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                            <title><![CDATA[ Latest from TechRadar DE-DE in Compact-cameras ]]></title>
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        <description><![CDATA[ All the latest compact-cameras content from the TechRadar  DE-DE team ]]></description>
                                    <lastBuildDate>Sat, 14 Jan 2023 08:00:30 +0000</lastBuildDate>
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                                                            <title><![CDATA[ Die Generation Z macht richtig, was wir Millennials in Sachen Technik falsch gemacht haben ]]></title>
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Einige Technikjournalisten mögen diesen neuen Trend als Luddismus abtun, aber wir wissen schon seit Jahren um die <a href="https://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/social-media-mental-health-anxiety-b1996486.html" target="_blank">möglichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit</a> von Dingen wie intensiver Social-Media-Nutzung oder Spielsucht. Wir sind im Guten wie im Schlechten immer mehr von der Technologie abhängig, deshalb ist es wichtig, dass wir über die Auswirkungen auf die Gesellschaft nachdenken. </p><p>Wenn ich Berichte lese, dass jüngere Menschen die sozialen Medien <a href="https://www.nytimes.com/2022/12/15/style/teens-social-media.html" target="_blank">zunehmend meiden</a>, tue ich das nicht gleich als Modeerscheinung ab. Stattdessen freue ich mich, dass die "jüngeren" Generationen objektiver über Technologie nachdenken.</p><p>Ich werde nicht lügen, aber es hat mich auch in eine nachdenkliche Stimmung versetzt, wenn ich über die oft gestörte Beziehung meiner eigenen Generation zur Technologie nachdenke. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu Beginn eines neuen Jahres und Lebensjahres nachdenklich bin, aber ich werde den Gedanken nicht los, dass wir von der zunehmenden Technikskepsis der Generation Z noch einiges lernen können. Vielleicht können wir uns zumindest dazu inspirieren lassen, einige goldene Oldies zu schätzen, wenn wir uns mit den großen Fragen beschäftigen, wie Technologie unser Leben beeinflusst.</p><h2 id="der-preis-der-bequemlichkeit">Der Preis der Bequemlichkeit</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="goekaNtpM6AcaFTjj3JjFK" name="abstractphoneimage.jpg" alt="Abstraktes Bild einer Hand, die mit einem Smartphone interagiert" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/goekaNtpM6AcaFTjj3JjFK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Giphy)</span></figcaption></figure><div><blockquote><p>Die Generation Z ist nicht die erste, die objektiv über diese Dinge nachdenkt, aber es ist interessant, dass sie das in einem so jungen Alter tut.</p></blockquote></div><p>Die Technik soll uns helfen, unser Leben bequemer zu machen - aber dieser Komfort hat in den letzten Jahren wohl einen hohen Preis gefordert. </p><p>Große Unternehmen bieten allumfassende Ökosysteme für alles an, von der schnellen Lieferung bis zum Cloud-Speicher und High-End-Hardware. Du kannst buchstäblich von einem einzigen Handheld-Computer aus deine Einkäufe bezahlen, einen Haushalt mit Geräten steuern und alles bestellen, was du jemals brauchen könntest. Wir leben in einer wahrhaft vernetzten Welt, und das ist sicherlich eine tolle Sache. Sie hat aber auch Nachteile, die sich nicht leugnen lassen.</p><p>Die monatlichen Abo-Zahlungen zehren an unserem Kontostand und in den letzten Jahren wurden ernsthafte Fragen darüber aufgeworfen, wie <a href="https://www.security.org/resources/data-tech-companies-have/" target="_blank">Big Tech mit unseren persönlichen Daten umgeht</a>. Nichts, so scheint es, ist umsonst, und wenn du das neue iPhone haben willst, musst du den Bedingungen zustimmen.</p><p>Die Generation Z ist nicht gerade die erste, die objektiv über diese Dinge nachdenkt. Sogar der Erfinder des Internets will, dass wir <a href="https://edition.cnn.com/2022/12/16/tech/tim-berners-lee-inrupt-spc-intl" target="_blank">unsere Daten von den Tech-Giganten zurückfordern</a>, aber es ist interessant, dass sie das in einem so jungen Alter tun. Im Vergleich zu meiner eigenen Generation sind sie in ihren Zwanzigern viel vorsichtiger. Wenn ich an meine eigene Teenagerzeit und die frühen Zwanziger zurückdenke, war niemand von uns besonders vorsichtig gegenüber Giganten wie Facebook; wir zogen es stattdessen vor, unsere Kritik auf allzu narzisstische Freunde zu beschränken. </p><p>Und heute? Auch wenn wir den sozialen Medien gegenüber misstrauisch sind, sind wir Millenials vollwertige Mitglieder des Systems. Für viele von uns hängt unser Lebensunterhalt buchstäblich von einer Form der sozialen Medien ab - vor allem für diejenigen, die in der Kreativbranche arbeiten. Einige von uns haben über zwanzig Jahre lang Online-Kontakte aufgebaut, die nicht so einfach ersetzt werden können, wenn überhaupt. Sogar <a href="https://time.com/5579737/facebook-dead-living/" target="_blank">tote Menschen sind jetzt auf Facebook</a>.</p><p>Wenn ich jedoch mit Menschen aus meiner Generation über die Nutzung sozialer Medien spreche, bekomme ich fast immer die Antwort: "Na ja, es ist manchmal nützlich für X" oder "meine Mutter mag meine Bilder", anstatt dass sie es uneingeschränkt gutheißen.</p><p>Im besten Fall bekommen wir halbherziges Lob über die Fähigkeit der sozialen Medien, persönliche Geschäfte und Nebenjobs zu fördern, und im schlimmsten Fall wird stillschweigend zugegeben, dass es oft ein faustischer Pakt ist. Die Millennials haben den Gruppenzwang, dem sie vor über zehn Jahren ausgesetzt waren, längst überwunden, aber sie sind zu sehr in das System eingebunden, um es ganz zu verlassen.</p><h2 id="die-zukunft-ist-rosig-oder-dunkel">Die Zukunft ist rosig (oder dunkel)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="8WxyDT5owZdcWyyYofFDHP" name="illustratedwomanonphone.jpg" alt="Illustriertes Bild einer Frau, die ein Smartphone benutzt" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8WxyDT5owZdcWyyYofFDHP-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Giphy)</span></figcaption></figure><div><blockquote><p>Skepsis muss nicht zynisch oder negativ sein; sie kann gesund sein - vor allem, wenn es um unsere psychische Gesundheit oder Verbraucherrechte geht.</p></blockquote></div><p>Ich weiß, dass das alles eine starke Verallgemeinerung ist und bestenfalls auf anekdotischen Beweisen beruht. Nicht alle Millenials knabbern an der Technologie, die sie verachten, und nicht alle der Gen Z leben sorglos mit schrecklichen Smartphones und Kameras aus dem Jahr 2004 (immerhin nutzen <a href="https://www.statista.com/statistics/321511/gen-z-online-activity-reach-by-device/" target="_blank">95% der Gen Z soziale Medien</a>). Der Punkt ist, dass es großartig ist, dass die Menschen in jüngeren Jahren objektiv über Technologie nachdenken und den Mut haben, sich auf ihre eigene Art und Weise mit ihr auseinanderzusetzen. Ich denke, davon können wir lernen. </p><p>Und selbst wenn es nicht gerade objektive Überlegungen sind, die jüngere Menschen dazu bringen, eine Kamera in die Hand zu nehmen, sondern eher eine grundlegende ästhetische Entscheidung - ist das wirklich wichtig? Die Welt ist ein besserer Ort, wenn Technik Spaß macht, einfach zu bedienen ist und ohne monatliche Abonnements oder die Sorge, dass deine Daten gespeichert werden, auskommt. Dinge müssen nicht perfekt oder absolut bequem sein, wenn wir sie einfach gerne benutzen. </p><p>Nehmen wir also ein paar Oldies in die Hand, haben ein bisschen Spaß und wissen vielleicht besser zu schätzen, was die Technik für uns tun kann. Auch wenn wir es nicht eilig haben sollten, eine Kompaktkamera auf eBay zu kaufen, können wir vielleicht erkennen, wie weit wir in den letzten Jahren gekommen sind und wie weit wir vielleicht noch gehen müssen. Skepsis muss nicht zynisch oder negativ sein; sie kann gesund sein - vor allem, wenn es um unsere geistige Gesundheit oder Verbraucherrechte geht.</p><p>Etwas ironisch muss ich allerdings sagen, dass ich mein iPhone in nächster Zeit nicht gegen ein altes Motorola Razr eintauschen werde. Manchmal sind diese Dinge einfach ein bisschen <em>zu praktisch</em> - auch wenn das Beenden eines Telefongesprächs damit so schön dramatisch war.</p><p>Darf&apos;s ein Blick in die nahe Zukunft sein? Die CES 2023 hat letzte Woche in Los Angeles stattgefunden - hier sind <a href="https://global.techradar.com/de-de/features/die-15-besten-gadgets-der-ces-2023-die-fernseher-laptops-gesundheitsprodukte-und-mehr-die-uns-besonders-gefallen-haben">15 Produkte, die uns besonders begeistert haben</a>.</p> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Dass die Generation Z Kompaktkameras und Klapphandys bevorzugt, ist ein unterschwelliger Trend - und ein gesunder für die Technik. ]]>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <p>Falls du es noch nicht wusstest: Unter der Generation Z gibt es einen Trend, die neueste Technik zugunsten der alten zu verwerfen. Sie tauschen die neuesten Smartphones gegen alte <a href="https://nypost.com/2023/01/04/gen-z-bringing-back-flip-phones-from-the-y2k-era/" target="_blank">Klapphandys</a> aus oder entscheiden sich für eine <a href="https://www.nytimes.com/2023/01/07/technology/digital-cameras-olympus-canon.html" target="_blank">Retro-Point-and-Shoot-Kamera</a>, um ihre Schnappschüsse aufzunehmen - die erste Generation, die wirklich digital verwurzelt ist, erkundet gerade neue Wege, um mit Technologie zu interagieren.</p><p>Für mich, einen Millennial, ist das total cool. Einige Technikjournalisten mögen diesen neuen Trend als Luddismus abtun, aber wir wissen schon seit Jahren um die <a href="https://www.independent.co.uk/life-style/health-and-families/social-media-mental-health-anxiety-b1996486.html" target="_blank">möglichen Auswirkungen auf die psychische Gesundheit</a> von Dingen wie intensiver Social-Media-Nutzung oder Spielsucht. Wir sind im Guten wie im Schlechten immer mehr von der Technologie abhängig, deshalb ist es wichtig, dass wir über die Auswirkungen auf die Gesellschaft nachdenken. </p><p>Wenn ich Berichte lese, dass jüngere Menschen die sozialen Medien <a href="https://www.nytimes.com/2022/12/15/style/teens-social-media.html" target="_blank">zunehmend meiden</a>, tue ich das nicht gleich als Modeerscheinung ab. Stattdessen freue ich mich, dass die "jüngeren" Generationen objektiver über Technologie nachdenken.</p><p>Ich werde nicht lügen, aber es hat mich auch in eine nachdenkliche Stimmung versetzt, wenn ich über die oft gestörte Beziehung meiner eigenen Generation zur Technologie nachdenke. Vielleicht liegt es daran, dass ich zu Beginn eines neuen Jahres und Lebensjahres nachdenklich bin, aber ich werde den Gedanken nicht los, dass wir von der zunehmenden Technikskepsis der Generation Z noch einiges lernen können. Vielleicht können wir uns zumindest dazu inspirieren lassen, einige goldene Oldies zu schätzen, wenn wir uns mit den großen Fragen beschäftigen, wie Technologie unser Leben beeinflusst.</p><h2 id="der-preis-der-bequemlichkeit">Der Preis der Bequemlichkeit</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="goekaNtpM6AcaFTjj3JjFK" name="abstractphoneimage.jpg" alt="Abstraktes Bild einer Hand, die mit einem Smartphone interagiert" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/goekaNtpM6AcaFTjj3JjFK-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Giphy)</span></figcaption></figure><div><blockquote><p>Die Generation Z ist nicht die erste, die objektiv über diese Dinge nachdenkt, aber es ist interessant, dass sie das in einem so jungen Alter tut.</p></blockquote></div><p>Die Technik soll uns helfen, unser Leben bequemer zu machen - aber dieser Komfort hat in den letzten Jahren wohl einen hohen Preis gefordert. </p><p>Große Unternehmen bieten allumfassende Ökosysteme für alles an, von der schnellen Lieferung bis zum Cloud-Speicher und High-End-Hardware. Du kannst buchstäblich von einem einzigen Handheld-Computer aus deine Einkäufe bezahlen, einen Haushalt mit Geräten steuern und alles bestellen, was du jemals brauchen könntest. Wir leben in einer wahrhaft vernetzten Welt, und das ist sicherlich eine tolle Sache. Sie hat aber auch Nachteile, die sich nicht leugnen lassen.</p><p>Die monatlichen Abo-Zahlungen zehren an unserem Kontostand und in den letzten Jahren wurden ernsthafte Fragen darüber aufgeworfen, wie <a href="https://www.security.org/resources/data-tech-companies-have/" target="_blank">Big Tech mit unseren persönlichen Daten umgeht</a>. Nichts, so scheint es, ist umsonst, und wenn du das neue iPhone haben willst, musst du den Bedingungen zustimmen.</p><p>Die Generation Z ist nicht gerade die erste, die objektiv über diese Dinge nachdenkt. Sogar der Erfinder des Internets will, dass wir <a href="https://edition.cnn.com/2022/12/16/tech/tim-berners-lee-inrupt-spc-intl" target="_blank">unsere Daten von den Tech-Giganten zurückfordern</a>, aber es ist interessant, dass sie das in einem so jungen Alter tun. Im Vergleich zu meiner eigenen Generation sind sie in ihren Zwanzigern viel vorsichtiger. Wenn ich an meine eigene Teenagerzeit und die frühen Zwanziger zurückdenke, war niemand von uns besonders vorsichtig gegenüber Giganten wie Facebook; wir zogen es stattdessen vor, unsere Kritik auf allzu narzisstische Freunde zu beschränken. </p><p>Und heute? Auch wenn wir den sozialen Medien gegenüber misstrauisch sind, sind wir Millenials vollwertige Mitglieder des Systems. Für viele von uns hängt unser Lebensunterhalt buchstäblich von einer Form der sozialen Medien ab - vor allem für diejenigen, die in der Kreativbranche arbeiten. Einige von uns haben über zwanzig Jahre lang Online-Kontakte aufgebaut, die nicht so einfach ersetzt werden können, wenn überhaupt. Sogar <a href="https://time.com/5579737/facebook-dead-living/" target="_blank">tote Menschen sind jetzt auf Facebook</a>.</p><p>Wenn ich jedoch mit Menschen aus meiner Generation über die Nutzung sozialer Medien spreche, bekomme ich fast immer die Antwort: "Na ja, es ist manchmal nützlich für X" oder "meine Mutter mag meine Bilder", anstatt dass sie es uneingeschränkt gutheißen.</p><p>Im besten Fall bekommen wir halbherziges Lob über die Fähigkeit der sozialen Medien, persönliche Geschäfte und Nebenjobs zu fördern, und im schlimmsten Fall wird stillschweigend zugegeben, dass es oft ein faustischer Pakt ist. Die Millennials haben den Gruppenzwang, dem sie vor über zehn Jahren ausgesetzt waren, längst überwunden, aber sie sind zu sehr in das System eingebunden, um es ganz zu verlassen.</p><h2 id="die-zukunft-ist-rosig-oder-dunkel">Die Zukunft ist rosig (oder dunkel)</h2><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2000px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="8WxyDT5owZdcWyyYofFDHP" name="illustratedwomanonphone.jpg" alt="Illustriertes Bild einer Frau, die ein Smartphone benutzt" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8WxyDT5owZdcWyyYofFDHP-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2000" height="1125" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Giphy)</span></figcaption></figure><div><blockquote><p>Skepsis muss nicht zynisch oder negativ sein; sie kann gesund sein - vor allem, wenn es um unsere psychische Gesundheit oder Verbraucherrechte geht.</p></blockquote></div><p>Ich weiß, dass das alles eine starke Verallgemeinerung ist und bestenfalls auf anekdotischen Beweisen beruht. Nicht alle Millenials knabbern an der Technologie, die sie verachten, und nicht alle der Gen Z leben sorglos mit schrecklichen Smartphones und Kameras aus dem Jahr 2004 (immerhin nutzen <a href="https://www.statista.com/statistics/321511/gen-z-online-activity-reach-by-device/" target="_blank">95% der Gen Z soziale Medien</a>). Der Punkt ist, dass es großartig ist, dass die Menschen in jüngeren Jahren objektiv über Technologie nachdenken und den Mut haben, sich auf ihre eigene Art und Weise mit ihr auseinanderzusetzen. Ich denke, davon können wir lernen. </p><p>Und selbst wenn es nicht gerade objektive Überlegungen sind, die jüngere Menschen dazu bringen, eine Kamera in die Hand zu nehmen, sondern eher eine grundlegende ästhetische Entscheidung - ist das wirklich wichtig? Die Welt ist ein besserer Ort, wenn Technik Spaß macht, einfach zu bedienen ist und ohne monatliche Abonnements oder die Sorge, dass deine Daten gespeichert werden, auskommt. Dinge müssen nicht perfekt oder absolut bequem sein, wenn wir sie einfach gerne benutzen. </p><p>Nehmen wir also ein paar Oldies in die Hand, haben ein bisschen Spaß und wissen vielleicht besser zu schätzen, was die Technik für uns tun kann. Auch wenn wir es nicht eilig haben sollten, eine Kompaktkamera auf eBay zu kaufen, können wir vielleicht erkennen, wie weit wir in den letzten Jahren gekommen sind und wie weit wir vielleicht noch gehen müssen. Skepsis muss nicht zynisch oder negativ sein; sie kann gesund sein - vor allem, wenn es um unsere geistige Gesundheit oder Verbraucherrechte geht.</p><p>Etwas ironisch muss ich allerdings sagen, dass ich mein iPhone in nächster Zeit nicht gegen ein altes Motorola Razr eintauschen werde. Manchmal sind diese Dinge einfach ein bisschen <em>zu praktisch</em> - auch wenn das Beenden eines Telefongesprächs damit so schön dramatisch war.</p><p>Darf&apos;s ein Blick in die nahe Zukunft sein? Die CES 2023 hat letzte Woche in Los Angeles stattgefunden - hier sind <a href="https://global.techradar.com/de-de/features/die-15-besten-gadgets-der-ces-2023-die-fernseher-laptops-gesundheitsprodukte-und-mehr-die-uns-besonders-gefallen-haben">15 Produkte, die uns besonders begeistert haben</a>.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Im Test: Olympus Tough TG-5 ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <h2 id="unsere-review-kompakt">Unsere Review: kompakt</h2><p><em>Dies ist  TechRadars kompakte Reviewzusammenfassung, die alle relevanten Schlüsselinformationen zusammenfasst, die man für eine kurze Kaufberatung benötigt. Danach beginnt unsere gewohnte, detaillierte Review.</em></p><p>Die Olympus Tough TG-5 ist kein DSLR Killer. Stattdessen zielt diese Kamera auf all jene Outdoor Menschen ab, die von der schlechten Foto- und Videoqualität von Actionkameras frustriert sind. Man darf nicht die genialsten Low-Light Aufnahmen aller Zeiten erwarten aber das lichtstarke 25 - 100 mm Objektiv mit einer maximal offenen Blende von f/2,0 (sehr ungewöhnlich für eine wasserdichte Kompaktkamera) und einem 20 fps Serienbild Modus lässt diese Kamera klassische Actionkameras aber eben auch andere robuste Kameras (auch rugged Kamera genannt) weit hinter sich, wenn es um Fotos geht.</p><p>Dabei sticht hier heraus, dass Olympus den ungewohnten Schritt gegangen ist und die Auflösung von 16 MP der TG-4 auf nun 12 MP bei der TG-5 verringert hat. Dadurch haben die einzelnen Pixel nun etwas mehr Platz auf dem relativ kleinen Sensor, sodass das Bildrauschen etwas besser sein sollte. Und nicht zu vergessen, die TG-5 kann RAW Dateien aufnehmen.</p><p>Im Vergleich zu JPEG Fotos (die die TG-5 auch aufnehmen kann) werden RAW Dateien nicht durch die Kamera selbst verarbeitet. Das bedeutet, dass die Dateien unbearbeitet bleiben und man die relevanten Parameter in der Nachbearbeitung selbst und in Ruhe festlegen aber auch ändern kann (zum Beispiel mit Photoshop oder ähnlicher Software). Damit erhält man schlussendlich deutlich bessere Ergebnisse mit besseren Details und weniger Bildrauschen, als wenn alle Parameter bereits in der Kamera automatisch und unveränderbar in das Bild eingebacken werden. </p><p>Nichtsdestotrotz werden die Meisten die TG-5 wegen ihrer Robustheit kaufen und das zu Recht. Die TG-5 ist wasserdicht bis 15 Meter Tiefe, mit dem optionalen Tauchgehäuse ist sie sogar bis 45 Meter wasserdicht. Dennoch sollte man sie nicht missverständlicherweise als Unterwasserkamera ansehen. Eine wasserdichte Kamera ist für viele Menschen von Interesse, wie zum Beispiel für Wanderer, Fahrradfahrer, Downhill-Rider, Kajakfahrer, Skier und Snowboarder.</p><p>Tatsächlich ist die TG-5 für jede Outdoor Aktivität geschaffen mit ihrer Stabilität bis 100 kg Belastung und ihrer Robustheit bei Fällen bis aus 2,1 Meter Höhe. Selbst bei eiskalten Temperaturen von minus 10 Grad Celsius funktioniert sie problemlos. Das ist besonders für all jene interessant, die diese Kamera auf einen Wintertrip mitnehmen wollen. Egal ob auf die Berge zu einem Ski-Trip oder in die Polarregionen. Sicher, die meisten DSLRs funktionieren ebenfalls noch bei diesen Temperaturen aber eben keine Handys oder normale Reisekameras. Als Bonus hat die TG-5 ein GPS, ein Thermometer und einen Kompass verbaut, als auch einen Tracking Modus. Damit kann man eine bestimmte Reise oder einzelne Kletter-/Wander-/Skirouten mit mit den jeweils exakt passenden Fotos oder Videos verbinden. Videos sind dabei in einer Auflösung von bis zu 4K in 30 fps möglich. Das steht den meisten Actionkameras in nichts nach.</p><p>Trotz ihres robusten Designs hat die TG-5 auch Schwächen. Die Menüführung der TG-5 benötigt einige Zeit um sie zu verstehen und obwohl die Kamera WiFi hat, ist es sehr fiddelig und umständlich, Bilder zu übertragen. Zum Teil liegt es auch daran, dass Olympus ganze 3 Apps entwickelt hat, um den Datentransfer, die GPS Datenverarbeitung und die Bildbearbeitung zu ermöglichen.</p><p>Die Kamera ist nicht perfekt und nicht für jeden, trotzdem ist die TG-5 die beste "Tough-Kamera" weit und breit. Allerdings sollte sie das bei diesem Preis auch sein.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oek4N7WkDLyw4PRhRXo8yc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/yyuNWEaumgRW9YgNjQcf7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XokFSVB4rmB8jqq9qHer7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/odmqtJoiHJK4XeWDeHecmc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NvzhE48Gp6fmctoCu4WEWc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H7KPc9runz8ibP8w7E3zXc-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="f-xfc-r-wen-ist-die-tough-tg-5-geeignet-und-soll-ich-sie-kaufen">Für wen ist die Tough TG-5 geeignet und soll ich sie kaufen?</h2><p>Die Tough TG-5 ist hauptsächlich für Outdoor-Menschen gemacht. Sie ist für jene, die nur leichtes Gepäck beim Wandern, Klettern, Mountainbiken, Skifahren, segeln oder Kajakfahren wollen, die Limitierung von Handykamera oder Actionkamera mit fester Brennweite aber nicht akzeptieren wollen. Wenn man eine Kamera sucht, die auf der Piste aus der Tasche fallen kann, unter einem Wasserfall oder im Regenschauer problemlos ihren Dienst tut, dann ist die TG-5 die erste Wahl.</p><p>Die Philosophie vom leichten Reisepartner wird noch weiter getrieben mit der Fähigkeit der TG-5, einfach über Mikro-USB geladen zu werden. Damit kann man sie ebenfalls unterwegs mit einer Powerbank oder sogar über den Laptop aufladen.</p><p>Trotzdem bietet diese clevere Kompaktkamera mehr als ihr wasserdichtes, fallsicheres, kälteresistentes und stoßfestes Design vermuten lässt. Wenn man jemand ist, der sonst immer seine DSLR mit auf Reisen nimmt aber auf seinen Outdoortrips bisher auf seine Handykamera beschränkt war, der sollte sich die TG-5 mal genau anschauen. Denn die RAW-Dateien bieten in der Nachbearbeitung ganz andere Möglichkeiten, um die traumhaften Aufnahmen vom letzten Trip noch brillanter zu verewigen und eben diese RAW-Fähigkeiten haben bis heute immer noch nur die wenigsten Handy- und Actionkameras. Deshalb bedeutet die TG-5 vor allem eins für jeden Outdoor Fan: bessere Fotos.</p><h2 id="preis-der-olympus-tough-tg-5">Preis der Olympus Tough TG-5</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: 380€</strong></li></ul><h2 id="die-am-weitesten-entwickelte-kompakte-quot-tough-kamera-quot-f-xfc-r-die-n-xe4-chste-reise">Die am weitesten entwickelte kompakte "Tough-Kamera" für die nächste Reise</h2><ul><li><strong>Nimmt RAW-Fotos auf</strong></li><li><strong>4K 30 fps Video</strong></li><li><strong>Vielseitiges 25 - 100 mm Zoom Objektiv</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Olympus Tough TG-5 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1/2,3-Zoll, 12 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv: </strong>25 - 100 mm, f/2-4,9 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirmpixel:</strong> 3,0-Zoll, 460.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> Nein</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 20 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videos:</strong> 4K/30 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 340 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer Level:</strong> Anfänger / fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Sie ist robust, sogar "ultra widerstandsfähig". Und sie ist extrem gut in Sachen Fotografie. Wenn man Outdoorfotograf ist und nach einer robusten Kompaktkamera mit einigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten, sowie RAW-Fähigkeiten sucht, sollte man aufhorchen aber auch nicht zu begeistert werden. Die TG-5 beherrscht all die genannten Punkte, die meisten davon sogar sehr gut, trotzdem darf man den Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir sprechen bei der TG-5 von einer Kompaktkamera mit kleinem Sensor, die hauptsächlich Schnappschüsse in gutem Licht liefert. Man sollte keine DSLR Qualität erwarten, sondern eher sehr gute Leistung einer hosentaschengroßen Kamera. Die Kamera kann in RAW fotografieren, was besonders in schlechteren Lichtsituationen ein großer Vorteil ist. Das alles ist ein Zuschnitt auf den Einsatzzweck der Outdoor Fotografie.</p><p>Das Objektiv selbst ist lichtstark; der optische 25 - 100 mm Zoom ist in seiner 4-fachen Vergrößerung stark limitiert, was aber verständlich ist, muss das Objektiv doch hinter dem Schutzglas Platz finden, um wasserdicht zu sein. Damit liefert die Kamera für den Outdoor Zweck trotzdem einen passablen weiten Winkel und darüber hinaus einen anständigen optischen Zoom, den man bei Actionkameras gänzlich vermisst. Mehrere Close-Up Modi für Makro-Aufnahmen inklusive Fokus-Bracketing und Fokus-Stacking, sowie eine Hülle und Fülle an Szenen-Einstellungen und Filtern runden die Fähigkeiten ab.</p><p><br></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LLQGTsKe2yDyyt7H3TPLuA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild zeigt das weitwinklige Ende der Zoombandbreite...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zEPTz3QkrPTH3MeomJdfKA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Und dieses Foto wurde mit dem erweiterten Zoombereich gemacht.</figcaption></figure></figure><p>Einzigartig für eine Kompaktkamera mittlerer Statur dieser Outdoorklasse ("Tough-Kamera") ist die große Auswahl an Zubehör bei der TG-5. Das PT-085 Unterwassergehäuse und der ULF3 Unterwasserblitz machen die TG-5 zu einer echten Unterwasserkamera bis 45 Meter. Dadurch wird die native Wasserdichte bis 15 m ohne zusätzliches Gehäuse bedeutend erweitert. Es gibt auch einen Silikonüberzug gegen Kratzer, ein Gehäuse mit Gürtelschlinge unter Verwendung eines Karabiners, Fisheye- und Teleconverter. Das faszinierendste Zubehör ist aber womöglich der CSCH-123 Sport Holder. Ein Halter für die TG-5, der gleichzeitig ein Spiral-Sicherheitskabel mit der Kamera verbindet. Man kann die Kamera also aus dem Gürtelhalter ziehen und die Kamera bleibt am Spiralkabel befestigt und kann so nicht verloren gehen, indem sie zum Beispiel herunterfällt. Das ist zum Beispiel für Kletterer ideal. Wie viele andere Kameras können das?</p><h2 id="durchdachtes-design-aber-umst-xe4-ndliche-men-xfc-f-xfc-hrung">Durchdachtes Design aber umständliche Menüführung</h2><ul><li><strong>Wasserdicht bis 15 m & fallsicher aus 2,1 m Höhe</strong></li><li><strong>Kälteresistent bis -10°C & quetschsicher bis 100 kg</strong></li><li><strong>Menüführung ist nicht intuitiv</strong></li></ul><p>Die TG-5 steht für ihre robusten Qualitäten. Wasserdicht bis 15 Meter zu sein macht die Kamera perfekt zum Schnorcheln und Tauchgänge in flachem Wasser, während die Stoßfestigkeit bis 100 kg bedeutet, dass man mit ihr sorgenfrei Skifahren gehen  und sie einfach in der Skihosentasche tragen kann, ohne sich um die Kamera zu sorgen, sollte man einmal stürzen. Jeder, der schon einmal den gefürchteten "Frozen Phone"-Effekt mit seinem Handy bei 0°C auf dem Berg erlebt hat, wird die Fähigkeit der TG-5, bis -10°C zu funktionieren sehr begrüßen. Ganz egal ob Skifahrer oder Wanderer. Sturzsicher bis zu einer Höhe aus 2,1 Metern zu sein sollte hingegen jedem Nutzer zu Gute kommen.</p><p>Neben ihrer Schutzhülle ist das grundsätzliche Design und die Anordnung der Knöpfe bei der TG-5 gut. Mit 250 g und Abmessungen von 113 x 55 x 32 mm ist die TG-5 massiver und mit ihren Knöpfen und Einstellrädern auch vermeintlich direkter zu bedienen als die meisten Kompaktkameras. Das GPS Modul sitzt mittig auf der oberen Seite der Kamera neben einem Schalter, der den Log-Modus aktiviert und so die Bewegungen dokumentiert (und den Akku leer saugt). Man kann diese Feldsensordaten über Karten und Grafiken importieren (neben GPS auch Temperatur und Höhe). Dazu benötigt man die Olympus Image Track (OI.Track) App. Diese funktioniert gut aber es wäre schöner, wenn sie in Olympus&apos; App Image Share (OI.Share) integriert  wäre, da dies die Hauptapp ist, um die Bilddateien der TG-5 auf ein Handy zu übertragen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="PrEu4koLP8byZpwpjT3kic" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PrEu4koLP8byZpwpjT3kic-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><p>Auf der rechten Seite des Objektivs befindet sich ein ergonomischer Griff, auf dessen Oberseite ein Wahlrad zwischen Auslöser und Zoomschalter. Mit diesem Rad kann man durch die verschiedenen Optionen der Onscreen Benutzeroberfläche scrollen, wozu jedoch etwas Einarbeitung gehört. Es verlässt sich dabei sehr stark auf den OK Knopf auf der Rückseite der Kamera. Und während es damit möglicherweise zu einfach strukturiert wirkt, ist es schlicht nicht intuitiv. Außerdem scheint es viele Wege zur gleichen Einstellung zu geben, was noch mehr Verwirrung stiftet, zumindest in den ersten Tagen mit der TG-5.</p><p>Das obere Wahlrad auf der Kamera ist grundsätzlich für die Auswahl verschiedener halbmanueller Einstellungsmöglichkeiten von Blende und Verschlusszeit gedacht,  dient aber auch für den Zugriff auf die "Szenen" Einstellungen. Hier gibt es Möglichkeiten für Menschen, Bewegung, Indoor, Nachtaufnahmen und Landschaft mit verschiedenen Kombinationen wie Portrait und Landschaft, Feuerwerk, HDR, Live Composite und Handheld Starlight. Darüber hinaus gibt es auch einige weitentwickelte Features wie den Face-Detection Autofokus, manuell ausgewählte Autofokuspunkte und vollständig manueller Modus, was für eine Point-and-Shoot Kamera sehr ungewöhnlich ist.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Fokus Stacking für Makro Aufnahmen</strong></li><li><strong>Nimmt RAW-Dateien auf</strong></li><li><strong>Sehr feine Details</strong></li></ul><p>Der beeindruckendste Aspekt der TG-5 ist die Fähigkeit RAW aufzunehmen. Es wirkt zwar, als bräuchte man dieses Feature nicht, aber die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung mit einer ORF Datei (Olympus Raw Image file) kann sehr hilfreich sein.</p><p>Vor allem wenn es um Low-Light geht. Trotz der guten Leistung durch das f/2,0 Objektiv der TG-5 erzeugt die JPEG Kompression ab ISO 800 starkes Bildrauschen. Wenn man hier nun eine .ORF Datei nimmt und mit einer Bearbeitungssoftware wie Photoshop öffnet, arbeitet man mit einer "vernünftigen" Datei, die deutlich mehr Informationen und Details enthält. Ja, man kann damit einfacher Bildbereiche retuschieren aber auch generell die (Helligkeits-) Parameter verändern, ohne neue Artefakte im Bild zu erhalten.</p><p>Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass das komprimierte JPEG Vorschaubild auf dem LCD Bildschirm der Kamera nicht viel Ähnlichkeit mit den super feinen JPEG und RAW Fotos hat, die die Kamera bei der Aufnahme tatsächlich speichert. In diesem Aspekt ähnelt die TG-5 also eher einer DSLR als einer Kompaktkamera.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aKxnndTReXxcnQk5fNDzkC-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die TG-5 brilliert mit dynamischen Fotos bei hellem Tageslicht</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TFjYXxrcGGJndVQwocFGYG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Low-Light JPEG Bilder zeigen nicht wirklich viele Details</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iaUP4qSjgohjR6QQTiW7aE-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>...die RAW Datei gibt zumindest die Chance in der Nachbearbeitung</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wFjT6zBaWoQa6wQmX9xWWG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Makromodus beeindruckt, das Fokus Stacking hilft aber nicht viel</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jGqVbJN2iJsA8azE7JLJpD-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Voreinstellung "Lebhaft" übersteuert die Farben etwas</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fYCgiHA2YpBo5Desk9sihB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Autofokus arbeitet gut, hier erzeugt er ein gefälliges Bokeh</figcaption></figure></figure><p>Die TG-5 bietet aber mehr als nur die Fähigkeit, RAW Dateien aufzunehmen. Wie jede Kamera und besonders als kleine Kompaktkamera arbeitet die Kamera am Besten draußen bei hellem Tageslicht. Hier verrichtet die TG-5 auch den Großteil ihrer Arbeit, ist sie doch fürs Wandern, Fahrradfahren, Kayakfahren, Skitrips und Tage am Strand konzipiert. Unter solchen Bedingungen sind die Farben im Automatikmodus dynamisch und gut abgestimmt, auch der blaue Himmel wird gut abgebildet. Die diversen HDR Modi sind ebenfalls einen genaueren Blick wert.</p><p>Im Gegensatz zu den meisten "Tough- Kameras" nimmt die TG-5 Videos sogar in 4K auf. Im normalen Fotomodus wird mit dem Record-Knopf nur eine Full HD 1080p Aufnahme ausgelöst. Erst wenn man über das Wahlrad oben auf der Kamera explizit den Videomodus anwählt, besteht die Möglichkeit in 4K mit 30 fps zu filmen (bei Full HD sind Bildraten bis 60 fps möglich). Dieser Einstellungsdschungel ist etwas verwirrend, aber das 4K Video ist zumindest scharf, ausgeglichen und die Farben gefallen.</p><p>Wie die meisten Kompaktkameras bietet die TG-5 Makro Zoom Modi für super Close-Ups. Dabei bietet die TG-5 zwei faszinierende Unterkategorien. Fokus Stacking und Fokus Bracketing. Beim Stacking nimmt die Kamera automatisch 8 Fotos mit leicht unterschiedlichem Fokuspunkt auf und kombiniert diese zu einem Bild mit dem gesamten Schärfebereich aller Bilder, beim Fokus Bracketing hat man die Möglichkeit, selbst bis zu 30 Bilder unter vollständig manueller Fokuskontrolle zu machen. In der Realität waren beide Modi nicht sonderlich beeindruckend. Die Ergebnisse der Tiefenunschärfe waren nicht wirklich herausragend, die Makro Aufnahmen selbst aber superscharf.</p><h2 id="nicht-xfc-berzeugt-schau-dir-diese-an-x2026">Nicht überzeugt? Schau dir diese an…</h2><p><em>Wenn die Tough TG-5 nichts für dich ist, sind hier drei exzellente Alternativen zum Vergleichen:</em></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/JBXEbmQ8QgvoKLpnrcnpBB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/UXMX3yjAonMhiZ4kgrBnuX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DYofAE9FNpbtfi2kYUMfXG-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure> ]]></dc:content>
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                            <![CDATA[ Wenn man auf der Suche nach einer Kamera für den Strand oder die Skipiste ist, dann könnte die Olypus Tough TG-5 die Antwort sein. ]]>
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                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
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                                <h2 id="unsere-review-kompakt">Unsere Review: kompakt</h2><p><em>Dies ist  TechRadars kompakte Reviewzusammenfassung, die alle relevanten Schlüsselinformationen zusammenfasst, die man für eine kurze Kaufberatung benötigt. Danach beginnt unsere gewohnte, detaillierte Review.</em></p><p>Die Olympus Tough TG-5 ist kein DSLR Killer. Stattdessen zielt diese Kamera auf all jene Outdoor Menschen ab, die von der schlechten Foto- und Videoqualität von Actionkameras frustriert sind. Man darf nicht die genialsten Low-Light Aufnahmen aller Zeiten erwarten aber das lichtstarke 25 - 100 mm Objektiv mit einer maximal offenen Blende von f/2,0 (sehr ungewöhnlich für eine wasserdichte Kompaktkamera) und einem 20 fps Serienbild Modus lässt diese Kamera klassische Actionkameras aber eben auch andere robuste Kameras (auch rugged Kamera genannt) weit hinter sich, wenn es um Fotos geht.</p><p>Dabei sticht hier heraus, dass Olympus den ungewohnten Schritt gegangen ist und die Auflösung von 16 MP der TG-4 auf nun 12 MP bei der TG-5 verringert hat. Dadurch haben die einzelnen Pixel nun etwas mehr Platz auf dem relativ kleinen Sensor, sodass das Bildrauschen etwas besser sein sollte. Und nicht zu vergessen, die TG-5 kann RAW Dateien aufnehmen.</p><p>Im Vergleich zu JPEG Fotos (die die TG-5 auch aufnehmen kann) werden RAW Dateien nicht durch die Kamera selbst verarbeitet. Das bedeutet, dass die Dateien unbearbeitet bleiben und man die relevanten Parameter in der Nachbearbeitung selbst und in Ruhe festlegen aber auch ändern kann (zum Beispiel mit Photoshop oder ähnlicher Software). Damit erhält man schlussendlich deutlich bessere Ergebnisse mit besseren Details und weniger Bildrauschen, als wenn alle Parameter bereits in der Kamera automatisch und unveränderbar in das Bild eingebacken werden. </p><p>Nichtsdestotrotz werden die Meisten die TG-5 wegen ihrer Robustheit kaufen und das zu Recht. Die TG-5 ist wasserdicht bis 15 Meter Tiefe, mit dem optionalen Tauchgehäuse ist sie sogar bis 45 Meter wasserdicht. Dennoch sollte man sie nicht missverständlicherweise als Unterwasserkamera ansehen. Eine wasserdichte Kamera ist für viele Menschen von Interesse, wie zum Beispiel für Wanderer, Fahrradfahrer, Downhill-Rider, Kajakfahrer, Skier und Snowboarder.</p><p>Tatsächlich ist die TG-5 für jede Outdoor Aktivität geschaffen mit ihrer Stabilität bis 100 kg Belastung und ihrer Robustheit bei Fällen bis aus 2,1 Meter Höhe. Selbst bei eiskalten Temperaturen von minus 10 Grad Celsius funktioniert sie problemlos. Das ist besonders für all jene interessant, die diese Kamera auf einen Wintertrip mitnehmen wollen. Egal ob auf die Berge zu einem Ski-Trip oder in die Polarregionen. Sicher, die meisten DSLRs funktionieren ebenfalls noch bei diesen Temperaturen aber eben keine Handys oder normale Reisekameras. Als Bonus hat die TG-5 ein GPS, ein Thermometer und einen Kompass verbaut, als auch einen Tracking Modus. Damit kann man eine bestimmte Reise oder einzelne Kletter-/Wander-/Skirouten mit mit den jeweils exakt passenden Fotos oder Videos verbinden. Videos sind dabei in einer Auflösung von bis zu 4K in 30 fps möglich. Das steht den meisten Actionkameras in nichts nach.</p><p>Trotz ihres robusten Designs hat die TG-5 auch Schwächen. Die Menüführung der TG-5 benötigt einige Zeit um sie zu verstehen und obwohl die Kamera WiFi hat, ist es sehr fiddelig und umständlich, Bilder zu übertragen. Zum Teil liegt es auch daran, dass Olympus ganze 3 Apps entwickelt hat, um den Datentransfer, die GPS Datenverarbeitung und die Bildbearbeitung zu ermöglichen.</p><p>Die Kamera ist nicht perfekt und nicht für jeden, trotzdem ist die TG-5 die beste "Tough-Kamera" weit und breit. Allerdings sollte sie das bei diesem Preis auch sein.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/oek4N7WkDLyw4PRhRXo8yc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/yyuNWEaumgRW9YgNjQcf7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XokFSVB4rmB8jqq9qHer7d-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/odmqtJoiHJK4XeWDeHecmc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/NvzhE48Gp6fmctoCu4WEWc-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/H7KPc9runz8ibP8w7E3zXc-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><h2 id="f-xfc-r-wen-ist-die-tough-tg-5-geeignet-und-soll-ich-sie-kaufen">Für wen ist die Tough TG-5 geeignet und soll ich sie kaufen?</h2><p>Die Tough TG-5 ist hauptsächlich für Outdoor-Menschen gemacht. Sie ist für jene, die nur leichtes Gepäck beim Wandern, Klettern, Mountainbiken, Skifahren, segeln oder Kajakfahren wollen, die Limitierung von Handykamera oder Actionkamera mit fester Brennweite aber nicht akzeptieren wollen. Wenn man eine Kamera sucht, die auf der Piste aus der Tasche fallen kann, unter einem Wasserfall oder im Regenschauer problemlos ihren Dienst tut, dann ist die TG-5 die erste Wahl.</p><p>Die Philosophie vom leichten Reisepartner wird noch weiter getrieben mit der Fähigkeit der TG-5, einfach über Mikro-USB geladen zu werden. Damit kann man sie ebenfalls unterwegs mit einer Powerbank oder sogar über den Laptop aufladen.</p><p>Trotzdem bietet diese clevere Kompaktkamera mehr als ihr wasserdichtes, fallsicheres, kälteresistentes und stoßfestes Design vermuten lässt. Wenn man jemand ist, der sonst immer seine DSLR mit auf Reisen nimmt aber auf seinen Outdoortrips bisher auf seine Handykamera beschränkt war, der sollte sich die TG-5 mal genau anschauen. Denn die RAW-Dateien bieten in der Nachbearbeitung ganz andere Möglichkeiten, um die traumhaften Aufnahmen vom letzten Trip noch brillanter zu verewigen und eben diese RAW-Fähigkeiten haben bis heute immer noch nur die wenigsten Handy- und Actionkameras. Deshalb bedeutet die TG-5 vor allem eins für jeden Outdoor Fan: bessere Fotos.</p><h2 id="preis-der-olympus-tough-tg-5">Preis der Olympus Tough TG-5</h2><ul><li><strong>Aktueller Preis: 380€</strong></li></ul><h2 id="die-am-weitesten-entwickelte-kompakte-quot-tough-kamera-quot-f-xfc-r-die-n-xe4-chste-reise">Die am weitesten entwickelte kompakte "Tough-Kamera" für die nächste Reise</h2><ul><li><strong>Nimmt RAW-Fotos auf</strong></li><li><strong>4K 30 fps Video</strong></li><li><strong>Vielseitiges 25 - 100 mm Zoom Objektiv</strong></li></ul><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Olympus Tough TG-5 Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 1/2,3-Zoll, 12 MP</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Objektiv: </strong>25 - 100 mm, f/2-4,9 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Bildschirmpixel:</strong> 3,0-Zoll, 460.000 Pixel</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sucher:</strong> Nein</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbildgeschwindigkeit:</strong> 20 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Videos:</strong> 4K/30 fps</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> 340 Shots</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Benutzer Level:</strong> Anfänger / fortgeschrittener Anfänger</p></div></div><p>Sie ist robust, sogar "ultra widerstandsfähig". Und sie ist extrem gut in Sachen Fotografie. Wenn man Outdoorfotograf ist und nach einer robusten Kompaktkamera mit einigen manuellen Einstellungsmöglichkeiten, sowie RAW-Fähigkeiten sucht, sollte man aufhorchen aber auch nicht zu begeistert werden. Die TG-5 beherrscht all die genannten Punkte, die meisten davon sogar sehr gut, trotzdem darf man den Kontext nicht aus den Augen verlieren. Wir sprechen bei der TG-5 von einer Kompaktkamera mit kleinem Sensor, die hauptsächlich Schnappschüsse in gutem Licht liefert. Man sollte keine DSLR Qualität erwarten, sondern eher sehr gute Leistung einer hosentaschengroßen Kamera. Die Kamera kann in RAW fotografieren, was besonders in schlechteren Lichtsituationen ein großer Vorteil ist. Das alles ist ein Zuschnitt auf den Einsatzzweck der Outdoor Fotografie.</p><p>Das Objektiv selbst ist lichtstark; der optische 25 - 100 mm Zoom ist in seiner 4-fachen Vergrößerung stark limitiert, was aber verständlich ist, muss das Objektiv doch hinter dem Schutzglas Platz finden, um wasserdicht zu sein. Damit liefert die Kamera für den Outdoor Zweck trotzdem einen passablen weiten Winkel und darüber hinaus einen anständigen optischen Zoom, den man bei Actionkameras gänzlich vermisst. Mehrere Close-Up Modi für Makro-Aufnahmen inklusive Fokus-Bracketing und Fokus-Stacking, sowie eine Hülle und Fülle an Szenen-Einstellungen und Filtern runden die Fähigkeiten ab.</p><p><br></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LLQGTsKe2yDyyt7H3TPLuA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Dieses Bild zeigt das weitwinklige Ende der Zoombandbreite...</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/zEPTz3QkrPTH3MeomJdfKA-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Und dieses Foto wurde mit dem erweiterten Zoombereich gemacht.</figcaption></figure></figure><p>Einzigartig für eine Kompaktkamera mittlerer Statur dieser Outdoorklasse ("Tough-Kamera") ist die große Auswahl an Zubehör bei der TG-5. Das PT-085 Unterwassergehäuse und der ULF3 Unterwasserblitz machen die TG-5 zu einer echten Unterwasserkamera bis 45 Meter. Dadurch wird die native Wasserdichte bis 15 m ohne zusätzliches Gehäuse bedeutend erweitert. Es gibt auch einen Silikonüberzug gegen Kratzer, ein Gehäuse mit Gürtelschlinge unter Verwendung eines Karabiners, Fisheye- und Teleconverter. Das faszinierendste Zubehör ist aber womöglich der CSCH-123 Sport Holder. Ein Halter für die TG-5, der gleichzeitig ein Spiral-Sicherheitskabel mit der Kamera verbindet. Man kann die Kamera also aus dem Gürtelhalter ziehen und die Kamera bleibt am Spiralkabel befestigt und kann so nicht verloren gehen, indem sie zum Beispiel herunterfällt. Das ist zum Beispiel für Kletterer ideal. Wie viele andere Kameras können das?</p><h2 id="durchdachtes-design-aber-umst-xe4-ndliche-men-xfc-f-xfc-hrung">Durchdachtes Design aber umständliche Menüführung</h2><ul><li><strong>Wasserdicht bis 15 m & fallsicher aus 2,1 m Höhe</strong></li><li><strong>Kälteresistent bis -10°C & quetschsicher bis 100 kg</strong></li><li><strong>Menüführung ist nicht intuitiv</strong></li></ul><p>Die TG-5 steht für ihre robusten Qualitäten. Wasserdicht bis 15 Meter zu sein macht die Kamera perfekt zum Schnorcheln und Tauchgänge in flachem Wasser, während die Stoßfestigkeit bis 100 kg bedeutet, dass man mit ihr sorgenfrei Skifahren gehen  und sie einfach in der Skihosentasche tragen kann, ohne sich um die Kamera zu sorgen, sollte man einmal stürzen. Jeder, der schon einmal den gefürchteten "Frozen Phone"-Effekt mit seinem Handy bei 0°C auf dem Berg erlebt hat, wird die Fähigkeit der TG-5, bis -10°C zu funktionieren sehr begrüßen. Ganz egal ob Skifahrer oder Wanderer. Sturzsicher bis zu einer Höhe aus 2,1 Metern zu sein sollte hingegen jedem Nutzer zu Gute kommen.</p><p>Neben ihrer Schutzhülle ist das grundsätzliche Design und die Anordnung der Knöpfe bei der TG-5 gut. Mit 250 g und Abmessungen von 113 x 55 x 32 mm ist die TG-5 massiver und mit ihren Knöpfen und Einstellrädern auch vermeintlich direkter zu bedienen als die meisten Kompaktkameras. Das GPS Modul sitzt mittig auf der oberen Seite der Kamera neben einem Schalter, der den Log-Modus aktiviert und so die Bewegungen dokumentiert (und den Akku leer saugt). Man kann diese Feldsensordaten über Karten und Grafiken importieren (neben GPS auch Temperatur und Höhe). Dazu benötigt man die Olympus Image Track (OI.Track) App. Diese funktioniert gut aber es wäre schöner, wenn sie in Olympus&apos; App Image Share (OI.Share) integriert  wäre, da dies die Hauptapp ist, um die Bilddateien der TG-5 auf ein Handy zu übertragen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:900px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.22%;"><img id="PrEu4koLP8byZpwpjT3kic" name="" alt="" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PrEu4koLP8byZpwpjT3kic-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="900" height="506" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div></figure><p>Auf der rechten Seite des Objektivs befindet sich ein ergonomischer Griff, auf dessen Oberseite ein Wahlrad zwischen Auslöser und Zoomschalter. Mit diesem Rad kann man durch die verschiedenen Optionen der Onscreen Benutzeroberfläche scrollen, wozu jedoch etwas Einarbeitung gehört. Es verlässt sich dabei sehr stark auf den OK Knopf auf der Rückseite der Kamera. Und während es damit möglicherweise zu einfach strukturiert wirkt, ist es schlicht nicht intuitiv. Außerdem scheint es viele Wege zur gleichen Einstellung zu geben, was noch mehr Verwirrung stiftet, zumindest in den ersten Tagen mit der TG-5.</p><p>Das obere Wahlrad auf der Kamera ist grundsätzlich für die Auswahl verschiedener halbmanueller Einstellungsmöglichkeiten von Blende und Verschlusszeit gedacht,  dient aber auch für den Zugriff auf die "Szenen" Einstellungen. Hier gibt es Möglichkeiten für Menschen, Bewegung, Indoor, Nachtaufnahmen und Landschaft mit verschiedenen Kombinationen wie Portrait und Landschaft, Feuerwerk, HDR, Live Composite und Handheld Starlight. Darüber hinaus gibt es auch einige weitentwickelte Features wie den Face-Detection Autofokus, manuell ausgewählte Autofokuspunkte und vollständig manueller Modus, was für eine Point-and-Shoot Kamera sehr ungewöhnlich ist.</p><h2 id="bildqualit-xe4-t">Bildqualität</h2><ul><li><strong>Fokus Stacking für Makro Aufnahmen</strong></li><li><strong>Nimmt RAW-Dateien auf</strong></li><li><strong>Sehr feine Details</strong></li></ul><p>Der beeindruckendste Aspekt der TG-5 ist die Fähigkeit RAW aufzunehmen. Es wirkt zwar, als bräuchte man dieses Feature nicht, aber die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung mit einer ORF Datei (Olympus Raw Image file) kann sehr hilfreich sein.</p><p>Vor allem wenn es um Low-Light geht. Trotz der guten Leistung durch das f/2,0 Objektiv der TG-5 erzeugt die JPEG Kompression ab ISO 800 starkes Bildrauschen. Wenn man hier nun eine .ORF Datei nimmt und mit einer Bearbeitungssoftware wie Photoshop öffnet, arbeitet man mit einer "vernünftigen" Datei, die deutlich mehr Informationen und Details enthält. Ja, man kann damit einfacher Bildbereiche retuschieren aber auch generell die (Helligkeits-) Parameter verändern, ohne neue Artefakte im Bild zu erhalten.</p><p>Man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass das komprimierte JPEG Vorschaubild auf dem LCD Bildschirm der Kamera nicht viel Ähnlichkeit mit den super feinen JPEG und RAW Fotos hat, die die Kamera bei der Aufnahme tatsächlich speichert. In diesem Aspekt ähnelt die TG-5 also eher einer DSLR als einer Kompaktkamera.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/aKxnndTReXxcnQk5fNDzkC-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die TG-5 brilliert mit dynamischen Fotos bei hellem Tageslicht</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/TFjYXxrcGGJndVQwocFGYG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Low-Light JPEG Bilder zeigen nicht wirklich viele Details</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iaUP4qSjgohjR6QQTiW7aE-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>...die RAW Datei gibt zumindest die Chance in der Nachbearbeitung</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/wFjT6zBaWoQa6wQmX9xWWG-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Makromodus beeindruckt, das Fokus Stacking hilft aber nicht viel</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jGqVbJN2iJsA8azE7JLJpD-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Die Voreinstellung "Lebhaft" übersteuert die Farben etwas</figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fYCgiHA2YpBo5Desk9sihB-1920-80.jpg" alt="" /><figcaption>Der Autofokus arbeitet gut, hier erzeugt er ein gefälliges Bokeh</figcaption></figure></figure><p>Die TG-5 bietet aber mehr als nur die Fähigkeit, RAW Dateien aufzunehmen. Wie jede Kamera und besonders als kleine Kompaktkamera arbeitet die Kamera am Besten draußen bei hellem Tageslicht. Hier verrichtet die TG-5 auch den Großteil ihrer Arbeit, ist sie doch fürs Wandern, Fahrradfahren, Kayakfahren, Skitrips und Tage am Strand konzipiert. Unter solchen Bedingungen sind die Farben im Automatikmodus dynamisch und gut abgestimmt, auch der blaue Himmel wird gut abgebildet. Die diversen HDR Modi sind ebenfalls einen genaueren Blick wert.</p><p>Im Gegensatz zu den meisten "Tough- Kameras" nimmt die TG-5 Videos sogar in 4K auf. Im normalen Fotomodus wird mit dem Record-Knopf nur eine Full HD 1080p Aufnahme ausgelöst. Erst wenn man über das Wahlrad oben auf der Kamera explizit den Videomodus anwählt, besteht die Möglichkeit in 4K mit 30 fps zu filmen (bei Full HD sind Bildraten bis 60 fps möglich). Dieser Einstellungsdschungel ist etwas verwirrend, aber das 4K Video ist zumindest scharf, ausgeglichen und die Farben gefallen.</p><p>Wie die meisten Kompaktkameras bietet die TG-5 Makro Zoom Modi für super Close-Ups. Dabei bietet die TG-5 zwei faszinierende Unterkategorien. Fokus Stacking und Fokus Bracketing. Beim Stacking nimmt die Kamera automatisch 8 Fotos mit leicht unterschiedlichem Fokuspunkt auf und kombiniert diese zu einem Bild mit dem gesamten Schärfebereich aller Bilder, beim Fokus Bracketing hat man die Möglichkeit, selbst bis zu 30 Bilder unter vollständig manueller Fokuskontrolle zu machen. In der Realität waren beide Modi nicht sonderlich beeindruckend. Die Ergebnisse der Tiefenunschärfe waren nicht wirklich herausragend, die Makro Aufnahmen selbst aber superscharf.</p><h2 id="nicht-xfc-berzeugt-schau-dir-diese-an-x2026">Nicht überzeugt? Schau dir diese an…</h2><p><em>Wenn die Tough TG-5 nichts für dich ist, sind hier drei exzellente Alternativen zum Vergleichen:</em></p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/JBXEbmQ8QgvoKLpnrcnpBB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/UXMX3yjAonMhiZ4kgrBnuX-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/DYofAE9FNpbtfi2kYUMfXG-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure>
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                                                            <title><![CDATA[ Fujifilm X100V Test ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Fujifilm X100V ist eine Premium Kompaktkamera, die eine beeindruckende Ahnenreihe vorweist. Sie ist die fünfte Generation einer Familie, die bis zur ursprünglichen X100 aus dem Jahre 2011 zurückreicht, während das Design von den Analogkameras der 1950er Jahre inspiriert ist.</p><p>Die Reihe gilt als wahres Kameragold – aber warum wird sie so hochgelobt? Neben dem Vintage Leica Look ist es eine Kombination aus vier Faktoren: eine reisefreundliche Größe, ein großer APS-C Sensor, ein Hybrid Sucher und das festverbaute 23 mm f/2 Objektiv. Zusammen machen diese vier Faktoren die X100 Serie zu einer tollen Alltagskamera und ideal für unauffällige Street Photography Shootings.</p><p>Was gibt es bei der X100V also Neues? Sie mag relativ identisch zur X100F aussehen,  aber es gibt einige feine Unterschiede. Die größte Änderung besteht im neuen neigbaren Touchscreen (eine Neuheit in dieser Reihe) und dem neu entwickelten Objektiv. Im Inneren gibt es aber ebenfalls große Fortschritte – inklusive eines neuen 26,1 MP APS-C Trans CMOS 4 Sensor, verbessertem Autofokus und Videoperformance bis 4K/30p.</p><p>Ist das genug, um die X100V genauso erfolgreich zu machen wie die Vorgänger? Oder ist es ein Anachronismus in Zeitalter der Smartphones? Wir durften auf dem Launch-Event von Fujifilm in London die Kamera testen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi" name="FujifilmX100V-7.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="fujifilm-x100v-ver-xf6-ffentlichungsdatum-und-preis">Fujifilm X100V Veröffentlichungsdatum und Preis</h2><ul><li><strong>Die Fujifilm X100V kostet 1.499,00 €</strong></li><li><strong>Die silberne Version wird zuerst verfügbar sein, später auch das schwarze Modell</strong></li><li><strong>Es wird ein optionales "Weather Resistance" Kit geben</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V wird in zwei Versionen verfügbar sein, die silberne Version bereits ab Ende Februar, die schwarze Version ab Mitte März.</p><p>Beide werden 1499,00 € Kosten, was auch ungefähr der UVP des Vorgängermodells entspricht, als dieses 2017 auf den Markt kam (wenn man die Inflation mit einbezieht).</p><p>Interessanterweise wird es auch ein sogenanntes "Weather Resitance" Kit geben, welches auch einen Adapterring und einen Filter für die X100V bereithält. Ohne dieses Zubehör ist die Kamera leider nicht witterungsresistent, mit diesem Zubehör bist du aber bestens gegen die Elemente geschützt.</p><p>Dieses Kit wird wohl für etwas mehr als 100 Euro auf den Markt kommen, allerdings soll es möglicherweise Rabatte geben, wenn das Kit direkt mit der Kamera zusammen erworben wird.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jXwMbCP7Y7t84tLeTT9SXm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKAPLfq9ZWJQzq5s7pfD6m-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="verarbeitung-und-handling">Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Der neigbare Touchscreen der X100V sitzt bündig im Gehäuse der Kamera</strong></li><li><strong>Das Gehäuse besteht nun aus Aluminium anstatt aus einer Magnesiumlegierung </strong></li><li><strong>Es gibt kein D-Pad mehr, nur noch einen Joystick und den Touchscreen</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V ist wie ihre Vorgänger eine wunderschöne Kamera. Es gibt nur wenig Konkurrenz, zum Beispiel die (extrem teure) Leica Monochrom M. Stellt man sie nebeneinander, kann man sie fast nicht unterscheiden außer an ihrem unterschiedlichen Preis.</p><p>Das interessanteste, rein physische, Feature ist der neue neigbare Touchscreen. Wir waren etwas skeptisch, ob dieser die klaren, schlanken Linien der Kamera zunichte machen könnte, aber Fujifilm hat das Problem clever gelöst und das Display sauber ins Gehäuse eingefügt, sodass es eingeklappt in keinster Weise heraussteht. Dieser neue Monitor ist definitiv eine große Verbesserung, um aus besonders tiefen oder hohen Winkeln zu fotografieren und könnte ein zentrales Argument sein, weshalb man von einer früheren X100 upgraden sollte.</p><p>Etwas schwieriger ist Fujifilms Entscheidung, bei der X100V das D-Pad zu entfernen. Bei den Vorgängern waren diese Knöpfe hilfreich, um Shortcuts für spezielle Einstellungen wie die Filmoverlays oder den AF Modus zu nutzen. Besonders weil man sie nutzen konnte, während man durch den Sucher geblickt hat. Die X100V unterstützt Fujifilms Touchscreen-Gesten, sodass man z.B. durch Swipen/Wischen das Menü öffnen und bedienen kann. Mit Handschuhen geht das allerdings nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="XKp7up6nXycMfxGng8vRLj" name="FujifilmX100V-11.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XKp7up6nXycMfxGng8vRLj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die X100V hat aber weiterhin den Joystick, der beim Vorgänger eingeführt wurde, wodurch man die Autofokus Punkte einfach auswählen konnte. Die Oberseite wurde ebenfalls nur gering überarbeitet, das Verschlusszeitwahlrad dient auch als ISO Wahlrad. Hier Änderungen vorzunehmen ist nun deutlich einfacher, denn der äußere Ring des Wahlrads springt nicht in seine Ausgangsposition zurück. Man muss den Ring nur einmal entriegeln, kann dann entspannt die ISO ändern und dann den Ring wieder herunterdrücken. Wem das zu fiddelig ist, der kann auch das vordere Wahlrad nutzen, um ISO und Verschlusszeit einzustellen.</p><p>Zusammen mit dem Verschwinden des D-Pad ist auch die fehlende Witterungsversiegelung ein Wermutstropfen. Zumindest gibt es diese nicht von Werk aus. Mit dem "Weather Resistance" Kit kann man das nachholen, denn das Objektiv ist wohl das Problem und kann damit geschützt werden: für einen saftigen Aufpreis von über 100 Euro.</p><p>Es ist ein NoGo, dass Fujifilm diesen Aspekt nicht werkseitig ohne Zubehör hat lösen können/wollen. Man hätte das Zubehörset auch kostenlos beilegen können. Wenigstens wird es wohl zum halben Preis angeboten, wenn man es direkt mit der Kamera erwirbt. Die X100V ist nicht wirklich eine fragile Kamera, mit ihrem Aluminiumgehäuse und ausgewogenem Gewicht fühlt sie sich solide verarbeitet und gut ausbalanciert an.</p><p>Insgesamt ist die X100V keine Neuerfindung der Reihe. Und wenn Du bisher noch keine Kamera dieser Serie in der Hand hattest, behalte im Kopf, dass diese Kompaktkamera nicht wirklich kompakt ist. Sie würde lediglich in sehr große Jackentaschen passen. Aber der neigbare Screen ist wirklich eine tolle Neuerung, die die Kamera nun genauso praktisch macht, wie sie bereits optisch bezaubert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CDNZFKBWqJeKPyxoSPfY9o-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpjKxymJPkvgzyECDtzGgn-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5HT7h3xNBndp9Yc99qmek-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="features-und-autofokus">Features und Autofokus</h2><ul><li><strong>Die X100V kombiniert einen neuen 26,1 MP Sensor mit dem aktuellsten X-Prozessor 4</strong></li><li><strong>Der EVF hat nun beeindruckende 3,69 Mio Pixel Auflösung</strong></li><li><strong>Die Videoauflösung wurde von 1080p auf 4K/30p erhöht</strong></li></ul><p>Neben dem neigbaren Monitor und dem weiterentwickelten 23 mm F/2 Objektiv befinden sich die meisten großen Änderungen innerhalb der Kamera.</p><p>Sie hat die selbe Fotopower unter der Oberfläche wie die Fujifilm X-Pro3, eine ähnliche Kamera, die allerdings Wechselobjektive nutzt und mit einem etwas "versteckten" Display. Heißt, man erhält hier die Kombination aus einem 26,1 MP X-Trans CMOS 4 Sensor in Verbindung mit einem X-Prozessor 4.</p><p>Und was bedeutet das? Wir werden die Ergebnisse in einem eingehenden Review erst noch bestätigen müssen, aber theoretisch müsste dadurch die Bildqualität allgemein, die ISO Performance und der Autofokus besser arbeiten, besonders bei Low Light Situationen. Fujifilm selbst behauptet, die X100V soll bis -5 Belichtungsstufen fokussieren können, was äquivalent zur Leistung der X-Pro3 wäre und absolut ausreichend für jede noch so dunkle Shooting Situation.</p><p>Eine weitere große Hilfe ist der weiterentwickelte elektronische Sucher (EVF). Einer der cleveren Kniffe bei der X100 Reihe ist ein ausgefuchster Hybrid Sucher (auch bei der X-Pro3), der zwischen einem klassischen optischen Sucher (OVF) und dem elektronischen (EVF) mit Hilfe eines Schalters an der Vorderseite ausgewählt werden kann.</p><p>Für die X100V konnte Fujifilm die EVF Auflösung auf 3,69 Mio Pixel und eine Vergrößerung von 0,52x verbessern. Das fühlt sich immer noch kleiner an als bei vielen größeren DSLMs , aber es ist eine willkommene Verbesserung für diejenigen, die ihren Bildauschnitt gerne elektronisch kontrollieren, da man dann direkt die Änderungen der Einstellungen überprüfen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qfy83JE2dRJLsyPu2of9Ce-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/viV5ci7y6MxT9P48nx7Njd-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/upSVkCpVu8YesbtUubTgbe-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Einer der Leistungsvorteile des neuen X-Prozessor 4 ist die verbesserte Serienbildgeschwindigkeit. Die X100V ist keine Sportkamera, aber kann dennoch beeindruckende 11 fps im Serienbildmodus schießen (oder 20 fps mit elektronischem Verschluss). Der Buffer ist etwas begrenzt mit maximal 38 JPEGs oder 17 RAW Fotos. Bei geringeren Auflösungen oder Geschwindigkeiten kann die X100V allerdings mehrerer hundert JPEGS ohne Atempause verarbeiten.</p><p>Obwohl die Kamera hauptsächlich für Fotos gemacht ist, hat Fujifilm die Videoleistung der X100V ebenfalls aufgebohrt. 4k bei 30fps oder bis zu 120 fps in Full HD für Zeitlupen.</p><p>Wenn Du viele Fotos machen willst, kannst Du dich auf den USB-C Port an der Kamera freuen, mit dem du die Kamera extern mit einer Powerbank oder via Steckdosenadapter mit Strom versorgen kannst. Ohne externe Aufbesserung sind mit dem internen Akku 350 Aufnahmen pro Akku möglich, der Vorgänger hielt 270 Auslösungen pro Akku durch.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fY3StwXVNuaFUujvAG286-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C5MSRHM6NTNe5aLfv5dYPi-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="fujifilm-x100v-fr-xfc-hes-fazit">Fujifilm X100V - frühes Fazit</h2><p>Von dem was wir bisher gesehen haben, ist die X100V eine weitere brillante Premium Kompaktkamera und ein würdiger Nachfolger der X100F. Außen hat sich zwar nicht viel geändert, aber innen sehen wir eine extrem moderne Kamera mit Sensor, Autofokus und Videofähigkeiten, wie man sie 2020 erwartet.</p><p>Das beeindruckendste physische Feature ist der neigbare Monitor, der komplett bündig mit dem Kameragehäuse schließt, und damit die schöne Kamera nicht verschandelt. Die verbesserte Bedienung für ISO und Verschlusszeit beim Blick durch den Sucher gefällt uns genauso wie der weiterentwickelte EVF selbst.</p><p>Weniger beeindruckend ist der Fakt, dass die X100V nur witterungsbeständig ist, wenn man den optionalen Adapter und Filter kauft und anbringt, darüber hinaus bedauern wir den Wegfall der D-Tab Knöpfe. Diese mussten vermutlich zum Zwecke des minimalistisch ästhetischen Designs verschwinden. Wir hätten die Knöpfe aber gerne wieder, auch weil die X100 Serie eigentlich für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.</p><p>Lassen wir diese Nebenaspekte aber einmal außen vor, dann ist die X100V eine schöne Erweiterung für die elitäre Gruppe der Premium Kompaktkameras. Wenn du nach einer Reisekamera mit großem APS-C Sensor, tollem Sucher und fest verbautem 23 mm Objektiv suchst, ist diese Kamera die wohl beste auf dem ganzen Markt. Wir bringen ein ausführliches Review-Update, wenn wir die Kamera eingehend testen konnten.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/fujifilm-x100v-test</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Die Fujifilm X100V hat die meisten Schwächen des Vorgängers ausgemerzt. Aber ist sie immer noch die beste Street Photography Kamera auf dem Markt? ]]>
                                                                                                            </description>
                                                                                                                                <guid isPermaLink="false">4vHyfTfRDethP3773WZpZ5</guid>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Compact Cameras]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                                                                                                                                <cf:isSponsored>false</cf:isSponsored>
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                                <media:title type="plain"><![CDATA[Fujifilm X100V]]></media:title>
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                            <![CDATA[
                            <article>
                                <p>Die Fujifilm X100V ist eine Premium Kompaktkamera, die eine beeindruckende Ahnenreihe vorweist. Sie ist die fünfte Generation einer Familie, die bis zur ursprünglichen X100 aus dem Jahre 2011 zurückreicht, während das Design von den Analogkameras der 1950er Jahre inspiriert ist.</p><p>Die Reihe gilt als wahres Kameragold – aber warum wird sie so hochgelobt? Neben dem Vintage Leica Look ist es eine Kombination aus vier Faktoren: eine reisefreundliche Größe, ein großer APS-C Sensor, ein Hybrid Sucher und das festverbaute 23 mm f/2 Objektiv. Zusammen machen diese vier Faktoren die X100 Serie zu einer tollen Alltagskamera und ideal für unauffällige Street Photography Shootings.</p><p>Was gibt es bei der X100V also Neues? Sie mag relativ identisch zur X100F aussehen,  aber es gibt einige feine Unterschiede. Die größte Änderung besteht im neuen neigbaren Touchscreen (eine Neuheit in dieser Reihe) und dem neu entwickelten Objektiv. Im Inneren gibt es aber ebenfalls große Fortschritte – inklusive eines neuen 26,1 MP APS-C Trans CMOS 4 Sensor, verbessertem Autofokus und Videoperformance bis 4K/30p.</p><p>Ist das genug, um die X100V genauso erfolgreich zu machen wie die Vorgänger? Oder ist es ein Anachronismus in Zeitalter der Smartphones? Wir durften auf dem Launch-Event von Fujifilm in London die Kamera testen.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi" name="FujifilmX100V-7.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/SSxMGeCCmzftp6t5V9Gjsi-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><h2 id="fujifilm-x100v-ver-xf6-ffentlichungsdatum-und-preis">Fujifilm X100V Veröffentlichungsdatum und Preis</h2><ul><li><strong>Die Fujifilm X100V kostet 1.499,00 €</strong></li><li><strong>Die silberne Version wird zuerst verfügbar sein, später auch das schwarze Modell</strong></li><li><strong>Es wird ein optionales "Weather Resistance" Kit geben</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V wird in zwei Versionen verfügbar sein, die silberne Version bereits ab Ende Februar, die schwarze Version ab Mitte März.</p><p>Beide werden 1499,00 € Kosten, was auch ungefähr der UVP des Vorgängermodells entspricht, als dieses 2017 auf den Markt kam (wenn man die Inflation mit einbezieht).</p><p>Interessanterweise wird es auch ein sogenanntes "Weather Resitance" Kit geben, welches auch einen Adapterring und einen Filter für die X100V bereithält. Ohne dieses Zubehör ist die Kamera leider nicht witterungsresistent, mit diesem Zubehör bist du aber bestens gegen die Elemente geschützt.</p><p>Dieses Kit wird wohl für etwas mehr als 100 Euro auf den Markt kommen, allerdings soll es möglicherweise Rabatte geben, wenn das Kit direkt mit der Kamera zusammen erworben wird.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jXwMbCP7Y7t84tLeTT9SXm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/BKAPLfq9ZWJQzq5s7pfD6m-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="verarbeitung-und-handling">Verarbeitung und Handling</h2><ul><li><strong>Der neigbare Touchscreen der X100V sitzt bündig im Gehäuse der Kamera</strong></li><li><strong>Das Gehäuse besteht nun aus Aluminium anstatt aus einer Magnesiumlegierung </strong></li><li><strong>Es gibt kein D-Pad mehr, nur noch einen Joystick und den Touchscreen</strong></li></ul><p>Die Fujifilm X100V ist wie ihre Vorgänger eine wunderschöne Kamera. Es gibt nur wenig Konkurrenz, zum Beispiel die (extrem teure) Leica Monochrom M. Stellt man sie nebeneinander, kann man sie fast nicht unterscheiden außer an ihrem unterschiedlichen Preis.</p><p>Das interessanteste, rein physische, Feature ist der neue neigbare Touchscreen. Wir waren etwas skeptisch, ob dieser die klaren, schlanken Linien der Kamera zunichte machen könnte, aber Fujifilm hat das Problem clever gelöst und das Display sauber ins Gehäuse eingefügt, sodass es eingeklappt in keinster Weise heraussteht. Dieser neue Monitor ist definitiv eine große Verbesserung, um aus besonders tiefen oder hohen Winkeln zu fotografieren und könnte ein zentrales Argument sein, weshalb man von einer früheren X100 upgraden sollte.</p><p>Etwas schwieriger ist Fujifilms Entscheidung, bei der X100V das D-Pad zu entfernen. Bei den Vorgängern waren diese Knöpfe hilfreich, um Shortcuts für spezielle Einstellungen wie die Filmoverlays oder den AF Modus zu nutzen. Besonders weil man sie nutzen konnte, während man durch den Sucher geblickt hat. Die X100V unterstützt Fujifilms Touchscreen-Gesten, sodass man z.B. durch Swipen/Wischen das Menü öffnen und bedienen kann. Mit Handschuhen geht das allerdings nicht.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' style="max-width:2500px;"><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.24%;"><img id="XKp7up6nXycMfxGng8vRLj" name="FujifilmX100V-11.jpg" alt="Fujifilm X100V" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/XKp7up6nXycMfxGng8vRLj-1920-80.jpg" mos="" align="middle" fullscreen="" width="2500" height="1406" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="credit" itemprop="copyrightHolder">(Image credit: Future)</span></figcaption></figure><p>Die X100V hat aber weiterhin den Joystick, der beim Vorgänger eingeführt wurde, wodurch man die Autofokus Punkte einfach auswählen konnte. Die Oberseite wurde ebenfalls nur gering überarbeitet, das Verschlusszeitwahlrad dient auch als ISO Wahlrad. Hier Änderungen vorzunehmen ist nun deutlich einfacher, denn der äußere Ring des Wahlrads springt nicht in seine Ausgangsposition zurück. Man muss den Ring nur einmal entriegeln, kann dann entspannt die ISO ändern und dann den Ring wieder herunterdrücken. Wem das zu fiddelig ist, der kann auch das vordere Wahlrad nutzen, um ISO und Verschlusszeit einzustellen.</p><p>Zusammen mit dem Verschwinden des D-Pad ist auch die fehlende Witterungsversiegelung ein Wermutstropfen. Zumindest gibt es diese nicht von Werk aus. Mit dem "Weather Resistance" Kit kann man das nachholen, denn das Objektiv ist wohl das Problem und kann damit geschützt werden: für einen saftigen Aufpreis von über 100 Euro.</p><p>Es ist ein NoGo, dass Fujifilm diesen Aspekt nicht werkseitig ohne Zubehör hat lösen können/wollen. Man hätte das Zubehörset auch kostenlos beilegen können. Wenigstens wird es wohl zum halben Preis angeboten, wenn man es direkt mit der Kamera erwirbt. Die X100V ist nicht wirklich eine fragile Kamera, mit ihrem Aluminiumgehäuse und ausgewogenem Gewicht fühlt sie sich solide verarbeitet und gut ausbalanciert an.</p><p>Insgesamt ist die X100V keine Neuerfindung der Reihe. Und wenn Du bisher noch keine Kamera dieser Serie in der Hand hattest, behalte im Kopf, dass diese Kompaktkamera nicht wirklich kompakt ist. Sie würde lediglich in sehr große Jackentaschen passen. Aber der neigbare Screen ist wirklich eine tolle Neuerung, die die Kamera nun genauso praktisch macht, wie sie bereits optisch bezaubert.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/CDNZFKBWqJeKPyxoSPfY9o-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/hpjKxymJPkvgzyECDtzGgn-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/o5HT7h3xNBndp9Yc99qmek-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="features-und-autofokus">Features und Autofokus</h2><ul><li><strong>Die X100V kombiniert einen neuen 26,1 MP Sensor mit dem aktuellsten X-Prozessor 4</strong></li><li><strong>Der EVF hat nun beeindruckende 3,69 Mio Pixel Auflösung</strong></li><li><strong>Die Videoauflösung wurde von 1080p auf 4K/30p erhöht</strong></li></ul><p>Neben dem neigbaren Monitor und dem weiterentwickelten 23 mm F/2 Objektiv befinden sich die meisten großen Änderungen innerhalb der Kamera.</p><p>Sie hat die selbe Fotopower unter der Oberfläche wie die Fujifilm X-Pro3, eine ähnliche Kamera, die allerdings Wechselobjektive nutzt und mit einem etwas "versteckten" Display. Heißt, man erhält hier die Kombination aus einem 26,1 MP X-Trans CMOS 4 Sensor in Verbindung mit einem X-Prozessor 4.</p><p>Und was bedeutet das? Wir werden die Ergebnisse in einem eingehenden Review erst noch bestätigen müssen, aber theoretisch müsste dadurch die Bildqualität allgemein, die ISO Performance und der Autofokus besser arbeiten, besonders bei Low Light Situationen. Fujifilm selbst behauptet, die X100V soll bis -5 Belichtungsstufen fokussieren können, was äquivalent zur Leistung der X-Pro3 wäre und absolut ausreichend für jede noch so dunkle Shooting Situation.</p><p>Eine weitere große Hilfe ist der weiterentwickelte elektronische Sucher (EVF). Einer der cleveren Kniffe bei der X100 Reihe ist ein ausgefuchster Hybrid Sucher (auch bei der X-Pro3), der zwischen einem klassischen optischen Sucher (OVF) und dem elektronischen (EVF) mit Hilfe eines Schalters an der Vorderseite ausgewählt werden kann.</p><p>Für die X100V konnte Fujifilm die EVF Auflösung auf 3,69 Mio Pixel und eine Vergrößerung von 0,52x verbessern. Das fühlt sich immer noch kleiner an als bei vielen größeren DSLMs , aber es ist eine willkommene Verbesserung für diejenigen, die ihren Bildauschnitt gerne elektronisch kontrollieren, da man dann direkt die Änderungen der Einstellungen überprüfen kann.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/qfy83JE2dRJLsyPu2of9Ce-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/viV5ci7y6MxT9P48nx7Njd-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/upSVkCpVu8YesbtUubTgbe-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption>Aufgenommen mit der Fujifilm X100V<small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><p>Einer der Leistungsvorteile des neuen X-Prozessor 4 ist die verbesserte Serienbildgeschwindigkeit. Die X100V ist keine Sportkamera, aber kann dennoch beeindruckende 11 fps im Serienbildmodus schießen (oder 20 fps mit elektronischem Verschluss). Der Buffer ist etwas begrenzt mit maximal 38 JPEGs oder 17 RAW Fotos. Bei geringeren Auflösungen oder Geschwindigkeiten kann die X100V allerdings mehrerer hundert JPEGS ohne Atempause verarbeiten.</p><p>Obwohl die Kamera hauptsächlich für Fotos gemacht ist, hat Fujifilm die Videoleistung der X100V ebenfalls aufgebohrt. 4k bei 30fps oder bis zu 120 fps in Full HD für Zeitlupen.</p><p>Wenn Du viele Fotos machen willst, kannst Du dich auf den USB-C Port an der Kamera freuen, mit dem du die Kamera extern mit einer Powerbank oder via Steckdosenadapter mit Strom versorgen kannst. Ohne externe Aufbesserung sind mit dem internen Akku 350 Aufnahmen pro Akku möglich, der Vorgänger hielt 270 Auslösungen pro Akku durch.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/fY3StwXVNuaFUujvAG286-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/C5MSRHM6NTNe5aLfv5dYPi-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/8GHuokTUHCnK3mn7m8JUsm-1920-80.jpg" alt="Fujifilm X100V" /><figcaption><small role="credit">Future</small></figcaption></figure></figure><h2 id="fujifilm-x100v-fr-xfc-hes-fazit">Fujifilm X100V - frühes Fazit</h2><p>Von dem was wir bisher gesehen haben, ist die X100V eine weitere brillante Premium Kompaktkamera und ein würdiger Nachfolger der X100F. Außen hat sich zwar nicht viel geändert, aber innen sehen wir eine extrem moderne Kamera mit Sensor, Autofokus und Videofähigkeiten, wie man sie 2020 erwartet.</p><p>Das beeindruckendste physische Feature ist der neigbare Monitor, der komplett bündig mit dem Kameragehäuse schließt, und damit die schöne Kamera nicht verschandelt. Die verbesserte Bedienung für ISO und Verschlusszeit beim Blick durch den Sucher gefällt uns genauso wie der weiterentwickelte EVF selbst.</p><p>Weniger beeindruckend ist der Fakt, dass die X100V nur witterungsbeständig ist, wenn man den optionalen Adapter und Filter kauft und anbringt, darüber hinaus bedauern wir den Wegfall der D-Tab Knöpfe. Diese mussten vermutlich zum Zwecke des minimalistisch ästhetischen Designs verschwinden. Wir hätten die Knöpfe aber gerne wieder, auch weil die X100 Serie eigentlich für ihre Benutzerfreundlichkeit bekannt ist.</p><p>Lassen wir diese Nebenaspekte aber einmal außen vor, dann ist die X100V eine schöne Erweiterung für die elitäre Gruppe der Premium Kompaktkameras. Wenn du nach einer Reisekamera mit großem APS-C Sensor, tollem Sucher und fest verbautem 23 mm Objektiv suchst, ist diese Kamera die wohl beste auf dem ganzen Markt. Wir bringen ein ausführliches Review-Update, wenn wir die Kamera eingehend testen konnten.</p>
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                                                            <title><![CDATA[ Sony Cyber-Shot RX10 III review ]]></title>
                                                                                                <dc:content><![CDATA[ <p>Die Sony RX 10 III wurde 2019 im März vorgestellt, weniger als ein Jahr nach der RX II, die RX10 III soll laut Sony den "Vorgänger" jedoch nicht ersetzen. Der größte Unterschied liegt im Mega-Zoom Objektiv mit einer Brennweite von von bis zu 600 mm was einem 25fachen optischer Vergrößerung entspricht und 100fachen digitalen Zoom ermöglicht. Gleichzeitig ist die Blende mit f2,4 - 4,0 bemerkenswert für eine Kamera dieser Klasse. Diese Steigerung der Leistung geht leider auch mit einer Steigerung von Größe und Gewicht einher.</p><p>[Update: Die RX10 III wurde inzwischen von der RX10 IV ersetzt, welche nochmals eine Reihe an Verbesserungen erhalten hat. Besonders hervorzuheben ist die 24 fps Serienbild-Aufnahme und ein verbesserter Autofokus, die restlichen Kern-Features bleiben gleich.]</p><p>Wie die RX10 II zielt die RX10 III auf ernsthaft engagierte Foto-Enthusiasten, die eine Bridgekamera mit ultimativer Bildqualität und extremen Zoommöglichkeiten suchen.</p><h2 id="features">Features</h2><ul><li><strong>1,0-Zoll CMOS Sensor, 20,1MP</strong></li><li><strong>24-600 mm f/2,4 - 4 Zoom Objektiv</strong></li><li><strong>4K Video Auflösung</strong></li></ul><p>Die RX10 III hat den gleichen 20,1 Megapixel Exmor CMOS Sensor wie die RX II. Damit verbunden sind auch die gleichen exzellenten 4K Video Möglichkeiten. Tatsächlich sind die meisten Features und Funktionen identisch, der hauptsächliche Unterschied ist das große und beeindruckende 24-600 mm Zeiss Objektiv. Lediglich die <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/canon-g3-x-1297064/review">Canon Powershot G3 X</a> <em>(englischsprachig)</em> hat die selbe Brennweitenspanne. Wenn wir andere Bridgekameras mit 1 Zoll Sensor zum Vergleich heranziehen, tuen sich Welten auf zu bisherigen Spitzenreitern wie der inzwischen deutlich älteren <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/panasonic-lumix-fz1000-1252777/review">Panasonic Lumix FZ1000</a> <em>(englischsprachig)</em>, die nur 400 mm Brennweite erreicht.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony RX10 III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP 1-Zoll Exmor RS CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens:</strong> 24 - 600 mm f/2,4 - 4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll Bildschirm, neigbar, 1.288.800 Pixel </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Viewfinder:</strong> EVF mit 2,36-Mio-Pixel Auflösung</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbild-Geschwindigkeit:</strong> 14 fps </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 25-Punkt Kontrast-Punkt AF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und NFC</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> bis zu 420 Fotos </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 1.095 g</p></div></div><p>Die Blende mit f/2,4/4 macht das objektiv sehr lichtstark, besonders im Vergleich zur Konkurrenz. Die Fokusgrenzen von 3 cm bei 24 mm und 72 cm bei 600 mm bieten eine erstaunlich kurze Fokusgrenze.</p><p>Wie bei Sonys anderen Kompakt- und Bridgekameras kommt auch die RX III mit einer großen Menge an Shooting-Möglichkeiten und Foto-Modi. Mit 3:2, 4:3, 16:9 und 1:1 Formaten für JPEG aber auch RAW Fotos. Die maximale Auflösung von 5472 x 3648 Pixel hat ein natives 3:2 Format. Die ISO Empfindlichkeit geht von ISO100 bis 12.800 und ist erweiterbar auf ISO64 - 25.600.</p><p>Einfacher Autofokus (AFS), durchgängiger (AFC), direkter manueller Fokus (DMF) und vollständiger manueller Fokus (MF) sind verfügbar. Mit Sonys sehr effektiver Fokuslupe und Fokus-Peaking Optionen stehen hilfreiche Unterstützungen zur Seite.</p><p>Der EVF und das neigbare LCD-Display sind beide von hoher Qualität, auch wenn das Display kein Touchscreen ist. Aufgrund der Größe und Gewicht der Kamera vermisst man den Touchscreen auch nicht unbedingt, es sei denn, die RX10 III steht auf einem Stativ.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jZweZCJExBeSmXKMpefhGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LQsfPfwvBZmy78d64VrWLB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iTypRoj7gqWsxo2sVWgUNB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Wir können nicht anders und müssen die Größe und das Gewicht der Sony RX10 III ansprechen. Die Kamera liegt gut in der Hand, trotzdem werden vermutlich einige Nutzer vor der Größe und auch dem Preis zurückschrecken (vor allem solche, die die Kamera eher im Alltag nutzen wollen). Hier stünde mit ähnlicher Brennweitenspanne die Canon Powershot G3 X oder womöglich die Panasonic Lumix FZ330/ FZ300 bereit, diese hat jedoch einen kleineren Sensor. Ihre 4K Videoperformance hat uns letztes Jahr dennoch beeindruckt. Die Canon hat ein weniger lichtstarkes Objektiv und keinen EVF, die Lumix FZ330/FZ300 profitiert zwar sogar von einer durchgängigen 2,8er Blende, besitzt aber wie erwähnt einen deutlich kleineren Sensor.</p><p>Wenn man die maximale Bildqualität einer Bridgekamera sucht, kommt man um die führende Performance des Zeiss Vario-Sonnar T* Objektivs der Sony RX III nicht herum. Ambitionierte Fotografen, die eine Bridgekamera mit hoher Brennweite und Top-Performance suchen, werden diese Kamera sehr attraktiv finden. Ob sie bereit sind den Preis von aktuell 1000 Euro zu zahlen ist eine andere Frage (im Vergleich zur UVP von 1.599,00€ ist sie bereits sehr im Preis gefallen!). Verglichen mit den genannten Konkurrenten ist sie weiterhin deutlich teurer, spielt aber wie erwähnt bei einigen Features in einer eigenen Liga und sollte daher viele Fotografen mit Ambitionen ansprechen.</p><h2 id="aufbau-und-handling">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Vor Staub und Feuchtigkeit geschützt</strong></li><li><strong>Angenehmer Handgriff</strong></li><li><strong>Wiegt 1095 g</strong></li></ul><p>Das erste was man beim Halten der Kamera bemerkt, ist ihre Größe und ihr Gewicht. Sie ist deutlich größer und schwerer als andere Bridgekameras. Mit Akku und SD Karte kommt die Sony RX10 III auf 1050 g und damit auf über ein Kilo. Somit hat sie eher DSLR-Maße, sowohl in Bezug auf das Gewicht aber auch mit ihren Abmessungen von 132,5 x 94,0 x 127,4 mm. Sie fühlt sich deutlich größer und schwerer an als die Canon 3GX. Einen großen Anteil daran hat sicher das große 24-600 mm Objektiv mit einem Durchmesser von 72 mm.</p><p>Trotz der Plastik-Haptik fühlt sich die Kamera solide verarbeitet an und ihr deutlich vorstehender Handgriff und abgerundeter Gehäuse-Style bietet einen sicheren und angenehmen Sitz in der Hand. Für kleine Hände mag der Kameragriff etwas zu groß erscheinen, passt jedoch sehr gut zu den Proportionen der restlichen Kamera. Die Ergonomik und die Platzierung der Knöpfe und Drehräder wirkt für durchschnittliche Hände jedoch sehr passend und gut durchdacht.</p><p>Der An/Aus-Schalter ist ein liegender Kippschalter und ist in den Auslöse-Knopf auf der Oberseite des Handgriffs angebracht. Er ist einfach zu erreichen und lässt sich gut bedienen. Ein Kippwippenschalter vorne am Auslöser ermöglicht ein problemloses Zoomen. Der Auslöser ist auch mit einem Anschluss für Fernauslöser versehen, sodass man hier einen Fernauslöser anschließen kann. Die Kamera fährt schnell hoch, jedoch vergeht ein kurzer Moment bis das Objektiv in einer Startposition von 24 mm ist.</p><div><blockquote><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden.</p></blockquote></div><p>Das Modus-Wahlrad (links) und das Belichtungskorrktur-Drehrad haben eine raue Oberfläche und das richtige Maß an Widerstand, um jede Justierung perfekt vornehmen zu können. Zwei personalisierbare Funktionsknöpfe, ein LCD Licht und ein Knopf für den klappbaren Blitz sind auf der rechten Seite ebenfalls zu finden. Dahinter befindet sich ein kleines LCD Display, welches die Haupt-Einstellungen anzeigt. Der kleine aber solide verarbeitete Klapp-Blitz und Blitzschuh komplettieren die obere Seite des Gehäuses.</p><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden. Es sind ebenso zwei Ringe für Zoom und Fokus im Objektiv verbaut. Der Zoomring funktioniert dabei etwas genauer als die Zoomkippe am Auslöser. Der Fokusring reagiert sofort und ist einfach zu handhaben, es gibt auch einen Fokus-Halte Knopf auf der linken Seite des Objektivs. Auf der linken Seite der Kamera befindet sich auch ein Schalter für die diversen Fokus-Modi, dieser ist jedoch etwas fiddelig in der Bedienung. Der schnelle Zugriff auf diese Einstellung ist jedoch ein Pluspunkt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xMfS9czWaNFjPjkJGZK9GB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mhDteBtJ88UPVvnjQ2akMB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m5t8iRmiSiKuerSiRb3UGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/REnoBy9t42B2N6o6ctoKGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PHTYLAgDAr3Vd7Tee8KiGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GnQFFfyFR5KjmoZZrQjJFB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Einen Großteil der Rückseite der RX10 III verschlingt das 3 Zoll LCD-Display mit seinen 1.228.800 Pixel. Der elektronische XGA OLED Sucher ist exzellent und bietet eine Auflösung von 2.359.296 Pixeln. Er funktioniert einwandfrei, ist hell und klar. Der EVF besitzt eine Vergrößerung von 0,7 x, einen Augensensor für ein Automatisches Umschalten vom Display zum Sucher und einen vernünftigen Sehstärkenausgleich. Eine Gegenlichtblende ist ebenso wie eine Objektivkappe enthalten.</p><p>Menü- und Filmknöpfe befinden sich auf beiden Seiten des EVFs. Das hintere Kontrolldrehrad arbeitet problemlos und ist einfach zu erreichen. Das ermöglicht die Auswahl und Änderung diverser Einstellungen. Das Kontrollrad und der Center-Knopf ermöglichen auch die Verschiebung und Größe des Fokusbereiches bei der Nutzung des flexiblen Fokuspunkts AF. Knöpfe für AE Lock, Quick Function, Wiedergabe und Löschen vervollständigen die Knöpfe. Der Löschknopf lässt sich auch als dritter personalisierter Knopf nutzen.</p><h2 id="performance-und-bildqualit-xe4-t">Performance und Bildqualität</h2><ul><li><strong>Objektiv ist gut und scharf</strong></li><li><strong>Autofokus schwächelt bei schlechten Lichtsituationen</strong></li><li><strong>Exzellente Ergebnisse mit dem 20,1 MP 1 Zoll Sensor</strong></li></ul><p>Mit Blick auf die RX10 II erwartet man vom neuen 24 - 600 mm Objektiv eine Leistungssteigerung und wird nicht enttäuscht. Das Objektiv der Sony RX10 III arbeitet über seine gesamte Zoomreichweite außerordentlich gut. Details sind möglicherweise ein kleines bisschen weniger scharf als bei der RX10 II, das ist bei der deutlich höheren Brennweitenspanne jedoch kein Wunder.</p><p>Bei den meisten Brennweiten ist das Objektiv trotz offener Blende ausgesprochen scharf. Am oberen Ende der Brennweite ließ sich in unserem Testmodell auf der linken Seite ganz außen ein etwas weicher gezeichnetes Bild feststellen, die rechte Seite war jedoch gestochen scharf. Womöglich gab es ein Sensor/Objektivproblem im Review-Modell. Denn generell ist selbst bei Telefoto-Brennweiten bis zu den maximalen 600 mm das Bild über die gesamte Breite eindrucksvoll detailreich. </p><p>Die Schärfe nimmt minimal zu wenn man kleinere Blenden wählt, jedoch nur wenig und das ist auch bei den Objektiven von DSLRs und DSLMs ein paar Stufen über der offensten Blende so. Lichtbeugung lässt sich ab Blende 11 feststellen, mit etwas Nachschärfen ist das aber kein Problem und die Details bleiben weiterhin gut wahrnehmbar. Gehst du über Blende 11 hinaus, sinkt die Qualität, bei Blende 16 fällt die Qualität dann - wie erwartet - deutlich ab.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="7h5R5YP3RU7if7vqqa4vxg" name="" alt="Sony RX10 III Review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/115ceb7c154703f011b7a71f4e567d72-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Details mit der RX10 III bei RAW Aufnahmen und einer offenen Blende von f/4 und ausgereizter Brennweite sind sehr beeindruckend. Auch die JPEG Bilder liefern ein befriedigendes Ergebnis.Dieses Bild wurde in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0164.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GVXPBAAHHFWWZm67oK9REh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/f34020bd80c5df4e0b0e06be33389e58-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben sind sehr kraftvoll und benötigen manchmal etwas Entsättigung. Das Licht war bei diesem Foto sehr hart, die RAW Datei ließ sich in Lightroom und Photoshop jedoch problemlos den Wünschen entsprechend korrigieren und anpassen. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0255.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Unscharfe Bereiche stellen sich angenehm dar, f/2,4 ist jedoch nur bis 35 mm verfügbar, ab 100 mm ist dann f/4 die offenste Blende. Das bedeutet zwar etwas weniger Freistellungsoptionen bei höheren Brennweiten, hier bietet f/4 aber dennoch eine beeindruckende offene Blende, verglichen mit den meisten Bridgekameras der Konkurrenz. Verzerrung und chromatische Aberration bleiben durchgängig im Rahmen, auch bei schwierigeren Lichtsituationen.</p><p>Das Objektiv liefert sowohl bei nahen als auch fernen Objekten beeindruckende Detailtreue und seine beeindruckende Nahgrenze von 3 cm (bei 24 mm) und 72 cm (bei 600 mm) machen das Objektiv noch vielfältiger. Die meisten Nutzer werden vermutlich in RAW fotografieren, aber die Qualität der JPEGs der RX10 III sind ebenfalls beeindruckend. Die Farben sind kraftvoll, angenehm und lassen sich gut anpassen, die Auflösung und der Dynamikumfang sind für eine Bridgekamera sehr gut.</p><p>Sogar bei höheren ISO Zahlen ist das Bildresultat selbst bei JPEG beeindruckend. Mit ein bisschen Rauschunterdrückung in der Bildbearbeitung erhält man so bis ISO1600 noch sehr saubere und detaillierte Bilder. Die RAW-Bilder haben hier sogar noch etwas mehr Detail, die JPEGs sind jedoch nur geringfügig schlechter. Über ISO1600 bleibt die Bildqualität gut, das Rauschen bleibt in der Nachbearbeitung gut kontrollierbar. Bis ISO6400 lassen sich Fotoabzüge so problemlos bis A3 erstellen. Noch höhere ISO Werte erzeugen zwar akzeptable Bilder, die man jedoch nicht mehr großformatig drucken lassen sollte.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="zk6VZCBNcrZmWgSktcrjRh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35e0b373783d89ea5002f45b9e1db3aa-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben und der Bildstil wirken angenehm, JPEGs sehen ebenfalls gut aus aber RAW bietet eben mehr Spielraum in der NachbearbeitungBearbeitet in Lightroom. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0274.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="oRNbdETYR2rDjzADqApnWh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ad38d221f47f1b48aa76678fd6e1e0cf-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Das 24-600 mm Objektiv der RX10 III in seinem weitesten Winkel.RAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0350.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="bsPPy8oSQKu8murKUTYMkh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7d291f57353ca08de6f30ea9daadb23a-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die gleiche Szene: reingezoomt mit 600 mmRAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0351.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Die Messmethoden sind akkurat und der Dynamikumfang beeindruckt - bei RAW und JPEG, selbst ohne HDR zu nutzen. Der automatische Weißabgleich (AWB) ist sehr genau in sonnigen Situationen, rutscht bei schattigen Situationen aber etwas ins Blaue mit einem Drift ins Magenta. Hier hilft der Wolken-Weißabgleich, der nur leicht ins Warme hineinzieht.</p><p>Der Autofokus ist bei der RX10 III ein Wechselbad der Gefühle. Bei geringerer Brennweite und damit breiten Bildausschnitten ist der Autofokus auf Zack, sowohl für Fotos als auch für Video. Bei höheren Brennweiten ist der AF sehr langsam, was aber auch nicht verwundert. Bei einer fest verbauten Linse dieser Brennweiten-Weite hat die Kamera bei 600 mm eine enorme Länge durchzumessen. Hier könnte man seitens der Software möglicherweise bestimmte Mindestdistanzen festsetzen. Aber man darf nicht vergessen, wir sprechen immer noch über eine Bridgekamera für aktuell um die 1000 Euro und nicht über eine Wildlife- oder Sport-Fotoausrüstung im fünfstelligen Bereich.</p><p>Dieses AF-Problem verstärkt sich natürlich bei der Verfolgung von sich schnell bewegenden Objekten. Hier hilft es zumindest etwas, wenn man den Center Lock aktiviert und die Serienbildgeschwindigkeit verringert. Die RX10 III hat dabei übrigens keinen Blackout (schwarzes Bild während die Kamera das Foto aufnimmt) bei den Auslösungen, was ein Verfolgen des Objektes sehr vereinfacht.</p><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0621.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="o9ddiKsAxi69EAh4ArCv4i" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/34688c898d79bf89ccbf3ad416ee32b2-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Bei höheren Brennweiten erhält man trotz der dann maximal offenen Blende von f/4 eine schöne Freistellung der Motive.RAW Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0641.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="HmhD3oxXfT6esFG3St6MAi" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/37a7534e5b0e036f7b0308db7969834f-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Kreativ-Modi sind ein nettes Zusatzfeature. Hier wurde direkt in schwarz/weiß aufgenommen mit einer Unterbelichtung von einer Stufe und einer Kontrasterhöhung von +2, um dieses ruhige, fast schon gezeichnet wirkende Bild zu erhalten. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0700.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Sonys SteadyShot Bildstabilisierung ist sehr effektiv und zusammen mit der ISO Automatik und einer eingestellten Mindest-Verschlusszeit kann man sicherstellen, dass man keine verwackelten Bilder erhält. Die RX10 III ist eine große Kamera mit einer vor allem im Telebereich langen Linse davor. Bei höheren Brennweiten geht man mit einer Verschlusszeit von mindesten 1/125 sek auf Nummer sicher, bei geringerer Brennweite reicht dank der Bildstabilisierung meist 1/25 sek Verschlusszeit.</p><p>Obwohl die RX10 III eher auf den ambitionierteren Fotografen ausgelegt ist, besitzt die Kamera trotzdem eine große Menge an Szenen-Modi, kreativen Styles und Bildeffekten, die Spaß machen und dem einen oder anderen Nutzer sicher gefallen sollten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass Sony viele Features aus seinen High-End Systemkameras eingebaut hat - wie zum Beispiel die Selbstauslöser-Funktion mit Mehrfachbelichtungsoptionen.</p><p>Auch Video-Fans werden nicht enttäuscht mit einer ganzen Reihe von Filmfunktionen in 4K und HD und der Möglichkeit 8 MP Standbilder aus den 4K Videos zu extrahieren. Dank des HFR-Modus (High Frame Rate) kann man Zeitlupen-Video erstellen. Wie im Foto Modus hat die RX10 III auch bei Videos kein Problem mit gemischten und harten Lichtsituationen.</p><h2 id="fazit">Fazit</h2><p>Die Sony RX10 III ist eine durchgängig fähige Kamera in den meisten Situationen. Der helle und detailliert auflösende Sucher als auch das herausstechend gute 24 - 600 mm f/2.4 - 4 Zoom-Objektiv, kombiniert mit eine Fülle an weiteren Features und Funktionen für Fotos und Videos machen diese Kamera zu einer hervorragenden Wahl für Foto- und Video-Enthusiasten. Sie liefert für eine Bridgekamera konkurrenzlos gute Foto- und Videoqualität.</p><p>Der Autofokus schwächelt zwar etwas und der ein oder andere mag die Größe und das hohe Gewicht bemängeln, nichtsdestotrotz ist die RX10 III schwer zu schlagen solange man nicht nur Action-Fotografie betreiben möchte. Als All-in-one Kamera oder Reisekamera ist sie schwer zu schlagen. Dieses Kraftpaket hat aber natürlich seinen Preis.</p> ]]></dc:content>
                                                                                                                                            <link>https://global.techradar.com/de-de/reviews/sony-cyber-shot-rx10-iii-bewertung</link>
                                                                            <description>
                            <![CDATA[ Die RX10 III bietet eine unangefochtene Bildqualität, perfekte 4K und HD Videos und eine unglaubliche Zoom-Bandbreite in einem. ]]>
                                                                                                            </description>
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                                                                                                                                            <category><![CDATA[Compact Cameras]]></category>
                                                    <category><![CDATA[Cameras]]></category>
                                                                                                                    <dc:creator><![CDATA[ Markus Werner ]]></dc:creator>                                                                                    <dc:source><![CDATA[ https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/n5b65RMaQ83SJhHK8Ckzgf-320-70.jpg ]]></dc:source>
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                            <![CDATA[
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                                <p>Die Sony RX 10 III wurde 2019 im März vorgestellt, weniger als ein Jahr nach der RX II, die RX10 III soll laut Sony den "Vorgänger" jedoch nicht ersetzen. Der größte Unterschied liegt im Mega-Zoom Objektiv mit einer Brennweite von von bis zu 600 mm was einem 25fachen optischer Vergrößerung entspricht und 100fachen digitalen Zoom ermöglicht. Gleichzeitig ist die Blende mit f2,4 - 4,0 bemerkenswert für eine Kamera dieser Klasse. Diese Steigerung der Leistung geht leider auch mit einer Steigerung von Größe und Gewicht einher.</p><p>[Update: Die RX10 III wurde inzwischen von der RX10 IV ersetzt, welche nochmals eine Reihe an Verbesserungen erhalten hat. Besonders hervorzuheben ist die 24 fps Serienbild-Aufnahme und ein verbesserter Autofokus, die restlichen Kern-Features bleiben gleich.]</p><p>Wie die RX10 II zielt die RX10 III auf ernsthaft engagierte Foto-Enthusiasten, die eine Bridgekamera mit ultimativer Bildqualität und extremen Zoommöglichkeiten suchen.</p><h2 id="features">Features</h2><ul><li><strong>1,0-Zoll CMOS Sensor, 20,1MP</strong></li><li><strong>24-600 mm f/2,4 - 4 Zoom Objektiv</strong></li><li><strong>4K Video Auflösung</strong></li></ul><p>Die RX10 III hat den gleichen 20,1 Megapixel Exmor CMOS Sensor wie die RX II. Damit verbunden sind auch die gleichen exzellenten 4K Video Möglichkeiten. Tatsächlich sind die meisten Features und Funktionen identisch, der hauptsächliche Unterschied ist das große und beeindruckende 24-600 mm Zeiss Objektiv. Lediglich die <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/canon-g3-x-1297064/review">Canon Powershot G3 X</a> <em>(englischsprachig)</em> hat die selbe Brennweitenspanne. Wenn wir andere Bridgekameras mit 1 Zoll Sensor zum Vergleich heranziehen, tuen sich Welten auf zu bisherigen Spitzenreitern wie der inzwischen deutlich älteren <a href="http://www.techradar.com/reviews/cameras-and-camcorders/cameras/compact-cameras/panasonic-lumix-fz1000-1252777/review">Panasonic Lumix FZ1000</a> <em>(englischsprachig)</em>, die nur 400 mm Brennweite erreicht.</p><div  class="fancy-box"><div class="fancy_box-title">Sony RX10 III Spezifikationen</div><div class="fancy_box_body"><p class="fancy-box__body-text"><strong>Sensor:</strong> 20,1MP 1-Zoll Exmor RS CMOS Sensor</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Lens:</strong> 24 - 600 mm f/2,4 - 4 </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Screen:</strong> 3,0-Zoll Bildschirm, neigbar, 1.288.800 Pixel </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Viewfinder:</strong> EVF mit 2,36-Mio-Pixel Auflösung</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Serienbild-Geschwindigkeit:</strong> 14 fps </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Autofokus:</strong> 25-Punkt Kontrast-Punkt AF </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Video:</strong> 4K</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Verbindungen:</strong> Wi-Fi und NFC</p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Akkulaufzeit:</strong> bis zu 420 Fotos </p><p class="fancy-box__body-text"><strong>Gewicht:</strong> 1.095 g</p></div></div><p>Die Blende mit f/2,4/4 macht das objektiv sehr lichtstark, besonders im Vergleich zur Konkurrenz. Die Fokusgrenzen von 3 cm bei 24 mm und 72 cm bei 600 mm bieten eine erstaunlich kurze Fokusgrenze.</p><p>Wie bei Sonys anderen Kompakt- und Bridgekameras kommt auch die RX III mit einer großen Menge an Shooting-Möglichkeiten und Foto-Modi. Mit 3:2, 4:3, 16:9 und 1:1 Formaten für JPEG aber auch RAW Fotos. Die maximale Auflösung von 5472 x 3648 Pixel hat ein natives 3:2 Format. Die ISO Empfindlichkeit geht von ISO100 bis 12.800 und ist erweiterbar auf ISO64 - 25.600.</p><p>Einfacher Autofokus (AFS), durchgängiger (AFC), direkter manueller Fokus (DMF) und vollständiger manueller Fokus (MF) sind verfügbar. Mit Sonys sehr effektiver Fokuslupe und Fokus-Peaking Optionen stehen hilfreiche Unterstützungen zur Seite.</p><p>Der EVF und das neigbare LCD-Display sind beide von hoher Qualität, auch wenn das Display kein Touchscreen ist. Aufgrund der Größe und Gewicht der Kamera vermisst man den Touchscreen auch nicht unbedingt, es sei denn, die RX10 III steht auf einem Stativ.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/jZweZCJExBeSmXKMpefhGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/LQsfPfwvBZmy78d64VrWLB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/iTypRoj7gqWsxo2sVWgUNB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Wir können nicht anders und müssen die Größe und das Gewicht der Sony RX10 III ansprechen. Die Kamera liegt gut in der Hand, trotzdem werden vermutlich einige Nutzer vor der Größe und auch dem Preis zurückschrecken (vor allem solche, die die Kamera eher im Alltag nutzen wollen). Hier stünde mit ähnlicher Brennweitenspanne die Canon Powershot G3 X oder womöglich die Panasonic Lumix FZ330/ FZ300 bereit, diese hat jedoch einen kleineren Sensor. Ihre 4K Videoperformance hat uns letztes Jahr dennoch beeindruckt. Die Canon hat ein weniger lichtstarkes Objektiv und keinen EVF, die Lumix FZ330/FZ300 profitiert zwar sogar von einer durchgängigen 2,8er Blende, besitzt aber wie erwähnt einen deutlich kleineren Sensor.</p><p>Wenn man die maximale Bildqualität einer Bridgekamera sucht, kommt man um die führende Performance des Zeiss Vario-Sonnar T* Objektivs der Sony RX III nicht herum. Ambitionierte Fotografen, die eine Bridgekamera mit hoher Brennweite und Top-Performance suchen, werden diese Kamera sehr attraktiv finden. Ob sie bereit sind den Preis von aktuell 1000 Euro zu zahlen ist eine andere Frage (im Vergleich zur UVP von 1.599,00€ ist sie bereits sehr im Preis gefallen!). Verglichen mit den genannten Konkurrenten ist sie weiterhin deutlich teurer, spielt aber wie erwähnt bei einigen Features in einer eigenen Liga und sollte daher viele Fotografen mit Ambitionen ansprechen.</p><h2 id="aufbau-und-handling">Aufbau und Handling</h2><ul><li><strong>Vor Staub und Feuchtigkeit geschützt</strong></li><li><strong>Angenehmer Handgriff</strong></li><li><strong>Wiegt 1095 g</strong></li></ul><p>Das erste was man beim Halten der Kamera bemerkt, ist ihre Größe und ihr Gewicht. Sie ist deutlich größer und schwerer als andere Bridgekameras. Mit Akku und SD Karte kommt die Sony RX10 III auf 1050 g und damit auf über ein Kilo. Somit hat sie eher DSLR-Maße, sowohl in Bezug auf das Gewicht aber auch mit ihren Abmessungen von 132,5 x 94,0 x 127,4 mm. Sie fühlt sich deutlich größer und schwerer an als die Canon 3GX. Einen großen Anteil daran hat sicher das große 24-600 mm Objektiv mit einem Durchmesser von 72 mm.</p><p>Trotz der Plastik-Haptik fühlt sich die Kamera solide verarbeitet an und ihr deutlich vorstehender Handgriff und abgerundeter Gehäuse-Style bietet einen sicheren und angenehmen Sitz in der Hand. Für kleine Hände mag der Kameragriff etwas zu groß erscheinen, passt jedoch sehr gut zu den Proportionen der restlichen Kamera. Die Ergonomik und die Platzierung der Knöpfe und Drehräder wirkt für durchschnittliche Hände jedoch sehr passend und gut durchdacht.</p><p>Der An/Aus-Schalter ist ein liegender Kippschalter und ist in den Auslöse-Knopf auf der Oberseite des Handgriffs angebracht. Er ist einfach zu erreichen und lässt sich gut bedienen. Ein Kippwippenschalter vorne am Auslöser ermöglicht ein problemloses Zoomen. Der Auslöser ist auch mit einem Anschluss für Fernauslöser versehen, sodass man hier einen Fernauslöser anschließen kann. Die Kamera fährt schnell hoch, jedoch vergeht ein kurzer Moment bis das Objektiv in einer Startposition von 24 mm ist.</p><div><blockquote><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden.</p></blockquote></div><p>Das Modus-Wahlrad (links) und das Belichtungskorrktur-Drehrad haben eine raue Oberfläche und das richtige Maß an Widerstand, um jede Justierung perfekt vornehmen zu können. Zwei personalisierbare Funktionsknöpfe, ein LCD Licht und ein Knopf für den klappbaren Blitz sind auf der rechten Seite ebenfalls zu finden. Dahinter befindet sich ein kleines LCD Display, welches die Haupt-Einstellungen anzeigt. Der kleine aber solide verarbeitete Klapp-Blitz und Blitzschuh komplettieren die obere Seite des Gehäuses.</p><p>Ein Blendenring befindet sich am hinteren Ende des Objektivs und kann für Videoaufnahmen deaktiviert werden. Es sind ebenso zwei Ringe für Zoom und Fokus im Objektiv verbaut. Der Zoomring funktioniert dabei etwas genauer als die Zoomkippe am Auslöser. Der Fokusring reagiert sofort und ist einfach zu handhaben, es gibt auch einen Fokus-Halte Knopf auf der linken Seite des Objektivs. Auf der linken Seite der Kamera befindet sich auch ein Schalter für die diversen Fokus-Modi, dieser ist jedoch etwas fiddelig in der Bedienung. Der schnelle Zugriff auf diese Einstellung ist jedoch ein Pluspunkt.</p><figure role="gallery"><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/xMfS9czWaNFjPjkJGZK9GB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/mhDteBtJ88UPVvnjQ2akMB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/m5t8iRmiSiKuerSiRb3UGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/REnoBy9t42B2N6o6ctoKGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/PHTYLAgDAr3Vd7Tee8KiGB-1920-80.jpg" alt="" /></figure><figure><img src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/GnQFFfyFR5KjmoZZrQjJFB-1920-80.jpg" alt="" /></figure></figure><p>Einen Großteil der Rückseite der RX10 III verschlingt das 3 Zoll LCD-Display mit seinen 1.228.800 Pixel. Der elektronische XGA OLED Sucher ist exzellent und bietet eine Auflösung von 2.359.296 Pixeln. Er funktioniert einwandfrei, ist hell und klar. Der EVF besitzt eine Vergrößerung von 0,7 x, einen Augensensor für ein Automatisches Umschalten vom Display zum Sucher und einen vernünftigen Sehstärkenausgleich. Eine Gegenlichtblende ist ebenso wie eine Objektivkappe enthalten.</p><p>Menü- und Filmknöpfe befinden sich auf beiden Seiten des EVFs. Das hintere Kontrolldrehrad arbeitet problemlos und ist einfach zu erreichen. Das ermöglicht die Auswahl und Änderung diverser Einstellungen. Das Kontrollrad und der Center-Knopf ermöglichen auch die Verschiebung und Größe des Fokusbereiches bei der Nutzung des flexiblen Fokuspunkts AF. Knöpfe für AE Lock, Quick Function, Wiedergabe und Löschen vervollständigen die Knöpfe. Der Löschknopf lässt sich auch als dritter personalisierter Knopf nutzen.</p><h2 id="performance-und-bildqualit-xe4-t">Performance und Bildqualität</h2><ul><li><strong>Objektiv ist gut und scharf</strong></li><li><strong>Autofokus schwächelt bei schlechten Lichtsituationen</strong></li><li><strong>Exzellente Ergebnisse mit dem 20,1 MP 1 Zoll Sensor</strong></li></ul><p>Mit Blick auf die RX10 II erwartet man vom neuen 24 - 600 mm Objektiv eine Leistungssteigerung und wird nicht enttäuscht. Das Objektiv der Sony RX10 III arbeitet über seine gesamte Zoomreichweite außerordentlich gut. Details sind möglicherweise ein kleines bisschen weniger scharf als bei der RX10 II, das ist bei der deutlich höheren Brennweitenspanne jedoch kein Wunder.</p><p>Bei den meisten Brennweiten ist das Objektiv trotz offener Blende ausgesprochen scharf. Am oberen Ende der Brennweite ließ sich in unserem Testmodell auf der linken Seite ganz außen ein etwas weicher gezeichnetes Bild feststellen, die rechte Seite war jedoch gestochen scharf. Womöglich gab es ein Sensor/Objektivproblem im Review-Modell. Denn generell ist selbst bei Telefoto-Brennweiten bis zu den maximalen 600 mm das Bild über die gesamte Breite eindrucksvoll detailreich. </p><p>Die Schärfe nimmt minimal zu wenn man kleinere Blenden wählt, jedoch nur wenig und das ist auch bei den Objektiven von DSLRs und DSLMs ein paar Stufen über der offensten Blende so. Lichtbeugung lässt sich ab Blende 11 feststellen, mit etwas Nachschärfen ist das aber kein Problem und die Details bleiben weiterhin gut wahrnehmbar. Gehst du über Blende 11 hinaus, sinkt die Qualität, bei Blende 16 fällt die Qualität dann - wie erwartet - deutlich ab.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="7h5R5YP3RU7if7vqqa4vxg" name="" alt="Sony RX10 III Review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/115ceb7c154703f011b7a71f4e567d72-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Details mit der RX10 III bei RAW Aufnahmen und einer offenen Blende von f/4 und ausgereizter Brennweite sind sehr beeindruckend. Auch die JPEG Bilder liefern ein befriedigendes Ergebnis.Dieses Bild wurde in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0164.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="GVXPBAAHHFWWZm67oK9REh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/f34020bd80c5df4e0b0e06be33389e58-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben sind sehr kraftvoll und benötigen manchmal etwas Entsättigung. Das Licht war bei diesem Foto sehr hart, die RAW Datei ließ sich in Lightroom und Photoshop jedoch problemlos den Wünschen entsprechend korrigieren und anpassen. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0255.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Unscharfe Bereiche stellen sich angenehm dar, f/2,4 ist jedoch nur bis 35 mm verfügbar, ab 100 mm ist dann f/4 die offenste Blende. Das bedeutet zwar etwas weniger Freistellungsoptionen bei höheren Brennweiten, hier bietet f/4 aber dennoch eine beeindruckende offene Blende, verglichen mit den meisten Bridgekameras der Konkurrenz. Verzerrung und chromatische Aberration bleiben durchgängig im Rahmen, auch bei schwierigeren Lichtsituationen.</p><p>Das Objektiv liefert sowohl bei nahen als auch fernen Objekten beeindruckende Detailtreue und seine beeindruckende Nahgrenze von 3 cm (bei 24 mm) und 72 cm (bei 600 mm) machen das Objektiv noch vielfältiger. Die meisten Nutzer werden vermutlich in RAW fotografieren, aber die Qualität der JPEGs der RX10 III sind ebenfalls beeindruckend. Die Farben sind kraftvoll, angenehm und lassen sich gut anpassen, die Auflösung und der Dynamikumfang sind für eine Bridgekamera sehr gut.</p><p>Sogar bei höheren ISO Zahlen ist das Bildresultat selbst bei JPEG beeindruckend. Mit ein bisschen Rauschunterdrückung in der Bildbearbeitung erhält man so bis ISO1600 noch sehr saubere und detaillierte Bilder. Die RAW-Bilder haben hier sogar noch etwas mehr Detail, die JPEGs sind jedoch nur geringfügig schlechter. Über ISO1600 bleibt die Bildqualität gut, das Rauschen bleibt in der Nachbearbeitung gut kontrollierbar. Bis ISO6400 lassen sich Fotoabzüge so problemlos bis A3 erstellen. Noch höhere ISO Werte erzeugen zwar akzeptable Bilder, die man jedoch nicht mehr großformatig drucken lassen sollte.</p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="zk6VZCBNcrZmWgSktcrjRh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/35e0b373783d89ea5002f45b9e1db3aa-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Farben und der Bildstil wirken angenehm, JPEGs sehen ebenfalls gut aus aber RAW bietet eben mehr Spielraum in der NachbearbeitungBearbeitet in Lightroom. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0274.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="oRNbdETYR2rDjzADqApnWh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/ad38d221f47f1b48aa76678fd6e1e0cf-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Das 24-600 mm Objektiv der RX10 III in seinem weitesten Winkel.RAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0350.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="bsPPy8oSQKu8murKUTYMkh" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/7d291f57353ca08de6f30ea9daadb23a-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die gleiche Szene: reingezoomt mit 600 mmRAW-Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0351.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Die Messmethoden sind akkurat und der Dynamikumfang beeindruckt - bei RAW und JPEG, selbst ohne HDR zu nutzen. Der automatische Weißabgleich (AWB) ist sehr genau in sonnigen Situationen, rutscht bei schattigen Situationen aber etwas ins Blaue mit einem Drift ins Magenta. Hier hilft der Wolken-Weißabgleich, der nur leicht ins Warme hineinzieht.</p><p>Der Autofokus ist bei der RX10 III ein Wechselbad der Gefühle. Bei geringerer Brennweite und damit breiten Bildausschnitten ist der Autofokus auf Zack, sowohl für Fotos als auch für Video. Bei höheren Brennweiten ist der AF sehr langsam, was aber auch nicht verwundert. Bei einer fest verbauten Linse dieser Brennweiten-Weite hat die Kamera bei 600 mm eine enorme Länge durchzumessen. Hier könnte man seitens der Software möglicherweise bestimmte Mindestdistanzen festsetzen. Aber man darf nicht vergessen, wir sprechen immer noch über eine Bridgekamera für aktuell um die 1000 Euro und nicht über eine Wildlife- oder Sport-Fotoausrüstung im fünfstelligen Bereich.</p><p>Dieses AF-Problem verstärkt sich natürlich bei der Verfolgung von sich schnell bewegenden Objekten. Hier hilft es zumindest etwas, wenn man den Center Lock aktiviert und die Serienbildgeschwindigkeit verringert. Die RX10 III hat dabei übrigens keinen Blackout (schwarzes Bild während die Kamera das Foto aufnimmt) bei den Auslösungen, was ein Verfolgen des Objektes sehr vereinfacht.</p><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0621.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="o9ddiKsAxi69EAh4ArCv4i" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/34688c898d79bf89ccbf3ad416ee32b2-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Bei höheren Brennweiten erhält man trotz der dann maximal offenen Blende von f/4 eine schöne Freistellung der Motive.RAW Foto in Lightroom bearbeitet. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0641.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><figure class="van-image-figure  inline-layout" data-bordeaux-image-check ><div class='image-full-width-wrapper'><div class='image-widthsetter' ><p class="vanilla-image-block" style="padding-top:56.25%;"><img id="HmhD3oxXfT6esFG3St6MAi" name="" alt="Sony RX10 III review" src="https://cdn.mos.cms.futurecdn.net/37a7534e5b0e036f7b0308db7969834f-1920-80.jpg" mos="" link="" align="middle" fullscreen="" width="" height="" attribution="" endorsement="" class=""></p></div></div><figcaption itemprop="caption description" class=" inline-layout"><span class="caption-text">Die Kreativ-Modi sind ein nettes Zusatzfeature. Hier wurde direkt in schwarz/weiß aufgenommen mit einer Unterbelichtung von einer Stufe und einer Kontrasterhöhung von +2, um dieses ruhige, fast schon gezeichnet wirkende Bild zu erhalten. </span></figcaption></figure><p><a href="http://mos.futurenet.com/techradar/art/cameras/Sony/RX10%20III/Sample%20images/_DSC0700.jpg">Klicke hier, um das Bild in voller Auflösung zu sehen</a></p><p>Sonys SteadyShot Bildstabilisierung ist sehr effektiv und zusammen mit der ISO Automatik und einer eingestellten Mindest-Verschlusszeit kann man sicherstellen, dass man keine verwackelten Bilder erhält. Die RX10 III ist eine große Kamera mit einer vor allem im Telebereich langen Linse davor. Bei höheren Brennweiten geht man mit einer Verschlusszeit von mindesten 1/125 sek auf Nummer sicher, bei geringerer Brennweite reicht dank der Bildstabilisierung meist 1/25 sek Verschlusszeit.</p><p>Obwohl die RX10 III eher auf den ambitionierteren Fotografen ausgelegt ist, besitzt die Kamera trotzdem eine große Menge an Szenen-Modi, kreativen Styles und Bildeffekten, die Spaß machen und dem einen oder anderen Nutzer sicher gefallen sollten. Es ist aber auch schön zu sehen, dass Sony viele Features aus seinen High-End Systemkameras eingebaut hat - wie zum Beispiel die Selbstauslöser-Funktion mit Mehrfachbelichtungsoptionen.</p><p>Auch Video-Fans werden nicht enttäuscht mit einer ganzen Reihe von Filmfunktionen in 4K und HD und der Möglichkeit 8 MP Standbilder aus den 4K Videos zu extrahieren. Dank des HFR-Modus (High Frame Rate) kann man Zeitlupen-Video erstellen. Wie im Foto Modus hat die RX10 III auch bei Videos kein Problem mit gemischten und harten Lichtsituationen.</p><h2 id="fazit">Fazit</h2><p>Die Sony RX10 III ist eine durchgängig fähige Kamera in den meisten Situationen. Der helle und detailliert auflösende Sucher als auch das herausstechend gute 24 - 600 mm f/2.4 - 4 Zoom-Objektiv, kombiniert mit eine Fülle an weiteren Features und Funktionen für Fotos und Videos machen diese Kamera zu einer hervorragenden Wahl für Foto- und Video-Enthusiasten. Sie liefert für eine Bridgekamera konkurrenzlos gute Foto- und Videoqualität.</p><p>Der Autofokus schwächelt zwar etwas und der ein oder andere mag die Größe und das hohe Gewicht bemängeln, nichtsdestotrotz ist die RX10 III schwer zu schlagen solange man nicht nur Action-Fotografie betreiben möchte. Als All-in-one Kamera oder Reisekamera ist sie schwer zu schlagen. Dieses Kraftpaket hat aber natürlich seinen Preis.</p>
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