Ru.

Das rote Modell beinhaltet: Revelations: The Demon Slyer, Megami Tensei Gaiden: Last Bible Special, The GG Shinobi und Columns.

Was soll das sein? Ein Game Gear für Ameisen?

Die Sega Genesis Mini, die letztes Jahr erschienen ist, ist bei Retro-Fans extrem gut angekommen und die ursprüngliche 16-Bit-Konsole auf ein schönes kleines Format geschrumpft. Das war dem Unternehmen aber anscheinend nicht klein genug, da gegen das Game Gear Micro selbst der Game Boy Micro verhältnismäßig klobig aussieht.

Doch obwohl sich das Game Gear Micro scheinbar über die Sehstärke von Spielern lustig macht, ist der Gedanke, ein so winziges Stück Sega-Geschichte durchaus verlockend. Es ist nicht nur ein cooles Sammlerstück, sondern gleichzeitig auch der erste und letzte Versuch von Sega, im Handheld-Markt Fuß zu fassen.

Leider gibt es keine Anzeichen dafür, dass Sega die Finger verkrampfende Konsole außerhalb von Japan verkaufen will, aber wenn es dort beliebt genug ist und die Nachfrage im Westen vorhanden, könnten bald alle die Augen zusammenkneifen, um einen winzigen Sonic über den Bildschirm flitzen sehen.