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                            <title><![CDATA[ Latest from TechRadar DE-DE in Self-driving-vehicles ]]></title>
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        <description><![CDATA[ All the latest self-driving-vehicles content from the TechRadar  DE-DE team ]]></description>
                                    <lastBuildDate>Wed, 20 Jul 2022 07:54:14 +0000</lastBuildDate>
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                                                            <title><![CDATA[ Verzögerte autonome Mobilität: Die Hürden vor der fahrerlosen Zukunft ]]></title>
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Egal, wohin du schaust: Als Laie könnte man absolut den Eindruck bekommen, Autos mit optionalem Fahrer seien höchstens noch ein bis zwei Jahre davon entfernt, in die Showrooms zu rollen – die ständigen Ankündigungen und Prototypen der Hersteller tun ihr Übriges.</p><p>Tatsächlich jedoch gehen Experten davon aus, dass es noch deutlich länger dauern wird, bis wir ganz selbstverständlich und dauerhaft die Arme hinterm Lenkrad in den Schoß legen und uns anderen Dingen widmen können – vom allein vorfahrenden Auto ganz zu schweigen.</p><p>Dahinter stecken aber beileibe keine trägen Gesetzesmacher oder Firmen, die die Digitalisierung verschlafen haben. Tatsächlich steht das autonome Fahren vor deutlich komplexeren Hürden, die überdies gemeinsam überwunden werden müssen.</p><h2 id="was-ist-was-beim-autonomen-fahren">Was ist was beim autonomen Fahren?</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="pRENRDCLkwJt9TjS3P4Zvj" name="Bild 2.jpeg" alt="Adobe Stock | helivideo" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/pRENRDCLkwJt9TjS3P4Zvj-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Eine gewisse Autonomie zwischen Spurhalte- und Einparkassistent ist schon seit vielen Jahren Realität und Normalität. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | helivideo)</span></figcaption></figure><p>Um dir zu zeigen, wie bedeutend diese Hürden sind, ist es unabdingbar, zu verstehen, was autonomes Fahren eigentlich ist. Fachleute unterscheiden <a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/autonomes-fahren/grundlagen/autonomes-fahren-5-stufen/">hier fünf sogenannte Autonomiegrade</a> – von denen einige bei neueren Autos bereits standardmäßig erreicht werden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.</p><div ><table><thead><tr><th class="firstcol " >Autonomiegrad</th><th  >Korrekte Bezeichnung</th><th  >Merkmale</th></tr></thead><tbody><tr><td class="firstcol " >1</td><td  >Assistiertes Fahren</td><td  >Einzelne Systeme unterstützen den Fahrer, dauernde Steuerung ist jedoch erforderlich.</td></tr><tr><td class="firstcol " >2</td><td  >Teilautomatisiertes Fahren</td><td  >Bestimmte Basistätigkeiten sind kurzzeitig selbstständig möglich – etwa Einparken.</td></tr><tr><td class="firstcol " >3</td><td  >Hochautomatisiertes Fahren</td><td  >Bestimmte Basistätigkeiten sind längerfristig selbstständig möglich; etwa Autobahnfahrt. Fahrer muss eingreifbereit bleiben.</td></tr><tr><td class="firstcol " >4</td><td  >Vollautomatisiertes Fahren</td><td  >Fahrzeug fährt in Standardsituationen längerfristig selbstständig. Fahrer muss dann nicht eingreifbereit sein.</td></tr><tr><td class="firstcol " >5</td><td  >Autonomes Fahren</td><td  >Fahrer ist nur noch optional. Fahrzeug beherrscht alle Fahrtechniken auf jeder Strecke selbsttätig.</td></tr></tbody></table></div><p>Was derzeit in der Serienfertigung zum Einsatz kommt, ist Technik bis einschließlich Grad 3. Selbst, was das erwähnte deutsche Gesetz anbelangt, ist „nur“ Grad 4 geregelt.</p><p>Das heißt also: Abgesehen von extrem engen Nischen (etwa autonome Taxis an Flughäfen) ist Grad 5 noch Zukunftsmusik. Doch warum?</p><h2 id="der-notwendige-ausbau-der-technik">Der notwendige Ausbau der Technik</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1890px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:57.14%;"><img id="y7HabmMQogbFRFxJjewbaM" name="Bild 3.jpeg" alt="Adobe Stock | ronstik" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/y7HabmMQogbFRFxJjewbaM-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1890" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ein 5G-Tower mindestens alle 1.000 Meter. Ein solches Mammutprojekt kostet Milliarden, ist aber für Autonomie unerlässlich. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | ronstik)</span></figcaption></figure><p>Wenn du hinterm Steuer sitzt, dann verarbeiten gleich mehrere Sinne ständig zahllose Eindrücke:</p><ul><li>Augen,</li><li>Ohren,</li><li>Gleichgewicht- und</li><li>Tastsinn.</li></ul><p>In deinem Gehirn wird das alles zu Steuersignalen umgewandelt und an deine Arme und Beine gesendet.</p><p>Je mehr dieser Aufgaben vom Auto übernommen werden, desto wichtiger sind nicht nur die Sensoren im Fahrzeug selbst, sondern die Fähigkeit, zu kommunizieren. Fachleute <a href="https://www.ias.uni-stuttgart.de/service/begriffslexikon/connected-car-und-car2x-communication/" target="_blank">nennen dieses Prinzip C2X – Car to X</a>. Das Auto kommuniziert also mit anderen Dingen. Das können weitere Verkehrsteilnehmer sein oder beispielsweise Verkehrsleitsysteme. Anders geht es nicht; denn nur so können sich Fahrzeuge untereinander „absprechen“.</p><p>Hinter dieser Technik steht ein gewichtiger Grund, warum Fahren der Grade 4 und 5 noch Jahre von der Normalität entfernt ist:</p><ol><li>Die Sensoren im Fahrzeug müssen sehr leistungsfähig sein und benötigen eine nicht minder fähige KI zur korrekten Interpretation der Daten und Ausgabe von Steuerungsbefehlen. Die Sensorik muss ferner redundant sein und erkennen können, wann ein Fehler vorliegt – um den Fahrer zu warnen und ihm das Steuer zu übergeben.</li><li>Es muss entlang <em>jeder </em>von Autos befahrbaren Route redundante und somit ständig einsatzbereite 5G-Verbindungen geben. Nur 5G hat die nötige Übertragungsrate, um so viele Daten in Echtzeit auszutauschen.</li></ol><p>Vor allem letzteres ist eine Herausforderung. Selbst, wenn wir uns nur auf deutsche Autobahnen beziehen, müssen <a href="https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=1&levelid=1658143272532&auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&code=46271-0004&auswahltext=&werteabruf=Werteabruf#abreadcrumb" target="_blank">ganze 13.183 Kilometer</a> vernetzt werden – von Bundes- und anderen Straßen natürlich zu schweigen. <a href="https://netzpolitik.org/2018/5g-mobilfunk-regulierer-stellen-die-weichen-ins-abseits/" target="_blank">Ein einzelner 5G-Funkturm kostet ungefähr 170.000 Euro</a> und hat eine Reichweite von lediglich zirka 500 bis 1.000 Metern – das liegt an der hohen Frequenz des 5G Netzes.</p><p>Der Rest ist pure Mathematik: Bis zumindest alle Autobahnen und Bundesstraßen vollflächig Autonomie-geeignetes 5G haben, wird, zumindest <a href="https://www.telekom.com/de/konzern/details/5g-netz-ist-grundlage-fuer-autonomes-fahren-561984" target="_blank">nach Aussagen der Telekom</a>, das Jahr 2025 anbrechen. Bis es auf <em>allen</em> Routen vorhanden ist, dürften rasch weitere fünf bis zehn Jahre vergehen.</p><h2 id="das-thema-sicherheit">Das Thema Sicherheit</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="owbbCgi8jvYzau2uoBE3u" name="Bild 4.jpeg" alt="Adobe Stock | Przemek Klos" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/owbbCgi8jvYzau2uoBE3u-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Autonomes Fahren benötigt Digitalsicherheit auf dem Niveau von Regierungs-Servern mit der Usability von Smartphones – ein äußerst schwieriger Spagat. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | Przemek Klos)</span></figcaption></figure><p>Ab Grad 3 ist es für den Fahrer möglich, sich für längere Zeit vom Fahrgeschehen abzuwenden. Ab Grad 4 muss er dazu nicht einmal rasch reagieren können, kann beispielsweise ein Nickerchen machen.</p><p>An dieser Stelle musst du verstehen, welch gigantischen Stellenwert digitale Sicherheit bekommt. Sowohl, was die C2X-Verbindungen als auch die Sensorinformationen und deren Verarbeitung anbelangt.</p><p>Bei allem davon handelt es sich nicht um IT, sondern um OT – Operational Technology. Neben herkömmlichen Sicherheitsfragen ist hier <a href="https://www.silicon.de/41698064/report-der-faktor-mensch-in-der-ot-security" target="_blank">der Mensch erwiesenermaßen ein bedeutender Faktor</a>: Schon heute, wo OT-Systeme etwa in der Industrie genutzt werden, werden Menschen häufig zum Auslöser und Einfallstor für Sicherheitsrisiken – sei es aufgrund ungeklärter Verantwortlichkeiten oder aufgrund zu geringer Risiko-Awareness.</p><p>Bei für die breite Öffentlichkeit gedachten Fahrzeugen würde dieser Faktor um einiges bedeutender werden. Letzten Endes muss hier jedes Auto digital so sicher sein, wie es beispielsweise bei Flugzeugen der Fall ist – bloß mit einer viel weniger sicherheitsbewussten „Crew“. Viele Menschen wollen zwar vollautonom fahren, aber sie möchten das gedankenlos tun können und sich nicht andauernd Sorgen um die digitale Sicherheit machen.</p><p>Einfach gesprochen: Beim Fahren in den höheren Autonomiegraden muss sichergestellt sein, dass die Benutzer selbst bei völliger Unwissenheit nicht versehentlich ein Sicherheitsrisiko werden können.</p><p>Und selbst, wenn das geklärt ist – also die Nutzer selbst keine Fehler mehr machen können – dann muss natürlich das Thema Hacker angesprochen werden. Dabei wiederum handelt es sich um eine Position, bei der teils völlig unvereinbare Bereiche irgendwie verknüpft werden müssen:</p><ul><li>Die Systeme müssen in Millionen Fahrzeugen verbaut werden.</li><li>Es muss für freie und markengebundene Werkstätten möglich sein, sie auszulesen, zu justieren und zu reparieren.</li><li>Gleichzeitig müssen Möglichkeiten gefunden werden, Unbefugten das Eindringen am besten gänzlich zu verunmöglichen.</li></ul><p>Wie soll man beispielsweise den legitimen Zugriff eines Mechatronikers auf die Systeme sicherstellen, aber gleichzeitig einen nicht minder fähigen Hacker abhalten</p><p>Hier musst du zudem die Symbolkraft einbeziehen. Stell dir vor, ein Autohersteller lanciert als erster ein Fahrzeug des Autonomiegrades 5. Einige Wochen später übernehmen Hacker die Flotte, legen sie lahm oder lassen sie Unfälle bauen. Derartiges wäre nicht zuletzt aus wirtschaftlicher Sicht ein Horrorszenario.</p><p>Da es keine Alternative zur dauerhaften Fahrzeugvernetzung gibt, müssen verschiedenste Sicherheitskonzepte entwickelt und erprobt werden, muss man nicht zuletzt alles immer wieder mit der Bedienbarkeit vereinbaren.</p><p>Einer von vielen diesbezüglichen Ansätzen ist <a href="https://vitaf-projekt.de/" target="_blank">das derzeitige Forschungsprojekt „VITAF“</a> – ein System, das Attacken selbsttätig erkennt und abwendet, bevor Schäden verursacht werden.</p><p>Übrigens: Diese Standards müssen überdies international kompatibel sein, was weitere Schwierigkeiten offenbaren dürfte.</p><h2 id="das-thema-ethik">Das Thema Ethik</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="HNM39uuGq6LUwSbbqAFYoN" name="Bild 5.jpeg" alt="Adobe Stock | chungking" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/HNM39uuGq6LUwSbbqAFYoN-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Beim autonomen Fahren müssen Computer notfalls über Gesundheit und Leben entscheiden. Das ist in dem Ausmaß völliges Neuland und geht weit über Mobilität hinaus. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | chungking)</span></figcaption></figure><p>Vielleicht hast du dich auf den zurückliegenden Zeilen bereits gefragt, wie es in den höheren Autonomiegraden im Fall der Fälle mit der Haftung aussieht. Tatsächlich ist das eine Frage für die Gesetzesmacher. Einfach gesprochen lautet der derzeitige Stand der Dinge:</p><p><strong>Solange sich das Fahrzeug im vom Hersteller vorgegebenen Parametern bewegt, ist der Fahrer nicht haftbar, wenn es beim Fahren ohne seine Kontrolle zu Unfällen kommt.</strong></p><p>Schon, bis man sich zu diesem Weg durchgerungen hat, sind mehrere Jahre vergangen. Weiterhin ungelöst ist jedoch eine viel tiefergehende ethische Fragestellung: Darf das Fahrzeug Entscheidungen über Leben und Tod fällen? Und wenn ja nach welchen Gesichtspunkten?</p><p>Klingt zu kryptisch? Dann stell dir einmal folgende Situation vor: Du bist autonom unterwegs, spielst vielleicht im Handy oder schläfst. Hinter einer Kurve steht ein liegengebliebenes (nicht vernetztes) Fahrzeug und es befinden sich Menschen auf der Fahrbahn. Zum sicheren Anhalten ist keine Zeit. Die Optionen:</p><ul><li>Das Fahrzeug fährt mit dir in den Gegenverkehr oder</li><li>es schont die Menschen auf der Fahrbahn und fährt mit dir an Bord in das liegengebliebene Fahrzeug oder</li><li>dein Fahrzeug schert scharf nach rechts aus und fährt mit dir in die Leitplanke.</li></ul><p>Bei all diesen Optionen würde irgendein Mensch mutmaßlich zu Schaden kommen. Die große Frage, über die seit Jahren Fachleute weltweit diskutieren, ist: <a href="https://www.lpb-bw.de/autonomes-fahren" target="_blank">Darf ein Computer entscheiden, was in einer solchen Situation zu tun ist?</a> Hierbei handelt es sich um ein Thema, das weit über Mobilität hinausgeht – auf das jedoch bislang niemand eine abschließende Antwort weiß, weil so viele Faktoren abgewogen werden müssen.</p><p>Tatsächlich müssen wir aber nicht einmal auf solche Leben-und-Tod-Themen abheben, um die ethische Problematik zu berühren. Denn wenn ein Fahrzeug vollautonom fährt, dann muss es zwangsläufig unsagbar vielfältige und detaillierte persönliche Daten sammeln. Erneut steht die Frage im Raum, was vertretbar ist.</p><p>5G-Türme lassen sich ausbauen, das Thema Sicherheit ebenfalls handhaben. Die Ethik dürfte jedoch die wohl größte Hürde sein, bis wir uns ganz normal in Autos ohne Lenkrad setzen können.</p> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Hört man manchen Politikern, Medien und nicht zuletzt Digital-Gurus zu, sind serienmäßige selbstfahrende Autos gefühlt nur noch einen Katzensprung entfernt. Tatsächlich dürfte es jedoch deutlich länger dauern. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                    <category><![CDATA[Vehicle Tech]]></category>
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Egal, wohin du schaust: Als Laie könnte man absolut den Eindruck bekommen, Autos mit optionalem Fahrer seien höchstens noch ein bis zwei Jahre davon entfernt, in die Showrooms zu rollen – die ständigen Ankündigungen und Prototypen der Hersteller tun ihr Übriges.</p><p>Tatsächlich jedoch gehen Experten davon aus, dass es noch deutlich länger dauern wird, bis wir ganz selbstverständlich und dauerhaft die Arme hinterm Lenkrad in den Schoß legen und uns anderen Dingen widmen können – vom allein vorfahrenden Auto ganz zu schweigen.</p><p>Dahinter stecken aber beileibe keine trägen Gesetzesmacher oder Firmen, die die Digitalisierung verschlafen haben. Tatsächlich steht das autonome Fahren vor deutlich komplexeren Hürden, die überdies gemeinsam überwunden werden müssen.</p><h2 id="was-ist-was-beim-autonomen-fahren">Was ist was beim autonomen Fahren?</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1920px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="pRENRDCLkwJt9TjS3P4Zvj" name="Bild 2.jpeg" alt="Adobe Stock | helivideo" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/pRENRDCLkwJt9TjS3P4Zvj-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1920" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Eine gewisse Autonomie zwischen Spurhalte- und Einparkassistent ist schon seit vielen Jahren Realität und Normalität. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | helivideo)</span></figcaption></figure><p>Um dir zu zeigen, wie bedeutend diese Hürden sind, ist es unabdingbar, zu verstehen, was autonomes Fahren eigentlich ist. Fachleute unterscheiden <a href="https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/autonomes-fahren/grundlagen/autonomes-fahren-5-stufen/">hier fünf sogenannte Autonomiegrade</a> – von denen einige bei neueren Autos bereits standardmäßig erreicht werden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.</p><div ><table><thead><tr><th class="firstcol " >Autonomiegrad</th><th  >Korrekte Bezeichnung</th><th  >Merkmale</th></tr></thead><tbody><tr><td class="firstcol " >1</td><td  >Assistiertes Fahren</td><td  >Einzelne Systeme unterstützen den Fahrer, dauernde Steuerung ist jedoch erforderlich.</td></tr><tr><td class="firstcol " >2</td><td  >Teilautomatisiertes Fahren</td><td  >Bestimmte Basistätigkeiten sind kurzzeitig selbstständig möglich – etwa Einparken.</td></tr><tr><td class="firstcol " >3</td><td  >Hochautomatisiertes Fahren</td><td  >Bestimmte Basistätigkeiten sind längerfristig selbstständig möglich; etwa Autobahnfahrt. Fahrer muss eingreifbereit bleiben.</td></tr><tr><td class="firstcol " >4</td><td  >Vollautomatisiertes Fahren</td><td  >Fahrzeug fährt in Standardsituationen längerfristig selbstständig. Fahrer muss dann nicht eingreifbereit sein.</td></tr><tr><td class="firstcol " >5</td><td  >Autonomes Fahren</td><td  >Fahrer ist nur noch optional. Fahrzeug beherrscht alle Fahrtechniken auf jeder Strecke selbsttätig.</td></tr></tbody></table></div><p>Was derzeit in der Serienfertigung zum Einsatz kommt, ist Technik bis einschließlich Grad 3. Selbst, was das erwähnte deutsche Gesetz anbelangt, ist „nur“ Grad 4 geregelt.</p><p>Das heißt also: Abgesehen von extrem engen Nischen (etwa autonome Taxis an Flughäfen) ist Grad 5 noch Zukunftsmusik. Doch warum?</p><h2 id="der-notwendige-ausbau-der-technik">Der notwendige Ausbau der Technik</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1890px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:57.14%;"><img id="y7HabmMQogbFRFxJjewbaM" name="Bild 3.jpeg" alt="Adobe Stock | ronstik" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/y7HabmMQogbFRFxJjewbaM-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1890" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ein 5G-Tower mindestens alle 1.000 Meter. Ein solches Mammutprojekt kostet Milliarden, ist aber für Autonomie unerlässlich. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | ronstik)</span></figcaption></figure><p>Wenn du hinterm Steuer sitzt, dann verarbeiten gleich mehrere Sinne ständig zahllose Eindrücke:</p><ul><li>Augen,</li><li>Ohren,</li><li>Gleichgewicht- und</li><li>Tastsinn.</li></ul><p>In deinem Gehirn wird das alles zu Steuersignalen umgewandelt und an deine Arme und Beine gesendet.</p><p>Je mehr dieser Aufgaben vom Auto übernommen werden, desto wichtiger sind nicht nur die Sensoren im Fahrzeug selbst, sondern die Fähigkeit, zu kommunizieren. Fachleute <a href="https://www.ias.uni-stuttgart.de/service/begriffslexikon/connected-car-und-car2x-communication/" target="_blank">nennen dieses Prinzip C2X – Car to X</a>. Das Auto kommuniziert also mit anderen Dingen. Das können weitere Verkehrsteilnehmer sein oder beispielsweise Verkehrsleitsysteme. Anders geht es nicht; denn nur so können sich Fahrzeuge untereinander „absprechen“.</p><p>Hinter dieser Technik steht ein gewichtiger Grund, warum Fahren der Grade 4 und 5 noch Jahre von der Normalität entfernt ist:</p><ol><li>Die Sensoren im Fahrzeug müssen sehr leistungsfähig sein und benötigen eine nicht minder fähige KI zur korrekten Interpretation der Daten und Ausgabe von Steuerungsbefehlen. Die Sensorik muss ferner redundant sein und erkennen können, wann ein Fehler vorliegt – um den Fahrer zu warnen und ihm das Steuer zu übergeben.</li><li>Es muss entlang <em>jeder </em>von Autos befahrbaren Route redundante und somit ständig einsatzbereite 5G-Verbindungen geben. Nur 5G hat die nötige Übertragungsrate, um so viele Daten in Echtzeit auszutauschen.</li></ol><p>Vor allem letzteres ist eine Herausforderung. Selbst, wenn wir uns nur auf deutsche Autobahnen beziehen, müssen <a href="https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=abruftabelleBearbeiten&levelindex=1&levelid=1658143272532&auswahloperation=abruftabelleAuspraegungAuswaehlen&auswahlverzeichnis=ordnungsstruktur&auswahlziel=werteabruf&code=46271-0004&auswahltext=&werteabruf=Werteabruf#abreadcrumb" target="_blank">ganze 13.183 Kilometer</a> vernetzt werden – von Bundes- und anderen Straßen natürlich zu schweigen. <a href="https://netzpolitik.org/2018/5g-mobilfunk-regulierer-stellen-die-weichen-ins-abseits/" target="_blank">Ein einzelner 5G-Funkturm kostet ungefähr 170.000 Euro</a> und hat eine Reichweite von lediglich zirka 500 bis 1.000 Metern – das liegt an der hohen Frequenz des 5G Netzes.</p><p>Der Rest ist pure Mathematik: Bis zumindest alle Autobahnen und Bundesstraßen vollflächig Autonomie-geeignetes 5G haben, wird, zumindest <a href="https://www.telekom.com/de/konzern/details/5g-netz-ist-grundlage-fuer-autonomes-fahren-561984" target="_blank">nach Aussagen der Telekom</a>, das Jahr 2025 anbrechen. Bis es auf <em>allen</em> Routen vorhanden ist, dürften rasch weitere fünf bis zehn Jahre vergehen.</p><h2 id="das-thema-sicherheit">Das Thema Sicherheit</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="owbbCgi8jvYzau2uoBE3u" name="Bild 4.jpeg" alt="Adobe Stock | Przemek Klos" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/owbbCgi8jvYzau2uoBE3u-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Autonomes Fahren benötigt Digitalsicherheit auf dem Niveau von Regierungs-Servern mit der Usability von Smartphones – ein äußerst schwieriger Spagat. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | Przemek Klos)</span></figcaption></figure><p>Ab Grad 3 ist es für den Fahrer möglich, sich für längere Zeit vom Fahrgeschehen abzuwenden. Ab Grad 4 muss er dazu nicht einmal rasch reagieren können, kann beispielsweise ein Nickerchen machen.</p><p>An dieser Stelle musst du verstehen, welch gigantischen Stellenwert digitale Sicherheit bekommt. Sowohl, was die C2X-Verbindungen als auch die Sensorinformationen und deren Verarbeitung anbelangt.</p><p>Bei allem davon handelt es sich nicht um IT, sondern um OT – Operational Technology. Neben herkömmlichen Sicherheitsfragen ist hier <a href="https://www.silicon.de/41698064/report-der-faktor-mensch-in-der-ot-security" target="_blank">der Mensch erwiesenermaßen ein bedeutender Faktor</a>: Schon heute, wo OT-Systeme etwa in der Industrie genutzt werden, werden Menschen häufig zum Auslöser und Einfallstor für Sicherheitsrisiken – sei es aufgrund ungeklärter Verantwortlichkeiten oder aufgrund zu geringer Risiko-Awareness.</p><p>Bei für die breite Öffentlichkeit gedachten Fahrzeugen würde dieser Faktor um einiges bedeutender werden. Letzten Endes muss hier jedes Auto digital so sicher sein, wie es beispielsweise bei Flugzeugen der Fall ist – bloß mit einer viel weniger sicherheitsbewussten „Crew“. Viele Menschen wollen zwar vollautonom fahren, aber sie möchten das gedankenlos tun können und sich nicht andauernd Sorgen um die digitale Sicherheit machen.</p><p>Einfach gesprochen: Beim Fahren in den höheren Autonomiegraden muss sichergestellt sein, dass die Benutzer selbst bei völliger Unwissenheit nicht versehentlich ein Sicherheitsrisiko werden können.</p><p>Und selbst, wenn das geklärt ist – also die Nutzer selbst keine Fehler mehr machen können – dann muss natürlich das Thema Hacker angesprochen werden. Dabei wiederum handelt es sich um eine Position, bei der teils völlig unvereinbare Bereiche irgendwie verknüpft werden müssen:</p><ul><li>Die Systeme müssen in Millionen Fahrzeugen verbaut werden.</li><li>Es muss für freie und markengebundene Werkstätten möglich sein, sie auszulesen, zu justieren und zu reparieren.</li><li>Gleichzeitig müssen Möglichkeiten gefunden werden, Unbefugten das Eindringen am besten gänzlich zu verunmöglichen.</li></ul><p>Wie soll man beispielsweise den legitimen Zugriff eines Mechatronikers auf die Systeme sicherstellen, aber gleichzeitig einen nicht minder fähigen Hacker abhalten</p><p>Hier musst du zudem die Symbolkraft einbeziehen. Stell dir vor, ein Autohersteller lanciert als erster ein Fahrzeug des Autonomiegrades 5. Einige Wochen später übernehmen Hacker die Flotte, legen sie lahm oder lassen sie Unfälle bauen. Derartiges wäre nicht zuletzt aus wirtschaftlicher Sicht ein Horrorszenario.</p><p>Da es keine Alternative zur dauerhaften Fahrzeugvernetzung gibt, müssen verschiedenste Sicherheitskonzepte entwickelt und erprobt werden, muss man nicht zuletzt alles immer wieder mit der Bedienbarkeit vereinbaren.</p><p>Einer von vielen diesbezüglichen Ansätzen ist <a href="https://vitaf-projekt.de/" target="_blank">das derzeitige Forschungsprojekt „VITAF“</a> – ein System, das Attacken selbsttätig erkennt und abwendet, bevor Schäden verursacht werden.</p><p>Übrigens: Diese Standards müssen überdies international kompatibel sein, was weitere Schwierigkeiten offenbaren dürfte.</p><h2 id="das-thema-ethik">Das Thema Ethik</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="HNM39uuGq6LUwSbbqAFYoN" name="Bild 5.jpeg" alt="Adobe Stock | chungking" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/HNM39uuGq6LUwSbbqAFYoN-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Beim autonomen Fahren müssen Computer notfalls über Gesundheit und Leben entscheiden. Das ist in dem Ausmaß völliges Neuland und geht weit über Mobilität hinaus. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Adobe Stock | chungking)</span></figcaption></figure><p>Vielleicht hast du dich auf den zurückliegenden Zeilen bereits gefragt, wie es in den höheren Autonomiegraden im Fall der Fälle mit der Haftung aussieht. Tatsächlich ist das eine Frage für die Gesetzesmacher. Einfach gesprochen lautet der derzeitige Stand der Dinge:</p><p><strong>Solange sich das Fahrzeug im vom Hersteller vorgegebenen Parametern bewegt, ist der Fahrer nicht haftbar, wenn es beim Fahren ohne seine Kontrolle zu Unfällen kommt.</strong></p><p>Schon, bis man sich zu diesem Weg durchgerungen hat, sind mehrere Jahre vergangen. Weiterhin ungelöst ist jedoch eine viel tiefergehende ethische Fragestellung: Darf das Fahrzeug Entscheidungen über Leben und Tod fällen? Und wenn ja nach welchen Gesichtspunkten?</p><p>Klingt zu kryptisch? Dann stell dir einmal folgende Situation vor: Du bist autonom unterwegs, spielst vielleicht im Handy oder schläfst. Hinter einer Kurve steht ein liegengebliebenes (nicht vernetztes) Fahrzeug und es befinden sich Menschen auf der Fahrbahn. Zum sicheren Anhalten ist keine Zeit. Die Optionen:</p><ul><li>Das Fahrzeug fährt mit dir in den Gegenverkehr oder</li><li>es schont die Menschen auf der Fahrbahn und fährt mit dir an Bord in das liegengebliebene Fahrzeug oder</li><li>dein Fahrzeug schert scharf nach rechts aus und fährt mit dir in die Leitplanke.</li></ul><p>Bei all diesen Optionen würde irgendein Mensch mutmaßlich zu Schaden kommen. Die große Frage, über die seit Jahren Fachleute weltweit diskutieren, ist: <a href="https://www.lpb-bw.de/autonomes-fahren" target="_blank">Darf ein Computer entscheiden, was in einer solchen Situation zu tun ist?</a> Hierbei handelt es sich um ein Thema, das weit über Mobilität hinausgeht – auf das jedoch bislang niemand eine abschließende Antwort weiß, weil so viele Faktoren abgewogen werden müssen.</p><p>Tatsächlich müssen wir aber nicht einmal auf solche Leben-und-Tod-Themen abheben, um die ethische Problematik zu berühren. Denn wenn ein Fahrzeug vollautonom fährt, dann muss es zwangsläufig unsagbar vielfältige und detaillierte persönliche Daten sammeln. Erneut steht die Frage im Raum, was vertretbar ist.</p><p>5G-Türme lassen sich ausbauen, das Thema Sicherheit ebenfalls handhaben. Die Ethik dürfte jedoch die wohl größte Hürde sein, bis wir uns ganz normal in Autos ohne Lenkrad setzen können.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Musk fordert fahrerlose, vollautonome Autos bis zum nächsten Jahr - aber es wird nicht einfach sein  ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Glaubt man den Behauptungen des großspurigen Tesla-Chefs Elon Musk, dem Mann, der in diesen Tagen aus den weltweiten Schlagzeilen nicht mehr wegzudenken ist, wird selbstfahrende Technik in Autos, die ohne menschliche Aufsicht oder Anwesenheit auskommt, etwa zur gleichen Zeit im nächsten Jahr Realität werden.</p><p>Einem Bericht von <a href="https://electrek.co/2022/05/22/elon-musk-tesla-self-driving-cars-without-human-driver-next-year/" target="_blank"><em>Electrek</em></a> zufolge sagte Musk, der in Zusammenhang mit einem SpaceX-Programm in Brasilien ist, dass Tesla in etwa einem Jahr selbstfahrende Autos haben wird, bei denen kein Mensch hinter dem Steuer sitzen muss. </p><p>Das ist eine Behauptung, die Musk nicht zum ersten Mal fallen lässt. In dem Bericht von Electrek wird darauf hingewiesen, dass Musk bereits früher gesagt hatte, dass Tesla bis Ende des Jahres 2020 1 Million Robotaxis auf der Straße haben wird. Robotaxis sind im Grunde fahrerlose Taxis. Im Dezember 2015 sagte Musk die "vollständige Autonomie" innerhalb von zwei Jahren voraus. Daraus ist natürlich nichts geworden.</p><h2 id="lage-auf-der-stra-xdf-e-nicht-ermutigend">Lage auf der Straße nicht ermutigend</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="aAvLCk63zfrJRWRFKHTcm" name="6.jpg" alt="Tesla" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aAvLCk63zfrJRWRFKHTcm-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Tesla)</span></figcaption></figure><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Heute auch interessant:</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>></strong> <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/opinion/deswegen-solltest-du-dir-eine-microsd-karte-fur-deine-nintendo-switch-zulegen" target="_blank">Deswegen solltest du dir eine microSD-Karte für deine Nintendo Switch zulegen</a></p><p class="fancy-box__body-text"><strong>> </strong><a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/news/es-gibt-jetzt-steam-deck-ersatzteile-und-die-preise-sind-eine-angenehme-uberraschung" target="_blank"><strong>Es gibt jetzt Steam Deck-Ersatzteile - und die Preise sind eine angenehme Überraschung</strong></a></p><p class="fancy-box__body-text"><strong>></strong> <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/news/xiaomi-und-leica-arbeiten-bei-zukunftigen-flaggschiff-smartphones-zusammen" target="_blank">Xiaomi und Leica arbeiten bei zukünftigen Flaggschiff-Smartphones zusammen</a></p></div></div><p>Teslas Full Self-Driving (FSD) Beta verfügt über selbstfahrende Systemfunktionen, aber da die Fahrzeuge häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind, wird ein Fahrer oder eine Aufsichtsperson am Steuer benötigt, um unschöne Missgeschicke zu verhindern.</p><p>Apropos FSD: Tesla hat die FSD 10.12.1 Beta für sein Early Access Programm freigegeben, die neue Anzeigen für offene Autotüren enthält und auch die Blinker anderer Autos anzeigt. Das Fahrzeug zeigt jetzt Details an, wie z. B. das Aufleuchten der Bremslichter des vorausfahrenden Fahrzeugs oder das Öffnen von Autotüren. Das System zeigt auch Radfahrer und Fußgänger anders an und macht deutlich, ob das Fahrzeug geparkt ist oder gerade im Verkehr steckt.</p><p>Das neue Update hat "verkehrssteuerungsbedingte falsche Verlangsamungen reduziert" und reagiert damit auf das Phänomen des Phantom-Bremsens, über das viele FSD-Nutzer berichtet hatten.</p><p>Ein autonomes Auto/Fahrzeug ist in der Lage, seine Umgebung wahrzunehmen und ohne menschliches Zutun zu fahren. Ein menschlicher Beifahrer muss zu keiner Zeit die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen, und es ist auch nicht erforderlich, dass sich ein menschlicher Beifahrer im Fahrzeug befindet. Neben Tesla legen auch andere Unternehmen Tausende von Straßenkilometern zurück, um ihre selbstfahrenden Algorithmen und KI-Sensoren so zu trainieren, dass sie besser fahren und für absolute Sicherheit sorgen. GM&apos;s Cruise, Alphabet&apos;s Waymo, Baidu und andere haben riesige Summen in die Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge investiert. </p><p>Und viele von ihnen sagen, dass Fahrzeuge ohne Lenkrad oder Bremspedale - das ultimative fahrerlose Fahrzeug - noch viele Jahre entfernt sind. Zu den Problemen, die noch gelöst werden müssen, gehören unvorhersehbare Verkehrsmuster und Wetterfaktoren. Auch das gesellschaftliche Bewusstsein und die Akzeptanz müssen noch berücksichtigt werden. In Anbetracht all dieser Faktoren bleibt Musks neueste Behauptung genau das: eine typisch forsche Musksche Behauptung.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/microsoft-und-vw-arbeiten-zusammen-um-augmented-reality-ins-auto-zu-bringen-nur-nicht-in-deins">Microsoft und VW arbeiten zusammen, um Augmented Reality ins Auto zu bringen - nur nicht in deins</a></li></ul> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Einem Bericht zufolge sagte Elon Musk, der im Zusammenhang mit einem SpaceX-Programm in Brasilien ist, dass Tesla in etwa einem Jahr selbstfahrende Autos haben wird, bei denen kein Mensch mehr hinter dem Steuer sitzen muss. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                    <category><![CDATA[Vehicle Tech]]></category>
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                                <p>Glaubt man den Behauptungen des großspurigen Tesla-Chefs Elon Musk, dem Mann, der in diesen Tagen aus den weltweiten Schlagzeilen nicht mehr wegzudenken ist, wird selbstfahrende Technik in Autos, die ohne menschliche Aufsicht oder Anwesenheit auskommt, etwa zur gleichen Zeit im nächsten Jahr Realität werden.</p><p>Einem Bericht von <a href="https://electrek.co/2022/05/22/elon-musk-tesla-self-driving-cars-without-human-driver-next-year/" target="_blank"><em>Electrek</em></a> zufolge sagte Musk, der in Zusammenhang mit einem SpaceX-Programm in Brasilien ist, dass Tesla in etwa einem Jahr selbstfahrende Autos haben wird, bei denen kein Mensch hinter dem Steuer sitzen muss. </p><p>Das ist eine Behauptung, die Musk nicht zum ersten Mal fallen lässt. In dem Bericht von Electrek wird darauf hingewiesen, dass Musk bereits früher gesagt hatte, dass Tesla bis Ende des Jahres 2020 1 Million Robotaxis auf der Straße haben wird. Robotaxis sind im Grunde fahrerlose Taxis. Im Dezember 2015 sagte Musk die "vollständige Autonomie" innerhalb von zwei Jahren voraus. Daraus ist natürlich nichts geworden.</p><h2 id="lage-auf-der-stra-xdf-e-nicht-ermutigend">Lage auf der Straße nicht ermutigend</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="aAvLCk63zfrJRWRFKHTcm" name="6.jpg" alt="Tesla" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aAvLCk63zfrJRWRFKHTcm-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Tesla)</span></figcaption></figure><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Heute auch interessant:</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>></strong> <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/opinion/deswegen-solltest-du-dir-eine-microsd-karte-fur-deine-nintendo-switch-zulegen" target="_blank">Deswegen solltest du dir eine microSD-Karte für deine Nintendo Switch zulegen</a></p><p class="fancy-box__body-text"><strong>> </strong><a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/news/es-gibt-jetzt-steam-deck-ersatzteile-und-die-preise-sind-eine-angenehme-uberraschung" target="_blank"><strong>Es gibt jetzt Steam Deck-Ersatzteile - und die Preise sind eine angenehme Überraschung</strong></a></p><p class="fancy-box__body-text"><strong>></strong> <a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/news/xiaomi-und-leica-arbeiten-bei-zukunftigen-flaggschiff-smartphones-zusammen" target="_blank">Xiaomi und Leica arbeiten bei zukünftigen Flaggschiff-Smartphones zusammen</a></p></div></div><p>Teslas Full Self-Driving (FSD) Beta verfügt über selbstfahrende Systemfunktionen, aber da die Fahrzeuge häufig in Verkehrsunfälle verwickelt sind, wird ein Fahrer oder eine Aufsichtsperson am Steuer benötigt, um unschöne Missgeschicke zu verhindern.</p><p>Apropos FSD: Tesla hat die FSD 10.12.1 Beta für sein Early Access Programm freigegeben, die neue Anzeigen für offene Autotüren enthält und auch die Blinker anderer Autos anzeigt. Das Fahrzeug zeigt jetzt Details an, wie z. B. das Aufleuchten der Bremslichter des vorausfahrenden Fahrzeugs oder das Öffnen von Autotüren. Das System zeigt auch Radfahrer und Fußgänger anders an und macht deutlich, ob das Fahrzeug geparkt ist oder gerade im Verkehr steckt.</p><p>Das neue Update hat "verkehrssteuerungsbedingte falsche Verlangsamungen reduziert" und reagiert damit auf das Phänomen des Phantom-Bremsens, über das viele FSD-Nutzer berichtet hatten.</p><p>Ein autonomes Auto/Fahrzeug ist in der Lage, seine Umgebung wahrzunehmen und ohne menschliches Zutun zu fahren. Ein menschlicher Beifahrer muss zu keiner Zeit die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen, und es ist auch nicht erforderlich, dass sich ein menschlicher Beifahrer im Fahrzeug befindet. Neben Tesla legen auch andere Unternehmen Tausende von Straßenkilometern zurück, um ihre selbstfahrenden Algorithmen und KI-Sensoren so zu trainieren, dass sie besser fahren und für absolute Sicherheit sorgen. GM&apos;s Cruise, Alphabet&apos;s Waymo, Baidu und andere haben riesige Summen in die Technologie für selbstfahrende Fahrzeuge investiert. </p><p>Und viele von ihnen sagen, dass Fahrzeuge ohne Lenkrad oder Bremspedale - das ultimative fahrerlose Fahrzeug - noch viele Jahre entfernt sind. Zu den Problemen, die noch gelöst werden müssen, gehören unvorhersehbare Verkehrsmuster und Wetterfaktoren. Auch das gesellschaftliche Bewusstsein und die Akzeptanz müssen noch berücksichtigt werden. In Anbetracht all dieser Faktoren bleibt Musks neueste Behauptung genau das: eine typisch forsche Musksche Behauptung.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/microsoft-und-vw-arbeiten-zusammen-um-augmented-reality-ins-auto-zu-bringen-nur-nicht-in-deins">Microsoft und VW arbeiten zusammen, um Augmented Reality ins Auto zu bringen - nur nicht in deins</a></li></ul>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ Tim Cook bricht sein Schweigen über das Apple Car ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Apple-Chef Tim Cook hat einige Hinweise auf den Stand des mit Spannung erwarteten <a href="https://www.techradar.com/uk/news/apple-car" target="_blank">Apple Car</a>*-Projekts des Unternehmens verraten.</p><p>In einem Interview mit der <a href="https://www.nytimes.com/2021/04/05/opinion/apples-ceo-is-making-very-different-choices-from-mark-zuckerberg.html" target="_blank">New York Times</a> war Cook erwartungsgemäß ausweichend, als er zu Apples Plänen für autonome Fahrzeuge befragt wurde, bestätigte aber dennoch die Existenz der in der Entwicklung befindlichen selbstfahrenden Technologie.</p><p>"In Bezug auf die Arbeit, die wir [auf diesem Gebiet] leisten, werde ich mich natürlich ein wenig bedeckt halten", sagte Cook, bevor er hinzufügte: "Die Autonomie selbst ist eine Kerntechnologie... Wenn man einen Schritt zurücktritt, ist das Auto in vielerlei Hinsicht ein Roboter. Ein autonomes Auto ist ein Roboter. Und so gibt es viele Dinge, die du mit Autonomie machen kannst. Und wir werden sehen, was Apple damit anstellt."</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/hyundai-kia-scheint-gesprache-fur-apple-car-abgebrochen-zu-haben" target="_blank">Hyundai-Kia scheint Gespräche für Apple Car abgebrochen zu haben</a></li></ul><p>Cook wurde dann mit der Frage konfrontiert, ob das Apple Car - offiziell als Project Titan bekannt - am Ende ein vollwertiges Fahrzeug oder ein softwarebasiertes Projekt sein würde. "Wir lieben es, Hardware, Software und Services zu integrieren und die Schnittpunkte zwischen diesen zu finden, weil wir glauben, dass dort die Magie liegt. Das ist es also, was wir gerne tun. Und wir lieben es, die primäre Technologie zu besitzen, die sich drum herum befindet."</p><p>Während Cook und Apple offensichtlich zurückhaltend sind, Details zu ihren Plänen für autonome Technologie zu teilen, deutet sein Versäumnis, zu dementieren, dass sich das Projekt auf ein selbstfahrendes Auto konzentrieren wird, darauf hin, dass Apple immer noch die Aussicht unterhält, ein Fahrzeug für die Straße zu produzieren, anstatt nur ein Betriebssystem für das Auto, das unter den bestehenden Autoherstellern verteilt werden soll.</p><p>Bezeichnenderweise schränkte Cook seine Kommentare auch ein, indem er sagte: "Wir erforschen intern so viele Dinge. Viele von ihnen werden nie das Licht der Welt erblicken. Ich sage nicht, dass dies nicht der Fall sein wird." Es ist also klar, dass bei Apple etwas im Gange ist - wir wissen nur noch nicht genau, was.</p><h2 id="eine-ungl-xfc-ckliche-partnerschaft">Eine unglückliche Partnerschaft</h2><p>Ironischerweise deutet Cooks Aussage, dass Apple "es liebt, [seine] primäre Technologie zu besitzen", auf das zentrale Problem hin, mit dem das Unternehmen bei seinen gescheiterten Bemühungen um eine Partnerschaft mit einem Autohersteller bei seinem Fahrzeugprojekt konfrontiert war.</p><p>Obwohl Apple weithin als das erfolgreichste Unternehmen der Welt gilt, liegt seine Expertise in der Technologieentwicklung, nicht in der Automobilherstellung. Das bedeutet, dass das Unternehmen die Hilfe eines anderen Unternehmens benötigt, wenn es hofft, ein Straßenfahrzeug zu bauen, aber es scheint, dass die großen Automarken nicht bereit waren, ein kleiner Zulieferer zu werden - so wie <a href="https://www.techradar.com/uk/news/move-over-iphone-foxconn-is-going-big-on-electric-vehicles" target="_blank">Foxconn</a>* es für Tesla ist - bei einem Fahrzeug, das letztendlich den Namen Apple tragen würde.</p><p>Dies scheint der Grund zu sein, warum Apples <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/hyundai-kia-scheint-gesprache-fur-apple-car-abgebrochen-zu-haben" target="_blank">Partnerschaftsgespräche</a> mit Unternehmen wie Hyundai, Kia und Nissan zu einem abrupten Ende gekommen sind. Einem <a href="https://www.ft.com/content/29d4aa6b-fba5-4a53-876e-3f097fdef1d2" target="_blank">aktuellen Bericht</a> der Financial Times zufolge war der Kontakt nur kurz und die Gespräche wurden aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über das Branding nicht bis in die Führungsebene geführt" - was alles über den Streitpunkt zwischen Apple und den Herstellern aussagt, mit denen Apple eine Partnerschaft anstrebt. </p><p>Tim Cooks jüngste Kommentare - obwohl zweifellos bedeutsam angesichts der relativen Stille, die das Projekt bis jetzt umgab - deuten immer noch nicht darauf hin, dass die Vision des Apple Car in absehbarer Zeit Realität wird. </p><p>Der Unternehmensanalyst Ming-Chi Kuo <a href="https://www.cnbc.com/2020/12/28/apple-car-market-too-bullish-ming-chi-kuo-says.html" target="_blank">behauptete kürzlich</a>, dass das Apple Car angesichts der anhaltenden Sackgasse in den Verhandlungen möglicherweise nicht vor 2028 oder später auf den Markt kommen wird, so dass man noch lange darauf warten muss, es auf der Straße zu sehen.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/best/beste-apple-watch">Beste Apple Watch: Der TechRadar Apple Watch Vergleich - finde deine iPhone-kompatible Smartwatch</a></li></ul><p><em>* Link englischsprachig</em></p><p>Via <a href="https://www.digitaltrends.com/apple/apple-boss-tim-cook-takes-on-apple-car-questions-in-interview/" target="_blank"><u>Digital Trends</u></a> </p> ]]></dc:content>
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                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Apple-Chef Tim Cook deutet die Pläne des Unternehmens für autonome Fahrzeuge an. ]]>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Self Driving Vehicles]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Vehicle Tech]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Franziska Schaub ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ http://cdn.mos.cms.futurecdn.net/EhKy6S3CZDcGUbmoppYvDX-320-70.jpeg ]]></dc:source>
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                                <media:title type="plain"><![CDATA[Tim Cook Apple]]></media:title>
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                                <p>Apple-Chef Tim Cook hat einige Hinweise auf den Stand des mit Spannung erwarteten <a href="https://www.techradar.com/uk/news/apple-car" target="_blank">Apple Car</a>*-Projekts des Unternehmens verraten.</p><p>In einem Interview mit der <a href="https://www.nytimes.com/2021/04/05/opinion/apples-ceo-is-making-very-different-choices-from-mark-zuckerberg.html" target="_blank">New York Times</a> war Cook erwartungsgemäß ausweichend, als er zu Apples Plänen für autonome Fahrzeuge befragt wurde, bestätigte aber dennoch die Existenz der in der Entwicklung befindlichen selbstfahrenden Technologie.</p><p>"In Bezug auf die Arbeit, die wir [auf diesem Gebiet] leisten, werde ich mich natürlich ein wenig bedeckt halten", sagte Cook, bevor er hinzufügte: "Die Autonomie selbst ist eine Kerntechnologie... Wenn man einen Schritt zurücktritt, ist das Auto in vielerlei Hinsicht ein Roboter. Ein autonomes Auto ist ein Roboter. 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Und wir lieben es, die primäre Technologie zu besitzen, die sich drum herum befindet."</p><p>Während Cook und Apple offensichtlich zurückhaltend sind, Details zu ihren Plänen für autonome Technologie zu teilen, deutet sein Versäumnis, zu dementieren, dass sich das Projekt auf ein selbstfahrendes Auto konzentrieren wird, darauf hin, dass Apple immer noch die Aussicht unterhält, ein Fahrzeug für die Straße zu produzieren, anstatt nur ein Betriebssystem für das Auto, das unter den bestehenden Autoherstellern verteilt werden soll.</p><p>Bezeichnenderweise schränkte Cook seine Kommentare auch ein, indem er sagte: "Wir erforschen intern so viele Dinge. Viele von ihnen werden nie das Licht der Welt erblicken. Ich sage nicht, dass dies nicht der Fall sein wird." Es ist also klar, dass bei Apple etwas im Gange ist - wir wissen nur noch nicht genau, was.</p><h2 id="eine-ungl-xfc-ckliche-partnerschaft">Eine unglückliche Partnerschaft</h2><p>Ironischerweise deutet Cooks Aussage, dass Apple "es liebt, [seine] primäre Technologie zu besitzen", auf das zentrale Problem hin, mit dem das Unternehmen bei seinen gescheiterten Bemühungen um eine Partnerschaft mit einem Autohersteller bei seinem Fahrzeugprojekt konfrontiert war.</p><p>Obwohl Apple weithin als das erfolgreichste Unternehmen der Welt gilt, liegt seine Expertise in der Technologieentwicklung, nicht in der Automobilherstellung. Das bedeutet, dass das Unternehmen die Hilfe eines anderen Unternehmens benötigt, wenn es hofft, ein Straßenfahrzeug zu bauen, aber es scheint, dass die großen Automarken nicht bereit waren, ein kleiner Zulieferer zu werden - so wie <a href="https://www.techradar.com/uk/news/move-over-iphone-foxconn-is-going-big-on-electric-vehicles" target="_blank">Foxconn</a>* es für Tesla ist - bei einem Fahrzeug, das letztendlich den Namen Apple tragen würde.</p><p>Dies scheint der Grund zu sein, warum Apples <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/hyundai-kia-scheint-gesprache-fur-apple-car-abgebrochen-zu-haben" target="_blank">Partnerschaftsgespräche</a> mit Unternehmen wie Hyundai, Kia und Nissan zu einem abrupten Ende gekommen sind. Einem <a href="https://www.ft.com/content/29d4aa6b-fba5-4a53-876e-3f097fdef1d2" target="_blank">aktuellen Bericht</a> der Financial Times zufolge war der Kontakt nur kurz und die Gespräche wurden aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über das Branding nicht bis in die Führungsebene geführt" - was alles über den Streitpunkt zwischen Apple und den Herstellern aussagt, mit denen Apple eine Partnerschaft anstrebt. </p><p>Tim Cooks jüngste Kommentare - obwohl zweifellos bedeutsam angesichts der relativen Stille, die das Projekt bis jetzt umgab - deuten immer noch nicht darauf hin, dass die Vision des Apple Car in absehbarer Zeit Realität wird. </p><p>Der Unternehmensanalyst Ming-Chi Kuo <a href="https://www.cnbc.com/2020/12/28/apple-car-market-too-bullish-ming-chi-kuo-says.html" target="_blank">behauptete kürzlich</a>, dass das Apple Car angesichts der anhaltenden Sackgasse in den Verhandlungen möglicherweise nicht vor 2028 oder später auf den Markt kommen wird, so dass man noch lange darauf warten muss, es auf der Straße zu sehen.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/best/beste-apple-watch">Beste Apple Watch: Der TechRadar Apple Watch Vergleich - finde deine iPhone-kompatible Smartwatch</a></li></ul><p><em>* Link englischsprachig</em></p><p>Via <a href="https://www.digitaltrends.com/apple/apple-boss-tim-cook-takes-on-apple-car-questions-in-interview/" target="_blank"><u>Digital Trends</u></a> </p>
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