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                            <title><![CDATA[ Latest from TechRadar DE-DE in Photography ]]></title>
                <link>https://global.techradar.com/cameras/photography</link>
        <description><![CDATA[ All the latest photography content from the TechRadar  DE-DE team ]]></description>
                                    <lastBuildDate>Tue, 18 Jul 2023 15:00:58 +0000</lastBuildDate>
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                                                            <title><![CDATA[ Echtes iPhone-Foto bei Fotowettbewerb abgelehnt, weil es "zu KI-artig" aussieht ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Ein weiterer Fotowettbewerb ist in die Schlagzeilen geraten, nachdem ein echtes, mit einem iPhone geschossenes Foto disqualifiziert wurde, weil die Jury der Meinung war, dass das surreale Bild "ein bisschen wie KI" aussah.</p><p>Es ist die Umkehrung einer Geschichte von Anfang des Jahres, als ein von einer <a href="https://www.techradar.com/opinion/an-ai-generated-image-has-won-a-photo-contest-and-its-just-the-beginning" target="_blank">KI generiertes Bild</a> einen Fotowettbewerb in Australien gewann, nachdem es die Jury mit seiner Authentizität getäuscht hatte. </p><p>Das fragliche, von Menschen gemachte Foto, das du oben siehst, wurde von Suzi Dougherty aufgenommen und zeigt ihren Sohn, der mit zwei Schaufensterpuppen bei einer Gucci-Ausstellung im Powerhouse Museum in Sydney, Australien, posiert.</p><p>Die Jury fand das Foto zunächst gut, aber nach einer weiteren Diskussion schrieb sie: "Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um KI handelt oder nicht, aber da wir einen Verdacht haben, können wir es nicht zulassen."</p><h2 id="reales-problem">Reales Problem</h2><p>Eine interessante Geschichte rund um das Bild spielte sich auf der <a href="https://www.instagram.com/p/CugENyqvUDP/" target="_blank">Instagram-Seite von Charing Cross Photo</a> ab. Die Jury machte aus der Wertschätzung menschlicher Kreativität und fotografischer Praxis eine Tugend und verkündete öffentlich den Ausschluss von Doughertys Foto aus dem Wettbewerb mit den Worten: "Wir wollen, dass die Bilder aus DEINEM echten Leben stammen und nicht aus dem Cyberspace."</p><p>"Wir können nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass das eingereichte Bild von einer künstlichen Intelligenz stammt, aber man kann das Bauchgefühl von vier Jurymitgliedern nicht einfach ignorieren."</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1170px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:72.56%;"><img id="anJru4e4bQcLf6VNZyXhBP" name="real photo disqualified for being AI original.jpg" alt="18-Jähriger posiert mit zwei Schaufensterpuppen bei einer Gucci-Ausstellung in Sydney" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/anJru4e4bQcLf6VNZyXhBP-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1170" height="849" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Suzi Dougherty's Foto in voller Größe </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Suzi Dougherty)</span></figcaption></figure><p>Vier Tage später teilten die Organisatoren des Wettbewerbs mit, dass Dougherty sich gemeldet hatte, um mitzuteilen, dass das Foto eine echte Kreation sei, und schrieben: "Es ist in der Tat ein großartiges Spiel mit dem, was in unserer Welt real ist und was nicht. Leider war das Timing für den Teilnehmer nicht besonders gut, da KI ein so aktuelles Thema ist."</p><p>Für viele in der Fotografen-Community war das natürlich keine akzeptable Antwort, und sie forderten eine Entschuldigung für den verunglimpften Fotografen. Der Organisator des Wettbewerbs, Iain Anderson, hat sich inzwischen "aus aufrichtiger Reue" entschuldigt, und Dougherty, der sich gnädiger und nachsichtiger zeigte als viele andere in den Kommentaren, antwortete: "Ich bin froh, Teil eines &apos;Fehlers&apos; zu sein, denn ich glaube fest daran, dass man aus Fehlern lernen kann."</p><h2 id="wer-w-xfc-rde-jetzt-einen-fotowettbewerb-veranstalten">Wer würde jetzt einen Fotowettbewerb veranstalten?</h2><p>KI-generierte Bilder, die echt aussehen, und von Menschen gemachte Bilder, die surreal wirken können - es ist eine herausfordernde und verwirrende Zeit für kreative Wettbewerbe, und ich habe Verständnis für Organisatoren, die Wettbewerbe nach den Konventionen aus einfacheren Zeiten durchführen. Wer würde jetzt einen Fotowettbewerb veranstalten?</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:825px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:99.39%;"><img id="Xm8e3HDkq2M5Za7KxEqC4P" name="AI image Sony world photo awards boris eldagsen.jpg" alt="Das Siegerbild des Sony World Photo Wettbewerbs wurde von KI generiert" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Xm8e3HDkq2M5Za7KxEqC4P-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="825" height="820" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Boris Eldagsen)</span></figcaption></figure><p>Es sind Änderungen erforderlich, die die Tatsache widerspiegeln, dass die KI-generierte Bildgebung auf dem Vormarsch ist. Vieles hängt davon ab, dass klar ist, was akzeptiert wird und was nicht. Sogar der viel beachtete Sony World Photo Wettbewerb hat Anfang des Jahres ein KI-generiertes Bild ausgezeichnet (siehe oben) - aber es wurde nicht klar kommuniziert, dass die Organisatoren von der Verwendung von KI bei der Erstellung des Bildes wussten.</p><p>Eine Wolke der Verwirrung umgibt Fotowettbewerbe, und es muss etwas unternommen werden. Nicht alle Wettbewerbe müssen sich an die gleichen Richtlinien halten, und das gilt auch für die Frage, was bei echten Fotos zulässig ist und was nicht: Müssen es zum Beispiel unbearbeitete Rohbilder sein, oder können sie bearbeitet und manipuliert werden?</p><p>Einige Wettbewerbe werden vielleicht beschließen, KI ganz auszuschließen; andere könnten eine neue und separate KI-Kategorie einrichten, während wieder andere Bilder aller Art akzeptieren könnten. Im Moment brauchen wir jedoch Klarheit darüber, was akzeptabel ist und was nicht - das Bauchgefühl der Juroren reicht nicht aus. Andernfalls wird es sicher bald wieder eine Kontroverse in den Schlagzeilen geben.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/cameras/photography/echtes-iphone-foto-bei-fotowettbewerb-abgelehnt-weil-es-zu-ki-artig-aussieht</link>
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                            <![CDATA[ Ein weiterer Fotowettbewerb wurde in eine KI-Kontroverse verwickelt, und wir brauchen dringend Klarheit darüber, was akzeptabel ist und was nicht. ]]>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <p>Ein weiterer Fotowettbewerb ist in die Schlagzeilen geraten, nachdem ein echtes, mit einem iPhone geschossenes Foto disqualifiziert wurde, weil die Jury der Meinung war, dass das surreale Bild "ein bisschen wie KI" aussah.</p><p>Es ist die Umkehrung einer Geschichte von Anfang des Jahres, als ein von einer <a href="https://www.techradar.com/opinion/an-ai-generated-image-has-won-a-photo-contest-and-its-just-the-beginning" target="_blank">KI generiertes Bild</a> einen Fotowettbewerb in Australien gewann, nachdem es die Jury mit seiner Authentizität getäuscht hatte. </p><p>Das fragliche, von Menschen gemachte Foto, das du oben siehst, wurde von Suzi Dougherty aufgenommen und zeigt ihren Sohn, der mit zwei Schaufensterpuppen bei einer Gucci-Ausstellung im Powerhouse Museum in Sydney, Australien, posiert.</p><p>Die Jury fand das Foto zunächst gut, aber nach einer weiteren Diskussion schrieb sie: "Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob es sich um KI handelt oder nicht, aber da wir einen Verdacht haben, können wir es nicht zulassen."</p><h2 id="reales-problem">Reales Problem</h2><p>Eine interessante Geschichte rund um das Bild spielte sich auf der <a href="https://www.instagram.com/p/CugENyqvUDP/" target="_blank">Instagram-Seite von Charing Cross Photo</a> ab. Die Jury machte aus der Wertschätzung menschlicher Kreativität und fotografischer Praxis eine Tugend und verkündete öffentlich den Ausschluss von Doughertys Foto aus dem Wettbewerb mit den Worten: "Wir wollen, dass die Bilder aus DEINEM echten Leben stammen und nicht aus dem Cyberspace."</p><p>"Wir können nicht mit absoluter Sicherheit sagen, dass das eingereichte Bild von einer künstlichen Intelligenz stammt, aber man kann das Bauchgefühl von vier Jurymitgliedern nicht einfach ignorieren."</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1170px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:72.56%;"><img id="anJru4e4bQcLf6VNZyXhBP" name="real photo disqualified for being AI original.jpg" alt="18-Jähriger posiert mit zwei Schaufensterpuppen bei einer Gucci-Ausstellung in Sydney" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/anJru4e4bQcLf6VNZyXhBP-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1170" height="849" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Suzi Dougherty's Foto in voller Größe </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Suzi Dougherty)</span></figcaption></figure><p>Vier Tage später teilten die Organisatoren des Wettbewerbs mit, dass Dougherty sich gemeldet hatte, um mitzuteilen, dass das Foto eine echte Kreation sei, und schrieben: "Es ist in der Tat ein großartiges Spiel mit dem, was in unserer Welt real ist und was nicht. Leider war das Timing für den Teilnehmer nicht besonders gut, da KI ein so aktuelles Thema ist."</p><p>Für viele in der Fotografen-Community war das natürlich keine akzeptable Antwort, und sie forderten eine Entschuldigung für den verunglimpften Fotografen. Der Organisator des Wettbewerbs, Iain Anderson, hat sich inzwischen "aus aufrichtiger Reue" entschuldigt, und Dougherty, der sich gnädiger und nachsichtiger zeigte als viele andere in den Kommentaren, antwortete: "Ich bin froh, Teil eines &apos;Fehlers&apos; zu sein, denn ich glaube fest daran, dass man aus Fehlern lernen kann."</p><h2 id="wer-w-xfc-rde-jetzt-einen-fotowettbewerb-veranstalten">Wer würde jetzt einen Fotowettbewerb veranstalten?</h2><p>KI-generierte Bilder, die echt aussehen, und von Menschen gemachte Bilder, die surreal wirken können - es ist eine herausfordernde und verwirrende Zeit für kreative Wettbewerbe, und ich habe Verständnis für Organisatoren, die Wettbewerbe nach den Konventionen aus einfacheren Zeiten durchführen. Wer würde jetzt einen Fotowettbewerb veranstalten?</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:825px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:99.39%;"><img id="Xm8e3HDkq2M5Za7KxEqC4P" name="AI image Sony world photo awards boris eldagsen.jpg" alt="Das Siegerbild des Sony World Photo Wettbewerbs wurde von KI generiert" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Xm8e3HDkq2M5Za7KxEqC4P-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="825" height="820" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Boris Eldagsen)</span></figcaption></figure><p>Es sind Änderungen erforderlich, die die Tatsache widerspiegeln, dass die KI-generierte Bildgebung auf dem Vormarsch ist. Vieles hängt davon ab, dass klar ist, was akzeptiert wird und was nicht. Sogar der viel beachtete Sony World Photo Wettbewerb hat Anfang des Jahres ein KI-generiertes Bild ausgezeichnet (siehe oben) - aber es wurde nicht klar kommuniziert, dass die Organisatoren von der Verwendung von KI bei der Erstellung des Bildes wussten.</p><p>Eine Wolke der Verwirrung umgibt Fotowettbewerbe, und es muss etwas unternommen werden. Nicht alle Wettbewerbe müssen sich an die gleichen Richtlinien halten, und das gilt auch für die Frage, was bei echten Fotos zulässig ist und was nicht: Müssen es zum Beispiel unbearbeitete Rohbilder sein, oder können sie bearbeitet und manipuliert werden?</p><p>Einige Wettbewerbe werden vielleicht beschließen, KI ganz auszuschließen; andere könnten eine neue und separate KI-Kategorie einrichten, während wieder andere Bilder aller Art akzeptieren könnten. Im Moment brauchen wir jedoch Klarheit darüber, was akzeptabel ist und was nicht - das Bauchgefühl der Juroren reicht nicht aus. Andernfalls wird es sicher bald wieder eine Kontroverse in den Schlagzeilen geben.</p>
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                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Gerüchte über ein neues Design von Google Photos, welches die Bearbeitung weiter vereinfachen soll, bleiben zwar weiter unbestätigt, immerhin hatte die <a href="https://io.google/2023/" target="_blank">Google I/O 2023</a> aber andere Neuigkeiten für Fotoliebhaber in petto. </p><p>Die Neuigkeit hört auf den Namen <strong>Magic Editor</strong> und ist ein generatives KI-Tool, welches dich dabei unterstützen soll, Momente bestmöglich festzuhalten. Allgemein war KI eines der Leitthemen der Google I/O 2023 und so ist es nur wenig überraschend, dass auch im Hinblick auf Fotografie eine passende Neuheit angekündigt wurde.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Bestes Netz im ganzen Haus dank STRONG</div><div class="fancy_box_body"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="SStdAtT9hrLbs4V7n5cY4o" name="STRONGLOGO.jpg" caption="" alt="STRONG LOGO" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SStdAtT9hrLbs4V7n5cY4o-1920-80.jpg" mos="" link="" align="" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class="pinterest-pin-exclude"></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: STRONG)</span></figcaption></figure><p class="fancy-box__body-text">Mit Mesh-Kits wie dem AX3000 von STRONG genießt du beste Internetabdeckung, Netzwerkstabilität und einfache Handhabung zum Schnäppchenpreis. 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Immerhin wird es so auch immer einfacher für Social-Media-Dauernutzer ihr "perfektes" Leben zu dokumentieren – gar ganz ohne Kenntnis von Fototechniken...</p><h2 id="verantwortungsvoller-ki-umgang">Verantwortungsvoller KI-Umgang(?)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2248px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.64%;"><img id="hBzTGMgRnjXrbbzhCcUW9T" name="responsible ai.JPG" alt="Verantwortungsvolle KI nennt Google die Neuerung... aber ist da wirklich was dran?" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hBzTGMgRnjXrbbzhCcUW9T-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2248" height="1498" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Google)</span></figcaption></figure><p>Wie gesagt möchte ich kein falsches Bild erzeugen. Immerhin bin ich mir auch bewusst, dass viele Google Pixel-Besitzer oder Google Photos-Nutzer ihre helle Freude mit dem neuen Feature haben werden. Und prinzipiell soll es ja auch eher als Unterstützung dienen, die Bilder rettet, die noch unausgeschöpftes Potenzial innehaben.</p><p>Trotzdem habe ich bedenken im Hinblick auf problematische Anwendungsfälle... gerade in unserer modernen Zeit. Immerhin haben wir noch immer viel zu häufig diese fälschliche Erwartung, dass die online geteilten Inhalte tatsächlich der Realität entsprechen – ich erwische mich gar selbst noch oft genug dabei...</p><p>Und auch wenn ich mir bewusst bin, dass es bereits Alternativen wie <a href="https://www.techradar.com/reviews/luminar-ai" target="_blank">Luminar</a> gibt, die ebenfalls KI in ihre Fotobearbeitungssoftware integriert haben, ändert das ja nichts an der Tatsache, dass ich es deswegen gut finde, wenn Google es der Konkurrenz gleichtut. </p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:970px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.19%;"><img id="Jtk4TtXbLo93BRrpgQPaJm" name="photography.jpg" alt="Ist Fotografie bald eine aussterbende Kunst? Dann dem Magic Maker droht eine neue Gefahr..." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Jtk4TtXbLo93BRrpgQPaJm-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="970" height="545" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ist Fotografie bald eine aussterbende Kunst? Dann dem Magic Maker droht eine neue Gefahr... </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Pixabay)</span></figcaption></figure><p>Warum die Künste der Fotografie lernen, wenn man doch ERST auf den Auslöser drücken kann und sich erst DANACH um den Bildinhalt Gedanken machen muss? </p><p>Warum mühevoll trainieren, was uns die KI abnehmen kann?  <br>Warum sich die Mühe machen sich zurecht zu machen, wenn ich in der Nachbearbeitung nach Wunsch wie George Clooney oder Kim Kardashian aussehen kann? </p><p>Ein so leicht zugängliches Tool wie der Magic Editor klingt beinahe schon zu mächtig für die Gefahren, die sich dahinter verbergen. Immerhin ist die Social-Media-Bubble ja schon jetzt von Perfektionismus geprägt, der mit dem neuen KI-Support von Google nur noch das nächstgrößere Hoch erfahren dürfte...</p><p>Ja, Tools wie Magic Editor sind tolle Möglichkeiten, die das Fotografieren erleichtern, mögliche Fehlerchen ausbessern und es auch weniger talentierten, aber ambitionierten Fotografen ermöglichen tolle Ergebnisse zu sehen. Trotzdem wäre mein Wunsch, dass der Editor nicht derart mächtig wäre wie er aktuell klingt.</p><p>Immerhin hat Fotografie eine ganz eigene Faszination, ist eine aufwendige Arbeit mit viel Tiefgang, Trial-and-Error-Erfahrungen und Lernpotenzial. Und das sollte keinesfalls verlorengehen zum Wohle von Komfort und aktuellen Trends.</p><p>Google hat wiederholt auf der I/O betont, dass man sich zur Entwicklung mutiger UND verantwortungsvoller KI verpflichtet sieht. Mutig ist der Magic Editor zweifelsfrei. <em>Aber ist er auch wirklich verantwortungsvoll?</em></p><p>Neben neuen Features, gab es natürlich auch eine Reihe neuer Gerätschaften während der Google I/O zu bestaunen. Was das Pixel Fold kann und ob es dem Trend klobiger Foldable-Smartphones ein Ende setzt, <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/google-pixel-fold-endlich-ein-foldable-das-wie-ein-smartphone-aussieht" target="_blank">erfährst du in unserem Test.</a></p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/opinion/dank-google-ist-es-beinahe-unmoglich-ein-schlechter-fotograf-zu-sein-aber-ist-das-gut</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Der Magic Editor, der semantisches Verständnis sowie generative KI nutzt, wird im Jahresverlauf für Google Photos bereitgestellt. In den falschen Händen könnte das aber ein Problem werden... ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Google Pixel Phones]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Phones]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Christian Schmidt ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ http://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LwdfYmEa5GU4FzBATCjRdV-320-70.jpg ]]></dc:source>
                                                                <dc:description><![CDATA[ &lt;p&gt;&lt;br&gt;&lt;/p&gt; ]]></dc:description>
                                                                                                        <dc:contributor><![CDATA[ Michelle Rae Uy ]]></dc:contributor>
                                                                    <cf:isSponsored>false</cf:isSponsored>
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                                                                                                                                                                                                                                    <media:description><![CDATA[Der Magic Editor macht jeden Gelegenheitsfotografen zum Profi]]></media:description>                                                            <media:text><![CDATA[Der Magic Editor macht jeden Gelegenheitsfotografen zum Profi]]></media:text>
                                <media:title type="plain"><![CDATA[Der Magic Editor macht jeden Gelegenheitsfotografen zum Profi]]></media:title>
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                                <p>Die Gerüchte über ein neues Design von Google Photos, welches die Bearbeitung weiter vereinfachen soll, bleiben zwar weiter unbestätigt, immerhin hatte die <a href="https://io.google/2023/" target="_blank">Google I/O 2023</a> aber andere Neuigkeiten für Fotoliebhaber in petto. </p><p>Die Neuigkeit hört auf den Namen <strong>Magic Editor</strong> und ist ein generatives KI-Tool, welches dich dabei unterstützen soll, Momente bestmöglich festzuhalten. Allgemein war KI eines der Leitthemen der Google I/O 2023 und so ist es nur wenig überraschend, dass auch im Hinblick auf Fotografie eine passende Neuheit angekündigt wurde.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Bestes Netz im ganzen Haus dank STRONG</div><div class="fancy_box_body"><figure class="van-image-figure "  ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="SStdAtT9hrLbs4V7n5cY4o" name="STRONGLOGO.jpg" caption="" alt="STRONG LOGO" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SStdAtT9hrLbs4V7n5cY4o-1920-80.jpg" mos="" link="" align="" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class="pinterest-pin-exclude"></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=""><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: STRONG)</span></figcaption></figure><p class="fancy-box__body-text">Mit Mesh-Kits wie dem AX3000 von STRONG genießt du beste Internetabdeckung, Netzwerkstabilität und einfache Handhabung zum Schnäppchenpreis. Sichere dir das preisgünstige Upgrade noch heute. </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Noch nicht überzeugt? </strong><a data-analytics-id="inline-link" href="https://global.techradar.com/de-de/news/schlechte-internetabdeckung-in-buro-oder-eigenheim-strong-konnte-die-losung-sein" target="_blank"><strong>Hier erfährst du mehr dazu</strong></a></p></div></div><p>Und ich will gar nicht absprechen, dass der fortschrittliche Magic Editor mit seinen "Korrektur"-Optionen eine tolle Sache für so einige Freizeitfotografen sein dürfte. Düsterere Himmel, Positions- und Größenbearbeitung einzelner Objekte und Korrektur abgeschnittener Bildelemente – das klingt auf dem Papier schon echt toll.</p><p>Aber einerseits müssen wir uns ohnehin noch eine Zeit lang gedulden, bis wir die KI-Funktion schließlich in der Praxis testen können, andererseits ist das vielleicht gar mehr Fluch als Segen. Immerhin wird es so auch immer einfacher für Social-Media-Dauernutzer ihr "perfektes" Leben zu dokumentieren – gar ganz ohne Kenntnis von Fototechniken...</p><h2 id="verantwortungsvoller-ki-umgang">Verantwortungsvoller KI-Umgang(?)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2248px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.64%;"><img id="hBzTGMgRnjXrbbzhCcUW9T" name="responsible ai.JPG" alt="Verantwortungsvolle KI nennt Google die Neuerung... aber ist da wirklich was dran?" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hBzTGMgRnjXrbbzhCcUW9T-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2248" height="1498" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Google)</span></figcaption></figure><p>Wie gesagt möchte ich kein falsches Bild erzeugen. Immerhin bin ich mir auch bewusst, dass viele Google Pixel-Besitzer oder Google Photos-Nutzer ihre helle Freude mit dem neuen Feature haben werden. Und prinzipiell soll es ja auch eher als Unterstützung dienen, die Bilder rettet, die noch unausgeschöpftes Potenzial innehaben.</p><p>Trotzdem habe ich bedenken im Hinblick auf problematische Anwendungsfälle... gerade in unserer modernen Zeit. Immerhin haben wir noch immer viel zu häufig diese fälschliche Erwartung, dass die online geteilten Inhalte tatsächlich der Realität entsprechen – ich erwische mich gar selbst noch oft genug dabei...</p><p>Und auch wenn ich mir bewusst bin, dass es bereits Alternativen wie <a href="https://www.techradar.com/reviews/luminar-ai" target="_blank">Luminar</a> gibt, die ebenfalls KI in ihre Fotobearbeitungssoftware integriert haben, ändert das ja nichts an der Tatsache, dass ich es deswegen gut finde, wenn Google es der Konkurrenz gleichtut. </p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:970px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.19%;"><img id="Jtk4TtXbLo93BRrpgQPaJm" name="photography.jpg" alt="Ist Fotografie bald eine aussterbende Kunst? Dann dem Magic Maker droht eine neue Gefahr..." src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Jtk4TtXbLo93BRrpgQPaJm-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="970" height="545" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ist Fotografie bald eine aussterbende Kunst? Dann dem Magic Maker droht eine neue Gefahr... </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Pixabay)</span></figcaption></figure><p>Warum die Künste der Fotografie lernen, wenn man doch ERST auf den Auslöser drücken kann und sich erst DANACH um den Bildinhalt Gedanken machen muss? </p><p>Warum mühevoll trainieren, was uns die KI abnehmen kann?  <br>Warum sich die Mühe machen sich zurecht zu machen, wenn ich in der Nachbearbeitung nach Wunsch wie George Clooney oder Kim Kardashian aussehen kann? </p><p>Ein so leicht zugängliches Tool wie der Magic Editor klingt beinahe schon zu mächtig für die Gefahren, die sich dahinter verbergen. Immerhin ist die Social-Media-Bubble ja schon jetzt von Perfektionismus geprägt, der mit dem neuen KI-Support von Google nur noch das nächstgrößere Hoch erfahren dürfte...</p><p>Ja, Tools wie Magic Editor sind tolle Möglichkeiten, die das Fotografieren erleichtern, mögliche Fehlerchen ausbessern und es auch weniger talentierten, aber ambitionierten Fotografen ermöglichen tolle Ergebnisse zu sehen. Trotzdem wäre mein Wunsch, dass der Editor nicht derart mächtig wäre wie er aktuell klingt.</p><p>Immerhin hat Fotografie eine ganz eigene Faszination, ist eine aufwendige Arbeit mit viel Tiefgang, Trial-and-Error-Erfahrungen und Lernpotenzial. Und das sollte keinesfalls verlorengehen zum Wohle von Komfort und aktuellen Trends.</p><p>Google hat wiederholt auf der I/O betont, dass man sich zur Entwicklung mutiger UND verantwortungsvoller KI verpflichtet sieht. Mutig ist der Magic Editor zweifelsfrei. <em>Aber ist er auch wirklich verantwortungsvoll?</em></p><p>Neben neuen Features, gab es natürlich auch eine Reihe neuer Gerätschaften während der Google I/O zu bestaunen. Was das Pixel Fold kann und ob es dem Trend klobiger Foldable-Smartphones ein Ende setzt, <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/google-pixel-fold-endlich-ein-foldable-das-wie-ein-smartphone-aussieht" target="_blank">erfährst du in unserem Test.</a></p>
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                                                            <title><![CDATA[ Der Zoom des Galaxy S24 Ultra könnte das iPhone in den Schatten stellen ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Abgesehen von einem neuen 200-MP-Hauptsensor hat Samsung bei den Kameras des <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-ultra-test">Samsung Galaxy S23 Ultra</a> nicht viel verbessert, aber ein neues Leak deutet darauf hin, dass das Samsung Galaxy S24 Ultra noch viel größere fotografische Verbesserungen haben könnte.</p><p>Laut dem Leaker <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408" target="_blank">@Tech_Reve</a> wird das Samsung Galaxy S24 Ultra nur eine Teleobjektivkamera haben, statt der zwei, die das aktuelle Modell hat. Das hört sich vielleicht nach einer Verschlechterung an, aber anscheinend ersetzt das Unternehmen die 3- und 10-fachen Objektive durch ein variables Zoomobjektiv, das sich von 3- bis 10-fach bewegen lässt.</p><p>Das bedeutet vermutlich, dass es auch in der Lage sein wird, optisch auf Stufen zwischen 3x und 10x zu zoomen, z. B. 5x. Beim aktuellen Modell musst du auf den digitalen Zoom zurückgreifen, wenn du auf eine Stufe dazwischen zoomen willst.</p><p>Nur sehr wenige Smartphones verfügen über einen variablen optischen Zoom. Das Sony Xperia 1 IV hat einen, aber nur zwischen 3,5x und 5,2x. Wenn Samsung das schafft, ist seine Zoomtechnologie der Konkurrenz wahrscheinlich um Lichtjahre voraus, und wir haben bereits über den <a href="https://www.techradar.com/opinion/if-apple-doesnt-add-10x-optical-zoom-to-iphone-15-it-might-as-well-not-bother" target="_blank">Nachholbedarf von Apple</a> in diesem Bereich gesprochen.</p><div class="see-more see-more--clipped"><figure><blockquote class="twitter-tweet hawk-ignore" data-lang="en" cite="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408"><p lang="en" dir="ltr">200MP with new technologyWorld's first 17nm process image sensorNanophotonics, electrode integration https://t.co/K1hGRUBhsr<a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408">April 14, 2023</a></p></blockquote></figure><div class="see-more__filter"></div></div><p>Auch wenn der Wortlaut des Tweets darauf hindeutet, dass du in der Lage sein wirst, optisch in allen Stufen zwischen 3- und 10-fach zu zoomen, ist es möglich, dass sie einfach meinen, dass du mit einem einzigen Objektiv zwischen 3- und 10-fachem Zoom wählen kannst. In diesem Fall wäre das Upgrade vielleicht gar nicht so groß.</p><p>Auf jeden Fall ist das nicht die einzige Verbesserung, die @Tech_Reve erwähnt hat. Sie behaupten auch, dass die Samsung Galaxy S24-Serie einen neuen Chipsatz haben wird - entweder den Snapdragon 8 Gen 3 oder den von Samsung entwickelten Exynos 2400. Allerdings halten sie den Snapdragon für <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646753846742614016" target="_blank">wahrscheinlicher</a>, während der Exynos möglicherweise für das Samsung Galaxy S24 FE reserviert ist.</p><p>Weniger aufregend ist, dass das Samsung Galaxy S24 Ultra anscheinend den gleichen <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646122820961996801" target="_blank">200-MP-ISOCELL-HP2-Hauptsensor</a> wie das S23 Ultra haben wird, während das Galaxy S24 und das Galaxy S24 Plus anscheinend den gleichen 50-MP-ISOCELL-GN3-Sensor wie die aktuellen Modelle nutzen werden.</p><h2 id="neue-kameras-f-xfc-r-das-galaxy-s25">Neue Kameras für das Galaxy S25</h2><p>Dieser umfangreiche Samsung Galaxy S24-Leak war @Tech_Reve anscheinend nicht genug, denn sie haben auch einige Details über die erwartete Samsung Galaxy S25-Serie geteilt.</p><p>Offenbar wird die 50-MP-Hauptkamera des <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-im-test">Samsung Galaxy S23</a> und <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-plus-ein-raffinierteres-aussehen-verdeckt-leistungsstarke-specs">Galaxy S23 Plus</a> ausgemustert und möglicherweise durch einen <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646369047288901632" target="_blank">neuen Sony-Sensor ersetzt</a>.</p><p>Außerdem wird behauptet, dass das Samsung Galaxy S25 Ultra einen neuen 200-MP-Sensor mit neuer Technologie erhält und dass - wenig überraschend - die nächste Generation von Snapdragon- oder Exynos-Chipsätzen zum Einsatz kommt (nämlich der Snapdragon 8 Gen 4 oder der Exynos 2500).</p><p>Auch wenn wir all diese Informationen mit Vorsicht genießen sollten - vor allem die Angaben zum Samsung Galaxy S25 -, hat @Tech_Reve in der Vergangenheit bereits einige Leaks verbreitet und auch andere Leaker haben bereits angedeutet, dass es erhebliche Änderungen an der Telekamera des S24 Ultra geben könnte.</p><p>Wenn sich diese Leaks bewahrheiten, wird das Samsung Galaxy S24 Ultra mit Sicherheit zu den besten Kamera-Handys und zu den <a href="https://global.techradar.com/de-de/best/bestes-smartphone">besten Smartphones</a> überhaupt gehören. Allerdings deutet dieser Leak nicht auf allzu aufregende Änderungen für das normale Galaxy S24 und das S24 Plus hin.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/news/der-zoom-des-galaxy-s24-ultra-konnte-das-iphone-in-den-schatten-stellen</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Ein umfangreiches Leak hat sowohl die Samsung Galaxy S24-Serie als auch das Samsung Galaxy S25 detailliert beschrieben. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                    <category><![CDATA[Phones]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Franziska Schaub ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ http://cdn.mos.cms.futurecdn.net/EhKy6S3CZDcGUbmoppYvDX-320-70.jpeg ]]></dc:source>
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                                                                                                        <dc:contributor><![CDATA[ James Rogerson ]]></dc:contributor>
                                                                    <cf:isSponsored>false</cf:isSponsored>
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                                <media:title type="plain"><![CDATA[Samsung Galaxy S23 Ultra Kameras]]></media:title>
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                            <![CDATA[
                            <article>
                                <p>Abgesehen von einem neuen 200-MP-Hauptsensor hat Samsung bei den Kameras des <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-ultra-test">Samsung Galaxy S23 Ultra</a> nicht viel verbessert, aber ein neues Leak deutet darauf hin, dass das Samsung Galaxy S24 Ultra noch viel größere fotografische Verbesserungen haben könnte.</p><p>Laut dem Leaker <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408" target="_blank">@Tech_Reve</a> wird das Samsung Galaxy S24 Ultra nur eine Teleobjektivkamera haben, statt der zwei, die das aktuelle Modell hat. Das hört sich vielleicht nach einer Verschlechterung an, aber anscheinend ersetzt das Unternehmen die 3- und 10-fachen Objektive durch ein variables Zoomobjektiv, das sich von 3- bis 10-fach bewegen lässt.</p><p>Das bedeutet vermutlich, dass es auch in der Lage sein wird, optisch auf Stufen zwischen 3x und 10x zu zoomen, z. B. 5x. Beim aktuellen Modell musst du auf den digitalen Zoom zurückgreifen, wenn du auf eine Stufe dazwischen zoomen willst.</p><p>Nur sehr wenige Smartphones verfügen über einen variablen optischen Zoom. Das Sony Xperia 1 IV hat einen, aber nur zwischen 3,5x und 5,2x. Wenn Samsung das schafft, ist seine Zoomtechnologie der Konkurrenz wahrscheinlich um Lichtjahre voraus, und wir haben bereits über den <a href="https://www.techradar.com/opinion/if-apple-doesnt-add-10x-optical-zoom-to-iphone-15-it-might-as-well-not-bother" target="_blank">Nachholbedarf von Apple</a> in diesem Bereich gesprochen.</p><div class="see-more see-more--clipped"><figure><blockquote class="twitter-tweet hawk-ignore" data-lang="en" cite="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408"><p lang="en" dir="ltr">200MP with new technologyWorld's first 17nm process image sensorNanophotonics, electrode integration https://t.co/K1hGRUBhsr<a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646754872568721408">April 14, 2023</a></p></blockquote></figure><div class="see-more__filter"></div></div><p>Auch wenn der Wortlaut des Tweets darauf hindeutet, dass du in der Lage sein wirst, optisch in allen Stufen zwischen 3- und 10-fach zu zoomen, ist es möglich, dass sie einfach meinen, dass du mit einem einzigen Objektiv zwischen 3- und 10-fachem Zoom wählen kannst. In diesem Fall wäre das Upgrade vielleicht gar nicht so groß.</p><p>Auf jeden Fall ist das nicht die einzige Verbesserung, die @Tech_Reve erwähnt hat. Sie behaupten auch, dass die Samsung Galaxy S24-Serie einen neuen Chipsatz haben wird - entweder den Snapdragon 8 Gen 3 oder den von Samsung entwickelten Exynos 2400. Allerdings halten sie den Snapdragon für <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646753846742614016" target="_blank">wahrscheinlicher</a>, während der Exynos möglicherweise für das Samsung Galaxy S24 FE reserviert ist.</p><p>Weniger aufregend ist, dass das Samsung Galaxy S24 Ultra anscheinend den gleichen <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646122820961996801" target="_blank">200-MP-ISOCELL-HP2-Hauptsensor</a> wie das S23 Ultra haben wird, während das Galaxy S24 und das Galaxy S24 Plus anscheinend den gleichen 50-MP-ISOCELL-GN3-Sensor wie die aktuellen Modelle nutzen werden.</p><h2 id="neue-kameras-f-xfc-r-das-galaxy-s25">Neue Kameras für das Galaxy S25</h2><p>Dieser umfangreiche Samsung Galaxy S24-Leak war @Tech_Reve anscheinend nicht genug, denn sie haben auch einige Details über die erwartete Samsung Galaxy S25-Serie geteilt.</p><p>Offenbar wird die 50-MP-Hauptkamera des <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-im-test">Samsung Galaxy S23</a> und <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/samsung-galaxy-s23-plus-ein-raffinierteres-aussehen-verdeckt-leistungsstarke-specs">Galaxy S23 Plus</a> ausgemustert und möglicherweise durch einen <a href="https://twitter.com/Tech_Reve/status/1646369047288901632" target="_blank">neuen Sony-Sensor ersetzt</a>.</p><p>Außerdem wird behauptet, dass das Samsung Galaxy S25 Ultra einen neuen 200-MP-Sensor mit neuer Technologie erhält und dass - wenig überraschend - die nächste Generation von Snapdragon- oder Exynos-Chipsätzen zum Einsatz kommt (nämlich der Snapdragon 8 Gen 4 oder der Exynos 2500).</p><p>Auch wenn wir all diese Informationen mit Vorsicht genießen sollten - vor allem die Angaben zum Samsung Galaxy S25 -, hat @Tech_Reve in der Vergangenheit bereits einige Leaks verbreitet und auch andere Leaker haben bereits angedeutet, dass es erhebliche Änderungen an der Telekamera des S24 Ultra geben könnte.</p><p>Wenn sich diese Leaks bewahrheiten, wird das Samsung Galaxy S24 Ultra mit Sicherheit zu den besten Kamera-Handys und zu den <a href="https://global.techradar.com/de-de/best/bestes-smartphone">besten Smartphones</a> überhaupt gehören. Allerdings deutet dieser Leak nicht auf allzu aufregende Änderungen für das normale Galaxy S24 und das S24 Plus hin.</p>
                                                            </article>
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                                                            <title><![CDATA[ IFA Berlin 2022 endlich wieder in voller Größe und persönlich ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die IFA Berlin, eine der größten Messen für Unterhaltungselektronik in Europa, wird vom 2. bis 6. September wieder live und persönlich stattfinden, wie jetzt bekannt gegeben wurde. Es fühlt sich an wie in alten Zeiten.</p><p>"Die IFA 2022 findet in voller Größe und vor Ort statt", sagte Jens Heithecker, Executive Vice President der Messe Berlin Group IFA, und versprach eine "Rückkehr zur Normalität" (wenn auch "nicht die Normalität von 2019") für die Messe, die alles abdeckt - von Computertechnik, 5G und KI bis hin zu Haushaltsgeräten, Edge Computing, Fotografie und Elektroautos.</p><p>Wie die meisten anderen Fachmessen auch, wurde die einstmals riesige Messe in den letzten Jahren auf eine virtuelle Veranstaltung beschränkt, bei der die Teilnehmer die Keynotes und Demonstrationen auf ihren Bildschirmen verfolgen konnten. </p><p>Für 2022 ist das nicht mehr der Plan. "Endlich ist es an der Zeit, zu interagieren, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu innovieren, die Menschen von Angesicht zu Angesicht zu treffen, nicht als flaches Bild auf dem Monitor", so Heithecker.</p><p>Auch wenn der volle Umfang der Veranstaltung noch nicht feststeht, sagte Heithecker, dass 15 der 20 größten Unternehmen der IFA ihre Teilnahme bestätigt haben, und zwar bereits vor der Pandemie. Er machte keine Angaben über die erwartete Anzahl von Ausstellern, Besuchern oder der Presse, aber er traf eine gewagte Vorhersage. "Im Gegensatz zu anderen Messen, die nur halb so stark waren oder annähernd... wirst du auf der IFA 2022 zum ersten Mal die Chance haben, eine echte und globale Technologiemesse zu erleben", sagte er.</p><h2 id="hallo-qulacomm">Hallo, Qulacomm</h2><p>Die IFA hat auch ihren Hauptredner angekündigt: Qualcomm CEO Cristiano Amon. Amon gab auf der Bühne der virtuellen Pressekonferenz einen kurzen Ausblick auf seine Ausführungen und versprach, dass er über 5G, KI und die "intelligente Kante" sprechen wird.</p><p>Die IFA räumte ein, dass das Leben zwar wieder zur Normalität zurückkehrt und sie eine Veranstaltung in vollem Umfang plant, aber auch für diejenigen, die nicht nach Berlin reisen können, eine virtuelle Show mit Live-Übertragungen der Keynotes und Pressekonferenzen anbieten will.</p><p>Heithecker und zwei Analysten sprachen auch über globale Trends, die sich auf den Markt für Unterhaltungselektronik auswirken, darunter die anhaltende Pandemie und der dadurch ausgelöste Elektronikboom, der Krieg in der Ukraine, der sich negativ auf die Stimmung auf dem europäischen Markt auswirkt, und die anhaltenden Probleme in der globalen Lieferkette.</p><p>Heithecker ist der Meinung, dass eine persönliche IFA dazu beitragen könnte, das letztgenannte Problem zu entschärfen, da die Vertreter der Branche persönlich zusammenkommen müssten, um die globalen Lieferketten zu entflechten. "Unsere Branche braucht eine Plattform, auf der sie alle Unklarheiten über die Lieferketten ausräumen kann", fügte er hinzu.</p><p>Die Anmeldung für die <a href="https://b2b.ifa-berlin.com/en/exhibitors/application-ifa/" target="_blank">IFA 2022</a> ist ab sofort möglich.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/keine-lust-mehr-auf-twitter-hier-sind-drei-alternativen">Keine Lust mehr auf Twitter? Hier sind drei Alternativen</a></li></ul> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/news/ifa-berlin-2022-endlich-wieder-in-voller-grosse-und-personlich</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Die IFA Berlin 2022 wird in voller Größe und persönlich stattfinden. Der CEO von Qualcomm, Cristiano Amon, ist als Hauptredner bestätigt. ]]>
                                                                                                            </description>
                                                                                                                                <guid isPermaLink="false">gAUcTjGkSwo7Bnm4pq3uCP</guid>
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                                <p>Die IFA Berlin, eine der größten Messen für Unterhaltungselektronik in Europa, wird vom 2. bis 6. September wieder live und persönlich stattfinden, wie jetzt bekannt gegeben wurde. Es fühlt sich an wie in alten Zeiten.</p><p>"Die IFA 2022 findet in voller Größe und vor Ort statt", sagte Jens Heithecker, Executive Vice President der Messe Berlin Group IFA, und versprach eine "Rückkehr zur Normalität" (wenn auch "nicht die Normalität von 2019") für die Messe, die alles abdeckt - von Computertechnik, 5G und KI bis hin zu Haushaltsgeräten, Edge Computing, Fotografie und Elektroautos.</p><p>Wie die meisten anderen Fachmessen auch, wurde die einstmals riesige Messe in den letzten Jahren auf eine virtuelle Veranstaltung beschränkt, bei der die Teilnehmer die Keynotes und Demonstrationen auf ihren Bildschirmen verfolgen konnten. </p><p>Für 2022 ist das nicht mehr der Plan. "Endlich ist es an der Zeit, zu interagieren, Kontakte zu knüpfen und gemeinsam zu innovieren, die Menschen von Angesicht zu Angesicht zu treffen, nicht als flaches Bild auf dem Monitor", so Heithecker.</p><p>Auch wenn der volle Umfang der Veranstaltung noch nicht feststeht, sagte Heithecker, dass 15 der 20 größten Unternehmen der IFA ihre Teilnahme bestätigt haben, und zwar bereits vor der Pandemie. Er machte keine Angaben über die erwartete Anzahl von Ausstellern, Besuchern oder der Presse, aber er traf eine gewagte Vorhersage. "Im Gegensatz zu anderen Messen, die nur halb so stark waren oder annähernd... wirst du auf der IFA 2022 zum ersten Mal die Chance haben, eine echte und globale Technologiemesse zu erleben", sagte er.</p><h2 id="hallo-qulacomm">Hallo, Qulacomm</h2><p>Die IFA hat auch ihren Hauptredner angekündigt: Qualcomm CEO Cristiano Amon. Amon gab auf der Bühne der virtuellen Pressekonferenz einen kurzen Ausblick auf seine Ausführungen und versprach, dass er über 5G, KI und die "intelligente Kante" sprechen wird.</p><p>Die IFA räumte ein, dass das Leben zwar wieder zur Normalität zurückkehrt und sie eine Veranstaltung in vollem Umfang plant, aber auch für diejenigen, die nicht nach Berlin reisen können, eine virtuelle Show mit Live-Übertragungen der Keynotes und Pressekonferenzen anbieten will.</p><p>Heithecker und zwei Analysten sprachen auch über globale Trends, die sich auf den Markt für Unterhaltungselektronik auswirken, darunter die anhaltende Pandemie und der dadurch ausgelöste Elektronikboom, der Krieg in der Ukraine, der sich negativ auf die Stimmung auf dem europäischen Markt auswirkt, und die anhaltenden Probleme in der globalen Lieferkette.</p><p>Heithecker ist der Meinung, dass eine persönliche IFA dazu beitragen könnte, das letztgenannte Problem zu entschärfen, da die Vertreter der Branche persönlich zusammenkommen müssten, um die globalen Lieferketten zu entflechten. "Unsere Branche braucht eine Plattform, auf der sie alle Unklarheiten über die Lieferketten ausräumen kann", fügte er hinzu.</p><p>Die Anmeldung für die <a href="https://b2b.ifa-berlin.com/en/exhibitors/application-ifa/" target="_blank">IFA 2022</a> ist ab sofort möglich.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/keine-lust-mehr-auf-twitter-hier-sind-drei-alternativen">Keine Lust mehr auf Twitter? Hier sind drei Alternativen</a></li></ul>
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                                                            <title><![CDATA[ Streetfotografie: Alles, was du über die hohe Kunst des fotografischen Augenblicks wissen musst ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Straßenfotografie ist die Kunst, den Menschen und seinen öffentlichen Lebensraum ungekünstelt auf den Speicherchip oder die Filmrolle zu bannen. Damit ist dieser Stil der Fotografie anders, als fast alles andere.</p><p>Fotografische Stile gibt es mehr als eine Handvoll. Einige haben nur wenige Anhänger, andere sind dagegen echte Knüller. Street- oder Straßenfotografie gehört definitiv in die zweite Kategorie. Ein Stil, der eigentlich nicht nur Fotografie ist, sondern auf wunderbare Weise Kunst, Zeitzeugnis und Berichterstattung miteinander vermischt. Klingt spannend? Dann haben wir was für dich.</p><h2 id="1-ein-stil-der-vielen-stile-was-streetfotografie-alles-beinhaltet">1. Ein Stil der vielen Stile: Was Streetfotografie alles beinhaltet</h2><p>Was ist Streetfotografie? Im Gegensatz zu vielen anderen Stilrichtungen, wie beispielsweise Landschaftsfotografie, gibt es hier deutlich weniger Einheitlichkeit. Dafür viele verwischte Grenzen. Fangen wir einmal ganz grundsätzlich an:</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:30.95%;"><img id="8z6GAwGD7XMftAkjQHAE6o" name="Grafik 1.png" alt="tipp 1" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8z6GAwGD7XMftAkjQHAE6o-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Manchmal wird Streetfotografie als eine Unterkategorie der Architekturfotografie angesehen. Das ist jedoch bestenfalls teilweise richtig. Wahr ist das Vorhandensein von Architektonischem in vielen diesbezüglichen Motiven. Allerdings geht es bei Architekturfotografie meist darum, Gebäude und ähnliches <a href="https://fotoschule.fotocommunity.de/architekturfotografie-ansichtssache/" target="_blank">von ihrer optimalen, imposanten, faszinierenden Seite zu zeigen</a>.</p><p>Streetfotografie hingegen lichtet Architektur so ab, wie sie sich im Moment des Auslösens zeigt – also nicht zwangsläufig im Sinne simpler Ästhetik nach klassischer Definition. Ein weiterer wichtiger Unterschied: Streetfotografie fixiert solche Gebäude ausschließlich aus Blickwinkeln, die jedem anderen Passanten offenstehen. Zudem konzentrieren sich eher wenige Motive dieser fotografischen Spielart rein auf Architektur, wohingegen Architekturfotografie sich ausschließlich darauf fokussiert.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="EKKSypNnSYXBkSxDUX4KAN" name="Bild 2.jpeg" alt="stock.adobe.com © welcomeinside" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/EKKSypNnSYXBkSxDUX4KAN-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Ästhetik menschlicher Momente in einem zutiefst von Menschen gestalteten und geprägten Raum, das ist Streetfotografie. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © welcomeinside)</span></figcaption></figure><p>Ein weiteres zentrales Merkmal der Straßenfotografie sind Menschen. Zwar gibt es sehr gute Street-Motive völlig ohne Passanten, die absolute Mehrheit der Fotos enthält jedoch Personen; entweder als zentrales Motiv oder als Beiwerk, um die Urbanität eines Motivs zu untermauern. Und zwar immer</p><ul><li>in der Öffentlichkeit,</li><li>bei allein von ihnen ausgehenden Handlungen,</li><li>ohne Anweisungen des Fotografen,</li><li>teilweise sogar, ohne Kenntnis davon, fotografiert zu werden.</li></ul><p>Der Straßenfotografie geht es darum, die Trivialität oder gar Banalität vieler alltäglicher Handlungen von Menschen in der Öffentlichkeit anzuerkennen, jedoch ebenso deren Singularität und das Vorhandensein mancher Besonderheiten, die nicht trivial oder banal sind. Dieser einzigartige Moment sorgt, fotografisch gekonnt festgehalten, häufig für eine äußerst spezielle Atmosphäre des Motivs – trotz und weil es Menschen bei ganz alltäglichen Dingen zeigt.</p><p>Dadurch zeichnet sich Streetfotografie immer durch einen Reportage-artigen Charakter aus. Der Fotograf fängt einen zufälligen, gewöhnlichen Moment ein und gibt ihm dadurch eine besondere Magie. Hierin unterscheidet sich Straßenfotografie wiederum von der klassischen Dokumentar- oder Reportagefotografie: Diese zeigt im Gegensatz immer außergewöhnliche, besondere oder gar schicksalshafte Momente.</p><p>Last but not least ist Streetfotografie deshalb immer davon geprägt, das Produkt von Zeit und Ort zu sein. Planbar ist hier nur wenig und wenn du so fotografieren möchtest, ist höchste Schnelligkeit beim Bedienen der Hardware ebenso elementar wichtig wie ein sehr gutes Auge, um einen sich anbahnenden Moment zu erkennen und ihn festzuhalten, bevor er für immer verloren ist.</p><h2 id="2-die-wichtigsten-grundregeln-die-du-kennen-musst">2. Die wichtigsten Grundregeln, die du kennen musst</h2><p>Du weißt jetzt, was Streetfotografie ist und was nicht. Wenn du dich noch tiefer mit der dahinterstehenden Thematik auseinandersetzen möchtest, dann sei dir <a href="https://www.kaipho.com/street.htm" target="_blank">der sehr gute Artikel voller Beispiele</a> des Fotografen Andreas Stelter ans Herz gelegt. In unserem Text hingegen zeigen wir dir jetzt eher das Praktische hinter diesem Style.</p><p><strong>Natürlich – die Rechtslage</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1646px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:65.61%;"><img id="zf2JHGoUtHdYpeg8ip6gJJ" name="Bild 3.jpeg" alt="stock.adobe.com © oneinchpunch" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zf2JHGoUtHdYpeg8ip6gJJ-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1646" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Auch in der Öffentlichkeit befindliche Menschen haben ein Recht am eigenen Bild. Das sollte dir jederzeit bewusst sein. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © oneinchpunch)</span></figcaption></figure><p>Fotografie lässt sich niemals ohne einen Blick auf die Rechtslage betrachten. Denn häufig geht es hier nicht nur um das Urheberrecht des Fotografen, sondern das Recht am eigenen Bild der Abgelichteten. Angesichts dessen muss dir klar sein, dass Straßenfotografie auf deutschem beziehungsweise europäischem Boden extrem schwierig ist; vielleicht sogar der rechtlich schwierigste Stil. Denn hier muss immer <a href="https://www.onlineprinters.de/magazin/datenschutz-fotos/" target="_blank">eine Abwägung zwischen Kunstfreiheit und Datenschutz erfolgen</a>. Speziell, seit die DSGVO in Kraft ist, ist das Thema noch komplexer geworden.</p><p>Denn es geht immer darum, Menschen in Situationen zu fotografieren, in denen diese nicht damit rechnen, fotografiert zu werden. Jede fast jede andere Form von „Menschenfotografie“ ist eine Auftragsarbeit oder zielt zumindest auf Personen des öffentlichen Interesses. In beiden Fällen ist das Thema Recht am eigenen Motiv deutlich weniger knifflig.</p><p>Was du dir angesichts dessen für die Streetfotografie unbedingt merken solltest:</p><ul><li>Alles, was du fotografierst, sollte im Rahmen der sogenannten Panoramafreiheit rechtssicher sein. Das heißt, du darfst nur von Orten aus fotografieren, die jedem anderen Passanten ohne Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Schon eine Verlängerungsstange für deine Kamera kann dieses Gesetz übertreten.</li><li>Prinzipiell solltest du dir, zumindest hinterher, wenigstens eine mündliche Erlaubnis der Abgelichteten holen, sofern diese im Bild anhand persönlicher Merkmale erkennbar sind. Wenn diese Menschen es wünschen, musst du aber natürlich ebenso ohne Umschweife löschen.</li><li>Stelle niemals ein Bild von Fotografierten ins Netz, ohne deren explizite Erlaubnis zu haben. Gerade hierbei verschiebt sich die Kunstfreiheit stark in Richtung Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Für deine private Kollektion oder Ausstellungen mit begrenzter Teilnehmerzahl wiegt hingegen die Kunstfreiheit meist stärker.</li></ul><p>Tatsächlich solltest du deshalb, zumindest im Geltungsbereich der DSGVO, versuchen, (identifizierbare) Menschen möglichst aus deinen Motiven herauszuhalten; wenigstens aber Menschenmassen, die zu groß sind, um von allen ihre Einwilligung einzuholen. Das nimmt zwar einen großen Batzen Kreativität, ist jedoch die einzige aktuell rechtlich wirklich „wasserdichte“ Vorgehensweise, wenn du dir nicht von jeder Person die Erlaubnis holen möchtest.</p><p>Zurzeit ist das Thema noch zu stark in der Schwebe, weil sich andauernd Gerichte damit befassen. Zwar urteilte das Bundesverfassungsgericht 2018 ganz klar, <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2018/02/rk20180208_1bvr211215.html" target="_blank">Straßenfotografie sei eine Kunstform</a>, ein allgemeiner Freibrief ist das jedoch trotzdem nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:26.48%;"><img id="xCqttjU2XqKYjhwe7Tpmx4" name="Grafik 2.png" alt="tipp 2" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xCqttjU2XqKYjhwe7Tpmx4-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="433" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Was ein gutes Straßenfoto ausmacht</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1492px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:72.39%;"><img id="rfBNq5tJve6uFzrJ5TjSuX" name="Bild 4.jpeg" alt="stock.adobe.com © yanlev" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rfBNq5tJve6uFzrJ5TjSuX-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1492" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ein gutes Street-Foto lebt davon, Momente einzufangen, die schon deshalb spannend sind, weil sie nur einen kurzen Augenblick lang andauern. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © yanlev)</span></figcaption></figure><p>Eine müde und abgehetzt wirkende Dame im grauen Business-Outfit, die kurz auf einem Graffiti-bunten Mäuerchen in der City verweilt, um zu verschnaufen, ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und eine filterlose Zigarette zu rauchen. Ihr Gesichtsausdruck zeigt deutlich, wie sehr sie diese Pause benötigt und wie gut ihr der Moment der Ruhe tut. Sicherlich der Archetypus eines klassischen Straßenfotos.</p><p>Neben dem bereits angesprochenen „Markenkern“, wonach du als Streetfotograf immer nur festhältst, niemals eingreifst, solltest du jedoch beachten, dass ein „gutes“ Foto dieser Gattung sich vor allem dadurch definiert, aus einem unscheinbaren, gewöhnlichen Moment etwas zu machen, was deine Betrachter zum Nachdenken animiert. Lass uns dies am Beispiel der Business-Dame anhand von Fragen erläutern:</p><ul><li>Warum wirkt die Frau wohl so angestrengt?</li><li>Was hat sie zuvor getan, weswegen sie jetzt eine Pause benötigt? (Uhrzeit des Motivs beachten.)</li><li>Was geht wohl gerade durch ihren Kopf?</li><li>Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Business-Lady Filterlose raucht?</li><li>Wie wirkt die Diskrepanz zwischen dem strengen, unifarbenen Business-Look und der farbenfroh besprayten Mauer? Wie die zwischen Business-Look und Zigarette?</li></ul><p>Im Endeffekt sollte jedes Straßenfoto eine kleine Story erzählen, die beim Betrachter Fragen aufwirft. Die Geschichte eines kurzen aufblitzenden Moments im schnelllebigen Gewusel des urbanen Daseins.</p><p>Zentral wichtig dafür ist es, dein Auge sorgsam zu schulen und ständig aufmerksam zu sein. Denn es gilt: Alles kann ein gutes Motiv sein, wenn du nur den richtigen Moment abpasst, um den Auslöser zu drücken.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:26.36%;"><img id="KeGL6jzeKBWmH7tQuKkJb7" name="Grafik 3.png" alt="tipp 3" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KeGL6jzeKBWmH7tQuKkJb7-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="431" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Die Kamera und die Objektive</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="Nxiwp63DTpsEyBWFDFhsGh" name="Bild 5.jpeg" alt="stock.adobe.com © the_akg" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Nxiwp63DTpsEyBWFDFhsGh-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Kompakte Unauffälligkeit ist bei der Straßenfotografie das A und O. Spiegellose digitale Systemkameras sind deshalb besonders gut dafür geeignet. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © the_akg)</span></figcaption></figure><p>Digitale <a href="https://global.techradar.com/de-de/cameras" target="_blank">Kameras</a> sind prinzipiell durch die enormen Speichermengen und zahlreiche Automatiken die bestmögliche Technik, um etwas so Vergängliches wie Street-Motive einzufangen. Doch bis vor wenigen Jahren war dies reichlich problematisch – denn digitale Spiegelreflexkameras sind ein gutes Stück klobiger und dominanter als ihre früheren Pendants mit analogem Film.</p><p>Heute hat sich dies durch spiegellose Kameras massiv gewandelt. Es gibt selbst für Profis mittlerweile Geräte, die alle Vorteile einer modernen Digitalkamera mit Wechselobjektiven mit der Kompaktheit analoger Spiegelreflexkameras vereinen. Doch warum der Fokus auf so kompakte Kameras ohne Spiegel?</p><ul><li><strong>Wirkung:</strong> Eine große Kamera ist erstens auffällig und wirkt zweitens bedrohlich auf viele Menschen. In der Streetfotografie kann jegliche Aufmerksamkeit des Fotografen Menschen bereits dazu verleiten, sich anders und somit gekünstelt zu verhalten.</li><li><strong>Freiheit:</strong> Je kleiner und leichter die Kamera, desto eher bist du geneigt, sie überall mitzunehmen – desto größer stehen also die Chancen für spannende Straßenmotive.</li><li><strong>Lautlosigkeit:</strong> Wo sich beim Auslösen kein Spiegel klackernd bewegen muss, wird Fotografie noch unauffälliger und weniger störend. Obendrein sind dadurch noch schnellere Serienfotos möglich.</li></ul><p>Doch welche Features sollte die Kamera mitliefern? Street-Profis empfehlen Folgendes:</p><ul><li>Kompakt und auch hinsichtlich der Farbe unauffällig,</li><li>sehr lichtstarker Sensor, deshalb idealerweise Vollformat,</li><li>möglichst geräuschloser Auslöser (ein weiterer Punkt, der für spiegellose Modelle spricht),</li><li>wasserdicht oder zumindest wetterfest,</li><li>Abspeicherung <a href="https://www.itwissen.info/RAW-Format-RAW-format.html" target="_blank">im RAW-Format</a> für höchste Qualität und um Motive umfassend verändern zu können,</li><li>mit einem gängigen Bajonettanschluss für Wechselobjektive versehen.</li></ul><p>Das heißt also eher Leica M11 als Nikon D6; lieber Sony Alpha 7C als Canon EOS 5DS. Schaue dich deshalb am besten bei spiegellosen Systemkameras um. Zwar ist ein Sucher (in dem Fall ein digitaler) immer hilfreich, jedoch funktioniert Streetfotografie ebenso, wenn du nur über einen rückseitigen Bildschirm anvisieren kannst – manchmal sogar besser und unauffälliger.</p><p>Was die Objektive anbelangt, so solltest du eher auf weitwinklige Modelle setzen. Profi-Streetfotografen schwören zwar auf Festbrennweiten ohne Zoom, diese können jedoch vieles verkomplizieren. Du wirst unterwegs sowieso selten bis nie die Linse wechseln. Kaufe deshalb lieber ein Modell, das dafür richtig gut ist. Ein Objektiv mit überragender Blendenzahl und einer (Zoom-)Brennweite bis etwa 55 Millimeter ist für typische Situationen bestens geeignet.</p><p><strong>Andere Ausrüstung? Fehlanzeige</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="jTDjhi5eJ9g687p26Ro4d8" name="Bild 6.jpeg" alt="stock.adobe.com © elephotos" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jTDjhi5eJ9g687p26Ro4d8-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ausuferndes, sperriges Foto-Equipment läuft dem Grundgedanken der Streetfotografie zuwider. Ja, es verunmöglicht sie sogar. Kamera und Objektiv genügen völlig. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © elephotos)</span></figcaption></figure><p>Straßenfotografie ist kein sonderlich einsteigerfreundlicher Stil. Dafür sorgt bereits die Notwendigkeit, seine Kamera wirklich blind bedienen können zu müssen – wenn du erst noch lange an Reglern drehen und dich durch Menüs klicken musst, ist jeder interessante Moment beendet, bevor du scharfgestellt hast.</p><p>Dennoch ist sie aber, bezogen auf die auszugebenden Summen, wirklich bemerkenswert einsteigerfreundlich:</p><ul><li>Verschiedene Wechselobjektive,</li><li>Blitze und Leuchten,</li><li>Filter, Reflektoren und ähnliche Helfer für die Lichtsteuerung,</li><li>Stative jeglicher Art,</li></ul><p>ja sogar die Kameratasche kannst du dir eigentlich sparen. Ein Kamerabody, ein Objektiv, vielleicht noch einen Trageriemen, den du dir jedoch <a href="https://www.aduis.at/bastelideen/paracord-kameragurt-104040_PK_B_D.pdf" target="_blank">im Zweifelsfall selbst flechten kannst</a>. Mehr braucht es tatsächlich nicht, um zwischen Einsteiger- und Vollprofiniveau Straßenfotografie zu betreiben.</p><p><strong>Höflichkeit und Menschenkenntnis</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1619px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.71%;"><img id="hrtDvyuGSybYgR7E7JwL4H" name="Bild 7.jpeg" alt="stock.adobe.com © lenaivanova2311" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hrtDvyuGSybYgR7E7JwL4H-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1619" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Je offensiver, desto mehr schreckt Streetfotografie Menschen ab. Sei deshalb ausnehmend zurückhaltend und höflich den Menschen gegenüber. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © lenaivanova2311)</span></figcaption></figure><p>Rechtlich ist es, wie erwähnt, knifflig, Menschen ohne deren ausdrückliche Erlaubnis zu fotografieren. Allerdings gilt dies so eben nur in der EU. In anderen Ländern sind die Gesetze teils deutlich lascher. Dennoch solltest du selbst an solchen Orten niemals einfach wahllos draufhalten. Dazu einige „goldene Regeln“:</p><ol><li>Mache kein großes Gewese um das Fotografieren als solches. Stehenbleiben, anvisieren, ausrichten, auslösen.</li><li>Bleibe dezent im Hintergrund. Je offensiver du jemandem die Kamera ins Gesicht hältst, desto größer (zurecht) die Gefahr einer negativen Reaktion dieser Person.</li><li>Fotografiere bei Menschengruppen aus einer Position, in der du nur Silhouetten ablichtest oder fokussiere andere Elemente scharf, statt die Personen. Beides sorgt für Anonymität der Fotografierten.</li><li>Schaue dir die Menschen an, die du fotografieren möchtest. Vieles kann zwar erst die Erfahrung bringen, aber so merkst du bereits, wer einem Foto gegenüber offen sein könnte und wer es nicht ist.</li><li>Habe immer ein gutgelauntes Gesicht beim Fotografieren. Wirst du bemerkt, dann gehe auf diese Person zu und sprich sie an.</li><li>Schieße nach Möglichkeit niemals ein Foto, ohne anschließend auf die Person zuzugehen. Zeige ihr das Bild, erkläre, warum du es geschossen hast, frage um Erlaubnis und gib ihr deine Visitenkarte. Sicher möchte die Person eine Kopie davon. Bei einem gelungenen Foto ist die Aussicht auf eine „nachträgliche Erlaubnis“ deutlich höher, wenn du ein solches Angebot machst.</li></ol><p>Und natürlich gilt der Ehrenkodex aller Streetfotografen: Wenn dich jemand bittet, ein Motiv mit ihm darauf zu löschen, dann mach es – direkt vor seinen Augen und ohne Tricks.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:31.44%;"><img id="vRgueF9z3zngKMAZ2qmLKA" name="Grafik 4.png" alt="tipp 4" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/vRgueF9z3zngKMAZ2qmLKA-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="514" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Farbe oder Schwarzweiß?</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1525px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:70.82%;"><img id="uWiVFDnDAg3LBmn67DTQZX" name="Bild 8.jpg" alt="stock.adobe.com © Banana Republic" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uWiVFDnDAg3LBmn67DTQZX-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1525" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Manche Straßenmotive wirken farbig besser, andere dagegen schwarzweiß. Entscheide deshalb von Fall zu Fall und werde nicht zum Dogmatiker. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © Banana Republic)</span></figcaption></figure><p>Schon in diesem Artikel und generell, wenn du dich tiefer mit dem Thema befasst, wirst du es bemerken: Viele Straßenfotos, darunter wirklich sehr gute Bilder, sind in monochromem Schwarzweiß gehalten.</p><p>Die Gründe, warum viele Fotografen so agieren, sind schnell erläutert: Einerseits hat Schwarzweiß nach wie vor einen gewissen Touch und gilt vielen als künstlerisch wertvoller als es bei farbigen Motiven der Fall ist. Andererseits zeichnet sich der menschgestaltete Raum oftmals dadurch aus, dass hier selbst in einem stark fokussierten Bild ein solches Potpourri an Farben auftauchen kann, die das Hauptmotiv regelrecht untergehen lassen.</p><p>Soll heißen: In vielen Situationen ist Schwarzweiß eine Art großer „Gleichmacher“, der die Story, die das Foto erzählen soll, einfach besser rüberbringt, als es bei einem Farbfoto der Fall ist. Doch abermals solltest du dazu ein paar Punkte wissen:</p><ul><li>Fotografiere niemals in nativem Schwarzweiß, sondern grundsätzlich in Farbe. Nur so hast du hinterher am Computer die Wahl, welchen Look das Bild bekommen soll. Ein buntes Bild kann man monochrom machen, ein monochromes jedoch nicht mehr bunt.</li><li>Lass dich nicht in „Grabenkriege“ innerhalb der Szene verwickeln. In der Streetfotografie gibt es sehr leidenschaftlich debattierende Anhänger beider Vorgehensweisen. Lass dich von ihnen nicht künstlich limitieren.</li><li>Bleibe bei der Fotografie in Sachen Farbe immer ergebnisoffen. Welche Richtung ein Motiv nehmen soll, erkennt man sowieso oft erst, wenn man am Rechner Farbe und Schwarzweiß direkt miteinander vergleicht. Das heißt, schließe niemals eine der beiden Varianten kategorisch aus. Es gibt sowohl Straßenfotos, die bunt besser wirken als solche, die regelrecht nach Schwarzweiß rufen.</li></ul><p>Im Klartext also: Finde deinen Stil und sei dabei nicht so dogmatisch.</p><p><strong>Qualität < Dramaturgie & Story</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1671px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:64.63%;"><img id="MaaeQZ9VToPTEozbnN8rkf" name="Bild 9.jpeg" alt="stock.adobe.com © marchello74" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MaaeQZ9VToPTEozbnN8rkf-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1671" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Straßenfotos müssen nicht schon beim Auslösen technisch einwandfrei sein. Wichtiger ist, überhaupt einen spannenden Moment einzufangen. Den Rest kannst du am PC immer noch korrigieren. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © marchello74)</span></figcaption></figure><p>Streetfotografie gehört wegen der Kurzfristigkeit vieler Motive zu den schnellsten Stilen überhaupt. Nur wenige Richtungen klassischer Reportagefotografie können hierbei mithalten – beispielsweise Sportfotografie.</p><p>In diesem Sinne ist es, selbst mit modernen Kameras und ihren zahllosen digitalen Helfern, oftmals schwierig, in solchen Zeitfenstern, die teils nur Sekundenbruchteile betragen, technisch perfekte Fotos zu schießen.</p><p>Bildausschnitt, Belichtung, Ausrichtung, ja sogar die Schärfe: all das kann bei dieser Fotografie leichter schiefgehen als bei anderen Stilen – und wird es im Rahmen deiner ersten Gehversuche auch tausende Male tun. Selbst Profis der Szene passiert das immer wieder.</p><p>Du kannst nur zwei Dinge tun:</p><ol><li>Lerne deine Kamera absolut blind und ohne nachzudenken zu bedienen. Dadurch reduzierst du viele Fehlerquellen.</li><li>Akzeptiere, dass die Story eines Fotos, seine Dramaturgie, im Zweifelsfall immer stärker wiegen sollten als eine rein technische PErfektion.</li></ol><p>Lieber ein wirklich spannendes Motiv, das ein wenig verwackelt ist, als eines, das zwar technisch brillant ist, aber erst ausgelöst wurde, nachdem der magische Moment fast vorbei war.</p><p>Aus dem Grund solltest du dich als Straßenfotograf sowieso in GIMP, Photoshop und ähnlichen Programmen schulen. Daran kannst du in Sachen Bildtechnik vieles reparieren, wofür beim Auslösen einfach keine Zeit war, weil der Moment nur Sekundenbruchteile andauerte.</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Nur eine Kamera, vielleicht Wechselobjektive und du. Und dann einfach durch die Straßen ziehen. Keine dutzenden Ausrüstungsstücke, kein Künsteln, kein goldener Schnitt. Streetfotografie ist in vielerlei Hinsicht alles, was andere Foto-Spielarten nicht sind. Das sollte jedoch nicht heißen, es wäre eine einfache, primitive oder anderweitig negativ behaftete Fotografie-Form.</p><p>Es ist vielmehr ein Stil, der sich kaum mit etwas anderem vergleichen lässt, selbst wenn auch andere Styles im urbanen Raum stattfinden. Es ist vielleicht das, was vielen anderen Spielarten, besonders im digitalen Zeitalter, verloren gegangen ist: Die Kunst, mit einem einzigen Foto einen atemberaubenden Moment festzuhalten. Genieße es und mach gerne mit. Denn jede Stadt und jeder Passant hat ohne Worte eine tolle Geschichte zu erzählen.</p> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Straßenfotografie ist die Kunst, den Menschen und seinen öffentlichen Lebensraum ungekünstelt auf den Speicherchip oder die Filmrolle zu bannen. Damit ist dieser Stil der Fotografie anders, als fast alles andere. ]]>
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                                                                                                                                <guid isPermaLink="false">62h3SbrZG4jGkPiU52kjue</guid>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <p>Straßenfotografie ist die Kunst, den Menschen und seinen öffentlichen Lebensraum ungekünstelt auf den Speicherchip oder die Filmrolle zu bannen. Damit ist dieser Stil der Fotografie anders, als fast alles andere.</p><p>Fotografische Stile gibt es mehr als eine Handvoll. Einige haben nur wenige Anhänger, andere sind dagegen echte Knüller. Street- oder Straßenfotografie gehört definitiv in die zweite Kategorie. Ein Stil, der eigentlich nicht nur Fotografie ist, sondern auf wunderbare Weise Kunst, Zeitzeugnis und Berichterstattung miteinander vermischt. Klingt spannend? Dann haben wir was für dich.</p><h2 id="1-ein-stil-der-vielen-stile-was-streetfotografie-alles-beinhaltet">1. Ein Stil der vielen Stile: Was Streetfotografie alles beinhaltet</h2><p>Was ist Streetfotografie? Im Gegensatz zu vielen anderen Stilrichtungen, wie beispielsweise Landschaftsfotografie, gibt es hier deutlich weniger Einheitlichkeit. Dafür viele verwischte Grenzen. Fangen wir einmal ganz grundsätzlich an:</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:30.95%;"><img id="8z6GAwGD7XMftAkjQHAE6o" name="Grafik 1.png" alt="tipp 1" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8z6GAwGD7XMftAkjQHAE6o-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Manchmal wird Streetfotografie als eine Unterkategorie der Architekturfotografie angesehen. Das ist jedoch bestenfalls teilweise richtig. Wahr ist das Vorhandensein von Architektonischem in vielen diesbezüglichen Motiven. Allerdings geht es bei Architekturfotografie meist darum, Gebäude und ähnliches <a href="https://fotoschule.fotocommunity.de/architekturfotografie-ansichtssache/" target="_blank">von ihrer optimalen, imposanten, faszinierenden Seite zu zeigen</a>.</p><p>Streetfotografie hingegen lichtet Architektur so ab, wie sie sich im Moment des Auslösens zeigt – also nicht zwangsläufig im Sinne simpler Ästhetik nach klassischer Definition. Ein weiterer wichtiger Unterschied: Streetfotografie fixiert solche Gebäude ausschließlich aus Blickwinkeln, die jedem anderen Passanten offenstehen. Zudem konzentrieren sich eher wenige Motive dieser fotografischen Spielart rein auf Architektur, wohingegen Architekturfotografie sich ausschließlich darauf fokussiert.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="EKKSypNnSYXBkSxDUX4KAN" name="Bild 2.jpeg" alt="stock.adobe.com © welcomeinside" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/EKKSypNnSYXBkSxDUX4KAN-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Ästhetik menschlicher Momente in einem zutiefst von Menschen gestalteten und geprägten Raum, das ist Streetfotografie. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © welcomeinside)</span></figcaption></figure><p>Ein weiteres zentrales Merkmal der Straßenfotografie sind Menschen. Zwar gibt es sehr gute Street-Motive völlig ohne Passanten, die absolute Mehrheit der Fotos enthält jedoch Personen; entweder als zentrales Motiv oder als Beiwerk, um die Urbanität eines Motivs zu untermauern. Und zwar immer</p><ul><li>in der Öffentlichkeit,</li><li>bei allein von ihnen ausgehenden Handlungen,</li><li>ohne Anweisungen des Fotografen,</li><li>teilweise sogar, ohne Kenntnis davon, fotografiert zu werden.</li></ul><p>Der Straßenfotografie geht es darum, die Trivialität oder gar Banalität vieler alltäglicher Handlungen von Menschen in der Öffentlichkeit anzuerkennen, jedoch ebenso deren Singularität und das Vorhandensein mancher Besonderheiten, die nicht trivial oder banal sind. Dieser einzigartige Moment sorgt, fotografisch gekonnt festgehalten, häufig für eine äußerst spezielle Atmosphäre des Motivs – trotz und weil es Menschen bei ganz alltäglichen Dingen zeigt.</p><p>Dadurch zeichnet sich Streetfotografie immer durch einen Reportage-artigen Charakter aus. Der Fotograf fängt einen zufälligen, gewöhnlichen Moment ein und gibt ihm dadurch eine besondere Magie. Hierin unterscheidet sich Straßenfotografie wiederum von der klassischen Dokumentar- oder Reportagefotografie: Diese zeigt im Gegensatz immer außergewöhnliche, besondere oder gar schicksalshafte Momente.</p><p>Last but not least ist Streetfotografie deshalb immer davon geprägt, das Produkt von Zeit und Ort zu sein. Planbar ist hier nur wenig und wenn du so fotografieren möchtest, ist höchste Schnelligkeit beim Bedienen der Hardware ebenso elementar wichtig wie ein sehr gutes Auge, um einen sich anbahnenden Moment zu erkennen und ihn festzuhalten, bevor er für immer verloren ist.</p><h2 id="2-die-wichtigsten-grundregeln-die-du-kennen-musst">2. Die wichtigsten Grundregeln, die du kennen musst</h2><p>Du weißt jetzt, was Streetfotografie ist und was nicht. Wenn du dich noch tiefer mit der dahinterstehenden Thematik auseinandersetzen möchtest, dann sei dir <a href="https://www.kaipho.com/street.htm" target="_blank">der sehr gute Artikel voller Beispiele</a> des Fotografen Andreas Stelter ans Herz gelegt. In unserem Text hingegen zeigen wir dir jetzt eher das Praktische hinter diesem Style.</p><p><strong>Natürlich – die Rechtslage</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1646px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:65.61%;"><img id="zf2JHGoUtHdYpeg8ip6gJJ" name="Bild 3.jpeg" alt="stock.adobe.com © oneinchpunch" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zf2JHGoUtHdYpeg8ip6gJJ-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1646" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Auch in der Öffentlichkeit befindliche Menschen haben ein Recht am eigenen Bild. Das sollte dir jederzeit bewusst sein. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © oneinchpunch)</span></figcaption></figure><p>Fotografie lässt sich niemals ohne einen Blick auf die Rechtslage betrachten. Denn häufig geht es hier nicht nur um das Urheberrecht des Fotografen, sondern das Recht am eigenen Bild der Abgelichteten. Angesichts dessen muss dir klar sein, dass Straßenfotografie auf deutschem beziehungsweise europäischem Boden extrem schwierig ist; vielleicht sogar der rechtlich schwierigste Stil. Denn hier muss immer <a href="https://www.onlineprinters.de/magazin/datenschutz-fotos/" target="_blank">eine Abwägung zwischen Kunstfreiheit und Datenschutz erfolgen</a>. Speziell, seit die DSGVO in Kraft ist, ist das Thema noch komplexer geworden.</p><p>Denn es geht immer darum, Menschen in Situationen zu fotografieren, in denen diese nicht damit rechnen, fotografiert zu werden. Jede fast jede andere Form von „Menschenfotografie“ ist eine Auftragsarbeit oder zielt zumindest auf Personen des öffentlichen Interesses. In beiden Fällen ist das Thema Recht am eigenen Motiv deutlich weniger knifflig.</p><p>Was du dir angesichts dessen für die Streetfotografie unbedingt merken solltest:</p><ul><li>Alles, was du fotografierst, sollte im Rahmen der sogenannten Panoramafreiheit rechtssicher sein. Das heißt, du darfst nur von Orten aus fotografieren, die jedem anderen Passanten ohne Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Schon eine Verlängerungsstange für deine Kamera kann dieses Gesetz übertreten.</li><li>Prinzipiell solltest du dir, zumindest hinterher, wenigstens eine mündliche Erlaubnis der Abgelichteten holen, sofern diese im Bild anhand persönlicher Merkmale erkennbar sind. Wenn diese Menschen es wünschen, musst du aber natürlich ebenso ohne Umschweife löschen.</li><li>Stelle niemals ein Bild von Fotografierten ins Netz, ohne deren explizite Erlaubnis zu haben. Gerade hierbei verschiebt sich die Kunstfreiheit stark in Richtung Verletzung von Persönlichkeitsrechten. Für deine private Kollektion oder Ausstellungen mit begrenzter Teilnehmerzahl wiegt hingegen die Kunstfreiheit meist stärker.</li></ul><p>Tatsächlich solltest du deshalb, zumindest im Geltungsbereich der DSGVO, versuchen, (identifizierbare) Menschen möglichst aus deinen Motiven herauszuhalten; wenigstens aber Menschenmassen, die zu groß sind, um von allen ihre Einwilligung einzuholen. Das nimmt zwar einen großen Batzen Kreativität, ist jedoch die einzige aktuell rechtlich wirklich „wasserdichte“ Vorgehensweise, wenn du dir nicht von jeder Person die Erlaubnis holen möchtest.</p><p>Zurzeit ist das Thema noch zu stark in der Schwebe, weil sich andauernd Gerichte damit befassen. Zwar urteilte das Bundesverfassungsgericht 2018 ganz klar, <a href="https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2018/02/rk20180208_1bvr211215.html" target="_blank">Straßenfotografie sei eine Kunstform</a>, ein allgemeiner Freibrief ist das jedoch trotzdem nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:26.48%;"><img id="xCqttjU2XqKYjhwe7Tpmx4" name="Grafik 2.png" alt="tipp 2" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xCqttjU2XqKYjhwe7Tpmx4-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="433" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Was ein gutes Straßenfoto ausmacht</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1492px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:72.39%;"><img id="rfBNq5tJve6uFzrJ5TjSuX" name="Bild 4.jpeg" alt="stock.adobe.com © yanlev" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/rfBNq5tJve6uFzrJ5TjSuX-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1492" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ein gutes Street-Foto lebt davon, Momente einzufangen, die schon deshalb spannend sind, weil sie nur einen kurzen Augenblick lang andauern. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © yanlev)</span></figcaption></figure><p>Eine müde und abgehetzt wirkende Dame im grauen Business-Outfit, die kurz auf einem Graffiti-bunten Mäuerchen in der City verweilt, um zu verschnaufen, ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und eine filterlose Zigarette zu rauchen. Ihr Gesichtsausdruck zeigt deutlich, wie sehr sie diese Pause benötigt und wie gut ihr der Moment der Ruhe tut. Sicherlich der Archetypus eines klassischen Straßenfotos.</p><p>Neben dem bereits angesprochenen „Markenkern“, wonach du als Streetfotograf immer nur festhältst, niemals eingreifst, solltest du jedoch beachten, dass ein „gutes“ Foto dieser Gattung sich vor allem dadurch definiert, aus einem unscheinbaren, gewöhnlichen Moment etwas zu machen, was deine Betrachter zum Nachdenken animiert. Lass uns dies am Beispiel der Business-Dame anhand von Fragen erläutern:</p><ul><li>Warum wirkt die Frau wohl so angestrengt?</li><li>Was hat sie zuvor getan, weswegen sie jetzt eine Pause benötigt? (Uhrzeit des Motivs beachten.)</li><li>Was geht wohl gerade durch ihren Kopf?</li><li>Wie kommt es, dass ausgerechnet eine Business-Lady Filterlose raucht?</li><li>Wie wirkt die Diskrepanz zwischen dem strengen, unifarbenen Business-Look und der farbenfroh besprayten Mauer? Wie die zwischen Business-Look und Zigarette?</li></ul><p>Im Endeffekt sollte jedes Straßenfoto eine kleine Story erzählen, die beim Betrachter Fragen aufwirft. Die Geschichte eines kurzen aufblitzenden Moments im schnelllebigen Gewusel des urbanen Daseins.</p><p>Zentral wichtig dafür ist es, dein Auge sorgsam zu schulen und ständig aufmerksam zu sein. Denn es gilt: Alles kann ein gutes Motiv sein, wenn du nur den richtigen Moment abpasst, um den Auslöser zu drücken.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:26.36%;"><img id="KeGL6jzeKBWmH7tQuKkJb7" name="Grafik 3.png" alt="tipp 3" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/KeGL6jzeKBWmH7tQuKkJb7-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="431" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Die Kamera und die Objektive</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="Nxiwp63DTpsEyBWFDFhsGh" name="Bild 5.jpeg" alt="stock.adobe.com © the_akg" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/Nxiwp63DTpsEyBWFDFhsGh-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Kompakte Unauffälligkeit ist bei der Straßenfotografie das A und O. Spiegellose digitale Systemkameras sind deshalb besonders gut dafür geeignet. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © the_akg)</span></figcaption></figure><p>Digitale <a href="https://global.techradar.com/de-de/cameras" target="_blank">Kameras</a> sind prinzipiell durch die enormen Speichermengen und zahlreiche Automatiken die bestmögliche Technik, um etwas so Vergängliches wie Street-Motive einzufangen. Doch bis vor wenigen Jahren war dies reichlich problematisch – denn digitale Spiegelreflexkameras sind ein gutes Stück klobiger und dominanter als ihre früheren Pendants mit analogem Film.</p><p>Heute hat sich dies durch spiegellose Kameras massiv gewandelt. Es gibt selbst für Profis mittlerweile Geräte, die alle Vorteile einer modernen Digitalkamera mit Wechselobjektiven mit der Kompaktheit analoger Spiegelreflexkameras vereinen. Doch warum der Fokus auf so kompakte Kameras ohne Spiegel?</p><ul><li><strong>Wirkung:</strong> Eine große Kamera ist erstens auffällig und wirkt zweitens bedrohlich auf viele Menschen. In der Streetfotografie kann jegliche Aufmerksamkeit des Fotografen Menschen bereits dazu verleiten, sich anders und somit gekünstelt zu verhalten.</li><li><strong>Freiheit:</strong> Je kleiner und leichter die Kamera, desto eher bist du geneigt, sie überall mitzunehmen – desto größer stehen also die Chancen für spannende Straßenmotive.</li><li><strong>Lautlosigkeit:</strong> Wo sich beim Auslösen kein Spiegel klackernd bewegen muss, wird Fotografie noch unauffälliger und weniger störend. Obendrein sind dadurch noch schnellere Serienfotos möglich.</li></ul><p>Doch welche Features sollte die Kamera mitliefern? Street-Profis empfehlen Folgendes:</p><ul><li>Kompakt und auch hinsichtlich der Farbe unauffällig,</li><li>sehr lichtstarker Sensor, deshalb idealerweise Vollformat,</li><li>möglichst geräuschloser Auslöser (ein weiterer Punkt, der für spiegellose Modelle spricht),</li><li>wasserdicht oder zumindest wetterfest,</li><li>Abspeicherung <a href="https://www.itwissen.info/RAW-Format-RAW-format.html" target="_blank">im RAW-Format</a> für höchste Qualität und um Motive umfassend verändern zu können,</li><li>mit einem gängigen Bajonettanschluss für Wechselobjektive versehen.</li></ul><p>Das heißt also eher Leica M11 als Nikon D6; lieber Sony Alpha 7C als Canon EOS 5DS. Schaue dich deshalb am besten bei spiegellosen Systemkameras um. Zwar ist ein Sucher (in dem Fall ein digitaler) immer hilfreich, jedoch funktioniert Streetfotografie ebenso, wenn du nur über einen rückseitigen Bildschirm anvisieren kannst – manchmal sogar besser und unauffälliger.</p><p>Was die Objektive anbelangt, so solltest du eher auf weitwinklige Modelle setzen. Profi-Streetfotografen schwören zwar auf Festbrennweiten ohne Zoom, diese können jedoch vieles verkomplizieren. Du wirst unterwegs sowieso selten bis nie die Linse wechseln. Kaufe deshalb lieber ein Modell, das dafür richtig gut ist. Ein Objektiv mit überragender Blendenzahl und einer (Zoom-)Brennweite bis etwa 55 Millimeter ist für typische Situationen bestens geeignet.</p><p><strong>Andere Ausrüstung? Fehlanzeige</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1620px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.67%;"><img id="jTDjhi5eJ9g687p26Ro4d8" name="Bild 6.jpeg" alt="stock.adobe.com © elephotos" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jTDjhi5eJ9g687p26Ro4d8-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1620" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Ausuferndes, sperriges Foto-Equipment läuft dem Grundgedanken der Streetfotografie zuwider. Ja, es verunmöglicht sie sogar. Kamera und Objektiv genügen völlig. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © elephotos)</span></figcaption></figure><p>Straßenfotografie ist kein sonderlich einsteigerfreundlicher Stil. Dafür sorgt bereits die Notwendigkeit, seine Kamera wirklich blind bedienen können zu müssen – wenn du erst noch lange an Reglern drehen und dich durch Menüs klicken musst, ist jeder interessante Moment beendet, bevor du scharfgestellt hast.</p><p>Dennoch ist sie aber, bezogen auf die auszugebenden Summen, wirklich bemerkenswert einsteigerfreundlich:</p><ul><li>Verschiedene Wechselobjektive,</li><li>Blitze und Leuchten,</li><li>Filter, Reflektoren und ähnliche Helfer für die Lichtsteuerung,</li><li>Stative jeglicher Art,</li></ul><p>ja sogar die Kameratasche kannst du dir eigentlich sparen. Ein Kamerabody, ein Objektiv, vielleicht noch einen Trageriemen, den du dir jedoch <a href="https://www.aduis.at/bastelideen/paracord-kameragurt-104040_PK_B_D.pdf" target="_blank">im Zweifelsfall selbst flechten kannst</a>. Mehr braucht es tatsächlich nicht, um zwischen Einsteiger- und Vollprofiniveau Straßenfotografie zu betreiben.</p><p><strong>Höflichkeit und Menschenkenntnis</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1619px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:66.71%;"><img id="hrtDvyuGSybYgR7E7JwL4H" name="Bild 7.jpeg" alt="stock.adobe.com © lenaivanova2311" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hrtDvyuGSybYgR7E7JwL4H-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1619" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Je offensiver, desto mehr schreckt Streetfotografie Menschen ab. Sei deshalb ausnehmend zurückhaltend und höflich den Menschen gegenüber. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © lenaivanova2311)</span></figcaption></figure><p>Rechtlich ist es, wie erwähnt, knifflig, Menschen ohne deren ausdrückliche Erlaubnis zu fotografieren. Allerdings gilt dies so eben nur in der EU. In anderen Ländern sind die Gesetze teils deutlich lascher. Dennoch solltest du selbst an solchen Orten niemals einfach wahllos draufhalten. Dazu einige „goldene Regeln“:</p><ol><li>Mache kein großes Gewese um das Fotografieren als solches. Stehenbleiben, anvisieren, ausrichten, auslösen.</li><li>Bleibe dezent im Hintergrund. Je offensiver du jemandem die Kamera ins Gesicht hältst, desto größer (zurecht) die Gefahr einer negativen Reaktion dieser Person.</li><li>Fotografiere bei Menschengruppen aus einer Position, in der du nur Silhouetten ablichtest oder fokussiere andere Elemente scharf, statt die Personen. Beides sorgt für Anonymität der Fotografierten.</li><li>Schaue dir die Menschen an, die du fotografieren möchtest. Vieles kann zwar erst die Erfahrung bringen, aber so merkst du bereits, wer einem Foto gegenüber offen sein könnte und wer es nicht ist.</li><li>Habe immer ein gutgelauntes Gesicht beim Fotografieren. Wirst du bemerkt, dann gehe auf diese Person zu und sprich sie an.</li><li>Schieße nach Möglichkeit niemals ein Foto, ohne anschließend auf die Person zuzugehen. Zeige ihr das Bild, erkläre, warum du es geschossen hast, frage um Erlaubnis und gib ihr deine Visitenkarte. Sicher möchte die Person eine Kopie davon. Bei einem gelungenen Foto ist die Aussicht auf eine „nachträgliche Erlaubnis“ deutlich höher, wenn du ein solches Angebot machst.</li></ol><p>Und natürlich gilt der Ehrenkodex aller Streetfotografen: Wenn dich jemand bittet, ein Motiv mit ihm darauf zu löschen, dann mach es – direkt vor seinen Augen und ohne Tricks.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1635px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:31.44%;"><img id="vRgueF9z3zngKMAZ2qmLKA" name="Grafik 4.png" alt="tipp 4" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/vRgueF9z3zngKMAZ2qmLKA-1920-80.png" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1635" height="514" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p><strong>Farbe oder Schwarzweiß?</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1525px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:70.82%;"><img id="uWiVFDnDAg3LBmn67DTQZX" name="Bild 8.jpg" alt="stock.adobe.com © Banana Republic" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/uWiVFDnDAg3LBmn67DTQZX-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1525" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Manche Straßenmotive wirken farbig besser, andere dagegen schwarzweiß. Entscheide deshalb von Fall zu Fall und werde nicht zum Dogmatiker. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © Banana Republic)</span></figcaption></figure><p>Schon in diesem Artikel und generell, wenn du dich tiefer mit dem Thema befasst, wirst du es bemerken: Viele Straßenfotos, darunter wirklich sehr gute Bilder, sind in monochromem Schwarzweiß gehalten.</p><p>Die Gründe, warum viele Fotografen so agieren, sind schnell erläutert: Einerseits hat Schwarzweiß nach wie vor einen gewissen Touch und gilt vielen als künstlerisch wertvoller als es bei farbigen Motiven der Fall ist. Andererseits zeichnet sich der menschgestaltete Raum oftmals dadurch aus, dass hier selbst in einem stark fokussierten Bild ein solches Potpourri an Farben auftauchen kann, die das Hauptmotiv regelrecht untergehen lassen.</p><p>Soll heißen: In vielen Situationen ist Schwarzweiß eine Art großer „Gleichmacher“, der die Story, die das Foto erzählen soll, einfach besser rüberbringt, als es bei einem Farbfoto der Fall ist. Doch abermals solltest du dazu ein paar Punkte wissen:</p><ul><li>Fotografiere niemals in nativem Schwarzweiß, sondern grundsätzlich in Farbe. Nur so hast du hinterher am Computer die Wahl, welchen Look das Bild bekommen soll. Ein buntes Bild kann man monochrom machen, ein monochromes jedoch nicht mehr bunt.</li><li>Lass dich nicht in „Grabenkriege“ innerhalb der Szene verwickeln. In der Streetfotografie gibt es sehr leidenschaftlich debattierende Anhänger beider Vorgehensweisen. Lass dich von ihnen nicht künstlich limitieren.</li><li>Bleibe bei der Fotografie in Sachen Farbe immer ergebnisoffen. Welche Richtung ein Motiv nehmen soll, erkennt man sowieso oft erst, wenn man am Rechner Farbe und Schwarzweiß direkt miteinander vergleicht. Das heißt, schließe niemals eine der beiden Varianten kategorisch aus. Es gibt sowohl Straßenfotos, die bunt besser wirken als solche, die regelrecht nach Schwarzweiß rufen.</li></ul><p>Im Klartext also: Finde deinen Stil und sei dabei nicht so dogmatisch.</p><p><strong>Qualität < Dramaturgie & Story</strong></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:1671px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:64.63%;"><img id="MaaeQZ9VToPTEozbnN8rkf" name="Bild 9.jpeg" alt="stock.adobe.com © marchello74" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/MaaeQZ9VToPTEozbnN8rkf-1920-80.jpeg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="1671" height="1080" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Straßenfotos müssen nicht schon beim Auslösen technisch einwandfrei sein. Wichtiger ist, überhaupt einen spannenden Moment einzufangen. Den Rest kannst du am PC immer noch korrigieren. </span><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: stock.adobe.com © marchello74)</span></figcaption></figure><p>Streetfotografie gehört wegen der Kurzfristigkeit vieler Motive zu den schnellsten Stilen überhaupt. Nur wenige Richtungen klassischer Reportagefotografie können hierbei mithalten – beispielsweise Sportfotografie.</p><p>In diesem Sinne ist es, selbst mit modernen Kameras und ihren zahllosen digitalen Helfern, oftmals schwierig, in solchen Zeitfenstern, die teils nur Sekundenbruchteile betragen, technisch perfekte Fotos zu schießen.</p><p>Bildausschnitt, Belichtung, Ausrichtung, ja sogar die Schärfe: all das kann bei dieser Fotografie leichter schiefgehen als bei anderen Stilen – und wird es im Rahmen deiner ersten Gehversuche auch tausende Male tun. Selbst Profis der Szene passiert das immer wieder.</p><p>Du kannst nur zwei Dinge tun:</p><ol><li>Lerne deine Kamera absolut blind und ohne nachzudenken zu bedienen. Dadurch reduzierst du viele Fehlerquellen.</li><li>Akzeptiere, dass die Story eines Fotos, seine Dramaturgie, im Zweifelsfall immer stärker wiegen sollten als eine rein technische PErfektion.</li></ol><p>Lieber ein wirklich spannendes Motiv, das ein wenig verwackelt ist, als eines, das zwar technisch brillant ist, aber erst ausgelöst wurde, nachdem der magische Moment fast vorbei war.</p><p>Aus dem Grund solltest du dich als Straßenfotograf sowieso in GIMP, Photoshop und ähnlichen Programmen schulen. Daran kannst du in Sachen Bildtechnik vieles reparieren, wofür beim Auslösen einfach keine Zeit war, weil der Moment nur Sekundenbruchteile andauerte.</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Nur eine Kamera, vielleicht Wechselobjektive und du. Und dann einfach durch die Straßen ziehen. Keine dutzenden Ausrüstungsstücke, kein Künsteln, kein goldener Schnitt. Streetfotografie ist in vielerlei Hinsicht alles, was andere Foto-Spielarten nicht sind. Das sollte jedoch nicht heißen, es wäre eine einfache, primitive oder anderweitig negativ behaftete Fotografie-Form.</p><p>Es ist vielmehr ein Stil, der sich kaum mit etwas anderem vergleichen lässt, selbst wenn auch andere Styles im urbanen Raum stattfinden. Es ist vielleicht das, was vielen anderen Spielarten, besonders im digitalen Zeitalter, verloren gegangen ist: Die Kunst, mit einem einzigen Foto einen atemberaubenden Moment festzuhalten. Genieße es und mach gerne mit. Denn jede Stadt und jeder Passant hat ohne Worte eine tolle Geschichte zu erzählen.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Sony: Neues Xperia Pro kann als externer Monitor verwendet werden ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Das Erstellen und Verteilen von Inhalten wird für professionelle Fotografen und Videofilmer jetzt viel einfacher, denn Sony hat sein neuestes professionelles <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/bestes-5g-smartphone" target="_blank">5G</a>-Gerät, das Xperia Pro, vorgestellt.</p><p>Das Xperia Pro ist das weltweit erste Smartphone mit dedizierter HDMI-Konnektivität. Außerdem unterstützt das Gerät 5G mmWave und 5G Sub-6 für Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung. </p><p>Der dedizierte HDMI-Eingang ermöglicht es Anwendern, das Xperia Pro mit einer Sony Alpha-Kamera oder einer anderen mit HDMI-Eingang ausgestatteten Kamera zu koppeln, um eine 5G-Datenverbindung zu aktivieren, um Videos in Echtzeit zu übertragen. Ersteller von Inhalten können Videos von einer über HDMI angeschlossenen Kamera auch an einen RTMP-Server oder direkt an beliebte Social-Media-Plattformen mit kompatiblen <a href="https://global.techradar.com/de-de/how-to/der-livestream-leitfaden-fur-den-professionellen-look" target="_blank">Live-Streaming</a>-Apps von Drittanbietern streamen.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/how-to/der-livestream-leitfaden-fur-den-professionellen-look" target="_blank">Der Livestream-Leitfaden für den professionellen Look</a></li></ul><p>Der HDMI-Eingang des Xperia Pro kann auch verwendet werden, um das Smartphone in einen 6,5 Zoll 4K OLED Monitor zu verwandeln, und zwar über die von Sony vorinstallierte Anwendungssoftware "External Monitor Host", die eine Bildschirmsperrfunktion, Bildschirmhelligkeitsanpassung, Zoomfunktionen, einstellbare Gitterlinien und mehr bietet.</p><h2 id="xperia-pro">Xperia Pro</h2><p>Der USB-C-Anschluss des Xperia Pro dient nicht nur zum Aufladen, sondern auch zur Verbesserung der Geschwindigkeit und Stabilität der Übertragung von Standbilddateien zwischen Telefon und Kamera. Wenn du eine <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/sony-alpha-a1-kamera-offiziell-und-es-ist-die-leistungsstarkste-spiegellose-kamera-aller-zeiten" target="_blank">Alpha-Kamera</a> über den USB-C-Anschluss mit dem Gerät verbindest, können die Bilder automatisch auf einen FTP-Server übertragen werden.</p><p>Um die Konnektivität zu verbessern, verfügt das Xperia Pro über ein 360-Grad-Antennendesign, das alle vier Seiten des Geräts abdeckt, um den effektivsten Weg zur Erfassung von 5G mmWave-Signalen mit hoher Bandfrequenz zu schaffen. Zusätzlich sorgt das im Gehäuse des Smartphones verwendete Material mit niedriger Dielektrizitätskonstante dafür, dass die Funkwellen leichter durchdringen können.</p><p>Während das Xperia Pro zusammen mit einer DSLR-Kamera verwendet werden kann, verfügt das Gerät über die gleiche Bildverarbeitungstechnologie wie das Flaggschiff-Smartphone <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/sony-xperia-1-ii-test" target="_blank">Xperia 1 II</a> von Sony. Das bedeutet, dass das Xperia Pro auch als Standalone-Gerät ein leistungsstarkes Werkzeug für die Fotografie und die Erstellung von Videoinhalten sein kann.</p><p>Das Xperia Pro ist ab sofort erhältlich, aber da dieses Smartphone für Profis gedacht ist, hat es einen Preis von 2.499 US-Dollar (mehr als 2000€).</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/sony-alpha-a1-kamera-offiziell-und-es-ist-die-leistungsstarkste-spiegellose-kamera-aller-zeiten">Sony Alpha A1: Erscheinungsdatum, Preis, News und Funktionen</a></li></ul> ]]></dc:content>
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                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Mit der Veröffentlichung des Xperia Pro hat Sony eine 5G-Lösung geliefert, die sich gut für Content-Ersteller eignet, die im Freien arbeiten. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                <p>Das Erstellen und Verteilen von Inhalten wird für professionelle Fotografen und Videofilmer jetzt viel einfacher, denn Sony hat sein neuestes professionelles <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/bestes-5g-smartphone" target="_blank">5G</a>-Gerät, das Xperia Pro, vorgestellt.</p><p>Das Xperia Pro ist das weltweit erste Smartphone mit dedizierter HDMI-Konnektivität. Außerdem unterstützt das Gerät 5G mmWave und 5G Sub-6 für Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung. </p><p>Der dedizierte HDMI-Eingang ermöglicht es Anwendern, das Xperia Pro mit einer Sony Alpha-Kamera oder einer anderen mit HDMI-Eingang ausgestatteten Kamera zu koppeln, um eine 5G-Datenverbindung zu aktivieren, um Videos in Echtzeit zu übertragen. Ersteller von Inhalten können Videos von einer über HDMI angeschlossenen Kamera auch an einen RTMP-Server oder direkt an beliebte Social-Media-Plattformen mit kompatiblen <a href="https://global.techradar.com/de-de/how-to/der-livestream-leitfaden-fur-den-professionellen-look" target="_blank">Live-Streaming</a>-Apps von Drittanbietern streamen.</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/how-to/der-livestream-leitfaden-fur-den-professionellen-look" target="_blank">Der Livestream-Leitfaden für den professionellen Look</a></li></ul><p>Der HDMI-Eingang des Xperia Pro kann auch verwendet werden, um das Smartphone in einen 6,5 Zoll 4K OLED Monitor zu verwandeln, und zwar über die von Sony vorinstallierte Anwendungssoftware "External Monitor Host", die eine Bildschirmsperrfunktion, Bildschirmhelligkeitsanpassung, Zoomfunktionen, einstellbare Gitterlinien und mehr bietet.</p><h2 id="xperia-pro">Xperia Pro</h2><p>Der USB-C-Anschluss des Xperia Pro dient nicht nur zum Aufladen, sondern auch zur Verbesserung der Geschwindigkeit und Stabilität der Übertragung von Standbilddateien zwischen Telefon und Kamera. Wenn du eine <a href="https://global.techradar.com/de-de/news/sony-alpha-a1-kamera-offiziell-und-es-ist-die-leistungsstarkste-spiegellose-kamera-aller-zeiten" target="_blank">Alpha-Kamera</a> über den USB-C-Anschluss mit dem Gerät verbindest, können die Bilder automatisch auf einen FTP-Server übertragen werden.</p><p>Um die Konnektivität zu verbessern, verfügt das Xperia Pro über ein 360-Grad-Antennendesign, das alle vier Seiten des Geräts abdeckt, um den effektivsten Weg zur Erfassung von 5G mmWave-Signalen mit hoher Bandfrequenz zu schaffen. Zusätzlich sorgt das im Gehäuse des Smartphones verwendete Material mit niedriger Dielektrizitätskonstante dafür, dass die Funkwellen leichter durchdringen können.</p><p>Während das Xperia Pro zusammen mit einer DSLR-Kamera verwendet werden kann, verfügt das Gerät über die gleiche Bildverarbeitungstechnologie wie das Flaggschiff-Smartphone <a href="https://global.techradar.com/de-de/reviews/sony-xperia-1-ii-test" target="_blank">Xperia 1 II</a> von Sony. Das bedeutet, dass das Xperia Pro auch als Standalone-Gerät ein leistungsstarkes Werkzeug für die Fotografie und die Erstellung von Videoinhalten sein kann.</p><p>Das Xperia Pro ist ab sofort erhältlich, aber da dieses Smartphone für Profis gedacht ist, hat es einen Preis von 2.499 US-Dollar (mehr als 2000€).</p><ul><li><a href="https://global.techradar.com/de-de/news/sony-alpha-a1-kamera-offiziell-und-es-ist-die-leistungsstarkste-spiegellose-kamera-aller-zeiten">Sony Alpha A1: Erscheinungsdatum, Preis, News und Funktionen</a></li></ul>
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