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Microsoft bestätigt endlich Problem mit Windows 10-Update und erklärt, wie es behoben werden kann

(Image credit: Microsoft)

Wir haben eben erst berichtet, dass ein neues Windows 10-Update (KB4532693) ernste Probleme bereitet, weil es Nutzerdaten löscht, und Microsoft kann das nun bestätigen.

Windows Latest sprach mit Mitarbeitern* von Microsofts Support-Team, die erklärten: "Microsoft ist das Problem bekannt und unsere Entwickler arbeiten hart daran, eine Lösung dafür zu finden."

Windows 10 KB4532693 wurde am 11. Februar veröffentlicht und sollte einige Sicherheitsfehler beheben, brachte aber schwerwiegende Probleme mit sich.

Viele Nutzer beschwerten sich im Internet darüber, dass seit der Installation des Updates Desktop und Startmenü von Windows 10 auf den Standardwert zurückgesetzt wurden und Bildschirmhintergründe, Symbole und Verknüpfungen verschwunden wären.

Es stellte sich auch heraus, dass Dateien, die auf dem Desktop gespeichert worden waren, ebenfalls verschwunden waren – was ein wesentlich größeres Problem darstellt.

Die Tatsache, dass Microsoft das Problem bestätigt, ist vielversprechend und das Unternehmen arbeitet aktiv daran, dieses Chaos zu beheben.

Laut Windows Latest* konnte Microsofts Support-Team das Problem reproduzieren und hat einen Fix dafür gefunden.

Wie du das Problem gelöschter Dateien in Windows 10 lösen kannst

Es sieht so aus, als hätte Microsofts Team einen Weg gefunden, die Dateien wiederherzustellen. Aus irgendeinem Grund erstellt Windows 10 ein temporäres Nutzerprofil, wo die Dateien lagen. Indem man einen neuen lokalen Benutzer erstellt und die Daten aus dem temporären Profil dorthin kopiert, kann man die Dateien wieder zurück bekommen.

Das ist eine sehr umständliche Methode, besonders da Microsoft grundsätzlich von lokalen Benutzerprofilen abrät und bevorzugt, wenn man einen Microsoft-Account benutzt, und es ist nicht ganz sicher, ob das auch jedem hilft.

Wie wir bereits erwähnten, stellten einige Nutzer fest, dass ihre Dateien komplett verschwunden waren und sie diese auch nicht im temporären Benutzerprofil finden konnten.

Während dieser Fix also einigen Nutzern helfen sollte, hoffen wir, dass Micorsoft an einem sorgfältigeren Fix arbeitet und ihn so schnell wie möglich veröffentlicht.

* Link in englischer Sprache