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Panasonics neue Dolby Atmos-Soundbar könnte helfen, nuschelnde Schauspieler besser zu verstehen

panasonic sc-htb600
(Image credit: Panasonic)

Wenige Dinge sind schlimmer als ein schlecht abgemischter Film, wo genuschelte Dialoge von übertriebenen Soundtracks überdeckt werden – doch Panasonic könnte hierfür mit seinen neuen Soundbars die Lösung bieten, denn sie verfügen über die firmeneigene "Clear-Mode Dialog"-Technologie, die Sprache in deinen Lieblingsfilmen verbessern soll. 

Die Panasonic SC-HTB600 und SC-HTB400 Soundbars sind die letzten Neuzugänge im TV-Lautsprecher-Sortiment des Unternehmens und vergrößern damit die Auswahl für den Kunden.

Michael Friedrich, General Manager der Home AV Group bei Panasonic Marketing Europe erklärt: "Wir glauben daran, Kunden eine Auswahl zu bieten. Die HTB600 ist ideal für Filmfans, die den Dolby Atmos 3D-Sound zu Hause erleben wollen. Die HTB400 hingegen ist perfekt für alle, die eine simple Lösung suchen, Film-Soundtracks und klare Dialoge genießen zu können.

Virtueller Surround-Sound

Beide Soundbars verfügen über die "Clear-Mode Dialog"-Einstellung, aber nur die SC-HTB600 kommt mit integriertem Dolby Atmos* und DTS:X. Das bedeutet, dass du deine Filme, Serien und Spiele in einer 360-Grad-Blase erleben kannst, was die Erfahrung immersiver macht, da der Ton scheinbar aus allen Richtungen auf dich zukommt. 

Allerdings bietet die HTB600 kein echtes Dolby Atmos, da sie keine nach oben gerichteten Hochtöner besitzt, die benötigt werden, damit der Schall von der Decke abprallen und in deine Ohren gelangen kann. Stattdessen, erklärt Panasonic, liefern die Soundbars "virtuellen Surround-Sound mit den Frontlautsprechern". 

Virtuelles Dolby Atmos gauckelt dem Gehirn im Grunde vor, dass der Schall aus allen Richtungen ins Ohr gelangt; das funktioniert zwar sehr gut, ist aber nicht ganz so immersiv wie eine echte Dolby-Atmos-Konfiguration. 

Neben zwei Breitbandlautsprechern kommt die SC-HTB600 außerdem mit einem kabellosen Subwoofer, der die Bässe deines TV-Sounds verstärken soll.

panasonic sc-htb400

(Image credit: Panasonic)

Die SC-HTB400 hingegen kommt mit integrierten Subwoofern und ist dadurch die bessere Wahl, wenn du wenig Platz hast. Allerdings musst du davon ausgehen, dass der Bass nicht so stark sein wird wie der eines externen Subwoofers. 

Interessanterweise sind beide Soundbars sieben Grad nach oben geneigt, was laut Panasonic den Ton direkt auf die Ohren richtet, und besitzen verstellbare Füße, wenn du sie oberhalb deines Fernsehers platzieren willst. Das funktioniert auch, wenn du dich entscheiden solltest, die Soundbar an die Wand zu montieren, da die Rückseite ebenfalls angewinkelt ist. 

In Sachen Konnektivität unterstützen beide Bluetooth, sodass du kabellos Musik von deinem Smartphone oder Tablet streamen kannst, wobei die konkrete Version noch nicht bestätigt wurde.

Die SC-HTB600 kommt außerdem mit 4K-HDR-Passthrough, sodass du 4K- und Dolby-Vision-Inhalte schauen kannst, ohne dass die Bildqualität darunter leidet, und einem HDMI-eARC-Anschluss, mit dem du Hi-Res-Audioformate* von deinem Fernseher an die Soundbar übertragen lassen kannst.

Zum Preis ist noch nichts bekannt, aber wir gehen davon aus, dass die SC-HTB600 die teurere von den beiden sein wird – und das Flaggschiff von letztem Jahr, die SC-HTB900, kostet 799 €, zum Vergleich.

* Link in englischer Sprache